Ausgabe 
10.11.1939
 
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Kriegsgefahr im Güllen Ozean.

Tokioter Betrachtungen.

Tokio, 10. Nov. (Europapreß.) In einer Betvach» tung der internationalen Lage schreibt die Tokioter ZeitungKokumin Shirnbum u. a., nach dem Kriege in Europa sei es klar, daß ein weiterer Krieg im Stillen Ozean folgen werde, und zwar um den Besitz der natürlichen Hilfskräfte der südlichen Meere. Die japanische Zeitung fugt hinzu, den Kriegsschauplatz würden wahrschein­lich die ostindischen Inseln einschließlich der Phi- lipinnen bilden, um die verschiedene Mächte kämp­fen würden. Um gegen diese Gefahr gerüstet zu sein, sei es für Japan von größter Bedeutung, den Frieden und die Ordnung in China zu sichern. Das Blatt schließt, wenn die 93 er» einigte n Staaten auf ihrer bisherigen Po» l:tik gegenüber Japan beharren, würden sie nicht nur für sich selbst eine Krise heraufbeschwören, son­dern auch Gefahr laufen, daß ihnen O st a s i e n vollkommen verschlossen werde.

Amerikanische Tankschiffe bereits unter Panama-Flagge.

Neuyork, 9. Nov. (DNB.) Der innerameri» konische Streit um die Ueberschreibung amerikanischer Schiffe auf Panama dauert mit zunehmender Bitterkeit an. Wie jetzt bekannt wird, hat die Standard Oil C y. in New Jersey innerhalb der letzten sechs Wochen 6 Tankschiffe auf die Panamaflagge überschrieben und plant die Ueberschreibung von weiteren neun Tankern. Die Gesell­schaft begründet ihr Vorgehen damit, daß sie in Pa­nama seit fünf Jahren durch eine Filiale vertreten sei, bestreitet aber die Ueberschreibung irgendwelcher Schiffe auf Kanada.

Während sich die Proteste der amerikanischen Seemannsgewerkschaften gegen die Brotlosmachung ihrer Mitglieder durch die geplante Ueberschreibung mehren, attackiert ein erstaunlich großer Teil der U8A.-Presse die Ueberschreibungsabsicht als p l a n» mäßige Durchlöcherung des eben erst proklamierten Neutralitätsgesetzes. Die unabhängigeNew Park Sun" schreibt, daß USA. dem benachbarten Panama etwas zumute, was nach der Ansicht des amerikanischen Bundeskongresses ge­eignet gewesen wäre, Nordamerika in den Krieg zu verwickeln, nämlich Schiffe in Kriegszonen fahren zu lassen.New Port World Telegram" bedauert, daß derallzu leichtgläubige Kongreß bereits nach Hause gegangen" sei. Die jüdischeNew Port Post" spricht von einer ersten Kraftprobe des neuen Neutralitätsgesetzes und empfiehlt der Bundesregierung angesichts des wach­senden öffentlichen Widerstandes eine äußerst vor­sichtige Behandlung des Falles, der sonst bestimmt bei dem Wiederzusammentritt des Kongresses neu aufgerollt werde.

Einsame Soldaten werden nicht vergessen.

Die Reichsfrauenführung hat eine Aktion zugunsten der einsamen Soldaten eingeleitet, jener Männer im feldgrauen Rock, die keine Ver­wandten in der Heimat haben und die dennoch ebenso auch aus der Heimat betreut werden sollen wie ihre Kameraden mit Familie. Bisher schon konnten über 2000 Anschriften durch das Deutsche Frauenwerk an Volksgenossen in der Hei­mat vermittelt werden. Diele Briefwechsel haben sich angebahnt. Während Kinder und junge Menschen meist sachlich und knapper schreiben, sind es vor allem die Briefe älterer Männer und Frauen, die sich durch besondere Offenheit und Herzlichkeit des Tones auszeichnen. Hunderte von Mütterbriefen sind darunter. Eine Witwe mit vier Kindern, die nicht mit Glücksgütern gesegnet ist, berichtet, daß sie schon ein Päckchen für einen elternlosen Soldaten gepackt habe, dennwenn's für die vier eigenen Buben reicht, reicht's auch noch für einen fünften". Verschiedene Familien laden verwundete verwaiste Soldaten zur Erholung zu sich ein. Immer wieder lieft man den Satz:Ich möchte einem Sol­daten die Mutter ersetze n". Die Briefe der Männer beherrscht das Erlebnis des Krieges. Diele von ihnen waren im Weltkrieg schwerverwundet, haben Söhne und Kameraden im Felde verloren. Immer wieder liest man, daß sieleider nicht ein­gezogen sind" und daß sie nun fast^ beschämt be­quem und gesichert ihr Leben weiterführen können, während die Soldaten draußen für Deutschland auf der Wacht stehen. Westwallarbeiter aus einem Ge­meinschaftslager haben für Päckchen zusammen­gelegt, und zahllos sind die besonderen lieber» raschungen, die sich Arbeiter und Bauern in der Heimat für die Feldgrauen ausgedqcht haben.

Ausbildungsbeihilfen nur für den Schulbesuch.

Zu der Ermächtigung des Reichsfinanzministers, Ausbildungsbeihilfen aus den Mitteln des Sondervermögens für Ehestandsdarlehen und Kinderbeihilfe zu gewähren, klärt Regierungsrat Dr. Malcomeß vom Reichsfinanzministerium in der Steuer-Warte" einige Zweifelsfragen. Diese Aus­bildungsbeihilfen können kinderreiche Fa­milien für Kinder erhalten, deren besondere Förderung nach nationalsozialistischer Weltanschau­ung geboten erscheint. Die Beihilfen werden zum Besuch von mittleren oder höheren Schulen oder von Fachschulen oder Hoch­schulen gewährt. Es scheidet damit die praktische Berufsausbildung aus. Bei Juristen hört z. B. mit der ersten juristischen Staatsprüfung die Möglich­keit auf, Ausbildungsbeihilfen zu erhalten. Für Mediziner sind mit dem medizinischen Staats­examen auch hier die Möglichkeiten für Ausbil­dungsbeihilfen erschöpft. Der Lehrling, der prak­tisch ausgebildet wird, ehe er eine Fachschule be­sucht, kann Ausbildungsbeihilfen nicht erhalten. Dasselbe gilt für die praktische Ausbildung der medizinischen und anderer Assistenten, Apotheker, Ingenieure, Land- und Forstwirte usw.

Bürgersteuerhebesätze für 1940.

Eine vom Generalbevollmächtigten für die Reichs- Verwaltung und vom Generalbevollmächtigten für die Wirtschaft erlassene Verordnung bestimmt, daß in den Gemeinden, in denen für das Kalenderjahr 1939 ein Hebesatz für die Bürgersteuer festgesetzt worden ist, dieser Hebesatz auch für das Kalenderjahr 1 9 4 0 gilt, es sei denn, daß für dieses Kalenderjahr ein abweichender Hebelatz besonders festgesetzt wird. _

Schlichte Gedenkfeier in der Hauptstadt der Bewegung.

Bor dem Mahnmal.

München, 9. Nov. (DNB.) Wieder schickt sich die Hauptstadt der Bewegung an, den Tag zu be­gehen, der dem Gedenken an die ersten Blutzeugen der Bewegung, an die 16 Toten der Feldherrnhalle, geweiht ist. Dieser 9. November aber ist durchzittert von der Erregung Hunderttausender über den ruch­losen Anschlag auf den Führer und erfüllt von einer grenzenlosen Genugtuung darüber, daß der Führer seinem Volk sowie seinem Werk erhalten blieb.

Vor dem Mahnmal in der Feldherrnhalle, an der Stätte des Blutopfers der ersten 16 Freiheits­kämpfer, haben Abordnungen der SA. und jj, des NSKK. und NSFK., der Politischen Leiter, der HI. und des Reichsarbeitsdienstes mit ihren Fahnen und Standarten Aufstellung genommen. Auf dem Odeons­platz fährt der Stellvertreter des Füh­rers Rudolf Heß vor, begleitet von Gauleiter Staatsminister Adolf Wagner, dem stellvertre­tenden Kommandierenden General des VII. Armee­korps und Befehlshaber im Wehrkreis VII, General der Flieger W a ch e n f e l d , dem Kommandeur im Luftgau VII, Generalmajor Zenetti und dem höheren und Polizeiführer Freiherrn von E b e r ft e i n. Mit dumpfem Dröhnen künden 16 Schuß einer Ehrenbatterie der Wehrmacht, daß vor 16 Jahren 16 Männer ihr Leben für Deutschland gaben. Während dann verhalten die Weise vom guten Kameraden über den Platz klingt, legt der Stellvertreter des Führers den Kranz des Führers, legt General der Flieger Wachenfeld den Kranz der großdeutschen Wehrmacht nieder.

Der Weiheatt

auf dem Königlichen platz.

Zur gleichen Stunde, wo in den Vorjahren der Weiheakt vor der ewigen Wache den Marsch des Steges beendete und der Gauleiter des Traditions­gaues die ersten Toten zum letzten Appell auf rief, ist auch in diesem Jahr der Königliche Platz wieder die Stätte der Feier, die dem Gedenken an Opfer und Sieg der jungen Bewegung gilt, lieber den Sarkopha­gen der 16 Blutzeugen lohen die Opferfeuer. Hoch über dem Platz flattern von riesigen Masten die Fah­nen der Partei. Vor den erzenen Särgen stehen SA.- Männer, Blutordensträger. Sie tragen die Kränze des Führers. Das Gesicht auf die Ehrentempel ge­richtet sind in mächtigen Blocks die Formationen der Partei angetreten: die gesamte Hitler-Jugend der Hauptstadt der Bewegung, Ehrenabordnungen der SA., des NSKK., der Politischen Leiter und der fj.

Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, während der feierlichen Ehrung in bet Ewigen Wache. (Scherl-BildeMenst°M.)

Den breiten Mittelgang füllen in langen Reihen die Marschierer von 1923, an ihrer Spitze Julius Streicher, Christian Weber, Ulrich Graf. Sie stehen hinter der Blutfahne. Der eine oder an­dere der alten Kämpfer trägt einen weißen Ver­band das Zeichen, daß er dem verbrecherischen Anschlag des Vorabends nur durch ein Wunder ent­ronnen ist.

Um 13 Uhr hallt ein Kommando über den Platz. Der Stellvertreter des Führers ist ein- getroffen. Mit ihm sind der Gauleiter Adolf Wag­ner und die Generale W a ch e n f e l d und Z e netti gekommen. Rudolf Heß grüßt die Blutfahne und begibt sich dann zu den Ehrentempeln. Nun

steht er zwischen den Sargen der toten Kameraden und deckt ihre Ruhestätten mit den Kränzen des Führers. Von den roten Bändern leuchtet in gol­denen Buchstaben sein Name. Sechzehnmal wirbeln die Trommeln. Der Älusikzug spielt die Vergatte­rung. Mit erhobener Rechten stehen die ältesten Mitstreiter Adolf Hitlers um die Tempel. Dann geht Rudolf Heß zu den Hinterbliebenen der Opfer vom 9. November 1923. Jeden grüßt er mit Hand­schlag. Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel- Lied beenden würdig den Weiheakt. Und dann geht ein Wallfahren an zu den Ehentempeln, zu den Särgen mit dem frischen Lorbeer und den leuchten­den Chrysanthemen des Führers.

Der Führer mit feiner Alien Garde im Mrgerbränkeller.

Der Führer weilte am Vorabend des 9. November bei seinen Getreuen von 1923 im Bürgerbräu- keller in München. (Presse-Jllustrationen-Hoffmann-M.)

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Ein reicherBiffen: S4000ZentnerZncker!

Die Versenkung des englischen Dampfers »Olive Grove" durch ein deutsches fl-Boot.

DNB. Wilhelmshaven. (PK.)Rauchwolken backbord voraus in Sicht!" Der Obersteuermann meldet es dem Kommandanten des U-Bootes, das schon seit einiger Zeit auf Feindfahrt im Atlantik kreuzt.Beide Maschinen große Fahrt voraus!" Scharf legt sich das U-Boot in den neuen Kurs und hält auf die schwache Dunstwolke über der Kimm zu.Hoffentlich ist es ein fetter Tommy. Verdammt, hier Tage herumzukrabbeln und nichts vor die Flinte kriegen, ist eine trübe Sache!" Der Obersteuermann nickt dem Kommandanten zu. Es kostet in der Tat Nerven, für Wochen gegen Wind und Wetter anzukämpfen, dabei immer auf der Jagd, um dem Feind im Handels- und Seekrieg zu schaden.

Aus 10 000 Meter hat sich U ... dem Schiff ge­nähert. Kommandant, erster Wachoffizier und Ober­steuermann spähen durch scharfe Doppelgläser.Ich schätze, englischer Handels da mpfer mit Ladung ... In allen Abteilungen schrillen die Glocken. Wie oft ist über ihren Mißklang schon ge­flucht worden. Für Sekunden herrscht ein Durch­einander in dem engen Boot, dann steht alles auf Alarm st ationen.Vorderes Geschütz Feuererlaubnis!" Ein scharfer Knall, ein harter Rückschlag des Rohres, aus 9000 Meter Entfernung wird dem Tommy ein freundlicher deutscher Gruß vor den Bug gesetzt. Aha, er ft o p p t und läßt Dampf ab.

In langsamer Fahrt nähert sich U . .. dem eng­lischen Handelsdampfer. Nach 15 Minuten quellen dicke schwarze Rauchwolken aus dessen Schornstein: Der Brite will abhauen! Zwo Schuß Feuer­erlaubnis!" Der Geschützführer hat gut eingerichtet, 6 a g r j d) a r f vordem Bug steigen zwei Wasser­

säulen hoch. Wieder läßt der Engländer Wasser- bampf ab. An dem Mast des U-Bootes, das im Wellenschlag hin und her pendelt, steigen Signal­flaggen hoch. Der Tommy kennt diese internationale Codesprüche:Stop at once! Dont use your wire- lass!Sofort stoppen! Funkgerät nicht gebrauchen!" Aufmerksam werden alle Vorgänge auf dem Dampfer verfolgt. Unter der Kimm werden vier Rettungsboote sichtbar. Die Tom­mys sind ausgestiegen!

Aus dem Funkraum geht die Meldung an den Kommandanten, daß der Dampfer SOS-Rufe und seine Position gegeben habe. Das ist eine Feind- Handlung.Torpedorohre klar!" Langsam nähert sich U... dem Dampfer.Rohr 1 klar Rohr 1 los!" DerAal" gleitet feindwärts, im Bugraum von der Besatzung vorher noch liebevoll gestreichelt:Mach deine Sache gut!" Die Männer schauen auf die Sekundenzeiger ihrer Uhren. Gleich jetzt muß der Torpedo die Laufstrecke hinter sich haben eine starke Detonation nach Sekunden ist das stolze Schiff von wallendem weißen Wasserdampf umhüllt.

Steuerbord erhält es immer stärkere Schlagseite. Auf 600 Meter geht U... heran. Der Bug des Briten hebt sich aus dem Wasser. Jetzt ist der Name zu lesen:Olive Grove"! Noch einen Augenblick, dann sackt das Schiff übers Heck ab zu den Fischen. Losgerissene Teile schwimmen wie Korken aus dem Wasser und tanzen in der Dünung. Das U-Boot kreuzt an der Untergangsstelle, um etwa zurückgebliebene Besatzungsteile zu retten. Eine Rettungsboje wird als Andenken aufgenom­men. Sie kommt in das Kriegsmuseum des U- Bootes, das jetzt Kurs zu den Beibooten aufnimmt.

Die Gläser lassen erkennen, daß sich die Mann­schaft mit Verzweiflung in die Riemen legt, um wegzupullen. Das schlechte englische Gewissen! Die Tommys entsinnen sich wohl ihrer Weltkriegs­methoden, als der englische DampferBaralong" unter amerikanischer Flagge mit getarnten Ge­schützen ein deutsches U-Boot überfiel, versenkte und auf die hilflos im Wasser treibenden Ueberlebenden ein Scheibenschießen veranstaltete.

U ... liegt in der Nähe der Boote. Eines wird längsseits befohlen. Todesangst in den Gesichtern, befolgt die Besatzung den Befehl. Heizer und Matrosen sind vom Schiff regelrecht geflohen, das sieht man ihnen an. Nur mit Hemd und Hose bekleidet, sitzen sie ängstlich in ihrem Boot. Dabei hätten sie so gemütlich aussteigen können! Auch das Boot des Kapitäns wird längsseits gerufen. Die Schifispapiere weisen den DampferOlive Grove" mit 54000 Zentner Zucker an Bord auf dem Wege nach England aus. Ein guter Fang", freut sich der deutsche U-Boot­kommandant. Der englische Kapitän ist niederge­schlagen, zumal ihn das Schicksal so nahe der eng­lischen Küste ereilte. Er ist Schotte und spricht von der Sinnlosigkeit des Krieges. Sehr richtig, bas soll er aber den englischen Kriegshetzern sagen und nicht einem deutschen Seeoffizier, der in diesem von England gewollten Krieg ritterlich gegen den Feind kämpft. Der deutsche Kommandant gibt den Booten Kurs zur Südspitze Irlands.Mein Boot hält sich in Ihrer Nähe und wird Sie noch ein Stück zur Küste begleiten!" Der englische Kapitän dankt für diese Hilfeleistung.

Die Dämmerung wirft ihre Schatten voraus. Die Boote steuern den angegebenen Kurs. An Backbord zeigen sich nach einiger Zeit Lichter, der Funkmaat kommt mit einem Funkspruch von dem amerikani­schen PassagierdampferWashington", der hell beleuchtet zur Uebernahme der lieberlebenden derOlive Grove" herbeieilte. U.. gibt den Booten derOlive Grove" die Uebernahme durch den Ame­rikaner bekannt.Many thanks, dankt der eng­lische Kapitän,I hope to see you again when the war will be finished ,Hch hoffe, Sie nach Beendigung des Krieges wiederzusehen!" Ein Gruß der Anerkennung für die ritterliche Haltung des deutschen U-Bootkommandanten. U... schießt zwei Notsignale, um dieWashington" auf die Beiboote aufmerksam zu machen und läuft dann ab.

Die Scheinwerfer des Amerikaners spielen über das Wasser, die englischen Boote gehen längsseits und werden übergenommen. Nach kurzer Zeit funkt Washington" einen Bericht über die Rettung der Besatzung desOlive Grove" in deutsch und eng­lisch und betont darin die hervorragende Haltung des deutschen U-Bootkommandanten. Und an U ... geht ein Funkfvruch:Washington hat die lieber- lebenden von .Oliver Grove' gesunden und nimmt sie auf!"

Aus aller Wett.

Gustav-Adolf-Gedenkfeier in Lühen.

Wie alljährlich fand auch jetzt wieder am 6. No­vember in der Gustav-Adolf-Stadt Lützen eine würdige Gedenkfeier für den großen schwedischen König statt. In ber Gustav-Adolf-Kapelle spracyen in einem Gottesdienst der schwedische Seemanns­pfarrer Nils H u 11 g a r b und der Lützener Super­intendent Dr. Hagemeyer. Danach legten am Gustav-Adolf-Denkmal vor der Kapelle Regierungs­präsident Dr. Sommer als Beauftragter des Reichsministers des Innern einen Kranz nieder und der schwedische Oberst Julihn-Dannfelt als Vertreter der Kgl. Schwedischen Gesandtschaft in Berlin. An den König von Schweden und an Reichsminister Dr. Frick wurden Grußtelegramme übermittelt