Die Toten des 8 November
sie sich bei
Wert-
unb
schatzung erworben.
Unschuld
Münchener Rede des Führers vom 8. 11. Aeuhe-
auffallend beflissen, die Hände in zu waschen?
Oie Opfer des Anschlags
Bisher sieben Tote, 63 Verletzte.
finden sich 11 im Krankenhaus rechts der Isar und fünf in der Chirurgischen Klinik. Etwa 30 weitere Volksgenossen konnten nach ambulanter Behandlung in den Krankenhäusern mit unbedeutenden Verletzungen nach hause entlassen werden.
Polizei. Leitstelle München, mitteilen.
Zusätzliche Belohnung für Mitteilungen im Ausland. Berlin. 9. Rov. (DRB.) Der Reichsführer
OerHeeresberichtvom Freitag
Lebhaftere Spähtrupp-Tätigreit
und etwas auflebendes Artillerie-Feuer.
Berlin. 10. Rov. (DRB. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3m Westen zwischen Mosel und Pfalzer wald lebhaftere Spähtrupptätigkeit als an den Vortagen. 3m übrigen nur an einzelnen Stellen der Front auflebendes Artilleriefeuer.
Das am S.Rovember als vermißt gemeldete deutsche Flugzeug ist bei Friedersdorf an der deutsch-französischen Grenze von französischen Jägern ab geschossen worden.
und Chef der Deutschen Polizei gibt bekannt: Die Spuren der Täter, die das Sprengstoffverbrechen in München begangen haben, führ en ins Ausland. Cs wird daher für Angaben, die im Ausland bei deutschen Missionen. Konsulaten usw. gemacht werden, und die zur Aufdeckung des Verbrechens führen, unabhängig von der in Deutschland ausgesetzten Belohnung von 600 000 RM. eine zusätzliche Belohnung in höhe von 300000 RM. in aus- ländischer Währung, auszahlbar durch die zuständige deutsche Vertretung, ausgesetzt.
London will sich herauslügen
Nundfunkhetze zur Vertuschung der Mordschuld.
rungen darüber gehört haben, dah es merkwürdig wäre, dah nichts vorgekommen fei, oder die Zeuge davon waren, wie jemand mit Erstaunen feststellle, dah die Rede des Führers viel zu früh und viel schneller als man erwartet hatte, zu Ende war. wollen diese Wahrnehmungen sofort an die nächste Polizeidienststelle, am besten die Staats-
Die beiden bei dem ruchlosen Sprengstoffanschlag im Bürgerbräukeller ermordeten Wilhelm Michael Kaiser und Franz Lutz verband eine lange Freundschaft. Schon seit dem Jahre 1914 standen sie Schulter an Schulter im Kampf für ihr Vater- land. Im Weltkrieg waren sie beide Kameraden in der 6. Batterie des 1. Bayer. Fußartillerie-Regi- mente. Für ihre Tapferkeit und ihren Helden- rnütigen Einsatz wurden sie mit dem E. K. II und dem Bayerischen Militärverdienstkreuz ausgezeichnet. Kaiser und Lutz waren gemeinsam am glei-
Maria Henle war im Bürgerbräukeller Aus- Hilfskassiererin. Sie wurde herangezogen, wenn größere Veranstaltungen stattfanden. Durch ihr ordentliches, bescheidenes Wesen hatte ihren Arbeitskameradinnen Achtung
London auffallend schnell unterrichtet.
Belgrad und Sofia stellen dieselben verdächtigen Umstände wie bei der Ermordung Ealinescus fest.
Belgrad, 9. Nov. (DNB.) Die Nachricht von dem Anschlag wurde in der jugoslawischen Hauptstadt in den frühen Morgenstunden durch die „Politika" bekannt, die unter ihren „Letzten Nachrichten" drei Meldungen »darüber veröffentlichte. Man schenkte diesen Meldungen zunächst keinen rechten Glauben, da zwei von ihnen aus London kamen. Nachdem um 7 Uhr der deutsche Rundfunk den Anschlag bestätigte, findet man die Herkunft dieser Meldung Höch st bezeichnend. Man erinnert sich, daß bei der Ermordung des rumänischen Ministerpräsidenten E a l i n e s c u London ebenfalls in überraschend kurzer Zeit von dem Verbrechen unterrichtet war und der britische Rundfunk schneller als andere Sender eingehend vorüber berichtete (!).
Berlin, 10.Nov. (DNB. Funksprnch.) Ein ungemein interessantes Licht auf die Hintergründe des teuflischen Mordanschlages in München wirst die Tatsache, daß der Londoner Rundfunk als Sprachrohr des britischen Lügenministerriums einen seltsamen Eifer an den Tag legt, die ins Ausland weisenden Spuren der Mörder zu verwischen und das Attentat sozusagen als eine rein innerdeutsche Angelegenheit hinzustel- len. Immer und immer wieder kommt der Londoner Sender in seinem Nachrichtendienst auf die- I ses Thema zurück. „Die Nazibehörden versuchen, den > Vorfall für ihre Zwecke auszubeuten", meldet der I Sender, „und die Verantwortung ausländischen ! Stellen in die Schuhe zu schieben". In einer anderen Meldung wiederum weiß der Sender zu berichten: „Schon die allerersten Meldunaen gaben dem brittschen Geheimdienst die Schuld." Dann ganz deutlich die Meldung: „Aus Bern, Amsterdam und anderen neutralen Städten wird gemeldet, dah .nir zweifellos der Versuch, Hitler zu ermorden, von deutschen Elementen ausgeht, die alle Ursache haben, s das Naziregime zu verabscheuen."
In einer Hetzsendung zum 9. November wird mit dem üblichen englischen frommen Augenaufschlag er-
«en Kampf um Bestand und Zukunft olkes d e r F ü h r u n g b e r a u b e n wollte, gehe aus Art und Zeitpunkt des Anschlages klar hervor. Es sei die schändlich st e Kampfmethode, die in höchster Niedertracht das ratlos gewordene Ausland zur Niederringung des heute schon als unbesiegbar erkannten stahlharten Reiches angewandt habe. ..Angesichts der Nachricht über dieses gehässige Attentat", so äußert sich „Gior- na le d'Italia", „gibt das faschistische Italien seiner tief st en Verdammung des Anschla- ges Ausdruck und übermittelt dem Führer feine allerlebhaftesten Glückwünsche, daß er der Gefahr entgangen ist. Das Attentat, das leider seine Ernte an Opfern unter der alten Garde der nationalsozialistischen Bewegung gefunden hat, hätte infolge der Heftigkeit der Explosion unendlich traurigere und schwerere Folgen haben können. Angesichts der Gefallenen, die alle den Stoßttupps des Vorabends der Revolution angehört haben, bringt Italien sein tiefes und aufrichtiges Beileid zum Ausdruck."
„Messaggero" erklärt, „daß das Echo des verabscheuungswürdigen Attentats im Münchner Bürgerbräukeller jenes der tiestten und mitfühlenden Solidarität ist. Das Volk Italiens und die Schwarzhemden übermitteln den Braunhemden, den Opfern des verbrecherischen Anschlages ihren gerührten Gruß und ihr ehrerbiettges Gedenken." „L a o o r o F a s c i st a" hebt hervor der verbreck^e- rische Anschlag gegen das Leben des Führers, der
chwere.
Auch der „Standard" äußert die Auffassung, daß das Münchener Attentat, das sein Ziel nicht erreicht habe, dem jedoch sieben Menschenleben zum Opfer gefallen seien, die Situation weiter kompliziere. Dieser Anschlag, den man bedauern müsse, liege in dem Rabmen des englischen Schlagwortes „Weg mit Hitler!" Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" erklärt, Mord, und vor allem Meuchelmord, sein ein scheußliches Verbrechen, von dem sich jeder anständige Mensch mit Abscheu abwenden müsse.
Glückwunschtelegramm der Königin der Niederlande.
A m st e r d a m , 10. Nov. (Europapreß.) Amtlich wird mitgeteilt, daß Königin Wilhelmine der Niederlande an den Führer ein Telegramm gerichtet hat, in dem sie ihm ihren Glückwunsch ausspricht, daß er dem gegen ihn gerichteten Anschlag in München entgangen ist. Der Außenminister van K l e f f e n s sprach persönlich beim deutschen Gesandten Grasen Zech vor, um ihm die Befriedigung der niederländischen Regierung über das Mißglücken des Anschlages auszusprechen. Ferner hat Die Regierung den niederländi chen Gesandten in Berlin angewiesen, dieser Be riedigung auch gegenüber der Reichsregierung Ausdruck zu ver- leiyen.
Die Schwei, mietet Lebensmitteldampfer.
Philadelphia, 9. November. (DNB.) Im hiesigen Hafen wurden 245 000 Bushel Hafer auf dem Dampfer „Parpessa" verladen, der in dieser Woche zusammen mit dem Dampfer „Mount Parnaß" unter schweizerischer Flagge ein- traf. Auf den Schiffsseiten beider Dampfer war der Name Switzerland aufgemalt. Hafenbeamte erklärten, es handele sich um zwei von neun Schiffen, die die Schweiz von der griechischen Linie Rethymnis-Kulukundis für die Beförderung von Lebensmitteln gemietet hat. Die .Mount Parnaß" fuhr schon gestern mit Hafer, Weizen und Zucker an Bord in Richtung Genua aus.
Todesurteil qegen einen Volksschödling
Das hanseatische Sondergericht verurteilte in Bremen den 26jährigen Ewalo Wieczorreck wegen Straßenraubes, begangen während der Verdunkelung, zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, sowie den 26- jährigen Hermann Beerta wegen der gleichen Straftat zu einer Zuchthausstrafe von 15 Jahren und zu Ehrverlust für die Dauer von 10 Jahren. Ein dritter Angeklagter, Franz Johann Gogolin, wurde wegen Hehlerei zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Die drei Verurteilten hatten in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober einen Ueberfall auf einen Passanten ausgeführt, wobei Wieczorreck diesen mit dem Messer niederstieß, ihm mehrere Verletzungen beibrachte und ihn seines Geldes beraubte. Beerta hat bei dieser Tat direkte Helferdienste geleistet, während eine Mittäterschaft des dritten Angeklagten nicht erwiesen werden ; konnte. Sicher ist nur, daß er später von dem 1 geraubten Gelds etwas abbekam Trotzdem Der Ueberfall in einer regnerischen, mondlosen Nacht i ausgeführt wurde, gelang es der Kriminal-Polizei, - die Täter bereits zwei Stunden nach der Tat zu - verhaften.
das ganze nationalsozialistische Deutschland verkörpere, sei gescheitert. Einige alte Kämpfer jedoch hätten für ihren Glauben und für die Idee ihr Leben gelassen. Ihr Opfer werde nicht vergeblich sein, sondern es werde neue Energien wek- (en, die die Abwehrbereitschaft ganz Grobdeutsch- lands noch mehr stählen werde. Es gebe keinen Italiener, der nicht an der Freude des deutschen Volkes darüber teilnehme, daß fein Führer die Gefahr glücklich überstanden habe.
„Ambrosiano" schreibt: Der vergebliche Versuch, dem deutschen Volk einen Dolchstoß in den Rücken zu versetzen und es seines Führers zu berauben, ist eine Schuld, die auf die unverantwortlichen Anstifter zurückfallen wird. Statt die Moral Deutschlands zu schwächen, wie vielleicht seine Feinde hofften und hoffen, hat die verbrecherische Episode des Bürgerbräukellers wenn möglich noch dazu beigetragen, die Deutschen des Dritten Reiches noch mehr in einen geschlossenen Block des Glaubens und des Willens zusammenzufchweißen.
ZtaltenWe Anteilnahme.
Rom, 10. Nov. (Europapreß) Unmittelbar nach dem Eintreffen der Nachricht von dem verbrecherischen Anschlag auf den Führer im Bürgerbräukeller richtete der König und Kaiser Viktor Emanuel 111. an den Führer folgendes Telegramm: „Ick bitte Ew. Exzellenz, meine lebhaften Glückwünsche für die glücklich überstandene Gefahr des ruchlosen Anschlags entgegenzunehmen, der in mir die tiefste Entrüstung her- Dorruft."
Mussolini richtete folgende Drahtung an Adolf Hitler: „Die Nachricht von dem verbrecherischen Attentat gegey Ihre Person hat ein Ge-
Auch in Sofia wird als besonders merkwürdig der Umstand empfunden, daß der bulgarische Rundfunk schon am Mittwochabend einer ha- vasmeldung aus London zufolge von dem Anschlag im Büraerbräukeller zu berichten mußte. Das zeigt, daß London in auffälliger Weise sehr rasch Bescheid wußte. Der Anschlag wird in der Oeffenttichkeit mit Abscheu als
*en läge dem Stoßtrupp Adolf Hitler beigetreten. Sie blieben SA.-Kameraden und Kampfgefährten. Kaiser war stellv. Führer der NSKK.-Motorstan- barte 86. Lutz war SA.-Sturmhauptführer.
Emil K a s b e r g e r war Flötist beim Gaumusikzug des Traditionsgaues München-Oberbayern. Er ist ein altes Parteimitglied, wirkte in früheren Jahren schon beim Reichsjymphonieorchester und war seit 1933 ununterbrochen beim Gaumustkzug, wo man ihn als ausgezeichneten Kameraden hoch' schätzte. Während der Kreistage und bei den hoch- eefahrten der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" lernten ihn viele Volksgenossen aus dem Traditionsgau kennen, unterhielt er doch mit feinem köstlichen Humor oft genug die Versammelten und das ganze Schiff.
Zum Reichsautozug „Deutschland gehörten Eugen Schachta und Wilhelm Weber. Beide waren alte SA.-Männer. Schachta arbeitete mit dem Führer des Reichsautozug- schon, als dieser noch im Entstehen begriffen war, und trug in der tjolgyeit als Haupteinsatzleiter zusammen mit dem Führer des Reichsautozugs die große Verantwortung für den technischen Einsatz des Zuges bei den Führer- kundgebungen. Als stiller und bescheidener Arbeiter und Kamerad, der mit Begeisterung an^ seiner Arbeit hing, war Schachta auch beim Einsatz in Oesterreich, im Sudetenland und im Memelgebiet dabei. Wilhelm Weder, früher Funktechniker und Elektriker beim Traditionsgau, wirkte seit März d. I. im Reichsautozug. Er hat an dem Unglücksabend tech- nische Apparaturen mitaufgebaut und war zusammen mit Schachta eben dabei, diese abzuräumen, um sie noch in der Nacht für die Veranstaltungen des 9. November an anderer Stelle aufzubauen.
*
Leonhard Reindl gehörte schon seit September 1923 der NSDAP, an. Bei der Erhebung am 9. No- vemder 1923 stellte er als damaliger Direktor des Bürgerbräukellers feinen Kraftwagen dem am 9 November 1923 gefallenen Parteigenossen Scheub- ner-Richter zur Verfügung. Reindl hat sich stets durch seine Einsatzbereitschaft und Opserfteudigkeit für Volk unb Führer ausgezeichnet. Er war Inhaber des Grünen Dauerausweises für alte Kämpfer.
fühl tiefer Entrüstung bei der Regierung und dem italienischen Volk heroorgerufen, sowie ein Gefühl der Trauer für die Opfer unter Ihren treuen Anhängern der ersten Stunden. In meinem persönlichen Namen und im Namen des faschlstl- chen Italiens fenbe ich Ihnen d l e Ausd rucke meiner außenordentlichen Genugtuung über bie überstandene Gefahr eines verwerflichen Versuchs, der der Einheit des deutschen Volkes um Sie und das Regime keinen Riß verursachen kann. gez. Mussolini.
Starker Eindruck in USA.
Washington, 10. Nov. (Europapreß - Funk- pruch.) Der Münchener Attentatsversuch bildet bas Hauptgesprächsthema in der Bundeshauptstadt Es ist bemerkenswert, daß der Anschlag in weiten Kreien unbedingt abgelehnt wird. Einen tiefen Eindruck hat es bei den stark religiös eingestellten Nordamerikanern aller Schichten gemacht, daß die chützende Hand Gottes offenbar den Führer vor Unheil bewahrt hat. In biefem Zusammenhang äußern manche Kreise, daß „Hitler unter höherem Schutz zu stehen scheint". Auch in Neu- york steht der Münchener Attentateversuch im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit, die Blätter bringen alle Meldungen unter Riesenüberschriften. An diese Meldungen knüpfen die Blätter die Vermutung, daß es zu scharfen „deutschen Vergeltungsmaßnahmen gegen England kommen werde.
„Der übelbeleumdete britische Geheimdienst."
Amsterdam, 9.Nov. (DNB.) „De Maasbode" schreibt, der Münchener Anschlag, der den tiefsten Eindruck hinterlassen habe, überschatte heute alle anderen Ereignisse. Selbst diejenigen, die Gegner des Nattonalsozialismus seien, müßten mit A b • scheu von einem solchen Anschlag er- Üllt fein und ihre Genugtuung darüber zum Ausdruck bringen, daß das deutsche Staatsoberhaupt unverletzt den Gefahren des Attentats entkommen fei. Jeder Kampf müsse mit anständigen Mitteln geführt werden, und Mordanschlage seien nicht dazu zu rechnen. Man könne völlig begreifen, daß in Deutschland die tiefste Entrüstung über dieses Komplott herrsche. Es sei auch völlig zu verstehen, daß die Anstifter dieses Anschlags in der Richtung England gesucht werden. Der übelbeleumundete britische Geheimdienst werde bereits genannt. Das Blatt meint daß dieser Anschlag die politische Lage noch er-
uuu5 nu,ct uit u.™rau„#. sich entschuldigt, eine barbarische Tat beze.chnet. Mit ehrlicher Freude ---- - , - - . .. . - . । fiaat fick an!" mit einem spöttischen Augenzwinkern wird die Tatsache ausgenommen, daß der Führer vor der Vollendung seines Werkes von dieser Erde ' 'traten Wir aber erwarten eine sofortige wie durch ein Wunder dem Anschlag heil ent- schied. Unser Dank an die Drehung aber erneuert 9 Antwort: Warum ist man in London so gangen ist.
unsere eigene Verpflichtung: So wie am 9 Novern-\ '
her 1923 sechzehn Deutsche und am 9.November <1 << a
so stehen nun 80$Millionen bereit, um Adolf Hitler I Oie ganze Wen voller Empörung, mit ihrem Leibe zu decken. H. Evers. I
Volksgenossen teilt verdächtige Tiefste Entrüstung in Italien.
TBof)rncbniUngCtt her polijci mit. Rom, 9. Nov. (Europapreß.) Das heimtückische
Berlin, 9. Roo. (DRV.) Der Reichsführer Attentat im Münchner Bürgerbräukeller, das aus- H unb Chef der Deutschen Polizei teilt mit: ländischer Anstiftung zugeschrieben wird, hat in Jta-
Volksgenossen unb Volksgenossinnen, bie am lien eine Welle der Empörung ausgelost Daß der Schluß der durch den Rundfunk Übertragenen Anschlag dem Führer^zugedacht war Deutsch- xL -T.ihr«,,« «Am ft Wonho- land im heißesten Kampf um Bestand und Zukunft
Straßen tobt das entfesselte Untermenschentum und reißt das Staatsgebäude einer morschen Monarchie ein. Feige ßumpen und vom Ausland bezahlte Landesverräter, Der sorgsam gezüchtete Abschaum unseres Volkes, richten ihr Regiment in Berlin auf Es ist die große Stunde unserer äußeren Feinde, es ist d e r T a g d e s T r i u m p h e s für XffÄSiÄ'»-1 E>»1
Millionen Männer, welche, die Schmach der hei- । Anschlag im Bürgerbraukeller sind, wie nunmehr mal vor Augen, doch den Glauben an eine reinere amtlich festgestellt wirb, sieben Tobesopfer zu ve- Zukunft nicht verloren haben. Sie sind allerdings (Iagcn Die Ramen der Toten sind: meist untätig, sie warten auf einen Befehl — wie »ran3 ^uh, München, Blutorbenstrager, An- sich sammel? ter te7 Widerstand gegen'^elgh-it, bei München, vlulordcnslräger, NSSS.-hanp'- Sckiwäche unb Dummheit zu organisieren beginnt, sturmführer unb stellvertretenber Führer der IHotor- 9. November 1923 — durch die Straßen Mun- stanbarte 86, Angehöriger bes Stoßtrupps „Adolf chens bewegt sich zum erstenmal seit dem Zusam- hi«er", geb. 1889;
menbruch wieder ein Zug von a uf r e ch t e n Kassiererin im Bürgerbräukeller, Maria Männern, deren Denken und handeln absolut München, geb. 1909;
klar ist, die zur Rettung des Vaterlandes ihr Leben m . y) e b e r Rundfunksprecher beim einzusetzen bereit sind, die den Kampf gegen mneres Wilhelm weurr, nunoTunqp ;
und äußere Feinde bis zur letzten Konse - Reichsautozug Deutschland, geb. 1902 q u e n z führen wollen. Das Unternehmen mißlingt Leonhard Reindl, Vurogehilfe, geb. 1882, durch Verrat. Die demokratische Welt draußen atmet Emil kasberger vom Gaumustkzug Mün- erleichtert auf, aber es ist eine Selbsttäuschung. Der Hxn, geb. 1885;
scheinbare Zusammenbruch der nationalsozialistischen Eugen Schachts, der älteste Mitarbeiter des MSsmÄS SÄ «Hrsrs LL
-UM Fanal für bie ganze, aus den Albträumen 2 8 verletzte In den Kliniken. As schwer ihres Sklavendaseins allmählich erwachende Na- verletzt find 16 von ihnen anzufprechen, die übrigen tion 10 können bereits in nächster Zeit entlassen wer-
Die alten Machthaber, die im Grund« nichts bedrohlich ist der Zustand bei zwei der
anderes waren als Beauftragte fremder Interessen, ^tvcroerteMen. Von den 16 Schwerverletzten bemühten 1933 endlich ihren Platz räumen. Das neue - - - - " - - ""----
nationalsozialistische Reich erstand, und in den folge nben sechs Jahren spielte sich nun jenes zähe Ringen um das letzte Schicksal unseres Volkes ab, das der Führer noch in feiner letzten Rede im Bur- gerbräu geschildert hat. Auf der einen Sette das Streben der deutschen Staatsführung nach Sicher- heit, Gesundheit und Wohlstand unseres Volkes, das fortwährende Bemühen um die Beseitigung inneren Haders, um die Hebung der sozialen Lebensbedm- gungen, um die Schaffung großer kultureller und wirtschaftlicher Werke, die dem Lebenswillen des Volkes ein höheres Ziel geben als das der Befrie- bigung von bloß eigennützig-materialistischen Wünschen. Der grandioseste Versuch einer nur Dem eigenen Lebensraum zugewandten völkischen Daseinsentwicklung, der jemals unternommen wurde, und nicht nur ein Versuch, sondern schon die beginnende Vollendung. Auf der anderen Seite zunehmender Haß jener dunklen Mächte, die bisher das internationale Leben beherrscht haben, die um ihrer Geld- sack-herrschaft willen jeden sozialen Fortschritt und jede Versöhnung zwischen den Menschen und Volkern verhinderten, die nun aber erkennen mußten, baß das nationalsozialistische Deutschland mit den leuchtenden Tatbeweisen seiner sozialen und kultu- teilen Höherentwicklung eine Bresche in ihr Aus- beutungssystem schlagen könnte.
Diese dunklen internationalen Machte erkannten auch ganz richtig, daß es nicht nur das fleißige, an- tänbige deutsche Volk, sondern daß es vor allem ein Führer war, der durch sein bloßes Bei- piel ihre angemaßte Herrschaft über fremde Völker bedrohte. So begann mit Lügen, Aufwiegelungs- versuchen, Drohungen und gelegentlichen Attentaten ihre unterirdische Wühlarbeit gegen bas neue Deutschland. Namen wie Gustloft und vom Rath, erste Opfer dieser Hetze, erhellen plötzlich die dunklen hinteraründe dieser Agitation. Und als die agitatorischen Mittel versagen, greift man zu den diplomatischen Mitteln. Man zwingt die Regierungen der westlichen Demokratien in seinen Dienst, kauft die Stimme bekannter Politiker und versucht noch einmal wie vor 1914 das Spiel ber Einkreisung. Als auch das nichts nützt, bleibt nur der letzte Auswed: Krieg! Und immer wieder ist es nicht allein das deutsche Volk, sondern in erster Linie der Führer, gegen t:r sich der haß dieser internationalen Verbrecher^seU- schäft richtet. Offen fordert man die Beseitigung Wolf «Her» ato de» Manne», der da, Zeitalter t kiärt:"','Es'ist niemals die Politik der Westmacht- der sozialen Gerechtigkeit heraufgefuhrt hat, un gewesen Mordtaten zu billigen, geschweige denn zu unbedenklich formt 'm UnterhE Stimm B^n- es mürbe reizen, diA Behauptung
Chamberlains das enalische KnegszielIch hoffe ßont>on mit einigen Beispielen aus der
m1? zu erleben, an dem Hitler ver- bluten Raub, und Eroberungsgeschichte des bri- tchtet ist. tifdien Empire zu erhärten. Wir möchten uns dar-
Es ist gleichgültig, Waffen Hand ^p^ugstoff I beschränken, „Radio London" an das franzö- bn Saal des Burgerbraukellers angebracht Jati n Sprichwort zu erinnern: „Qui s’excuse,
Denn die eigentlichen Mörder, um derenOpfer I Sollte Mister MacMillan sich über die
rUIL rln^CrmÖ0/h- fr»0?61 ' Bedeutung dieses Sprichwortes nicht ganz im kla-
lanMdjen Dankdirektoren- uud R^lstersesseln. Ihr wird ihm fein französischer Kollege Girar-
verbrechenscher Plan mißlang. Er mußte mengeni i Versetzung: „Wer sich entschuldigt
weil Gott nicht wollte, daß der Beste unter uns . an!" mit einem svöttiscken Augenzwinkerr vor der Vollendung seines Werkes von dieser Erde


