Ausgabe 
9.11.1939
 
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englischen Künsten schon absolut vergleichen. Ich

nimmt er die

Kämpfer wir uns

an­der fol-

Kundgebung ihren feierlichen Höhepunkt findet.

Ernennungen bei der Polizei.

Berlin, 8. Nov. (DNB.) Der Führer hat

Beschränktheit derer, die glauben, 20 Jahre nach dem so ungeheuren Weltbetrug uns mit dem glei­chen Schwindel wieder aufwarten zu können.

Oder wenn man sagt, daß man für die Kul-

London, 8. Nov. (DNB.) Der alte Lugner Winston Churchill hat am Mittwoch wieder einmal im Unterhaus zur Frage der seinem Nessort

3m ersten Weltkrieg aber hat nicht Eng­land gesiegt, sondern andere waren die Sieger. Und im zweiten das kann ich Ihnen versichern! wird England erst recht nicht der Sieger sein. (Gin Orkan von 3ubel und Begeisterung, eine Ovation unvor­stellbaren Ausmaßes brandet zum Führer em­por). Diesmal tritt dem England des Welt­krieges ein anderes Deutschland ent­gegen, das werden sie wohl in absehbarer Zeit schon ermessen können. (Hinreißende Kundge­bung tiefsten Vertrauens und fester Sieges­zuversicht). Ein Deutschland, das von einem unbändigen Willen erfüllt ist und das auf die Vlödeleien britischer Phrasendrescher (Heiterkeit)

in London und Pans diesen Gefallen ein zweites Mal nicht mehr zu erweisen! (Lang anhaltende Zu-

indem sie der Ration das Kind schenkt, der Wann an Opfer aus sich, indem Ration verteidigt.

Mr Nationalsozialisten stnd immer

das nicht Zustände einreitzen läßt, die ihre eigene presse seht zugibt, dieses Deutschland hassen sie. (Minutenlanger tosender Veifalls- sturrn.) Es sind ihre Geldmagnaten, ihre jüdi­schen und nichtjüdischen internationalen Vank- barone, die uns hassen, well sie in diesem Deutschland ein schlechtes Vorbild sehen, das andere Völker und vielleicht auch ihr eigenes aufreizen könnte. Sie hassen das Deutschland unserer jungen gesunden, blühenden Generation und das Deutschland der Fürsorge für diese Generationen. Und sie hassen selbstverständlich damit auch das starke Deutschland, das Deutschland, das marschiert und das freiwillig

noch niemals für selbstsüchtige Ziele gekämpft. Der Kebe Gott hat England, eben weil es jo uneigen- nützig kämpfte, schließlich die Menschen und Län­der als Lohn aesckenkt. (Stürmische Heiterkeit und brausender Beifall.) Wenn sie also heute nun wie­der erklären, daß sie keine eigennützigen Ziele be­sitzen, dann ist das einfach lächerlich! Das deutsche Volk kann wirklich nur staunen, staunen über die

der Kriegserklärung an sofort jene Rationierung eintritt, die nunmehr alle Voraussetzungen auf längste Zeit sicherstellt. Wir haben aber auch auf allen anderen Gebieten unsere deutschen Möglichkeiten auf das Aeußerste ent­wickelt, so daß ich Ihnen heute nur die eine Versicherung geben kann:

Sie werden uns weder militärisch noch wirtschaflich auch nur im geringsten nie­derzwingen können. Es kann hier nur einer siegen, und dasfind wir! (hin­reißende Kundgebungen des Beifalls und tosende Heilrufe.)

Daß'das Herr Churchill nicht glaubt, rechne ich seinem hohen Alter zugute. Auch andere haben das nicht geglaubt. Unsere polnischen Gegner wären niemals in diesen Krieg gezogen. England hat ihnen den Nacken gestärkt und sie aufgeputscht und aufge- hetzt. Der Kriegsverlauf hat vielleicht zum ersten­mal gezeigt, welches militärische Instrument sich indes das neue Deutsche Reich geschmiedet hat. Es war nicht so, meine Volksgenossen, daß etwa der Pole feige gewesen wäre, daß er vielleicht nur ge-

ihr Kriegsziel sei, endlich dem Kriege ein Ende zu bereiten dann hätten sie ja gar keinen Krieg anzufangen brau­chen! (Wit stürmischem Beifall stimmen die Alten Kämpfer dem Führer zu.) Denn der Krieg ist nur deshalb da, weil England ihn gewollt hat! (Ein Orkan des Beifalls.) Wir sind überzeugt, daß es solange Kriege geben wird, als die Güter der Welt nicht gerecht ver­teilt sind und man nicht freiwillig und gerecht diese Güterverteilung vornimmt. (Immer wieder stürmischer Beifall.)

stimmung.) . . ,

So stehen wir jetzt in einer g r o h e n W e n d e z e i t. Aus dem Kampf ist e-inft der Ratio- nalsozialismus entstanden. Soldaten sind wir da­mals alle gewesen. Ein großer Teil hat heute wie» der den grauen Rock angezogen. Aber auch die anderen fnfb Soldaten geblieben. Deutschland hat sich durch und durch verwandelt. So wie das Preu-

Beifall.) Sie hassen das Deutschland der sozialen Gesetzgebung, das Deutschland, das den 1. Wai als den Tag der ehrlichen Arbeit feiert! Sie hassen das Deutschland, das den Kampf für die Verbesserung der Lebensverhältnisse ausgenom­men hat. Dieses Deutschland hassen sie! Das volksgesunde Deutschland, das Deutschland, das die Kinder wäscht und sie nicht verlausen läßt,

Anlaß des Gedenktages für die Gefallenen Bewegung zum S. November bei der Polizei gende Ernennungen ausgesprochen: Zu Gene­ralmajoren der Ordnungspolizei: In Anerkennung ihrer besonderen Bewährung im

jedenfalls uns von den Engländern auf dem Gebiet Der Kultur nichts vormachen zu lassen. Unsere Musik, unsere Dichtung, unsere Baukunst, unsere Malerei, unsere Bildhauerkunst kann sich mit den

Churchill fühlt sich unbehaglich.

Vergebliches Verschweigen der steigenden deutschen Handelskriegserfolge.

tur eintritt. England als Kulturschöpfer ist ein Kapitel für sich! Wir Deutschen brauchen

Kriege die charakterisierten Generalmajore Riege, Inspekteur der Ordnungspolizei, Breslau, Quer« ner, Inspekteur der Ordnungspolizei, Hamburg, Becker, Befehlshaber der Ordnungspolizei beim Generalgouverneur in Polen. Zu Obersten der Schutzpolizei: Die Oberstleutnante Mühe, Staatsministerium München, von Grolmann, Hauptamt Ordnungspolizei. Zum Oberst der Gendarmerie: Oberstleutnant Nowotny in Graz. Zu Oberstleutnanten der Schutz­polizei: Die Majore Seiler, Wenner, Hauptamt Ordnungspolizei. Zu Oberstleut­nanten der Gendarmerie: Die Majore M a t r o s in Troppau, Klein in Koblenz. Zu Majoren der Schutzpolizei: Die Haupt­leute der Schutzpolizei: Schmidt (Hamburg), Reefe (Mannheim), Schulz (Flensburg), Roth (Cuxhaven), Kösterbeck (Duisburg), Wallefch (Leipzig), Stahl (Hamburg), Ritter (Stettin), Gröning (SW.-Schule Stettin), Franz (St. Pölten), Kirchoff (Klagenfurt). Zu Majoren der Gendarmerie: Die Hauptleute Schüler in Potsdam, Palm in Trop- pau. Weiter wurden im Hauptamt Ordnungspolizei befördert: Ministerialrat Dr. B a d e r zum Mini- sterialdirigenten, Oberregierungsrat P o h l m a n n zum Ministerialrat.

Britisches Flugzeug in Luxemburg beschlagnahmt.

Rom, 9. Nov. (Europapreß.) Wie aus Luxem­burg gemeldet wird, landete am Mittwoch ein englischer Flieger a u f dem Flugplatz von E s ch. Das Flugzeug wurde beschlagnahmt. Der Flieger erklärte, er habe angenommen, sich auf französischem Gebiet zu befinben. Der Engländer wurde durch die luxemburgischen Be­hörden interniert

sender Beifall.)

Wir sind uns dabei aber auch bewußt, wie sehr die Vorsehung uns geholfen h a t. Sie hat unsere Pläne richtig gestalten lassen und sie hat ihre Durchführung sichtbar gesegnet. Ohne dem hätte dieses Werk nicht in dieser Zeit gelingen können. Wir sind daher des Glaubens, daß die Vorsehung das, was geschah, so gewollt hat! Genau so wie ich Ihnen früher oft erklärte, daß die Nieder­lage des Jahres 1918 verdient war, für uns ver­dient, weil wir nicht die großen Siege richtig und würdig zu bewahren vermocht hatten. Diesen Vor­wurf soll man uns in Zukunft nun nicht mehr machen.

In tiefer Dankbarkeit verbeugen wir uns vor allen unseren Helden, unseren tapferen Soldaten (die Versammelten erheben sich von ihren Sitzen), unseren toten Kameraden und den Verwundeten. Sie haben durch ihr Opfer mitgeholfen, daß der erste Feind, der diesen Krieg zur Wirklichkeit werden lieh, in kaum 30 Tagen überwunden wurde. Es möge sich jeder Deutsche dessen bewußt fein, daß das Opfer dieser Wänner genau so viel wert war als das Opfer jedes anderen in der Zukunft wert sein wird, daß keiner ein Recht hat, sein Opfer in der Zukunft als schwerer einzuschähen. Das, was wir Rationalsozialisten als Erkenntnis und Gelöbnis vom Totengang des 9. Rovember in die Geschichte unserer Be­wegung mitgenommen haben, nämlich, daß das, wofür die ersten 16 gefallen sind, wert genug war, auch viele andere, wenn notwendig, zum gleichen Opfer zu verpflichten, diese Erkenntnis soll uns auch in der Zukunft nicht verlasien. Für unser deutsches Volk sind im Laufe von vielen Jahrhunderten, ja Jahrtausenden zahl­lose Millionen gefallen. Millionen anderer haben ihr Blut dafür gegeben. Keiner von uns weih, ob es ihn nicht auch trifft Allein, jeder muh wissen, dah er dadurch nicht mehr an Opfern bringt, als andere vor ihm auch gebracht haben und andere nach ihm einst wieder bringen müssen. Was die Frau an Opfer auf sich nimmt.

wendig ist, auch das eigene Leben einzufetzen, um das Programm unserer Bewegung zu verwirklichen, das Programm, das nichts anderes besagt, als un­seres Volkes Leben und Dafein auf dieser Welt sicherzustellen. Das ist der erste Satz unseres nationalsazialifttschen Glaubensbekenntnisses, und das wird auch der letzte Satz fein, der über jedem einzelnen Nationalsozialisten geschrieben steht, 'bann, wenn er am Ende seiner Pflichterfüllung von dieser Welt scheidet.

Parteigenossen! (Wie ein Mann erheben sich die alten Kämpfer des Führers.) Unsere nattonalsozia- lifttsche Bewegung, unser deutsches Volk und über allem jetzt unsere siegreiche Wehrmacht Sieg-Heil!

Ungeheure Begeisterung, eiserne Kampfentschlos­senheit, tiefe Ergriffenheit und jubelnde Sieges- aewißheit mischen sich in den ungeheuren Beifalls­sturm, der aus dem brausenden Sieg-Heil aufbricht und den Führer mit unbeschreiblicher Stärke um­tost. Alle Hände recken sich dem Führer entgegen, unaufhörlich brausen die Heilrufe zu ihm empor, die nur enden, um von Stürmen donnernden Hände- klatschens und immer stärker ansteigenden Jubels abgelöst zu werden. Wie ein Schwur sind die Lie­der der Nation, in deren Gesang die ergreifende

lionen Tonnen, also nur 2,5 v. H. der vorgenannten Mengen, verlorengegangen fein. Wie sich diese Be­hauptung mit der immer stärkeren Ver­knappung wichtigster Rohstoffe und Lebensrnittel in England zusammenreimen läßt, hat Herr Churchill allerdings nicht verraten.

Dagegen versuchte der Erste Lord der Admira­lität vor dem Unterhaus erneut mit phantasievollen Angaben über angeblicheErfolge" im Kampf gegen die deutschen U-Boote Eindruck zu machen. Nach der Feststellung, daß es außer- ordentlich schwer fei, genaue Ziffern anzu- geben, rückte Churchill in seiner bekanntengroß- zügigen" Art mit derSchätzung" heraus, daß sich die deutschen U-Boot-Verluste aufzwischen zwei und vier in der Woche" belaufen. Das deutsche Oberkommando der Wehrmacht, das hierüber be- greiflicherweise etwas besser unterrichtet sein dürfte als der britische Lügenlord, hat bekanntlich kürz­lich eindeutig die wirklichen V e r l u st e der deutschen U-Boot-Waffe veröffentlicht, die sich aller­dings neben den englischen Reklamezahlen sehr be­scheiden ausnehmen.

Wie unangenehm im übrigen dem britischen Krämervolk die ständige Versenkung britischer Schiffe durch die deutsche U-Boot-Waffe allmählich geworden ist, geht aus der Tatsache hervor, daß Churchill sich bitter über die, wie er sich ausdrückte, abscheuliche Angriffsform" beschwert, der England ausgesetzt sei. Daß das deutsche Volk die von Eng­land beabsichtigte Hungerblockade gegen Frauen und Kinder mit Recht als sehr viel abscheulicher" ansieht, werden deredle" Lord und seine Kriegshetzerclique wohl kaum beareifen.

Zum Schluß richtete Churchill von Lob triefende Worte an die französische Flotte und brachte in echt englischer Kaltschnäuzigkeit unver­blümt zum Ausdruck, daß Frankreich, das schon so lange die Hauptlast des Kampfes zu tragen hat, auch zur See in Zukunft in noch stärkerem Maße die englischen Kastanien aus dem Feuer holen soll.

6en vom Jahre 1813, 1814 nicht verglichen wer­den konnte mit dem Preußen von 1806, so kann das Deutschland von 1939, 1940, 1941 oder 1942 nicht mehr verglichen werden mit dem Deutschland von 1914, 1915, 1917 oder 1918. Was es damals geben konnte, ist in der Zukunft unmög­lich! Wir werden, dafür bürgt vor allem die Partei, dafür sorgen, daß Erscheinungen, wie wir sie im Weltkrieg leider erleben mußten, nicht mehr in Deutschland auftreten können. Wir sind meine nationalsoziastischen Kämpfer mit dem Einst fertig geworden, als wir noch als eine lächerlich kleine Minorität in Deutschland kämpf­ten. Damals hatten wir nur unseren Glau­ben. Wir haben diese Erscheinungen trotzdem nie­dergerungen und beseitigt. Heute aber haben wir außerdem noch die Macht! (Jubelnder Beifall.) Unser Wille ist genau so unbeugsam im Kampfe nach außen, wie er einst unbeugsam war im Kampfe um diese Macht im Innern.

So wie ich Ihnen damals immer jagte: Alles ist denkbar, nur eines nicht, dah wir kapitulieren, jo kann ich das als Rattonal- jozialist auch heute nur der Welt gegenüber wiederholen: Alles ist denkbar, eine deut­sche Kapitulation niemals! Wenn man mir darauf erklärt:Dann wird der Krieg drei Jahre dauern" jo antworte ich:Die lange er dauert, spielt keine Rolle, kapitulieren wird Deutschland niemals, jetzt nicht und in aller Zukunft nicht!" (Ein ungeheurer Jubel­sturm, der sich abermals zu einer großartigen Huldigung für den Führer steigert). Wan sagt mir, England hat sich auf einen dreijäh­rigen Krieg vorbereitet. Ich habe am Tage der britischen Kriegserklärung dem Feld­marschall den Befehl gegeben, sofort die gesam­ten Vorbereitungen zunächst auf die Dauer von fünf Jahren zu treffen (der Beifall schwillt immer mehr an), nicht weil ich glaube, daß dieser Krieg fünf Jahre dauert, sondern weil wir auch in fünf Jahren niemals kapitulieren würden, und zwar um keinen Preis der Welt! (Der Beifall steigert sich zu einem tosenden Orkan äußerster Entschlossenheit.)

Wir werden diesen Herren zeigen, was d i e Kraft eines A ch t zi g m i 11 i o ne n o o l k e s vermag unter einer Führung, mit einem Wil­len, zusammengefügt zu einer Gemeinschaft. Und hier wird die Partei in Erinnerung an die einsti­gen Toten erst recht ihre große Mission erfüllen müssen. Sie wird die Trägerin dieses Willens, der Geschlossenheit, der Einheit und damit unserer deut­schen Volksgemeinschaft sein. Was immer auch im einzelnen uns an Opfern zugemutet wird, das wird vergehen und ist belanglos. Entscheidend ist und bleibt nur der Sieg. Wir werden dank unserer Vorbereitungen diesen Kampf unter viel leich­teren Bedingungen führen als im Jahre 1914. Damals taumelte Deutschland blind in diesen Kampf hinein. Wir aber haben heute feit vielen Jahren die Nation seelisch, aber vor allem auch wirtschaftlich gerüstet. Wir haben durch unsere großen Planungen vorgesorgt, daß dem deutschen Flieger kein Benzin abgeht. Wir haben vorgesorgt, daß nicht im ersten Kriegsjahr gewüstet und kost­bares Gut vernichtet wird, sondern daß vom Tage

gewesen. Jetzt ist die große Zeit, in der er ft recht al s Kämpferbewähren wollen! Damit begehen wir auch am besten den Gedenktag des ersten Opfertages unserer Bewegung. Ich kann den heutigen Abend nicht schließen, ohne Ihnen, wie immer, zu danken für Ihre treue An- h ä n g l i ch k e i t die ganzen Jahre hindurch, und nicht ohne Ihnen zu versprechen, daß wir auch in der Zukunft die alten Ideale Hoch- Halten wollen, daß wir für sie eintreten wol­len und uns nicht scheuen werden, wenn es not-

glaube, daß ein einziger Deutscher, sagen wir: Beethoven, musikalisch mehr geleistet hat als sämt­liche Engländer der Vergangenheit und Gegenwart zusammen. (Brausender Beifall.) Und auch die Pflege dieser Kultur nehmen wir besser wahr, als das die Engländer überhaupt können.

Wen« sie dann schließlich jagen, dah es jetzt

taufen wäre, so war es nicht! Er hat sich an vielen Stellen sehr tapfer geschlagen. Trotzdem ist ein Staat mit über 36 Millionen Menschen, mit rund 50 Divisionen, ein Staat, der einen durchschnittlichen Rekrutenjahrgang von nahezu 300 000 besah gegen­über zur Zeit 120 000 französischen Rekruten pro Jahr trotzdem ist dieser Staat in sage und schreibe zehn Tagen militärisch geschlagen, in acht­zehn Tagen vernichtet und in dreißig Tagen zur restlosen Kapitulation gezwungen worden! (Brau-

England will nicht den Frieden!

In meiner letzten Reichstagsrede habe ich er­klärt, daß ich persönlich nichts mehr dazu zu sagen hatte. Das Weitere werden wir mit den Engländern in der Sprache reden, die sie allein wahrscheinlich noch verstehen werden! Es tut mir leid, dah sich Frankreich in den Dienst der britischen Kriegshetze stellte und seinen Weg mit dem Englands verband.

Was Deutschland betrifft, so haben wir niemals Aengste gehabt vor einer Front. Wir Hann ernst zwei Fronten erfolgreich verteidigt. Wir haben letzt nur mehr eine Front, und wir werden an dieser Front erfolgreich bestehen, davon kann man über­zeugt fein. (Wieder brausender Jubel.)

Ich habe es nicht als einen Erfolg der ^deutschen Politik, sondern als einen Erfolg ber Ver­nunft angesehen, daß es uns gelungen ist, mit Opfer auf sich nimmt. (Beifallsstürme.) ! Rußland zu einer Verständigung zu kommen. Em-

Wie sie uns hassen, das haben wir ja gesehen, mal haben diese beiden Volker sich bis zum Weitz- Wir machten einen Vierjahresplan, um uns bluten bekriegt. Keines von üjnim batte ^avonemen zu helfen. Wir haben durch diesen Dierjahresplan Gewinn. Wir: ftröb uberem gekommen den Herren niemandem etwas genommen, denn wenn wir aus'- xtDeites

unserer Kohle Benzin machen oder Gummi, oder wenn wir uns mit anderen Ersatzstoffen behelfen, was nehmen mir damit den anderen weg? Nichts, gar nichts! Im Gegenteil, sie sollten froh sein, denn sie hätten sich sagen müssen:Dann belasten sie Nicht unsere Märkte. Wenn sie sich selbst Benzin schaffen, dann brauchen sie nicht zu exportieren, damit sie importieren können. Um so besser für uns!" Nein, sie haben gegen den Dierjahresplan

unterstehenden Seekriegführung Stellung genommen und dabei seinem bereits international gewordenen Ruf in dieser Beziehung erneut alle Ehre gemacht. Aus seinen Ausführungen, die wie üblich ein wunderliches Gemisch von dreisten Ab­leugnungen, plumpen Verdrehungen und prahle­rischen Phrasen über die angeblichen Leistungen der britischen Flotte darstellten, ist jedoch zum ersten- mal vielleicht in dieser Deutlichkeit ein st a r - k e s Unbehagen über die wachsenden Erfolge des deutschen Handelskrie­ges herauszuhören, eine ernste Besorgnis über den ständigen Schwund von Schiffstonnage, die für die Versorgung der britischen Insel unersetzlich ist.

Churchill befaßte sich zunächst mit der Versen- kung derRoyal O a k" und gab dabei eine Darstellung, die die Fähigkeiten der britischen Ma- rineoffiziere nicht gerade in einem sehr vorteilhaften Licht erscheinen ließ. Resigniert stellte er dann fest, daßin diesem neuen Kriege mit seinen vielen neu- Iartigen Komplikationen nichts mehr sicher | fe-t und daß jedes Glied im britischen Harnisch ge­prüft und verstärkt werden müsse." In diesem Zu­sammenhang gab der britische Lügenlord sogar wie­der einmal einen neuen Schiffsverlust be­kannt, nämlich das britische U-BootOxley", das, wie er sich ausdrückte, durch einezufällige Explo­sion" vernichtet worden ist. Im gleichen Atemzug wurde allerdings die Vernichtung des Flugzeug- trägersArt Royal", für die bekanntlich unwider­legliche Beweise vorliegen, mit eiserner Stirn er- Man hätte das ja tun können! Wenn man heute neut ab gestritten.

lagt: Ja, dem nationalsozialistischen Deutschland, Im weiteren Verlaufe seiner Rede bemühte sich dem können wir die Kolonien nicht geben, so Churchill nach Kräften, die Wirkungen des deut- fchmerzlich es uns ist. Wir möchten gern die Roh« scheu Handelskrieges zu verkleinern. So behauptete ftoffe dieser Welt verteilen, aber wir müßten sie er, daß in den ersten acht Kriegswochen über 10 jemand geben können, zu dem wir Vertrauen Millionen Tonnen Fracht durch britische und neu- haben! Nun, meine Herren, vor uns gab es ja träte Schiffe nach England gebracht worden seien, andere Regierungen in Deutschland. Es waren 9le- Dagegen sollen im gleichen Zeitraum nur V< Mil- gierungen von Englands Gnaden; zum Teil sie von England besoldet worden. Zu ihnen mußte----------------------------

man doch Vertrauen besitzen! Warum hat man denn g^mpst, weil er Deutschland gesund macht! Das bann ihnen, zu denen man Vertrauen besaß, nicht ^er Mzige Grund. (Stürmische Zustimmung), die Güter gegeben! Aber man brauchte überhaupt Kampf gegen das freie, gegen das

nichts verteilen, man brauchte uns nur unser unabhängige, gegen das lebensfähige Deutschland. Eigentum vorher nicht zu rauben! Das i*ft ih r Kampf!

(Minutenlanger Beifall.) Unb dem steht nun unser Kampf gegenüber.

Auch wir sind der Meinung, daß dieser Krieg dieser Kampf ist unser ewig gleichbleibender natio- tin Ende nehmen muß und daß nirfyt aUe naI|J0,ia{iftijd)er Kampf für di e Ausrichtung paar Jahre wieder einer kommen kann und kom- einer gesunden starken Volksgemein- men darf und kommen soll. Wir halten es daher schäft, für die Ueberwindung und Beseitigung für notwendig, daß sich die Nationen zu diesem Schäden in dieser Gemeinschaft und für die Zwecke auf ihre Einf 1 ußgebietebe - Sicherung dieser Gemeinschaft der anderen Welt schränken, d. h. nut anderen Worten, daß der 'über. Dies ist das Ziel: Wir kämpfen für die Zustand ein Ende mmmt, daß em Volk sich an- Sicherheit unseres Volkes, für unseren Lebensraum, maßt, den W eltp o lizisten spielen und über- Ln &en wir uns Nicht von anderen hineinreden all dreinreden zu wollen. (Wieder brausende 3Us (affen| ftimmungsfunbgebungen.) Zumindest soweit es sich menn man nun in England erklärt, daß dieser um Deutschland handelt, wird die britische Regie- ^mpf der zweite Punische Krieg sei, so rung es noch erkennen daß der Versuch der Auf- in btT Geschichte nur noch nicht fest, wer in richtung einer Polizeidiktatur über uns s ch e ltern Fall Rom und wer Carthago

wird und scherte m m u fj. (Sturnufdje Kund- (Jubelnder Beifall). Im ersten war

gedungen.) Wir haben die britischen Regierungs- ebenfalls England nicht Rom, denn im erften Pu- männer weder in der Vergangenheit noch in der Aschen Krieg hat wirklich Rom gesiegt.

Gegenwart als Kulturapostel kennengelernt als I 1 y .....-

Polizeibehörde ertragen wir sie aber schon über­haupt nicht. (Stürmisches Händeklatschen und vrausender Beifall.)

Die wahren Gründe ihres Handelns liegen jedoch auf einem anderen Gebiet. Sie Haffen das soziale Deutschland. Was haben mir ihnen denn getan? Gar nichts! Haben mir sie bedroht? Nicht ein einziges Mal! Waren mir etwa nicht bereit, mit ihnen Abkommen zu treffen? Jawohl! Wir taten das auch. Haben mir uns nicht selbst Be- arenzungen unserer Rüstungen auferlegt? Nein, das hat sie alles nicht interessiert.

Was sie hassen. Ist bas Deutschland, bas ein gefährliches Beispiel für sie ist. bas soziale Deutschland, das Deutschland unserer so­zialen Arbeitsgesetzgebung, das sie schon vor dem Weltkrieg haßten und das sie auch heute hasten. Dieses Deutschland der Fürsorge, des sozialen Ausgleichs der sozialen Klassenunter­schiede das hassensie! (Brausender Bei­fall.) Das Deutschland, das sich im Laufe von sieben Jahren bemüht hat. seinen Volksgenossen ein anständiges Leben zu ermöglichen, das hassen sie. Das Deutschland, das die Ar­beitslosigkeit beseitigt hat. die sie mit all ihrem Reichtum nicht beseitigen konnten, das has-

nur mit Gelächter reagiert.

Denn, menn heute ein Engländer kommt und sagt: Wir kämpfen für die Freiheit der Welt, mir kämpfen für die Demokratie, wir kämpfen für die Kultur, wir kämpfen für die Zivilisation, wir kämpfen für die Gerechtigkeit ufro. dann löst das in Deutschland nur ein schallendes Gelächter aus. (Brausender Beifall.) Außerdem lebt ja noch die Generation, die dieAufrichtigkeit" solcher briti­scher Kriegszieldarlegungen einst persönlich kennen- mcyi vezeiugen ronnien, oas ya,- i gelernt hat. Und wenn wir selbst nichts dazugelernt s e n s i e. Das Deutschland, das seinen Arbel- hätten, so haben mir doch auf alle Fälle auch nichts

fern anständige Quartiere gibt, das ist es, was vergessen! Aber mir haben nicht nur nichts d er-

SÄTl'S?"?."?!X-» ?:!!*"ÄE

mLL*. Isyss ÄS KÄiSS verbreitet, beweist es uns, daß in dieser anderen Welt feit 20 Jahren alles ftitlgeftanben ist. Jedes Echo aus Deutschland müßte ihnen aber beweisen, !daß hier eine Bewegung ftattfanb von ungeheurem Ausmaß, von ungeheurer Kraft un*b Wirksamkeit.