Ausgabe 
9.8.1939
 
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Die Kämpfe im Modernen Fünfkampf

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Schaffung einer zweiten Ei; hörigen Kampfplatz entsteht gleicher Größe von 30X6(

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Generaloberst von Brauchitsch bei den Fünfkämpfern.

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kleine Landverein, wenn er Schwimmer in seinen

GießenPhilippstein GießenNauborn GießenHerborn

Der Oberbefehlshaber des Herres, Generaloberst von Brauchitsch, wohnte am Dienstag in der Heeressportschule Wünsdorf dem Pistolenschießen bei. Bei dieser Gelegenheit begrüßte der Generaloberst auch die Teilnehmer. (Scherl-Bilderdienst-M.) prächtige Leistungen von Oblt. Lemp.

Gleich zwei Hebungen erledigten die Teilnehmer am Modernen Fünfkampf am Dienstag in Wüns­dorf mit dem Pistolenschießen und dem 300-Meter^Schwimmen. Oberleutnant Lemp konnte sich mit prächtigen Leistungen weiterhin in der Ge-

die westlich von den beiden Eisplätzen entsteht und ebenfalls eine Neuheit darstellt, fallen die Wett­bewerbe auf dem Rießer See weg. Der Olympia- türm wurde fast an der gleichen Stelle wieder gebaut wie 1936. Eine weitere Neuerung bedeutet das Olympia-Funkhaus am Stadion.

Gleiche Sorgfalt wie den Bauten der Sportplätze wird auch den Straßenbauten zugewendet. So wird die Olympia-Straße erheblich verbreitert, und auch die Straßen in Garmisch-Partenkirchen selbst werden verbessert.

Abgaben vornahm.

Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung bei merklich geschrumpfter Umsatztätigkeit zwar un- einheitlich, meist ergaben sich aber Rückgänge um

Bei den englischen Leichtathletik-Meisterschaften im Londoner White-City-Stadion, die unter teilweise wolkenbruchartigem Regen litten, konnte der Wiener W o t a p e k den einzigen deutschen Sieg erzielen, und zwar mit einem Diskuswurf von 48,85 Meter. (Schirner-M.)

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von Tribünen umsäumt ist. Der Zugang vom Stadion zum zweiten Eisplatz geht durch einen acht Meter breiten Tunnel. Dann folgt die neue 400-Meter-Bahn für Schnelläufer auf einer Kunst­eisfläche. Während die neuen Tribünen im Stadion 12 000 Personen fassen, können auf der Tribüne des zweiten Eisplatzes 6000 Zuschauer untergebracht werden. Auf der Mitteltribüne zwischen den Eis­plätzen werden die Pressevertreter ihre Arbeits­stätten finden. Gleich daneben wird auch ein eigenes Postamt eingerichtet. Die Besucher der Mitteltribüne können die Kämpfe auf beiden Eisflächen beobachten. Durch die Schaffung der neuen Bahn für die Schnelläufer,

nachdem er in der Vorrunde punfflos geblieben war, in der Rückrunde nicht zu erscheinen.

Durch die Derlustpunkte in der Vorrunde für Her­born ergab sich nach Beendigung der Rückrunde ein Punktgleichstand zwischen Herborn und Ballersbach, die nunmehr zu einem Entscheidungsspiel antraten, das von Herborn mit 37:17 Punkten für sich ent­schieden wurde. Damit ist Herborn Kreismeister und ruckt mm in dem kommenden Jahr zur Gau- klasie auf.

Mit einigen der spielfreien Mannschaften trug der Gaumeister 1938, Tv. 1846 Gießen, einige Ein­ladungsspiele aus, die Gießen sämtlich überlegen gewinnen konnte.

Die Ergebnisse der Einladungsspiele.

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Garmisch-parlenkirchen bereitet vor.

Große !lm- und Neubauten für die V. Olympischen Winterspiele.

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Das Vllndessefl in Grünberg

Gin Fest der Leibesübungen.

famtmertung an der Spitze behaupten und dazu seinen Punktvorsprung an zweiter Stelle

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meister bet Ablegung der Meisterprüfung unehrlich seine Verwandte des Tietze, wo sie ermittelt und ,Aks«u ..«x das Prufungsergebnis erschlichen festgenommen werden konnten. Nach der Einliefe« klagte war der falschen Anschuldi- rung ins Polizeigefängnis gelang es Tietze, sich llört SPnrPirAho nnnAPfn»! ,, S.X. X...X rr. .'1 in... r. v . u 1 /

Gießener Gchlachtviehmartt.

Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Diehversteige- rungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 7 Och­sen, 5 Bullen, 21 Kühe, 21 Rinder, 102 Kälber, 310 Schweine, 2 Schafe aufgetrieben.

Preise: Ochsen 37 bis 45L Rpf., Bullen 37 bis 42,5 Rpf., Kühe 26 bis 42,5 Rpf., Rinder 35 bis 44,5 Rpf., Kälber 35 bis 65 Rpf., Schafe 27 Rpf. je kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 122 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,20, 62) (120 bis 134,5 kg) 1,18, c (100 bis 119,5 kg) 1,10, df (unter 100 kg) 1,04, gl) (fette Specksauen) 1,20, i (Altschneider) 1,18, g2 (andere Sauen und h Eber) 1,08 RM.

Marktverlauf: Alles ausverkauft

^bein-Mainische Börse.

Mitlagsbörse überwiegend schwächer.

Einzel.

Insel Leuthäuser Pamler Zerndt Weppler Michel Steuernagel Kohlenberg Specht Schmuck Frl. Schäfer Heller Weisbecker Seim Hisgen Lang

Doppel.

Pamler-Weppler Zerndt-Michel Steuernagel-Specht Heller-Leuthäufer Jnfel-Frl. Schäfer Kohlenberg-Schmuck Schüttler-Breivogel Lang-Berghöfer

durch das Fenstergitter hindurch zu zwängen und ms Freie zu gelangen. Er flüchtete und versteckte sich auf dem Speicher eines Hauses, wo er alsbald gefunden und ins Gefängnis zurückgebracht werden tonnte.

Rundfunkprogramm

Donnerstag, 10. August.

5 Uhr: Frühmusik. Gau-Musikzug der NSDAP., Gau Ostpreußen. 5.50: Bauer, merk auf! 6: Morgen- lted. Morgenspruch. Nachrichten. Betriebssport der DAF. 6.30: Frühkonzert. Das Leipziger Sinfonie­orchester. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Orchester und Chor des Reichssenders Königsberg. 10: Schulfunk: Dolkslied- fmgen, Blatt 9. 11.40: Ruf ins Land. 12: Mittags- konzert. Das kleine Rundfunkorchester. 13: Nach­richten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Rudolf Gonszar singt! (Industrie«Schallplatten und Etgenaufnahmen.) 14.45: Für unsere Ktnder: Von kleinen Königen und winzigen Prinzessinnen. Eine Geschichte aus einem seltsamen Königreich. 16: Zwei Stunden im Rhythmus der Freude. 17 bis 17.10; Heiteres Wissen von den Reisegenüssen. 18: Aus Ar­beit und Beruf: 1. Aktuelle Nachrichten. 2. Das Haus im Steuerrecht. 18.30: Klang der Landschaft: Der Hunsrück. Hörfolge. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Das singende, klingende Frankfurt. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.15: Sport in Kürze. 22.20: Unsere Kolonien: Neue Kolonialbücher. 22.35 bis 24: Volks- und Unterhaltungsmusik. Das kleine Rund­funkorchester.

Auf dem Truppenübungsplatz Döberitz wurde der Dierländerkampf im Modernen Fünfkampf, an dem deutsche, italienische, finnische und ungarische Reiter beteiligt sind, begonnen. Unser Bild zeigt Ober­leutnant Lemp (Deutschland) beim Geländeritt, bei dem er sich mit null Fehlern und der Zeit von 9:30 Minuten den ersten Platz errang. (Scherl-M.)

Reihen hat, an den Wettkämpfen beteiligen. Für Vereine ohne Winterbad sind die Wettkampfitrecken 50 Meter, während sonst 100 und 200 Meter ge­schwommen werden. Auch das Springen soll zu seinem Recht kommen. Für Männer und Frauen sind je drei Pflicht- und drei Kürsprünge ausge­schrieben. Interessant werden wieder die Staffel­kämpfe werden, die auch wieder getrennt nach Ver­einen ohne und mit Winterbad zum Austrag kom­men. Den Abschluß bildet ein Wasserballspiel, das voraussichtlich zwischen Gießen und Wetzlar zur Entscheidung kommen wird.

Das Ganze wird sich in den Rahmen des großen . , ...... o,________________- ....__M-^-^stes einpaffen und dazu beitragen, ein

ei, Baustein gewesen zu sein an den Höhen deut-1 Fest der Leibesübungen gestatten zu helfen.

scher Leibeserziehung, zum andern im Willen, jene von dort empfangenen Impulse weiterzugeben und weiterzuttagen in das letzte Dorf und in die letzte Gemeinschast feines Bundes.

Unfere Heimat ist in letzter Zeit nicht gerade arm gewesen an turnerischen und sportlichen Veranstal­tungen. Noch sind das 1. Gau-Altersttefien in Heu­chelheim und das Weidig-Bergfest auf demSchren- zer" in frischer Erinnerung, es steht außerdem das Hoherodskopfbergfest vor der Tür.

Die 23e ran ft al hing in Grünberg wird über den Rahmen dieser Treffen hinausgehen. Während dort immer nur bestimmte Fachämter antraten, wird hier die große Gemeinschaft des NSRL. aufmar­schieren. Es ist kein Turnfest im alten Sinne, auch kein Kreisfest des alten Reichsbundes für Leibes­übungen, sondern das Bundesfest des NSRL., ist die neue Form der Gemeinfchaftsfeste deutscher Leibeserziehung, die im Bekenntnis zur Idee der Leibesübungen, zumVolk in Leibesübungen" gipfelt.

Schwimmen beim Bundesfest.

In dem fchönen Freischwimmbad der Stadt Grünberg werden sich bei dem Bundesfeft am" Sonntagvormittag die 19 Wettkämpfe der Schwim­mer abwickeln.

Da das Bad etwas weit vom Festplatz abliegt, wird ein ständiger Omnibusverkehr die Zuschauer zum Bad und auch zu den in der Nähe liegenden Schießständen bringen.

Querschnitt des täglichen deufichen Uebungsbe- titös", den jene 1000 Männer und Frauen unter hi Leitung des Reichssportführers dem Auslande Sitten, aber dieserQuerschnitt" riß unsere nor- Freunde zu einer Begeisterung und die irrigen" zu einer Bewunderung hin, für die die vergleiche fehlen. Olympia war Spitzenkönnen, «»stau Breitenschau und Stockholm Schau beut« tyc: Leibeserziehung vom frühen Kindesalter bis £r Greis. Die Weltgeltung deutscher Körperkultur Ttfbc jedesmal eindeutig unterstrichen.

Söiefe Hochfeste waren nichtaufgezogen", waren Jätkommandiert um der Propaganda willen", V Taren gewachsen aus der jahrelangen Arbeit all IT, die sich dem deutschen Sport verschrieben yfcin. Sie waren die Summe aller täglichen tfcmgsftunben, aller örtlichen und gebietlichen Siripfe, Veranstaltungen und Feste, wie sie die Ar-einschaften des NSRL. Tag für Tag ausrichten.

Baenn unser Sportkreis sich anschickt, die letzten Eiriereihmgen zu treffen, um am 19. und ! Lugust in Grünberg fein Bundesfeft zu

gehandelt und das ' habe. Der Angeklagte _______

gung und der üblen Nachrede angeklagt und wurde zu einem Monat Gefängnis verurteilt, wobei das Gericht annahm, daß er, entgegen der Auffassung der Anklage, nicht wider befferes Wissen handelte, sondern die Anzeige leichtfertig erstattete. Er mar damals von einem anderen Manne beauf­tragt worden, die Anzeige aufzugeben. Dieser Mann dielt sich im Hintergrund, und der Angeklagte ver° säumte es, vor Erstattung der Anzeige sich zu er­kundigen. Beleidigend war, daß er in einem Schrei­bet den Handwerksmeister als Saboteur des Dier-

jahresplanes bezeichnete. Das Gericht war der An­sicht, daß durch eine solche Angabe nicht nur das Ansehen der Prüfungskommission, sondern auch der Prüflinge in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme fei bei der Prüfung alles mit rechten Dingen zugegangen.

Zwei Ausbrecher dingfest gemacht.

LPD. Mainz, 8.August. Am Montag gelang es der Kriminalpolizei, zwei schwere Jungen dingfest zu machen. Es handelt sich um den 22jährigen Wilhelm Schulmeister aus Bremen und den gleichaltrigen Helmut Tietze, die eine mehrjährige Freiheitsstrafe wegen schweren Dieb­stahls zu verbüßen haben. Die beiden sind am 2. August aus dem Gefangenenlager in Oberroden ausgebrochen, stahlen von Badenden am Main zwei Fahrräder und tarnen nach Mainz. In der Gemar­kung Mombach haben sie gemeinschaftlich mehrere 'Gartenhauseinbrüche und einen Einbruchsdiebstahl in einem Bootshaus verübt, wo sie Kleider und der- gleichen entwendeten. Die Verbrecher hatten die 'Absicht, nach Hamburg zu gelangen und von dort über See nach dem Ausland. Sie besuchten hier

0,50 bis 1 v. H. IG -Farben gaben nach noch festem Beginn 1 v. H. nach auf 147 (147,65), ferner gingen Scheideanstalt auf 206 (206,50), am Montanmarkt Mannesmann auf 104 (104,50), Rheinstahl auf 126,75 (127) und Verein. Stahl auf 98,50 (99) zu­rück. Stärker ermäßigt waren Daimler Motoren auf 118,25 (120). Von Elektropapieren bröckelten AEG. 0,40 v. H., Gesfürel 1 v. H. ab; Lahmeyer tarnen nach mehrtägiger Pause mit 112,90 (117) zur Notiz. RWE. zogen 0,50 v. H. an auf 116. Im übrigen eröffneten Gement Heidelberg mit 143 (144), Zellstoff Waldhof mit 109 (110), Conti Gummi mit 217,50 (218) und Rheinmetall mit 117,25 (117,75).

Der Rentenmarkt war vorerst ohne Geschäft. Lediglich in Steuerguficheinen erfolgten bei etwa 0,25 bis 0,50 v. H. rückläufigen Kursen einige Ab­schlüsse. Serie I gingen nach 98,60 rasch auf 98,15 zurück. Reichsaltbesitz, Reichsbahn-VA., ferner Gold» Pfandbriefe und Staatspapiere lagen behauptet, während Liquidationspfandbriefe verschiedentlich bis 0,13 v. H. und einzelne Stadtanleihen bis 0,25 v. H. niedriger lagen. Auch Industrie-Obligationen schwäch­ten sich teilwefie etwas ab.

Im Verlaufe herrschte Geschäftsstille und für die führenden Werte hörte man meist nochmals leicht abbröckelnde Kurse. Bei den später notierten Pa­pieren gingen die durchschnittlichen Abweichungen bis zu 1 v. H., wobei Rückgänge in der Mehrzahl waren.

AGA.-Beise 6er Jugoslawen gesichert.

Jugoslawiens Davispokalspieler P u n c e c, Mitic und Kukuljevic können am 10. August von Bremen aus die Reise nach den Vereinigten Staaten antreten, nachdem die Regierung die nöti­gen Mittel zur Verfügung gestellt hat.

Das Gießener Kundstreckenrennen.

Für das am kommenden Sonntag stattfindende ..Gießener Rundstreckenrennen" wurde folgende Rennstrecke innerhalb der Stadt Gießen ausgewählt: WilhelmstraßeAulwegRiegelpfadLudwigstroße. ätart und Ziel: Wilhelmstraße. Diese Runb- ttrecke befindet sich, mit Ausnahme eines »fürfes im Aulweg, in erstklassigem Zustande. 3iefe Rundstrecke befindet sich, mit Ausnahme nnes Stückes im Aulweg, in erstklassigem Zustande. Das etwas schlechte Stück im Aulweg wird in dan­kenswerter Weise vom Bauamt ausgebeffert bzw. »erben die groben Steine abgekehrt, so daß auch !iese Strecke gut befahrbar «ist. Die Wilhelmstraße wird sich als wunderbare Spurfitrecke erweisen. Die Ludwigstroße vom Riegelpfad bis zur Wilhelm- nafje wird einige größere Anforderungen durch ie Steigung an die Teilnehmer stellen. Es werden ach hier interessante Kämpfe abwickeln.

Kreismeisterichast im Faustball.

Tv. Herborn erster Kreismeister.

Wie in dem Dorbericht bereits angedeutet wurde, :>aten die Mannschaften zu der Rückrunde in der !> reismeisterschaft teilweise in völlig veränderter ii usstellung an. Vor ollen Dingen hatte Herborn :ine Mannschaft durch einen äußerst sicheren 1,-chnurspieler so verstärkt, daß es dieser Mannschaft ??long, sämtliche Spiele mit einem wesentlichen Punktvorsprung zu gewinnen. Lediglich Ballersbach md Nauborn konnten sich einigermaßen gegenüber verhorn verteidigen. Da die Sinner Mannschaft lork geschwächt antrat, verlor sie dieses Mal sämt­liche Spiele. Der Neuling Katzenfurt zog es vor,

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Drei Ereignisse sportlichen Geschehens gaben der teeiten Oefientlichkeit Aufschluß über den Weg, den cs deutsche Leibeserziehung im nationalsozialistischen Staate zu gehen bestimmt ist. 1936 wurde zuerst eine Leistungsprobe abgelegt; die zeigte, daß der dMtsche Sport in seinen vielfältigen Erscheinungs- icrmen über Könner verfügt, die im Kampf mit öm Besten der Welt keinen Gegner zu scheuen yrben. Die Olympischen Spiele in Berlin i urden ein überwältigender und für viele auch Lrerraschender Erfolg der Vertreter der jungen Litton.

1938 rief Breslau die Turner und Sportler u einem großartigen Fest zusammen. Die ganze weite des deufichen Sports trat zum Kampfe, noch -i;hr aber zum Bekenntnis einer neuen ßebens« i ihn an. Leibesübungen, nicht mehr um ihrer selbst ! »ßlen ober von Zweckmäßigkeiten biftiert, sondern kSbesübungen als völkische Aufgabe, als Ausbruck flser neuen völkischen Kultur vom Leibe her, wurde ! ta Bekenntnis von Breslau.

Das Jahr 1939 brachte ein drittes Fest, bas Um« Ifnoa unb Weg der deufichen Leibeserziehung in layhaltigster Weise zum ersten Male im Ausland remonstrierte. Die Lingiabe in Stockholm würbe Si seinem Triumph ber Deutschen. Es war nur ein

liegt jetzt ^-Untersturmführer Bramseldt Der* arößern. Oberleutnant Lemp belegte im Pistolen­schießen den ersten Platz, unb im Schwimmen wurde er nur von bem Italiener Oberleutnant Decchi geschlagen, der die famose Zeit von 4:12,5 Minuten schwamm. Die Finnen hatten mehrere Versager im Schießen, boten bann aber im Schwim­men mit dem vierten, fünften unb siebenten Platz wieder eine sehr gute Mannfchaftsleistung.

Tischtennis: VfB -B.Lich.

Am vergangenen Samstag traten die Tischtennis­spieler des VfB.-R. Gießen gegen eine Mannschaft aus Lich an. Die Gießener fanden in diesem Kampf gleichwertige Gegner. Der Wettbewerb der aus acht Einzel- und aus vier Doppelspielen bestand, endete unentschieden mit 6:6 Punkten. Die Ergebnisse waren folgende (Lich ist jeweils zuerst genannt):

Gleich nach Vergebung ber V. Olympischen Winterspiele 1940 an Deufichlanb würben in Garmisch - Partenkirchen in riesigem Ausmaß bie Um« unb Neubauten ber verschiebenen Sportanlagen in Angriff genommen. Die Presse­stelle ber V. Olympischen Winterspiele hatte am Montag bie Münchener Presse- unb Bilbbericht- erstatter nach bem Olympiaort geloben, um sie Zeugen sein zu lassen ber großen Fortschritte ber umfangreichen Arbeiten, bie schon in wenigen Monaten beenbet fein müssen, bamit bei Eintritt einer Schlechtwetter - Periode die Hauptarbeiten unter Dach finb. Unter den Gästen befanden sich ber Generalsekretär für bie V. Olympischen Winter­spiele sowie Vertreter ber Wehrmacht. Die Führung über bie Olympia-Abfahrtsstrecke hatte ber mehr­fache Heeresmeister Hauptmann B a b e r über­nommen. Völlig oeränbert wirb die Olympia- Abfahrtsstrecke am Kreuzjoch, beren Um­bauarbeiten' die Wehrmacht übernommen hat. Die Abfahrt ist gegenüber bem Vorjahre kaum noch zu erkennen; sie würbe fast an allen Stellen stark verbreitert. Dor allem würbe ber viele Stürze ver- ursachenbe Steilhang umgangen. Durch die Verbrei­terung ber Kurven, bie auch gut faschiniert werben, fit bem Steilhang ein großer Teil seiner Gefähr­lichkeit genommen. Doch haben bie Läufer jetzt eine so hervorragenbe Uedersicht, baß sie ihre Ge- chwinbigkeit noch steigern können.

Aber nicht nur auf ber Olympia-Abfahrtsstrecke chreitet bie Arbeit rüstig vorwärts. Auch im Schi- Stabion ist man baran, neue Tribünen zu bauen, unb im Eisstäbion, bas in riesigen Ausmaßen vergrößert wirb, hat man bie alten Tribünen abgerissen unb arbeitet bereits an ber

Frankfurt a. M., 8. August. Die Börse nach ben festen Vortagen heute einen überwiegend schwächeren Verlauf. Kaufaufträge ber Kundschaft lagen nur noch vereinzelt unb ba in nur kleinem Umfange vor, währenb ber Berufshanbel einige