4178 A
Die D AKS-Hose erhalten Sie nur bei:
■4
Gleichzeitig empfehle ich mein großes Lager in Sportsakkos zum Kombinieren, Sakko- und Sportanzugen
« Tfc w C AllWn GIESSEN Bahnhofstraße 14
8 K ÄV PI PI Mv IC Das «aus das jeden anzieht
DAKS - Die Hose des Fortschritts Die vollendete Sommerhose mit den vielen Vorzügen
Ich bitte nm Besichtigung meines Spezial-Schaufensters!
Feierlicher Empfang der italienischen Freiwilligen durch den König und Kaiser in Neapel.
Auch die italienischen Spanien-Freiwilligen kehrten nunmehr in die Heimat zurück, wo sie mit großer Begeisterung und dankbarem Jubel begrüßt wurden. Der König und Kaiser selbst empfing die Helden von Spanien am Hafen. Hier schreitet Victor Emanuel die Front der Italiener ab. Rechts von ihm General Cambara und Gras Ciano. — (Associated-Preß-M.)
Washington, 8. Juni. (Enropapreß. Funkspruch.) Angesichts der Haltung zahlreicher Mit- olieder des Kongresses und weiter Kreise der Bevölkerung, die die Verhaftung des Jrenführ-
Meister Battista dlUrbe gegossen und trägt das Wappen von Ragusa; es ist seinerzeit aus einer privaten Waffensammlung in den Besitz des Germanischen Museums in Nürnberg gelangt, von welchem der Führer es vor einiger Zeit erwarb.
Der Prinzregent hat die Kanone mit dem Ausdruck seiner Freude und seines Dankes entgegengenommen und dem Führer als Gegengabe ein altes Gemälde des deutschen Meisters Konrad von Kreuznach aus Frankfurt a. M. überreicht, das 1525 gemalt worden ist und ein Brustbild des Vertreters des Handelshauses Fugger in Florenz in pelzverbrämter altdeutscher Tracht darstellt.
Reichsminister Frick bei der deutschen Kolonie in Budapest
Was bietet Litauen?
Bessere Aussichten für den Warentausch mit Deutschland.
den ist und im Ehrenmal Unter den Linden aufge- gestellt worden war, ist Mittwochnachmittag von einer Ehrenkompanie der Luftwaffe in den Fahne nr a um des Reichsluftfahrtministerium überführt worden. Sie wurde im Ehren- hos des Reichslustfahrtministeriums vom Chef der Zentralabteilung, General der Flieger von Witze n d o r f f, in Empfang genommen und in den Ehrenraum geleitet.
Die „Kanonen von Dubrovnik".
Berlin, 8. Juni. (DNB.) Außer den beiden altserbischen Geschützen aus dem Wiener Heeres- museum, die der Führer anläßlich des Besuchs des jugoslawischen Prinzregenten dem Königreich Jugoslawien und seiner Wehrmacht zurückgeben läßt, hat der Führer dem Prinzregenten Paul als persönliches Geschenk die sogenannte „Kanone von Dubrovnik (Ragus a)" überreichen und auf der Gartenterrasse des Schlosses Bellevue aufstellen lassen. Das als Kunstwerk mittelalterlicher Geschützgießerei geltende reliefverzierte Geschützrohr wurde in der Zeit türkischer Angriffe auf die damals venezianische Festung im Jahre 1524 vom
Nach der Unterzeichnung der deutsch-litauischen Wirtschaftsverträge am 20. Mai gewinnt die Struktur der litauischen Wirtschaft und des Außenhandels noch mehr als bisher an Interesse. Litauen ist ein ausgesprochenes Agrarland, in dem rund 4/s der Bevölkerung von der Land- und Forstwirtschaft leben. Weil in diesem baltischen Grenzstaat an der Nordostecke des Reiches nur 45 Menschen auf den Quadratkilometer kommen, ist dort der Nahrungsraum auch größer, als es zur Selbstversorgung der Bevölkerung notwendig wäre. Auf der anderen Seite ist die Ausnutzung der landwirtschaftlichen Flächen noch nicht sehr entwickelt, so daß die Erträge, wie aus einer Untersuchung des Instituts für Konjunkturforschung Herfracht, um etwa 50 v. H. hinter den deutschen Zurückbleiben und auch wesentlich niedriger sind, als die Durchschnittserträge in Ostpreußen, wo die klimatischen Verhältnisse ungefähr die gleichen sind. Litauen hat nur einen Ueberschuß von 10 v. H. seiner agrarischen Gesamterzeugnisse für Ausführzwecke zur Verfügung. Weil Ueberftuß an Getreide und Kartoffeln vorhanden ist, wird in den bäuerlichen Betrieben starke Viehhaltung ermöglicht. Der Zug zur Veredelungswirtschaft, den man eit 1930 beobachten kann, hat sich immer mehr verstärkt, so daß dem Werte nach über die Hälfte der litauischen Ausfuhr auf Butter, Eier, Fleisch usw. fallen, dagegen auf Getreide und die sonstigen Erzeugnisse des Ackerbaues nur knapp 25 v. H.
Aus diesen Angaben ist zu erkennen, daß durch eine engere wirtschaftlicheDerbindung der litauischen Wirtschaft mit der deutschen Volkswirtschaft sich eine Reihe von Möglichkeiten ergeben, die für beide Teile gleich günstige Auswirkungen haben können. Litauen wird aus Deutschland Werkzeuge und Geräte beziehen können, die zu einer Verbesserung der landwirtschaftlichen Arbeitsbedingungen und damit zur Ertragssteigerung beitragen, während Deutschland ohne weiteres in der Lage ist, größere Kontingente landwirtschaftlicher Produkte aufzunehmen.
Schon in früheren Jahren war der Anteil Deutschlands am litauischen Außenhandel recht beträchtlich. Im Jahre 1929 hat Deutschland rund 60 v. H. der litauischen Ausfuhr ausgenommen, und war mit knapp 50 v. H. an der Einfuhr nach Litauen beteiligt. Später ging der deutsche Anteil in den Krisenjahren und dann auch wegen der politischen Spannungen außerordentlich zurück, so daß 1936 ein Tiefstand von 11 v. H. bzw. 9 v. H. erreicht wurde. England trat in weitem Umfange an die deutsche Stelle. Dagegen haben sich die Verhältnisse jetzt wieder gebessert, so daß Deutschland 1938 an der Ausfuhr mit 27 v. H. (England
Budapest, 8. Juni. (DNB.) Reichsminister Dr. Frick empfing am Donnerstag im großen Festsaal der Pester Redoute die deutsche Kolonie, die unter Führung des Gesandten von Erdmanns-
hierauf durch ein Spalier der HI. und des BDM. zum Festsaal, wo er von den Volksgenossen stürmisch gefeiert wurde. Dr. Frick richtete herzliche Grußworte an die Angehörigen der deutschen Kolonie.
9. Jahrestag derRückkehrKönig Carols
Bukarest, 8. Juni. (DNB.) Der 9. Jahrestag der Rückkehr König Carols in sein Land wurde am Donnerstag unter großen Feierlichkeiten begangen. Im Mittelpunkt stand eine Huldigung der Jugend im Stadion, bei der der König vor etwa 30 000 Zuschauern eine Ansprache hielt. Gymnastische Vorführungen und ein Vorbeimarsch vor dem König, der als der oberste Chef der „Landeswacht" die Uniform der Jugendorganisation trug, folgten. Der Kronprinz marschierte an der Spitze einer von ihm befehligten Einheit der „Landeswacht". In der Loge des Königs sah man denKronprinzenPaul vonGriech e n l a n d und den Reichsjugendführer B a ldur von Schirach, ferner die Chefs ausländischer Abordnungen aus Italien, Spanien, Jugoslawien und Portugal. Für Frankreich war General Lassont
dorff fast vollzählig erschienen war. Am Eingang rer ^ean Russell als bedrohliches ^4^/^ur zur Redoute wurde Dr. Frick vom Landesleiter der den wachsenden Einfluß Englands auf die Ver NSDAP., Konsul Gräb, empfangen. Er begab sich einigten Staaten bezeichneten, hat der^Arbells-
Prinzregenl Paul bei der Besichtigung der Schorfheide.
Während ihres privaten Besuchs in Carinhall nahmen der jugoslawische Prinzregent und seine Gemahlin unter Führung des Generalfeldmarschalls Göring und Frau Göring auch eine Besichtigung der Wisent- und Elchgehege in der Schorfheide vor. Hier beobachtet Prinzregent Paul Wisente in freier Wildbahn. — (Scherl-M.)
Hohe Auszeichnung der Befehlshaber der Legion Condor.
Berlin, 8.Juni. (DNB.) Im Rahmen der Empfangsfeierlichkeiten für die Spanienfreiwilligen der Legion Condor hatte Generalfeldmarschall Göring die Offiziere der Legion ins Haus der Flieger zu einem kameradschaftlichen Abend eingeladen. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Generalfeldmarschall dem früheren Befehlshaber der Legion Condor, General der Flieger Volkmann, das vom Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht gestiftete Spanienkreuz in Gold mit Brillanten.
Der erste Befehlshaber der Legion, General der Flieger Sperrte, und der letzte Befehlshaber der Legion, Generalmajor Dr. Freiherr von Ri chthofen, sind ebenfalls durch Verleihung des Spanienkreuzes in Gold mit Vril- lanten ausgezeichnet worden.
Die große Bedeutung dieser hohen Auszeichnung wird dadurch gekennzeichnet, daß sie im ganzen nur 21mal verliehen, worden ist.
Standarte der Legion Condor im Lustfahrtministerium.
Berlin, 8. Juni. <DNB > Die Standarte d e r Legion Condor, die ihr vom spanischen Staatschef Generalissimus Franco verliehen wor-
39 v. H.) und an der Einfuhr mit 25 v. H. (England 31 v. H.) beteiligt war. Dazu kommt bei der Aus- unö Einfuhr noch eine weitere Steigerung um 4 v. H. aus Böhmen-Mähren. Aus dieser Kurve ist zu erkennen, daß die hauptsächlichsten Schwierigkeiten nunmehr überwunden sein dürften und die Aussicht vorhanden ist, daß Deutschland seine alte Stellung im Außenhandel mit Litauen baß) wieder erreichen und wahrscheinlich noch Überholen wird. Eine solche Entwicklung wäre nur natürlich, weil Deutschland und Litauen benachbart sind und deshalb die teuren Frachten, die den englisch-litauischen Handel belasten, hier nicht zu sehr in Erscheinung treten.
Das deutsche Interesse hat sich bisher vorwiegend auf Nahrungsmittel erstreckt, wobei Schweine und Butter im Vordergrund stehen. Die Einfuhr ist aber gerade auf diesen Gebieten noch durchaus teigerungsfähig, was schon daraus hervorgeht, daß z. B. Dänemark an beiden Erzeugnissen das Dreifache bzw. das Zehnfache nach Deutschland liefert.
Für die gewerbliche Wirtschaft kann das Holz, das in Litauen in erheblichem Umfange zur Verfügung steht, noch weit stärker als bisher bereitgestellt werden., Der Holzeinschlag hat in Litauen bisher rund 4 Mill. Festmeter ausgemacht, wovon 2,4 Mill, als Brennstoff im Lande Verwendung fanden. Ungefähr 1 Mill. Festmeter ist im Lande selbst verarbeitet worden, während der Rest aus« geführt wurde. Deutschland hat schon im letzten Jahr Schnittholz und Rundholz in bedeutend größeren Posten abgenommen als 1937. Wenn man bedenkt, daß die Waldfläche Litauens ein Zwölftel der Waldfläche des Altreiches ausmacht, so kann man ermessen, daß hier noch Exportreserven vorhanden sind, die genutzt werden sollten. Neben dem Holz sind es die Flachserzeugnisse, die bei einer weiteren Verbesserung der Qualität von Deutschland begehrt sind. Litauen hat 1938 = 18 500 Tonnen an Flachs und Flachswerg ausgeführt und stand mit dieser Menge an der Spitze der Ausfuhrländer.
Deutschland hat nach Litauen hauptsächlich Steinkohle, Kalisalze, Fahrzeuge, Textilmaschinen, Eisenwaren und elektrotechnische Erzeugnisse ausgeführt. Die gesamte Ausfuhr hatte 1938 einen Wert von 19,2 Mill. RM. Durch die Schaffung der litauischen Freihafenzone in Memel wird sich auch der durchgehende Warenverkehr voraussichtlich beträchtlich steigern; ein Vorgang, der für. die litauische Wirtschaft nützliche Ergebnisse zeitigen dürfte. Die allgemeine Besserung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen kommt sicherlich auch der deutschen Volksgruppe in Litauen (etwa 70000 bei 2,4 Mill. Einwohnern des Landes) zugute.
Sie reden sich Ml zu?
Deutschland und Deutschlands Wehr- macht scheinen heute im Mittelpunkt aller Gespräche zu stehen, die Polen unter sich führen. Das muß man jedenfalls aus den Betrachtungen der Presse und aus den Reden auf nationalen und sonstigen Veranstaltungen schließen, die alle auf das gleiche Ziel lossteuern: Deutschlands Kraft in den Augen der Polen als minderwertig hinzustellen, damit also s i ch selbst Mut einzu- reoen. Je mehr man sich in diesem Spiel übt, desto mehr wird man an zweibeinige Angst« Hasen erinnert, wie, wenn sie nächtlicherweile durch einen Wald gehen müssen, mit bebender Stimme zu singen anfangen, weil sie meinen, durch die eigene Stimme könnten sie sich beruhigen.
Aber warum eigentlich dieser systematische Selbstzuspruch von Mut? Hat man uns gegenüber wirklich ein so schlechtes Gewissen, daß man keinen Tag mehr vorübergehen lassen kann, ohne sich gegenseitig zu versichern, der deutsche Soldat sei durch ein leichtes Leben verdorben, er besitze auf dem Schlachtfelds keine Selbständigkeit, er sei ungelenk und schwerfällig, er unterliege auch leicht der Panik? Außerdem verfüge die deutsche Armee nicht einmal über ausgebildete Heerführer. Ein bißchen viel an Selbsttrost, das muß man schon sagen, dazu noch mit Argumenten, die schlecht zu den Leistungen der deutschen Freiwilliaen in Spanien, den Repräsentanten der deutschen Wehrmacht passen. Wir können anaesichts dieser worteichen Minderbewertung der deutschen Landesverteidigung nur leicht lächeln, fällt uns doch dabei ein, daß die Polen heute noch mit Kosaken- kn Uten durch die Straßen gepeitscht würden, wäre nicht der so leicht der Panik verfallende, absolut unfähige deutsche Soldat gekommen und hätte die nationale und staatliche Freiheit Polens hergestellt. Die Polen haben sie s i ch jedenfalls nicht erkämpft; das wurmt sie auch, zumal sie ihre Frei« heit noch aus deutschen Händen entgegennehmen mußten.
Dafür unterlassen sie jetzt auch nichts, um Deutschland, dem sie auf Knien dankbar sein sollten, daß fie aps der russischen Gefangenschaft befreit worden sind, zu beschimpfen und zu schmähen. Aber das ist eben die Art unerzogenerGernegroße, dis wir den Polen nicht weiter übel nehmen wollen, well mir genau wissen, mit wem mir es hier zu tun haben. Sbt.
Unser Bild zeigt den König, als er wahrend der Feier an der Stelle, wo er vor 9 Jahren mit dem Flugzeug aus Paris gelandet war, das Kreuz des Bischofs küßt. Neben ihm der Kronprinz
Michael. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
erschienen. Großbritannien vertrat ein Oderhaus- mitglied. Mittags war der Reichsjugendführer zur Tafel des Königs geladen.
König Carol überreichte dem Reichsjugendführer Baldur von Schirach das Groß kreuz des Ordens „Stern Rumäniens", und den Herren seiner Begleitung andere Ordensauszeichnungen. Am Abend war der Reichsjugendführer zusammen mit dem griechischen Kronprinzen Paul und den übrigen Chefs der ausländischen Delegation Gast des Außenministers Gafencu.
Jude oder nicht?
Australien verlangt bei Einwanderern Angabe der Rassezugehörigkeit.
London, 8. Juni. (Europapreß.) Die aullra- li sehe Bundesregierung hat sich entschlossen, bei der Einwanderung nichtbriti - scher Staatsangehöriger Angaben über die Rassezugehörigkeit zu verlangen. Jeder Einwanderer muß aus diesem Grund in Zukunft erklären, ob er Jude i st oder nicht. Es wird zwar behauptet, diese Neuregelung habe weder vom rassischen, noch vom religiösen Gesichtspunkt aus eine besondere Bedeutung. Es ist jedoch offenes Ge- heimnis. daß die starke Zuwanderung ausländischerJuden nach Australien bei der einheimischen Bevölkerung schon seit längerer Zeit Mißbehagen ausgelöst hat Schon als sich die Bundesregierung entschlossen hatte, in den nächsten drei Jahren 15 000 Juden aufzunehmen, machte sich eine Ablehnung bemerkbar, die in den letzten Monaten noch zugenommen hat. U. a. konnte fest- gestellt werden, daß die eingewanderten Juden die Löhne drücken.
Südafrika wehrt
sich gegen den Zudenzustroni.
Kapstadt, 8. Juni. (DNB.) Zwischen der Re- gierungspartei und der nationalen Opposition entspannen sich im Parlament erneut Auseinandersetzungen über die jüdische Einwanderung nach Südafrika. Der nationale Abgeordnete Eric Courn, der früher südafrikanischer Gesandter in Paris war, wies nach, wie stark die jüd'.sche Einwanderung in den letzten Jahren gestiegen sei. 1933 seien 839 Juden ins Land gekommen, 1936 schon 1624. Abgeordneter Dr. von Nierop machte auf die ' stetig wachsende Volksstimmung gegen die jüdische Einwanderung aufmerksam. Wenn ein weiterer Zustrom von Juden nicht verhindert werden könne, werde es im Volke Schwierigkeiten geben. Dr. von Nierop protestierte auch gegen die in Südafrika betriebene antideutsche Filmagitation. Die Kinos seien meist in Öen Händen von Ausländern, die zwischen Südafrika und Deutschland Feinschaft stiften wollten.
Russell freigelaffen.
M
> W


