Ausgabe 
9.5.1939
 
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Wirtschaft

Frankfurter Getreidebörse.

Honen Mark, während

mittel- und länger

Rundfunkprogramm

rnitlwoch, 10. Mai.

Abendbörse gut behauptet.

Schweinemarkt in Hungen.

Fliegendes

Rhein-Mainische Börse

Sprechstunden der Nedaktion.

Mittagsbörse still.

8. Mai. Auch zu Beginn I mit 16,50 (16,65) nur knapp behaupten. Von R n npnnPTKsmprto« ßloirhöH t n rnnnpn JCrrrnff snrnnhhrfoihnnP fflnlh

Sekretär Hubert Bonnie

im Alter von 35 Jahren.

In tiefer Trauer

Gießen-Wieseck, Biebrich, Eisenach, den 7. Mai 1939,

Unsere Augen

0234!

brauchen Farben

herrlich

wenn sie echt sind

Lieselotte

Darum Indanthren

im 8. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

Familie August Hagel.

Indanthren

02338

Anna Katharina Deibel

im Alter von 55 Jahren sanft entschlafen.

02343

3260 A

Danksagung.

FfDrula Bleichwachs

he A» . Li. Hel __

Am 7. 5. 39 wurde unser "ober

Kamerad

3390D

In tiefer Trauer

Hubert Bonn

Muschenheim, Oberhörgern, den 8. Mai 1939.

3388V

Deutschland: Gefesselte Kunstflugkette im Sturzflug. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Von Leipzig: Unterhaltungs­konzert. 22: Nachrichten. 22.15: Weltwirtschaftlicher Monatsbericht für April 1939. 22.30: Kammermusik. 23: Von Wien: Musik aus Wien. 24: Don Leipzig: Nachtkonzert.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschlossen

Die TraueYfeier findet am Mittwoch, dem 10. Mai, nachmittags 4 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt

mit 99 um. 6 v. 5). IG. Farben gewannen 0,13 o. 5). auf 122,13, und im Freioerkehr wurden Kom- munal-Umschuldung zu 93,65 und 4 v. H. Renten­bank-Ablösung zu 89,50 gesucht.

HovensUnsterbliche Geliebte'

unseren die ihm

Nach langem, schwerem Leiden ist Freitagnacht meine liebe gute Frau, unsere gute Mutter und Schwiegermutter

5 Uhr: Don Breslau: Frühmusik. 6: Gymnastik. 6.30: Don Köln: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Don Breslau: Froher Klang zur Werk­pause. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 10: Don Leipzig: Schulfunk. Das alte Puppenspiel von Dr. Faust, dem weltbeschrieenen Zauberer und Hexen­meister. 11.40: Ruf ins Land. 12: Aus Alzey: Werks­konzert in Verbindung mit der NS.-Gemeinfchaft Kraft durch Freude". 13: Nachrichten. 13.15: Von Stuttgart: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Lehäriano. 16: Von Saarbrücken: Musik am Nach­mittag. 17 bis 17.10: Bilderbuch der Woche. 18: Hier spricht der Jurist:Wir haben uns verlobt". 18.15: Die Aufgaben der Deutschen Filmakademie. Gespräch mit Pg. Müller-Scheld, dem Präsidenten der Film­akademie. 18.30: Frauen der Vergangenheit: Beet-

in Gang, da die Aufträge sich in engen Grenzen hielten. Es überwog wohl weiterhin kleine Nach­frage, anderseits kam auch hin und wieder etwas Ware heraus. Bei der Enge der Märkte wurden die Kurse z. T. mehr beeinflußt, im allgemeinen gingen die Abweichungen an den Aktienmärk­ten über Prozentbruchteile nicht hinaus. Daimler Motoren gaben bei kleinem Zufallsangebot 1,25 v.H. nach auf 138,75, im übrigen lagen Maschinen- und Motorenwerte gut behauptet, Adlerwcrke weiter leicht erhöht auf 104 (103,50). Von den Hauptwerten befestigten sich IG.-Farben auf 150,25 (149,75), Hoesch mit 109, Mannesmann mit 106,90 und Ver­einigte Stahl mit 103,50 sowie AEG. mit 115,50 lagen unverändert.

Am Rentenmarkt bestand weiterhin eher Nachfrage, doch kamen auch hier keine größeren Umsätze zustande. Reichsaltbesitz 0,13 v. H. leichter mit 131,90, Reichsbahn-VA. unverändert 124,90. Im Freiverkehr gingen Kommunal-Umschuldung mit 93,65 (93,55) und NF.-Steuergutscheine mit 98,40 um. Industrie-Obligationen weiter uneinheit­lich bei kleinen Veränderungen, 6 v. H. IG. Farben jedoch 122 (122,50). Pfandbriefe, Staats- und Stadt­anleihen notierten unverändert.

Der Freiverkehr war ohne Bewegung und wenig verändert. Dingler 0,50 v. H. leichter mit 113,50 bis 115,50. Tagesgeld unverändert 2,25 v. H.

innigsten Dank. Ferner sei allen denen Dam das letzte Geleit gaben.

* Hungen, 7. Mai. Die S ch w e i n e Märkte in unserer Stadt wurden nunmehr ebenfalls wie­der ausgenommen. Auf dem heutigen Schweine­markt standen 155 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 25 bis 28 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 29 bis 36 Mark, 9 bis 13 Wochen alte Tiere 37 bis 45 Mark pro Stück. Das Geschäft ging gut. Der Markt wurde völlig geräumt.

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Geschäfts-Drucksachen

(141,75), Daimler mit 139 (138,75), Licht und Kraft mit 133,50 (133), anderseits konnten sich u. a. Rhein- stahl mit 136,75 (137), Bemberg mit 137,50 (138), Deutsche Erdöl mit 124,50 (124,75} und Laurahütte

In tiefer Trauer: Wilhelm Deibel nebst Angehörigen.

Martha Elser, geb. Görlach, und Kind Wilh. Eiset und Frau Hch. Görlach.

Sonntag, den 7. Mai, nachmittags 4 Uhr, verschied nach schwerem, kurzen Leiden unser liebes Töchterchen und unsere gute Schwester

Briefumschläge

bei Brühl, Schulstraße 7

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hin­scheiden unseres lieben Entschlafenen, sowie für die

Kranzspenden, sagen wir auf diesem Wei

Hildegard Bonnie, geb. Christ nebst Kind und Angehörigen.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W9 213, WH 215, W 12 216, W13 217, W 16 220, W 18 222, W 19 224, W 20 226, Roggen R 11 199, R 12 200, R 14 202, R 15 203, R 16 205, R 17 206, R 18 207, R 19 209 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer. Wei­zenmehl Type 812 W 13 29,95, W 16 29,95, W 18 29,95, W 19 29,95, W 20 (Kreis Alzey) 29,95, W 20 (Kreis Worms) 30,30 plus 0,50 RM. Fracht-Aus- gleich. Die Preise für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Maisbackmehl liegen 0,30. RM. uner den Notierungen. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizen­futtermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlen­festpreis ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl R 19 12,50, Roggenvollkleie R 19 11,00. Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Treber. Wiesenheu, handelsüblich 5,40, Wiesenheu, gut, ge­sund, trocken 6,40, Kleeheu, gut, gesund, trocken 7,40 bis 7,80, Luzerneheu, gut, gesund, trocken 7,80 bis 8,20, Weizenstroh, bindfadengepreßt oder gebün­delt 2,80, Roggenstroh, bindfadcngepreßt oder ge­bündelt 3,00, Hafer- und Gerstestroh, hindfaden- gepreßt oder gebündelt, 2,60 bis 2,70, Erzeuger­preis ab Erzeuger-Verladestation.

Nach langer, schwerer Krankheit entschlief sanft infolge eiher Operation mein lieber Mann, mein herzensguter Papa, unser braver Sohn und Schwiegersohn

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Verw. - Sekretär beim Heeres- Standort-Fürsorgeoffizier durch eine tückische Krankheit von uns ge­rissen. W ir betrauern in ihm einen aufrechten Soldaten u. guten Kameraden, einen pflicht­bewußten, treuen Mitarbeiter. - Sein offenes Wesen soll undwird in uns fortleben! DieTrau- erfeier findet Mittwoch, 10. Mai, 16 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. Wir erweisen ihm die letzte Ehre. Der Standortleiter.

Die Geschichte einer Wildente von Werner Hagen

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Gießen (Alter Krofdorfer Weg 17), den 9. Mai 1939.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 10. Mai, nach­mittags um VI4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Fried­hofes aus statt.

Trotz weiterhin nur aeringer Kundenaufträge und dementsprechendem Geschäft konnten sich die Kurse an der Abendbörse überwiegend gut behaupten. Aktien ließen dabei weiter keine einheitliche Hal­tung erkennen, meist ergaben sich aber Besserungen um Prozentbruchteile in Anpassung an Berlin. Felten mit 135,50 (134,50) und Metallgesellschaft mit 114,75 (114) waren über den Durchschnitt von 0,25 bis 0,50 v. H. hinaus verändert. Von den Hauptwerten blieben IG. Farben mit 150 unver­ändert, Verein. Stahl gewannen 0,40 v. H. auf 103,65, Hoesch 0,50 auf 109,50 und Mannesmann 0,13 v. H. auf 107. Leicht gebessert waren außerdem Aülerwerke mit 104,25 (104), MAN. mit 142

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März-Bilanzen der Kredit-Institute.

Im März setzte sich, wie die soeben vorliegenden Monatsbilanzen der Kreditinstitute zeiaen, der Ein­lagenzuwachs bei den Banken weiter fort, wenn er auch nicht ganz das Ausmaß der Vormonate er­reichte. Bei den Groß-, Regional- und Spezial­banken erhöhten sich diesonstigen Gläubiger", also die Kundschastseinlagen, insgesamt um 102 Mill. Mark; dazu stiegen die Spareinlagen bei diesen In­stituten um etwa 30 Mill. Mark und damit relativ stärker als bei den Sparkassen. Bemerkenswert ist dabei die zunehmende Umstellung der Einlagen auf kurze Fristen; bei den Groß- und Regionalbanken z. B. erhöhten sich die täglich oder binnen sieben Tagen fälligen Gelder im März um rund 175 Mil-

Lpd. Worms, 8. Mai. Am Tage der Heimkehr des 24jährigen Flugkapitäns Fritz Wendel in sein Heimatdorf Monzernheim wurde dessen ab­soluter Geschwindigkeitsweltrekord auf einem Mes- serschmitt-Iagd-Einsitzer in einer Kundgebung ge­feiert, an der das ganze Dors teilnahm. Kreisleiter Koch (Worms) und Ortsgruppenleiter D ö g e spra- d)en demschnellsten Mann der Welt" ihre Aner­kennung und Glückwünsche für weitere Erfolge aus. Bürgermeister Lahr verkündete unter der begei­sterten Zustimmung der Einwohner, daß Wendel wegen seiner Verdienste um die deutsche Luftfahrt zum Ehrenbürger von Monzernheim ernannt worden sei. Wendel dürfte damit wohl der jüngste Ehrenbürger einer deutschen Gemeinde sein.

Gießen (Am Läufertsröder Weg 24), den 9. Mai 1939.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 10. Mai, nach-

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Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 9. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 801 Kälber, 35 Hämmel, 55 Schafe, 4514 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hämmel 40 bis 50, Schafe 26 bis 42, Schweine 49,50 bis 58,50 Mark. Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Hämmel und Schafe mittel.

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triftigen Einlagen sich anderseits um fast 90 Mill. Mart verminderten.

Demgegenüber hatten die Banken im März außerordentlich starke Kreditansprüche sowohl des Staates, als auch der Privatwirtschaft zu befrie­digen. Der staatliche Kreditbedarf trat diesmal vor allem in einem hohen Angebot an kurz- und mittel­fristigen Schatzanweisungen und Lieferschätzen in Erscheinung. Das Portefeuille der Kreditinstitute in diesen Werten erhöhte sich im März um 641 Mill. Mark (gegen nur 288 Mill. Mark im Februar). Zugleich stiegen aber auch die Ausleihungen an die Privatwirtschaft und an andere Kreditinstitute noch­mals um 150 Mill. Mark. Um diese vielfältigen Ansprüche befriedigen zu können, nahmen die Ban­ken einige Umdispositionen in ihren sonstigen An­lagen vor. Es wurden für 95 Mill. Mark Reichsan­leihen weiter placiert und auch sonstiger Wert­papierbesitz abgestoßen. Dor allem aber wurde das Wechselportefeuille um 531 Mill. Mark vermindert. Diese einschneidende Verlagerung in den Bankan­lagen von den Wechseln zu den Schatzanweisungen macht deutlich, wie prompt und elastisch sich die Banken den jeweiligen Finanzierungsmethoden des Reiches anpassen, eine Haltung, die auch für den Erfolg desNeuen Finanzplans" von wesentlicher Bedeutung werden dürfte.

Flugkapitän Fritz Wendel Ehrenbürger von Monzernheim

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