Erfahrungen des spanischen Krieges
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Seite das sorvjetisierte Spanien: ersteres mit der
Regierungspartei führend wirken. Ministerpräsident
ungarischen Lebens" die Verwirklichung der Ideen
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des verstorbenen Ministerpräsidenten
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größten Teil aus pensionierten Stabsoffizieren. Ihre Parlamentsgruppe umfaßt die drei bisherigen Abgeordneten der aufgelösten Hungaristischen Bewe-
l= betrachten, bietet sich uns ein eigenartiges Bild. Auf der einen Seite steht das nationale, auf der anderen
Die früheren Ministerpräsidenten Daranyi und Irnredy werden auch weiterhin in der neuen
Unterstützung durch die faschistischen Länder, letzteres mit der Unterstützung durch die demokratischen und kommunistischen. Beide Völkergruppen bekämpfen einander Spanien ebenso heftig, wie es die Spanier selbst tun. Warum? Nach meiner Ansicht handelt es sich hier um die Generalprobe für einen Krieg, der die ganze zivilisierte Welt bedroht. Es ist im Grunde das Ringen von zwei Finanz- s y st e m e n. Den Unterschied zwischen ihnen hat Hitler in seiner bemerkenswerten Reichstagsrede vom 3O.Januar 1937 dargelegt. Nach seinem System bedeutet Arbeit Reichtum. Nach dem alten System ist Geld Reichtum und kann wiederum Geld in Form von Zinsen schaffen. 5)er derzeitige Krieg ist darum ein solcher zwischen zwei Finanzsystemen. die .die Welt in zwei feindliche Lager scheiden: die eine Partei hält am Gelde fest, die andere betrachtet Geld nur als eine Anweisung a u f A r b e i t.
Was die Finanzwelt dabei in Schrecken setzt, ist die Tatsache, daß der bisherige Erfolg der zweiten Auffassung überraschend ist. Hitler hat nicht mehr als 6 Millionen Pfund Gold vorgefunden: trotzdem hat er sein Land vollständig umgestaltet. Was soll, wenn dies andere Länder nachmachen, aus dem alten System von Anleihen und Staatskapitalismus werden? Es geht zugrunde. Darum kämpfen seine Anhänger, daher kommt der internationale Zusammenstoß in Spanien, und daraus entspringt sicher ein neuer Weltkrieg, wenn die Völker weiterhin die Tatsachen verkennen. Dies ist nach meiner Ansicht die wichtigste Erfahrung aus dem spanischen Krieg. Sie liefert den Schlüssel zu manchen Rätseln.
in die kürzlich gegründete „Partei des ungarischen Lebens" vollzog. Zum Vorsitzenden der Partei wurde Baron Ladislaus D a y gewählt.
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Wirtschaftsproblem in den nordafrikanischen Kolonien, das den Schlüssel aller anderen Fragen in Nordafrika darstelle. Der Redner setzte sich für eine A n s i e d l u n g der überzähligen eingeborenen Bevölkerung im Nigerknie ein und befürwortete gleichfalls den Bau einer Transsaharabahn, um dem französischen Imperium in Afrika eine „solide Einheit und eine endgültige Sicherheit zu geben. .
Staatspräsident Lebrun hielt eine Rede, m der er mehrfach betonte, die drei französischen Besitzungen in Nordafrika bildeten ein Ganzes, wie verschieden auch ihr politisches und verwaltungsmäßiges Regime sein möge. Der Erfolg der französischen Kolonisation in diesen Gebieten würde in Zukunft durch die Vereinheitlichung der Bemühungen unter der Aegide des französischen Mittelmeer- Komitees garantiert werden. Das französische Mutterland habe während der Septemberkrise das klare Gefühl gehabt, Frankreich könne immer mit der Ergebenheit der nordafrikanischen Bevölkerung rechnen. Diese Bevölkerung habe sich während der letzten Krise eng um die französische Fahne geschart und das Versprechen der jederzeitigen Hilfe gegeben. Lebrun führte dann eine Aeußerung des Beys von Tunis an, wonach sich die Tunesier im Notfälle um Frankreich scharen würden. Der Staatspräsident stellte diese Erklärung als eine Art Volksabstimmung hin und trank dann auf das Wohl von „Algerien, Marokko und Tunesien, vereinigt unter der Aegide Frankreichs und der Republik".
nat bekannt wurde, daß Lallender nicht auf der Reiseroute der Besucher liegen würde, ging durch die französisch-blütige Bevölkerung ein Schrei der Entrüstung. Daraufhin lud die Regierung von Ontario das Elternpaar mit den Fünflingen nach Toronto ein, wo es im Gouverneurpalast wohnen und dem König vorgestellt werden sollte. Diese Einladung ist nun von dem Fünflingsvater und dem betreuenden Arzt Dr. Dafoe zurückgewie- s e n worden. Sie bestehen darauf, daß das Königspaar den nunmehr fünf Jahre alten Fünflingen in Callender einen Besuch abstattet.
Vor Neuwahlen in Llngarn.
Die Umbildung der Regierungspartei.
Budapest, 8. März. (DNB.) In Gegenwart des Ministerpräsidenten und der Kabinettsmitglieder hielt die Regierungspartei eine Konferenz ab, die nunmehr auch formell die Ueberführung der bisher unter dem Namen „Partei der nationalen Einheit" wirkenden Regierungspartei
Oer plan -er Transsahara-Bahn.
Lebhafte Debatte in politischen und wirtschaftlichen Kreisen Frankreichs Der Generalstabschef befürwortet das Projekt.
„Camerlenao", Kämmerer der römischen Kirche, ei' nannt wurde. Der jeweils neugewählte Papst pflegt
Franco blockiert die rotspanische Küste
Aalionalspanische Ll-Boote kreuzen im Gebiet von Cartagena.
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sächlich die Häfen von Barcelona, Palma auf Mallorca und Malaga vorgesehen sind.
Heue Kommunistenkämpse in Madrid.
Burgos, 9. März. (Europapreß.) In der Nacht zum Donnerstag ist eine neue Sendung des Rundfunks „Union" Madrid aufgefangen worden. Daraus geht hervor, daß die kommuni st ischen Elemente, die bereits ihre Unterwerfung angekündigt hatten, sich erneut gegen die M i - lizen Miajas erhoben haben. — Zahlreiche Deserteure aus Madrid, die bei Einbruch der Nacht zu den Nationalen überliefen, sagten aus, daß alle wichtigen Punkte in Madrid von Miaja beherrscht würden. Die Kommunisten hätten sich in die südlichen Stadtteile geflüchtet.
Nach Meldungen aus Lissabon sollen die Kommunisten zur Täuschung die weiße Flagge gehißt und dann mit verheerender Wirkung das Feuer auf ihre Gegner eröffnet haben. Die Kommunisten sollen reichlich mit Waffen und Munition versehen sein.
aus Anlaß des zehnten Jahrestages der Lateran-1 vertrüge ein Konsistorium abzuhalten, und dab" neue Kardinäle zu ernennen. Die anhaltende schwere Krankheit des Papstes ließ es nicht dazu kommen ■ Der verstorbene Papst hat während seiner 17jähr- gen Amtszeit insgesamt 71 Kardinäle ernannt, ücü denen 19 nicht mehr am Leben sind, 12 Kardinale führen ihre Ernennung noch auf Papst Benedikt XV zurück.
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Vatikan st adt, 8. März. (Europapreß.) Vorbereitungen für die am kommenden Sonnte stattfindende Krönung Pius XII. nehmen ihren Foft' gang. In der Peterskirche werden Tribünen P- die Verwandten des Papstes, den Malteserorden. den Adel, das Diplomatische Korps und die 3°™’ reichen fremden Missionen errichtet. In vatikanisch jj Kreisen wird mit besonderem Interesse vermerk daß Präsident Roosevelt als Vertreter der 2?er einigten Staaten den Londoner Botschafter Ker' n e d y nach Rom schicken wird. Roosevelt hat diese/ Entschluß mit seiner persönlichen Bekannt schäft mit Pius XII. Begründet. Anläßlich du Eucharistischen Kongresses 1936 in Philadelphia Prt
das erste Konsistorium zur Ernennung vo > neuen Kardinälen zu benutzen, teils um da- Kollegium zu ergänzen, teils um Persönlichkeiten seines besonderen Vertrauens heranzuziehen. In Jahre 1938 sind insgesamt fünf Kardinalssitze burd) Todesfall freigeworden. Noch gegen Ende des gangenen Jahres war geplant, im Februar 193) i
neuen Partei zum Reichsoerweser und zur Verfassung. Er bot dem Innenminister an, zur Ueber- wachung der Tätigkeit der neuen Partei behördliche Organe in die Parteilokale zu entsenden.
Karpatho-ukraiuische Proteste.
Gegen die Amtsenthebung Revahs.
Prag, 9. März. (Europapreß.) Die Spannung, die in der Karpatho-Ukraine durch die Amtsenthebung Ministers Revay und durch die Vereinigung der wichtigsten Aemter der Landesregierung in den Händen des Generals Prchala hervorgerufen wurde, findet ihren schärfsten Ausdruck in den Protesttelegrammen, ine am Mittwoch der Vorsitzende der Landesregierung Do los in an den Präsidenten der Republik, den Ministerpräsidenten Beran und den Außenminister Chvalkovsky gesandt hat. In diesen Telegrammen heißt es:
„Zur Ernennung der neuen Regierung erkläre ich, daß ich nicht mein Einverständnis zur Ernennung eines Ministers nichtukrainischer Nationalität gegeben habe, weil diese Ernennung ein Mißtrauensvotum gegen das ukrainische Volk und eine Verletzung der gesetzlichen Bestimmungen darstellt. Ich stelle fest, daß der Gegensatz zwischen der ukrainischen Bevölkerung und der Beamtenschaft tschechischer Nationalität die Folge her Ernennung des Generals Prchala zum Minister der Karpatho-Ukraine ist. Diese Ernennung ist durch keinerlei politische Notwendigkeit begründet. Wir fühlen uns am meisten dadurch getroffen, daß bas Innenministerium ohne meine Zustimmung einem
Ausschusses für Nordafrika (Comite De llllfrique du Nord) fand ein Bcmkett statt, das durch die Anwesenheit des Staatspräsidenten eine besondere Note erhielt. Der Vorsitzende des Ausschusses, (Sabotier, befürwortete die Schaffung eines der Ministerpräsidentschaft anzugliedernden Oberkom- missariats, für die Lösung aller Nordafrika interessierenden Fragen und behandelte sodann das
sich, die Idee aber bleibe unverändert. Die Gesetzgebung müsse sich immer dem Willen der Nation anpassen. Die politische Richtung und die politische Organisation müßten für diejenigen, die eines Sinnes feien, einheitlich fein.
Der Ministerpräsident wies darauf hin, daß innerhalb eines Jahres das Mandat des Reichstages ab- laufe. Es werde daher durch die Wahlen zur Aeußerung des politischen Willens kommen. Dem ungarischen Parlament gehören 261 Abgeordnete an, wovon die Regierungspartei jetzt 120 und die ober- ungarischen Abgeordneten 16 Sitze innehaben. Das liberale Organ „Az Eft" glaubt, in der Umbildung der Regierungspartei und ihrer obersten Leitung den e rft e n Schritt zur Vorbereitung der Wahlen erblicken zu können. Es behauptet, die gegenwärtige Kräfteverteilung im Parlament berge die Notwendigkeit in sich, eine gesunde Regierungsmehrheit auf dem Wege von Neuwahlen zu suchen. Das Blatt will erfahren haben, die Wahlen würden nach der parlamentarischen Erledigung der Judengesetzgebung und der Bodenreform Ende Mai oder Anfang Juni stattfinden.
Der Führer der kürzlich aufgelösten H u n g a » ristenpartei, Abgeordneter Hubay, kündigte im Abgeordnetenhaus die Gründung einer neuen rechtsradikalen Partei, der „Pfeilkreuzpar- t e i", an. Der Vorstand der Partei besteht zum
tischen Angelegenheit.
Jedoch die Exekutivgewalt in der auswärtigen Politik berührt das unwesentlich. Aller Verkehr mit fremden Nationen ist dem Präsidenten verfassungsmäßig unterstellt. Nur dem Kongreß ist das Recht gegeben, Krieg zu erklären, während Präsident und Senat zusammen die Macht besitzen, Frieden durch Verträge zu schließen, lieber andere Befugnisse wie Erklärung der Neutralität, Vertrags- kündigung, Anerkennung neuer Regierungen schweigt die Bundesverfassung. Das erlaubt einem energischen und ehrgeizigen Präsidenten eine beliebige Er-! Weiterung seiner diplomatischen Geschäfte und außenpolitischen Macht und läßt sogar zu, wie wir im Fall Roosevelts sehen, daß die Außenpolitik der Vereinigten Staaten willkürlich auf Friedensstörung und unberechtigte Einmischung in europäische Politik eingestellt wird.
Die kanadischen Fünflinge
und das englische Königspaar.
Lallender (Ontario), 8. März. (DNB.) Stürmische Auseinandersetzungen, die für die Gegensätze zwischen den Kanadiern französischer Ab-
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ftammung und dem angelsächsischen Teil der kanadischen Bevölkerung kennzeichnend sind, bewegen die Oesfentlichkeit des Dominions. Sie hängen zusammen mit dem bevorstehenden Besuch bes _o „_r , , ,
englischen Königspaares und beschäftigen Graf Teleki betonte, daß auch die „Partei des sich mit der Frage, ob und wo das Herrscherpaar die' ~ ' ••••**
Sehenswürdigkeit Kanadas, die Dionne-Fünf-,— .............. ............................... o________ „
finge besichtigen wird, Als vor etwa einem Mo-1 anstrebe. Nur die Formen und die Leiter änderten gung. Abgeordneter Hubay betonte die Treue der
Minister nichtukrainischer Nationalität zugeteilt * wurde. Zur Beruhigung der außerordentlich gereizten Bevölkerung verlange ich dringend, daß bas Ressort des Innenministers beimVorsitzenden der Regierung belassen wird."
Die Führung der Karpatho-Ukrainische! Einheitspartei trat am Mittwoch zu einet Beratung zusammen, an der sowohl die Abgeordneten des karpatho-ukrainischen Landtages als auch das Kommando der Sic teilnahmen. Es wurde gleichfalls die Absendung von Protesttelegrammen beschlossen.
Löhne und Preise in Mien.
Ein Beschluß des zentralen Korporations« ausschusses.
Rom, 8. März. (Europapreß.) Der Zentrale Korporationenausschuß hat im Palazzo DeneziL unter dem Vorsitz Mussolinis nach einem Vortrag, des Korporationenministers beschlossen, gewissen Arbeitnehmergruppen in der Landwirtschaft, Handel und Industrie für die seit 1929 eingetretene Er- Höhung der Lebenshaltungskosten einen Lohnausgleich zu gewähren. Diese Erhöhungen werden mit der Steigerung der Preise- und Lebenshaltungskosten feit dem Iahrh 1929 sowie mit der Zweckmäßigkeit, die national Produktion durch eine gerechte Vermehrung der Kaufkraft der Arbeiter 311 heben, begründet. Die Lohnerhöhungen sollen am 20. Jahrestag der Gründung der Kampf-Fasci, d. h. am 23. März, in Kraft treten.
Nach der Verlesung der Abkommen lenkte Mussolini die Aufmerksamkeit des Zentralen Korporativ nenausschusses auf die Notwendigkeit, die Preise auf ihrem gegenwärtigen Stand festzuhalten und j e bi spekulative Preissteigerung z u verhindern. Der Ausschuß nahm eine Entschließung an, in der dem Korporationenminister, den Korporationen und allen Verwaltungsstellen zur Pflichü gemacht wird, durch schärfste Ueberwachung und entschlossenes Handeln dafür zu sorgen, daß auf bie Lohnerhöhungen nicht eine ungerechtfertigte Erhöhung b e r Lebenshaltung s° kosten folgt. Zu diesem Zwecke machte es bei Ausschuß allen Zweigen der Erzeugung unb bes Hanbels zur Pflicht, für die Festigkeit bei Preise zu sorgen, die die einzige Bürgschaft fütr eine gesunde Entwicklung in der Produktion und bei nationalen Wirtschaftspolitik gegenüber dem Aus- lanbe darstelle.
Papstkrönung und erstes Konsistorium.
Nachdem schon bei dem Konklave mancherlei! Neuerungen der vatikanischen Tradition auftrafen. wird auch die feierliche Krönung des Papstes am kommenden Sonntag vom alten Herkommen abwei chen. Das sehr umfangreiche kirchliche Zeremoniell des vorangehenden Gottesdienstes, der insaesanu etwa fünf Stunden beansprucht, wird beibehalten Neu ist aber die Verlegung des eigentlichen Kr> ; nungsaktes aus dem Innern der Peterskirche ’ auf bie große Loggia der Frontseite. ■ Petersdom selbst faßt 45 000 Menschen. Der PlaH vor der Fassadenseite zwischen den in weiten Bogm ausholenden Kolonnaden dagegen bietet einer weit ‘ größeren Menschenmenge Raum. Sie wird unmittel'» ' bar dem eigentlichen Krönungsakt zuschauen können; • Schon in naher Zukunft dürfte dann Papit ' Pius XII. fein erstes Konsistorium, d. h. eint : Sondersitzung des Kardinalkollegiums leiten. Mai 1 vermutet, daß dieses Konstiftorium am 1. April statt' findet, demselben Tage, an dem vor vier Jahren 1 der damalige Kardinalstaatssekretär Pacelli 311H
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sicher. Weder ein Mißtrauensvotum des Kongresses noch die völlige Ablehnung durch die Volksmehrheit beseitigt ihn. Daher fehlt ihm die volle Verantwortung vor Volk und Volksvertretung, und er fitzt als eine Art Autokrat im Weißen Haus.
Das amerikanische System hat weiter, so merkwürdig das bet dem allmächtigen politischen Partei
betrieb klingen mag, keinen Platz für den großen m^ris 8. März. (DNB.) Im Kriegsmarineaus- P art ei führ er. Der Bundespräsident soll es'schuß der Kammer hielt der Abgeordnete Mort- auch nach dem Sinn der Verfassung bestimmt> nicht ^aud ein interessantes Exposö über die Dertet- fein. Wohl nimmt der nominierte Präsidentschafts- k t q u n q e s französischen Kolonial- kandidat die führende Stellung in seiner Partei em, wobei der Abgeordnete die dringende deren Wohl und Wehe von feiner Wahl abhangt. Notwendigkeit des Baues einer Transfahara- Einmal gewählt, verteilt er an sie die „Beute m L Q h n unterstrich. Mehrere andere Ausschußmit- Gestalt von Aerntern und staatlichen unb halbftaat- qliei>cr erklärten sich ebenfalls für den Bau der lichen Stellungen, ja muß auf die Jnteresfen und foer von erstrangigem strategischem Interesse die Zukunft der Partei bei aller inneren und sogar I die Landesverteidigung Frankreichs und Fran- öfter bet der äußeren Politik Rücksicht nehmen. ZIber ,0^=21 frifas fei. Auch auf einer Sitzung des Vernicht einmal feine eigene Partei ist ihm wahrend ,[)(mbe5 großer französischer Häfen, kam dieses Proseiner Amtszeit politisch sicher, und zwar wieder . zur'Sprache. Neben zahlreichen parlamentari- auf Grund des amerkanischen Systems. (Em Drittel ,, unt) wirtschaftlichen Vertretern nahm an der des Bundessenats und das ganze Repräsentanten- Lamuna bezeichnenderweise auch der Generalstabshaus erneuern sich nämlich durch die Wahlen auto- $ecrc5f General Georges, teil. Nachdem
matisch alle zwei Jahre. aue Vorteile des Baues der Trönssaharabahn dar-
Solche Wahl hat schon oft eine klare ^egterungsH , . roaren und vor allem auf die strategische Be- mehrheit zerstört und damit dem Regierungschef die k^^q bierer Verbindung hingewiesen worden feste Stütze seiner Politik genommen. .Theoretisch! ar €'rflärtc General Georges sein völliges Ein- dleidt er nach wie vor an der Spitze feiner Partei, k^st'ä^uis mit einer möglichst schnellen Dur ch- die ihm aber praktisch nichts nutzt: weder im Kon- k Ehrung des Bauprojektes, das für die Landesstreß noch überhaupt für ^ne Polit^ Er kann ! ^teidigung unerläßlich sei.
sogar durch eine besonders unglückliche Wahl binnen Anläßlich des 14. Jahrestages der Gründung des zwei Jahren ein Führer ohne G e folg - - .9 — ------t-!‘-
schäft werden, wie es den Präsidenten Wilson und Hoover zu ihrem großen Schaden geschah. Auch^ Roosevelt hat so durch die letzten Novemberwahlen eine genügend große Einbuße an Sitzen im Kongreß erlitten, um vermehrte Schwierigkeiten für seine gesamte Innenpolitik zu spüren. Das erklärt teilweise seinen lauten Ton in der Außenpolitik. Da er an eine zweite Wiederwahl denkt, muß er den Verlust an Volkstümlichkeit im Innern durch ein außenpolitisches Spiel wettzumachen suchen, und das tut er eben in der erfolgversprechenden Richtung durch Diffamierung der „autoritären Staaten" und ihrer „Kriegsdrohungen". v m .
Nun soll die Exekutive nur ein Zweig der Regierung sein, und neben ihr stehen gleichberechtigt die. TimffDrudi l Die
beiden anderen Gewalten, d. h. der Kongreß Burgos, 9. Marz. (DNB. Funkspruch.) Sie und das Oberste Bundesgericht. Davon nattonalfpanifche Marineleilung gibt bekannt, daß kann dieses Bundesgericht ein scharfer Dorn in derk^ gesamte rotfpanifche Küste, also der Seite der Exekutive sein und mit berufe I ^^lmeerküstenstreifen zwischen Sagunt und Adra Verfassungswidrigkeit ihr ganzes politisches unp 1 1 . c
soziales Programm über den Haufen werfen. Auch bei Almeria, für ,ede Schiffahrt und Schiffe gleich das hat Roosevelt deutlich zu fühlen bekommen, welcher Ration und welcher Art der Ladung g e - und den großangekündigten Gegenangriff gegen den ,pcttf wird. Kein ausländisches Schiff darf sich -Öx g-SL °h°- -sprechend- * n.UonW«
seitdem durch klügere Formulierung der Bundes- Hören dem genannten Kustenstreifen auf weniger gesetze bundesgerichtlichen Eingriffen vorgebeugt. a|5 drei Meilen nähern. Die internationale Schiff-
Aber zeigt der Präsident die Schwächen des ame= Eiter darauf aufmerksam gemacht, dah
Sebte, uon Cartagena und KapPa.aP ua.ta- artige Machtvollkommenheiten. Prak- nale A-Boote kreuzen, welche Anweisungen tisch kann er bedeutend mehr Initiative entwickeln, hoben, jedes ausländische Schiss zu ver- als es die Staatstheorie zuläßt. Schon kraft ferner c^nken, welches die Drei-Meilen-Zone verläßt.
Dielköpfigkeit gegenüber hat er den Vorteil d c s laufen beabsichtigen, muffen vorher dazu die Er- einen ,Haupts der Nation". Tatsächlich laubnis der nationatspamfchen Behörden emho- kann der'Präsident den Volkswillen einfach und len. hierzu ist erforderlich, dah sie zunächst einen machtvoll ausdrücken und sogar über den Kongreß nationalfpanischen Hafen anlaufen, wofür Haupt- Hinweg durchsetzen. Denn viel weiter als die Volks-1
Vertretung reicht in Amerika der Dolkseinfluß, da ja die Souveränität beim Volk und nicht bei der Regierung liegt. Die Amerikaner waren nie zufrieden mit einem reinrepräsentativen System, sie woll-
noch °°-k-tümli^r-n Einfluß auf ihr- B°lk-v°r. ^^°°il- 'Lrkämpfkr der lanfmaf^Tm
Präfid-nt Ro°s-v°li ist durch feine ungewöhnliche W°lttri-g. HÄ m der^ Eenkanifchen Fach-
Rede- und Schriftwendigkett fchnell beim Volk be- fassung über den Bürgerkrieg in Spanien hebt aeworden, zumal er sich des Rundfunks fehr iufammenaefaftt Dabei führte er u. a. aus: ^?V°,?g-rad°zu^ne perfönUche Kunst und -°nnte hiilt an den beiden folgenden Grund-
durch das Radio viele Millionen in den Bann seiner ' »en ff . Kameraden im Stich
KTbLÄ Darum oe^mte er im Herbst 1936 di? Geleges
und die Bu^de-g^tzk iLch' nach Belieben durch- h-", Madrid -mzunehm-n bognach ttÄxÄ MX » F ««
so
gewogen. A G°bi°te hinier : «amfffroni: ,1.. beton« Statt
itnnfpn binausaeben unb das Anwachsen des zwi-1 ^ne l^utscheidungsschlacht anzustreben, behalt er schenstaatlichen Handels und Verkehrs hat von selbst ^^rnd einen entscheideiGen Endsieg lm Auge, mr Stärkuna der ^entralgewalt geführt. Henn der letzte Schuß m diesem Krieg gefallen ist, Andererseits hat schon die regionale Aufteilung des k,önnemRuhe, Gesetz undoOrdnung^^Mchen. Franco ganzen Riesenlandes eine Z u s a m m e n a r b e i t ^t m der gegebenen Lage nach meiner ^lusicht benachbarter Glied st a a t e n gebracht. Na- durchaus recht. Er vergißt me, daß er den „F r i e- turkatastrophen und Wirtschaftsnöte haben den Zu- J] gewinnen muß, denn em Bürgerkrieg kann sammenschluß gefördert. Endlich haben sich auch vicht durch einen Friedensvertrag abgeschlossen schon seit einiger Zeit die Gouverneure aller 33uns narben... .
desstaaten hin unb roieber zusammengefunden, um I Wenn mir den Krieg in seinen großen Zugen allen gemeinsame Fragen und Aufgaben zu er- ’örtern. Das hat gelegentliche Vorstellungen bei der Bundesregierung ergeben und vielleicht einen wirklichen Druck in der einen oder anderen innenpoli-


