Ausgabe 
8.10.1939
 
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Keine Umgehung des Waffen­ausfuhrverbots der USA.

Washington,?. September. (DNB.) Außen­minister Hüll wurde von Pressevertretern um Auf­klärung über 'die eifrig erörterte Frage gebeten, ob Kanada, Las aus Ersuchen der britischen Ne­gierung von einer formellen Kriegs­erklärung an Deutschland abgesehen hat und daher von Roosevelt nicht auf die Liste der kriegführenden Staaten gesetzt worden ist, als Umschlag land für amerikanische Waf­fen und Munition in Frage komme, wie das der Wunsch und die Absicht der Engländer sei. Hnll betonte die Ausfuhrsperre verbiete sowohl direkte wie indirekte Ausfuhr; wo die Möglichkeit der Weiteroerschiffung bestehe, müsse zu­friedenstellend nachgewiesen werden, daß eine Um­schlagsabsicht nicht bestehe. Auf die Frage, ob Ka­nada nicht auf eigene Rechnung unter dem Dorwand eigener Rüstungszwecke Waffen kaufen könne, um sie ohne Wissen der D8A.-Regierung später an England weiter zu verkau­fen, wies Hüll auf die Neutralitätsproklamation Roosevelts hin und gab klar zu verstehen, daß die I18A.-Regierung, so lange das Neutralitätsgesetz be­steht, auf Einhaltung nicht nur des Wortlautes, son­dern auch des Sinnes der Bestimmungen be­stehen werde.

Jugoslawische Empörung über die britische Seeräuberei.

Belgrad, 8. Sept. (DNB. Funkspruch.) In jugoslawischen Schiffahrtskreisen herrscht Erbitte­rung über die britischen Seeräubermethoden gegen­über den neutralen Schiffen, durch die auch die ju­goslawische Seeschiffahrt lahmgelegt wurde. Der i n

Unser Glaube ein unerschütter­licher Wall im Westen.

NSG. Das deutsche Volk ist durch den Willen des Führers und durch die Idee des Nationalsozialismus zu einer verschworenen Schicksals­gemeinschaft geworden. In der sechsjährigen Aufbauarbeit der nationalsozialistischen Staatssuh- rung stand sie als eiserner Block hinter Adolf Hitler und gab ihm die Kraft zu den gewaltigenl Erfolgen. In diesen Wochen nun hat das deutsche Volk einen ernsten Kampf um seine Lebensrechte zu fuhren. Neider und ewige Feinde unseres Vaterlandes wollen das aufstrebende Deutschland auf die Knie zwingen. In diesen Stunden gilt es, die R e i h e n n och fest er zu schließen. Die Zeit unserer Bewah­rung, auf die unser Führer baut, ist gekommen.

Wer in diesen Tagen durch die Städte und Dörfer des Gaues Hessen-Nassau geht, merkt kaum eine Veränderung. Während im Osten unsere tapferen Truppen siegreich Vordringen und im Westen die Soldaten zum Schutze der Grenze bereitstehen, herrscht im Innern des Landes > das Bild der Ruhe und des Friedens. Das Leben geht seinen gewohnten Gang. In dieser Haltung der Menschen im Rhein-Main-Gebiet spie­gelt sich der Geist, der uns alle erfüllt: Der un­erschütterliche Glauben an unseren Führer und das f e l s e n f e st e Vertrauen zu unserer Wehrmacht. In diesem Geiste bilden wir eine granitene Gemeinschaft, die unseren Soldaten die Kraft zum Sieg gibt. So wie sie eine undurchbrechbare Front vor dem Feind bilden, haben wir uns zu einer unbezwingbaren Front im Innern zusammengeschweißt, die alle Schwierigkeiten überwindet. Einer steht dem anderen bei und alle helfen gemeinsam der Nation zum Sieg. Unzählig sind im Gau Hessen-Nassau die Beweise vorbildlicher Opferbereitschaft. Darüber hin­aus gilt es aber, noch mehr Tuchfühlung zu nehmen, um in die innere Front auch den letzten Volksgenossen einzuschließen und sie stärker und widerstandsfähiger zu machen. Die Partei wird dieser Einheit auf allen Gebieten eine gerechte und einsatzfähige Betreuerin sein.

Nicht weit von den Grenzen unseres Gaues zieht sich der Westwall entlang. Seine Unbezwing­barkeit wissen wir. Mit unserem Glauben wollen wir im Westen aber eine zweite Schutzstellung der Nation errichten. Er soll ein unerschütterlicher Wall des deutschen Lebenswillens sein. E. T.

Tagesbefehl an die Lustwaffe.

Berlin,?. Sept. (DNB.) Der O b e r b e f e h l s- h ab er der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Hermann Göring, hat an die Luftwaffe folgen­den Tagesbefehl erlassen:

Soldaten der Luftwaffe!

Nach schnellen, vernichtenden Schlägen ist die Luftherrschaft an der Ostfront Euer. Kein feindliches Flugzeug vermochte die Verteidi­gung des deutschen Luftraumes anzutasten. In treuer Kampfverbundenheit und schnell entschlosse­ner Einsatzbereitschaft habt Ihr hervorragen­den Anteil an dem raschen Vordringen des deutschen Heeres genommen. Ihr habt das Recht, auf die Erfolge stolz zu fein. I ch danke Euch und mit mir das deutsche Volk, das mehr denn je in unbeirrbarem Vertrauen auf feine Luftwaffe blickt. Unser Führer und Oberster Befehlshaber ist bei Euch an der Ostfront. Unter seinen Augen weiter vorwärts!

(gez.) Göring."

Eine dummdreiste Lüge.

Berlin, 7. Sept. (DNB.) Der Rundfunk­sender Basel hat die Nachricht verbreitet, daß bei dem englischen Bombenangriff auf Wilhelms­haven und Cuxhaven der deutscheTaschen-

Anstieg derproduktionsmittelindustrie in Rußland

Schon seit dem Jahre 1923 ist die Energie der russischen Staatsgewalt darauf gerichtet, die Pro­duktionsmittel der russischen Wirtschaft aus eigener Kraft zu erzeugen. So wurde in erster Linie die Industrie der Produktionsmittel ausgebaut. Ihre Herstellung macht 58 v. H. der Gesamtproduktion aus mit einem Wert 1928 von 7,8 Milliarden Rubel (Rechnunasrubel von 1926/27), 1932 von 23,1 Mil­liarden Rubel, 1937 von 55,2 Milliarden Rubel. Nach dem Plan soll sie 1942 112 Milliarden Rubel an Wert betragen.

Im Ganzen dieser Anstrengungen und dank des Ausbau der reichlich vorhandenen Wasserkräfte ftiea die Erzeugung von elektrischem Strom, die 1913 1,9 Milliarden kWh be­trug, auf 36,4 Milliarden kWh im Jahre 1937. 1942 soll die Erzeugung an elektrischem Strom auf 75 Milliarden kWh getrieben werden. Es stieg die Förderung von Kohle von 1928 mit 35,5 Millionen Tonnen auf 64,4 Millionen Tonnen im Jahre 1932, auf 128 Millionen Tonnen im Jahre 1937. Sie soll nach Durchführung des jetzt laufen­den dritten Fünfjahresplanes im Jahre 1942 230 Millionen Tonnen betragen. Nur zur Hälfte soll die Kohlenförderung dem Donezbecken entstam­men, zu 15 v. H. aus dem neuen Moskauer Revier. Und im übrigen wird der Ural, jenes neu entstehende Wirtschaftsgebiet im Zentrum Ruß­lands, welches mit Nachdruck durch den Bau von Bahnlinien und Kanälen entwickelt wird, den rest­lichen Anteil an der Kohlenförderung besitzen. Ruß­land steht heute an vierter Stelle unter den Welt­kohleerzeugern und an dritter Stelle unter den Kohleerzeugern Europas. Mit ihrer Stahlerzeu­gung nimmt die Union in der Stahlproduktion der Welt die dritte Stelle ein. Unerhörte Man­ganerzvorräte sind die rohstoffwirtschaftliche

Grundlage seiner Großeifenindustrie In der russischen Erde ruht etwa die Hälfte aller Man- ganerzvorräte der Welt. Heute kommen mehr als Zweifünftel der Manganerzerzeugung auf Rußland. Im laufenden Fünfjahresplan werden 20 Hochofen, 55 Stahlöfen, 32 Walzstraßen gebaut. Auch diese Industrie verlagert sich immer mehr nach.dem Osten. Das Ural-Kusnezker-Jndustriekombmat, in dem sich uralisches Erz mit der m i 11 e I a 11 a 11 = ich en Kohle vereint, wobei ein Weg zwilchen Kohle und Erz von 2000 Kilometer zu überwinden ist, entwickelt sich zu einem interessantesten Jn- dustriereoiere der Welt. .

Auch in der E r d ö l p r o d u k t l o n scheint es zu einer Verlagerung des Schwergewichtes m geo­graphischer Hinsicht zu kommen. Man will von den Grenzgebieten loskommen. Erfolgreiche Bohrungen fanden in Turkmenien statt. Auch im J|chim- bajewo-Gebiet am Ural hat man recht bedeutende Vorkommen aufgefunden. Man spricht von ihm als einemzweiten Baku". Bis zum Jahre 1942 wl man in Rußland 54 Millionen Tonnen Rohol gewinnen. Im Jahre 1913 waren es nur A2 Mil­lionen Tonnen. Sie stammten fast ausschließlich aus dem Baku- und Grosny-Gebiet.

Mit besonderem Eifer entwickelte man die M a - schinenbauindustrie. Die Mechanisierung der Landwirtschaft, der Uebergang der Jrchustrle vom Handbetrieb zum maschinellen, die Absicht, oa- Heer aus eigenen Mitteln zu versorgen, der stark ansteigende Ausbau der Luftwaffe und des Kraft- wagenbestandes bedingten ein schnelles Anwachsen der Maschinenbauindustrie. Bis zum Jahre 1942 soll, gerechnet von 1937 an, die Produktion von Werkzeugmaschinen, von Automaten und Halbauto­maten etwa verdoppelt sein.

kreuz er"Gneisen au" versenkt worden sei. Gegenüber dieser Lüge wird amtlich von der Seekriegsleitung festgestellt, daß das Schlachtschiff Gneisenau" von einem Fliegerangriff nicht betroffen wurde und völlig unbe­schädigt ist.

Stümperhafte Greuelhehe.

Berlin,?. Sept. (DNB.) Die Warschauer Lehr­linge des Herrn Northcliffe treiben ihr schmutziges Metier weiter trotz aller schlagenden Mißerfolge. Kaum ist ihnen die faustdick aufgetragene Lüge über das Bild der Schwarzen Muttergottes von Tschen- stochau vor der ganzen Weltöffentlichkeit widerlegt worden, und gerade erst wurde ihre Greuelhetze über angebliche deutsche Bombardierung offener Städte selbst den Londoner Freunden zu bunt, da versuchen sie es wieder mit dem plumpen Mittel, die deutschen Soldaten als heimtückische Giftmörder hinzustellen. Nach denWarnungen" des polnischen Rundfunks vor vergifteter Schokolade und ver­gifteten Wurstbrötchen, die deutsche Flug­zeuge in Polen abgeworfen haben sollen, ist man jetzt auf abgeworfene Streichholzschachteln verfallen, die den polnischen Streichholzschachteln glichen und einennoch nicht festgestellten gefähr­lichen Inhalt" hätten. Der Bevölkerung wird des­halb verboten, leere Zündholzschachteln auf die Straße zu werfen.

Es sind dieselben abgenutzten Methoden, wie sie das Haßverblendete England während des Weltkrieges anwandte, um seinen Vernichtungs­feldzug gegen Deutschland zu tarnen, und wie sie jetzt mit dem 'Torpedoschuß des alten Hetzers Churchill auf dieAthenia" Wiederauferstehung feiern. Diese blutrünstigen Märchen konnten vor 25 Jahren ver­fangen, heute schnellen die Giftpfeile auf die Ver­leumder zurück. Die Welt hat die Heckenschützen längst erkannt.

5861D

Nachruf.

Am 6. September 1939 verschied nach kurzer, schwerer Krankheit unser lieber Amtsgenosse

Herr Studienrat Dr. Heinrich Fuhr

Seit Ostern 1925 wirkte er an unserer Anstalt Er stellte seine ganze Kraft und seine hervorragenden Fähigkeiten und Kenntnisse in selbstloser Hingabe in den Dienst der Jugenderziehung. Mit einem tiefen Pflichtbewußtsein verband er ein warmes, väterliches Mitempfinden für seine Schüler. Seinen wissenschaftlichen Leistungen und seinem pädagogischen Geschick verdankt auch der Lehrernach­wuchs des angegliederten Seminars reiche Förderung.

Den Freund der Jugend, den sonnigen Menschen und treuen Amtsgenossen wird die Schule stets in ehrendem Gedenken behalten.

Gießen, den 7. September 1939.

DerDirektor und die Lehrersdiaftder Justus v.Liebig-SchuIe

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Amtliche Bekanntmachung.

Belr.: Versorgung mit Lebensmitteln; hier: Abliefe­rung der Abschnitte für LebensmitteL

Gemäß § 11 der Bekanntmachung vom 29. 8.1939 des Reichsministers für Ernährung und Landwirt­schaft zur Ersten Durchführungsverordnung zur Ver­ordnung zur vorläufigen Sicherstellung des lebens­wichtigen Bedarfs des deutschen Volkes , vom 27.8. 1939 (RGBl. I S. 502) haben die Insassen von Kran­kenhäusern, Heilanstalten, Erziehungsanstalten, Wohl­fahrtsanstalten, Gefangenenanstalten und ähnlichen Einrichtungen für die Dauer ihres Aufenthaltes die Abschnitte für Lebensmittel an die Anstalt abzugeben.

Verwaltung der klinischen Universitäts-Anstalten.

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Gewinnauszug

5. Klaffe 1. Deutsche Reichslotterie

Ohne Gewähr___________________Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind drei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar einer auf die Lofe gleicher Nummer in den drei Abteilungen

___________1, n und III

3. Ziehungstag 5. September 1939

In der heutigen Dormittagsziehung wurden gezogen

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Auherdepl wurde« 6483 Eelvinne zu je .150 RM. gezogen

Gibraltar festgehaltene fuyvslawische FrachterJurko Topic" z. B. durfte seine Fahrt inimer noch nicht fortfetzen. In Rotterdam hegt der jugoslawische DampferSusak" mit Kohlen für Italien, doch hält die Reederei das Schiff aus Furcht zurück, es könnte unterwegs von den Engländern torpediert oder aufgebracht werden. Außerdem verlangen die englischen Versicherungs» gesellschaften eine Zusätzliche Kriegsver. sicherungsprämie von 2000 Pfund, die die Fracht zu «inem Verlustgeschäf t machen würde. Noch schwerwiegender ist der Fall des FrachtdampfersAnsoun", der i n F r a n z o s i s ch - Marokko Anthrazit für die dalmatinischen Ze- mentfabriken geladen hatte und im letzten Augen« blick, offensichtlich auf englische Weisung hm, am Auslaufen gehindert wurde. Die Zement, fabriken in Jugoslawien müssen jetzt zu Arbelts» einschränkungen und der Entlassung von mehreren hundert Arbeitern schreiten.

Ein Saboteur der Landesverteidigung erschossen.

Berlin, 7. Sept. (DNB.) Der Reichsfüh- rer ff und Lhef der deutschen Polizei teilt mit, daß wegen Verweigerung der Mitarbeit an Sicherungsaufgaben für die Landesverteidigung, Johann Heinen, Dessau, am 7. September 1939 er­schossen worden ist. Heinen war außerdem eia wegen Diebstahls vorbestrafter Ver« b r e ch e r.

Kleine politische Nachrichten.

Der Südorientexpreß P a r i s Ist ans bul, der seit einiger Zeit nur von Mailand bis Istanbul und umgekehrt verkehrte, verkehrt ab Donnerstag wieder in vollem Umfange von Pa­ris über Mailand bis nach Istanbul und um* qekehrt. Außerdem verkehren ab Donnerstag wieder mehrere direkte Schnellzüge Rom Mai« landP aris in beiden Richtungen.

*

Ein russisch-japanischer Streits all- der dadurch entstanden war, daß die Sowietbehor- den sich weigerten, neun japanischen Schiffen dis Schiffspapiere auszuhändigen, wurde freund­schaftlich beigelegt. Der sowjetrusstsche Kon* sul in Hakodate auf Hokkaido hat zwei japanifchen Schiffen die Schifsspapiere übergeben und den übrigen dieser Schiffe die Aushändigung dieser Schiffspapiere in Kürze in Aussicht gestellt.

*

Der Präsident der Republik F i n n l a n d hat auf Vorschlag des Staatsrates die Neutralitäts* e r k l ä r u n g beschlossen. In dem europäischen Kon­flikt wird Finnland völlige Neutralität bewahren. Pie Neutralitätsregeln der fünf nordischen Länder vom 27. Mai 1938 werden hierbei Anwendung finden. ______

Hauptschriftleiter t)r. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (z. Z. abwesend), i. V.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschem; für Sport Heinrich Ludwig Neuner (z. Z. abwesend), i. V.: E. Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Ver­antwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitats- druckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preis- liste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

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3. Ziehungstag 5. September 1939

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241964 244739 245437 249809 254996

260692

264825 264982 267077 268863 270065

270249

273733 281236 285827 287707 288512

293106

294567 302343 303200 304897 309876

317474

320731 322360 326871 328098 338290

345940

354345 356687 358850 362787 364427

3702061

374483 375926 392626 393925 396323

495 Gewinne zu 300 RM. 2880 3509 9855

12351

12482 13279 13400 18372 20246 20284

22310

23163 24366 24593 30011 32911 35269

35336

39921 40809 41220 44795 46119 49433

49760

54360 54463 54750 55716 62200 63909

67310

70622 71220 73323 75493 87819 89716

90055

97029 98408 101516 104845 107624

110773

114395 115832 116904 118967 119128 120887t

127983 129186 131028 132358 134428 136687

137070 144002 145592 148502 152351 15956«

160744 164588 165029 167152 184506 195410

195521 195613 196871 197052 197634 19922»

207345 208338 208654 216016 216557 216737

216935 223153 226053 229663 235985 236152

237074 237340 239139 239199 240407 24363®

243649 245313 245580 245669 245998 2483031

250569 251495 255658 260752 261419 2681891

269774 271684 273554 275096 282329 283297

286797 291656 292899 298500 299897 30044«

305030 307853 308570 309785 310348 3108171

312884 314169 314621 319724 319784 323404<

326594 327348 331883 334669 335833 336490

338060 344732 345430 346854 347313 350319

351624 351789 357822 361431 362869 363174

363767 368557 369270 369527 369798 375818

376752 380033 385921 387552 388827 3917971

394947 396013 396532 398500 399103 39998t

Außerdem wurden 6516 Gewinne zu je 150 RM. gezogen-

tJm Gewinnrade verblieben: 3 Prämien zu ses 500 000 NM,«3 Gewinne zu je 500 000 NDU 3 zu je 300 000, 6 zu je 100 000, 12 zu je 50 000,1 12 zu je 4b 000, 18 zu je 30 000, 36 zu je 20 000, 132 zu je 10 000, 291 zu je 5000, 366 zu je 4000, 807 zu je 3000, 1551 zu je 2000, 4512 zu je 1000, 10 392 zu je 500, 20 934 zu je 300, 275925 3111

le 15Q UM.