Ausgabe 
8.5.1939
 
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Kümmerliches Ergebnis

der polnischen Lustabwehranleihe.

Warschau, 7. Mai. (DNB.) Mit dem gestrigen Tage war der Zeichnungstermin für die bereits vor Ostern aufgelegte Luftabwehranleihe abgelaufen, für die ursprünglich als Ziel eine Milliarde Zloty, spä­ter nur noch 600 Millionen Zloty genannt worden waren. Nach den provisorischen Berechnungen sind aber nur rund 4 0 0 Millionen Zloty zusammengekommen. Ein erheblicher Teil ist erst in den letzten Tagen unter morali» s che m Druck gezeichnet worden. Nicht nur den Beamten und Ange st eilten der Be­hörden und staatlichen Betrieben, sondern auch denen privater Unternehmungen, ja so­gar Rentenempfängern wurden von ihren Bezügen einfach erhebliche Summen zwangsweise ein­behalten. Hohe Derwaltungsbeamte bis zu den Wojwoden hinauf machten den Vertretern der nichtpolnischen Volksgruppen persönlich klar, daß es für sie ratsam wäre, für die Anleihe geeignete Beträge zu zeichnen und daß eine Ent­haltung von dieser staatsbürgerlichen Pflicht nicht straflos vorübergehen könne.

Kleine politische Nachrichten.

Der deutsche Botschafter in Paris, Graf Welczek, ist nach längerer Abwesenheit wieder in Paris eingetroffen. Er wurde am Nordbahnhof vom Geschäftsträger der deutschen Botschaft, Dr. Brauer, dem Luftattache Oberst Hanefse und dem Vizeattache Oberst von Horn empfangen.

Der deutsche Botschafter in London Dr. v. D ircksen ist wieder in London eingetroffen. Auf dem Viktoriabahnhof wurde er von Beamten der deutschen Botschaft begrüßt.

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Der Besuch des stellvertretenden sowjetrussischen Außenkommissars Potemkin in Ankara ist mit der Ausgabe eines Kommuniques abgeschlossen worden, das in allgemeinen Wendungen die Ueber- einstimmung der Auffassungen und die guten Be­ziehungen beider Staaten betont und deren weitere Entwicklung ankündigt. Insbesondere soll der Aus­tausch politischer Informationen fortgesetzt werden.

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Am Samstagabend traf Außenminister G a - f e n c u von seiner dreiwöchigen Auslandsreise, auf der er sechs europäische Hauptstädte besucht hatte, wieder in B u k a r e st ein. Auf dem Bahnhof hat­ten sich mehrere Mitglieder der Regierung und des Diplomatischen Korps, darunter auch der deutsche Gesandte, eingefllnden.

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Mussolini hat am Sonntag der Deutschen Buchausstellung auf dem Forum Romanum einen Besuch abgestattet. Der Duce interessierte sich lebhaft für viele der ausgestellten Werke, besonders in der technischen und wisjenschaftlichen Abteilung.

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Generaloberst von Brauchitsch hat in Be­gleitung von Staatssekretär Pa ri a ni, dem Ober­befehlshaber des italienischen Heeres, die Autar­kie-Ausstellung sowie andere Sehenswürdig­keiten der italienischen Hauptstadt besichtigt. Nach­mittags begab er sich zum Internationalen Reit­turnier. Am Sonntagabend sand in der deutschen

Botschaft ein Essen statt, zu dem Offiziere der italienischen Wehrmacht, an der Spitze der Ober­befehlshaber des Heeres, General P a r i a n i, sowie die am Internationalen Reitturnier teilnehmenden deutschen und italienischen Reiteroffiziere geladen waren.

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Mussolini empfing die von General Garcia Excamez geführte spanische Militärmis­sion. General Excamez brachte dem Duce den Dank des spanischen Heeres für die Spanien durch die italienischen Freiwilligen zuteil gewordene Un­terstützung bei der Befreiungs Spaniens zum Aus­druck.

Die Demobilisierung der spanischen Armee beginnt am 15. Mai, unmittelbar nach der großen Siegesparade in Madrid. Nach einem Rund­schreiben an alle Wehrkommandos ist von diesem Tage an mit der Beurlaubung der Jahrgänge 1905, 1906 und 1907 zu beginnen.

Durch den Sonderbeauftragten der NSV. wurden 1000 Tonnen Mehl, Kartoffeln und Salze, die mit dem deutschen DampferTanger" in Bilbao eingetroffen waren, demAuxilio Social" übergeben. Der Zivilgouverneur dankte herzlich für die Sendung aus dem befreundeten Deutschen llieich als ein Zeichen der engen Verbundenheit der beiden Völker.

Das PanzerschiffDeutschlan d", das durch ein tragisches Ereignis in die Geschichte des spani­schen Freiheitskampfes eingegangen ist, wurde bei seinem Aufenthalt in Vigo in offiziellen Empfän­gen und in zahlreichen Volkskundgebungen herzlich gefeiert. Die deutschen Seeleute wurden überall be­geistert ausgenommen.

Den Hafen von Lissabon liefen unter Füh­rung des Flottenchefs Admiral Boehm das Pan­zerschiffAdmiral Graf Spee", KreuzerKöln", das BegleitschiffErwin Waßner" und sechs U- Boote der 6. und 7. U-Boot-Flottille an, herzlich begrüßt von der deutschen Kolonie.

Das K d F. - F l a g>g s ch i f fRobert Ley" traf in der Nacht zum Sonntag von seiner ersten Auslandsreise mit 1700 KdF.-Urlaubern wieder in Hamburg ein.

Zur Durchführung der Aufgaben, die dem deut­schen Regierungsausschuß für die d e u t s ch - r u m ä- nischen Wirtschaftsbeziehungen über­tragen sind, ist, soweit sie nicht in das Arbeitsgebiet des Reichsministeriums für Ernährung und Land­wirtschaft fallen, eine besondere Geschäfts- stelle beim Reichswirtschaftsministerium errichtet worden. Um die Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft zu erleichtern, wird von den Reichs­gruppen Industrie, Handel und Banken ein Indü­st r i e - und Handelsausschuß für Ru­mänien gebildet.

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Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsident Funk verließ Berlin zur Teilnahme an der 9. Ge­neralversammlung der Bank für internatio­nalen Zahlungsausgleich in Basel. Zu der Generalversammlung haben sich 20 europäische Notenbankpräsidenten mit teilweise größeren Dele­gationen angemeldet.

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Unter dem Salut größerer Flotteneinheiten lief gegen 3 Uhr dieEmpreß of Australia" mit dem englischen Königspaar an Bord aus Portmouth nach Kanada aus. Die Eskorte wurde von dem SchlachtschiffRepulse", zwei Kreu­zern und einigen Geschwadern der Luftwaffe ge­bildet.

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Der dänische Kronprinz traf mit seiner Gattin in der amerikanischen Bundeshauptstadt Washington zu halboffiziellem Besuch ein.

In Zürich wurde die Schweizerische Lan- desausstellung eröffnet. Ein prächtiger, durch Trachtengruppen belebter Festzug bewegte sich zum neuen Kongreßgebäude, wo vor 1500 geladenen Gästen der Bundespräsident die Ausstellung in seine Obhut nahm. Am Abend erfolgte die Uraufführung des FestspielsDas eidgenössische Wettspiel".

Die Japaner melden Erfolge ihrer Truppen nordwestlich von Hankau gegen die chinesische Zen­tralarmee. Am südlichen Jangtse wurde eine chine­sische Abteilung, die gegen die Stadt Fengsin vor- ging, nach einer 24stündigen Schlacht zurückge- schlagen.

Kunst und Wissenschaft.

98. Geburtstag des Darmstädter Malers Reinhard kröh.

In diesen Tagen begeht der Altmeister der hes­sischen Maler, der gleichzeitig auch der älteste Maler Deutschlands ist, Professor Heinrich Reinhard Kräh in Darmstadt, in erstaunlicher Rüstigkeit seinen 9 8. Geburtstag. Ursprünglich Porträtmaler, wandte er sich später immer mehr der Landschafts­malerei zu. Kräh ist geborener Darmstädter und studierte in München, war kurze Zeit Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg und machte drei Jtalienreisen. 1911 erhielt er den Professortitel.

Ein neuer Komet.

Olaf Hassel, ein junger norwegischer Amateur- Astronom in Yokksund, hat einen sehr lichtstarken neuen Kometen entdeckt. Hassel, der taubstumm ist, berichtet, daß der Komet die Helligkeit eines Sterns 3. bis 4. Größe hat, und daß er an den nächsten Abenden in der Nähe des Sternes Gamma" in derAndromeda" zu sehen sein werde. Der norwegische Astronom Sigurd Einbu, der auf diese Entdeckung aufmerksam gemacht wurde, bestätigte daraufhin, daß dieser nun auch von ihm beobachtete Komet bisher von den Fachgelehrten noch nicht verzeichnet worden sei, so daß dem taub­stummen Olaf Hassel der Entdeckerruhm gebühre.

Aus aller Wett.

Der deutsche Studententag 1939 in Würzburg.

Vom 22. bis 27. Mai findet in Würzburg der deutsche Studententag statt, zu dem außer den Angehörigen der Deutschen Studentenschaft und des NS.-Altherrenbundes zahlreiche Abordnungen ausländischer Studentenschaften nach Würzburg kom­men werden. Bei der Eröffnungskundgebung spre­chen Ministerpräsident Siebert, Gauleiter Dr. Hellmuth und Reichsstudentenführer Dr. Scheel. Am Abend des gleichen Tages marschieren Partei, Wehrmacht, RAD. und Studentenschaft zu

einer Kundgebung auf, auf der Reichsleiter Alfred Rosenberg, Gauleiter Dr. Hellmuth und Reichsstudentenführer Dr. S ch e e I sprechen werden. Die Kundgebung endet mit einem Fackelzug und einem Vorbeimarsch vor dem Reichsleiter, dem Gau­leiter und den übrigen Ehrengästen an der Uni« versität. 3m Rahmen der Veranstaltungen wird u. a. der studentische Reichsberufswettkampf 1939/40 mit einer Ansprache von Dr. Ley eröffnet. Bei den Arbeitstagungen sprechen u. a. Generalinspektor Dr. Todt, General Guderian und die Reichs- frauenführerin. Auf einer Kundgebung des Alt­herrenbundes spricht Reichsstatthalter Gauleiter Konrad Henlein.

Aus Unvorsichtigkeit die Mutter erschossen.

Wie gemeldet, war in Wiesbaden die 48 Jahre alte Frau Kissel in ihrer Wohnung mit einer schweren Schußverletzung aufgefunden worden. Die Frau ist nach der Einlieferung ins Krankenhaus ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, g e st o r b e n. Der Fall ist jetzt durch die Kriminal­polizei aufgeklärt worden. Es handelt sich nicht, wie zuerst angenommen wurde, um ein Verbrechen, sondern um einen Unglücksfall. Während der Sohn der Frau am Tisch saß und eine Pistole reinigte, löste sich ein Schuß und brachte der Mutter die töd­liche Verletzung bei.»

vierjähriger Junge schießt auf seine Mutter.

Ein ungewöhnlicher Unfall hat sich in Neun­kirchen (Saar) ereignet. Eine Frau war aus ihrsr Wohnung fort gegangen und hatte ihren vierjäh­rigen Jungen allein zu Hause gelassen. Als sie nach ihrer Rückkehr wieder die Tür öffnete, erhiölt sie einen Pistolenschuß in den Leib. Der vier­jährige Junge stand in der Mitte des Zimmers und hatte eine Pistole in der Hand. Die Verletzun­gen der Frau sind schwer, doch soll keine Lebens­gefahr bestehen. ^Es ist völlig unverständlich, wie man eine geladene Pistole so herumliegen lassen kann, daß sich Kinder ihrer als Spielzeug bedienen können.

Ein Lastzug fährt in eine Schafherde.

Aus der Fernverkehrsstraße vom Rhein nach dem Westerwald fuhr an der sogenannten Montabaurer Höhe ein schwerer Lastzug in eine mehrere hundert Tiere zählende Schafherde. Der Lastzug kam die steile Straße heruntergefahren, und der Fahrer hatte die Herde hinter einer Kurve zu spät bemerkt. Eine Anzahl Schafe, die unter den Lastzug kam, wurde getötet. Zahlreiche Tiere wurden verletzt und mußten notgeschlachtet werden.

Internationale Fernsehschau in Buenos Aires.

In Anwesenheit des Präsidenten Ortiz sowie der argentinischen Regierung wurde in Buenos Aires dieInternationale Fernsehschau", die erste dieser Art in Südamerika, eröffnet. Der Veranstaltung wohnten neben dem deutschen Ge­schäftsträger Dr. M e y n e n zahlreiche Wirtschafts- Vertreter der deutschen Kolonie bei. Der Staats­präsident und seine Begleitung zeigten bei der Be­sichtigung des deutschen Sektors lebhaftes Interesse für die Vorführungen und Ansprachen. Den leiten­den Herren, Poftrat Preßler und Ingenieur H i n r i ch s e n wurde Dank und Anerkennung für die vom Forschungsinstitut der Deutschen Reichspost zur Verfügung gestellte Leistungsschau ausgespro­chen. Schon die Sondervorführungen vor der Er­öffnung bewiesen das außerordentliche Interesse der Oeffentlichkeit, das auch in eingehenden Artikeln der Tages- und der Fachpresse zum Ausdruck kommt.

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Heute Montag Erstaufführung!

Ernst Waldow, Anneliese Uhlig Mady Rahl, Kurt Waitzmann

Lotte Werkmeister, Erich Fiedler

Spielleitung: Harald Paulsen

Junge Menschen von heute sind es, die in diesem Film um ihr Lebensglück kämpfen. Ihr temperamentvoller Optimismus gibt dem Spiel die beglückende Heiterkeit!

Beiprogramm Ufa-Ton-Woche

Täglich 4, 6 und 8.30 Uhr 3361a

Mehr Freude an der Natur

durch Bermühler-Äücher!

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Guten Erfolg bei nervösen Herzbeschwerden

haben schon viele mit Klosterfrau-Melissengeist erzielt. Das ist verständlich, denn die Wirkung von Melisse und Melissengeist ist schon seit langem bekannt und ge­lobt. So berichtet bereits im Mittelalter der berühmte Arzt Paracelsus: »Die Melisse ist von allen Dingen, die die Erde heroorbringt. die beste Pflanze für das Herz."

Viele Berichte bestätigen immer aufs neue diese Tatsache. So schreibt Frau Maria Münz (Bild nebenstehend). Hausfrau, Meschenich b. Brühl. Alte Kölner Str. 18 am 16. 2. 39:Klosterfrau-Melissengeist, dir verdanke ich meine Ge­sundheit! Seit mehreren Fahren habe ich nervöse Herzbeschwerden, die immer längere Zeit anhielten, sodaß ich tagelang im Bett liegen mußte. Da machte ich auf Rat einer Bekannten einen Versuch mit Klosterfrau-Melissengeist. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Rach Gebrauch von einigen Flaschen spürte ich schon ein Nachlassen der Schmerzen. Ich nehme morgens nüchtern und abends in einem Wasserglas einen Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist auf die doppelte Menge Wasser. Ich bin 56 Fabre alt und habe seit zwei Fahren keiner­lei Rückfälle mehr gehabt. Weit über hundert Flaschen habe ich in dieser Zeit

Gebraucht und kanniedem. der ähnliche Beschwerden hat. Klosterfrau-Melissengeist aufs beste empfehlen und sage:Klostersrau-Melissengeist gehört in iebe Haushaltung."

Weshalb sollten nicht auch Sie einmal einen Versuch mit Klosterfrau-Melissengeist machen? Warum sollte er nicht auch Ihnen helfen? Selbstverständlich wird man bei ernsthaften Fällen den Arzt zu Rate ziehen. Klosterfrau-Melissengeist wird auch von vielen Aerzten als funktionelles Mittel zur Unterstützung der Helloor- flänge und dadurch zur Kräftigung des Körpers verordnet.

Verlangen Sie Klosterfrau-Melissengeist in der blauen Original-Packung mit den drei Nonnen bei Ihrem Apotheker oder Drogisten. Außer den Flaschen zu RM 2.80, 1.65 und 0.90 führen wir noch Großpackungen für Daueroerbraucher.

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Am Montag, dem 15. Mai 1939,10 Uhr beginnend, werden in der GastwirtschaftZum Schützenhaus", Grünberger Straße 2, nachstehende Werthölzer (Schneideholz und schneideholzhaltige Hölzer) verkauft:

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6,85 fm

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,69 fm

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52,55 fm

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3b =

9,46 fm

3

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3,71 fm

3

Fichtenstämme 3a-b

2,04 fm

6

4

5,12 fm

9

5

14,24 fm

Nummernverzeichnisse können auf Zimmer 8 des Stadthauses Bergstraße empfangen werden.

Für den Ankauf von über 15 fm Nadelnutzholz ist Einkaufsschein notwendig, 3362A

Gießen, den 6. Mai 1939.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus.

Bekanntmachung

Betr.: Schulung der Zähler und Oberzähler für die Durchführung der Volks-, Berufs- und Betriebszählung 1939.

Die von mir bestellten Zähler und Oberzähler werden hierdurch gebeten, zu ihrer Unterrichtung und zur Klärung von Unklarheiten die nachstehenden Schulungsabende zu besuchen.

Am IHontag, dem 8.5.1939, 20 Uhr. Cafe Leib, Walltorstraße 36/38, in Gießen (Bereich der Orts­gruppe Giehen-Nord)

für die Zählbezirke Nr. 1127 und 412416, für die Oberzählbezirke Nr. 124.

Am Dienstag, dem 9.5.1939, 20 Uhr, Restaurant Zur Stadt Wetzlar", Ludwigstraße 55 (Saal), in Gießen (Bereich der Ortsgruppe Gießen-Süd)

für die Zählbezirke Nr. 210303, 308, 402411 und 419427,

für die Oberzählbezirke Nr. 4056 und 70.

Am Mittwoch, dem 10.5. 1939, 20 Uhr, Hotel Hin­denburg, Selterswea 68 (Saal) in Gießen (Bereich der Ortsgruppe Gießen-Mitte)

für die Zählbezirke Nr. 304401,

für die Oberzählbezirke Nr. 5769.

Am Donnerstag, dem 11.5.1939, 20 Uhr, Restau­rantZum Burghof", Burggraben 9 (Saal) in Gießen (Bereich der Ortsgruppe Gießen-Ost)

für die Zählbezirke Nr. 128209, 417 und 418, für die Oberzählbezirke Nr. 2539.

Anschließend werden die Mappen mit den Zähl­papieren an die jeweiligen Zähler ausgegeben.

Zähler ober Oberzähler, die an dem für sie fest­gesetzten Schulungsabend verhindert sind teilzuneh­men, können auch einen anderen Schulungsabend besuchen, jedoch müssen diese Führer alsdann das Zählmaterial im Stadthaus, Bergstraße 20 Zim­mer Nr. 18 bis spätestens Donnerstag, den 11.5. 1939, wahrend der Zeit von 7 bis 13 Uhr, in Emp­fang nehmen. 3289C

Gießen, den 4. Mai 1939.

Der Oberbürgermeister.

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Heute Montag Erstaufführung

Ein Lustspiel voll köstlichen Humors!

Ein derber Schwank von flatterhaften Männern, ge­treuen Ehefrauen und den ^0, ausgelassenenSpässen einer merkwürdigen Stammtisch-

Dinah Grace

Fita Benkhoff Fritz Kämpers

Heinz Schorlemer, F. Odemar Th. Dannecker, Leo Peukert Aribert Wäscher

Spielleitung: Fritz Peter Buch

mit

6 runde!

Lustige und gewagte Streiche, derbe Scherze und überraschende Zwischenfällef

3360 a Ein Lachen ohneEnde!

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