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In Krakau traf die sowjetische Regierungs- delegation ein. Die Gäste traten dann eine Rund' ßahrt durch die Stadt an. Auf der Krakauer Burg empfing der Generalgouverneur, Reichsminister Dr. Frank, die Abordnung.
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Niederrhein" (1903) ermöglicht wurde. Nach Ausgabe seines journalistischen Berufes schuf Herzog die Werke, die ihn in die erste Reihe der bei Der
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Erst als die Kunde von dem großen S e e s i e g bei Coronel, den Admiral Graf Spee im Kampf mit dem Geschwader des englischen Admirals Craddock am 1. November 1914 errungen hatte, in ßonDon eingetroffen war, erkannte man dort mit Bestürzung die ungeheure Gefahr, die der britischen Seeherrschaft drohte, wenn es dem Grafen Spee gelänge, von der chilenischen Küste aus die Südspitze Amerikas zu umschiffen und in den Atlantischen Ozean vorzustoßen. Aus diesem Grunde nahm der neu ernannte Erste Seelord der britischen Admiralität, Admiral Fisher, eine völlige U m • stellung der englischen Seestreitkräfte im Atlan-
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Die Seeschlacht bei den Jalkland-Znseln
Zum Gedenken an den heldenmütigen Untergang des Kreuzergeschwaders Graf Spee am 8. Dezember 1914.
ralen Olympischen Instituts, Carl Diem, gibt hierzu im „NS.-Sport" eine Ueberficht über die Mbzügigen Vorbereitungen. 18 Nationen hatten bereits die Einladung zu den V. Olympi- shen Winterspielen angenommen, und mit iner Reihe weiterer Völker durfte gerechnet wer- ‘bm. Das zehntägige Programm enthielt die win- brfportlichen Kämpfe einschließlich des Schilaufs, ‘fräs vielumstrittene Schilauf-Programm
Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Groß- admiral Dr. h. c. Raeder besichtigte am 5. Dezember in Wilhelmshaven Besatzungen von Streitkräften des Führers der Zerstörer.
Anläßlich der Einweihungsfeier des neuen Berliner Hauses der Deutsch-Italienischen Gesellschaft, in Anwesenheit von Minister Stuft, Minister Lammers, Staatssekretär von Weizsäcker (als Vertreter des Reichsaußenministers), Botschafter von Mackensen, Staatssekretär Zschintzsch und anderen, erhielt die Deutsch-Italienische Gesellschaft auch ein Telegramm des Führers und des Duce.
Wie aus La Paz gemeldet wird, ist die bolivianische Regierung zurückgetreten, veil die meisten Minister Kandidaten für die Prä- sidentschastswahl sind und gemäß der Verfassung ’iin halbes Jahr vorher jedes politische Amt nie- herlegen müssen. Das neue Kabinett wurde von tlkberto Ostria Gutierrez als Ministerpräsident Lnd Außenminister gebildet.
tischen Ozean vor und entsandte vor allem die beiden großen Schlachtkreuzer ,^J n v i n c i b l e" und „Inflexible" unter Admiral Sturdee nach Südamerika.
In der Nacht zum 8. Dezember 1914 steht da s deutsche Kreuzer-Geschwader südlich der Falklandinseln. Don den Felsen gestützt ankert bei Port Stanley und Port William Das starke Geschwader S t u r d e e s. Es ist, vom La Plata kommend, erst am 7. Dezember eingelaufen und nimmt Brennstoff über. Die Schiffe sind noch nicht gefechtsbereit.
Als Graf Spee in einer Kommandantensitzung den Vorstoß gegen die Falklandinseln beschloß, schwebte ihm die Zerstörung der für den britischen Nachrichtendienst außerordentlich wichtigen F unkst a t i o n vor und bestenfalls ein Gefecht mit den Panzerkreuzern „Carnarvon" und „Cornwall". Er wußte nichts von der an Zahl und vor allem Artillerie außerordentlichen Verstärkung des Gegners. Panzerkreuzer „Gneisen au" und Kreuzer „N ü r n b e r g" wurden beauftragt, nach Port Stanley und Port William vorzustoßen, die Funkstation zu zerstören und zu landen, wenn die Häfen von feindlichen Schiffen frei sein sollten. In diesem Falle lautete der Auftrag dahin, den britischen
Das holländische U-Boot „0 23" ist auf der Werst der Rotterdamschen Drogdock Mij. vom Stapel gelaufen. Die „0. 23" gehört zum gleichen Typ wie die beiden am 21. November fer- ciggestellten U-Boote „O. 21" und „0.22". Es hat 1430 Tonnen Wasserverdrängung unter Wasser und läuft 9 Knoten unter Wasser, es ist bestückt mit acht Torpedorohren. Die holländische Marine zählt 24 U-Boote, sechs weitere sind im Bau.
Unser Bild zeigt oben Vizeadmiral Graf Spee und unten seine beiden Söhne, die bei den Falklandinseln ebenfalls den Heldentod fanden. — (Scherl°Bilderdienst°M.)
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Auf Einladung der Sowjetregierung begab sich der < Oberbefehlshaber der estnischen Armee, General ?3aidoner, aus Anlaß des Abschlusses des Bei- tandspaktes zwischen der UdSSR, und Estland in Begleitung von zwei Offizieren nach Moskau.
Ministerpräsident D a l a d i e r hat General Weygand, den früheren Generalstabschef der französischen Armee, empfangen. Weygand berichtete über das Ergebnis seiner Mission im Nahen Orient und auf dem Balkan. Darauf hatte Daladier eine Besprechung mit dem Generalissimus G a - m e I i n.
väre durchgeführt worden, denn wir hatten mehr cs die Hälfte Stimmen, um den hierfür erforder- lchen außerordentlichen Schi-Kongreß durchzusetzen,
,^-isok fit*1 Winterspiele zupackend und schöpferisch g e l ö st i Men. Bleiben wird der olympische Stand- 7 ■ - : ......
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"SV ® r*!LaV€' bie in ihrer Gesamthett auf der Welt nicht ihresgleichen hat. Bleiben wird, wenn wieder Friede eintritt, die gastfreie Ein- i a o u n 8 — Die großartigen neuen Sportanlagen m Garmisch-Partenkirchen werden mit der Inter- nattonalen Wmter-Sportwoche vom 27. Januar bis 4. Februar 1940 in Betrieb genommen.
Die Goethemedaille für Rudolf Herzog
Der Führer hat dem Schriftsteller Rudolf Herzog m Rheinbreitbach aus Anlaß der Vollendung feines 70. Lebensjahres die Goethe- Medaille für Kunst und Wissenschaft ?RAde^en'ro^u^)0^ Herzog wurde am 6. Dezember ,.™ Barmen geboren. Er verlebte eine glück- ttcye Kliwheit, war ein guter Schüler des Barmer Gymnasiums und trat, nachdem sein Wunsch, Maler zu werden, von der energischen Großmutter abgetan worden war, 1884 als Lehrling in ein Pharmazeutisches Handelshaus in Düsseldorf ein. -Don Dort kam er nach Elberfeld, wo er zum Farbentechniker ausgebildet werden sollte. Allein 1890 agte er sich von dem ihm innerlich fremden Berufe los und zog nach Berlin, wo er von 1891 bis 1893 Philosophie studierte und als literarischer Mitarbeiter seines Bruders Albert tätig war. Seine erste größere Jugendarbeit, die Novelle „Frau Kunst", wurde im £,en!II(^on öer "Frankfurter Zeitung" veröffentlicht. 1894 übernahm Herzog die Feuilletonleitung der ^^Monatsschrift „Schwarz-Rot" in Darmstadt, 1897 die Chefredaktton der „Hamburger Neuesten Nachrichten", 1899 das Feuilleton der „Berliner Neuesten Nachrichten", um sich von da an ganz seinem Beruf als freier Schriftsteller zu widmen, was ihm durch die großen Erfolge seiner Romane „Der Graf von Gleichen" (1901) und „Die vom
Deutschlands Vorbereitungen für das Winter-Olympia.
Wie der Reichssportführer von Tschammer und listen bekanntgab, hat Deutschland sich gezwungen gesehen, den Auftrag auf Durchführung der V. Olym- ! stschen Winterspiele 1940 Garm i sch- Pa rten kirchen Mrückzugeben. Der Direktor des Jnternatto-
kottens" (1905), „Die Hanseaten" (1910), „Die Burgkinder" (1911), der Krupproman „Die Stoltenkamps und ihre Frauen", der im Kriege enfftandene Roman „Das große Heimweh" (1914). Nach dem Kriege find u. a. erschienen: „Die Buben der Frau Opferberg", „Das Fähnlein der Versprengten" und „Kornelius Vanderwelts Gefährtin". In den folgenden Jahren erschienen u. a. „Die um Bismarck", „Volk in Wehr", „Horridoh Lützow" und „Die Tänzerin und ihre Schwestern", die „Geschichte des deutschen Volkes und seiner Führer", ,Zch sehe die Welt" und „Elisabeth Weisens Weggenossen".
Gouverneur mit an Bord zu bringen, als Gegenmaßnahme gegen die unwürdige Behandlung des deutschen Gouverneurs von Samoa.
Um 8.30 Uhr morgens stehen die beiden Schiffe vor der Einfahrt. Von Bord aus sieht man hinter den Felsen die Masten der Funkstation. Da stellt man auf der „Gneisenau" die typischen Dreibein- Masten der neuen englischen Großkampfschiffe fest! Sechs feindliche Kriegsschiffe werden ausgemacht. Jetzt rast ein Schiff mit hoher Fahrt aus dem Hafen auf die Einfahrt zu. Es ist der Kreuzer „K e n t". Die ersten Granaten schlagen wett vor der „Gneisenau" ein ... Admiral Graf Spee ruft die beiden Schiffe zurück. Inzwischen sind acht feindliche Kriegsschiffe aus Port Stanley und Port William ausgelaufen, darunter ,Hnvincible" und Inflexible".
Spees Geschwader geht mit hoher Fahrt auf Südostkurs. Aber zwei Engländer schieben sich immer höher über die Klimm. Aus dem Flaggschiff „Scharnhorst" und dem Kreuzer „Leipzig" hat man sie zuerst erkannt: die modernsten Schlachtkreuzer Englands mit überlegener Geschwindigkeit und Panzerung und vor allem 30,5-cm-Geschützen, sind die Gegner! Um 12.55 Uhr haben sich die beiden englischen Großkampfschiffe auf 16 Kilometer herangeschoben. Die ersten Granaten heulen heran. Die 21-cm-Geschütze auf „Scharnhorst" und „Gneisenau" reichen über 13,5 Kilometer, die Mittelartillerie kann erst bei 12,5 Kilometer in Einsatz gebracht werden. „Leipzig" fährt am Schluß der Linie. Das Schiff wird zugedeckt von den aufgeschleuderten Wasserfontainen! Da gibt Admiral Graf Spee an die kleinen Kreuzer den Befehl: „Entlassen! Versuchen zu entkommen!" Gleichzeitig gehen „Scharnhorst" unb „Gneisenau" näher an Den Feind ... Kurs Ostnordost ... Sturdee schwenkt ab und vergrößert wieder die Entfernung. Die Kreuzer sagen nach Südost, verfolgt von den englischen Kreuzern und Panzerkreuzern.
„Scharühorst" und „Gneisenau" stehen allein gegen ,Znvincible" und Inflexible". Zu ihnen schießt in höchster Fahrt „Carnarvon" auf. Das bedeutet vierfache Uebermacht gegenüber den deutschen Schiffen. Selten ist etwas von den englischen Schiffen zu sehen und doch schlagen die englischen Granaten ein. Decks werden durchschlagen, die Aufbauten weggerissen, Kommando stände gehen in Trümmer und Funkstationen, hier schweigt ein Turm und dort enffteht unter Deck ein Brand. Masten knicken zusammen, die durchlöcherten Schornsteine gehen über Bord. Vor der durch die Kursänderung bedingten Gefechtspause war es Admiral Graf Spee gelungen, bis auf 11 Kilometer an den Feind heranzukommen. Da heulten die Salven gegen den Briten. Dann ging der Vorteil verloren und die beiden deutschen Schiffe lagen unter dem Hagel der feindlichen Artillerie. Und doch feuert jeder Turm, bis er zerstört ist.
Gegen 4 Uhr fährt „Scharnhorst" ohne Masten, drei Schornsteine fehlen. Da erhält der Kommandant der „Gneisenau" durch Winkspruch vom Flaggschiff den Befehl, das Schiff in Sicherheit zu bringen. Der vierte Schornstein geht über Bord ... Spee läßt „S ch a r n h o r st" auf das feindliche Flaggschiff zudrehen . . Er will den Feind durch Torpedos vernichten! „Scharnhorst" liegt kaum noch zwei Meter aus dem Wasser. Aber noch feuert ein Geschütz, noch macht das Schiff Fahrt! Noch liegt es im Eisenhagel. Da neigt sich um 4.17 Uhr der Bug und mit laufenden Maschinen geht „Scharnhorst" mit Dem Admiral an Bord und mit wehender Flagge in Die Tiefe!
Dann erfüllt sich auch das Schicksal der „Gneisenau". Sie wehrt sich noch länger als eine Stunde gegen eine siebenfache Uebermacht. Trotz ruhiger See versucht (eins Der feindlichen Schiffe eine Rettung Der Ueb erleb enden Der „Schamhorst". Alle stürzen mit ihrem Feuerorkan
ist das letzte Geschütz zum Schweigen gebracht. Brände lodern unter Deck, Wasser Dringt ein. Das Schiff ist gefechtsunfähig? Der Kommandant gibt Befehl zur Sprengung. Um 5.45 Uhr legt senau" sich auf die Seite und folgt dem Flaggschiff. Jetzt erst versuchen Die Engländer eine Rettung Der Ueb erleb enden.
Um 9 Uhr abenbs haben die Granaten Des Panzerkreuzers „Cornwall" und Des Kreuzers „Kent" Die „Leipzig" zu einem Trümmerhaufen zusammen- geschossen. Das Wrack treibt ohne RuDer. Die Eng- länDer schießen in Die im Wasser treibenDen Ueber- lebenden hinein und in Den Trümmerhaufen, weil Die Flagge nicht gestrichen wirD. Kreuzer „Leipzig" sinktmitwehenDerFlagge. Nur 18 Ueber- lebende entgehen Der englischen Wut! Kreuzer „Nürnberg" schoß unter Dem Eisenhagel Der „Cornwall" unD „Glasgow" schon um 6.30 Uhr in Die Tiefe. Hier vollbrachte Der FeinD ein besonderes Heldenstück, inDem er aus nur Drei Kilometer Entfernung feine ganze Artillerie auf Das Wrack jagte und zwischen Die im Wasser schwimmenden Ueber- lebenden. Aber trotzdem: das Schiff ging unter, während „inmitten einer Gruppe von Mannschaften, an einer Stange hochgehalten, die deutsche Kriegsflagge wehte!" (Admiral Sturdee in feinem Gefechtsbericht.) Vom Kreuzer „Nürnberg" wurden nur sieben Mann gerettet.
Der Kreuzer „Dresde n" enttarn feinen Verfolgern. Wieder hetzten englische Geschwader hinter dem Kreuzer her. Am 12. März 1915 wurde das Schiff in chilenischen Gewässern bei Der Insel Masa Fuerra von Den englischen Kreuzern „Kent" und „Glasgow" unter Bruch Der chilenischen Neutralität zusammengeschossen! — ADmiral SturDee sagte nach der Schlacht: „Ihre Leistungen waren Derart, Daß keine Marine Der Welt s i e nachmachen kann!"
An Der Küste SüDbrasiliens. Die Leiche eines deutschen Mattosen ist vom Meere angetrieben worden. Sie ist an Der Kartuschbüchse angebunben. Als man die Büchse öffnet, findet man in ihr d i e Kriegsflagge Des „Scharnhor st".
Kurt Winkler.
Aus aller Well.
Drei Landesverräter hinaerichtet.
Die Iusttzpreffestelle beim Volksgerichtshof teilt mit: „Der gestern vom Volksgerichtshof wegen Lan- des- und Hochverrat zum Tode und zu dauerndem Verlust Der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilte Heinrich Peters ist heute hingerichtet worden. Peters ist bereits im Jahre 1933 wegen staatsfeindlicher Betätigung beftraft worden. Trotzdem hat er feine Tätigkeit wieder ausgenommen und bis in Die Kriegszeit fortgesetzt. Dabei hat er versucht, Das Deutsche Volk durch Flugzettel hetzerischen Inhalts gegen feine Führung aufzuwiegeln. Im Sommer 1939 hat er sich nicht gescheut, an Die diplomatischen Verttetungen Englands und Frankreichs yeranzutteten, um Diese Mächte zu einem bewaffneten Einschreiten gegen Das Reich zu veranlassen.
Ferner sind heute Der vom Volksgerichtshof wegen Landesverrat zum Tode und zu Dauerndem Ehrverlust verurteilte Walter Israel Becker aus Wien und Der ebenfalls wegen Landesverrat zum Tode und zu Dauerndem Ehrverlust verurteilte 58jährige Hermann S t e t e f e I D aus Ruhla hin- gerichtet worden. Der Jude Becker hat bis 1934 in Deutschland gelebt. Dann wanderte er über Frankreich nach England aus, stellte sich Dem britischen Geheimdienst zur Verfügung und kehrte in Der Spannungszeit des Jahres 1938 mit Ausspähungsaufträgen, Die gegen Die Deutsche Wehrmacht gerichtet waren, in sein früheres Gastland zurück. Ueber Die Beobachtungen, Die er hier machte, sandte er an seinen Auftraggeber Berichte, Die deutsche Staatsgeheimnisse enthielten. Durch die Aufmerksamkeit eines Volksgenossen, dem der Verurteilte durch sein Interesse für militärische Angelegenheiten auffiel, gelang es, ihn festzunehmen, bevor er größeren Schaden stiften konnte. Nach der Festnahme versuchte der Verurteilte mit Hilfe eines falschen Passes Die Rolle eines Engländers zu spielen, der nur aus Vaterlandsliebe gegen Deutschland tätig gewesen sei. Er wurde jedoch als jüdischer Emigrant entlarvt. Der aus Gewinnsucht und Haß gegen das nationalsozialistische Deutschland gehandelt hatte. Stete selb hat ebenfalls aus Gewinnsucht Aufträge Des britischen Geheimdienstes angenommen, und seinem Auftraggeber u. a. geheimzuhaltende Mitteilungen aus einem deutschen Luftschutzbetrieb übermittelt.
Zuchthaus für Angriff auf einen Gendarmen.
Ein Einwohner aus Kiedrich hatte sich aus Verärgerung über Die ungeordneten Verdunke- lungsmaßnahmen dazu hinreißen lassen, einem kontrollierenden Gendarmen, als dieser eben den Hof wieder verlassen wollte, eine leere Weinflasche nachzuwerfen. Die Flasche flog dem Beamten haarscharf am Kopf vorbei. Die Strafkammer Wiesbaden nahm ein unter Dem Schutz Der Verdunkelung vorgenommenes Verbrechen an und erkannte auf eine Zuchthausstrafe von einem Jahr.
Haupffchriftteiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter Des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Han- Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich In Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illusttierten 15 Ps. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit Der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
Landesgruppe Polen Der AO., Gesandtschaftsrat Dr. Krümmer, aab einen kurzen Abriß über Die Tätigkeit seiner früheren Ortsgruppenleiter und Politischen Leiter, Die zum «roßen Teil schon vor Ausbruch Des Krieaes von Den Polen festgenommen und in Das Innere Des Landes verschleppt wurden. Rudolf Heß dankte Den Hoheitsträgern für ihren Einsatz und überreichte ihnen fein Bild mit Unterschrift.
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Der Jugendführer Des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, wurde in Der slowakischen Hauptstadt vom Präsidenten der Republik Dr. T i s o und Ministerpräsident Dr. Tuka empfangen, die ihr lebhaftes Interesse an Den GrunDsätzen unD MethoDen der Deutschen Jugendorganisation und Erziehuna bekundeten. ä
mb aus Diesem Schikongreß wäre Die Mehrheit er» irückend geworden, denn einige Länder hatten zwar isre Stimme nicht für Den Kongreß, aber im Falle les Gelingens ihre Stimme für Die Abhaltung Der Sümpfe zugesagt.
Deutschland hatte alle schilaufenden Nationen ein- Fladen, je nach Größe zwischen 20 und 100 Wett- timpfer zu entsenden, Die ab ihrem Heimatort Höste Des Reichs fein sollten. Wir hatten bereits Wffsplätze ab Japan, Australien, USA. und । ® e r n 1Kanada für Diesen Zweck belegt. Sollte es Doch t allen y" hlne Schi-Wettkämpfe geben, Dann sollten Die Schi- t ostdelE Rufer an Der in jedem Fall vorgesehenen großen ihöser^ flunDgebung „lag Des Schilaufs" teil« den whmen, Der für sich etwas einmaliges beDeutet
t»5 hstte. Aus 10 Bahnen wären über 10 000 Läufer
hierbei angetreten, in Der letzten Abteilung, nach br Jugend, Den Frauen, Den Alten und Dem Aus- lttid, Die Berufe zu Schi: Die Förster, Zollbeamten, amitäter, Polizei unD Die Wehrmacht. Alle Diese kuppen wären in geschlossenen Blocks zu 50 und 1(0 Läufern Den gewaltigen Kranzberg herab ge- schren, eine berauschenDe Sinfonie Des Schilaufs.
Zmn Schluß seines Berichtes stellt Carl Diem M: Bleiben wird das Gefühl, Daß wtt auch W, rmittelt übertragene Aufgabe Der


