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189. Jahrgang
Donnerstag, 7. Dezember 1959
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druft und Verlag: vrühlsche UniverfitStrdruckerei «.Lange in Gietzen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulftraße 7
Hoff
jemand Zahnschmerzen hatte, mußte er beispielsweise eine hundert Kilometer weite Reise von der
Brüssel, 7. Dez. (Europapreß.) Die nationalistische Zeitung „Jour" macht sich erneut zum Sprecher der schweren Besorgnisse wirtschaftlicher Natur, die die französischen Mobilmachungsmoßnahmen allen einsichtigen Franzosen einflößen müssen. Bis zu der Erkenntnis, daß die Teilnahme Frankreichs an der Seite Englands in dem Krieg gegen Deutschland ein Abenteuer darstellt, das die Volkskraft Frankreichs auf die Dauer bei weitem übersteigen muß, ist allerdings ein weiter Schritt, zu dem der französische Nationalismus sich noch nicht durchgerungen hat. Aber es spricht auch so genug Selbsterkenntnis aus den erwähnten Ausführungen, die die Ueberschrift tragen „Verurteilung zur Ruh e".
Das Blatt knüpft an die jetzt erfolgte Entlassung von 3000 Aerzten, Chirurgen und Zahnärzten aus dem Heeresdienst an, die wenigstens ein kleines Linderungsmittel für die allergröbsten Mißstände darstellen soll, die mit der Zeit nicht mehr tragbar waren. So war es z. B. selbst in dringenden Fällen nicht mehr möglich, einen Kranken am Blinddarm zu operieren, und wenn
Die Aufnahme zeigt den Jubilar mit dem Führer und Obersten Befehlshaber. — (Scherl-M.)
Japan besteht aus Sonderbehandlung für Exportwaren deutscher Herkunft.
m ? 6 c r n leihen. Dies dürfte ein neues Geständnis der enormen Verluste der britischen HaWelsmarine sein. Mit besonderem Interesse wird die deutsche Oeftentlichkeit davon Kenntnis nehmen, daß bereits 1000 englische Handels- o?mpfer bewaffnet wurden, und daß Herr Churchill sogar 2000 Schiffe bewaffnen will. Im Landkriege behandelt man bewaffnete Zivilisten als Heckenschützen. Im Seekriege gelten keine anderen Grundsätze: bewaffnete Handelsschiffe sind Piratenschiffe!
Obwohl jedermann weiß, wie sehr sich Churchills
marschall von Mackensen zu dessen 90. Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche übermittelt. Auch der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop hat des verdienten Heerführers aus dem Weltkriege mit einem Glückwunschtelegranrm gedacht.
hieß seinen Gast auf das herzlichste willkommen. Der Führer schüttelte dem Generalfeldmarschall die Hände und sprach ihm seine herzlichsten Glückwünsche aus. Der Führer machte sich dabei gleichzeitig zum Sprecherder ganzen deutschen Nation und gab den Gefühlen Ausdruck, die sie heute gegenüber dem Mann bewegen, der durch seine Taten und Haltung in Krieg und Frieden bestes deutsches Soldatentum verkörpert und auch heute mit heißem Herzen am Schicksalskampf des deutschen Volkes Anteil nimmt. Generalfeldmarschall von Mackensen dankte dem Führer in bewegten Worten, insbesondere dafür, daß er in dieser Zeit selbst gekommen sei. Er brachte zum Ausdruck, daß es sein heißester Wunsch am heutigen Tage sei, den Sieg des deutschen Volkes unter seinem Führer noch miterleben zu können. Der Führer verweilte dann noch einige Zeit bei dem Jubilar und verließ gegen 13 Uhr den Erbhof Brüssow. Bei seiner Abfahrt wurden ihm wiederum herzliche Ovationen der Bevölkerung zuteil.
Nach der Abfahrt des Führers erschienen die Abordnungen des Traditionsoerbandes ehemaliger Leibhusaren, der Vereinigung Oberkommando Mackensen, des ehemaligen Infanterie-Regiments „Generalfeldmarschall von Mackensen Nr. 129" und der NS.-Reichskriegerführung, die dem Generalfeldmarschall ebenfalls ihre herzlichsten Glückwünsche überbrachten. Generalfeldmarschall Ministerpräsident Göring hat in seinem eigenen Namen sowie als Oberbefehlshaber der Luftwaffe dem Generalfeld-
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Churchill widerspricht sich selbst.
Nie schweren englischen Echiffenerluffe können nichi mehr verschwiegen werden
„Verurteilung zur Ruhe."
Frankreichs Wirtschaft stöhnt unter Dem Kriegsabenteuer.
»en ihre Glückwünsche aus Oberst Wiener, ommandeur des Kavallerieregiments Nr. 5, Major von Groeling, Kommandeur des I. Infanterieregiments 94, und Major der Reseroe.von Eisenhart-Rothe als Kommandeur der Ka- vallerieersatzabteilung V. Die Glückwünsche des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine überbrachte Konteradmiral Reiner. 11.30 Uhr traf der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst o. B r auch i t s ch , ein. Besondere Freude löste beim General- felümarschall das Geschenk des Heeres, ein Apfelschimmel, aus. Mackensen, der als passionierter Reiter noch heute beinahe täglich ausreitet, musterte mit sachverständigem Äuge das rassige Pferd und ließ es sich in verschiedenen Gangarten vorreiten.
Durch nichts konnte der 90jährige Generalfeldmarschall jedoch mehr geehrt werden als durch eine persönliche Gratulation des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht. Dieser unerwartete Besuch löste bei der Bevölkerung die größte Ueberraschung und Freude aus. Die Glocken des Städtchens läuteten gerade die Mittagszeit ein, als die Wagen des Führers und seiner Begleitung auf dem Gutshof einfuhren. Das ganze Städtchen schien- auf den Beinen zu sein, und die Anfahrtsstraßen des Führers waren dicht umsäumt von den begeisterten Bewohnern, die dem Führer durch ihre Heilrufe ihre Liebe und Verehrung darbrachten. Als der Führer am Herrenhaus vorfuhr, erschien Generalfeldmarschall von Mackensen im Portal und
Generalfeldmarschall von Mackensens 90. Geburtstag
Oer Führer überbringt die Glückwünsche des deutschen Volkes.
nach Marseille machen, in der zweifelhaften nung, dort einen Zahnarzt zu finden.
Die jetzt erfolgte Maßnahme erweist sich aber nach den Ausführungen des „Journal" als v ö l l i g ungenügend, r^enn Frankreich und vor allem die Hauptstadt Paris nicht einem raschen wirtschaftlichen Verfall entgegengehen soll, und wenn vor allem die Kassen des französischen Staa- t e 5 infolge der durch die Mobilmachung aller Jahresklassen bis zu den Fünfzigjährigen verursachten ungeheuren Kosten sich nicht bald dem Bankrott ausgesetzt sehen sollen. D a l a d i e r habe das alles begriffen, heißt es in dem Artikel. Er bemühe sich inmitten der größten Schwierigkeiten, wenigstens die ältesten Jahresklassen zu entlassen und Urlaub für die Bauern durchzusetzen. Das Verttauen in die von Daladier versuchten Maßnahmen scheint aber nicht übertrieben groß zu sein, wenn das Blatt andeutet, man werde noch mehr Dinge verstehen, über die man aber nicht schreiben dürfe. Der Krieg koste Frankreich jeden Tag eine Summe, die man nicht nennen dürfe und die kein Pappenstiel sei. Es fragt sich nur, wie rasch sich die Erkenntnis von der Sinnlosigkeit der Frankreich zugemuteten Opfer durchsetzen wird.
nicht gesagt, daß es seine grundsätzliche Ablehn u n ä gegenüber der englischen Kontrolle der deutschen Ausfuhr preisgegeben habe.
Es kann festgestellt werden, daß das japanische Beispiel einen Einfluß auf die Haltung anderer neutraler Staaten in ihren Verhandlungen mit England ausübt. So hat I t a l i e n in den Verhandlungen über die deutschen Steintohlenlieferun- gen, die größtenteils über Rotterdam erfolgen, den Standpunkt vertteten, daß es sich hier um Ware handelt, die auf Grund des deutsch-italienischen Clearingverkehrs bereits als bezahlt zu betrachten ist, d.h. daß sie unter die in der Dlockadeverordnung vorgesehene Ausnahmebehandlung ' fallen müsse. Auch holländische Kreise in London verfolgen die englisch-japanischen Verhandlungen mit großer Aufmerksamkeit, um festzustellen, ob sie nicht vielleicht einen Präzedenzfall für eine Sonderbehandlung der über Holland nach Niederländisch-Jndien gehenden Ausfuhrgüter deutscher Herkunft ergeben werden.
London 7 D«. (DNB.) Im englischen Un- terhaus sprach Wmfton Churchill am Mitt- n>o$ fDlgeniMm klassischen Satz: „Ich beabsichtige imcht Uber alle Schäden zu berichten, es sei denn, daß sie i n w e i t e n K r e i s e n bekannt werden, oder daß ich annehmen muß, daß der Feind davon Kenntnis erhalten hat/ Mit anderen Worten: Solange es irgend geht verschweigt der Erste Lügenlord die schweren Verluste, die seine Flotte erleidet. Dieses Einqe- standnis zeiat, was man von den märchenhaften Ziffern zu halten hat, die Churchill von Zett zu Zeit im Unterhaus vom Stapel läßt, wie er das am Mittwoch wieder getan hat. Seine Rede war gespickt voll Widersprüchen. Während er einmal davon sprach, die ständigen deutschen Angriffe seien „eine Lebensbedrohung" für Großbritannien, dehauptete er gleich danach, der englische Schiffsverkehr habe trotzdem aufrechterhalten werden können. Ja noch mehr, von Monat zu Monat feien die Verluste an Handelsschiffen zurückgegangen. Im Oktober seien sie nur noch halb so groß gewesen wie im September und im November um ein weiteres Drittel kleiner. Dabei konnten die Zeitungen in allen Hauptstädten der Welt noch nie so viele Schiffsuntergänge und Verluste der britischen Marine registrieren!
Am meisten tobte sich dann Churchill — obwohl nach seiner Meinung die englische Handelsmarine ja gar nicht ernstlich bedroht ist — über die vielen Minenexplosionen in den letzten Tagen aus. Als schwachen Trost fügte er hinzu, vielleicht werde er nach Weihnachten imstande sein, hierüber mehr zu sagen. Churchill hatte bann die Stirn, zu behaupten, die englische Handelsschiffahrt habe in ben ersten drei Kriegsmonaten nur 340 000 Tonnen verloren. Dabe' mußte Reuter doch am Montag erst zugeben, daß die Zahl viel höher liege, nämlich bei rund 740 000 Tonnen. Natürlich müssen die deutschen U-Bootverluste ins Ungeheuerliche anwachsen. Herr Churchill weiß zwar nicht genau, wie viele U-Boote zerstört worden seien, aber frech ruft er: „Sicherlich 5". Daß der Erste Lügenlord, wie schon bisher, die schweren Verluste der englischen Kriegsmarine erneut verkleinerte und eine ganze Reihe glatt verschwieg, nimmt uns nicht Wunder. Er hielt es wieder nur für nötig, den Untergang der „Coura- geous", der „Royal Oak", zweier Zerstörer und eines U-Bootes von insgesamt etwa 50 000 Tonnen zuzugeben. Da Churchills Rede nicht beabsichtigte, über alle Schäden zu berichten, wollen wir hiermit seine Angaben vervollständigen. Torpediert wurden: Die „Repulse", die „Belfast", ein schwerer Kreuzer der London-Klasse. Durch deutsche Fliegerbomben wurden vernichtet bzw. schwer getroffen: die „Ark Royal", die „Hood", die „Southampton", die „Edinburgh", die „Mohawk" und die ,Hrcm Duke".
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London, 6. Dezember. (Europapreß.) Der japanische Boffchaster Shigemitsu hat sich in seiner letzten Besprechung mit Lord Halifax über die verschärfte englische Blockade nicht auf grundsätzliche Forderungen beschränkt. Er hat vielmehr den praktischen Fall gewisser in der nächsten Zeit von neutralen Häfen aus zur Verschiffung gelangender bedeutender Lieferungen deutscher Herkunft für Japan angeschnitten und eine S o n d e r b e h a n d l u n g dieser Sendungen gefordert. Die japanische Regierung legt auf den Empfang der betreffenden Waren, die für die Durchführung des japanischen Fünfjahresplanes unentbehrlich find, besonders hohen Wert. Der Botschafter hat Lord Halifax darauf hingewiesen, daß Japan es nicht dulden könne, daß sein wirtschaftliches Aufbauprogramm durch die englischen Blockademaßnahmen gestört werde. Von japanischer Seite wird weiter darauf hingewiesen, daß Japan wegen besonderer Dringlichkeit der in Frage kommenden Lieferungen in diesem Falle sich um eine Sonderbehandlung bemühe. Damit sei aber
Churchill kam bann auf die völkerrechtswidrige Blockade der deutschen Ausfuhr zu sprechen. Er behauptete, die Schiffsoerluste, welche die Neutralen erlitten hätten, hätten England genötigt, Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen. Wo. her sich Großbritannien das Recht nimmt, für die neutralen Länder Rache zu üben, wurde schamhaft verschwiegen. Mit unerhörtem Zynismus erklärte dann der Erste Lügen-Lord, durch diese Exportblockade würden „den Neutralen keine besonderen Unannehmlichkeiten verursacht" werden. Sie dürften eben einfach keine deutschen Waren auf ihren Schifen befördern lassen. Und damit die Neutralen von
. dieser Arbeit ganz befreit würden, möchten sie doch« „ Vll
•jre Dampfer für die Dauer des Krieges d e n! Heimatstadt Daladiers, Carpentras in der Provence,
0er schlechte (Schüler.
Von unserer Berliner Schristleiiung.
Die englische Regierung versucht krampfhaft man- dcls anderer Kriegserfolge, den Anschein aufrecht« zuerhalten, als habe England noch immer irgendwelche Verhandlungsmöglichkeiten gegenüber Deutschland in der Hand. Die Albernheit dieses Bemühens scheint nun sogar in London fühlbar geworden zu sein. Denn der britische Außenminister Lord H a l i f a x hat über dieses Thema dem Oberhaus eine Vorlefuna gehalten, deren Grundgedanken wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.
England vertritt danach die — selbstverständlich allein maßgebliche — Lehre, daß Teilnehmer eines internationalen Konferenz^espräches die „Grundlektionen" beherrschen müssen, beispielsweise die Verwerflichkeit der Gewaltanwendung usw. Die deutsche Regierung hat, so fährt der Herr englische Außenminister fort, diese (englischen) Lektionen noch immer nicht gelernt, und er stellt daher mindestens zwei Bedingungen dafür, daß England die Teilnahme Deutschlands an einer Konferenz erlaubt, nämlich erstens die Annahme sämtlicher von England zu diktierenden Bedingungen, zweitens die Stellung von Bürgschaften für die gehorsame Durchführung der englischen Bedingungen. Wenn also Deutschland reumütig unter ein neues, erweitertes Versailles zurückkehrt, dann will England trotz der „Zerstörung des Vertrauens durch Deutschland" in feiner väterlichen Güte so weit gehen, eine „internationale Ordnung" zu schaffen, innerhalb derer die Völker „frei von der Einmischung ihrer mächtigeren Nachbarn" leben können, ja, England will für dieses wahrhaft ergreifende Ziel „fein Bestes geben".
Unsere Leser werden diese tiefen Weisheiten britischer Weltbevormundung zweifellos mit dem gleichen Vergnügen lesen wie wir selbst. Wir vermögen es in Worten nicht auszudrücken, wie zerknirscht wir darüber sind, daß wir Deutschen nun vor aller Welt als die schlechtesten Schüler der englischen Gouvernante dastehen. Wir haben uns doch immer solche Mühe gegeben — aber wir müssen leider gestehen: ein so hohes und edles Beispiel, wie es uns England seit mehr als drei Jahrhunderten mit feiner, Raubkriegmethode der „internationalen Ordnung", mit feiner grenzenlosen Verlogenheit, mit feiner völligen Verachtung jedes gegebenen Wortes, stdes internationalen Vertrages gibt, das werden wir niemals erreichen können, und wenn die englische Gouvernante uns in noch so vielen strengen Nachhilfestunden „ihr Bestes" gibt.
Es ist ein unwiderstehlich groteskes Bild, das England mit dieser Glanzleistung seines Außenministers wieder einmal bietet: jeden Tag bekommt es zu spüren, daß England keine Insel mehr ist —
Generalfeldmarschall von Mackensen feiert (uf seinem Gute Brüssow in der Uckermark in Körperlicher und geistiger Frische im Kreise seiner Emilie seinen 90. Geburtstag. Die Häuser haben /laggenschmuck angelegt. Das Herrenhaus der Domäne Brüssow, die der Führer dem ruhmreichen Heerführer im Jahre 1935 bei der 20. Wiederkehr tes Tages seiner Ernennung zum Generalfeldmar- fhall zum Geschenk gemacht hat, ist an der Front ttnnenumkränzt. Das Hakenkreuzbanner weht von km First. Bei Tagesanbruch bezieht ein Doppeltsten vor dem Gutshause die Ehrenwache. Bald birauf tritt der Feldmarschall auf die große Frei- ueppe. Er trägt den weißverschnürten Uniformrock
2. Leibhusaren Danzig-Langfuhr mit dem feil3 N schmückten Tschako der Totenkopfhusaren. In (Kammer Haltung, die durch nichts das hohe Alter ds Marschalls erkennen läßt, nimmt er die Mekong der Wache entgegen und unterhält sich mit den titbaten, von denen einige mit Stolz das E.K. von 1^9 tragen.
Nachdem die Angehörigen und Angestellten der pmäne ihre Glückwünsche .ausgesprochen haben, b'Sinnt der Generalfeldmarschall seinen Ehrentag Jtt einer Hausandacht. Dann eröffnete die Besuche p Wehrmachtsabordnungen ■ der stellvertretende ^mmanbierenbe General unb Wehrkreisbefehls- jtber II, Generalleutnant Feige, ber vom Chef ”C5 Generalstabes, Generalmajor von Zülow, dezleitet war. Darauf melbeten sich verschiedene iiuppenaborbnungen beim Generalfeldmarschall. Es
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Notte in alle Winkel verkrochen hatte, verstieß sich der Erste Lord ber Admiralität zu ber ungeheuerlichen Behauptung, biefer Krieg sei „ein merkwürdiger Krieg für Deutschlands Flotte, die überall zurückgettieben wird". Kurz danach bekam Churchill vor seiner eigenen Courage Angst und bemerkte bekümmert, der Preis für die Kontrolle der See durch Großbritannien sei „oft sehr t e u e r". Er warne ausdrücklich: Man müsse mit weiteren schweren Verlusten rechnen. Und darauf kann er sich verlassen.
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Jur Deutschlands Seegeltung gefallen
Berlin, 6. Dez. (DNB.) Am 4. Dezember ist e t n kleineres Bewachungsfahrzeug der Kriegsmarine nach einer Detonation im Großen Belt ge f u n f e n. Die Detonation, bei der das Fahrzeug gesunken ist, ist in der Nähe der Stelle erfolgt, wo vor einigen Tagen das Vorposten- boot 3 01 auf eine Mine gelaufen war 3n den letzten Tagen hat im Belt und im Sund stürmisches Wetter geherrscht, und es sind eine Anzahl Minen losgerissen worden und ins Treiben gekommen. Es wurden Sucharbeiten eingeleitet und hierbei mehrere fremde Minen abge- fch offen. Die hierbei eingesetzten Fahrzeuge ver- sehen ihren verantwortungsvollen und schweren Dienst gerade auch im Interesse der neutralen Schiff- fahrt in diesen Gewässern.


