Ausgabe 
7.10.1939
 
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Hr. 255 viertes Blatt

7./«. Moder 1959

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhejfen)

Aus der engeren Heimat

Unfälle auf dem Lande

Die NSDAP., Amt für Volkswohlfahrt, Gau

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Die Rundenspiele des Sonntags

n"|| Ker rote Winkel an Kraftfahrzeugen.

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Anträge nur an die Kreispolizeibehürden.

Start zur Lahnpokat-Runde!

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Ihre Vermählung geben bekannt

Dir haben heute geheiratet

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Gießen (Schloßgaffe 16 II), den 7. Oktober 1939

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Ihre Vermählung geben bekannt

Ihre Vermählung geben bekannt

Ihre Vermählung geben bekannt

Köln, den 7. Oktober 1939

Odenkirchener Straße 18 I

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W NSG. Die Einführung von Lebensmittelkarten t!?, in!) Bezugscheinen hat zur Folge, daß sich ein län-

Erich Kropp, Feldwebel Anny Kropp, geb. Schott

oder f- ichtbLs

Neue Schtechiwetterregelung für den Winter 1939/40.

Or. med. Leonhard Müller Käthe Müller, geb. Iingscheidt

lieble smani prop;>

Derderstraße 22 l (Gießen, Asterweg 31 p)

Or. Erwin Jacob

Annemarie Jacob, geb. Wittich

(Sem. = I r trete i I

Kans Sander

Hauptmann in einem Inf.-^Regt.

und Frau Hertha, geb. Oieh

ibüm» Worlü berwet. rer Sri rde Ss an t Rrb!

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Hrssen-Nafsau hat nach einer Vereinbarung mit bim FachamtDer Deutsche Handel" in her DAF. ! bk Verteilung roter Ausweiskarten an die in

eins Großen-Linden. Sowohl die Einheimischen als auch die Großen-Lindener haben bis jetzt ein Run- denspiel.ausgetragen, und dieses eine Spiel sah je« weils den Gegner als Sieger. So werden am mor­gigen Sonntag beide Mannschaften sehr bemüht sein, ihre Position zu verbessern. Wem dies gelingt, bleibt abzuwarten. Trotz der erheblich veränderten Mannschaftsaufstellung konnten die Teutonen am vergangenen Sonntag in Gießen ganz gut gefallen und so hofft man, daß die eingestellten Nachwuchs­spieler bald den nötigen Kontakt mit den resüichen vier Stammspielern gefunden haben.

von Lang-Göns

Unfall schwer zu Schaden. Er brach beide Arme

und mußte in ärztliche Behandlung gebracht wer­den. Die 70jährige Frau Katharine I u d t aus Königsberg kam unglücklich zu Fall und erlitt einen Oberschenkelbruch. Dem Autoschlosser Ernst Friedrich von Grün berg flog bei seiner Ar­beit ein Metallstück an den Kopf, so daß er eine erhebliche Verletzung an Schläfe und Auge erlitt. Die Verunglückten wurden in die Chirurgische Kli­nik in Gießen aufgenommen.

Landkreis Gießen

+ Grünberg, 6. Okt. Wohl die letzte O b st - Versteigerung in unserer Gegend fand am Donnerstag im benachbarten Lauter statt. Das Dorf, in einem geschützten Tale gelegen, ist weit über seine Grenzen hinaus als Obstdorf bekannt. Sind es im Sommer die Kirschen, so jetzt die großen Mengen Aepfel, und zwar nicht nur Kelter- und Wirtschaftsäpfel, sondern auch feinstes Tafelobst. Viele Leute und b esonders Obschändler aus der näheren und weiteren Umgegend erscheinen dann bei der Obstversteigerung, um hier Obst zu kaufen. Dieses Jahr ergab nun ein ganz anderes Bild, denn außer Einheimischen waren nur wenig Auswärtige zur Versteigerung erschienen. Obschändler und Kel­tereibesitzer fehlten überhaupt. Dementsprechend

Richard lenz

Trubi lenz, geb. Älochwitz

Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!

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** D i e heute fällige Nummer der Illustrierten d e s G. A." kann erst anfangs der nächsten Woche ausgegeben werden.

** Ein Fünfund sechzigjähriger. Am heutigen Samstag, 7. Oktober, kann unser Mit­bürger Theodor Stein, Löberstraße 7, seinen 65. Geburtstag feiern. Seit 35 Jahren ist er als Schmied im Städtischen Gaswerk beschäftigt. Mit dem heutigen Tage tritt er in den wohlverdienten Ruhestand. Seit nunmehr 45 Jahren gehört er zur treuen Leserschaft desGießener Anzeigers". Wir beglückwünschen ihn zu seinem Geburtstag und wünschen ihm einen schönen Lebensabend.

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Otto Hublitz

Lieselotte Hublitz, geb. lerch

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Staffel 2:

Garb anheimW.-Niedergirmes

AtzbachKatze nfurt

KrofdorfDutenhofen

Garbenhsim und Niedergirmes haben sich schon oft und mit wechselndem Erfolg gegenübergeftan» den. Es wird auch diesmal wieder zu einem span­nenden Kampf kommen, dessen Ausgang offen ist.

In Krofdorf rechnet man mit einem ausgegliche­nen Kampf, wenn auch Krofdorf kleine Vorteile haben wird.

Staffel 3:

Spvg. 1900 GießenMtv. Gießen HeuchelheimVfB.-R. Gießen LondorfSA. 116 Gießen

Die Reize der Gießener Lokaltreffen werden auch unter den augenblicklichen Verhältnissen nicht nach­lassen. Gerade die drei beteiligten Vereine haben sich bis jetzt stets einwandfreie und spannende Spiele ge­liefert. So wird es auch am Sonntag sein. Wert das Spiel 1900 Mtv. gewinnt, ist nicht so ohne weiteres zu sagen.

Der VfB.-Reichsbahn wird sich in Heuchelheim strecken müssen, wenn er die eifrigen PlaAefitzer niederhalten will. Immerhin darf man ihm einige Erfolgaussichten einräumen.

l ASG. Der Reichstreuhänder der Arbeit für iirtschaftsgebiet Hessen, Dr. Schmetter, hat als vom üiichsarbeitsminister bestellter Sondertreuhänder ter Arbeit auch in diesem Jahr durch eine Tarif- obnung wieder eine Regelung über die Bezahlung her im Winter 1939/40 infolge schlechten Wetters ^fallenden Arbeitsstunden für die Bauvorhaben er Reichsautobahnen und der Wehrmacht tm bmtschen Reich erlassen.

3m Gegensatz zur vorjährigen Schlechtwetterrege-

Londorfer. Die Grünweißen konnten zwar einen knappen Sieg in Großen-Linden herausfpielen, je­doch ist die Mannschaft gezwungen, auf Schmuck zu verzichten, dafür spielt Lukafchewfki wieder. Die Mannschaftsaufstellung hat sonst kaum eine Verän­derung erfahren. Die Grünweißen tun gut daran, den Gegner nicht zu uickerschätzen.

Teutonia Großen-Linden.

Nach langer Pause treten die Teutonen erstmals auf eigenem Gelände wieder an. Gegner ist die 1. Mannschaft der Fußballabteilung des Turnver-

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Es wird nicht uninteressant sein, wie die Ver­eine ihre Mannschaften zu den Spielen um den Lahnpokal zusammenstellen werden. Vielerorts ist es so, daß ganze Mannschaftsteile nicht zur Ver­fügung stehen. Es mag manchem Spielwart schwer fallen, die Lücken auszufüllen.

Am ersten Sonntag sind angefetzt:

Staffel 1:

HörnsheimHochelheim DornholzhausenLützellinden HolzheimMünchh olzhausen

Hörnsheim hat es nicht leicht gchabt, eine spiel­starke Elf zusammenzübringen. Trotzdem glaubt nym, daß die Mannschaft in der Lage ist, einen Gegner cLzugeben, der auch den ungestümen An­griffen der- jungen talentierten Elf der Hochelheimer standhalten wird.

Einen nicht leichten Gang geht Lützellinden, das ebenfalls reichlich Ersatz in seinen Reihen hat. Dorn­holzhausen wird mit seiner Mannschaft, die zum größten Test aus' Jugendlichen besteht, sicherlich auf der Hut sein und dem Gegner den Sieg nicht ohne Kampf überlassen.

Holzheim hat die Möglichkeit, den ihm voraus- gehenden guten Ruf zu wahren. Ob es allerdings gelingt, Münchholzhausen zu schlagen, halten wir kaum für möglich. ________________

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I yju Der Reichsverkehrsminister gibt bekannt: lieber bi- 9fnhrinnunn roten Minkel«; nn Krciltfnbr-

Neue Fahrplanverbefserungen der Reichsbahn.

Ab Montag, 9. 10., verkehren täglich als sog. t unktzüge nachstehende Personenzüge:

Strecke Gießen Fulda: Personenzug LießenFulda: Gießen ab 5.48 Uhr, Fulda an 840 Uhr. Personenzug FuldaGießen: Fulda 0) 16.50 Uhr, Gießen an 19.30 Uhr.

Strecke Gießen Gelnhausen: Per- Snenzug GießenGelnhausen: Gießen ab 10.30 ;r, Gelnhausen an 12.05 Uhr. Personenzug elnhausenGießen: Gelnhausen ab 10.31 Uhr, gießen an 12.05 Uhr.

Note Ausweise für bevorzugte Abfertigung.

Aus Der Siadi Gießen

Gießen (Schlffenberger Deg 32), im Oktober 1939

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nis der Obstversteigerung für den Gemeindesäckel einen bedeutenden Ausfall.

X Ruppertsburg, 6. Okt. Am Tage der Verleihung des Ehrenkreuzes der deut­schen Mutter wurden folgende Frauen in un- unferer Gemeinde ausgezeichnet: Mit dem Ehren­kreuze der 2. Stufe (in Silber): Anna Diehl, Lina Müller und Luise Sck eel; mit dem Ehrenkreuze der 3. Stufe (in Bronze): Margarete Böcher, Luise- cher (vor kurzem verstoß'n), Emilie Beuler, Mar­garete Ester, Josephine H .hn, Elise Lind, Minna Schlörb, Magdalene Schuchard und Emma Stein. Bei den Leiden Ob ft oer ft eigerungen er­löste unsere Gemeinde im ganzen etwa 1000 RM. Es kosteten am Baume, 1 Zentner Tafeläpfel 3 bis 4 RM.; 1 Zentner Wirtschaftsäpfel 2 bis 3 RM. Es hatten sich nur sehr wenige Steigerer eingefun­den.

Kreis Alsfeld.

< Deckenbach, 7. Okt. Am morgigen Sonn­tag, 8. Oktober, kann unser Mitbürger Wilhelm Friedrich im Kreise von Frau, 6 Kindern und 11 Enkelkinoern seinen 7 6. Geburtstag feiern. (Wir beglückwünschen!)

ilemc gtrer Aufenthalt in Geschäften nicht immer ver- trüben läßt. Wir müssen deshalb darauf bedacht

fluitj jln, daß allen denjenigen Personen, die wegen itaat- erhöhter Inanspruchnahme besondere Rücksicht er- i gs:, »irten können wie kinderreiche Mütter und hch> tzbrechliche, oder stillende und werdende Mütter habr. ! Ü? Zeit des Wartens nach Möglichkeit verkürzt n fr® Brb, ______

DfB.-R.Lollar Steinbach1900 SteinbergGroßen-Linden LondorfGroßen-Bufeck

Der dritte Spielsonntag bringt interessante Paarungen. Die Vereine der Bezirksklasse haben als Gegner spielstarke Mannschaften der Kreis­klasse. Da letztere in der Lage sind, mit fast kom­pletter erster Garnitur anzutreten, werden die Ver­treter der Bezirksklasse einen schweren Stand haben. DfB.-Reichsbahn empfängt Lollar und muß alles aufbieten, um günstig abzuschneiden. Leichter hat es die Spvg. 1900, die nach Steinbach reist. Man rechnet mit einem sicheren Siege der Blauweißen. In Watzenborn-Steinberg müssen die Teutonen sich anstrengen, denn die Gäste gelten als fehr stark. Londorf konnte beim letzten Spiel in Lollar gefal­len und geht mit guten Aussichten in den Kampf. Großen-Buseck tut gut daran, den Gegner sehr ernst zu nehmen, denn sonst ist eine Niederlage sehr leicht möglich.

VfV.-Reichsbahu IVfL. Lollar I

Auf dem Waldsportplatz stehen sich morgen die alten Rivalen im Kampf um die Punkte gegen­über. Die Lollarer haben das Glück, mit noch meh­reren Spielern der ersten Mannschaft anzutreten und bewiesen ihre Spielstärke erst am letzten Sonn­tag durch einen Sieg über die gewiß nicht schwachen

Strafkammer Gießen.

Der A. G. in E. hatte sich weAn fahrlässiger Tötung zu verantworten. Er wurde beschuwigt, am 15. Februar in der Gemarkung Reibertenrod als Führer eines Lastkraftwagens durch Fahrlässigkeit den Tod eines Mannes und die Körperverletzung eines anderen verursacht zu haben, und zwar unter Außerachtlassung der erforderlichen Sorgfaltspfkcht. Der Angeklagte war auf der Waldstraße Gverfen- hainSeibelsdorf mit dem Kraftrad des M. zu- sammenaeftoßen, der an den Folgen des Unfalles verstorben ist, sein Mitfahrer hatte Verletzungen davongetragen. Der Anklagevertreter beantragte nach dem Sachverständigengutachten die Einstellung des Verfahrens auf Grund des Amnestieerlasses, da infolge schweren Mitverschuldens des M. auf eine höhere als eine dreimonatige Freiheitsstrafe mcht erkannt werden könne. Das Verfahren wurde auf­grund des Gnadenerlasses des Führers emgestellt. Zur Begründung wurde ausgefuhrt, daß nach An­sicht des Gerichts das größere Verschulden auf Seiten des Kraftradfahrers M. liege und tm Falle einer Verurteilung des Angeklagten keine höhere als eine dreimonatige Freiheits strafe hätte erkannt werden können.

eutir, jag« kommenden Personenkreise veranlaßt. Diese n M Lisweiskarten berechtigen jUr bevorzugten Ab- ?r sttigung in den Geschäften. Die Ausgabe erfolgt torbtr bireits in diesen Tagen. Die Ortsgruppen der > W 31523. sind mit deren Ausfertigung beschäftigt. Es fyyii bmdelt sich im Gau Hessen-Nassau um rund 30 000 beut ksicher Ausweiskarten.

Jnfe Cs wird erwartet, daß diese Einrichtung ent- ub:: tzrechend gewürdigt und beachtet wird. Wer glaubt, > n. ( fr die bevorzugte Abfertigung in Frage zu kom- |of, MN, wird aufgefordert, bei den zuständigen Orts- ehöilüi Ss-Ppen der NSV. feinen Antrag unter Vorlage e ©fr;' »tiger Unterlagen und Ausweise zu stellen.

hing, die die vom Betrieb auf die Baustelle ent­sandten Arbeiter nicht einbezog, erstreckt sich die neue Regelung auf alle Arbeiter, also auch die entsandten Gefolgschaftsmitglieder (Stammarbeiter). Damit wurde einem vielfach geäußerten Wunsch fowohl der Bauarbeiter als auch der Betriebsführer Rechnung getragen und die unterschiedliche Behandlung von Gefolgschaftsmitgliedern auf einer Baustelle be­seitigt.

Im übrigen wurde die vorjährige Schlechtwetter- regelung, die sich wegen chrer Klarheit und Ein­fachheit sehr gut bewährt hat, weitgehend übernom­men. Dem Arbeiter werden die infolge schlechten Wetters ausgefallenen Arbeitsstunden wieder mit 60 v. H. seines tatsächlichen Lohnes bezahlt.

Die Tarifordnung, die im Reichsarbeitsblatt Nr. 28 vorn 5. Oktober 1939 veröffentlicht ist, tritt mit der Lohnwoche in Kraft, in die der 16. Oktober 1939 fällt.

Ausreißer festgenommen.

Der Polizeibericht der Staatlichen Kriminalpoli­zei Gießen teilt mit:

Bei einer am 5. Oktober durch die Schutzpolizei vorgenommenen Autokontrolle in der Frankfurter Straße sprang ein Insasse eines Personenkraft­wagens, als er nach seinen Ausweispapieren be- ftagt wurde, aus dem Wagen und versuchte zu ent­kommen. Auf zwei abgegebene Schreckschüsse rea­gierte der Ausreißer nicht. Mit Hilfe von Wehr­machtsangehörigen konnte er in der Nähe des Gar­nisonlazaretts festgenommen werden. Es handell sich um den 31jährigen Strafgefangenen Theophil I ä n i k e aus Pronikpolle, der bei der Außenarbeit des Strafgefangenenlagers Nr. 2 Dieburg am 2. 10. 1939 entwichen war.

Am Bahnhof in Gießen wurde, ebenfalls am 5.10., der von der Kriminalpolizeistelle Frankfurt am Main gesuchte 34jährige Otto Müller aus Göttingen festgenommen.

Gießener IBochenmarftpreife.

* Gießen, 7. Okt. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,60 RM., Matte 25 bis 50 Rpf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12^, Klasse B 12, Klasse C 11K, Klasse D 10>$ Rpf., junge Hahne, Yt kg 1,10 bis 1,20 RM., Suppenhühner,90 bis 1, RM., Wirsing 5 bis 7 Rpf., Weißkraut 4 bis 5, Rotkraut 6 bis 8, Gelberüben 7 bis 8, Roterüden 8 bis 10, Spinat 20, Römischkohl 8 bis 10, Unterkohl- rabi 8, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat, Vio 10 bis 12, Tomaten 10 bis 15, Zwiebeln 8 bis 10, Meer­rettich 35, Kürbis 8, Kartoffeln, kg 4, 5 kg 40, Rpf., 50 kg 3,25 bis 3,45 RM., Falläpfel, kg 5 Rpf., Pfirsiche 30 bis 35. Preiselbeeren 40, Aepfel 10 bis 25, Birnen 10 bis 25, Zwetschen 10 bis 12, Mirabellen 20, Nüsse 40, Blumenkohl, das Stück 10 bis 35, Salat 5 bis 8, Salatgurken 10 bis 25, Endi­vien 8 bis 10, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30, Radieschen, das Bündel 10 bis 12 Rpf.

Gießen, 7. Oktober 1939

Dutzbach, Hindenburgallee 55 Gießen, Liebigstraße 93

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Gießen, Alicenstraße 20 Köln am Rhein

am 7. Oktober 1939

Verstärkte Lustschuhschulung der BOM.-Mädel.

NSG. Im Laufe der kommenden Wochen wird in allen Untergauen des BDM.-Obergaues Hessen- üUffau eine verstärkte Luftschutz sch ulung einsetzen. & diesem Zwecke stellen die Einheiten des BDM. kn Orts- bzw. Ortskreisgruppen des RLB. die argeforderte Zahl von BDRt.-Mädel und Ange- hirigen des BDM.-WerkesGlaube und Schön- |r zur Ausbildung zur Verfügung. Die Aus- didung besteht in Lehrgängen für Luftschutzwarte, - Ausbildungstrupps oder Lehrkräfte.

Außerdem wurde der Jungmädeldienst durch khulungen zum Selbstschutzeinsatz ergänzt, in de­nn die Jungmädel des BDM. von Angehörigen bes BDM.-WerkesGlaube und Schönheit^ mit dien Anfangsgründen der Luftschutzarbeit bekannt Macht und für den Luftschutzgedanken eingesetzt »nden. Mit dem auf vielen anderen Arbeitsge- H>ten während der Kriegswochen bewiesenen Eifer m Einsatz greifen die Mädel der nationalsoziali- siichen Jugendbewegung auch diese neue Aufgabe

waren die Preise niedrig, selbst gutes Tafelobst er­brachte nur mittlere Preise und kam höchstens auf Der 37jährige Maurerpolier Wilhelm Schäfer 8 Mark pro Zentner. Am Nachmittag fanden sogar kam bei einem Motorrad- große Bäume mit Kelterobst nur noch selten und ~ dann so niedrige Angebote, daß die Gemeinde deren

Versteigerung unterließ und das Obst selbst ernten und verwerten will. Jedenfalls bedeutet das Ergeb-

QQn;. de Anbringung des roten Winkels an Kraftfahr- [Aflj, zeigen entscheidet die Kreispoli^eibehörde (Pvlizei- ! piifident, Polizeidirektor, Oberbürgermeister, Land- rc etc.), Anträge sind nur dahin zu richten. Un- mttelbare Anträge an das Reichsverkehrsminifte- ;' ckm sind zwecklos, da ihre Erledigung durch einen 0 fachen Umweg nur verzögert wird, lieber die An- br.ngung des roten Winkels an Kraftwagen über M ccm Hubraum und an Krafträdern über 6(0 can Hubraum entscheidet zwar das Reichsver- k^rsministerium, die Anträge find aber ebenfalls er die Kreispolizeibehörde zu richten.

Gießen sWemerwall 29II), den 7. Oktober 1939.

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Ueber Naturschutz und Naturkunde

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