Ausgabe 
7.10.1939
 
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Ur. 235 Erstes Blatt

189. Jahrgang

Samstag, r./5onntag,«.Oktober 1939

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Die Welt im Banne der Worte des Führers

Großes Znterefse in Holland

Der Reichstag bereitete dem Führer begeisterte Kundgebungen

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Nigüng d«^ Ltt Mrer hat auf unferem Bild bereits wieder auf bet Bant der WAregienmg Matz genommen. ^ (Sch-rl.Bilberbienjt-M^

ienn sich DeutschlandundEnglandver- iLndigen". Weiter hebt das Blatt besonders die Mitteilung des Führers hervor, daß Deutschland lit Holland durch traditionelle Freundschaft ^bunden sei. ImTelegraaf" wird hervorge- loben, Berlin und Moskau würden das zukünftige

Rom. 7. Oft (DAV.) Die weltgeschichtlichen Ausführungen Adolf Hitlers werden, wie von 1 u - ftändiger italienischer Seite erklärt wird, in Rom mit dem größten Interesse, der größ­ten Aufmerksamkeit und voll Verständnis ausge­nommen und werden durchaus sympathisch beurteilt. Der allgemeine Eindruck ist sehr gün­stig, da es sich um eine ebenso entschlossene wie inhaltreiche und konstruktive Stel- lungnahme handelt. In Rom erwarte man nunmehr mit großem Interesse die Aufnahme der Führerrede bei den Regierungen der West- mächte. die sich seht ihrer vollen Verantwortung bewußt sein müßten, wie auch die Auswirkungen auf die öffentliche Meinung Englands und Frank­reichs. Mit der Rede, so wird in Rom betont, sei die Möglichkeit für eine friedliche Lösung des Kon­fliktes durchaus gegeben.

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Ebenso entschlossen wie konstruktiv

Starker Eindruck der Führerrede in Ztatien.

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Die Brüsseler Zeitung ,,P a y s R e e I werft dar M hin. wie sinnlos die Fortsetzung des gegen Artigen Kriegszustandes in Westeuropa "Die lassen in England und Frankreich seren voll g ^erwirrt und wüßten nicht, was man ergenti cy

mit ihnen vorhabe. Es fei lächerlich, wenn man das französische und englische Volk gegen das deutsch­sowjetrussische Abkommen aufzuhetzen versuche. Man habe nicht vergessen, daß Frankreich und Eng­land noch vor wenigen Monaten selbst mit all ihren Kräften sich bemüht hätten, ein ähnliches Abkom­men zu erzielen. Auch die Schlagworte, die darauf abzielten, die Völker gegen die totalitären Staaten in Aufwallung zu bringen, seien ohneWirkung. Es sei bemerkenswert, daß seit einigen Tagen die Hetze gegen das Hitlerregime etwas schwächer ge­worden sei. Die Debatte über den Frieden gehe jetzt in aller Oeffentlichkeit vor sich, und zwar nicht nur in den neutralen Staaten, sondern auch in London und Paris. Viele Fran­zosen und auch viele Engländer fragten sich jetzt, ob es wirklich der Mühe wert sei, den Krieg fortzusetzen. Man habe erklärt, daß man sich für Polen schlagen wolle, aber Polen bestehe nicht mehr. Es werde nicht mehr lange dauern, so werde niemand mehr wissen, warum man über­haupt in den Krieg gezogen sei.

Sesriedigmig m Schweden.

Stockholm, 6.Okt. (Europapreß.) Die Aus­führungen Adolf Hitlers vor dem Deutschen Reichs­tag finben in Schweden große Beachtung, da eine Beilegung der Feindseligkeiten auch der Wunsch eines jeden Schweden ist. Der Rechenschaftsbericht für die letzten fünf Wochen des polnischen Feldzuges hat hier überrascht, da die Zeitungen, gestützt auf Angaben aus London und Warschau, von einer zehnfachen Anzahl von Gefallenen berichtet hatten. Auch wird dem Passus, in dem der Führer betonte, daß das Verhältnis des nattonalsozialisti- schen Deutschlands zur Sowjetunion einer Interessengemeinschaft entspringe, Bedeutung bei­gemessen. Schließlich unterstreicht man die erneuten

An das Weligewiffen.

Starker Eindruck der Führerrede im Protektorat.

Prag. 7. Okt. (DNB.) Die große Rede des Füh- xrs wurde von den Deutschen des Protektorates in s^meinschaftsempfängen angehört. Sie machte auf [ putsche und Tschechen den stärksten Eindruck und kbete in der Oeffentlichkeit und in politischen Krei­st das einzige Gesprächsthema.Rarodny k t r e d" schreibt unter der Ueberschrift:Rede des Ehrers an das Weltgewissen":Millionen Men- ! Len nicht nur in Europa, sondern auch in allen | Weltteilen hörten am Freitag eine mannhafte ; ede, die ebenso sehr von der Festigkeit und Kraft Ls auch von der aufrichtigen Entschlossenheit zeugte, tzuropa und der g inzen Welt den Frieden als Dor- vssetzung einer gedeihlichen Entwicklung aller Völ- t tr zu geben. Das Reich hat in Europa keine territorialen Ansprüche und erhebt seine ' t-imme nur zur Wiederholung der Forderung nach Zurückgabe der Kolonien. Diese Forderung ?! äußerst gerecht. Die Mäßigungder Forde- tn n g e n, wie sie aus der Rede des Führers sich (gibt, konnte nur vom Führer selbst aus- i »sprachen werden, da hinter diesem eine unzerstör- [ Ire Einheit eines 80-Millionenvol- t s steht. Das deutsche Volk bildete nie ein so festes vd einheitliches Ganzes wie heute. Rach der Be° iledung im Osten durch das Reich will er lftichtig, daß sich ganz Europa des Segens des riebens erfreut. Das hat er in seiner großen Rebe isgesprochen. Die ganze Rede war durch eine un- Lertreffliche Klarheit gekennzeichnet. Die Welt reiß heute, daß das Versailler Diktat änzlich tot ist, das deutsche Volk aber i b t. Obwohl er den Frieden wünscht, wird er licht zögern, den Fehdehandschuh aufzunehmen, tenn ihm der Kampf aufgezwungen werden würde, itb er wird ihn zum siegreichen Ende führen.

Die große Rede des Führers hat i n g a n z I t a - lien den denkbar stärksten Eindruck hinterlassen. In den Großstädten standen die Leute in Mengen vor den Gast- und Kaffeehäusern, vor den Radiogeschäften, überall, wo nur ein Lautspre- dier au hören war, um den Worten Adolf Hitlers --------~ - ..

3U lauschen. Die Menschen drängten sich um die I darstellen, um eine Katastrophe zu vermeiden.

Zeitungsstände, um die Abendausgabe der Zeitung so schnell wie möglich zu erhalten. Niemals ist eine Rede des Führers mit solcher Spannung von der ganzen Bevölkerung erwartet 'worden wie diesmal.

Als die ersten Zeitungen mit dem vollständigen Wortlaut der Rede in den frühen Abendstunden er­schienen, wurden die Zeitungsoerkäufer geradezu gestürmt, im Nu waren die Exemplare vergriffen. Man riß sich die Blätter aus der Hand, um mög­lichst als erster zu erfahren, was der Führer der Welt zu sagen hatte. Sämtliche großen Blätter bringen Extraausgaben, in denen die Rede in ihrer ganzen Länge im Wortlaut roiebergegeben wird.

Alle Sonderausgaben heben schon in riesigen 'Schlagzeilen wieAngebot eines Friedens der Vernunft und der Gerechtigkeit nach dem deutschen Siege im Osten"Weshalb sollte ein Krieg im Westen stattfinden?"Deutschland bekundet er­neut seinen Friedenswillen" usw. die weltanschau­liche Bedeutung und Tragweite der Erklärung Adolf Hitlers hervor. Besonders unterstrichen werden ver- vermerkt die Worte des Führers über die Beziehun-

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SJS Achtes das^Führ'erwortt"Es kann nur Friede sein, ebal)n MP *on" fiA 7^ o 1, i s rb s r, n d und Enaland ver-

gen mit Italien und die über die Ziele der deut­schen Politik zur endgültigen Befriedung Europas. In politischen Kreisen weist man darauf hin, daß die Rede die Lage kläre. Die hauptsächliche Bedeutung der Worte des Führers liege in der Tatsache, daß sie einen letzten Versuch Deutschlands I darstellen, um eine Katastrophe zu vermeiden.

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Zu allem bereit!

Zwischen den Kriegen" haben neutrale Blätter die Situation bezeichnet, in der sich die europäischen Völker augenblicklich befinden. Erst auf der Schwelle zum Kriege, auf der noch eine Umkehr möglich ist, so ist wenigstens die Hoffnung der Völker, die, nachdem der deutsche Feldzug in Polen und das deutsch-russische Abkommen die Fundamente für eine neue Ordnung eines gerechten und dauerhaften Friedens gelegt haben, nicht zu begreifen vermögen, warum ein kaum ernsthaft begonnener Kampf fortgesetzt werden soll, der für keines der beteilig­ten Völker ein irgendwie greifbares politisches Ziel haben kann, wenn es nicht die Niederwerfung Deutschlands sein soll, das man unter ein zweites, noch weit furchtbareres Versailles beugen will. Die Überraschend schnellen Erfolge der deutschen Waffen in Polen, die ersten Ergebnisse der deutschen See- streitkräfte im Handelskrieg, die ersten schweren Verluste der britischen Flotte und der Luftwaffen Englands und Frankreichs, vor allem aber ein nüchterner Blick auf die gegenüber 1914 grund­legend andere politische Konstellation, die sich schon allein durch die enge politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit Deutschlands und Rußlands und die deutsch-italienische Freundschaft ausdrückt, sollte auch fanatische Deutschfresser in den westlichen De­mokratien darüber belehren, daß sie einer Utopie nachjagen, wenn sie ihre Völker in einen furcht­baren Krieg hineinhetzen, um denHitlerismus" in Deutschland zu zerschmettern. Der ,hitlerismus" ist Deutschland. Und dies nationalsozialistische Deutschland wird nicht kapitulieren, solange ein deutscher Mann noch ein Gewehr halten, eine deutsche Frau ihm Mut zusprechen kann. Die Gene­ration, die Versailles erlebt hat und^seine furcht­baren Folgen am eigenen Leibe gespürt hat, wird bis zum letzten Atemzug kämpfen, um die Wieder­holung eines Dramas zu verhindern, das diesmal nur miPbem Untergang des deutschen Volkes enden könnte. Aber gerade Versailles sollte auch dey Ver­blendeten, die zwanzig Jahre nach einem Siege, dessen Fragwürdigkeit heute auch für die Sieger von damals klar auf der Hand liegt, ihre Völker in einen neuen Krieg führen wollen, zum Bewußtsein gebracht haben, daß am Ende dieser neuen Selbst­zerfleischung Europas die Vernichtung der abend­ländischen Kultur, das Ausscheiden der europäischen Völker aus der Weltpolitik stehen wird. Das sollte man sich vor allem in Frankreich sagen, dessen Volkskraft schon unter den Blutopfern des letzten Krieges schwer gelitten hat und das wiederum be­stimmt zu sein scheint, die Hauptlast eines Kamp­fes zu tragen, an dem es selber nicht das geringste nationale Interesse haben kann.

In dieser ernsten Stunde der Entscheidung zwi­schen Krieg und Frieden hat der Führer noch einmal seine mahnende und warnende Stimme er­hoben, um den europäischen Völkern den Weg zu einem von gegenseitiger Achtung und aufrichtigem Vertrauen getragenen Zusammenleben zu zeigen, für das die Beseitigung der letzten Folgen des Versailler Diktats und ditz Auftichtung einer neuen Ordnung im mittel- und osteuropäischen Raum die Bahn frei gemacht haben. Der Führer hat gespro­chen auf die Gefahr hin, daß ihm seine ernsten Worte der Mahnung wie leider so oft schon erneut als Schwäche ausgelegt werden, aber erfüllt von dem ganzen Derantwortungsbewußtsein des Staats­mannes, der gewillt ist, was an ihm liegt, alles zu tun, um seinem deutschen Volke und den europä­ischen Völkern insgesamt einen Krieg zu ersparen, weil er selber als Frontsoldat in viereinhalb Jah­ren blutigen Ringens den Krieg kennengelernt hat und weiß, daß das Ziel einer europäischen Neu­ordnung niemals durch einen neuen Krieg erreicht werden kann, an dessen Ende, möge er ausgehen

Amsterdam, 6. Okt. (DNB.) In Holland wird : kt Wert des großen konstruktiven Planes zur Be- t.edung Osteuropas und zur Schaffung neuer, wirk- ch friedlicher Verhältnisse in dem Teil der alten Delt, der durch Versailles besonders stark gelitten h:t, in seinem vollen Umfange erkannt. Es wird isonders hervorgehoben, daß aus den Worten des Führers die Ansichten eines Staatsmannes gespro­ßen hätten, der die Dinge in ihren größten Zusammenhängen zu sehen befähigt sei. Das jj)Mdelsblad" stellt an die Spitze seines Be-

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Versicherungen des Führers, die N e u t r a I i t ä t der skandinavischen Länder zu respek- tieren, da Deutschland keinerlei Interessenkonflikt mit ihnen hätte.Aftonbladet" überschreibt seinen BerichtKein Nachgeben Deutschlands!", während Allehanda" Hitlers Forderung nach einer Frie­densoffensive an die Spitze stellt.

Aftonbladet" unterstreicht besonders den Vor­schlag einer internationalen Konferenz zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme Europas. Auch die Erklärung Des Führers über das Verhältnis Deutschlands zu seinen Nachbarn und die Fest­stellung, daß Deutschland keinerlei «Streitfragen mit dem Norden fjabe, werden stark hervorgehoben. In politischen Kreisen der schwedischen Hauptstadt hört man fast übereinstimmend die Auffassung, daß der Führer mit seiner Rede ein großzügiges An­gebot gemacht habe, dessen Annahme als Grund­lage für Verhandlungen eine dauernde Bereini­gung des europäischen Kontinents, ja sogar der weltpolitischen Lage mit sich bringen könne. Ob­gleich man hier ein Friedensangebot des Führers erwartet hatte, ist man dennoch überrascht über den weitschauenden Plan, den der Führer zur Sicherung des Friedens der Weltöffentlichkeit un­terbreitet hat. Besonderes Interesse haben die Aus­führungen zur Lösung der Wirtschaftsftagen und über die neue Abgrenzung der Handelsmärkte so­wie die Pläne zur Lösung der Judenfrage hervor- gerufen. Es entsprach auch den allgemeinen Er­wartungen, daß der Führer im Zusammenhang mit einer Lösung aller möglichen Konfliktsfragen erneut den deutschen Anspruch auf Befriedigung des Rech­tes auf Kolonialbesitz erhob, und man be­grüßt es hier, daß der Führer ausdrücklich betonte, diese Forderung trage keinen ultimativen Charakter. Nach Auffassung weiter Kreise hängt es nunmehr lediglich von England ab, ob der Friede wieder­hergestellt werden kann.

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jbs Polens bestimmen.

Bedeutende Friedensrede".

Das Echo in Belgien.

I Brussel, 6.Okt. (DNB.) Die Führerrede hat [in Belgien einen tiefen Eindruck gemacht. Mele Belgier, darunter auch mehrere Regierungsmttglie- bir, hörten die Rede selbst im Rundfunk an, lange lAuszüge aus der Rede wurden auch im belgischen ILandfunk wiedergegeben. Der Eindruck geht dahin, m es sich um eine bedeutende Friedensrede und Ium ein wichtiges historisches Dokument handele, |bt5 eine sorgfältige Prüfung verdiene. Be>ondere .Beachtung fand der Hinweis des Führers auf die Isirundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschlam. luicb Belgien und seine Feststellung, daß Deutsch- |l«nd keine Re v i si o n s f o r d e r un g en ge- hsuuber Belgien erhebt. Eine wesentliche Be- putung mißt man auch den Vorschlägen des Fuh- pes bei, die auf eine endgültige Regelung der ost- propäischen Probleme nach völkischen Grundsätzen ihmzielt. .

I In amtlichen belgischen Kreisen wird ebenMs eiklärt, daß man sehr befriedigt über die ik-undschaflichen Worte des Führers an die Adresse k Belgiens sei. Diese Worte bestätigt e n d i e Ib üb er e n Garantien, denen man bekannt- Ifä) eine große Bedeutung beimesse. Ferner ist man

Regierungskreisen der Ansicht, daß es sich um ' eile große und bedeutsame Rede handelt, die ihre .Wirkung in den neutralen Landern h:d)t verfehlen werde. Da Belgien aber- als Iteutraler Staat außerhalb des Konflittes stehe, f tirme es sich vorläufig zu den übrigen Teilen der »B'ichstaaserkläruna nicht äußern.

\ Die belgischen Abendblätter veröffentlichen vw k dorische Führerrede in großer Aufmachung uns sehr ausführlichen spaltenlangen Auszugen. In | bin lieberschriften werden besonders diejenigen er« | Jlirungen hervor gerufen, die sich mit der Wie- l^rberftelluM des F r i ed e n s befassen. IjM die Äußerungen des Führers uber d k^uffch-belgische Verhältnis werden stark h«rvor- moben. Besonders unterstrichen wird auch, daß

Führer die Schaffung eines polni« |i^en Staates vorsehe.

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

Druck und Verlag: vrühlsche Uulverfitättdruckerei R.Lange in Siehen. Schriftleitung und Seschäftrftell«: Schulstrahe 7