Ausgabe 
7.6.1939
 
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4. Mai 1939 bestraft zu werden. Gießen, den 5. Juni 1939.

Svezial-Neva- raturwerkstätte

und zum Bauen Äbermann

1. Wegen fortgesetzter Hinterziehung der Einkommensteuer für die Jahre 1925 bis 1936 in Höhe von 46 599.50 und der Bürgersteuer für dieZahre 1931 bis 1937 in Höhe von 1115.37 JÜB. eine Geld­strafe von.......................

2. Wegen fortgesetzter Hinterziehung der Vermögenssteuer für die Zähre 1925 bis 1937 in Höhe von 4722.20 wn. eine Geldstrafe von...............

Wieseck. Gieß. Str. 73. igfuD Tel.3975.

wird sie im Nahmen dieser Feier der Partei über­geben, die sie in ihre Obhut nimmt. Anschließend findet auf der Loreley eine große Sonnwendfeier der Hitler-Jugend statt. Rund um den sagenum­wobenen Fels am Rhein werden auf den Höhen

In weitem Bogen umgeht sie den Berg und laßt die Feierstätte durch das Schweizertal erreichen.

Der Eingang zur Festspiel- und Feierstätte, wird von einem mächtigen Feuerturm flankiert, der em gewaltiges Hoheitszeichen trägt, lieber breite in den Fels gehauene Treppen betritt man das weite Rund, das fast 5000 Sitzplätze und 8000 bis 10 000 Stehplätze aufweist. Bon der Höhe des die izeier- stätte überragenden Galgenberges eröffnet sich ein prachtvolles Bild der gesamten Anlage. Von den Türmen und Bastionen her senken sich die im Halb­rund liegenden langen Sitzreihen, die aus den Loreleyfelsen herausgehauen wurden, zu der Spiel­fläche hin, die nur durch Grasstreifen getrennt mit dein Znschancrraum einer festen Einheit zusam­menfließt. In der Mittelachse führt ein breiter Weg von den Stehplätzen bis zu der Spielfläche, die in eiiie untere und obere Fläche untergeteilt ist. Rach der Seite hin ist die gesamte Fcierstätte mit einem gewaltigen Fahncnturm abgeschlossen. Die natür­liche Kulisse bilden die umliegenden Buchen- und Eichenwälder und die hohen Berge des Hunsrück,

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Diese Bekanntmachung erfolgt gemäß h 399 der Reichsabgaben­ordnung auf Kosten des Beschuldigten.

Gießen, den 5. Juni 1939.

Das Finanzamt.

die Feuer lodern.

Die erste Aufführung auf der neuen Festspiel- stätte findet am 24. Juni statt. Zur Aufführung ge­langt SchillersWilhelm Teil" in einer Inszenie­rung uni> szenischen Gestaltung von Generalinten­dant Hans Meißner (Frankfurt a. M.). Die Darstellung haben die Städtischen Bühnen Frank­furt übernommen.

NSG. Der Loreleyfelsen, um den sich schon viele Jahrhunderte hindurch ein reicher Sagen- und Geschichtenkranz windet, gewinnt in unseren Tagen neue Bedeutung. Er wird zur zentralen Festfpiel- und Feierstätte des Gaues Hessen-Nassau, die mft der diesjährigen Sonnwendfeier am 21. Juni ihrer Bestimmung übergeben wird.

Wenn man den Rhein auf seinem rechten Ufer hinabfährt, erhebt sich an einer seiner schönsten Stellen kurz vor St. Goarshausen der Loreleyfels, der nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch vielfach im Ausland bekannt ist. 132 Meter hoch reckt sich das Gestein hier aus dem engen Tal, durch das die Wogen des Rheines fluten, auf. Steil klet­tert ein Fußpfad zu dem schroffen Felsen hoch, der einen einzigartigen Blick über den Strom eröffnet. Auf diesem beherrschenden Platz hat der Gau Hes­sen-Nassau m langer Arbeit eine Festspiel- und Feierstätte geschaffen, die sich in ihrer großzügigen und wuchtigen Anlage der Großartigkeit der Land­schaft anpaßt. Außer dem steilen Fußpfad führt von St. Goarshausen aus eine Fahrstraße zu der Höhe.

Die neue Feierstätte desGaues Hessen-Nassau auf tet Loreley wird am Tag der Sommersonnwende, am 21. Juni, in Östlicher Weise ihrer Bestimmung übergeben. Der Neichsarbeitsdienst, der in mehr als vierjähriger Arbeit die Feierstätte erbaut hüt, " " Rahmen dieser Feier der Partei über-

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Blick vom Galgenberg auf die Festspiel- und Feierstätte des Gaues Hessen-Nassau. (Aufnahme: NSG. sA. Schwarz.j)

Oie zentrale Festspiel- und Feierstätte des Gaues Hessen-Nassau.

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Öffentliche Bekanntmachung

Gegen den früheren Bankdirekior, den Juden Louis Liebmann, geboren am 6.7.1873 in Weinheim a. d. B., zuletzt wohnhaft in Gießen, Gutenbergstr. 16, jetzt in Philadelphia (USA.) sind wegen

Steuerhinterziehung

folgende Geldstrafen rechtskräftig festgesetzt worden:

zu verknus. 02828 Horst-Weiiel-

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die sich an dem jenseitigen Ufer des Stromes cti heben.

Die Festspiel- und Feierstätte ist mit den modern­sten technischen Einrichtungen für Beleuchtung um» Lautsprecherübertragung versehen. Die ersten Pro­ben haben jedoch ergeben, daß die Akustik so gut ist, daß die Benutzung der Lautsprecheranlage nicht notwendig ist. h. K..

Wilhelm Tell" auf der Loreley.

Bekanntmachung.

Betrifft: Die Bekämpfung des Kartoffelkäfers.

Auf meine Bekanntmachung vom 22. Mai 1939 nehme ich Bezug. Zur Unterstützung der Nutzungs­berechtigten werden vorläufig bis zum Beginn der Ferien im Einvernehmen mit dem Schulamt für das wöchentliche Absuchen tffcr Kartoffelfelder Schulkinder eingesetzt. Die Kartoffelflächen im freien Felde wer­den Mm diesen jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr kolonnenweise abgesucht. Die Nutzungsberechtigte i der eingefriebigfen Gärten haben ihre Kartoffcl- flächen und Tomatenstöcke jeden Samstag von 16 bis 18 Uhr selbst abzusuchen. Das Absuchen wird durch die Kolonnenführer und Feldschützen kon­trolliert. -

In den Gemarkungsteilen Gießen-Wieseck und Gießen-Klein-Linden treffen die dortigen Verwal­tungsstellen besondere Anweisungen.

Wer den gesetzlichen Bestimmungen zuwiderhan­delt, läuft Gefahr gemäß § 18 der Verordnung vom

Rundsunkproqramm

Donnerstag, 8. 3uni.

5 Uhr: Frühmusik. Es spielt der'Musikzug der SA.-Standarte 43, Königsberg. 5.50: Bauer, merk auf! 6: Nachrichten. 6.05: Gymnastik. 6.30: Früh- konzert. Es spielt das kleine Dresdner Orchester. 7: Nachrichten. 8.05: Zehntage-Witterungsvorhersage. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Aus Bad Sooden-Allendorf:- dcrkonzcrt. 103 Schulfunk. Volksliedsingen. 11.40: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert I des kleinen Rundfunkorchesters. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags­konzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Auf gut Glück! Improvisiertes auf Schallplatten. 14.45: Kinder, hört zu, wer knackt die Nuß! 16: Nachmittagskon- zcrt. Es spielt das Leipziger Sinfonieorchester. 17 bis 17.10: Bücher, von denen man spricht. 18: Aus Arbeit und Beruf: 1. Aktuelle Nachrichten. 2. Sind die Steuern sozial? 18.30: Klang der Landschaft: Strcifzug durch alte Gasthäuser im Kirchzartener Tal". 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Laut­sprecher. Jndustric-Schallplatten und Eigenaufnah­men. 20: Nachrichten. 20.15: Unser singendes, klin­gendes Frankfurt. 22: Nachrichten. 22.15: Unsere Kolonien: Dokumente zur Koloniallüge. 22.30: Volks- und Unterhaltungsmusik. 24 bis 3: Nacht­konzert.

bas hier vom 22. bis 24. Juki zur Durchführung kommende Krcisfest des NSRL. Eine Besich­tigung desBockzahl" ergab zunächst, daß dieser als Festplatz den an ihn gestellten Aufgaben gerecht wird. Diese herrliche Heimachöhe war übrigens auch Festplatz des 33. Gauturnfestes des alten Hessen­gaues im Jahre 1906. Seitdem hat in Schotten ein größeres Heimatfest der Lcibesübung nicht mehr stattgefunden. Die sich an die Besichtigung anschlie­ßende Besprechung des Krcisführerstabes mit den örtlichen Stellen, der auch Ortgruppenleiter W. Zefchki, früher langjähriger Bezirksturnwart im alten Heffengau, beiwohnte, legte den Festplan für das Kreisfest in den wesentlichsten Zügen fest. Für die Vorarbeiten wurde eine Reihe von örtlichen Ausschüssen gebildet, die Ende dieses Monats dem Kreisführer über den Stand der Vorbereitungen berichten sollen.

GroßdeutscheAlpenfahrtderNadfahrer

Für die deutschen Radamateure bildet die 2. Groß­deutsche Alpenfahrt vom 9. bis 11. Juni eine äußerst schwierige Prüfung. Start und Ziel bei jeder der drei Tagesschleifen ist Garmisch-Partenkirchen. Am Freitag, 9. Juni, führt die Strecke über Murnau SeeshauptKesselberg zurück nach Garmisch-Par­tenkirchen über 121 Kilometer. Die zweite Etappe ist mit 185 Kilometer die längste. Sie bringt die Teilnehmer von Garmisch aus über SaulgrubFüs­senAdolf-Hitler-PaßReutte zurück zum Startort. Am Schlußtag müssen über FernpaßTestsZirl MittenwaldAusgangspunkt 121 Kilometer zurück­gelegt werden.

Insgesamt 35 Amateure wurden zugelassen, wei­ter starten außer Wettbewerb noch fünf Ausländer, und zwar die Finnen Lindgren und Blomfield, fer­ner die Schweden Ericsson, Andersson und Bergh. Bei den deutschen Teilnehmern ist die gesamte Spitzenklasse bis auf Bartoskicwicz und Preiskeit, die am 11. Juni am Malmöer Rundstreckenrennen teilnehmen, vertreten.

Deutscher Sieg in Belgien.

Eine der schwersten internationalen Langstrcckcn- prüsuugcn, das 24 - Stunden - Motorradrennen in Schacrbeek (Belgien), wurde in diesem Jahre von dem deutschen Fahrer Haimbucher (Nürnberg) ge­wonnen. Bemerkenswert ist, daß auch auf den näch­sten Plätzen deutsche Maschinen, von Ausländern gefahren, lagen. Haimbucher lag mit seiner 350 ccm Zündapp bald in Führung. Das Rennen gestaltete sich äußerst schwierig, da es ohne Ablösung auf einer unmarkierten Strecke, die fünfmal gerundet werden mußte gefahren wurde. In der vierten Runde war der Vorsprung von Haimbucher bereits so groß, daß sein Sieg feststand. Auf den nächsten Plätzen endeten die Belgier Gilet (Triumph), Mileoux (600- ecm-Zündapp-Gespann), Bonzo (600-ccm-BMW.- Gespann) und van Maldeghem (600-ccm-BMW.- Ge spann). _____________________________

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