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Icindes sind die Festhalle und der langgestreckte riesige Raum des Dauses der Technik. Glücklicher-
zur Ausführung gelangen kann.
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Mit diesen drei neuen Ausstellungshallen wirb Frankfurt dann mit die größten in sich geschlossenen Ausstellungsbauten in Deutschland besitzen, da ja bei großen Ausstellungen ein geschlossener Rundgang von der Festhalle durch die neuen Hallen nach dem Haus der Technik möglich ist. An das gärtnerisch ausgestattete Mittelfeld zwischen den Hallenbauten schließt sich dann noch, nach der Bismarck- Allee zu. ein großes Freigelände für Ausstellungszwecke an
Mit den jetzt begonnenen Neubauten, die bis zum Sommer 1940 zur nächsten großen Ausstellung für chemisches Apparatewesen fertiggestellt sein werden, ist allerdings die Umgestaltung des Frankfurter Ausstellungsgeländes noch nicht abgeschlossen. Die Beseitigung oder der völlige Umbau des Ende der zwanziger Jahre errichteten sog. Hauses der Moden wird nicht zu umgehen sein, rote anderseits auf dem gleichen Gelände wohl demnächst auch ein großes Tagungsgebäude mit den entsprechenden Rebenräumen errichtet werden muß, da Frankfurt als Stadt der Tagungen und internationalen Kongresse nicht länger ein neuzeitliches Tagungshaus entbehren kann.
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»Beginn der nach Garbenteich fallenden Straße fiel Hi e vom Rade und brach dabei das rechte Bein. Der sofort zugezogene Arzt aus Garbenteich verbrachte die Verunglückte ins Schwesternhaus nach Gießen. Beide Knochen des Unterschenkels sind gebrochen.
^Villingen, 7. Juni. Der Landwirt Otto Koch und seine Ehefrau Margarete, geb. Diehl, feiern heute das Fest der s i l b e r n e n H o ch z e i t. (Unseren herzlichen Glückwunsch!)
Kreis Alsfeld.
§ Kestrich, 6. Juni. Der Zweig der Familie Schenck zu Schweinsberg, der feit Jahr-
Frankfurt baut neue Ausstellungshallen Umgestaltung und Modernisierung des Geländes. — Erster Bauabschnitt fertig bis Sommer 1940.
Von unserem Frankfurter Zy.-Miiarbeiter.
Hunderten in Kestrich begütert ist, ist nunmehr ausgestorben. Das hiesige Gut, das ungefähr 2 20 Morgen Land umfaßt, soll veräußert werden. Auf dem Wege des Siedlungsoerfahrens sollen eine Reihe von Bauerngütern zu Erbhöfen aufgefüllt werden. Die Stallungen und Scheunen des Gutshofes find schon seit Jahrzehnten abgebrochen. Es steht noch nicht fest, welchen Zwecken das Wohnhaus zugeführt werden soll, das zur Zeit dem Tierarzt vermietet ist. Auch über die Waldungen, die ungefähr den gleichen Umfang wie der Landbesitz haben, ist noch keine Verfügung getroffen.
daß eine Mittelhalle von 150 Meter Länge und zwei Seitenhallen von 90 bzw. 80 Meter Länge entstehen. Die Breite der Hallen beträgt 36 bzw. 40 Meter. Alle drei Hallen werden ohne jedes Zwischengeschoß aufgeführt. Die Mittelhalle, die eine besondere Betonung erhält, wird 17 Meter hoch, die Seitenhallen 12 Meter. Der gesamte Bau wird m eisensparender Bauweise in Backsteinmauerwerk ausgeführt und erhält lediglich einen flach geneigten eisernen Dachstuhl. Die Außenver- kleidung des Mauerwerks erfolgt durch Verputz, unterbrochen mit Werksteinverkleidung aus Basaltlava und Tuffstein. Die Außenfront des Hauses der Technik wird selbstverständlich der Frontgestaltung des Neubaues angepaßt, bei dessen Architektur der Zweckgedanke des Ausstellungsgebäudes bestimmend gewesen ist. Hochgelegene Fenster erhellen genügend die hallenartigen Räume und ermöglichen doch höhere Einbauten für Ausstellungs- zwscke. Die Gesamtgrundfläche der neuen Ausstellungshallen, an die sich noch einige kleinere Verbindungsbauten zur Festhalle und zum Haus der Technik anschließen, beträgt 12 000 bis 13 000
Das Frankfurter Ausstellungsgelände an der Feschalle, auf dem in den letzten Jahren so bedeutsame Ausstellungen, wie die „Deutsche Bau- und Siedlungs-Ausstellung 1938", die „Achema VIII" und die „Internationale Kochkunstausstellung" statt- gefunden haben, wird zur Zeit einer ersten gründ- -lichen Umgestaltung unterzogen, bei der zugleich die ersten großen Neubauten errichtet werden. Von den Frankfurter Ausstellungsbauten stammt lediglich die große Festhalle, einer der größten Hallenbauten Deutschlands, aus der Vorkriegszeit. Alle übrigen Hallen sind in den Nachkriegsjahren, ursprünglich zum größten Teil als Behelfsbauten gedacht, entstanden. Schon bei den letzten Ausstellungen zeigte sich immer deutlicher der Mangel, daß diese fünf ober sechs Hallen nicht in einem unmittelbaren baulichen Zusammenhang stehen. Man hat gelegentlich versucht, durch Derbinbungsgänge die Gebäude zu einer Einheit zusammenzufügen, mußte aber erkennen, daß dieser Versuch nicht als eine endgültige Lösung angesehen werden kann. Seit Jahren wurden deshalb umfangreiche Projekte für eine völlige Neugestaltung des Ausstellungsgeländes vorbereitet, Projekte, deren erster Abschnitt jetzt
weise bilden die Längsachse des Hauses der Technik und die Längsachse des ovalen Baues der Festhalle eine gerade Linie. Zwischen diesen beiden Hauptbauten stand eine Reihe von Nebengebäuden, von denen nur noch eine in Holz errichtete
; Halle überhaupt für Ausstellungszwecke Verwendung finden konnte. Diese kleineren Bauten, die Westhalle C, ein veralteter Festsaal, eine frühere kleine Messehalle und das bisherige Restaurant sind jetzt nieder gelegt worden. Auf diese Weise wurde zwischen Festhalle und Haus der Technik ein weit-
| räumiges Gelände gewonnen, auf dem die neuen Ausstellungshallen errichtet werden. Der Neubau
; wird aber nicht in der Linie der Achse geschaffen, sondern etwa 50 Meter zurückgeschoben, so daß er zwar einen Verbindungsbau zwischen den beiden
'! anderen Gebäuden darstellt, zugleich aber mit ihnen zusammen eine neue Freifläche umschließt, die eine besondere gärtnerische Ausgestaltung erfahren wi''d. Der neue Hallenbau hat eine Gesamtlänge von 320 Meter. Er wird in sich zweimal untergeteilt, so I
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Wirtschaft.
Gießener Schlachtviehmarkt.
Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteigerungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 6 Ochsen, 4 Bullen, 33 Kühe, 25 Färsen, 105 Kälber. 237 Schweine und 1 Schaf aufgetrieben.
Preise: Ochsen 43,5 bis 45,5 Pf., Bullen 38 bis 43 Pf., Kühe 20 bis 43,5 Pf., Färsen 41 bis 44,5 Pf., Kälber 45 bis 65 Pf., Schafe 42 Pf. je Pfund Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,16 RM., Klasse bl (135 bis 149,5 kg) 1,14 RM., Klasse b2 (120 bis 134,5 kg)' 1,12 RM., Klasse c (100 bis 119,5 kg) 1,04 RM., Klasse d—f (unter 100 kg) 0,98 RM., Klasse gl (fette Speck- fauen) 1,14 RM., Klasse i (Altschneider) 1,12 RM, Klasse g2 und h (andere Sauen und Eber) 1,02 RM.
Marktverlauf: Großvieh und Schweine zugeteilt; Kälber und Schafe ausverkauft.
Mein-Mainische Börse.
Alittagsbörfe sehr still.
Frankfurt a. M., 6. Juni. Die anhaltend sehr geringe Unternehmungslust der Kundschaft verurteilte die Börse weiterhin zu stärkster Geschäftslosigkeit. In Anbetracht dessen erfolgten zum Teil wieder kleine Abgaben, während andererseits nennenswerte Anschauungen unterblieben. Auch die mannigfachen Mitteilungen aus der Industrie gaben keine Anregung.
Am Aktienmarkt blieb die Entwicklung der Kurse infolge der Zufälligkeit der Auftragserteilung uneinheitlich, ohne daß aber im allgemeinen größere Abweichungen Vorlagen. Eine Ausnahme machten am Elektromarkt Siemens, die man mit 187 bis 188 (184,50) höher hörte. Andererseits lagen Feinmech. Jetter nach Pause 1,75 v. S): schwächer mit 103,25, jedoch etwas über der gestrigen Schätzung von 102,50. Daimler-Motoren blieben ex Bezugsrecht mit 122,75 (125,75) behauptet. Unverändert eröffneten außerdem JG.-Farben mit 149,75, Scheideanstalt mit 202, Reichsbank mit 178,50, Aschaffenburger Zellstoff mit 95. Dagegen ließen Verein. Stahl auf 100,40 (100,65), Rheinstahl auf 127,25 (128), Felten auf 136,25 (137) und Heidelberg Zement auf 141 (141,25) nach. Höher lagen Rheinmetall mit 124,75 (124,25) und Demag mit 141,25 (141).
Am fRentenmarft hatten Steuergutscheine weiterhin das Hauptinteresse, die unter leichten Schwankungen kaum veränderte Kurse aufwiesen. Im übrigen waren 'die Umsätze äußerst klein bei kleinen Abweichungen. 'Reichsaltbesitzanleihe 131,90 (132), Reichsbahn-VA. unv. 122,40, Dekosama I. 136,13 (136). Industrie-Obligationen und Stadt- anleihen lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe unterlagen Schwankungen von 0,13 v. H.
In der zweiten Borsenstunde kam infolge der Stagnation kaum eine zweite Notierung zuwege. Teilweise nannte man in Anpassung an die niedrigeren Kassakurse leicht ermäßigte Kurse, wahrend sich für JG.-Farben bei etwa 149,75 bis 150 kleines Interesse erhielt. Die später notierten Werte wiesen Schwankungen bis 1 o. H. auf. Bemberg um 1,50 d. H. erholt auf 133, andererseits Ilse Genuß 130 (131,50). E ..
Im Freiv - rkehr galten Growag auf die Dividendenerhoyung- hin 86 Geld nach zuletzt 83 bis 85. Tagesgeld unv. 2 v. H.
Ab-ndbörse gut behauptet.
Obgleich ohne- Anregung und nennenswertes Geschäft war die Abendbörse am Aktienmarkt gut be
hauptet und verschiedentlich in Anpassung an Berlin leicht befestigt. Etwas höher lagen vor allem am Montanmarkt Mannesmann mit 105,50 (105), Verein. Stahl mit 100,75 (100,13), Rheinstahl mit 128 (127,65), Deutsche Erdöl mit 121,75 (121,25) und Buderus mit 96,25 (96). Außerdem zogen JG.-Farben auf 150 (149,75) Daimler auf 123 (122,75), Bemberg auf 133,25 (133), Licht & Kraft auf 126,75 (126), Schuckert auf 176,50 (176), Rheinmetall auf 125 (124,75) und Westdeutsche Kaufhof auf 103,75 (103,50) an. Gut gehalten blieben u. a. AEG. mit 113,25, ©effürel mit 130, BMW. mit 132, Scheide anstatt mit 202 und Reichsbank mit 178,50, während MAN 0,50 v. H. nachgaben auf 140,50. Von Renten notierten 6 v. H. JG.-Farben mit unv. 124 und Reichsbahn-VA. mit unv. 122,40. Im Freiverkehr gingen Steuergutscheine zu den letzten Mittagskursen in kleinen Beträgen um. Kom- munal-Umschuldung nannte man mit 93,65.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 6. Juni. Auftrieb: Kälber 763 (gegen 573 am 31. Mai), Hümmel und Schafe 74 (31), Schweine 5100 (4042). Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 61 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (56 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 35 bis 40 (30 bis 40). Hämmel bl) 47 bis 50 (49 bis 50), b2) 40 bis 44 (43 bis 44), c) 32 bis 35 (35 bis 38). Schafe a) 42 (42), b) — (39), c) 28 bis 32 (28). Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2) 57 (57), c) 53 (53), d) 50 (50). Sauen gl) 58 ($8). Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe flott.
Vermischtes.
Mit dem Motorrad gegen einen Baum
2 Tote.
Lpd. Darmstadt, 6. Juni. Bei H e tz b a ch im Odenwald fuhr ein mit zwei jungen Leuten besetztes Motorrad in einer Kurve gegen einen Baum. Der Fahrer wurde auf der Stelle getötet, auch der Beifahrer starb nach kurzer Zeit an den Folgen eines Schädelbruchs.
Der millionste Besucher in der Reichsgarlenschau.
Sechs Wochen nach der Eröffnung der Reichsgartenschau in Stuttgart hatte die Ausstellung ihren m i 11 i o n ft e n Besucher ; ein Erfolg, der umso höher zu bewerten ist, als diese ersten Ausstellungswochen überwiegend Regen und kaltes Wetter brachten. Als der millionste Besucher die Ausstellung betrat, wurde er im Namen des Oberbürgermeisters begrüßt und mit einem Geschenk, I einer Garnitur Gartenmöbel, überrascht. Der Gewinner ist ein Volksdeutscher aus Apenrade in Dänemark.
Nach dem Genuß verdorbener Speisen gestorben.
In Kolvenrath (Eifel) erkrankte nach dem Genuß eines Eintopfgerichtes, wie es in den Eifeler Bauernfamilien vielfach üblich ist — Kartoffeln mit Sauerkraut, dem Konservenwurst beigegeben war, eine Familie. Der Arzt stellte schwere Der gif- tungserscheinungen fest und ordnete die Ueberführung in das Krankenhaus an. Kurze Zeit später st a r b e n zwei der erkrankten Familienmitglieder, die 14jährige Tochter und der 12jährige Sohn. Die übrigen beiden Kinder und die Mutter überstanden die Vergiftung; Lebensgefahr besteht bei ihnen nicht mehr. Man nimmt an, daß bic Wurst verdorben war und die Vergistungserschei- nungen hervor gerufen hat.
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Abschluß der Schulung für das Vundesfesl.
Als letzte Vorbereitung für das Bundesfest, das nm 20. August in Grünberg stattfindet, führte Kreissrauentuniwart Schneider (Wetzlar) am Samstag und Sonntag in der Turnhalle des Turnvereins Heuchelheim einen Lehrgang für Vorturnerinnen und Uebungsleiterinnen durch, der von etwa 50 Turnerinnen und Uebungsleitern besucht war.
Der Samstag brachte allgemeine Schulung und Anregung zur Verwendung im Vereinsbetrieb. Einer umfassenden Körper- und Bewegungsschule schloß sich eine planmäßige Entwicklung des Dreitritts in den verschiedensten Formen, an Ort und in der Bewegung bis zum gymnastischen Walzer an. Hallenspiele mit und ohne Gerät, die auch im Freien verwendet werden können, schlossen die freudvolle Arbeit des Abends ab, dem sich eine schöne Gemeinschaftsseier anschloß.
In der Frühe des Sonntags wurde mit den allgemeinen Freiübungen begonnen, denen die Gerät- libungen am Barren, Schwebebalken, Pferd und an den Ringen unter Leitung der Lehrwarte Jansen (Sinn), Hauck lGießen), Post (Alsfeld) und Volk- mann (Heuchelheim) folgten. Dabei konnte eine erfreuliche Leistungssteigerung festgestellt werden. Die Schulung in den volkstümlichen Hebungen wurde auf dem Sportplatz durchgeführt und damit der
gesamte Uebungsstoff für den Wettkampf erarbeitet.
Kreissportwart Mo h r stellte in Aussicht, daß sich in Grünberg alle Turnerinnen unter 18 Jahren im Rahmen des Dereinswettkampfes beteiligen können und forderte zu steter Einsatzbereitschaft für den NS.-Reichsbund für Leibesübungen auf.
Kreis'rauenturnwart Schneider dankte den Turnerinnen und Lehrwarten für ihren Einsatz und schloß mit der Ermahnung, den Uebungsstoff in der Dereinsarbeit zu verarbeiten.
Ounlop Hanau gastiert am Sonntag in Lollar.
Wie heute schon bekannt wird, ist es dem Leiter der Fachschaft Fußball Lollar gelungen, für den l’ommenbm Sonntag die Elf von Dunlop Hanau 3u verpflichten. Schon lange erwarten die Lollarer Fußbottanhänaer einmal wieder einen vielversprechenden und spannenden Kampf. Nachdem die Lol- lvrer Mannschaft durch die nicht unbekannten Spieler wie Schaaf, Thielemann und Anthes wieder auf- gefrischt ist, wird die Elf wieder mehr an <5d)lag- traft gewinnen und die Begegnung dürfte um so größeres Interesse finden. Auch für die Zukunft rechnet man mit diesem neuen Zuwachs von Spielern i>" halb der Lollarer Mannschaft selber auf eine größere Stabilität, als es seither der Fall war. Die Hanauer Gäste sind für kommenden Sonntag aerobe spielfrei und eine komplette Besetzung der Mannschaft ist zugesagt.
„Rund um Schotten" zum 15. Rate.
NSG. Am Sonntag, dem 6. Inti 1939, wird zum 15. Male das traditionelle Nund- streckenrennen „Rund um Schotten" auf der längsten deutschen Rennstrecke, un schönen Vogelsberg, ausgefahren. An dem Nennen beteiligen sich wieder neben Motorrädern mehrere Sportwagen.
Das Schottenrennen, das neben dem Nurburgring die größten Höhenunterschiede aufweist und, im' Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Rennstrecken, einen großen Kurvenreichtum besitzt, ist heute bereits zu einem feststehenden motorsportlichen Begriff geworden. Wenn sich in diesem^ Jahr Aum zweiten Male zu den Motorrädern die Sportwagen gesellen und das diesjährige Sportwagenrennen sogar offiziell als 3. 2JI ei fte r f d) a fts ’ lauf anerkannt wurde, so beweist das den Wert und die Zugkraft dieses Rennens, das alljoyrlich Tausenden und Abertausenden zum großen Sporterlebnis wird. _ , .
Wer weiß, daß „Rund um Schotten eines der ältesten Rennen Deutschlands auf öffentlichen Straßen ist? — und wer erinnert sich noch all jener Schwierigkeiten und Hindernisse, jener Opfer und 'Anstrengungen, über die der Weg dieses Rennens bis heute führte? Die Zahl der Rennstrecken m Deutschland, die auf eine langjährige Tnüntton zu- rütfbliden können, ist verhältnismäßig nein. Bor Sem Kriege hatte man nur die Wagenrennen, die -meist über sehr große Strecken führten. Im Jahre
1925 wurde zum erstenmal das Rennen „Rund um Schotten" gestartet, und es hat seinen Platz unter den deutschen motorsportlichen Großveranstaltungen erhalten, der ihm gebührt.
Schon zur damaligen Zeit wurden die Maschinen immer schneller und die Anforderungen an die Straßen und Sicherheitsmaßnahmen immer größer. Damit fliegen auch die Unkosten. Es war deshalb nianchem Veranstalter nicht mehr möglich, die hohen Kosten eines solchen Rennens aufzubringen. Hinzu kam, daß die Behörden jener Zeit einem Sport, der den steten kämpferischen Einsatz von Mensch und Maschine verlangte, alles andere als freundlich gegenüberstanden. 1930 verbot Preußen kurzerhand alle Rennen auf öffentlichen Straßen, wodurch der Rennsport einen starken Rückschlag erlitt. Nur au dem Nürburgring und der Avus konnten in Preußen noch Rennen ausgesahren werden, sowie au nichtöffentlichen Straßen, die ausdrücklich zu „Hilfsrennstrecken" erklärt werden mußten.
Ein Glück für „R und um Schotten" war es damals, daß in der Hessischen Regierung ein Verantwortlicher saß, der diese Einschränkungen nicht mitmachte, weil er erkannt hatte, welche Bedeutung dem Kraftfahrsport innewohnt. In den folgenden Jahren der Wirtschaftskrise blieben auch bei „Rund um Schotten" Rückschläge nicht aus, denn die Finanzierung des Rennens wurde immer schwieriger und die Straßenverhältnisse immer unzulänglicher. Nach dem Jahre 1933 trat jedoch eine
grundsätzliche Wandlung ein. Der gesamte deutsche Kraftfahrsport wurde durch» den Reichsleiter, Korpsführer Hühnlein, in einer Hand im NSKK. zusammengefaßt, und die Oberste Nationale Sportbehörde (ONS.) wurde mit der Ausrichtung aller deutschen Motorsportrennen betraut, wodurch der deutsche Motorsport wieder einen neuen Aufitteg bekam.
Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger, der Schirmherr des Rennens, erkannte damals
sofort den großen Wert dieser Veranstaltung für Oberhessen und setzte sich für die Ausgestaltung und den technischen Ausbau der Rennstrecke ein, die technisch und landschaftlich zu den schönsten in Großdeutschland gehört. Es ist ein entwicklungsreicher Weg von 1925 bis heute, aber er war, wenn mir den Aufschwung sehen, den dieses Rennen in den letzten Jahren durch den Einsatz des NSKK. genommen hat, von schönem Erfolg gekrönt.
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Umbeuhauer trägt das gelbe Trikot.
Ein Schnappschuß von einem harten Kampf zwischen dem Etappensieger Gryjsolle (Belgien), dem Deutschen Schild und dem Schweizer Zimmermann, der hier noch das gelbe Trikot trug, es am Abend aber an den Belgier abgeben mußte. — (Schirner-M.)
Die fünfte Etappe der Internationalen Groß- deutschlandvRundsahrt von Reichenberg nach Chemnitz über 210,7 Kilometer ergab den zweiten deutschen Sieg. Georg Umbenhauer (Nürnberg) gewann die schwere Fahrt in Sonnenbrand und Staub und erkämpfte sich gleichzeitig den ersten Platz in der Gesamtwertung. Nach dem Ruhetag in Reichenberg nahm das Feld am Dienstag mit Ausnahme des erkrankten Stuttgarters Weimer den Kampf wieder auf. Vorbei ging es an den in ©arten und Feldern versteckten Bunkern der ehemaligen Befestigungslinie im befreiten Sudetenland und bann wieder zurück ins Altreich. Bei 28 Grad im Schatten gestaltete sich die Fahrt zu einer harten
Prüfung. Vor allem die vielen Bodenwellen hinter der Verpflegungskontrolle am Kesselsdorfer Berg unweit von Dresden stellten höchste Anforderungen. Abgesehen von einigen kleineren Vorstößen, belebte sich die Fahrt nur durch die zahlreichen Prämien-- spurts.
Dor dem (3d)offener Kreisfest.
Der Kreisführerstab des NSRL.-Kreises Fried« berg mit Kreisführer SA.-Sturmhauptführer Ot« te r b e i n (Friedberg) an der Spitze weilte gestern in Schotten zu einer wichtigen Besprechung übte


