Ausgabe 
7.6.1939
 
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Der Führer dankt den Helden

Wir haben in

Blick aus die Ehrentribüne beim Vorbeimarsch

In der Derlerhungsurkunde vom 31. Mai 1939

zugegen die Ober- ? Generalfeldmar»

ters zum Hotel Esplanade, wo der estnische Außen-

Der lettische Außenminister M u n t e r s kommt am Mittwoch um 7.43 Uhr zur Unterzeichnung des

Kampfgeschwader 53, Flakregiment 9, Luftnachrichtenregiment 3,

teilzunehmen. Ich habe dies befohlen in der Erkenntnis, damit nicht nur Europa, sondern auch unseres eigenes Vaterland vor einer spä­teren ähnlichen Katastrophe bewahren zu kön­nen. Ich tat dies aber auch aus tiefem Wit- gefühl für das Leiden eines Landes, das uns einst im Weltkriege trotz aller erpresserischen versuche von Seiten Englands neutral befreun­det geblieben war. Ich habe damil den Dank

der deutschen Nation abgestattet.

Dies geschah weiter in voller Ueberein- st i m m u n g m i t I t a l i e n. Denn Mussolini hatte, von denselben idealen Erwägungen inspiriert, eben­falls den Entschluß gefaßt, dem Retter Spaniens in seinem Kampf um die international organisierte Vernichtung seines Landes die italienische Hilfe zu kommen zu lassen. Es ergab sich da­mit zum ersten Male eine gemeinsame praktische Demonstration der weltanschaulichen Verbundenheit unserer beiden ßän = der. . . , ,

Diese idealen Motive hat man in den inter­nationalen Plutokratten weder begreifen können, noch zugeben wollen. Jahrelang logen brittsche und französische Zeitungen ihren Lesern vor, daß Deutschland und Italien die Absicht hätten, Spanien zu erobern, es aufzuteilen und ihm vor allem seine Kolonien zu rauben. Gedankengänge, die aller­dings bei den Vertretern dieser Länder weniger unnatürlich erscheinen als bei uns, da der R a u b fremder Kolonien ja von jeher schon zu den erlaubten und erprobten Methoden dieser Demokratien gehörte.

So erinnern wir uns alle noch der infamen Be- haupttingen, die eines Tages verbreitet wurden, Deutschland habe 20 000 Mann in Marokko ge­landet, um es zu besetzen und damit Spanien weg­zunehmen. Mit diesen Verleumdungen haben die Politiker und Journalisten der Demokratien in ihren Völkern agitiert und immer wieder versucht, von Spanien jene Katastrophe ihren Ausgang nehmen zu lassen, die diese Einkreisungspolltiker, Kriegshetzer und Kriegsgewinnler am sehnlichsten erhoffen: den neuen großen europäischen Völker- frieg.

Nun seid ihr, meine Kameraden, aus Spanien zurückgekehrt. Der heutige Tag des festlichen Emp­fanges in der Reichshauptstadt ist zugleich der Ab­schluß und die Erledigung all dieser verlogenen de­mokratischen Schwindeleien.

Denn ich habe euch einst ausgeschickt, um einem unglücklichen Land zu helfen, einen heroischen Mann zu unterstützen, der als glühender Patriot sein Volk vor der Vernichtung retten wollte und es auch glorreich gerettet hat

Ihr seid nun zurückgekehrk als die tapferen Vollstrecker meines Auftrags. Ich möchte es in diesem Augenblick der ganzen deulschen Ka­tion Mitteilen, wie viel Grund fie hat, euch dankbar zu fein. Zu jedem Dienst, der euch be- stimmt war, seid ihr angetreten als ehr- und

kanzlet teil.

Bei dem Empfang waren u. a. t befehlshaber der Wehrmachtsteile schall Göring, Großadmiral Dr. h. c.

des Sieges hier vor eurem Führer stehen dürft, empfindet in diesem Augenblick ein uner­meßliches Dank gefühl. Aber nicht nur ihr allein, uns alle, die wir wieder das Ehren­kleid des Soldaten tragen, bewegt ein Gefühl unermeßlichen Dankes dafür, daß wir wie­der Soldaten fein dürfen, eines un­ermeßlichen Dankes, daß nun wieder eine starke deutsche Wehrmacht erstanden ist zu Lande, zu Wasser und vor allem auch in der Luft, eines unermeßlichen Dan­kes dafür, daß wir wieder stolz das Haupt tragen dürfen ats deutsche Soldaten, daß die Opfer, die einst unsere Kameraden gebracht haben, nun doch nicht um­sonst gewesen sind und der gewaltige Einsatz an Gut und Blut jetzt eine wunderbare Beloh­nung gefunden Hal. Grenzenlos ist unfer Dank gegenüber dem Wanne, der unser Vaterland aus schmachvollster Ohnmacht und Zerrissenheit emporgeführt, zu einem Reich der Kraft und der Stärke gestaltet und die Kation wieder fest­gefügt Hal.

Wir danken dem Führer in tiefster Dankbar­keit und überströmendem Glücksgefühl. Wir find

Zwei tapfere Rotkreuzschwestern.

Wil der Legion Eondor in Spanien zum Einsatz bei der Truppe.

pflichtbewußte deutsche Soldaten, mutig und freu und vor allem bescheiden. Das hohe Lob,

Im Vordergrund der Führer mit dem letzten Oberbefehlshaber der Legion Condor, General- major v. Richthofen, dahinter (von links) Generalfeldmarschall Göring, Großadmiral Raeder, Generaloberst v. Brauchitsch und Generaloberst Keitel. Ganz rechts Generaloberst Milch. (Scherl-Bilderdienst°M.)

der Luftwaffe ein E r i n n e r u n g s b a n d Legion Eondor" verliehen.

Nichtangriffsvertrag zu unterzeichnen.

~ - ----- ------- .Im Namen des Reichsaußenministers vcm Ribben-

heißt es u. a.:un den Kämpfen um die Befreiung trop wurde der estnische Gast von Unterstaats- des nationalen Spaniens haben deutsche Freiwillige, sekretär Woermann begrüßt, der mit dem Vor» bic dieLegion Eondor" bildeten, hervorragenden tragenben Legattonsrat Grundherr und Dr. Anteil gehabt. Kleist von der Dienststelle Ribbenttop erschienen

Damit das deutsche Volk stets darin erinnert war. Zur Begrüßung hatte sich ferner der Ge-

stolz darauf, daß unser Führer nicht nur der erste Arbeiter seines Volkes, sondern auch der erste Soldat Deutschlands ist. Und wir wissen: diese starke Wehrmacht im starken Deutschland be­sitzen wir, weil unserem Volke von der Vor­sehung eine starke, aber auch ideale Führung beschieden wurde, heute, an dem Ehrentag der deutschen Wehrmacht, da sie wie­der aus ihrer Witte Kämpfer und Sieger der Kation stellen durste, in dieser Stunde wollen wir dem Führer versichern, daß die ganze deutsche Wehrmacht stets bemüht sein wird, seine großen und unerhört kühnen Entschlüsse auch mit Tapferkeit und Kühnheit auszuführen.

Und daß mir dies unter Beweis stellen können, dafür seid ihr, Legionäre, Zeugen geworden Denn ihr habt gezeigt, daß ihr tapfer und unerschrocken den Auftrag erfüllt habt, den die Kühnheit des Führers euch stellte. Ihr seid ausgezogen mit seinem Befehl, zu kämpfen, ihr seid heimgekehrt in der stolzen Gewißheit, Sieger geblieben zu sein

Als der Generalfeldmarschall geendet hat, tritt Der Führer an das Mikrophon, um zum ersten Male zu den Freiwilligen zu sprechen:

genbe Pflichterfüllung!

Euer Beispiel, meine Kameraden, wird aber vor allem das Vertrauen des deutschen Volkes zu sich selbst nur noch erhöhen, das Band der Kameradschaft zu unseren Freunden stärken und der Welt keinen Zweifel darüber lassen, daß.

prinzpautundpriuzessinOtga in Karinhatt.

KarinhaH, 6. Juni. (DND.) Nach Abschluß des Staatsbesuches in Berlin und nach einem kurzen Besuch in Dresden trafen heute Ihre Königlichen Hoheiten Prinzregent Paul u n d P r i n z e s s i n Olga zu einem kurzen pri­vaten Aufenthalt in Karin hall ein. Pünktlich um 18 Uhr lief der Sonderzug unter den Heilrufen der Tausende, die den Bahnhof umsäumten, in Eberswalde ein. Als erste entstieg ihm Prinzessin Olga, die von Frau Göring mit einem wunder­baren Strauß von Waldmaiblumen empfangen wurde. Der Generalfeldmarschall be»

(Krinnerunasband ,,^eg on Condor".

Berlin, 6. Juni (DNB.) Zur Erinnerung an die Teilnahme deutscher Freiwilligen an dem Frei­heitskampf in Spanien hat der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht drei Verbänden

Ehrenempfang in der Reichskanzlei.

Berlin, 6. Juni. (DNB.) Im Anschluß an den Staatsakt im Lustgarten empfing der Führer in den Räumen der Neuen Reichskanzlei die spani­schen und italienischen Offiziere, die aus Anlaß der Rückkehr der Legion Eondor in Ber­lin weilen, sowie von den deutschen Spanienkämp­fern die Träger des S p a n^e n k r e u z e s in Gold mit Brillanten und des Spanienkreuzes in Gold, ferner die Kommandeure der Truppen­teile und die Kommandanten der Schiffe, die am spanischen Freiheitskampf teilgenommen haben

Der Führer schritt m der Marmor-Galerie die Front der angetretenen Offiziere und Unteroffiziere ab und unterhielt sich anschließend in seinem Ar- beitsjimmer längere Zeit mit den hohen spanischen und italienischen Offizieren und den deutschen Ge­neralen. Darauf nahm der Führer mit den Gene» ralen und den ausländischen Offizieren an dem ge­meinsamen Frühstück der Offiziere und Unteroffiziere im Mosaiksaal und im Speisesaal der Neuen Reichs»

richtigen und herzlichen Wunsch, daß es nunmehr xandra und Schwester Sofie stehen schon sett vieren dem edlen spanischen Volke vergönnt sein Jahren im Dienste des Deutschen Roten Kreuzes möge unter der genialen Führung dieses Mannes und sind nach ihrer beispielhaften Pstichterfüllung einen neuen st o l z e n A u f st i e g zu vollziehen, unter schwierigsten Verhältnissen zu neuem Einsatz

n . .. v ,.n, in der Heimat bereit. Beide Schwestern wurden

Legionäre und Soldaten. . mit der Medaille des Deutschen Roten

Es lebe das spanische Volk und sein Führer Franco. r ß u 5 ausgezeichnet. Schwester Sofie trägt

Es lebe das italienische Volk und sein Duce Mus- außerdem die spanischeMedalla de la Campana" solini! ... an rotgoldrotem Band.

Und es lebe unser Volk und unser Großdeutsches'

Re i ch * \

Deutsches Volk! Es lebe unsere deutsche Legion?

Sieg-Heil! . , .

Begeistert fallen die Legionäre und die Teilnehmer

in das Sieg-Heil des Führers ein.

Die Legionäre präsentieren erneut, als der Gene­ralfeldmarschall den Führergruß ausbringt und die Hunderttausende mit erhobenen Händen und aus übervollem Herzen die Lieder der Nation anstimmen.

Damit ist der Festakt beendet. Deutschlands Spa­nienfreiwillige sind nun endgültig in die Heimat zu­rückgekehrt, die ihnen einen ihres heldenmütigen Ein­satzes würdigen Empfang bereitet hat. Die deutsche Nation ist mit dem Führer stolz auf ihre Sohne.

Berlin, 6. Juni (DNB.) Am Dienstag gegen 17 Uhr traf der estnische Minister des Äeußeren Selters im fahrplanmäßigen Flugzeug von Re­val kommend auf dem Flughafen Tempelhof ein, um am morgigen Mittwoch im Auswärtigen Amt mit dem Reichsminister des Auswärttgen von Ribbentrop den deutsch ° estnischen

diese meine !

deutsche V--- . M

Freude und herzlicher Verbundenheit. Es dankt aber auch denen, die als Soldaten Leib, Leben und Gesundheit im Dienste dieses Auftrages hingeben mußten, und es dankt endlich den Hinter­bliebenen, die ihre so tapferen Männer und Söhne heute als Opfer beklagen. Sie find gefallen, aber ihr Tod und ihr Leid wird unzähligen anderen Deutschen in der Zukunft das Leben schenken. Nie­mand hat dafür mehr Verständnis als das national­sozialistische Deutschland, das, aus dem Ringen des Weltkrieges kommend, selbst so viele Opfer für die deutsche Wiederauferstehung vor dem gleichen Feinde auf sich nehmen mußte. Ich danke euch Soldaten der Legion sowohl, als den Soldaten der Kriegs­marine für eure Einsatzbereitschaft, für euren Opfermut, für eure Treue, euren Gehorsam, für eure Disziplin und vor allem für eure so schwei-

Ehrung Manfred von Richthofens.

Berlin. 8.Juni (DNB.) Der letzte Befehls- Haber der Legion Eondor, Generalmajor Dr Frei­herr von Richthof en, hat heute nachmittag um 18 Uhr am Grade des Rittmeisters Manfred Freiherr von Richthofen auf dem Jnva- Irden-Friedhof einen Kranz nieberge je gt. Der Commodore des Jagdgeschwaders von Richr- hofen, Oberstleutnant von M a s s o w , wohnte der Kranzniederlegung bei.

Großes Freudenbiwak.

wird, wie tapfer seine Söhne für die Freiheit einer sandte Estlands in Berlin, Tofer, mit den Herren edlen Nation mitgetämpft haben, befehle ich: ber Gesandtschaft eingefunden. In Begleitung des

'estnischen Außenministers befindet sich Ministerial­direktor Kirota. Nach der Begrüßung geleitete Unterstaatssekretär Woermann Außenminister Sel-

Meine Kameraden!

Endlich kann ich euch nunmehr selbst begrüßen. Ich bin so glücklich, euch hier vor mir zu sehen und ich bin vor allem s o stolz auf euch! Und so wie ich empfindet in dieser Stunde das ganze deutsche Volk. Alle die Millionen, die am Laut­sprecher und im Geiste euren Einzug und diesen Empfang miterleben, schließen euch an ihr Herz, dankerfüllt und freudig bewegt darüber, daß ihr wieder bei uns in der Heimat seid.

Im Sommer 1936 schien Spanien verloren zu sein. Internationale Kräfte schürten dort das Feuer einer Revolution, Die bestimmt war, nicht nur Spanien, sondern E u r o p a in Schutt und Asche zu legen. Auch die christ­lichen Demokratien ließen cs sich nicht nehmen, zu dem Zweck Waffen, Brennstoff und sogenannte Freiwillige zu liefern. E i n furchtbar dro- h-nd-s Schicksal erhob sich «der un­serem Kontinent. Di- ältesten Kulturländer Europas schienen tzesährdet. Aus Spanien selbst mußten Zehntausende Deutsche fliehen. Ihr Hab und Gut fiel der Zerstörung anheim. Viele wurden ermordet. Was sich die Deutschen dort in einem mühsamen, langen, redlichen Lebenskampf als Grundlagen ihrer Existenz aufgebaut hatten, wurde in wenigen Wochen zerstört und vernichtet.

Deutsche Kriegsschiffe, die ich auf die Hilferufe unserer Volksgenossen hin sofort nach Spanien sandte, versuchten zu helfen, indem sie wenigstens so gut es ging den Schutz vop Leib und Leben übernahmen und den Abtransport unserer Volks­genossen nach der Heimat ermöglichten. Da erhob sich immer klarer in diesem Lande ein Mann, der be­rufen zu sein schien, nach dem Befehl des eigenen Gewissens für sein Volk zu handeln. Franc o be­gann sein Ringen um die Rettung Spaniens. Ihm trat gegenüber eine aus aller Welt ge» f p e i jt e Verschwörung. Im Juli 1936 hotte ich mich nun kurz entschlossen, die Bitte um Hilfe, die dieser Mann an mich richtete, zu erfüllen, und ihm Hilfe eben in dem Ausmaß und solange zu ge­währen, als die übrige Welt den inne r e n Feinden Spaniens ihre Unter st utzung geben würde. ' . ...

' Damit begann das nationalsozialistische Deutsch­

land am Kamps für die Wiederaufrichtung eines nationalen und unabhängigen Spaniens

das euch der spanische Freiheitsheld ausgespro­chen hat, kann das deutsche Volk aber nur be­sonders stolz aus euch machen.

Es war für uns alle schmerzlich, durch Jahre hin­durch über euren Kamps schweigen zu müssen. Ich habe aber damals den Gedanken gefaßt, euch nach Beendigung dieses Krieges in der Heimat den Emp­fang zu geben, den tapfere siegreiche Sol­dat e n verdienen. Heute ist für euch und für mich Absicht verwirklicht. Das ganze 3 o 11 grüßt e u ch in stoszer

grüßte seinen hohen Gast mit herzlichem Hände­druck. In der Begleitung des Prinzregenten befanden sich der Königlich-Jugoslawische Hof­minister Antitsch, Frau Olga M. Loganitsch, die Hofdame der Prinzessin Olga, und der Erste Adju­tant des Prinzregenten, General Hvistitsch. Ferner befand sich im Gefolge der deutsche Ehrendienst: Gesandter Frhr. von Dornberg, Generalmajor Bo­denschatz und ^-Oberführer Stenger. Als der Ge­neralfeldmarschall mit seinen hohen Gästen auf dem Bahnhofsplatz erschien, wurden sie von jubelnder Begeisterung begrüßt. Zu Ehren des Prinzregenten war eine Ehrenkompanie der ^-Leibslandarte mit Musikkorps angetreten, die der hohe Gast, begleitet i von dem Generalfeldmarschall, unter den Heilrufen der Menge abschritt. Dann begann die Fahrt in die Schorfheide. Unter den Klängen desFürsten- . grußes", den die Jäger der Schorfheide als Will- kommensgruß bliesen, zogen die hohen Gäste in Karin hall ein.

Ein Zeichen der deutsch-jugoslawischen Freundschaft.

Berlin, 6. Juni. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor» schlag des Generalfeldmarschalls Göring angeord» net, daß zwei bisher im Hceresmuseum in Wien be» findliche alte serbische Geschütze als sicht­bares Zeichen der freundschaftlichen Verbundenheit an das Königreich Jugoslawien und des­sen Wehrmacht zurückgegeben werden. Die Ge­schütze werden am 17. Juni in feierlicher Form vom deutschen Militär- und Luftwaffenattachö in Belgrad S. Majestät König Peter II. übergeben werden. Bei den Geschützen handelt es sich um eine Haubitze und um ein Feldgeschütz, die Fürst Karadjorje, der Be­gründer der Kgl. serbischen Dynastie, auf dem Rück­zug vor der türkischen Uebermacht Anfang des 19. Jahrhunderts den österreichischen Militärbehörden

übergab, um sie nicht in die Hände des Feindes fallen kommandos der Wehrmacht Generaloberst Keitel, S" lassen. Beide Geschütze sind als historische Erinne» der Generalinspekteur der Luftwaffe Generaloberst rungsstücke an die damaligen Befreiungskämpfe der Milch, ferner die Befehlshaber der Legion Eondor serbischen Nation für das Königreich und sein Heer General der Flieger Sperrle, General der Flieger |D°n großem nationalen Wert.

Volfmann und Generalmajor von Richthofen sowie <->***, Vizeadmiral von Fischel und Oberst Warlimont. XltltCrjCtuJllUtiy 111 ADvilltl

wenn die internationalen Kriegshetzer jemals ihre Absichten, das Deutsche Reichanzu­greifen, verwirklichen wollten, dieser ihr Versuch vom deutschen Volk und von der deutschen Wehrmacht eine Ab­wehr erfahren wird, von der sich die Propa­gandisten der Einkreisung heute noch nicht die richtige Vorstellung zu machen scheinen.

Auch in diesem Sinne, meine Kameraden, war euer Kampf in Spanien a I 5 £e I) r e f u r u n sere Gegner ein Kampf für Deutsch-

jani) 9 Doberitz, 7. Juni. (DNB.) Den fröhlichen Aus-

Daü ihr selber aber nunmehr als harte Soldaten klang des Ehrentages der deutschen Spanienkampfer rurüdactehrt seid hat nicht nur euren eigenen Blick bildete am Dienstagabend em gemeinsam mit der ^eSstftir die Leitungen der deutsches Soldaten NSG. ,Lraft durch Freude" veranstaltetes groß e s im Weltkrieg sondern euch auch in einem hohen Freudenbiwak in der Z e l st a d t Do be- Ausmaße befähigt selbst Vorbild und Lehrer zu ritz, das viele Tausende von Berlinern und Ber- sein der jungen Soldaten unserer neuen Wehrmacht, linerinnen mit unseren Eondor-Legionaren Zv। einem So habt ihr mitgeholfen, das Vertrauen in die bunten Lagerleben vereinte. Unter ben zahlreichen

neue deutsche Wehrmacht und in die Güt?- unserer Ehrengästen sah man neben sämtlichen ehemaligen

neuen Waffen zu stärken. und derzeittgen Führern der Freiwilligenverbande

3n '\flpnhiirf wollen wir aber auch auch Generaloberst Milch, sowie die Abordnungen

In diesem Augenblick wouen w,r aoer uuuj ^r spanischen Offiziere mit General Aranda an

derer gedenken, an deren Set e ihr gekampfl Abend bedeutete zugleich den

habt. Wir gedenken der i (a 11 en i f d)e n schied der Legionäre von Berlin.

Kameraden, die tapfer und treu ihr Blut > und Leben einsehten für diesen Kampf der Zi­vilisation gegen die Zerstörung. And wir ge­denken vor allem des Landes selbst, aus dem ihr soeben gekommen seid.

Spanien hat ein entsetzliches Schicksal ertragen Berlin, 6. Juni (DNB.) Mit den Freiwilligen müssen. Ihr habt Soldaten der Legion, mit eigenen der Legion Eondor kehrten auch Zwei «chwe- Augen die Zerstörung gesehen. Ihr habt weiter die stern des Deutschen Roten Kreuzes aus Grausamkeit dieses Kampfes erlebt. Ihr habt aber Spanien zurück. Diese beiden tapferen deutschen auch tennengelernt ein stolzes Volt, das kühn und Frauen, Schwester Alexandra Weyer und Schwe- heroifch zur Rettung feiner Freiheit, seiner Unab- ster Sofie Nienstedt, versahen in Spanien bänaigfeit und damit seiner nationalen Existenz fast Dienst bei der Truppe. Bei Teruel und Madrid, drei Jahre lang entschlossen gekämpft hat. Ihr hat- bei Leon und am Ebrobogen setzten sie m den tet vor allem das Glück, dort unter dem Be - deutschen Feldlazaretten der Legion Eondor ihre f e h l e i n e s F e l d h e r r n zu stehen, der aus eige- Kenntnisse ein. Sie betteten auch die Verwundeten ner Entschlußkraft, unbeirrbar an den Sieg glau- in die Iu 52, die ats_Sanitäts-Flugzeug" tn acf)t> benb z u m Retter seines Volkes wurde, bis zehnstündigen Flügen verwundete Deutsche von Wir'haben in diesem Augenblick alle nur den auf- Saragossa nach Berlin überführte. Schwester Ale- richtigen und herzlichen Wunsch, daß es nunmehr xandra und Schwester Sofie stehen schon seit vielen

ieraireiomar». tragen am rechten Aermelaufichlages des Waffen- Minister für die Dauer feines Aufenthaltes wohnt. Raeder und rocks em Erinnerungsband.mit der Aufichrift:Le- ~ ......

Generaloberst von Brauchitsch, der Chef des Ober» Igion Eondor".