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Freiwillige für die Kriegsmarine.
Gedenkt der hungernden Sood
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Die Erfüllung eines Wunsches!
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DNB- Wie das Oberkommando der Kriegsmanne betanntgibt. sind die Einstellungsausstchten sur Frei willige des Flottendienstes durch d.e b°°°rst°h°nd° Indienststellung neuer Kriegsschiffe sehr «unsttg. Es ist daher möglich, eine weitere Anzahl non Freiwilligen noch bis zum Feuhiahr IS-M e,r^u stellen, wenn sie sich bis spätestens 15 Kpnl IW» beim 2. Admiral der Nordseestatton (Elnstellung) in Wilhelmshaven oder beim 2. Admiral der Ost sesstation (Einstellung) in Kiel Ichnststch melden. Freiwilligenschein oder Wehrpaßauszug «von der Polizei», Lebenslaut und zwei Paßbilder sind mit einzuschicken. Lebensalter am Einstellungstage.
mindestens 17 und nicht über 23 Jahrs. Zum itrülsiahr 1940 angenommene Marinesreiw'llige Men im Winterhalbjahr 1939/40 den Reichsar- ^Neben^' Handwerkern technischer Berufe werden auch Freiwillige aus anderen Berufen und ohne Berufsausbildung eingestellt. Vorbedingung ist, dasi die Bewerber aufgeweckt, strebsam und körperlich tauglich sind. Die Dienstzeit betragt vier bis füAf Jahre bei Auswahl zum Unteroffizier mm. bestens zwölf Jahre. Nach der Landausbi düng versehen ^die Marinefreiwilligen ihren Dienst auf Schlachtschiffen. Kreuzern, Zerstörern, Torpedo-, Minen» und U-Booten. f
Auch für spätere Einstellungen werden Elnstel- lunqsqesuche von den vorgenannten Annahmestellen laufend das ganze Jahr hindurch angenon^ men. Näheres enthalten die von den Wehrerfatz« drenststellen zu beziehenden Merkblätter.___________,
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange.
Stellvertreter des ^auptschriftletters: Ernst B um« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilden Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Or Hans Thynot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzergenletterr 5>ans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An» zeiqen: Theodor Kümmel. D. A. 1.39: 10 896. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei RßaW» K -G. sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. me£. 3ur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 193/ gültig.
aenau beachtet werden. Gegen 20.30 Uhr zogen die Mitglieder der Baumkircher-Gesellschaft von ihrem Toaunqsort unter Dorantritt der Schullugend die Lampions trug, zur Wohnung des neu^ewahlte Schultheißen Braun, wo auch die wscytige Ur künden und sonll'"" Dokumente enthaltende alte s Truhe und weitere zeremonielle Gegenstände dieser i Genossenschaft aufbewahrt wurden Die Feier wurde i hier bis in die frühen Morgenstunden fortgesetzt.
Synagoge wird Wohnhaus.
Lpd. Alsfeld, 5. Febr. Das hiesige Synagogengebäude wird jetzt einer guten und zweckmäßigen Verwendung zugesuhtt. Es werden in dem Gebäude eine Reihe von Wohnungen eingerichtet, deren Bau zurzett im Gange ist.
Landkreis Gießen
+ Grünberg, 6. Febr. Ein schönes Zeichen der Volksverbundenheit im Dienste des W H W. gaben die hiesigen Vereine. An Stelle der von ihren übergeordneten Verbänden vorgesehenen Emzel- aktionen veranstalteten sie im Einvernehmen mit der Ortsleitung der NSV. gemeinsam em großes Konzert zugunsten des W i n t e r Hilfswerkes An den Darbietungen waren beteiligt die beiden Gesangvereine „Männerchor" und „San- gerkranz", sowie „Musikverein" und „Turnverein . Es war dadurch möglich, ein recht abwechslungsreiches Programm zu bieten, das noch durch die Aufführung eines Schwankes bereichert wurde. Der Besuch des Konzertes war recht gut, Betreute des WHW. hatten freien Zutritt. Trotz des niedrig gehaltenen Eintrittspreises konnte nach Abzug aller Unkosten der Betrag von 175,78 Mark dem WHW. überwiesen werden.
* Ettingshausen, 6. Febr. Der Motorradler Philipp Sommer von hier geriet beim Fahren auf seiner Maschine an einer scharfen Straßenkurve aus der Fahrbahn und rannte mit der Maschine gegen eine Hauswand. Mit schweren Verletzungen mußte der bedauernswerte Mann nach Gießen in die Klinik einqeliefert werden.
} Lich, 6. Febr. In der Turnhalle veranstaltete am Sonntagabend die Ortsgruppe der NSDAP in Verbindung mit der NS.-Gemem- schaft „Kraft durch Freude" ein großes M i l itär- konzert, das von dem Mustkkorps des J.-R. 116 unter Leitung von Stabsmusikmeister K r i e g aus- qeführt wurde. Die etwa eineinhalbstündige Musik- folge brachte ausgezeichnete Militärmärsche, Ouver- , türen, Walzer und Soldatenlieder. Die Darbietungen i wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen._______
kreis Büdingen.
d Schotten, 3. Febr. Im vergangenen Jahre weilten 400 Angehörige der Opelwerke zur Erhol g f in unserer Stadt. Manche enge Verbindung war Da , durch zwischen unserer Einwohnerschaft u folgschaft des Werkes geschaffen wordem Zum. 3^ (
der Dankbarkeit für gastliche Aufnahme wellt . die Opel-Werkskapelle tn Schotten. Mil Musik zog die Kapelle in die Stadt und wurde am Rathaus vom Bürgermeister begrüß'. Am Ubenb fand in der bis auf den letzten Platz besetzten Turn Halle ein Konzert statt. Im ersten Teil wurde Blas- musik, im zweiten Teil Streichmusik geboten die lebhaften Beifall auslösten. Em Tiroler Madel aus Innsbruck, bei den Opelwerken tätig, Fr!.
Sagmeister, sang mit schöner Sopransttmme Straußsche Walzer sowie Wiener Lieder und fand damit lebhaften Beifall. Kapellmeister Brinkmann überreichte als Erinnerungszeichen ein B'w der Opelwerke und gab bekannt, daß in diesem Jahre wieder viele Urlauber nach Schotten kommen würden. Ortswalter Haas von der NSG. „Kraft durch Freude" übermittelte der Kapelle als Zeichen der Dankbarkeit für das Konzert em Bild der Stadt Schotten. Am anderen Morgen unternahmen die Kameraden der Kapelle einen Aus lug zum Hohe- rodskopf, der sich in schönstem Winterkleid zeigte.
k. Schotten, 5. Febr. Seit 4% fahren war am hiesigen Amtsgericht Oberamtsrichter Dr Lucken als aussichtsführender Richter tätig. Mit Wirkung vom 1. Februar ist er als Landgenchtsrat an das Landgericht Gießen versetzt worden. Dank seiner ausgezeichneten juristischen Befähigung und seiner hilfsbereiten Amtsführung war er in stmem Gerichtsbezirk allgemein beliebt. Er war Vorsitzender des Derwaltungsrats der Bezirkssparkasse imd Mitglied des Vorstandes der Weber-Proscher-sll.tung. In einer Kameradschaftsfeier des Amtsgerichts, zu der viele Gäste aus Schatten und her Umgevung einqeladen waren und bei der die Verdienste des Scheidenden gebührend anerkannt wurden, bereitete man ihm einen herzlichen Abschied.
± Bobenhausen 1, 3. Febr In unserem Orte wurde dieser Tage ein Hofrundgang unternommen. Dr. Kl au er von der Bäuerlichen ■ Werkschule Nidda regte den Bau von Silos, die : Vergrößerung der Jauchegruben und die zweckmäßige Anlegung von Dungstatten an. — Die > Holzhauerarbeiten im staatlichen Wald sind : beendet Die freiwerdenden Arbeitskräfte werden - voraussichtlich sofort neue Arbeit im Baugewerbe - finden — Im fiskalischen Wald bei Konradsdorf t wurden dieser Tage acht Wildschweine ge-
Aus der engeren Heimat.
)!idda schafft ein Heimatmuseum.
Lpd Nidda, 5. Febr. Unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Philippi hat ein Arbeitsausschuß in eingehenden Besprechungen die Grund- lagen zur Schaffung eines H e l m a t m u s e ums der Stadt Nidda und der umliegenden Orte ausgearbeitet Das Museum soll seinen Platz in den entsprechend hergerichteten Räumen^ des ehemaligen Stadtwirtshauses „Zum Stern erhallen und vielseitige Zeugen heimatlicher Geschichte umfassen. Gegenwärtig stt man mit dem Sammeln der Altertumsgegenstände beschäftigt.
Ein Kind beim Spiel tödlich verunglückt
* Schotten, 6. Febr. Heute um die Mittagszeit waren an einem Tümpel im Zuge der Nidda, der etwa acht Meter breit und ungefähr vier Meter tief ist, mehrere Buben beim kindlichen Spiel. Da der U f e r r a n d durch Eis und Schnee glatt war, rutschte der 12 Jahre alte Schüler He i nz Schwalb, Sohn des Spenglermeisters Schwalb, aus und fiel, ehe feine Kameraden ihm zu Hilfe kommen konnten, in das Wasser. Die anderen Jungen riefen sofort Hilfe herbei, bevor diese aber kam, war der Junge schon untergegangen. Obwohl man ihn wenige Minuten später aus dem tiefen und ei-kalten Wasser herausholen konnte, war der T o 0 des bedauernswerten Kindes schon eingetteten.
Tagung der Baumkircher-Gesellschaft.
M L a u b a ch, 6. Februar. Die hiesige Bau m ° kircher-Gesellschaft, die wegen ihrer alljährlichen Zusammenkunft am 3. Februar auch Bla - s i u s g e s e l l s ch a f t genannt wird, hielt m alther- aebrachter Weise ihre Hauptoersammluna im Gas - Haus „Zur Linde" ab. Diese alte deutsche Markgenossenschaft stellt eine Gemeinschaft von Familien zu gemeinsamem Besitz und gemeinsamer Nutzung von unveräußerlichem Grundbesitz dar, der etwa 25 Morgen Wiesengelände umfaß, das an der Statte des einstigen Dorfes Baumkirchen im Seentale, unweit von Freienseen, liegt. Den Vorsitz der diesjährigen Zusammenkunft führte der Schultheiß Chnstmn Frank. Bis gegen Mittag war der geschäftliche Teil, der in der Hauptsache in der Auslosung der sog „Weideteile" an die Baumkircher besteht, beendet Anschließend übernahm der neugewahlte Schultheiß Otto Braun den Vorsitz. Die den ganzen Tag dauernden.Feierlichkeiten sind an bestimmte alte Formen gebunden, die von allen Baumkirchern
Hier findet der Wunsch des modernen Rauchers Er- Mung: Reiches Aroma und natürlich gewachsene Leichtigkeitin einerCigarette vereint.Darum greifen täglich mehr und mehr genießerische und überlegende Raucher zur „Astra". Besondere Kenntnis der Mischkunst und der Provenienzen ist das ganze Geheimnis. Aber nutim Lause Kyriazi lebt sie nun, vom Großvater auf den Enkel vererbt, in dritter Geschlechterfolge als die erste und vor» nehmste Pflicht des Inhabers.
Rauchen Sie „Astra" eine Woche lang. Dann werden Eie wissen, was es heißt, aromatisch und doch leicht zu rauchen. Kaufen Sie noch heute eine Schachtel .Astra"!
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„£>ut ab vor solcher Leistung!"
L»err Edmund Schmih,Wiesbaden,Adolfsallee I 1, von Beruf Weinkommisslouär und Generalvertreter der Sektkellerei Deinhard, Koblenz, erhob sein Glas zu einem Achtungsschluck für die ,Astra", als wir ihn am 21.1. 1939 besuchte«: .Seit Jahren rauche ich regelmäßig die ,Astra". Und ich bewundere immer wieder die hohe Kunst, diese Cigarette Jahr für Jahr, Monat für Monat, so gleichmäßig im Geschmack au halten. Als ein alter Weinfachmann weiß ich, tot« unberechenbar der Einfluß des Klimas auch auf die besten Lagen werden kann — und als Sektkenner weiß ich auch, was dazu gehört, ein edles Cuvee stets auf aleichmäßiger Löhe zu halten. Beide — ein gutes Glas Schaumwein und eine feine Cigarette - bieten ja nur dann vollen Genuß, wen« sich Reinheit, Eleganz, Dust und Bekömmlichkeit harmonisch paaren. Bei der„Astra' muß jedenfalls ein wahrer Meister am Werk sein, der Jahr für Jahr bei dieser Cigarette die gleiche Leichtigkeit und den gleichen vollen, aromatischen Geschmack erzielen Imm."
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„3d? darf keine Rervea haben — sonst ist'- auS!"
Wenn Sie einmal einen Drehtag mstgemacht haben, dann wiflen Sie, wie sehr Lerr Rudolf Fichtner, Berlin-Charlottenburg I, Rtchard-Wagner-Straße 49, Ausnahmelester der .Tobis", die Wahrheit sprach, als wir ihn am 24.1. 1939 befragten:
Wenn ich die Nerven verliere, dann geht erst recht alles drunter und brühet. Und wieviel Kleinkram gleichzeittg zu regeln ist, davon macht sich der Laie keine Vorstellung. Kribblig wird man, ober man darfs nicht zeigen. Da heißt es: Klarer Kopf und „immer mit der Ruhe und öumor*! Dann ist die „Astra" das Richttge für mich. Die schmeckt, daß mag seine Freude hat. Und leicht ist sie dazu."
FamiliengebimdmeS Wissen und Technik da Organisation
Zaka- und Djebel-Tabake der berühmtesten Löhenlagen Mazedoniens, Gmyrn» und Samsun sind die selbstverständlichen Lerkunftsprovinzen der „Astra". Wlffen Ste aber, daß zum Beispiel der berühmte „Steinberger^, der auf ben preußischen Domänen im Rheingau wächst, eine Anbaufläche von nur etwa z5 ha hat bei einer Gesamt-Weinanbaufläche von über 73.000 ha im Altreich? Genau so mit Tobak. Zu ber Technik ber Organisation tritt im Lause Kyriazi bas familiengebunbene Wissen burch Erziehung von Kindesbeinen an. Erst beides zusammen gibt die Sicherheit, in jedem Jahr, unabhängig vom wechseln» btn Klima, immer aus dem Besten das Richtige auszusuchen.
.Ausverkauf vor Ladenschluß — auch daS kommt vor!"
„Die „Aftra" ergibt für mich jeden Tag aufs neue eine erfreuliche Bilanz', erzählte uns Lerr Frih Roeser, der Inhaber eines mittelgroßen Tadakgeschästes in Berlin W 62, Kurfürsten-, ftraße 107, am 23.1.1939. „Da Sbt es kein Lagern und kein ltem - und frisch muß eine
Cigarette sein, das sagen alle Raucher. Auch für mich ist daS einer der Gründe, warum ich selbst -Astra" rauche — neben dem Wohlgeschmack und der Leichtigkeit."
„ Wen ich gern habe, dein schenke ich die^Astra'*»
Käte Dickhoff
iwMSSaiLeicht und aromatisch rauchen! Mehr Freude für Sie!
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