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werden dürfen. Das Blindenhandwerk ist daher in stärkerem Maße als bisher auf öffentliche Auftrage «rior <tt<>irh<unnenminHter bat deshalb Oie
Aus der engeren Heimat
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Wirtschaft
Dem Angeklagten wurden ^ Monate Der unrer- geschlichen und mancherlei anderen Künsten suchungshaft anaerechnet. Em der Beihilfezum >cy 'sh Erwarben sich lebhaften Beifall. Der Wend Verbrechen des Volksoerrats Mitangeklagter fr h f Qme(f, gut zu untechalten und Kraft
ss*»ä wm säääj >.«- - -f- dort Kaffeeplontagen erworben. Nach ferner Rück- ! haben.
Amtsgericht Gietzen.
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Die MW.-Spiele des Zachamtes Handball!
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CARL DUNCKER VERLAG•BERLIN
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Aus der Stadt Gießen.
Aufträge für das Blindenhandwerk.
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Das Blindenhandwerk leidet gegenwärtig unter Auftragsmangel, da verschiedene von ihm verarbeitete Rohstoffe gegenwärtig nur für Wehrmachts- und andere lebenswichtige öffentliche Auftrage verwendet
angewiesen. Der Reichsinnenmlnister hat deshalb Oie Nachgeordneten Dienststellen und die Gemeinden ersucht, bei Auftragserteilungen blinde-Besen- und Bürstenmacher, Korbmacher, Seiler, Mattenflechter und Strickerinnen weitestgehend zu berücksichtigen.
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Gießener Schlachtviehmarkt.
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nUßuife empfand, es gibt soviel seine und leise Dinge^ Und es war nicht einfach, sich gegen diese Stimmen und Gefühle zu wehren, die das Herz bestürmten.
Sie sah in den Garten hinaus. Es war draußen
kehr 1898 leitete er die Plantagen von Frankfurt aus und sorgte für den Absatz der Produktion. In der Folgezeit erwies er sich als steuerunehrlich. 3um Teil verschwieg er den Plantagenbesitz, zum Teil machte er falsche Angaben über das Betriebsvermögen. Nach den vom Gericht in umfangreichem Verfahren getroffenen Feststellungen verstieß er ge- qen das Volksverratsgefetz vom 12. Ium 1933 durch Nichtanbietung von 500 000 Dollar, ferner meldete er den Besitz von 250 000 Dollar nicht an, und schließlich verfügte er über einen gleich hohen Betrag ohne Genehmigung der Devisenstelle. In einer dem Finanzamt abgegebenen eidesstattlichen Der- sicherung waren unrichtige Angaben über den Plantagenbesitz enthalten. Mildernde Umstande wurden dem Angeklagten trotz seines hohen Alters versagt, da er in hartnäckiger Weise leugnete und eme ausgesprochene Kampfstellung gegen das Gericht em- nahm.
Kreis Büdingen.
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„Bitte. Hier Doktor Heitfeld. Um was handelt es ^^Nun wurde der andere lebhafter: „Entschuldigen Sie Herr Doktor, daß ich Sie selbst bemühe. Hier spricht Dekken, ein Bekannter von Herrn von IRo« ravitzky. Er wohnte bis zu seiner Abreise hier mit mir in der gleichen Pension. Er bat mich, bet Nachfragen nur anzugeben, daß er verreist wäre, ohne ein Ziel zu nennen. Eine Anschrift, wohin etwa ein- gehende Post nachzusenden wäre, wollte er nw o- fort nach dem Eintreffen drüben geben. Und nun kam gestern ein Telegramm und heute früh ein An ruf. Ein Anruf aus Belgrad. Don demselben Mann,, der schon telegraphiert hatte."
Aus Belgrad?" fragte Waldemar Heitfew. Einer aufmerksame Gespanntheit trat in sein Gesicht.
Dekken erwiderte: „Ganz recht — aus Belgrads Und sprach eifrig weiter: „Ich sagte, daß ich W ravitzky das Telegramm nachsenden wollte, M Augenblick aber keine Adresse habe. Da aber diese- Herr Zaduk aus Belgrad sich weiter erkundigte » « Frau Domtat in Berlin wäre, so wollte ich diel doch von dem Anruf benachrichtigen. Vor allem ave, wollte ich wissen, wie ich Moravltzky jetzt schnellsten»
$ Schöne Leistungen und spannende Kampfhandlungen gab es im Spiel zwischen Dutenhofen und Hochelheim. Schade, daß dieses Treffen nicht besser besucht war. — Der Mtv. hatte eine recht spielstarke zweite Garnitur nach Heuchelheim entsandt, die um ein Haar gewonnen hätte. Bis zur Halbzeit jeden- falls sah es ganz danach aus. — Eine gute Flgur gab Großen-Bufeck in Londorf ab. Dor vielen Zuschauern wurde beiderseits mit Erbitterung ge-
auf —
Matthias Heitfeld ließ sich bei seiner alten Freundin Anna-Elisabeth Rückstein melden. In einer halben Stunde ging der Zug, der ^e alte Dame heimwärts bringen sollte. Heitfeld wollte sie zur Bahn begleiten. Unten wartete schon der Wagen.
Komm nur herein, Matthias!" rief Frau Ruc^ stein, und sagte zu dem Zimmermädchen, das noch bis zuletzt beim Packen geholfen hatte, es mochte jetzt reifte Heitfeld die Hand: „Nett, daß du nur | noch einen Abschiedsbesuch machst, Matthias! Und sogar Blumen — ich danke dir —
„Es^ist hübsch, wenn man auch noch irn Alter so nett behandelt wird." . „ . .
Matthias Heitfeld lachte: „Gleich wirst du sagen, olles wäre nur Berechnung — die Blumen und die Nettigkeit. Ich möchte näml'ch eine Gegengabe,
—Homberg, 5. Dezember. Die NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude bereitete den zahlreichen Besuchern der bis auf den letzten Platz besetzten Stadthalle wieder Einmal zwei unterhaltsame Stunden. Die „Grillenftnger gaben ein Gastspiel, warteten Mit tänzerischen, tmifiralt«
Das Mädchen Hopfte und mahnte °°n der Tur her: „Sie werden jetzt fahren mMen, gnad ge Frau.
„Komm, Anna", fagte Matthias heitfeld, „Ich nehme deinen Mantel — gib mir auch die Tafche — ’°äüf die letzte Frage der Frchi antwortete er nicht,
*
Das Telephon im Chefbüro läutete. Das junge Mädel,,das Luise Dornkat wahrend der beiden Tage ihrer Dresdner Aufgaben vertrat, mochte vergessen hoben, den Apparat zurückzustellen. „
Doktor Heitfeld nahm den Hörer ab: Heitfeld.
Eine Männerstimme meldete sich und fragte nach ^Frau "Domkat ist nicht im Hause", antwortete I Gin'Ausruf des Bedauerns drüben. Die Frage bann: „Verzeihung, wann ist Frau Dornkat wieder zu erreichen?"
©^(Stimme wurde unschlüssig. „Vielleicht könnte ich aber doch eine Auskunft erhalten — in einer j dringenden Sache."
alte Frau — sehr aufrecht und sehr lebendig I heute - sah den Freund und Liebsten der Jugend verwundert an: „Was könnte ich dir geben, Mat- thias? Du haft mir soviel voraus — em jugendliches Herz und auch wohl ein fröhlicheres Leben.
Matthias Heitfeld strich wie m leichter Der egen- heit über das graue Haar. Er wußte, Anna-Elisabeth hatte recht. Er wußte, daß sie nun, da der Abstieg des Lebens da war — er hatte übrigens noch nie-
Von einer Lokomotive überfahren und getötet.
* Lang-Göns, 6. Dez. Heute morgen gegen 6 Ubr ereignete sich auf der Main-Weser-Bahn bet unserem Orte ein schwerer Unglücksfall. Der 55jahnge Hilfsweichensteller August Schmidt von Lang- Göns, der sich auf einem Dienstgang auf der Strecke befand, wurde von einer ßofomot sve, deren Herannahen der bedauernswerte Mann nicht bemerkt hatte, überfahren und auf der Stelle getötet.
Drei Tote bei einem Verkehrsunfall
Lpd. Frankfurt a. M., 4. Dez. Ein folgenschwerer Unfall, der drei Tote und einige Verletzte forderte, ereignete sich an einem der letzten Abende an der Kreuzung der Autoumgehungsstraße mit der Landstraße Sosse"heim- Eschborn. Dort rannten mit großer Wucht 3 m e l Kraftwagen zusammen, urobei einer der Wagen vollständig zertrümmert und der andere schwer beschädigt wurde. Von den Insassen war einer sofort tot, der schwerverletzte Fahrer und em weiterer Schwerverletzter starben spater ,m Kranken- Haus. Außerdem forderte der Unfall noch einige weitere Verletzte. •
6 Jahre Zuchthaus und eine halbe Million Mark Geldstrafe
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ere Soldaten Ä: Berichte vorn Landesernährung-, amt. 18.25: Otto Dobrindt spielt Dazwischen: 18.30. Aus dem Zeitgeschehen. 1910: 20:
lichten. 20.15: Uebertragung vorn Deutschlandsender Dazwischen: 22 bis 22.15: DD-Nachrichten. 24 bis 24.15: DD-Nachrichten.
Verbrechen gegen das Volksverratsgeseh.
Lpd. Frankfurt a. M., 5. Dez. Nach mehrwöchiger Verhandlung verurteilte ami Dienstag das Sondergericht den 71jährigen Katt Remigius Hermann D i ° tz - aus Frankfurt am Main, M>s°n Volksverrats, Devisenverbrechens und Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung zu 6 Jahren Zuchthaus, 500000 R M. Geldstrafe und S Jahren Ehrverlust. Im Nichtbeitreibungsfall sind für je 1000 RM. ein Tag Zuchthaus zu verbüßen. Dem Angeklagten wurden «Monate der Un er-
Tv. Beuern — DfB.-R. Gießen 6:2 (2:2)
Tv. Nauborn — Tv. Garbenheim 12:3.
Die Mtver gaben in Hörnsheim eine gute Figur ab. — Ein fchwaches Spiel gab es in Garbenheim. Beide Mannschaften bemühten sich keineswegs, ihr wahres Können zu zeigen, verlegten sich vielmehr daraus, so primitiv wie möglich den Sieg sicher-
20. Fottsetzung. (Nachdruck verboten.) <
Was wurde noch gesprochen an diesem Abend auf ; der Terrasse des Heitfeldschen Hauses? In Worten nichts, was eine besondere Deu ung bekommen konnte. Aus Heitfelds Augen leuchtete Lebendigkeit und Energie. Er sprach von wetten R^sen. die er gemacht hatte. Auch Luise war m der Wett herum- gekommen. Sie war gewiß nicht immer so sicher und mit wohlgefüllter Börse gereist wie der Doktor Hett- seld. Bunte Erinnerungen — von denen sie nicht sprach. Wanderbühnen, Tourneen mit Verpflichtungen für kleine, oft erbärmliche Banet6s Dann der Aufstieg — Filmreisen. Sie war gewiß nicht mtt geschlossenen Augen an den Schönheiten der Wett vorübergegangen. Und doch schien es ihr, als Hutten manche Eindrücke wie unentdeckt geschlummert Und nun, in diesem. Gespräch mit dem klugen und eben- biqen Mann Erschien ihr alles, was sie m ihrem Leben auch an Schönem erfahren und gesehen hatte, plötzlich wie eine Entdeckung bei sich selbst.
Aber sie sprachen an diesem herrlichen Abend, in dieser stillen, milden Luft auch noch von Geschäften. Ja sie sprachen wirklich von Geschäften. Und daß es gut wäre, wenn Luise in der kommenden Woche auf einen oder zwei Tage nach Dresden hinuberfahren würde. Zu der Ausstellung dort. Bevpo Brehm fuhr hin und zwei Damen, die für den Erkauf bestimmt mären. Später sollte Warnte dort fern Luise aber sollte der ganzen Geschichte noch den letzten Dreh geben, wie sich der Doktor ausdruckte. „Das können
ErO^ob^fein^Glas und grüßte die Mitarbeiterin. eia er betonte dieses Verhältnis — daß sie des Vaters und seine sehr geschätzte Mitarbeiterin war.
So ging das Gespräch. Und doch waren sie sich beide klar darüber, daß zwischen ihnen sehr viel Unausgesprochenes stand. Diele Fragen und viele Sehn- suchte fühlte dex Mann. Aber er wußte auch, diese Stunde durfte er noch nicht zu solchen Fragen
*» Der Oberhessifche Gebirge v e r e i n, Zweigverein Gießen, hielt am Sonntag seine Manatsversammlung, verbunden mtt derAdventsfeier, ab. Es war eme recht stattliche Anzahl Wanderkameraden erschiene. Der geschäftlicheTeil brachte u. a. einen kurzen Rückblick auf die Novemberwanderung und den Vorbericht auf die am kommenden Sonntag durchzufuhrende letzte ^esjahrlge Wanderung nach dem Wettenberg —Krosdorfer Forst—Wißmar. Beim Tannengrun der Advents- kränze und im Lichterschein der Kerzen fand die Adventsfeier statt. Im Lied-, Wort- und Musikvor trag wurde dieses Vorfestes unserer schonen deutschen Weihnacht gedacht.
chester des Reichssend-ers Köln. 7 bis 715.
richten. 8: Gymnastik. 8.20 bis 9.30: Musik am Vormittag. Es spielt das kleine Orchester des Reichs- senders Frankfurt. 9.10: Was wir Frauen heute wissen müssen. 9.30: Schulfunk (Mittel- und Ober- stufe). Wir senden für die Land sch utt: . ,Bauer lich es Hauswerk im Winter." 10: Frohe Weisen Es Piett das kleine Orchester des Reichssenders Frankftirt. 11: Konzert. 12: Stadt und Land — Aand in Hand. 12.10: Mittagskonzert. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 14: Nachrichten. 14.15: Konzert zum Besten des
Der R. O. in Bad-Nauheim, zur Zett in Untersuchungshaft, ist angeklagt, am 26. Ium m Bad- Rauhem ein Sittlichkeitsverbrechen begangen zu haben.Nach Dernehmung des Angeklagten, der die Tat bestreitet, und einer Reihe von Zeugen wurde die Verhandlung auf Freitag, 8. Dezember, vertagt.
Itundfunkprogramm
Donnerstag, 7. Dezember.
aitung. irr TaBie nuu; ut.i i „Die Geschäfte interessieren mich nM^mehr". sagte preßte seine Lippen dar- die Frau. „Aber ich freue mich, blch dann für em paar private Stunden in meinem Hause zu sehen. Du wirst doch kommen?" m
Das ist selbstverständlich, Anna. Und die Geschäfte werden vielleicht nicht so wichtig sein wie persönliche Gespräche!" entgegnete Heitfeld.
Anna-Elisabeth sah ihn an. Sie fragte: „Wie
erreiche."
Das energische Gesicht des Iuniorchefs der Pap fümerie Heitfeld zeigte eine zornige Entschlofsenye«. Die rechte Hand hatte den Namen MiftieschrleveiL Da stand er auf dem Block: Zaduk! Die Worte ab«, die Heitfeld sprach, klangen verbindlich: „Herr vow Moravihky befindet sich auf der ,Bremen. n Dampfer trifft in drei Tagen in Neuyork ein. kann Ihnen vielleicht behilflich sein.
„Das wäre furchtbar liebenswürdig. ,
, Wir schicken heute eine Luftpostsendung an unfet Haus in Neuyork. Da geben wir das Telegramm a . besten mit. Da bekommt es Herr von Moravitzky seiner Ankunft. Denn daß er sich gleich In unserer' Geschäftshause melden wird, nehme ich an.
„Das wäre sehr nett, wenn sich das fo mache liehe. Ich darf Ihnen also das Telegramm schicken , „Bitte. Und noch etwas: Sie erreichen Frau Dom« tat morgen früh telephonisch hier im Kontor, u wäre gut, wollten Sie Punkt halb neun anru ^ Später sind Besprechungen — es würde da,
^Selbstverständlich. Vielen Dank, Herr Doktor/ Waldemar Heitfeld legte den Hörer auft Er sprang auf und ging eilig durch da» 3twn» Seine Gedanken arbeiteten.
(Fortsetzung folgt.)
kämpft. Wenn auch die Pkatzbesitzer ^verschiedenttich sichere Chancen ausließen, so haben die Gaste ttotz- dem bewiesen, daß sie etwas können.
Zugendfußball
der (Spielvereiniaung 1900.
Großen-Linden I — 1900 I 2:5 (0:1).
Am Sonntag bestritt die 1. Jugend der SMver- einigung ein Freundschaftsspiel in Großen-Linden. Nach 15 Minuten Spielzeit kamen die Gaste durch ein Eigentor der Großen-Lindener zur Führung. Die Gastgeber drängten nun heftig, ihre Angriffe wurden aber immer wieder von der Hmtermann- schaft abgewehrt. In der Folge wurde der Sturm der Blauweißen mehrmals gefährlich, es blieb iedoch bei 1:0 bis zur Pause. Nach dem Wechsel zoE die Blauweißen mächtig los aber ^rch ein^ Fehler der Hintermannschaft fielzunächst der Au^gleuh- Dann aber nahmen die Gaste das Heft m bie S)anö, erböbten auf 3:1, die Großen-Lindener holten noch ein Tor au durch zwei weitere schone Torschüsse mnUr?e aber b« Sieg für 1900 sicher«. 2 - Blauweißen spielten in der Aufstellung. Flick St e (er, Bötz, Schönecke, Heeg, Dahmer, Reuling, Theiß, Weniger, Deeg und Barschel.
Verbot des Naturallohnes.
Die Hauptvereinigung der deutschen Getteide- und Futtermittelwirtschaft teilt u. a. mit, daß nach den geltenden Bestimmungen jebe Berechnung von Naturallohn im Lohn- oder Umtauschgeschaft der Verarbeitungsbetriebe grundsätzlich untersagt i] . Nach § 30 der Verordnung über die öffentliche Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen vom 27. 8.1939 sind Vereinbarungen darüber, datz die Vergütung für die Verarbeitung bewirftchaste- ter Erzeugnisse in einem Teil der zur Berarbettung übergebenen Waren oder der daraus hergestellten Erzeugnisse besteht, unwirksam. Hernach sind aue Naturalvergütungen verboten. Dieses B^bot L> - zieht sich nicht nur auf die Lohn- und Umtauschmüllerei, sondern auf alle Verarbeitungen, insbesondere auch auf die Lohn- und Umtauschbackerei, sowie auf die Lohn- und Umtauschrosterei Da m allen diesen Fällen die Gewährung von Naturallohn in jeder Form unzuläßig ist, darf nur ber je- roeils maßgebende Barlohn berechnet werden. Em Selbstversorger, der in einem Bäckereibetneb Mehl gegen Brot oder andere Backwaren umtauscht oder zu den genannten Erzeugnissen verarbeiten laßt, muh also als entgelt hierfür den festgesetzten Barlohn zahlen. Die Belassung einer „bestimmten Menge der angelieferten Mahlerzeugnisse als Vergütung für den Bäcker ist nicht gestattet.
Wenn das Programm in der vorgesehenen Fas- iu.ru Durchführung kommen konnte, °
lag das nicht zuletzt wicber daran, daß abermals teilwelje noch in letzter Minute, Spiele ausfallen mußten. Die restlichen Paarungen führten mcht überall zu be' iedigenden Ergebnissen. Trotzdem hat dieser erste Einsatz gezeigt, daß die Handballer den an sie ergangenen Ruf verstanden und von sich aus alles getan haben, um dem Einsatz zum Erfolg zu
Tendenz: im Verlaufe fester.
Frankfurt a. M., 5. Dez. Im heutigen Börsenverkehr bewegte sich das Geschäft in engen Grenzen. Die Zurückhaltung hat sich eher noch verstärkt. Die Grundtendenz blieb aber m Anbetracht der starken Geldflüssigkeit durchaus fteundlich, auch setzten sich aus dem Publikum Anlagen fort, nur hatten sie eben kM Format. Anderseits erfolgten auch mäßige Verkäufe, so daß am Aktienmarkt die Kurse erneut uneinheitlich lagen. Die durchschnittlichen Abweichungen hielten sich bei 0,50 bis 1 v.H. Stärker verändert waren Rhemmetall mtt 12y^-.o (122,50), Zellstoff Waldhof mit 112 (113,75), WS. mit 144,75 (146), anderseits holten Hoesch Elsen von ihrem gestrigen Dividendenabschlag.etwas auf mtt 108 65 (107,25). Don den führenden Papieren zogen IG-Farben auf 159,75 (159,40), Verein. Stahl auf pari (99,90), Rheinstahl auf 134,65 (13375) an während Mannesmann 0,65 v. H. einbußten auf 106,13 und AEG. mit 119,50 behauptet blieben. Weiter fest waren noch Bernberg mit 129 (128,25).
Der Rentenmarkt lag still, doch verblieb auch hier Anlageinteresse, besonders in Pfandbriefen und in Steuergutscheinen der Serie II, wahrend Serie I tolles Geschäft hatten. Reichsaltbesitzanleihe gewannen 0,65 v. H. auf 136,50, ferner Dekosama I 0,50 v. H. auf 141 und II 0,25 v. H. auf 161,50. Ligui-Psandbriefe, Jndustrieobligationen und Stadt- anleihen wiesen bei ruhigem Geschäft nur geringe ' Schwankungen auf, ebenso Staatspapiere. Steuer- . gutscheine I per April-Mai gingen spater auf 99,13 • nach 99,20 zurück.
Unnotierte Werte lagen still. Tagesgeld ° unverändert 1,75 v. H. ___
(T\ Nidda, 5. Dez. Dieser Tage fand im Garn- brinussaal ein Vortrag über „Bch-lssmaßigo tz-r- richtung von Luftschutzraumen burch. Luftschutzführer Rück (Büdingen) statt. Eine stattliche Zahl von Hausbesitzern uni> -fonftigen
sich eingefunden. Der Vorttagende gab zahlreiche Anregungen, die die Einrichtung eines einigermaßen zweck entsprech enden Schutzraumes auch bort ermöglichen, wo die Verhältnisse etwas unvorteilhaft liegen. Diesem Vorttag gingen Ausführungen des Kroisgejchästsführer Lehr (Büdingeu) über ®run5; sätzliches zur Verdunkelung und über das Derhal ten bei Fliegeralarm und Flakfeuer voraus.
Kreis Alsfeld.
Roman von Meta Brix
A. Sch. in Rödgen ist angeklagt, am 22. September auf einem fremden Baumstück ber Gemarkung Rödgen die Bäume geschüttelt zu haben so daß das heruntergefallene Obst nicht als Tafelobst, son dern als Fallobst verwendet werden muhte, wodurch ein Schaden von etwa 40 bis 50 RM. entstand. Der Angeklagte, der einen Racheakt begangen haben soll, bestritt jegliche Schu^-. Der An- tlageoertret-er beantragte eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten. Seitens der 23erteibtaung würbe Freisprechung beantragt, da dem Angeklagten eine Schuld nicht nachgewiesen werden könne. Die Ent- sung nicht zu. ^idung wird am Freitag, 8. Dezember, verkündet, laa das nicht
Strafkammer Gießen.
Aus Dem ge ingen V—
I viehverteilungsmarkt) in der Diehv^steigerungshalle Rhein-Main in Gießen kosteten Ochsen ^4 50, Bul- len 35, Kühe 15 bis 44,50, Färsen 41,50 bis 44,50, Kälber 35 bis 65, Schafe 35 bis 43 Rpf- je /i kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,10, bl (135 bis 149,50 kg) 1,10 bj (120 bis 134,50 kg) 1,10, c (100 bis 119 50 kg) 1,08, d (unter 100 kg) 1,02, e—f (unter 80 kg) 0,98, al (fette Specksauen) 1,10, i (Alftchneider) 1,10, g2 (andere Sauen) 1,10, h (Eber) 1,06 RM. Marktoerlaus: Alles ausverkaust.
Mein-Mainische Börse.
oerbelfen. „ , ,
Die Spiele:
Tv. Hörnsheim - Mtv Gießen 7:11 (5:3)
Tv. Garbenheim — Tv. Münchholzhausen 12:10 (6.7)
Tv. Dutenhofen — Tv. 7:12 (4:7)
Tv. Heuchelheim - Mtv Gießen 6:6 (2:5)
6 Uhr: Landvolk, merk' auf! 6.10:, Morg^gym- Tv- Londorf - ^^4^.7)
nasttk. 6.30: Fruhkonzert. Es spielt das große Dr —______________________
^7 1 , . Der See aber glitzerte in -itt-rndem Gefunkel. ^^^beugte sich^über^die schmale, unruhige Hand
»ÄÄ aufanen Lotten Schultern.
MWZWPWSW den Kops: „Nein - es ist schon wurden^schmal^ls si°^t°:^K°m.,che„Ideen has
p°Sie wanilte ihm ihr Gesicht zu, leuchtend imb ^^e, I sot.......
Händen der Frau - er —hnr‘


