Ausgabe 
6.11.1939
 
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Oie Siebzigjährigen wieder im Dienst.

Nachdem viele Männer in den besten Jahren ihren Arbeitsplatz verlassen mußten, um Handwerks­zeug oder Federhalter mit dem Gewehr zu vertau­schen, wurde es selbstverständlich notwendig, daß alles Handwerkszeug auch wieder ausgenommen wurde. Von anderen älteren Händen! So mancher Vater fand sich bereit, an die Stelle seines Sohnes zu treten. So mancher 65- bis 70jährige Mann, der sich mit gutem Recht und nach vielen Jahren der Arbeit zur Ruhe gesetzt hatte, tritt wieder in die Sielen, um dem Sohn den Betrieb aufrecht zu er­halten. Auch in unserer Stadt gibt es manchen Handwerker- und manchen Handelsbetrieb, der nun unter der Leitung eines hochbetagten Mannes steht.

Ein nun 78jähriger Wagnermeister im Neuenweg erzählte uns bei einem Besuch in seiner Werkstatt, daß der gegenwärtige Krieg nun schon der fünfte sei, der in seine Lebenszeit falle. Und sein Sohn, der jetzt im Westen steht, sei auch schon zum zweiten Male dabei: Wettkrieg und nun geaen Engelland. Für das Geschäft ist es gut, daß der Vater das Handwerkszeug niemals so ganz aus den Händen gegeben hat. Jetzt sindet man ihn, den rüstigen 78jährigen, vom Morgen bis zum Abend in der Werkstatt. Mit Stolz fuhrt er den Besucher in das mehrstöckige Lagerhaus und zeigt die Stapel der von langer Hand vorgearbeiteten Räder, Speichen, Naben, usw. aus fachmännisch gepflegten, durchge- trockneten Hölzern. Sauber gearbeitete Stiele für Hacken, Beile, Schaufeln usw. aus gewachsenem Holz geschnitten, stehen abrufbereit im Keller. Er erzählt mit Freude von seiner Kundschaft, die ihm seit 50 Jahren die Treue hält und es heute mehr denn je tut. Das Handwerk ernährt feinen Mann noch, und der Hochbetagte sorgt dafür, soweit er dazu beitragen kann, daß es auch so bleibt. Die Buchrührung und die schriftlichen Arbeiten macht die Schwiegertochter.

In einer Maßschneiderei! 15 Gehilfen sitzen noch in der Werkstatt, obwohl ihrer 6 auch schon unter die Fahnen gerufen wurden! Auch der Junior-Chef steht im Westen! Da blieb für denalten Herrn" auch nichts anderes zu tun übrig, als wieder die Initiative und alle Verantwortung zu übernehmen. Keine Kleinigkeit, wenn für 15 Mann Arbeit vor­handen sein soll! In jüngster Zeit gab es viele Uni­formen anzufertigen, und viele davon sehr rasch, während die Nachfrage nach zivilen Anzügen zu­rückgegangen ist. Für den derzeitigen Leiter des Geschäftes ist es naturgemäß kein Leichtes, ohne den Sohn den Anforderungen gerecht zu werden, und feit Wochen gibt es für ihn keinen rechten Sonntag. Die jahrzehntelange Erfahrung kommt aber sehr zustatten und, da der Vater immer in lebendigster Verbindung mit dem Geschäft blieb, steht der Sohn beruhigt und ohne Sorge vor dem Feind, denn er weiß, daß das Geschäft in bewährten Händen ist.

Der alte Maler- und Weißbindermeister, dem unser nächster Besuch galt, vermißt den Sohn auch im Geschäft; nun steht der alte Meister um so mehr auf dem Posten; es fällt ihm aber doch nicht schwer, denn die Konjunktur ist gegenwärtig von dem pri­vaten Auftraggeber her nicht allzu lebhaft, dafür gibt es aber für einige Behörden zu. tun. Für den Weißbindermeister im vorgerückten Alter ist es allerdings nicht leicht, sich mit dem neuen synthe­tischen Anstrichmaterial zu befreunden, auch Oele und Firnisse sind nicht etwa so reichlich zu haben wie seither, und es gilt, alle handwerkliche Geschick­lichkeit aufzubieten.

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Im Stadtzentrum, in einer Bäckerei, wird das Fehlen des Meisters auch lebhaft empfunden. Hier ist es nun der Schwiegervater, der der Tochter bei­steht und für das Geschäft jeden Morgen um 4.30 Uhr in der Backstube steht. Es fällt der Kundschaft gar nicht sehr auf, daß der Meister selbst nicht mehr da ist. Der alte Bäckermeister hatte bereits vor einigen Jahren das Geschäft an Schwiegersohn und Tochter abgegeben, da ihn selbst hin und wieder das Asthma belästigte und er es aus Gesundheitsrück- stchten für besser hielt, sich zurückzuziehen. Jetzt aber bleibt nichts anderes übrig; er muß wieder mit zupacken. Er macht also morgens die Brötchen, hilft beim Brot und beim Kaffeegebäck, während der Ge­hilfe die Konditoreiwaren macht. Dadurch, daß es morgens schon sehr früh aufzustehen gilt, werden die fehlenden Stunden der Nachtruhe durch ein Schläfchen am Nachmittag nachgeholt. Die Tochter

steht indessen resolut im Laden und vertritt das Geschäft nach außen.

Aber nicht nur im Kreise des Handwerks und des Handels sind die 65- und 70jährigen wieder angetreten, vielmehr sind auch bei mancher staat­lichen und städttschen Behörde (Kreisamt, Stadtver­waltung usw.) Beamte wieder an ihren Arbeits­platz zurückgekehrt, die schon vor Jahren in den Ruhestand versetzt worden waren. Zum Teil hatten sie sich gerne und freiwillig gleich zu Kriegsbeginn zur Verfügung gestellt, zum Teil erbaten die Dienst­stellenleiter ihre Mithilfe und fragten, ob und in welchem Ausmaß sie wieder mitarbeiten zu können

Nach längerer Pause war bei den Frauen der NS.-Frauenschast und des Deutschen Frauenwerkes der Wunsch nach den Zusammenkünften bei den Gemeinschaftsabenden außerordentlich stark gewor­den.Man Hat das Empfinden, daß das Verlangen nach Zusammenschluß stärker als je zuvor gewor­den ist. Daher veranstaltete jede Ortsgruppe wieder ihre Gemeinschaftsabende.

In der Ortsgruppe Nord stellte die Orts­frauenschaftsleiterin Frau Standfuß den Abend unter das Motto von Frau Scholtz-Klink:Wir sind zur Stelle." Sie sprach über die neu zu erfül­lenden Ausgaben und von den schon geleisteten Ar­beiten. Dann kamen die Abteilungsleiterinnen zu Wort. Frau Alt, die Abteilungsleiterin von Volks­wirtschaft-Hauswirtschaft, berichtete über die neu- zeittichen Küchenzettel und empfahl kleine Schriften, die der Hausfrau manchen Rat in der augenblick­lichen Wirtschaftsführung geben können. Frau S p r u ck, die Abteilungsleiterin Hilfsdienst, er­läuterte die Aufgaben, die heute dieser Abteilung erwachsen. Vor allem fei nun die in dieser Zeit so wichtige Nachbarschaftshilfe geregelt. In jedem Block stehen 2 Frauen zur Verfügung, um im Notfälle hilfreich einspringen zu können.

Die Ortsgruppe Ost hielt ihren Ortsgrup­pennachmittag in Form einer Feierstunde ab. Die Ortsgruppenleiterin Frau Hummel sprach über die Größe des Zeitgeschehens und die Haltung, die von der deutschen Frau in dieser Zeit gefordert wird, um sich den Leistungen und der Opferbereit­schaft des im Felde stehenden Mannes würdig zu erweisen. Frau Hummel fand warme Worte der Ausrichtung und des Mutes für alle, auf denen die Sorge des täglichen Lebens und die noch grö­ßere um das Ergehen lieber Angehöriger an der Front lastet. Sie schloß mit dem Gedicht des

glaubten. So traten viele Im Dienst ergraute Män­ner wieder in dieSielen" und wurden erneut zu wertvollen Mitarbeitern. Da gerade diese älteren Beamten mit den bei Entscheidungen irgendwelcher Art zu beachtenden gesetzlichen Bestimmungen ver­traut sind, standen diese Beamten innerhalb kürze­ster Zeit wiedermitten drin" und füllten wir­kungsvoll die Lücken aus, die durch die Einbe­rufung der jungen Berufkameraden gerissen worden sind. *

So erlebt unsere Volksgemeinschaft auf viel­fältige Weise die Einsatzbereitschaft des deutschen Menschen. Von der jungen Briefträgerin bis zuni ergrauten Bürodirektor stehen viele an der inneren Front im Bewußtsein dessen, daß eben eine außer­ordentliche Zeit auch außerordentlichen Einsatz fordert. N-

Frauenschaftsmitgliedes H. SchönEngland". Frau Fischer und Frau Caesar erfreuten die Frauen noch mit einem Satz aus der Pathetique von Beethoven, der ganz der erhebenden Feier­stunde an gep aßt war.

Die Ortsgruppe Mitte eröffnete ihren Abend mit dem LiedeAuf hebt unsere Fahne". Nach einer ernsten Begrüßung durch die Ortsgrup- penleitertn Frau Wemper wurden einige Mit­teilungen, die Ortsgruppe und die laufende Arbeit betreffen, bekanntgegeben. Frau Fischer und Frau Willecke erfreuten hierauf die Frauen mit einem Musikstück von Mozart für Klavier und Geige. Es erfolgte ein kurzer Bericht über die Außenpolitik nach der Rede Reichsaußenministers von Ribbentrop. Mit dem LiedUns war das Los geben" schloß der Nachmittag.

Der Nachmittag der Ortsgruppe Süd wurde von der Ortsgruppenleiterin Frau Kranz ausge­füllt mit einem Ueberblick über die geleistete Arbeit während der letzten Kriegswochen. Dann kamen ein Bericht -über die anfallenden Arbeiten und die Auf­forderung an die Frauen, sich auch für die neuen Anforderungen mit der gleichen Pflichterfüllung einzusetzen, wie in den vergangenen Wochen. Fer­ner wurden die Mitgliedskarten an die vom Frauenwerk in die Frauenschaft übernommenen Frauen und die neu zum Frauenwerk ein getretenen Frauen verteilt. Durch die Lieder der Frauenschaft und der Nattoin erhielt der Nachmittag seine Weihe.

Die Abteilung Grenzland-Ausland hatte ihren ersten Arbeitsnachmittag. Es wurde eifrig an den herzustellenden Säuglings körben gearbeitet. Zur Aufklärung der Frauen wurde einiges aus dem interessanten Buch:Polen kurz vor dem Kriege" vorgelesen. Gfs.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat den seitherigen Botschaftsrat bei der Botschaft in Paris, Dr. Curt Bräuer, zum Gesandten in Oslo ernannt als Nachfolger des vor kurzem verschiedenen Dr. Sahm.

Zur Fortsetzung der Sachverständigen- beratungen, zu der sich Mitte September die Delegierten der O s l o st a a t e n in Brüssel ver­sammelt hatten, ist für Montag eine neue Kon- ferenz nach Kopenhagen einberufen wor­den. Die Verhandlungen gelten verschiedenen fra­gen des neutralen Rechts.

Der Duce hat den italienischen Äj o n- Prinzen empfangen, mit 'dem er eine Stunde lang über militärische Fragen sprach, welche die dem Kronprinzen unterstehenden Armeegruppen de- treffen. Ferner hatte Mussolini mit dem neuen Generalstabschef des italienischen Heeres, Marschall G r a 3 i a n i, eine zweistündige Unterredung. Zum stellvertretenden Generalstabschef des Heeres ist der bisherige Militärattache in Berlin, General R o a t- t a, ernannt worden. Am Sonntag hatte der Duce eine Besprechung mit dem neuen Staatssekretär im Kriegsministerium, General Soddu, über die Erweiterung der Offtziers- und Unterofsiziers- f obere.

*

Im Zuge der großen Umsiedlung der deutschen Volksgruppe in Lettland in das Sletd) verließen am Sonntagabend mit dem deutschen DampferGeneral von Steuden" 2858 Volksdeutsche Riga. Es ist der erste große Transport von Volksdeutschen aus Lettland. Bis­her konnten nur deutsche Reichsangehörige ab­transportiert werden.

Aus aller Wett.

22 Minuten.

Zugunfall auf dem Bahnhof Sluttgark-Wesk.

Auf dem Bahnhof Stuttgart^West stieß am Sams­tag um 21 Uhr der Schnellzug ZürichBerlin mit einer Leerlokomotive zusammen. Dabei wurde die Stirnwand eines D-Zugwagens eingedrückt. Ein 18jähriges Mädchen trug schwere Verletzungen da­von, wahrend zehn Personen leicht verletzt wurden.

Ein Plünderer hingerichtet.

Am 4. November 1939 wurde der am 24. Septem­ber 1904 in Miltenberg (Main) geborene Heinrich Hubert hingerichtet, der vom Sonderge- richt Kaiserslautern wegen Verbrechens wider die Verordnung gegen Volksschädlinge zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt worden ist. Hubert hat in einem aus militärischen Gründen von der Zivil­bevölkerung geräumten Grenzort geplündert.

Der Gariher Raubmörder festgenommen.

Der Raubmörder Erich Seufert, der vor eini­gen Tagen die alleinstehende 61jährige Witwe Grafe in Garitz bei B ad Kissingen ermordet hat, wurde am Samstag in Wien f e ft genom­men. Seufert ist geständig.

Lastkraftwagen mit belgischen Soldaten verunglückt.

In der Nähe von H a s s e l t in Belgisch-Limburg raste ein Militärlastwagen, in dem sich 28 Soldaten befanden, infolge Versagens der Steuerung mit voller Geschwindigkeit gegen einen Baum und überschlug sich. Ein Soldat wurde auf der Stelle getötet, zwei weitere starben im Krankenhaus. Von den Verletzten haben vier Soldaten so schwere Verletzungen erlitten, daß man an ihrem Auf­kommen zweifelt.

Absturz eines niederländischen Bombers.

Ein Bomber der niederländisch-indischen Luft­waffe ist bei der Halbinsel Hintu gegenüber Ambon abgestürzt. Wie der Telegraaf erfährt, ist die Ma­schine verbrannt. Die fünf Besatzungmitglieder fanden den Tod.

Hochherzige Spende eines Ausländsdeutschen.

Einen prakttschen Beweis seiner engen Verdun- denheit mit der alten deutschen Heimat gab der feit Jahren in Kopenhagen lebende Obersteiner Otto Decker. Er wird der NSV. seiner Heimatstadt I d a r - O b e r st e i n von jetzt ab bis Weihnachten jede Woche einen Zentner Butter üb er­weisen.

Frauenhilfsdienst ist Ehrendienst.

Einsatz des Frauenhilfsdienstes für Wohlfahrt und. Krankenpflege zur Unterstützung der Schwestern.

Aufnahme: Otti Zacharias (M.)

ZEn" näher«! die künstliche Atmung in den

über 9ben RrouenhiHs-Tweren Luftregionen gestattete. Der Fall dauerte

len.

Göring-Ufer 25.

Partei eingesetzt. Die arbeits­mäßige Belastung der Frau ist heute zum Teil sehr groß, und die pflegerischen Berufe bedürfen der Unterstützung. Es ist daher eine Ehrenpflicht jedes jungen Mädels, das sich dafür frei machen kann, sich für den zweijährigen Frauen- hilfsdienst zur Verfügung zu stel-

Fallschirmabsprung aus 10 000 INeter Höhe.

Der russische Ingenieur Solodovnik hat die bemerkenswerte Leistung vollbracht, aus 10 000 Meter Höhe mit dem Fallschirm abzuspringen. Er hatte zu diesem Zweck einen besonderen, hermetisch verschlossenen Anzug an-

Auskunft über den Frauenhilfs- dienst erteilt schriftlich und münd­lich die Gaustelle des Deutschen Frauenwerkes, Abt. Hilfsdienst, Frankfurt am Main, »Hermann-

NSG. Im Gau Hessen-Nassau wurde in den letzten Wochen eine große Anzahl von Mädel in Krankenhäusern, Kindergärten und Wohlfahrtseinrichtungen zur Hilfe der NS.-Schwester und in Siedlungen zur Entlastung der dort arbeitenden Fachkräfte der

Gemeinschastsabende der AS.-Frauenschast.

Gießen, den 6. November 1939.

6714D

aus Lollar, im 16. Lebensjahre.

Wir verlieren in ihr eine treue, pfichteifrige, nie er­müdende, jederzeit bereite, freundliche Arbeitskame­radin, deren Andenken wir stets in Ehren halten. Sie wird uns stets Vorbild bleiben.

Betriebsführer und Gefolgschaft der Firma Lebensmittel- und Feinkosthaus Otto Avemann

Infolge eines tragischen Unglücksfalles verschied am Samstagabend unsere Arbeitskameradin

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