Stadt und Land
Kinder keine Ueberanftrengung erfährt. Es handelt
uer,
nojfen gewinnen lassen.
geschichtlicher Ueberlieferung, das tradition-treue neu. Weniger Derannr iji oei un= t
SllÄTin bemTr als einziges Kind in glücklich stams obwohl.sie für das KS
behüteter Freiheit aufgewachsen war, lockten drn aus ebenbürtigneben s b o -p 1
schweifenden Sohn zurück. In dem zweibändigen werken steht, ja, der DM« yier
großen Entwicklungsroman „Hans Alien.--" fein Beste-, und T.e ste- g-g-ben H^Ader La U)tu spiegelt sich, in- FauftifchPhantaftische gesteigert,! lM letzten la stets unübersetzbar blecht, ist I
Professor Dr. Freiherr von Bersch
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Professor Dr. Rajewski, der berühmte Radiumforscher und Leiter, des Kaiser-Wtlhelm-Jn- stitutes für Biophysik behandelte den Einfluß der radioaktiven Umwelt auf die Organismen. Die Entdeckung des Ehepaares Curie, daß auf der Erde
Zum zweitenmal haben sich die Vertreter zweier Wissensdisziplinen, der Medizin und Naturwissenschaft, zu einer gemeinsamen Tagung
sen Dichters zu seinem heim über dem Dätternsee hinaufgesandt werden, sind die deutschen mit die wärmsten und dankbarsten. C- K.
Organismen und Umwelt.
Kann die Welt die CRaffe ändern? - Wann tritt Radiumvergistung ein?
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Professor Dr. Stellwaag aus- Don diesen Erkenntnissen muß die Schadlingsve- ~ ‘ Massenvermehrungen, kämpfung ausgehen und die Schädlinge bekämpfen,
' ’ 'bevor sie auf dem Plan erschienen sind. So haben
sich auf allen Gebieten aus der gemeinsamen Arbeit zweier Disziplinen, der Medizin und Naturwissenschaft, auf dieser zweiten Wissenschaftlichen Woche wertvolle Erkenntnisse zum Nutzen des Bolksge-
Der Reichsjugendführer besuchte eine Reihe kleiner Dörfer in den Tälern Tirols und Dor- a r l b e r g s. In St. Leonhard im Pitztal, zu Fugen der Oetztaler Alpen, sprach er zur Bevölkerung des Dorfes. Auch in Stams hielt er eine Ansprache.
zu seinem Schreibtisch, wo er das Gutachten vor« and, vollständig ausgearbeitet, klar und torreit^ Daß der Traum wie im letzten Fall zu einer nachtwandlerischen Handlung führt, wird öfter beglaubigt berichtet. In der Traumliteratur werden Falle geschildert, in denen sich Musiker nachtwandelnd ans Klavier setzten und darauf spielen oder Kompositionen niederschrieben, ohne daß fie bei ihrem Erwachen eine Ahnung von chrer schöpferischen Tätigkeit im Traume hatten.
Schöpferische Träume.
Paul Heyse träumte einmal, er wandele mit seinem Freunde Ludwig Schneegans durch d»e Hauptstraßen von Sestri Levante. Sie traten tn die Kirche ein und und fanden dort einen Katafalk, auf dem die Leiche einer schönen, stattlichen Frau von etwa vierzig Jahren ausgebahrt lag. Der Küster erzählte chnen ihre Lebensgeschichte, die so merkwürdig war, daß Schneegans ausrief: „Das ist ja eine richtige Novelle und eine ganz famose!" Etwa vierzehn Tage nach diesem Traum, so erzählt Paul Heyse leibst, hatte er die „Frau Marchesa" geschrieben, und zwar in allen Hauptzügen durchaus nach dem geträumten Bericht des Küsters, aus dem chm sogar einige Namen im Gedächtnis geblieben waren. Im Anschluß an diese Geschichte wird m „Reclams Universum" von einem Fall erzählt, in dem eme Dichterin selbst ihre Werke als „Geisterpoesien bezeichnete; Marie Knorr-Schmidt gab einen Gedlcht- band „Eooe — ein Beitrag zur Dichtung des See- lenlebens" heraus, den sie lediglich als Medium nach Diktat niedergeschrieben haben will, nach Eingebungen, die sie im Traum erlebte. Einem anderen weid- lichen Medium war es möglich, durch traumhafte Einfälle hervorragende Musterzeichnungen mit prächtigen Farbenwirkungen und eigenartigen Ideen zu entwerfen. Eine Firma, die diese Motive auf feinem Delvetsamt naturgetreu wiedergab, brachte diese Produkte als .Listen mit okkulten Mustern in den Handel. Der schottische Arzt Aberorombie berichtet folgenden Fall: Ein hervorragender Rechtsanwalt war in einer wichtigen, schwierigen Angelegenheit um ein Gutachten gebeten worden. Nach- -dem er mehrere Tage sich in die Sache vertieft hatte, bemerkte seine Frau, daß er eines Nachts das Bett verließ, sich an seinen Schrerbtisch begab dort schrieb, dann in sein Bett zuruckkehrte und weiterschlief. Am nächsten Morgen erzählte er ferner Frau, daß er im Traum über den schwierigen Fall ein sehr klares Gutachten verfaßt habe und vieles darum geben würde, wenn er den Gedankengang jeims Trimmes Die Frau führte chn
Kunst und Wissenschaft.
volkspreis für deutsche Dichtung.
Der Begründer des Volkspreises für deutsche Dichtung, Prof. W e r n e r I a n s e n , hat den Vorsitzenden des Deutschen Gemeindetages, Reichsleiter Oberbürgermeister F i e h l e r , gebeten, den Dolks- preis in die Betreuung der Gemeinden zu über3 nehmen. Reichsleiter Fiehler hat diesem Wunsche entsprochen. Der Dolkspreis für deutsche Dichtung wird wie bisher einem ungedruckten oder foeben erschienenen deutschen Werk verliehen. Die Der- leilung erfolgt auf einer kulturpolitischen Kundgebung des Deutschen Gemeindetages, die alljcchr- lich im Rahmen der Reichstagung Schrifttum des Amtes Rosenberg in Braunschweig stattstn- det. Reichsleiter Fiehler hat ein Kuratorium gebildet dem neben führenden Kulturpolitikern der gemeindlichen Selbstverwaltung Vertreter der zustan^ digen Reichsstellen, des Staates, der Partei und der Berufsstände angehören.
Das erste großdeutsche Druckner-Fest.
Das erste großdeutsche Bruckner-Fest erreichte nach Festveranstaltungen in Linz und S t. y I oj , rian am Mittwoch in Wien seinen Hoh^unkt. In Anwesenheit der Reichsminister Rup und Seyß-Inguart fand im großen Musikverems- saal die F e st v e r s a m m l u n a d e r Deutschen Bruckner.Gesell schäft statt, m der die Ernennung des Reichsministers Dr S e y h -3n• guart zum ersten E h r en m it glie d berannt- gegeben wurde. Die Festrede hiett der Präsident der Deutschen Bruckner-Gesellschaft, Dr. Wilhelm Furtwängler. Am Abend fand unter der Leitung von Furtwängler die Uraufführung der Orr« ginalfastung von Bruckners achter Symphonie o-woU durch die Wiener Philharmoniker statt.
Oer Alte vom Dätternsee.
Ium 80. Geburtstag
Berner von Herdenstams, 6. Juli.
Verner von Heidenstam ist heute zum lebendigen Mythos Schwedens geworden. Wie ein echter, alter Nordlandrecke ragt er in die Gegenwart hinein als der Hüter und Künder des Vätererbes, der die Größe schwedischer Geschichte für das heutige Geschlecht neu beschworen und lebendig gemacht hat. Es ist dabei kein Widerspruch, daß Heidenstam damit begann, die farbensatte Pracht des fernen Südens voll glühender Begeisterung zu schildern, zuerst als Maler, bald aber vor allem als Dichter und Erzähler. Auch den Wiking, den Normann, hat es nie in der Gebundenheit der Heimat gelitten, er mußte, so lange er jung war, hinausziehen übers Meer; die Ferne, der Süden lockten geheimnisvoll. So war auch in Verner von Heidenstam dieser Drang lebendig. Freudig begrüßte er es, als eine Erkrankung, die den Aufenthalt im Süden not- wendig machte, ihm Gelegenheit gab, Italien, Aegypten, Kleinasien kennen zu lernen.
Seine schönheitstrunkenen Reiseskizzen und der im Orient spielende Roman „Endymion" sind die Frucht dieser Wanderjahre. Die achtziger Jahre, in denen diese Jugendwerke Heidenstams erschienen, waren auch in Schweden die Zeit, die vom Naturalismus beherrscht wurden, da der Pessimismus eines Strindberg tonangebend in der Literatur war. Der junge Dichter, der da so neue und doch so alte, altmodische Töne anfchlug. Lebensbejahung, Schönheit und Phantasie pries, setzte sich von vornherein in Gegensatz zum Zeitgeist. Tapfer aber ging er selber zum Angriff über, indem er <n einer temperamentvollen Streitschrift „Renässans" gegen den ,Schuhmacherrealismus" und die „Schlechtwettcr- dichtung" zu Felde zog.
fchen verändern kann. Die Mechode der Untersuchung ist die Zwillingsforschung. Sie besteht in dem Verglich zwischen den Befunden bei eineiigen d. h. erbgleichen Zwillingen mit denjenigen bei zweieiigen, d. h. erbverschiedenen Zwillingen. Besonderes Interesse beanspruchten eineiige Zwillingspaare, die unter recht verschiedenen Umwelteinflüssen gestanden und sich trotzdem ihrer Erbveranlagung nach gleichartig entwickelt haben. Auf der anderen Seite sehen zweieiige Zwillingspaare, die unter gleichen Um- weltverhältniffen aufwachsen und sich trotzdem zu ganz verschiedenen Menschen entwickeln. Daran sieht man die Bedeutung der Erbanlage, die nur sehr schwer von Umwelteinflüssen wird verändert werden können. — Professor Dr. Rodenwaldt I (Heidelberg) ergänzte diese Ausführungen durch fein Referat über „Rasse und Umwelt", in dem er sich auch dahingehend äußerte, daß die Rasse nicht durch | Umwelteinflüsse geändert werden könne. Wenn auch
die Wandlung, die der Dichter selber durchmachte, möglich, daß auch dieser Teil feines uns m
Weltkonjunktur mehr gebe und daß die Die zwifchenstaatlichen Wirtschaftsbeziehungen .
• Gegenseitigkeitsverhältnisse zwischen je zwei oder doch zwischen wenigen Staaten abge- löst worden sei. Er hat damit begründet, daß der internationale Währungsmechanismus aufgehort habe zu funktionieren. Wie wenig die großen Demo-
zwischen Großbritannien und den- Vereinigten Staaten von Amerika gezeigt. Die beiden mächtigsten Wirtschaftsländer der Erde gehen ein Gegenseitigkeitsverhältnls em, das nicht durch innenpolitische Rücksichten (wie innerhalb des britischen Weltreichs) bestimmt ist. Auf der anderen Seite gibt einer der beiden Partner dieses Vertrages, die Vereinigten Staaten von Amerika, die Wirtschaftsbeziehungen zu einem weiteren bedeutenden Wirtschaftsland, dem Großdeutschen Reich,
zukehren. , , .
Die innere Heimkehr aber war bei Heidenstam nicht, wie das wohl zuweilen geschieht, Abschluß, vielmehr im Gegenteil erst Beginn seines eigentlichen Lebenswerkes, den großen monumentalen Epen aus Schwedens Geschichte. Es spricht für die Tiefe seines Dichtertums, daß er dabei nicht einen Höhepunkt äußeren Glanzes wählte, etwa die^^imperiale Zeit Gustav Adolfs, sondern fern erster Griff galt der großen tragischen Königsgestalt Karls XII., dem trotz der für fein Land so unglücklichen Folgen seiner Politik, bis heute die ganze Liebe des fchwe- dischen Volkes gehört. Mit sicherem Gefühl spurt das Volk den echten Heldengeist dieses Herrschers, der feinen Glanz über die ganze, an sich, so dustere Epoche wirft, und wundervoll ist es, wie Hewem ftam in feinem Roman die „Karoliner , auf deutsch Karl XII. und feine Krieger, diesen Heldengeist sich in dem ehernen Kreis der Kneger spiegeln läßt, während der König fast im Hmter- gründ bleibt und dennoch den leuchtenden Mittelpunkt bildet, von dem alle anderen ihr Licht empfangen Es ist eines der männlichsten Bucher der ganzen schwedischen Literatur, und es machte seinen Verfasser mit einem Schlage zum großen National- dichter seines Volkes.
Neben kleineren, aber köstlichen und in sich wundervoll geschlossenen Werken wie die „Pilger- s a h r t der heiligen Bir gitt a und „San kt Georg und der Drache" erwuchs nun die große Romantrilogie der „F o\ fu n. g erb a um aus der ersten christlichen Zeit Schwedens und das geschichtliche Dolkslesebuch „Die Schweden und ihre Häuptlinge". Em großer Teil dieses Prosawerkes, besonders „Karl XII. utto feinejRne- ger" und die „Folkunger" sind auch in Deutschland wenn auch merkwürdig langsam, eingedrungenund haben diesem großen Dichter nordisch germanischen Heldentums unsere Liebe und Bewunderung gewon- neu. Weniger bekannt ist bei uns die Lyrik Heiden-
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nung geraten ist.
Völker und Volkswirtschaften stellen sich auf die v_
fiaae ein die in langer Entwicklung entstanden ist. in Frankfurt getroffen. Das Gememschaftsge- Die neueren Weltwirtschaftsländer haben den Weg sicht der Wissenschaftler, sich einig zu fühlen in dem non einem erschlossenen zu einem erschließenden Suchen nach Wahrheit, zum Segen der Kranken Lande gemacht. Das gilt auch für Deutschland, und zum Schutz der Gesunden, ist das besonders Kürzlich wurde daran erinnert, daß eine west- charakteristische Zeichen dieser Konferenz. Bedeutende deutsche Kohlenzeche noch im Jahre 1887 ihren Forscher aus den verschiedensten Gebieten der Me- Geschäftsbericht in französischer Sprache veröffent- dizin, Biologie und Naturforschung, Kliniker, Physio- lichte — natürlich weil sich die Mehrheit des Kapi- logen, Erbbiologen, Hygieniker, Mikrobiologen, tals in französischen Händen befand. Meteorologen, Biochemiker, Botaniker, Zoologen Die Gesellschaft, die Berlin mit Gas versorgte, war aus dem ganzen Reich und aus vielen europäischen eine englische Gründung. Die Vereinigten Ländern haben in gemeinsamer Arbeit em auf Staaten von Amerika haben als letztes der heutigen analysierender Forschung und synthetischer Geistes- großen Wirtschaftsländer den Weg vom erschlossenen arbeit beruheiches Material zur allg«mmen^Kennt- zum erschließenden Lande zurückgelegt, aber offenbar so schnell, daß sich die leitenden Manner der Folgerungen, die sich daraus ergaben, nicht bewußt geworden find. Ein Land, das Auslandsguthaben zur Verfügung hat, kann mit den daraus | erzielten Zinserträgen und den Gewinnanteilen einen Einfuhrüberschuß bezahl e n. Lan- der, die selber an andere verschuldet sind, brauchen einen Ausfuhrüberschuß, um ihren Verpflichtungen nachkommen zu können. Deutschland ist durch den Versailler Vertrag und die anschließenden Reparationsbelastungen mit.
einem Schlage von einem Gläubigerstaat zu vj *.■
einem Sckuldnerstaat geworden. Man hat ihm ber bekannte Frankfurter Eugenrker, untersuchte tne aber die Möglichkeit versagt, seinen Außen, grage, ob die Umwelt die Erbanlage eines Men. handel zu „aktivieren", d. h. m e h r a u s z u s u h - s «»rnnhom kann. Die Methode der Unterreit als einzuführen. Dadurch ist Deutschland zu krampfhaften Ausfuhranstrengungen ge- zwungen worden. Soweit die großen Wirtschaftsvölker der Erde das als einen ernsten Storungs- faktor ansehen, tragen sie selber die Schuld, statt aber nachträglich das zu bessern, was sie verdorben haben, begnügen sie sich damit, Deutschland zu verlästern und zu verdächtigen.
Der deutsche Haupttedner in Kopenhagen, Staats- rat Lindemann, hat erklärt, daß es keine Weltkonjunktur mehr gebe und daß ine Vielheit der Zwischenstaatlichen Wirtschaftsbeziehungen durch
fremder Kulturen, von L- , .
Phantasie in eigenartiger, mit Lyrik durchsetzter Prosa neugeschaffen, wandert der nordische Sucher, um zuletzt doch zu seinem eigenen Ursprung zuruck-
wirkt Er unterschied dabei die Toleranz- Folge leisten. Das Elternhaus dar -wnrouen d osi's, unter der die Menge Radium zu verstehen zu der Führung besitzen, daß ^e ^^tskraft chrer ist, die der Mensch in sich aufnehmen kann, ohne es Kmder keine UeberanstrenMng ^ohrt. Es handelt m bemerken und die E r t r ag l i ch k e i t s d o s i s , sich um em Werk, das dem Interesse unse- &ie jene Menge bezeichnet, die der menschliche Kör- r e s g a n z e s ® o 11 e 5 b i e n hinaus
per zwar noch ohne Schaden aufnehmen kann, bei erwachsen aus solchem Einsatz
der aber schon Veränderungen eintreten. Weiterhin freuliche Beziehungen zwischen Stadt und Land, konnte Professor Rajewski ermitteln, daß d a s Der Bauer kann den Jungmannen zeigen, wie schon Knochengerüst die Stelle sei, an der sich Ra- und abwechslungsreich dre Arbeit auf dem Lande ist. diurn anspeichere. Drei Mikrogramm Radium füh- Mancher Junge wird seine Neigung bestärkt str^n, r-n bereits xum Tode — diese wichtige Erkenntnis sich fpater einmal der landwirtschaftlichen ^usbrl konnte an einem Radiumvergifteten gewonnen wer- düng zuzuwenden. Die städtische Fannlie wird ebenden der^in d^s Institut von Professor Rajewski satt? ein anderes Bild des deutschen Bauern ken- einaeliefert wurde In langjähriger Arbeit wurden nenlernen, als es vielfach bisher vorhanden war. in ^diesem Institut Apparate entwickelt, die eine So wird in gemeinschaftlicher Arbeit bas Brot des schnelle und sichere Hilfe bei Radiumvergifteten er- deutschen Volkes gesichert und der Gememschaftsge- möglichen. Diese erste RlLiumoergifteten-Statlon der danke der Natron gestärkt.
Welt befindet sich fr dem neuen KaiserWilhelrn-
Institut für Biophysik in Frankfurt. — Weitere
Referate beschäftigten sich mit der Bedeutung war er 'm wenigen Exemplaren m Sudfrankreich der Luft für den Menschen und der Luft- eingeschleppt worden. Seine Masse, non einigen zusammensetzung. Dabei wies Professor Dr. Pärchen erzeugt, überschwemmte Frankreich unö (Sauer (Berlin) darauf hin, daß der biologisch drängt ungestüm gegen Deutschland vor, so daß ein wichtige JodanteilderLuftin Mitteleuropa stattlicher Abwehrdienst geschaffen werden mutzte, nicht von natürlichen Vorgängen, sondern von In- Untersuchungen über den Kartoffelkäfer ergaben, dustrieverfahren in die Luft geliefert werde. daß er von unseren Witterungsbedmgungen nicht
* abhängig ist, sich also bei jedem Wetter massen-
Der letzte Tag ber wissenschaftlichen Woche weise vermehrt. Es ist der Wissenschaft gelungen, wandte sich den prakttschen Fragen der Schäd- iri<, Ursachen für Massenvermehrungen zu finden lingsbekämpfung zu. Das Masfenaustreten und nachzuweisen, daß oft eine kurze Einwirkung oon pflanzenschädigenden Insekten wirkt sich in der geeigneter Kombinationen von Witterungsiaktoren Pflanzenwelt wie eine Seuche aus. Man unter- auf das kritische Stadium der Entwicttung genügt, scheidet wie *?'*• Nil«-1 s»-- maIa« n?rlforrritn.tff»n «rufe die Schadlinasbe»
führte,' zwei Arten von s.
einmal die jährlichen, wie sie bei Blattlaus, Reblaus, Blutlaus, Apfelwickler vorkommen, und die feuchenartigen, die lange Jahre bedeutungslos bleiben, sich dann plötzlich ins Riesenhafte vermehren und wieder verschwinden. Die Masfenvermehrung wird durch die erblich festgelegte Vermehrungsfähig- kett und durch die Einwirkung der Außenwelt be- sttmmt. Temperatur und Feuchtigkeit sind von gro- , ßer Bedeutung. Natürlich reagieren die verschlede- - nen Insekten auf Feuchtigkeit und Temperatur ganz ' verschiedenartig. So hat in den letzten Jahren von - Frankreich her der Kartoffelkäfer die deut- > sche Westgrenze überschritten. Kurz nach dem Kriege
nis gebracht und neue Anregungen empfangen. Das gewählte Thema „Organismen und Umwelt" ist wohl eines der interessantesten der modernen wissenschaftlichen Forschung. Es versucht, unter einem einheitlichen Gesichtspunkt eine große Anzahl von Einzeltatsachen zu einem neuen Bild zusammenzu» fassen, und zur Erkenntnis von den oielfältiaen Wechselbeziehungen zwischen Organismus und 11m- welt, oon der Einbezagenheit aller Lebewesen in ihren Lebensraum und den Wechselwirkungen aller Lebewesen untereinander.
tern, die in den Tropen geboren würden, eme Steigerung der Körperlänge aufwiesen, so sei damit noch nicht der Beweis erbracht, daß diese Steigerung der Körperlänge auch eMich fei.
Aber Heidenstam war nicht in die Ferne gezogen, um sich an sie zu verlieren, sondern um erst ganz zu sich selbst zu finden. Die wälderumrauschte Heimat am Dätternsee so erfüllt von Sage, Legende, --------\x Ueberlieferung, das traditionstreue
Die Verbundenheit zwischen Stadt und Land, zwischen Erzeuger und Verbraucher, ist bei uns in Deutschland fein theorethisches Bekenntnis, sondern muß jeden Tag durch Taten bewiesen wer- den. Wir wissen, daß der Sieg in der Erzeugungs- schlacht des Bauern zu den ersten Voraussetzungen unserer politischen Unabhängigkeit gehört. Jahr um Jahr stellt die Erntezeit den Bauern vor die Aufgabe, die Früchte des Feldes rechtzeittg in die Scheunen hereinzubrinoen. Dor einigen Jahren standen als Aushilfskräfte genügend Arbeitslose zuy Verfügung. Infolge des wirtschaftlichen Aufsttegs ist das anders geworden, jedes Jahr mußten alle oer«N
betragen habe, ber Rüstungsaufwanb Frankreichs bagegen 4,6 v.H.! Diese Zahlen sind jetzt natürlich weit überholt. Die Antwort auf die Frage, warum Frankreich im Jahre 1928 und bereits eine Reihe von Jahren vorher seinen unnötig hohen Rüstungs- stand gegen Deutschland aufrechterhalten hat, kann nur so lauten: die Derbandmächte haben ihre Abrüstungszusage — das einzige wirkliche Zugeständ- nis, das der Versailler Vertrag gegenüber Deutschland enthält — gebrochen, um ihren „S:eg" nachträglich ausbauen und Deutschland niederhalten zu können. Die Schuld an der schleichenden Krise, die eigentlich seit 20 Jahren, seit Beendigung des Weltkrieges, besteht, und auch die Schuld an der unsoliden Rüstungskonjunktur, die sich Großbrttan- ....
nien, Frankreich und die Vereinigten Staaten von fügbaren Hände herangeholt werden, um die ErntH Amerika verschafft haben, liegen bei jenen Man- -u fcrg€n Auch die Partei in ihren Gliederuni nern, die sich nicht von der Hoffnung trennen ^er Reichs-Arbeitsdienst und dis können, aus den Trümmern ber öeut’hßeurma(^t sind bem Bauern bereitwillig zul fchen Wirtschaft ihr eigenes Wirtschafts- g«kommen. In den letzten Jahren standen unS gebäude aufzustocken. Wundern sich diese Machte au$ nod) viele tausend polnische Saisonarbeiter zur * wirklich, daß Deutschland sich hiergegen wandte, so- Perfügung, die in diesem Sommer Wegfällen. Aus
bald es die Macht wiedergewann, dies nut Aussicht ben befreundeten Ländern Ungarn, Italien, der ' ~ r ' •“ Slowakei usw. sind zahlreiche landwirtschaftliche
Arbeiter eingestellt worden, doch wird auch diese I Aushilfe noch nicht genügen. Um so entschiedener ist der Wille der deutschen Volksgemeinschaft, die gute
I Ernte, die uns winkt, auch in den nächsten Monaten voll zu bergen.
Die deutsche Studentenschaft wird vollzählig eingesetzt, um so wie in den vergangenen Jahren, Arbeitshilfe zu stellen. Und auch die neben dem Licht auch noch andere Strahlen vor- R e i ch s j u ge nd f üh r ung hat einen Aufruf verbanden sind, führte zu der Feststellung, daß einige öffentlicht, ber den Ernteeinsatz der HI. im ganzen wenige chemische Elemente lebendig sind, daß sie Reiche anordnet. In enger Fühlung^mit zerfallen und dabei Energie frei wird, eben jene Ibauernfichrern werden ble Bannsichrer der HI. ihre natürlichen Strahlen. Obwohl die Gesamtmenge der Mitglieder der Erntearbeit zur^D^iugung stellen, radioakttven Elemente klein ist, Ist dennoch die Be- Die Form des Einsatzes wird sich nach den oiftllchen deutung und Gefahr der Strahlen schr groß. Er- Bedingungen richten, sie wird anders fein mi bert innert sei hier nur an die Bedeutung der radio- Kleinstädten und Dörfern, wie m den Mmftriege- trftioen Strahlen für Krebs und Kröpft)ildung. Die bieten, die den landwirtschaitlichen Bezirken entfern- SfB ber U^eTt setzt sich lammen °u- ter liegen Bei den st--dtilch-n Etnhe> en der HI der Radioaktimtit der Erde, der Lust und des wird der Einsatz zum Wochenende erfolgen, fonst Wassers. Es ist das Verdienst non Profesior Drf aber werden besondere Lager^gerichtet ^e den ’Raiemlti die Grenzen gesunden zu haben, bei denen einzelnen Dörfern chre Helfer zutenen. Zweifellos Radium 'für den Menschen gefährlich und schädlich wird die deutsche Jugend diesem ^ufe freudig wirkt Er unterschied dabei die Toleranz- Folg« leisten. Das Elternhaus darf das B-rir-uen
-Irrtum der demokratischen W-stmächte und dam,t.zu leichten Herzens auf. Auch wenn er keinen ihre Schuld an der Krise in folgenden Satz kleiden: Zwang zur Sich-rung d-r D°lkso°rf°rgung ,m s,e haben ohne Berücksichtigung der Folgen a u s Kriegsfall gäbe, mußte DeMchland aus der Abkehr einem Gläubigerland ein Schuldner- großer Lander nom Wirtschaftsoerkehr mit ihm land gemacht. Man hat jetzt auf der Kopen- die Folgerung ziehen daß es f ein er fei ts Part- baaener Taguna der Internationalen Handels- ner für em Segenfeitigkeitsoerhaltms fucht Wenn kammer viel über grundlegende Strukturwandlun- in den erwähnten Gutachten zum Kopenhagener gen gefprochen, die eingetreten feien und die eine Kongreß der Internationalen Handelskammer ge- Rückkehr zu den Dorkriegsnerhältniffen aus,chlosien. lagt wird, „die autarkifchen Bestr-bungen der auto- Sewiß haben zahlreiche Einzelumftände dazu bei- ritären Staaten nerhmd-rt-n die Rückkehr zur mter- getragen die Krise zu verschärfen. Wenn der Führer nationalen Wirtfchastsordnung der Vorkriegszeit , der deutschen Abordnung in Kopenhagen, Staatsrat so ist das nach den soeben getroffenen Feststellungen Lindemann (Bremen), der verbreiteten Ansicht eine jener Legendenbildungen, die sich schon so ost entgegentritt, daß der Welthandel gegenüber der gegen das deutsche Volk ausgewirkt haben, staats. Vorkriegszeit eine Schrumpfung erfahren habe, so jekretar a.D. Dr. Tre nd el e n bürg hat auf einer ist das richtig: der Menge nach hat der inter- Gruppensitzung zu Kopenhagen die dahingehenden nationale Warenaustausch im Jahre 1937 e t m a »efjauptungen bet Gutachter richtiggestellt. o 3 „ fi mehr betragen als im Jahre 1913. Man war sich auf der Kopenhagener Tagung Aber im Jahre 1937 gab es mehr Staaten weitgehend darüber einig, daß die: Wirtschafts- als 24 Jahre zuvor. In der Außenhandelsstatiftik belebung der letzten Jahre als „Rustungs- von 1937 erscheint manches als Ein- und Ausfuhr, konjunktur" zu kennzeichnen fei. Auch hier ist 7i„„n*ln„h nm h.ei
... 1013 SR i n n e n h a n b c 1 im russischen Reiche die Schuldsrage aufgeworfen worden. Es war e I n wirklich, daß Deutschland sich hiei
in^der babsburaifchen Monarchie gewesen ift. en gli I cher R e f e r e N t, der feftstellte, daß im ba d es die Macht wiedergewann,
D» deutsche^ Eisenerzblzuq aus Zothringen war Jahre 1928 der Rüstun^aufwand Deustchlands auf Erfolg zu tun?
1913 Binnenhandel: im Jahre 1937 dagegen Em- nur 1,3 v. H. des L o l k s e I n k o rnrn e n s >
fuhr. Vergleicht man aUerbings b i e Wer t e ber im Außenhandel bewegten Waren nutetiianber, Jo findet man, daß die durchschnittlichen Preise im letzten Dorkriegsjahr um e t w a 5 0 Prozent über denen des Jahres 1937 lagen. Aber entscheidend ist, daß durch die Umkehrung des Gläubiger- und Schuldnerverhältmsses die t n t e r - nationale Zahlungsbilanz tn Unorb-


