Nr. 129 Erstes Matt
189. Jahrgang
Dienstag, 6. Zum 1959
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General-Anzeiger für Oberhessen
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Som Sande in die Mitte.
Der Besuch des Prinzregenten Paul von Jugoslawien in Deutschland ist durch seinen Charakter als Staatsbesuch und durch seine Dauer von vornherein als Ereignis der europäischen Politik gekennzeichnet. Vielleicht ist es aus diesem Anlaß richtig, die Lage Jugoslawiens und des ganzen europäischen Südostens einmal nicht nur aus den Gesichtspunkten der Tagespolitik heraus zu sehen, sondern in dem Bereich weltweiter und geschichtlicher Zusammenhänge zu stellen.
Uralte Handelswege zwischen dem Süden und dem Südosten auf der einen, dem Norden und Nordosten auf der anderen Seite verödeten, als die Entdeckung Amerikas das Weltschwergewicht in die westlichen Randländer Europas verlagerte. Zu diesen Randländern gehört in diesem toinne auch der überwiegende Teil des Altreiches, das durch seine Ströme so eng an die Nordsee angeschlossen ist. Wir können aber z. B. den letzten zwei Jahrhunderten österreichischer Geschichte mit ihren erst langsamen und später krassen Verfallserscheinungen niemals gerecht werden, wenn wir nicht diese Verlagerung des wirtschaftlichen Schwergewichts von der Mitte an den westlichen Rand Europas nach ihrem Vollgewicht in Rechnung stellen. Die Donau ist geradezu ein Symbol dieses zweihundertjährigen Zustandes; niemals erreichte sie die wirtschaftliche Bedeutung von Rhein, Weser, Elbe oder auch nur der Oder.
Vieles, was in diesem Donauraum und dem anschließenden Balkan in dey letzten 60 oder 100 Jahren geschehen ist, muß als instinktive Auflehnung aller hier seßhafter Völker gegen die stiefmütterliche Nolle verstanden werden, die diese einschneidende Verlagerung des wirtschaftlichen Schwergewichts von der Mitte Europas und den nord-südlichen Verkehrswegen an den westeuropäischen Rand und an die atlantische Wirtschaftsorientierung mit sich gebracht hat. Der jähe oft bis zum Chauvinismus übersteigerte Nationalismus, die Hemmungslosigkeit manches Geschehens, die Erbitterung innen- und außenpoli- ttfcher Kämpfe erscheinen wie das Toben eines Gefangenen gegen die Gitterftäbe, die ihn von der goldenen Freiheit kennen. Und erst in diesem weltweiten Zusammenhang wird die fundamentale Bedeutung der politischen Nord-Süd-Achse und des mitteleuropäischen Verkehrs- und Kanalnetzes offenbar, zu dessen ungehemmten Ausbau die Angliederung der Ostmark und des böhmisch-mährischen Raums die Voraussetzungen geschaffen hat. Damit ist das Reich der unmittelbare Nachbar Ungarns und Jugoslawiens geworden, wie umgekehrt auch Italien von der Adria her an die südlichere Hälfte dieses Lebens- und Wirtschaftsraumes grenzt. Man braucht nur einmal mit einem Bleistift auf einer Landkarte dem Lauf der Donau und aller ihrer Nebenflüsse zu folgen, um sofort anschaulich — bildhaft vor den Augen zu haben, „was los ist". Wenn in den letzten Monaten die Idee einer Abkürzung des unteren Donaulaufs durch einen Kanal von Tfchernavoda nach Con- ftanza oder einer Verbindung der Donau unterhalb Belgrads durch das Morava- und Vardar-Tal nach Saloniki in die Debatte geworfen wurde, so handelt es sich dabei um Zukunftsmusik; aber die bloße Idee dieser wichtigen Bauvorhaben ist eine unmittelbare und gradlinige Auswirkung des gewaltigen deutschen Kanalnetzes zwischen Elbe—Weser- Rhein—Main—Donau im Oberlaufe des Flusses. Ohne die tatkräftige Inangriffnahme der wirtschaftlichen Erschließung der Donau im unmittelbarsten deutschen Sprachbereich — das gewalttge Werk wird 1945 vollendet sein! — wären die belebenden Hoffnungen am Unterlauf der Donau, im südslawisch-rumänischen Bereich, Schaum und Dunst.
Werden die Donau- und Balkanvölker die gewaltige Möglichkeit, die sich weit und breit vor ihnen auftut, auch erkennen und mit zähestem, opferwilligsten Einsatz zu nutzen verstehen? Die Haltung der jugoslawischen Regierung gibt dieser Hoffnung Grund. Die Serben sind erst 1878 endgültig aus der alttürkischen Oberhoheit entlassen worden. Damit beginnt ihr selbständiges staatliches Dasein. So sprunghaft äußere Erscheinungen ihrer settherigen Geschichte manchmal gewesen sein mögen, ein bestimmter politischer und sozialer Grundgehalt kon- seroattven Gedankengutes im guten Sinne des Wortes ist unverkennbar. Glühende Vaterlandsliebe, der mächtige Einfluß der orthodoxen Kirche, die soziale Uebertieferung der großfamiliären Hausgenosien- fchaft, auch das Volksfängertum gaben diesem Volke eine sichere Basis, auf die sich die scharfe Ablehnung des Kommunismus gründete. Es ging nicht ohne Enttäuschungen ab, von denen manche erst in den letzten Wochen ganz kraß offenbar geworden sind. Die Idee des Balkan-Bundes, der die 60 oder 70 Millionen Menschen dieses Gebietes aus dem Kräftespiel der Großmächte herausnehmen sollte, ist durch den Anschluß der Türkei an England gescheitert, und Jugoslawien hat den Mut gehabt, diese Tatsache festzustellen und damit „aus- zusprechen, was ist". Vielleicht sind auch hier tiefere uhb zugleich weitere Ursachenreihen ausschlaggebend Die Verlegung des türkischen Regierungssitzes von Konstantinopel nach Ankara mag dem anatolisch- türkifcheii Bauernvolk seinen natürlichen politischen Mittelpunkt gegeben haben, aber niemand wird die verwegene These aufstellen wollen, daß Ankara politisch, sozial, kulturell oder wirtschaftlich Belgrad ober Bukarest näher liegt als Berlin ober Wien. Wir wissen, baß auch in Sübslawien ber Balkanbund Jdeenverbindungen an die Rolle von Byzanz — und das mit dem Namen Byzanz verbundene oströmische Reich überlebte das eigentliche römische Reich um 1000 Jahre! — eine große Rolle gespielt haben. Vielleicht war die Heilung durch Anschauungsunterricht notwendig. Dr- Ho-
Vertrauensvolle Freundschaft und enge Zusammenarbeit.
Mehrstündige Besprechungen des Führers mit Prinzregent Paul.
Berlin, 5. Ium. (DRV.) Der Führer hatte heute noch einmal eine Zusammenkunft mit Seiner küniglichenhoheit demPrinz- regenten Paul von Jugoslawien in der neuen Reichskanzlei. Bei der mehrstündigen Aussprache waren der jugoslawische Außenminister Eincar-Markowitsch und der Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop zugegen. Bor- her hatte der Führer Ihre königlichen Hoheiten den Prinzregenten Paul und die Prinzessin Olga von Jugoslawien zum Frühstück in sein Haus gebeten und anschließend mit seinen hohen Gästen den Tee im Garten der Reichskanzlei eingenommen.
Der Besuch des Prinzregenten Paul von Jugoslawien und seiner Begleitung in Berlin hat Gelegenheit zu einem umfassenden politischen Meinungsaustausch zwischen den jugoslawischen Gästen und den maßgebenden deutschen Stellen geboten. Die Besprechungen, die in offener Herzlichkeit und in freund- schaftlichstem Geiste geführt wurden, haben sich auf alle die beiden Ländern berührenden Fragen erstreckt. Beide Teile sehen in der v e r - trauensvollenFreundschaft und engen Zusammenarbeit, die Jugoslawien mit Deutschland und Italien verbindet, ein wesentliches Element für die Beruhigung Europas und für eine Politik, die eine mirklik auf- bauende Arbeit zum Ziele hat. Beide Regierungen sind fest entschlossen, ihre Beziehungen auf dieser klaren und festen Grundlage in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Beziehung weiter zu vertiefen. Sie sind in voller llebereinstimmung mit der italienischen Regierung davon überzeugt, daß sie mit dieser klaren Politik der Aufgabe dienen, die gegenwärtig auf Europa lastenden politischen Spannungen zu entlasten und eine die Lebensrechte der Völker gewährleistende friedliche Entwicklung sicherzu- siellen.
Abschluß des Staatsbesuches.
Der Führer geleitet seine Gäste zum Bahnhof.
Berlin, 5. Juni. (DNB.) Prinzregent Paul von Jugoslawien und Prinzessin Olga haben die Reichshauptstabt am Montagabend mieber verlassen. Der Staatsbesuch hat bamit feinen Abschluß gefunben. Der Prinzregent unb feine Gemahlin bleiben noch mehrere Tage als private Gäste in Deutschlanb. Der Son- berzug des Prinzregenten verließ ben Lehrter Bahn- Hof um 19.38 Uhr. Der Führ er gab seinen hohen Gästen bas Geleit zum Bahnhof unb verabschiedete sich von ihnen auf bas herzlichste.
Auf ber Fahrt vom Schloß Bellevue zum Lehrter Bahnhof, auf ber Prinzregent Paul vom Führer begleitet würbe, brachten viele Hundert- taufenbe, bie sich zu beiden Seiten der festlich geschmückten Fahrstraßen eingefunden hatten, den hohen Gästen aus dem jungen soldatischen Nachbarstaat herzliche Ovationen dar, bie ihnen noch einmal bie ganze Sympathie bes beutschen Volkes zum Ausdruck brachte.
Die festlichen Tage des Prinzregentenbesuches m ber Reichshauptstabt fanden ihren mürbigen Ausklang in ber Halle bes Lehrter Bahnhofs. Der Führer geleitete ben P r i n z r e g e n t e n zur Mitte des Bahnsteiges, wo sie von ben versammelten Ehrengästen begrüßt wurden. Dann verabschiedete sich Adolf Hitler herzlich von Prinzessin Olga, ber er einen prächtigen Orchibeenstrauß überreichte, während sich Generalfeldmarschall G ö - ring mit dem Prinzregenten unterhält. Dann wechselten der F ü h r e r und der P r i n z r e g e n t einen herzlichen Händedruck. Frau Göring verabschiedete sich von den hohen Gästen und überreichte Prinzessin Olga einen wunderbaren Lilienstrauß. Um 19.38 Uhr fuhr der Sonderzug unter ben Klängen der jugoslawischen Nationalhymne langsam aus ber Halle. Der Führer entbietet seinen Gästen zum Abschied ben deutschen Gruß: Freudiges Echo in Jugoslawien.
Belgrad, 5. Juni. (DNB.) Die feierliche Verabschiedung des Prinzregenten Paul und
seiner Gemahlin wurde v o n a 11 e n jugoslawisch e n R u n d f u n k s e n d e r n ü b e r t r a g e n. In Belgrad stauten sich die Menschen in den abendlich belebten Straßen vor ben Nuubfunkgeschäften unb Kaffeehäusern. Aus allen Häusern ertönten bie Lautsprecher. Ueberall ist man freubig berührt von ber herzlichen Begrüßung bes Prinzregentenpaares burch bie Berliner Bevölkerung. Der jugoslawische Rundfunksprecher brachte bie allgemeine Stimmung zum Ausbruck, als er erklärte, es fei eine nationale Pflicht, bas burch biefen erhebenden Staatsbesuch noch fester geknüpfte Freuudschafts- banb zwischen Deutschlanb unb Jugoslawien immer weiter zu festigen.
London weiß nichts zu sagen.
L o n d o n , 6. Juni. (DNB. Funkspruch.) Anläßlich bes Abschlusses bes Staatsbesuches bes jugoslawisch enPrinzregentenpaaresin Berlin veröffentlichen bie Londoner Blätter zum Teil ausführliche Berichte über ben letzten Tag bes Besuches, sowie über bie Abreise ber jugoslawischen Gäste. Kein Blatt nimmt jeboch in irgenbeiher Weise Stellung. Auch bas Abschlußcommunique wirb von ben Blättern kommentarlos verzeichnet.
In Paris stark beachtet.
Paris, 6. Juni. (DNB. Funkspruch.) In ber Presse vom Dienstagfrüh rückt ber lange Besuch bes PrinzregentenPaulvonJugoslawien beim Führer in ben Vorbergrunb der außenpolitischen Betrachtungen. Die Blätter veröfsentlichen bas amtliche (Kommunique über ben Abschluß der m ehrst ü n b i g e n politischen Besprechungen zwischen bem Führer unb bem Prinz- r e g e n t e n in Anwesenheit bes beutschen unb jugoslawischen Außenministers unb heben schon in ben Ueberschriften unb ber äußeren Ausmachung bie Be- beutung hervor, bie man in Paris augenscheinlich — wenn auch ungern — ber festen Entschlossenheit herber Regierungen zumißt, ihre Beziehungen auf allen Gebieten in enger Ueberem» stimmungmitJtalienzuvertiefen. Auch bem bevorftehenben Aufenthalt des Prinzregenten auf dem Wohnsitz des Generalfelbmarschalls Göring in ber Schorfheibe mißt tjian befonbere Bebeutung zu.
Oer Appell der Tapferkeit.
Gen-rats-ldmoeschatl Göring bei »en Gyani-nkämpser» der Luftwaffe.
D ö b e r i tz , 5. Juni. (DNB.) Nachbern am Samstag der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, ün Lager der Legion Conbor auf bem Truppenübungsplatz Döberitz im Beisein ' zahlreicher Generale bie Freiwilligen bes Heeres, bie am Kampf in Spanien gegen ben Bolschewismus teilgenommen haben, besichtigt und bie vom Führer verliehenen Goldenen und Silbernen Ehrenkreuze an bie Tapfersten ber Freiwilligen überreicht hatte, fand qm Montag früh auf bem
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Unser Bilb links geigt Großabmiral Raeb zeigt Generalfelbmarschall Göring, als er Zeichnung überreichte. -
Appellplatz bes Lagers burch ben Oberbefehlshaber ber Kriegsmarine, Großabmiral Dr. h. c. Raeber, eine Besichtigung der an bem Kampf in Spanien ober vor der spanischen Küste beteiligten Marine- Einheiten statt. Der Großadmiral überreichte dabei den verdienstvollsten Offizieren und Männern ber Kriegsmarine bie ihnen vom Führer verliehenen Goldenen und Silbernen Ehrenkreuze.
Ferner fand am Montag die große Besichtigung der an dem Kampf in Spanien beteiligten Einheiten
er bei der Orbensübergabe. Das rechte Bild einem verwundeten Fliegeroffizier feine Aus-
- (Scherl-Bilderdienst-M.)
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der Luftwaffe durch den Oberbefehlshaber ber Luftwaffe, Generalfeldmarschall G ö r i n g, in Gegenwart zahlreicher Generale unb Vertreter von Partei unb Staat statt. Nach ber Meldung der Truppe durch den ehemaligen Kommandanten des Lustwaffeneiirsatzes, General der Flieger V.o l k- mann, schritt Generalfeldmarschall Göring bie Fronten in Begleitung des Chefs des Oberkommandos der Wehrmacht, 'Generaloberst Keitel, des Generalinspekteurs ber Luftwaffe, Generaloberst Milch, und der ehemaligen Kommandeure des Luftwaffeneinsatzes in * Spanien, ben Generalen Speprfe unb Volkmann, bie ebenfalls bas Ehrenkleib der Spanienkämpfer trugen, ab.
Generalfelbmarschall Göring
sprach bann als Oberbefehlshaber ber Luftwaffe ben heimgekehrten Freiwilligen ber Luftwaffe feinen Dank und feine Anerkennung für ihre Leistungen in Spanien aus. Er sagte in seiner Ansprache u. a.: In den vergangenen Jahren unb Monaten wurde von euren Taten nichts gesprochen und nichts ge», schrieben. Das Bewußtsein der Pflichterfüllung war euer einziger Lohn. Heute nun weiß das deutsche Volk, wie viele Freiwillige im Laufe der Kampfjahre nach Spanien eilten, um dort ihre Pflicht zu erfüllen, um ihr Leben einzusetzen für. dos ewige hohe Ziel des Soldaten. Viele sind nicht mehr zurückgekehrt. Sie haben die letzte Soldaten-
Nichtangriffsverträge werben unterzeichnet.
Morgen im Auswärtigen Amt in Berlin.
Vertin. 5. Juni. (DRV.) Rach erfolgter Einigung über die Einzelheiten der Richtangrifss- vertrüge zwischen Deutschland und Lettland und Deutschland und, E st l a n d hat der Reichsminister des Auswärtigen von Ribben- t r o p den lettischen Außenminister M u n t e r s und den estnischen Außenminister Selters als Gäste der Reichsregierung nach Berlin eingeladcn. um hier die feierliche Unterzeichnung der beiden Verträge vorzunehmen. Dieser Einladung solgend. werden Außenminister Selters und Außenminister M u n t e r s am Dienslagnachmittag bzw. am Mittwochmorgen in Berlin eintreffen. Die Unterzeichnung der Richiangriffsvertcäge wird am Mittwochnachmittag im Ausivärtigen Amt stattfindcn.


