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189. Jahrgang
Dienstag, 5. Dezember 1959
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London bestätigt: 750üüü Tonnen versenkt
wobei
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oder nach
Englische Blockadeverschärfung - ein Schlag gegen Skandinavien.
durften bezwungen, die Stellungen südlich der Do- tou und in Rumänien jahrelang verteidigt. Beim llinzug in' Bukarest feierte Mackensen gerade seinen 67. Geburtstag. An diesem Tage schrieb er an seine ^jährige Mutter, daß er sich sehr klein vorkomme Dr den gewaltigen Leistungen seiner Soldaten, dieses bescheidene Wort ehrt den großen Mann.
. Nach dem Zusammenbruch führte der General- '1 von Mackensen sein Heer durch Un-
Ministerpräsident Göring berief den Generalfeldmarschall 1933 in den Preußischen Staatsrat. Der Führer überwies ihm als Dotation des deutschen Bolkes die Domäne Brüssow in der Uckermark. So ist Mackensen wieder das geworden, was er im Anfang seiner Laufbahn war: Landwirt und Soldat. Diesem Umstande verdankt er auch seine geistige und körperliche Frische, die ihm bis ins hohe Alter treu geblieben ist.
Heute ist der Osten, dem ein großer Teil 2>er Lebensarbeit Mackensens galt, wieder deutsches Land. Nun sind die Schlachtfelder in Polen, über die er vor 25 Jahren geritten ist, zum deutschen Bauernland bestimmt. Er selbst schrieb einmal, daß er zum Abruf zur Großen Armee gerüstet sei, je lichter die Zahl der Altersgenossen in den letzten Jahren werde. Das deutsche Volk aber ist glücklich, den ältesten Generalfeldmarschall noch in seiner Mitte zu wissen, damit er Zeuge der herrlichen Taten der deutschen Wehrmacht sei, die auf den
sich nicht In der Lage, die Geschäfte einzugehen, ein Umstand, der nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, daß seit Ausbruch des Krieges rund 15 2 0 0 0 Tonnen Tankraum versenkt worden ist.
Kennzeichnend für die Besorgnis der neutralen Reedereien ist eine Aeußerung des bekannten dänischen Reeders Knud L a ur i tz e n. Dieser vertritt die Ansicht, daß die nunmehr eingeleitete wirtschaftliche Kriegführung auf die Dauer so viele Opfer von den Neutralen fordern werde, daß es schon jetzt an der Zeit sei, an das Auflegen neuer Schiffe zu denken, um nach Beendigung des Krieges den dann erforderlichen Tonnageraum zur Verfügung zu haben.
ist nur notwendig, daß das nationalsozialistische Ideal bis ins letzte unserer Rechtsverwirklichung einwirkt: Das Kriegsrecht dieses nationalsozialistischen Reiches bedeutet die Gewährleistung der absoluten Einheit von Führung und Geführten in jedem Bereich. Jedes Krietzsrecht des nationalsozialistischen Reiches ist ausschließlich bedingt von einem soldatischen Ideal.
Im Krieg kann man nur dafür sorgen, die Urelemente der Kraft sicherzustellen, als das sind: völkische Einheit und Vernichtung jeder Möglichkeit feindlichen Widerstandes. Jetzt gilt nur das entscheidende Prinzip: wer ist stärker? Wer ist entschlossener? Wer hat bessere Nerven? Daraus allein baut sich die Entscheidung auf. Der Krieg ist der Appell an die Kraft. Er sieht im einzelnen den Träger des Gemeinschaftsschicksals, der sein Recht in die Waagschale des Volkes wirst. Es geht in diesem. Kampf nicht nur um Deutschland und um unseren Führer, sondern das Entscheidende ist die Durchsetzung unseres nationalsoziali- stischen Ordnungsprinzips. Der Führer sagte einmal: „Sie gönnen uns nicht unseren Sozialismus, sie wollen nicht haben, daß wir Sozialisten sind. Nicht Recht und Liberalismus sind identisch, auch nicht Recht und Demokratte, aber Recht und Sozialismus sind identisch."
Ueberlieferungen des allen Heeres fußt. In diesem Sinne grüßt das Vaterland einen der treuesten seiner großen Söhne zur seltenen Feier des 90. Geburtstages!
Ungarische Glückwünsche fürMackensen
Berlin, 4. Dez. (DNB.) Aus Anlaß der Vollendung des 90. Lebensjahres des Generalfeldmarschalls vonMackensen erschienen am Montag auf seinem Gut in Brüssow der ungarische Militärattache in Berlin, Oberst Koloman von H a r t y , der die Glückwünsche des Kgl. Ungarischen Honoedministers und der Kgl. Ungarischen Honved übermittelte, und der Kgl. Ungarische Geheime Rat Minister a. D. Nikolaus von Kozma, der als Schwadronschef des ehemaligen k. k. Husarenregiments, dessen Inhaber der Generalfeldmarschall ist, die herzlichsten Glückwünsche des Regiments überbrachte.
den anderen Reeder dazu bewegen, Fahrten England zu unternehmen.
Oie englische Regierung muh die Frachtsätze erhöhen.
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sind es immerhin auch noch 740 000 Tonnen.
Wir stellen daher fest: Der brittsche Rundfunk hat am 1. Dezember zu den deutschen Meldungen über eine Gesamtversenkung von 750 000 Tonnen Schiffsraum — neutralem und britischem — wörtlich erklärt: Die deutsche Rechenkunst ist eine gewaltigere Waffe als die deutschen Minen und Torpedos. Unsere gesamten Verluste betragen bisher 252 000 Tonnen. Am 4. Dezember gibt man in London s e l b st 740 000 bzw. 840 000 Tonnen zu. Offenbar ist Churchills Schubkastenliste aus Versehen in das Reuterbüro gelangt. Gespannt darf man sein, wie sich Lügen-Churchill aus dieser Klemme herauswin- den wird
Englischer 10000-Tonnen-Oampfer -• versenkt.
Amsterdam, 4. Dez. (DNB.) Der englische Dampfer „Dorlc Star", 10086 Tonnen, ist im Südatlantik durch ein deutsches Kriegsschiff versenkt worden. Der englische Dampfer „E s k - bene“ (3829 Tonnen) lief auf eine 2Hin e und sank. Die Besatzung von 29 Mann landete in einem schottischen Hafen. Die beiden Glasgower
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Amsterdam, 5. Dez. (DNB. Funkspruch.) Infolge der schweren Verluste, die der deutsche Seekrieg der englischen Handelsschiffahrt zufügt, und in Anbetracht des großen Risikos der britischen Reedereien sah sich die englische Regierung genötigt, den Reedern eine Erhöhung der Frachtsätze zu versprechen, die amtliche Stellen den Schiffseigentümern zahlen. Wie die Rotterdamer Zeitung „Maasbode" berichtet, werden diese Frachtsätze um 33 v. H. heraufgesetzt werden, und zwar rückwirkend vom 1. November ab.
Oer Wehrmachtsbericht vom Montag.
Berlin, 4. Dez. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3m Westen keine besonderen Ereignisse.
Englische Kampfflugzeuge versuchten am 3. 12* einen Angriff auf Helgoland. Die frühzeitig einsehende deutsche Abwehr verhinderte die planmäßige Durchführung des Angriffs. Außer einem Treffer auf einen kleinen Fischlogger ist kein Schaden angerichtet worden.
Erlogene englische Meldung über Helgoland.
B e r I i n , 4. Dez. (DNB.) Die von englischer Seite verbreitete Nachricht, wonach sich unter den durch Bomben getroffenen Schiffen im Hafen von Helgoland auch ein deutscher Kreuzer befinden oll, ist in vollem Umfange falsch. Kreuzer befanden sich nicht im Hafen.
Japanisch - amerikanische Besprechung.
Tokio, 5. Dezember. (Europapreß.) Der amerikanische Botschafter G r e w hatte eine zweistündige Unterredung mit dem japanischen Außenminister Nomura über den gegenseitigen Standpunkt in China und die Möglichkeiten einer Erneuerung des gekündigten amerikanisch-japanischen Handelsvertrags. Nomura versicherte dem Botschafter, durch die japanische Neuordnung in China würden die amerikanischen Interessen nicht benachteiligt. Es wurde auch von einem Modus vivendi für den Handelsverkehr zwischen Japan und USA. nach Ablauf des gegenwärtigen Handelsvertrags gesprochen.
„Polizei-Keserve" statt „Hilsspolizei".
Berlin, 4. Dez. (DNB.) Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei hat angeordnet, daß die Ergänzungsmänner des verstärkten Polizei s ch u tz e s , für den bestimmte gediente und ungediente Jahrgänge von der Wehrmacht zu hilfs- polizeilichen Zwecken zur Verfügung gestellt sind, die Sammelbezeichnung „Polizei-Reserve" tragen. Die Mannschaften und Offiziere der Polizei- Reserve führen die entsprechende Dienstbezeichnung wie die aktive Polizei, also „Polizeiwachtmeister der Reserve" und ähnliche. Die Dienstbezeichnung „Polizeioberwachtmeister der Reserve" können Polizei- Reservisten erhalten, wenn sie den militärischen Dienstgrad eines Unteroffiziers oder Unterfeldwebels tragen oder wenn sie in einer Gliederung der Partei mindestens den Dienstgrad eines Scharführers besitzen. Die Bezeichnung „Polizei-Reservisten" tritt somit an die Stelle der Bezeichnung Hilfspolizisten. Die Verfügung bedeutet für die Männer der Polizei-Reserve, die während des polnischen Feldzuges im Verbände der Wehrmacht ihre Pflicht erfüllten, und die jetzt in den Ostgebieten, in der Heimat und am Westwall auf verantwortungsvollem Posten stehen, Anerkennung für höchste Einsatzbereitschaft.
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großer und mittlerer Tonnage zu erhöhen, England ebenfalls der leidtragende Teil ist. Besonders auffallend ist, daß sich alle skandinavischen Staate« bei den Angeboten auf Tankschiffe stark zurückhalten. Trotz steigender Raten sieht man
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Berlin, 4. Dez. (DNB.) Dem Ersten Lügenlord der britischen Admiralität ist heute ein böser Betriebsunfall passiert. Die deutsche Vermutung, daß die Verluste der britischen Handel s- schifsahrt weit höher sind, als sie von England bislang zugegeben wurden, und daß Ehren- Churchill wie im Weltkriege die wirklichen Versenkungszahlen in einer Schublade verbirgt, ist jetzt vom britischen Reuterbüro offiziell b e st ä t i g t worden.
Um die deutschen Erfolgsziffern in der Seekriegsführung abzuschwächen, meldet das halbamtliche Londoner Büro, daß „dank der britischen Flotte in den ersten drei Kriegsmonaten 21 Millionen Tonnen britischer Handelsschiffe auf See auslaufen konnten, wobei nur 4 vH. der gesamten Tonnage verlor en ginge n". Da der Gesamtbestand der britischen Handelsflotte an größeren Schiffen überhaupt nur 18,5 Millionen Tonnen ausmacht, ist offenbar auch wieder wie im Weltkrieg jeder Fifcher- kutter und jeder Dampfer mitgerechnet worden, der im Küstenpendelverkehr mehrere Häfen anläuft. Das Interessanteste aber ist die Angabe der 4 v. H. V e r l u st e. Wenn man diese 4 v. H. auf die 21 Mill. Tonnen ausgelaufenen Schiffs-
Falkenwalde in Pommern verlebt der alte hZsar seine Ruhejahre. Hier besuchte ihn auch der ifäbrer des jungen Deutschlands, Adolf Hitler. Sem -)hn war als Staatssekretär des Auswärtigen Hutes und später als Botschafter in Rom an dem zwtzen politischen Geschehen der Zeit beteiligt.
England sucht nach Schiffsraum.
Griechische Mannschaften lehnen ab.
Saloniki, 4. Dez. (DNB.) Wie man erfährt, beabsichtigten die griechischen Reeder die Hälfte des griechischen Schiffsraumes an die Engländer zu verchartern. Die Engländer boten je Tonne 12 Schilling 9 Pence, eine Summe, die allerdings den griechischen Reedern gegenüber den außerordentlichen Gefahren sehr geringfügig erschien, zumal sie im Weltkriege je Tonne 32 bis 38 Schilling erhalten hatten und damals das Pfund einen viel höheren Kurswert hatte. Es scheint aber, daß man trotz dieses niedrigen Satzes sich mit den Engländern einigen wollte. Auch das griechische Ministerium für Handelsschiffahrt schien den Abschluß dieser Abmachungen zu begünstigen.
Man rechnete aber nicht mit den Mannschaften, die sich nunmehr weigern, Fahrten in die Gefahrenzone zu unternehmen, obgleich das Ministerium für Handelsschiffahrt für derartige Reisen nach England einen Lohnzuschlag von 300 v. H. bewilligte. Die Mannschaften verweigern unter allen Umftänben den Dien ft auf Fahrten nach England.
Die Engländer werden nun voraussichtlich versuchen, die einzelnen griechischen Reeder gesondert zu bearbeiten, wobei zu bemerken ist, daß es in Griechenland viele Schiffsbesitzer gibt, die nur über einen einzigen Dampfer verfügen. Große Schiffsreedereien sind nur ganz vereinzelt. Die griechische Handelsmarine gehört aber zu den bereits am meisten in Mitleidenschaft gezogenen neutralen Handelsmarinen. Sie verlor bisher neun große Frachtdampfer mit einer Tonnage von über 40 000 Tonnen. Die ständigen Versenkungen an der englischen Küste haben auch auf die griechischen Reeder nachdenklich gewirkt und es dürften nur ungeheure lockende Gewinne den einen
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Für das nationalsozialistische Ordnungsprinzip.
Generalgouverneur Or. Frank über die Rechtsarbeit der Partei im Kriege.
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Mackensen.
Zum 90. Geburtstage am 6. Dezember
Huf ^segnetes Leben blickt an seinem
90. Geburtstage am 6. Dezember der Generalfeldmarschall August von Mackensen zurück. Der Sohn eines ehemaligen schlichten Gutspächters hat im Kriege von 1870 seine ersten Auszeichnungen errungen, er ist im Frieden zum Generaladjutanten und zum Korpskommandeur in Danzig emporgestiegen, ist im Weltkriege siegreich auf vielen Schlachtfeldern gewesen und hat mit 66 Jahren den
Berlin, 4. Dezember. (DNB.) Im Hause der Deutschen Rechtsfront in Berlin begann in Anwesenheit von Reichsminister Generalgouverneur Dr. Frank eine vom Reichsrechtsamt der NSDAP, in Zusammenhang mit dem NS.-Rechtswahrerbund durchgeführte Arbeitstagung über die Rechtsarbeit der Partei im Kriege. Dr. Frank erklärte in einer Ansprache, der Satz: Recht ist, was dem Volke nutzt, und unrecht, was ihm schadet, leuchtet auch über der Gemeinfchaftsordnung dieser Zeit. Es gibt für uns keine blaffen Schemen objektiven Rechts mehr. Für uns gibt es nunmehr eines: Jede Zersetzung unserer Ideale, jeden Klassenwahn für alle Zukunft hintanzuhalten. Trotz mancher Schwierigkeiten, die heute die Rechtswirklichkeit durchziehen, und trotz der Krisis, in der sich das formale Rechtsprinzip notwendigerweise immer befand, wenn die Geschicke sprechen, können wir sagen, daß sich der Uebergang non dem Normalstatus des nationalsozialistischen Rechtsdenkens zum Kriegsrechtsdenken ohne allzuhestige Erschütterung vollzieht. Im Jahre 1914 suchte man mit lächerlichen Phrasen einen kaum möglichen Uebergang zu verbergen und eine Volksgemeinschaft vorzutäuschen, die in Wirklichkeit nicht vorhanden war. Heute ist unser Kriegsrecht d i e WirklichkeitdesKriegesselbst, von Wer-; ten erfüllt, die vom Formalen unabhängig sind. Wir können daher mit Befriedigung feststellen: Es
„(Erfolg ist Fleiß." Dieses Wort gilt auch vom Leben August Mackensens. Er ist 1849 auf dem Gute Leipnitz, Kreis Wittenberg, geboren worden. Dort ist er, wie er selbst sagt, „zwischen Bauernjungen und Taaelöhnerkindern" aufgewachsen. Seine Eltern wünschten einen tüchtigen Landwirt aus ihm zu machen und schickten ihn zum Studium nach Halle. Im Kriege 1870 machte der junge Vize- wachtmeister einen schneidigen Erkundungsritt, der '.hm das Eiserne Kreuz einbrachte. Seine Vorge- 'etzten wünschten dringend, daß er aktiver Offizier werde, aber der Geldbeutel des Vaters erlaubte das nicht. Erst 1873 konnte Mackensen als Leutnant bei i»en Leibhusaren eintreten. Ein Reiter ist er Zeit seines Lebens geblieben, fast als ein „letzter Ritter" rrfcheint er uns heute in der Zeit der Panzerwagen und Flugzeuge.
Ohne selbst die Kriegsakademie besucht zu haben, wurde Mackensen Adjutant und Mitarbeiter des ttvßen Lehrmeister des deutschen Heeres, des Ge- reralfeldmarschalls Grafen von Schlieffen. Noch freute führt er den Vorsitz in der Schlieffen-Gesell- chaft, der Vereinigung der ehemaligen Ofsiziere des :lten Generalstabs. Der Kriegsausbruch 1914 sah hn an der Spitze des westpreußischen Armeekorps, tas sich bei Gumbinnen die ersten blutigen Lorbeeren pflückte und wenige Wochen später unter Hindenburg ruhmreich bei Tannenberg' kämpfte.
Der polnische Feldzug vor nunmehr 25 Jahren eng mit dem Namen Mackensen verbunden, der schon jm Herbst 1914 vor Warschau stand und im Frühjahr 1915 gemeinsam mit den österreichischen ittti ungarischen Waffenbrüdern den glanzvollen Durchbruch bei Gorlice und Tarnow errang. Dieser feldzug führte dann bis zur Einnahme von Brest- Litowsk. Die Kämpfe auf dem Balkan führten den rwnmehrigen Generalfeldmarschall an die Spitze ter verbündeten Armeen. Serbien und Rumänien
Kopenhagen, 5. Dez. (Europapreß.) Das Inkrafttreten der englischen Exportblockade hat in den kandinavischen Ländern Beunruhigung und S o r ge ausgelöst. In Dänemark befürchtet man, daß der sehr stark in den englischen Handel eingesetzte dänische Tonnageraum über kurz oder lang auf Grund der englischen Maßnahmen zum Erliegen kommen muß, wobei die Notwendigkeit gegeben wäre, eine Verlagerung der Tonnage auf die überseeischen Märkte vorzunehmen. Daß diese Tendenz besteht, geht daraus hervor, daß chon jetzt bei steigendem Angebot in London eine größere Zurückhaltung der dänischen Interessenten zu beobachten ift
Die lebhafteste Sorge herrscht in den n o r w e g r-- chen Schiffahrtskreisen. Man neigt in Norwegen dazu, sich immer stärker in das amerikanische Ge- chäft einzuschalten. Auch Schweden hält sich auf dem internationalen Frachtenmarkt merklich zurück. Das trägt dazu bei, die Verknappung in
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^richtet. So hat sich die Erscheinung des General- ik.dmarschalls von Mackensen zur Volkstümlichkeit Weigert und besonders die Jugend immer neu be- 5<iftert.
Erlch-m, tftgltd), außer Sonntags and Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblatter Heimat im Bild Die Scholle monals»Be$ugspret$:
Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt
Zemsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Gietzen poftschecttonto:
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■ uftldmarschall von Mackensen sein Heer durch Un- 9lrn her Heimat entgegen. Durch Verrat fiel er in nöl d« Hände der Franzosen, die ihn in Saloniki in ter« • Werten. Heldenhaft war dieses Verhalten gegenüber ^nem ritterlichen Gegner gewiß nicht, Mackensen tier hatte die Befriedigung, mit seiner Person den Rückzug der Armee gedeckt zu haben. Erst Ende 1*19 traf er wieder im Daterlande ein.
„ folgten die Jahre der Schmach und des Schmerzes für den alten Soldaten und Patrioten. Auch in dieser Zeit ist der Fetdmarschall mit dem llsißen Haar in der Uniform der Leibhusaren mit hm Totenkopf an der Pelzmütze seinen Kameraden inb dem deutschen Volke ein Vorbild geblieben, i; Jemals ließ er den Glauben an Deutschlands
D-iederauferstehung sinken, oft hat sein mannhaftes uird klares Wort die guten Geister der Nation auf-
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raumes umrechnet, kommt man zu einem V e r l u st ___. s K -
an britischer Tonnage von 840 000 Ampfer „Cairbs Glen und .Findhorn - nen Legt man nur die 18,5 Millionen Ton- wurden bei Zusammenstößen an der schottischen britischen gesamten Schiffsraumes zugrunde, Westküste beschädigt.
chocksten militärischen Rang erhalten. Nach dem Zusammenbruch blieb er der Stolz des alten Heeres. Er durste den wunderbaren Aufstieg Deutschlands unter Adolf Hitler erleben und den Tag begrüßen, als die siegreichen Fahnen der Wehrmacht wieder in seine alte Garnison Danzig einzogen.
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Prüft und Verlag: vrühlsche Univerfitätrdnickerel «.Lange in Gießen. Sftriftleitung und Geschäftsstelle: Schulftrahe r


