Ausgabe 
5.10.1939
 
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Nun rollen die Kastanien.

Ls ist wichtig, sie zu sammeln.

Lpd. Die Zeit der Reife der wilden Kastanien naht heran. Die stachelige Kugel in grüner Hülse läßt die braune, glänzende Frucht aus der Um­klammerung los, und so oft ein Windstoß um die Baumkronen fährt, schüttelt er die Kastanien aus dem absterbenden Laubdach auf den mehr und mehr vergilbenden Wiesenboden. Die reifen Kastanien bildeten schon immer ein beliebtes, von der Natur geschenktes Spielzeug für unsere Jugend, und Bu- oen und Mädel sammeln sie gerne und basteln da- mit. In diesem Jahre ist es besonders notwendig, die wilden Kastanien zu sammeln, dienen sie doch besonders als Futtermittel für das Wild, vor allem für die Hirschfütterung.

(Siebener Dochenmarktpreise.

* Gießen, 5. Okt. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, Yi kg 1,60 RM., Matte 25 bis 50 Rpf., Käse, das Stück 4 bis 10, Wirsing, ¥i kg 5 bis 7, Weißkraut 4 bis 5, Rot­kraut 6 bis 8, gelbe Rüben 7 bis 8, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20, Römischkohl 8 bis 10, Unter­kohlrabi 8, Rosenkohl 15 bis 20, Feldsalat, '/io 10 bis 12, Tomaten 10 bis 15, Zwiebeln 8 bis 10, Kürbis 8, Kartoffeln, % kg 4 Rpf., 5 kg 40 Rpf., 50 kg 3,25 bis 3,45 RM., Aepfel, %kg 10 bis 30 Rpf., Falläpfel 5, Birnen 10 bis 25, Preiselbeeren 30, Zwetschen 10 bis 12, Mirabellen 20, Blumenkohl,

das Stück 10 bis 40, Salat 5 bis 8, Salatgurken 10 bis 25, Endivien 8 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35, Radieschen, das Bündel 10 bis 12 Rpf.

*

** E i n Siebenundsiebzigjähriger. Am morgigen Freitag, 6. Oktober, kann unser Mit­bürger Karl Dechert, Reuen Bäue 2, seinen 77. Geburtstag feiern. Der hochbetagte Mann stand 31 Jahre lang in städtischen Dienten beim Gas­werk und lebt seit dem Jahre 1928 im wohlverdien­ten Ruhestand. Aus seiner Ehe mit Frau Marga­rethe, geb. Reichel, gingen 7 Kinder hervor. Uover 40 Jahre lang hat der Jubilar demGießener An­zeiger" die Treue gehalten.

** Torhaus als Transformatoren- sta ti o n. Das Torhaus auf der linken Seite der Walltorstraße erfährt gegenwärtig einen Umbau. Eine Reihe von Wänden innerhalb des Hauses wurde niedergelegt, da das Haus in Zukunft anderen Zwecken dienen soll. Wie wir hören, wird dort eine Transformatorenstation des Elektrizitätswerkes ein­gerichtet.

** Fällige Strom- und Gasgelder. Die Direktion der Stadtwerke weist darauf hin, daß die die Strom- und Gasgelder grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen sind. Vom 16. Oktober ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für August noch nicht entrichtet haben.

Aus der engeren Heimat.

Ein verdienstvoller ORK.-Iührer gestorben.

Lpd. Darmstadt, 4. Okt. Der trotz seines vor- aeschrittenen Alters noch bis zuletzt aktiv in den Diensten des Deutschen Roten Kreuzes stehende Hauptmann ä la suite Reinhard Lotyeißen,

Frankfurt a. M. in der Nähe von Ranstadt mit großer Geschwindigkeit gegen einen Baum. Alle drei Fahrer mußten nach Friedberg ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dort ist jetzt einer der Verletzten, der Kraftfahrer Paulus aus Staden, an feinen schweren Verletzungen ge­storben.

ein verdienstvoller Förderer des Deutschen Rolen Kreuzes, ist g e st o r b e n. Hauptmann Lotheißen war lange Jahre Führer der Sanitätskolonne Darm­stadt des Deutschen Roten Kreuzes und Inhaber ver DRK.-Medaille.

Oie erste Raststätte an der Reichsautobahn in Hessen.

Straßenmeistereien vor der Fertigstellung.

Lpd. Eine Reihe von Bauten an der Reichsauto­bahn im Bereich der Obersten Bauleitung Frank­furt a. M. geht ihrer Vollendung entgegen. Die neue Straßenmeisterei bei Alsfeld ist am weitesten vorgeschritten. Der Hallenbau für die Fahrzeuge wurde'bereits fertiggestellt. Gegenwärtig erhält der Verwaltunasbau seinen Verputz. Auch die Planierungsarbeiten des Hofes sind bereits in An­griff genommen, doch wird ihre Vollendung noch einige Zeit beanspruchen.

Bei R e i n h a r d s h a i n , oberhalb von Gießen, geht die erste Raststätte der Nord-Süd-Reichs- autobahn im Bereich der Obersten Bauleitung Frankfurt ihrer Vollendung entgegen. Der Roh­bau ist jetzt unter Dach, und mit dem Innenausbau wurde begonnen. In dem eingeschossigen Haus, des­sen Dachgeschoß gleichfalls ausgebaut wird, findet der Autofahrer die Möglichkeit eines angenehmen Aufenthaltes. Ein Teil der der Autobahn zugekehr­ten Wand der Raststätte wurde durch eine zusam­menhängende Fensterreihe aufgelöst, so daß sich ein schöner Ausblick nach den oberhessischen Bergen bietet. In einem Seitenanbau wird eine große Tankstelle untergebracht. Ein großes freies Gelände wird als Parkplatz für die Besucher der Raststätte ausgestaltet. Bei der Platzwahl dieser Raststätte war vor allem der prächtige Ausblick über das oberhes­st sche Land bestimmend. An die Raststätte schließt sich ein Waldgebiet an, das dem Autofahrer gute Erholung bietet.

Die Straßenmeisterei bei Reiskirchen geht gleichfalls ihrer Vollendung entgegen. Wie eine Burg mit nach allen Seiten geschloffenem Hof wur^ den hier die Gebäude an geordnet. Bis auf einen kleinen Teil der Kraftwagenhalle sind alle Gebäude unter Dach. Am weitesten vorgeschritten sind wohl die Arbeiten an der Straßenmeisterei in Darm- stadt, die gegenüber der Tankstelle an der Aus­fahrt liegt.

Todesopfer der Motorradraserei.

Lpd. Nidda, 4. Okt. Vor einigen Tagen rannte, wie von uns berichtet, ein mit drei jungen Män­nern besetztes Motorrad auf der Fal)rt nach

Landkreis Gießen.

I Lollar, 4. Okt. Die Kartoffelernte ist hier in vollem Gange. Der stark fühlbare Man- gel an Arbeitskräften wird durch die Hilfe von Soldaten, Hitlerjugend, BDM. und Schülern der oberen Schulklassen ausgeglichen. Der Ertrag kann als gut bezeichnet werden. Auch die Obsternte erbrachte einen guten Ertrag. Seit einigen Tagen ist auch die Dreschmaschine in Tätigkeit. In dem hiesigen Kino wurde am Samstag und Sonntag der FilmDer W e st w a l l" gezeigt. Weiter lief der SpionagefilmRote Orchideen" gezeigt. Die Filme fanden so starkes Interesse, daß alle Vor­stellungen bis auf den letzten Platz ausverkaust waren. Dem Leiter des hiesigen Postamtes, Postverwalter Ries, wurde vom Führer das sil­berne Treuedienstehrenzeichen verliehen.

Wirtschaft.

Oer Versicherungsbeitrag bei Einziehung von Pferden.

Das Reichsaufsichtsamt für Pri-vatversicherung hat den Versicherungsbeitrag vei Einziehung von Pfer­den geregelt. Werden während der Dauer des gegenwärtigen besonderen Einsatzes versicherte Pferde derart in Anspruch genommen, daß sie aus dem Besitz oder Gewahrsam des Versicherungs­nehmers ausscheiden, so darf der Beitrag nur vis zum Schluß des Versicherungsviertelfahres erhoben werden. Ein etwa darüber hinaus bezahlter Bei­trag ist auf den Beitrag für eingestellte Erfatzpferde oder aus Len nächstfälligen Beitrag für die dem Dersicherungsnehmer verbliebenen Pferde anzurech- nen bzw. am Schluß des Jahres zurückzuvergüten.

Nhein-Mainische Börse.

NUttagsbörse: Aktien und Renten fest.

Frankfurt a. M., 4. Okt. Die Börse hatte so­wohl am Aktien- als am Rentenmarkt ein weiter festes Gepräae. Wäbrend bei den Dividendenwerlen nur kleine Käufe erfolgten und vielfach auch kleine Abgabm vorlagen, herrschte in festverzinslichen Werten auf Grund der außerordentlich flüssigen Geldmarktlage fast nur Nachfrage.

In Aktien entwickelte sich das Geschäft° aernd, da im Hinblick auf die kommenden politi­schen Ereignisse eine gewisse Zurückhaltung bestand. Auch war die Entwicklung nicht ganz einheitlich, es überwogen aber Erhöhungen kleinen Ausmaßes. Mehr befestigt waren am Elektromarkt Siemens

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mit 202,90 (200,90), Gesfürel gewannen 0,25 v. H. auf 134,13, dagegen AEG. 113,50 (114). Südd. Zucker zogen 2 v. H. an auf 222 und Conti Gummi 2,50 v. H. auf 212. Don Montanwerken stiegen Verein. Stahl auf 94,13 (93,40), Rheinstahl auf 123,25 (123) und Deutsche Erdöl auf 131 (130,50), aber Mannesmann 0,25 v. H. ermäßigt aaif 100,75. Die Färb en-Aktie hatte bei kleinem Umsatz einen Gewinn von 0,75 v. H. auf 157,25.

Renten lagen, wie schon erwähnt, fest. Gesucht blieben vornehmlich Goldpfandbriefe. Auch Indu­strie-Anleihen weiter beachtet, ebenso teilte sich die Nachfrage anderen Gebieten zu. Kursmäßig traten allerdings wenig Veränderungen ein, auch war das Geschäft mangels entsprechenden Angebots nicht sonderlich lebhaft. Reichsbahn-VA. 123,25 (123), hingegen Dekofama I 136,50 (136,75). Industrie- Anleihen kamen schließlich meist 0,25 bis 0,50 v. H.

höher an. Stadtanleihen unverändert, ebensß Staats- und Länderanleihen. Im Freiverkehr tutf ren Steuergutscheine I in allen Serien gesucht. 1

Zrankfurier Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 5. Okt. (Vorbericht.) Unit 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 587 Rinder (102 Ochsen, 114 Bullen, 213 Kühe, W Färsen), 550 Kälber, 90 Hämmel 35 Schafe. 421 Schweine. Es kosteten: Ochsen 37,50 bis 46,50 RR, Bullen 35 bis 44,50, Kühe 20 bis 44,50, Färsen J bis 45,50, Kälber 30 bis 65, Hämmel 35 bis 50, Schafe 25 bis 42, Schweine 52 bis 69 RM. -w Marktverlauf: Alles ausverkauft.

frankfurter Getreidebörse

Frankfurt a. M., 4. Okt. Die Preise bliebeit gegen den Markt vom Montag unverändert.

Helfer des Bauern.

Spende für den Kriegsfonds des Führers.

NSG. In unserem Gau gibt die Dolksgemein- schäft täglich Beispiele vorbildlicher Einsatzbereit­schaft. Die Volksgenossen wissen um die Härte des Kampfes, der Deutschland aufgezwungen wurde, und helfen jeder nach seinen Kräften dieInnere Front" zu stärken. Die Jugend, Frauen und Män­ner dienen in freien Stunden freiwillig dort, wo es not tut, dem Vaterland. Wie kann ich helfen? Diese Frage stellt sich heute jeder. Und wo er eine Lücke findet, springt er einsatzsreudig ein.

Die Gemeinschaft findet in diesen Wochen vor allem auf dem Lande den besten Ausdruck. Diele Kräfte sind zum Heeresdienst eingezogen. Doch, die letzte Ernte tnu6s zur Sicherung der Ernährung restlos unter Dach und Fach gebracht werden. Da überbrückt wieder unsere Gemeinschaft, die der Na­tionalsozialismus formte und heute ihre Bewäh­rungsprobe ablegt, alle Not. Freiwillige Ernte­helfer stehen der Bauersfrau in großer Zahl zur Verfügung. HI. und BDM. sind seit Wochen in den

I Dörfern des Rhein-Main-Gebietes eingesetzt. Dar« ! rüber hinaus unterstützen in den meisten Ortschaf­ten die Dorfgemein schäften ihre Bauern. Zahlreich Meldungen besagen, daß alle Schichten der Bi»

I Dörterung sich beim Bauern melden uni) geschlossen hinauszichen aufs Feld. Frauen lassen selbst drir« gende Hausarbeiten liegen, um bei der Bergung der Hackfruchternte nicht zu fehlen. Dieser Einsatz erfüllt uns mit Stolz.

Auf andere Weise versuchen die Betriebe, un» serem Führer den Abwehrkampf bis zum Letzten durchführen zu helfen. Ein schönes Beispiel gilt hier die Gefolgschaft und Führung einer Fabrik in Oberhessen. Jedes Gefolgschaftsmitglied spendet wi» chentlich am Zahltag freiwillig, je nach Derhältnü, einen Stundenlohn und mehr. Der Gesamtbetvag wird von der Betriebsführung mit einem entspn- chenden Betrag aufgerundet und dem Kriegsfondr des Führers zur Verfügung gestellt. \

SJL-Sport

Aufruf zum Wintersport-Training.

Jlafionde und internationale Kampfe finden statt.

Der deutsche Sport hat trotz aller Hemmnisse ge- ra'de in diesen Tagen bewiesen, wie sest seine Grund­lagen sind. Hebung, Spiel und Kampf gehen weiter. Mit Geschick und gutem Willen werden alle Schwie­rigkeiten gemeistert, so daß wir auf fast allen Sportgebieten wieder regelmäßige Veran­staltungen und einen geordneten, jetzt um so strafferen Betrieb finden.

Der Winter beginnt in wenigen Wochen! Für den Schisportler heißt es jetzt, mit seiner Trainings­arbeit anzufangen. Gewiß sind infolge der Zeitver- hältnisse mannigfache Einschränkungen notwendig geworden. Aber das Fachamt Schilauf im NSRL. hat den festen Willen, seine Erfolgreiche Ar­beit fortzufetzen. Ein Aufruf forderte alle aktiven Schisportler und die Vereine auf, mit allen notwen­digen Vorbereitungen für eine sportliche Tätigkeit in den Wintermonaten zu beginnen. Die großen Trainingskurse müssen zwar ausfallen, dafür hat aber jeder Gelegenheit, sich durch Waldläufe und Gymnastik zweckentsprechend auf den Wintersport oorzitbereiten. Sowohl für den einzelnen Sportler als aud) für die Vereine, die keinen eigenen Sport­lehrer Haven, sind die vom Fachamt herausgegebe­nen Richtlinien für das Konditionstraining ein wert­voller Helfer. Das Fachamt regt die Bildung von Kameradschaften an, dort wo sich kleinere Gruppen von Schisportlern zusammenftnden. Es sei jetzt die Zeit, in der sich der wahrhafte Sportler und Kame­rad bewährt.

Nicht eine der großen nationalen Veranstaltungen und internationalen Wettkämpfe, einschließlich der Olympischen Winterspiele in Gar misch - Partenkir- chen, wurde bisher abgesagt. Sollte aber die Durch­führung der großen Rennen nicht möglich fein, so werden auf jeden Fall alle lokalen Veranstaltungen beibehalten. Die Kreis- und Gaumeisterschaften dürf­ten Mitte Januar entschieden werden. Vorher wer­den die Weihnachts-Schiveranstaltungen Aufschluß über die Stärke und Leistungsfähigkeit unserer Schi­sportlergarde geben.

Aus dem ganzen Reich treffen Berichte ein, daß der Aufruf des Fachamts besten Erfolg hat. Fast überall begann man mit einer eifrigen Trainings- arbeit, und das läßt uns hoffen, daß wir auch dies­

mal eine Saison besten und erfolgreichen deutsches Wintersports erleben.

Die slowakischen Wintersportler be­reiten sick umsichtig für die kommende Sportzeit dm, Der Elsyockeyverband hat 18 Spieler benannt, die für die slowakische Auswahl in Betracht kommen. 20 Schiläufer der Slowakei sollen an den Olym­pischen Winterspielen in ' Garmisch-Partenkirchen teilnehm em

Olympia -Bauten machen Fortschritte.

An den olympischen Bauten in Helsinki sind gegenwärtig noch rund 1700 Arbeiter beschäftigt, so daß die verschiedenen Bauten gute Fortschritte machen und zu den vorgesehenen Terminen fertig gestellt sein werden. Der Erweiterungsbau des Olympia-StMons soll am 1. Novemb er ab geschos­sen werden. Sehr weit ist man auch mit dem Bitt der Haupttribüne auf der Radrennbahn, wo die finnischen Radsportler schon seit langer Zeit einem eifrigen Training obliegen.

Kein Kampf Enaland-Holland

Der Englische Fußball-Verband hat nach einer Meldung aus den Haag dem Königlich Niederlän- dischen Fußball-Bund mitgetM, daß der zim 8. November nach London vereinbarte Länder« kampf EnglandHolland nicht stattfinden könne. Diese Absage kennzeichnet das Gefühl der Unsicher­heit, die in der englischen Hauptstadt herrscht.

Fußball im T -V.-Londorf.

FE. Rübbingshaufen 1.3gb. Tv. Conborf 1. Jak». 2:3 (1:0).

Am vergangenen Sonntagnachmittag trug bit Lonüorfer Jugend in Rüddingshausen ein fällige; Rückspiel aus. Londorf siegte in einem schönen, fair durchgeführten Kampf verdient.

Kurze (Sportnotizen

Die deutsche Handballelf zum 4. ßän- derkampf gegen Dänemark am kommenden Sonn« tag in Leipzig steht wie folgt: Schne-egans (Mägde» bürg); Oepen (Düsseldorf), Kunze (Leipzig); Krittr, Brinkmann, Mücke (alle Berlin); Hermann oder Pörner (Berlin), Mtschel (Leipzig), Klingler (Wei» ßenfels), Dhielscher (Magdeburg), Brüntgens (Lim- fort).

185U.37. . .

Fahrplan der Bieberia:bahn.

Ankunft Abfahrt

7.30 Uhr 7.45 Uhr

12.07 13.20 ,,

14.50 15.30

17.20 17.40

19.00 19.35

Die Züge verkehren täglich einschließlich sonn- und festtags. 6243V

meöt Srtuöe an öernmiH öuiil) Beim WWtr

Bekanntmachung.

Die Strom, und Gasaelder im Stadt- und Uebet landaebiet sind nach oen Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber 30 zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom- und Gasgelder noch innerhalb der nächsten 8 ohne kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstraße 3, auf Postscheckkonto Frankfurt a. M Nr. 27707 oder auf die auf den Quittungskarten Der» zeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei lieber- schreiten des Zahlungstermins müssen die Beitrel- bungskosten berechnet und entrichtet werden.

Vom 16. Oktober 1939 ab wird die Strom- url Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die bie Strom- und Gasgelder für den Monat August 1959 einschließlich kosten noch nicht entrichtet haben. Ne Kosten der Gas- und Stromsperre gehen zu Lasten der Säumigen. 6239A

Gießen, den 3. Oktober 1939.

Direktion ber Stabfroerfe Gießen.

Folgende Sparkassenbücher der Vezlrkssparkosle Gießen sind abhanden gekommen: 62409

Sparkassenbuch Nr. 928 Gertrud Dettmann, Gießen. Sparkassenbuch Nr. 25 981 Marie Mohr, Annerod. Sparkassenbuch Nr. 27 980 Richard Glößner, Frank­furt a. M.

Sparkassenbuch Nr. 28 055 Willi Georg, Stock- Hausen/L.

Sparkassenbuch Nr. 53 036 Arnold Handloser, ßen-Wieseck.

Ausw.-Sparbuch Nr. 10709 Helene Wißner, Ame­rika.

Aufw.-Sparbuch Nr. 23890 Johannette Wolf Witwe, Orüningen.

Die Inhaber der genannten Sparkassenbuch werden hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche an binnen drei Monaten vom Erscheinen oieser ® kanntmachung an bei uns geltend zu machen, andern' falls die Kraftloserklärung erfolgen wird.

Gießen, den 5. Oktober 1939.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Bezirkssparkaffe Gießen.

Ritter.

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