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Der Führer besichtigte die Pläne für die Neugestaltung Bayreuths
Die italienischen Manöver
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chaft nicht eine solide Ausführung verlangt, ist aus Gründen der Gewichtsersparnis aus Leichtmetall aus geführt.
Auch der von den Bildern bekannte einprägsame Ge- echtsturm oder Turmmast, der oben Anlagen der Feuerleitung trägt und sich künftig zu einem nationalen
Oer englisch-irische Bürgerkrieg.
London, 4. August (DNB.) In vielen eng' lischen Städten kamen sogenannte Bombendri• teils der IRA. zur Explosion, wodurch eine große Anzahl von Briefen zerstört und ein Post' beamtet leicht verletzt wurde. In allen Fälleft Han- beit es sich um Zeitbomben, die in Driefpäckchen versteckt in die B r i e f k ä st e n der Postämter von Halifax, Bradford, Preston und Blackburn geworfen worden waren. Die englische Polizei läßt im übn* gen in ihrer Jagd noch den JRA.-Männern niast nach. Innenminister Hoare hat jetzt insgesantt 53 Ausweisungsbefehle für in England lebende Iren unterzeichnet.
bei hoher Fahrt laufend eine start die Sichtung hindernde Wasserwand an Deck warfen. Run ist eine Decks-Klüse eingeführt. Der Anker kommt also auf einer Schrägebene an Oberdeck zu liegen.
Sehr wirkungsvolle Schießen der Kaliber von 15 cm abwärts auf ein ferngelenktes Zielschiff bzw. auf Luftscheiben vermittelten das Bild guter Ge« fechtsausbildung der zum großen Teil erst kurze Zeit an Bord befindlichen Besatzung. Die drei schweren 28-cm-Drillingstürme hatten bereits am Vorabend vor dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine ihre Schießkunst gezeigt. Aber auch diese langen 15-cm-Geschütze gehören nach Begriffen des Heeres zur Gattung der Fernkampfartillerie. Es wurde in der Nach tdas einzigartige Bild eines Schießens mit Leuchtgranaten geboten. Das Ziel wurde von der ferngelenkten „Hessen" dargestellt, die am Horizont manchmal von einem Dutzend Leuchtfackeln erfaßt laufend von Salven eingedeckt wurde in der Nacht das einzigartige Bild eines schlag der Granaten silbrig auf, während die mehrere tausend Meter hoch stillstehenden Rauchbänder der verloschenen Leuchtfackeln im Schein der späteren Leuchtgranaten eine rätselhafte Belebung der für manchen Binnenländer unfaßbaren Szenerie bil- beten.
Das Tag- unb Dämmerungsschießen aller an Bord befinblichen Flak-Kaliber war ein Beweis für bie Sorgfalt, mit ber dieser Zweig der Artillerieausbil- düng betrieben wird. Stur'zkampfflieger-Angriffe wurden durch mit einem Gewicht beschwerte Scheiben dargestellt, auf die aus allen Rohren ein wahn« sinniges Feuer eröffnet wurde. Kriegsmäßigen Be- bingungen würbe zum Beispiel in der Weise Rechnung getragen, baß die schwere Flak des Schiffes sich intensiv und mit großem Erfolg an ber Be- kämpfung ber Sturzdomber-Scheiben unb, was erstaunlich festzustellen war, bis in verhältnismäßig geringe Höhen in der Lage war, dem schnell fallenden Ziel zu folgen. Die Durchschüsse ber mit Leucht- spur feuernben leichten Flaks von 3,7- unb 2=cm« Kaliber burch bie Scheibe waren burch Rauch- uni Feuererscheinungen festzustellen.
Das Schlachtschiff „Gneisenau" machte bei seiner ersten öffentlichen Vorführung als Schiff der Flotte durchaus den Eindruck, daß der Stand der Ausbildung aller Waffen und ber Maschine den Anforderungen entspricht, bie ber Flottenchef stellt.
tische Vettel zu schreiben. Dabei haben bie Un° friebensmacher gerabe Deutschlanbs Werk, die Befreiung bes Baltikums und leider auch der „edlen" Polen, nicht nur erhalten, sondern durch verrückte Grenzziehungen die aggressiven Polen zu Herren über Millionen Andersnationaler gemacht. Rumänien ist übrigens in seinen ursprünglichen Grenzen von Deutschland gar nicht angetastet worden. Nur, baß bie Gewaltttätigkeiten von Versailles auch hier bie neuen Grenzen — wie in Polen festsetzten.
Daß bie Tagesbefehle ber Chefs ber deutschen Wehrmacht stolz auf bie militärischen Leistungen der Vergangenheit und auch darauf bekunden, daß unter Adolf Hitler dieses „generöse" Versailler Diktat zerbrochen wurde, ist für die „Times" und für jeden Briten natürlich nur der Ausdruck der Gewalt, d. h. in Wirklichkeit: der Wiederherstellung des Rechts. Und wenn das Blatt an der Themse schreibt, die deutsche Rasie — auf einmal wird ber Begriff anerkannt! — müsse „wegen ihrer rigorosen (!) Natur unb ihrer natürlichen Geschicklichkeit ihren Weg in Friebenszeiten machen, sie wirb aber in ber ganzen Welt auf Wiberstand stoßen, wenn sie roieber (!) versucht, ihre Ziele burch einen Krieg zu erreichen", so ist in Wirklichkeit bie Rebe vorn Widerstand ber von Englanb gekauften Mächte, die Englanb aus feiner historischen Tendenz, die jeweilig stärkste Macht bes Festlandes mit Koali- tionskriegen zu überziehen, zusammenrubelte. Im übrigen: Nicht Deutschland sondern England be- finbet sich seit Jahrhunderten ständig im Kriegs- zustanb, allerdings nur mit Schwächeren, so u. a. mit den Buren, den Indern, jetzt mit Öen Palästina- Arabern und den Völkergruppen, die z. B. in Wazi- riftan der englischen Aggression Widerstand bis zum letzten Blutstropfen entgegensetzen. Wie im alten kriegerischen Rom die Pforten des Ianustempels wegen ewiger Kriege eigentlich nie geschloffen wurden, so steht England mit ber ganzen unterworfenen Welt in ftänbigem Kamps. Aber bie „Aggressoren" finb wir, bie nur einen Krieg aus Selbst- verteibigungsgründen geführt haben, unb die Urheber waren — die Biebermänner um bie Times.
Oer deutsche Gruß bei Veranstaltungen.
Regelung durch den Stellvertreter des Führers.
Berlin, 4. Aug. (DNB.) Der Stellvertreter des Führers hat für die Ehrenerweisung beim Fahneneinmarsch und beim Singen der Nationalhymnen bei Veranstaltungen eine Regelung erlassen. Danach wird bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen der deutsche Gruß auch durch Politische Leiter, Angehörige ber Gliederungen und an geschlossenen Verbände — soweit sie nicht als Äbsperrungsmann- schäften, Fahnenabordnungen usw. eingesetzt sind — mit' abgenommener Kopfbedeckung erwiesen. Bei Veranstaltungen im Freien wird der deutsche Gruß im Dienstanzug mit, in Zivilklet- dung ohne Kopfbedeckung erwiesen.
(Seneralfeldmarschall Göring auf Besichtigungsreise.
aus ging die Fahrt weiter elbabwärts nach Meißen. Ueberall in den Dörfern und Städten bereitete die Bevölkerung dem vorüberfahrenden Generalfeldmarschall einen herzlichen Willkomm.
Freudiges Ereignis im holländischen Königshaus.
Amsterdam, 5. August. (DNB. Funkspruch! Kronprinzessin Juliana ber Niederlande schenkte am Samstag um 1.09 Uhr einer Tochter das Leben.
Besuch auf Schlachtschiff „Gneisenau" Probe der Gefechtsbereitschaft. — Tag- und Nachtschießen der Flak und der Mittel-Artillerie.
Don unserem Berichterstatter Ernst Wilhelm Kruse.
Turm , 4.Aua. (DNB.) Der Aufmarsch ber Blauen Partei östlich von Turin ist beendet, sämtliche Dispositionen für die Samstagmittaq beginnende Gegenoffensive sind getroffen Die Blaue Front bildet eine etwa 45 Kilometer lange westlich ausgebuchtete Linie, deren vorgeschobenste
Position von der leichten Division Padanck besetzt ist und etwa 30 Kilometer östlich von Turin liegt. Die Rote Partei hat im Lause bes gestrigen Tages und ber vergangenen Nacht ihren Durchbruch durch den blauen Grenzschutzgürtel ausgewertet unb ist unter erbitterten Flankenkämpfen bis in bie Gegend I von Susa, etwa 45 Kilometer westlich von Turin, vorgestoßen. Die gesamte Truppe macht trotz ber während des Anmarsches an sie gestellten großen Anforberungen einen ausgezeichnet frischen Einbruck.
Oer Terror der polen im Korridor.
Thorn, 4.August. (DNB.) Die behördlichen Schließungen deutscher Molkereien werden tn der üblichen Weise weiter durchgeführt. So sind jetzt auch die Deutsche Molkerei in Janno- witz, Kreis Znin, unb bie Genossenschaftsmolkerei in Exin, Kreis Schubin, geschlossen worben. In Pakosch wurde auf behördliche Anordnung bie Fleischerei bes Dolksbeutschen Hubert Walter geschlossen.
Aus Anorbnung bes Starosten in Wirsitz ist ber deutsche Drogeriebesitzer Sturtzel aus Nakel mit seiner Frau aus ber Grenzzone ausgewiesen worden. Sturtzel stammt aus einer alteingesessenen Familie und ist seit seiner Geburt dort ansässig. Ebenfalls auf Anordnung des Starosten wurde ber beutsche Gastwirt Hermann Brose aus Putzig aus der Grenzzone ausgewiesen.
Nach einer Meldung des „Slowo Pomorike" vom 3. August aus Strasburg müssen der Direktor Hartwig und der Ingenieur Zaarbock ber Strasburger Fleischkonservenfabrik ihre Stellung aufgeben. Nach ber polnischen Zeitung ist bas ber Erfolg einer Aktion ber polnischen Arbeiter, bie bie Entlassung der Deutschen verlangt hätten.
Der „Dziennik Cybsoski" vom 4. August bringt bie Melbung über ben Selbstmorb einer 51jährigen Dolksbeutschen Elise Schöneich in Bromberg. Nach ber polnischen Zeitung habe sich Frau Schöneich, bie in guten Dermögensverhältnissen lebt, „wahrscheinlich einmal prohitlerisch ausgebrückt unb jetzt
Merkmal unserer schweren Einheiten auszubilben scheint, ist bemerkenswert stanbfeft unb splittersicher ausgeführt. Er ist zwar nicht, wie auf ben französischen Artgenoffen „Dunkerque" unb „Strasbourg", mit einem komfortablen List versehen, ber bie unteren Decks mit der „Mansarde" des 1. Artillerie-Offiziers verbindet, dürfte aber neben ber italienischen Lösung, wie auf „Cesare" unb „(Tonte be Cavour", die man bei ber Führer-Flottenschau sah, einer Ideal-Lösung am nächsten kommen. Ober auf ber Mars-Plattform bes Turmmastes hat ber 3. Artillerie-Offizier ber „Gneisenau", ber Leiter ber Flak-Waffen, seinen Platz bei Luftangriffen, um von diesem übersichtlichen Punkt ben Einsatz ber 14 schweren Flaks von 10,5 Zentimeter, 16 leichten von 3,7 Zentimeter unb sehr zahlreichen 2-Zenti- meter-Maschinenwaffen zu leiten. Außerbem finb sorgsam geschützte Leitstände für die eigentliche Feuerleitung der schweren Flak an vier Stellen des Schiffs aufgestellt, während sich die vielen 2-Zenti- meter-Flaks von der Marsplattform unb Schornsteingalerie angefangen über bas ganze Schiff verteilen.
Obgleich bas Schlachtschiff „Gneisenau" über einen bemerkenswert niebrigen Freiborb verfügt, ist es, wie man hort, auch im Atlantik relativ trocken unb verfügt sonst über sehr gute Seeeigenschaften. Das Fehlen harter Schlinger- unb Stampfbewegungen kommt besonders der Artillerie zugute, denn bie See-Eigenschaften eines Schiffes wirb ber deutsche Lsrtillerie-Offizier von heute noch mehr zu schätzen wissen als früher, wo man sich doch mehr auf die Nordsee beschränkte.
Selbstverständlich sind während der ca. 14monatigen Jndiensthaltung und Erprobung des Schiffes zahlreiche kleine Verbesserungen vorgenommen worden. So erhielt das Schiss an Stelle des geraden Stevens einen elegant geschwungenen Klipperbug, der das Vorschiff bei hoher Fahrt besser von überkommendem Wasser freihält. Da das Deck des Vorschiffes nach vorn zu ziemlich hochgezogen ist, wirkt der Gasdruck des Mündungsfeuers der vorderen schweren Türme beim Feuern nach Voraus ganz erheblich auf das Deck, wenn nicht mit größeren Erhöhungen geschossen wird. Man hat hier das Oberdeck sehr widerstandsfähig gebaut, ©ine andere Aenderung betrifft die Ankerklüsen, bie durch ben ziemlich nahe ber Wasserlinie hängenden Anker
gesehen werden muß.
Während die Beschränkung des Hauptkalibers auf 28 Zentimeter — es sind neun Rohre in drei Türmen an Bord — neben einer ansprechenden Geschwindigkeit ein nach außen in Erscheinung tretendes Merkmal bildet, gehört die außerordentliche Standfestigkeit des Schiffes zu den Tugenden, die nicht so hervorstehen und sichtbar in Erscheinung treten. Beim Gang über unb durch das Schiff überrascht die Sorgfalt, mit der der Schutz dieser Schiffe ausgebildet wurde. Es ist dabei nicht allein das zum Schutz aufgewandte Panzergewicht, das sich ja auf einen Blick gar nicht abschätzen läßt, sondern vor allem die Art oft geradezu raffinierter Anordnung der verschiedenen Schutzelemente. Es verbietet sich hier natürlich, näher auf die Ausgestaltung des Seiten- und Unterwasserschutzes einzugehen, aber schon ein Blick auf Oberdeck und Aufbauten verrät wieder die Sorgfalt, mit der man zahlreiche Vorkehrungen getroffen hat, um z. P. An- agen der Flak-Feuerleitung und unzählige andere vor den Splittern und den Gaswellen krepierender Bomben zu schützen. Alles, was dagegen im Gefecht unmittelbar oder mittelbar für die Gefechtsbereit-
deren Seite unsere Bereitwilligkeit, an der konstruktiven Errichtung einer friedlichen Ordnung teilzunehmen, falls Gewalt oder Androhung von walt aufgegeben werden. Es kann kein Irrtum darüber bestehen, wo England steht." Daß England Gewalt oder Androhung von Gewalt verneint, auch in Palästina, wo täglich arabische Männer, Greise, Frauen und Kinder für das Weltjudentum von englischen Soldaten gemordet werden, entspricht ebenso dem englischen Cant wie die Versicherung, man sei eigentlich friedlich. Niemals hat die englische Regierung versucht, die „konstruktive Errichtung einer friedlichen Ordnung" vorzuschlagen, denn dann hätte England aus bekannten Gründen auf die Gebiete teilweise verzichten müssen, die es durch Gewalt, Wortbruch und alle Taten übelster Machtpolitik an sich brachte. Dann hätte es den Versailler Unfrieden niemals in die Welt gesetzt, dann würde es sich nicht sträuben, einzuwilligen, daß der letzte kontinentale Rest des zusammengebrochenen Versailler Diktats, bas deutsche Danzig, zu Deutschland zurückkehrt. Im Gegenteil: England hat alles getan, um Versailles nicht zu verändern. Die Abänderung kam durch Adolf Hitler. England dagegen tat alles, um bas deutsche Danzig Polen zuzuschanzen, und nennt den Widerstand dagegen — Agres- sion! Es schmiedet an dem Ring, der die Einkreisung vollenden soll, auf Kosten seiner eigenen Ehre in Moskau, also an der Wiederkehr ber Dorkriegseinkreisung, und erwartet, daß Deutschland nachgebe, baß es sich dem englischen Anspruch, bas Zünglein an der Waage des festländischen Gleichgewichts zu bilden, unterwerfe. Das ist nicht nur naiv, das ist — echt englisch.
Als Lloyd George fein berühmtes Wort aussprach, alle Nationen seien in den großen Krieg hineingeschlibdert, hatte er in Wirklichkeit bie Kriegs- schulblüge von Versailles verneint unb bamit die steche Unterstellung, als habe die Regierung Deutschlanbs in ber Vorkriegszeit alles darauf angelegt, „ein unterjochtes Europa zu beherrschen unb zu tyrannisieren, wie sie ein unterjochtes Deutschlanb beherrschte unb tyrannisierte" (Mantelnote ber Siegermächte vom 16. Juni 1919). Die „Times" hatte früher selbst zugegeben, nicht um Belgien fei Englanb in ben Krieg gezogen, sonbern um „britischer Interessen halber", nämlich ben beutschen Rivalen im Welthanbel abzuwürgen, seine Kolonien zu annektieren, seine Flotte unb seine Hanbels- schiffe zu vernichten unb bamit auch bie stärkste Macht bes europäischen Festlanbes. Noch vor bem März 1938 schrieb bas gleiche Organ ber britischen Society, Versailles sei tot, unb man weine feinen -„Dummheiten" nicht nach. Aber in einem Leitartikel zum 4. August, bem Eintritt Englanbs in ben Weltkrieg, werben alle Ungeister der britischen Weltkriegspropaganda wieder lebendig. „Versailles ist ohne Zweifel ein generöser Abschluß im Vergleich mit jenen Verträgen gewesen, die Deutschland Rußland und Rumänien aufbürbetc" wagt biefe poli-
Unser Mitarbeiter hatte soeben Gelegenheit, anläßlich ber ersten Besichtigung bes im Mai dieses Jahres zur Flotte getretenen Schlachtschiffes „Gneisenau" Eindrücke von diesem Schiffstyp zu gewinnen:
Das Schlachtschiff „Gneisenau" ist erst dieser Tage von einer großen, abschließenden vierwöchigen Atlantik-Erprobung der Artillerie in bie Heimat zurückgekehrt, um endgültig im Flottenverband Dienst zu tun, bem bas Schiff erst seit Mai dieses Jahres angehört. Die bei bem ersten Schiff eines neuen Typs erforderliche ein/ gehende Erprobung der Waffen, des Schiffes selbst und der gesamten maschinellen und anderen Einrichtungen nimmt außerordentlich viel Zeit und Mühe in Anspruch, so daß der Zeitraum von ber Indienststellung bis zur Herstellung uneingeschränkter Frontbereitschaft im Fall „Gneisenau" sogar als kurz an-
Berlin, 4. August (DNB.) Generalfeldmarschall Göring weilte am Mittwoch und Donnerstag als Gast ber roürttembergifthen Jäger in den landfchast. lich herrlich gelegenen Jagbrevieren ber Schwäbischen Alb. Von dort setzte er seine Fahrt im Sonberzug nach Tetschen-Bobenbach im S u b e t e n - gau fort. Nach Besichtigungen unb Konferenzen beaab sich ber Generalfelbmarschall ans Elbufer unb fuhr stromabwärts weiter. Nachmittags reichte das Motorschiff Dresden Don Dresben
bie Folgen ihrer Geschwätzigkeit befürchtet". Dies zeigte bie Tatsache, baß sie ihre Hauswirtin gefragt habe, ob nicht Polizeibeamte nach ihr gefragt hätten. Es besteht natürlich diese Möglichkeit, wie sie die polnische Zeitung angibt. Da fast täglich Verurteilungen von Volksdeutschen wegen Beleibigung bes polnischen Staates erfolgen, mag die Angst vor einer Strafe bie Verstorbene wohl zu biefem Verzweiflungsschritt getrieben haben.
Das Bezirksgericht in Könitz verurteilte ben Volksdeutschen Arthur Haffke aus Zempelburg zu sieben Monaten Arrest unb 100 Zloty Strafe. Die Anklage wirft Haffke beleibigenbe Aeußerungen gegen b«r polnischen Staat vor. Das gleiche Gericht verurtM die Volksdeutsche Elisabeth Wiese wegen Beleidigung der polnischen Nation zu fünf Wochen Arrest.
Das Bezirksgericht in Rogowo verurteilte die 24jährige Volksdeutsche Christtne Weich aus Buko- roiec wegen Beleidigung des polnischen Volkes zu zehn Monaten Gefängnis und 40 Zloty Strafe. Weiter verurteilte das Gericht ben 65jährigen Volksdeutschen Gustav Neumann wegen Beleibigung bes polnischen Staates zu acht Monaten Gefängnis und 100 Zloty Strafe.
Dom Bezirksgericht Gdingen wurde ber Volksdeutsche Walter Gustav Weiß aus Sagogs wegen Verächtlichmachung des polnischen Volkes zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Arbeitsgemeinschasten des schöpferischen Handwerks.
Im Reichsstand des deutschen Handwerks werden Anordnungen zur Durchführung der Verordnung über die Gewerbeförderung vorbereitet. Die Zahl der bestehenden oder im Ausbau befindlichen Gewerbeförderungsanftalten in Königsberg, Hamburg und Frankfurt wird auf sieben bis zehn erweitert werden, u. a. in Breslau, Karlsruhe und München. Daneben bestehen bei den 43 Handwerkskammern Gewerbeförderungsstellen. Ihre Aufgaben umfassen bie Beratung ber Organisation und ber Handwerksmeister über bie neuen Rohstoffe, bie Leistungssteigerung, bie Buchführungspflicht unb an* I bere Fragen. Darüber hinaus soll das Schöpferische in der Handwerksarbeit stärker gepflegt werden, um bie Hattbwerkskultur zu festigen. Zu diesem Zweck sollen in den Kammerbezirken Arbeitsgemeinschasten des schöpferischen Handwerks gebildet werden, bie sich mit allen Fragen der Förderung schöpferisch befähigter Handwerker befassen. Die Gewerbeförde- rungsanftalten werden mit Werkstatträumen unb einem Internat ausgestattet, lieber den Arbeitsbereich ber Gewerbeförderungsstellen hinaus wirb ihre Aufklärungs- und Schulüngsarbeit einen stärkeren zentralen Charakter aufweisen.
Anläßlich seines Aufenthalts in der Festfpielftabt Bayreuth besuchte ber Führer die dortige Ludwig- Siebert-Halle, um eine Reihe von Modellen und Plänen für die Neugestaltung der Gauhauptstabt zu besichtigen. Links auf dem Bilde sieht man Architekt Reißinger^ rechts vom Führer Wieland Wagner, Obergruppenführer Brückner, Gauleiter Wächtler und ben fteUoertretenben Gauleiter Ruckbeschel. — (Scherl-Bilberdienst-M.)
Der Generalstabschef bes beutschen Heeres, General ber Artillerie Halber (Zweiter von links), nimmt als Gast an den großen Manövern in Italien teil. (Presse-Bild-Zentrale-M.)
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