Ausgabe 
5.7.1939
 
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Jahreshauptversammlung des Oberhessischen Gebirgsvereins.

144,50, weiter erhöht waren u. a. Mannesmann auf 103,50 nach 103, Hoesch auf 105,50 nach 105, Rhein­stahl auf 131,50 nach 131. Bei den später festgestellten Kursen ergaben sich meist Erhöhungen bis 1 v. H.

21bendbörfe freundlich.

An der Abendbörse lag weitere Nachfrage kleinen Ausmaßes vor, so dos; sich die freundliche Haltung verstärkte. Am Aktienmarkt zogen die^Kurse überwiegend weiter etwas an, so u. a. IG. Farben auf 144,75 (144,50), Hoesch auf 105,75 (105,50), Nheinstahl auf 132,13 (131,50), Verein. Stahl auf 99,40 (99,25), Bcmberg auf 126,75 (126), Demag auf 135 (134), Deutsche Erdöl auf 115,75 (115,25), Licht und Kraft auf 127 (127,50), Holzmann auf 146 (145,50), Rhcinmetall auf 113,25 (112,75) und Westdeutsche Kaufhof auf 96,50 (95,50). Nicht ganz behauptet waren nur AEG. mit 110,25 (110,50). Von Renten erhöhten sich Reichsaltbesitz auf 131,40 (131,30); Reichsbahn-VA. blieben zu unver­ändert 121,90 gefragt. In SteuergutschFinen kamen keine größeren Abschlüsse zustande, die Kurse der Serie I waren etwas erholt, während die der Serie II wenig verändert zum Mittagsschluß lagen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 4. Juki. Auftrieb: Kälber 820 (gegen 899 am 27. Juni), Hämmel und Schafe 355 (168), Schweine 4022 (4574). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 62 bis 65 (60 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (46 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). Hämmel bl) 48 bis 50 (49 bis 50), b2) 44 bis 47 (44 bis 47), c) 38 bis 40 (38 bis 42). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 35 bis 39 (39), c) 26 bis 32 (20 bis 32). Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2) 57 (57), c) 53 (53), d) 50 (50), Sauen gl) 58 (58). Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel.

. Homberg, 4. Juli. In Homberg fand wie am Dienstag bereits kurz berichtet die Hauptversammlung des Oberhessischen Gebirgsver­eins statt. Sie wurde durch eine Beirats- s i tz u n g am Samstagabend imFrankfurter Hof" eröffnet. Verbandsführer Heinrich Walter (Mar­burg) eröffnete die Sitzung. Eingehend beschäftigte man sich mit dem Mitgliederstand, der Werbung neuer Mitglieder, der Einsendung der Vcreinsbei- träge und deren Verwendung. Gründliche Aus­sprache wurde über die Anbringung, Form, Farbe und Ort der Wegezeichcn, über die Aufstellung von Bänken, Errichtung von Schutzhütten, Satzungs­änderungen, Festsetzung des Ortes der nächsten Hauptversammlung, Neuwahl des Verbandsleiters u. a. geführt. Anschließend wurden Filme aus dem Wanderleben gezeigt.

Am Sonntagmorgen trafen viele auswärtige Ver­eine (Marburg, Gießen, Alsfeld, Biedenkopf, Hatz­feld u. a.) teils mit der Bahn, mit Omnibussen oder zu Fuß in unserem geschmückten Städtchen ein. Die Stadtkapelle leitete die Gäste in die Stadhalle, wo die Hauptversammlung tagte, die durch den Ver- bandsleitcr Walter eröffnet wurde. Wander­führer Allcndörfer begrüßte im Namen des Homberger Zweigvereins die Erschienenen und be­glückwünschte den Marburger Zweigverein zur Feier seines 45jährigen Bestehens. Die Tagung führe, so betonte er, Heimattreue deutsche Männer und Frauen in echter Kameradschaft zusammen, damit sie sich zu den unzerstörbaren seelischen Kräften

echten Volks- und Wandertums, nämlich zu Blut und Boden, zu Führer und Fahne allezeit freudig bekennen. Mögen von dieser Versammlung neue Anregungen, die uns in der Ausführung der Wan­derpläneErweitere deine Heimat" anregen und begeistern, hervorgehen. Er schloß seine Ansprache mit dem Wunsche, daß die Verhandlungen einen befriedigenden Verlauf nehmen möchten. Dem Schatzmeister des Oberhessischcn Gebirgsvereins, Ludwig Gatzcrt (Marburg), wurde Entlastung erteilt lind Gemünden a.d. Wohra unter Zustim­mung des anwesenden Vertreters als Tagungsort für die nächste Jahreshauptversammlung bestimmt. Wanderkamerad Walter schilderte dann den Werdegang des Iubelvereins von seiner Gründung bis heute; er selbst sei auch Gründer. Wegen hohen Alters bat er, von seiner Person bei der Wieder­wahl abzusehen und für ihn eine jüngere Kraft mit diesem Amte zu betreuen. Trotzdem wurde er unter begeisterter Zustimmung der festlichen Menge auf drei Jahre wiedcrgewählt. Froh bewegt schloß er die Hauptversammlung.

Am frühen Nachmittag wurde dann der Festzug aufgestellt. Nach einem Umzug durch die festlich geschmückte Stadt endete er imTiefen Hain". Em- tretendes Rcgenwctter zwang zum Aufsuchen der Stadthallc. Hier trug zunächst der Silcherchor ein Lied vor. Anschließend hielt Bürgermeister Geißer die Festansprache. Er verbreitete sich über das Wan­dern und seine tiefere Bedeutung, die Aufgabe der Wandervereine, holte dann geschichtlich weiter aus

und berührte die' Besiedlung besonderer Gebiets denen stets der kommende Mensch sein Geprägs gebe, sei es in religiöser oder politischer Art. Iltz seiner gründlichen Ansprache kam er auch auf Hom« bergs herrliche Lage und seinen Fremdenverkehr zu 'sprechen. Die Stadt sei entschlossen, zur Hebung und Förderung des Fremdenverkehrs korporatives Mitglied des Öberhcssischcn Gebirgsvereins zu wer« den. Dieser Entschluß löste lebhaften Beifall aus^ Großer Beifall folgte seinen Ausführungen. Nach! dem Vortrag eines Musikstückes sprach der Vertreters des Landesfremdenverkehrsvcrbandes Rhein-Main, Schuster (Gießen). Er würdigte die Bedeutung und die Ziele der Verkehrs- und Wandervereins und befürwortete deren Gründung, Unterstützung und Pflege. Die Anwesenden zollten reichen Beifall« Die schönen Volkstänze, die der weitere Verlauf deS Abends brachte, wurden durch Chöre des Gesang« Vereins und durch musikalische Vorführungen einer Schülergruppe von Büßfeld unter Leitung von Leh« rer Hotz gefällig umrahmt.

Die begeisterte Menge spendete für die pracht­vollen Darbietungen lebhaften Beifall. Verbands« (eiter Walter würdigte dann dos Gebotene und die damit verbundene oft schwierige Arbeit. Er be« glückwünschte auch Homberg zu dem gefaßten Ent­schlüsse, korporatives Mitglied des OHGV. zu wer« den. Auch wünschte er diesem Städtchen, das zue Unterkunft und Verpflegung der zahlreichen Gäste viel beigetragen habe, eine weitere glückliche Zu­kunft, Bef ihrem Abmarsche äußerten sich die aus« wärtigen Wanderfreunde sehr zufrieden über dis in Homberg genossene Gastfreundschaft.

Sprechstunden der Redaktion.

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