Ausgabe 
5.7.1939
 
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Bürgermeister-Einführung in Grünberg

Ortsgruppenleiter Schütz

Mein-Mainische Börse.

miffagsbörfe leichte Befolgungen.

OJL-tfpoTt

Um die Deutsche Sportwagen-Meisterschast

E°in°wesentlicher Teil der hessischen ,D-rtretung wird von der Gauhauptstadt Kassel gestellt. Aber auch die Leichtathletik unserer engeren Heimat wird mit einigen guten Kräften in Berlin fein. D o r st (VfB.- Reichsbahn Gießen) ist sur die 400 Meter gemeldet, Reidel (To. Heuchel-

Gießener Leichtathleten bei den Deutschen Meisterschafien

x/Runö um Schotten" als dritter Lauf.

# Allendorf (Lahn), 4. Juli. Die hiesige Kleinkinderschule konnte jetzt aus ein zehn­jähriges Bestehen zurückblicken. Eltern der Kinder uni> Freunde der Schule (auch aus Nachbarorten) waren zu einer kleinen Feier eingeladen Die Kln- der marschierten zunächst in festlichem Zuge zum Festplan Dort wurden unter der Leitung von Schwester Martha Jäger von den Kindern ver­schiedene gut eingeübte Spiele gezeigt, die große Freude auslösten. In den Festansprachen wurde em kurzer Rückblick auf die Arbeit des Kindergartens gegeben und darauf hingewiesen, daß die Einrich­tung insbesondere kinderreichen Familien dienstbar sein will Den Höehepunkt für die Kinder bedeutet die Verteilung der Brezeln. Dieser Tage wurde der nach langem Leiden verstorbene Polizeidiener i R Ludwig Schneider I. zu Grabe getragen. Die Bevölkerung nahm lebhaften Anteil. Krieäer- kameradschaft und Gesangverein ehrten den Ver­storbenen durch Ehrensalve, durch Lieddarbietungen und Kranzniederlegungen. 1

Ettingshausen, .......

Herr Johannes Opper mit seiner Gemahlin Katharine, geb. Keil, das seltene Fest der dia­mantenen Hochzeit, wenige Tage vor seinem| 84.Geburtstag. Dem Jubelpaar wurden zahlreiche Ehrungen zuteil. Schon am Nachmittag erschienen die Kindergruppe und der Kindergarten, um dem Jubilpaar zu seinem Ehrentage eine schöne Stunde zu bereiten. Abends hatten sich die Schuler der Oberklasse und die Gesangvereine von Ettingshausen und Münster zusammenyefunden, um dem ehr­würdigen Hochzeitspaar em Ständchen zu bringen.

(179,50) wenig verändert.

im Zweier-Kaiak (K. II), gleichfalls An den R e-n t e n m ä r k t e n war dos Geschäft über 1000 Meter, zu verteidigen. Dem Sieger fällt weiterhin klein und die Kurse im wesentlichen kaum zugleich der Wanderpreis der Deutschen Kanufahrer- verändert. Steuergutscheme I weiter etwas ruck- ^ereimouna Gau XII zu Der Kasseler Kanuklub läu ig bei wieder großer gewordenen Umsätzen. IBM mar"m l-dtsn J-hr auch S°w nn°r des W°n- D-zemb-r/Januar 99,30 (99,50 bis 99 75), Februar dervresies d» Fachamtes Kanusport, Gau XII, im 99 bis 99,13 (99,25 bis 99,50). In der Sen- tt Einer-Kajak über 1000 Meter, um den erneut ge- war das Geschäft ^nächst noch un-Mw ekelt Ach runaen wird Außerdem ist noch der Wander - hier bröckelten die Kurse schließlich Beiter ab aus m addier'Gilde Gießen im 95,90 (96,40) für Juni und auf 95,75 (96,20) für Zweier-Faltboot (WF. II) der Anfängerklasse aus- Juli. Jndustrie-Obligationen schwankten von 0,13 mfahren den die Paddler-Gilde Gießen im Vorjahr bis 0,40 v. H., Llqmdatlonspfand^

errungen hatte Die Rennen gehen über 600 und fach 0,13 v^H an, hingegen lagen Stadtanle.hen

^ahn" L7- SftA°7rhatt-^daö '°Im D-L- ersii-i. sich di- p-b-ss-rt- chaltung^ Eichenblatt des NS'E unschön- Preise. sdao Geschäfts ab« rnasi.^ 2G, ö°rben^rr°^

4- Grünberg, 5. Juli. Am gestrigen Dienstag­abend fand Im Sitzungssaale des Rathauses die eierliche Amtseinführung des neuen Bürgermeisters König statt. Im geschmück­ten Saale hatten sich die Ratsherren vollzählig ein« gefunden, außerdem waren Ortsgruppenleiter Schütz, die städtischen Beamten und Angestellten, owie eine Anzahl Zuschauer anwesend.

Der Erste Beigeordnete Alb ach eröffnete die Sitzung, verlas Die von den beiden Beigeordneten Albach und Wetzig unterzeichnete Ernennungs- urkunde, die er Bürgermeister König überreichte. Er sicherte ihm die Unterstützung der Ratsherren zu und schloß mit dem Wunsche, daß seine Amtszeit zum Wohle der Stadt sein möge.

Landrat Dr. Lotz

Hans König, der neue Bürgermeister, wurde am 18. Februar 1902 als Sohn des Gendarmerie- Wachtmeisters Konrad König in Waldmichelbach i. O. geboren. Da der Vater später als Gerichtsvollzieher an verschiedenen Orten tätig war, verlebte er seine Jugend- und Schulzeit in Lauterbach, Hungen und feit 1920 in Grünberg. Nach erlangter Prima­reife an der Oberrealschule in Gießen wählte er die Laufbahn eines Justtzbeamten und war an den Amtsgerichten Hungen und Grünberg im Vor­bereitungsdienst tätig. 1922 legte er das Examen für den gehobenen mittleren Justi.zdienst ab und fand dann als Anwärter Verwendung an den Amtsgerichten Fürth, Schotten und Butzbach. Plan­mäßig als Justtzinspektor wurde er am 1. Februar 1925 in Alzey angestellt: seit 1. Mai 1928 ist er in gleicher Eigenschaft am Amtsgericht Grünberg tätig.

Der neue Bürgermeister ist seit 1933 Mitglied der NSDAP., ist Politischer Leiter und Stellver­treter des Ortsgruppenleiters. Er erfreut sich sowohl im dienstlichen als auch im außerdienstlichen Der- kehr allgemeiner Sympathie.

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stoßen teilmmmt. , I frhaft eriolaten wahrscheinlich in Nachwirkung des

Vf* h beni«m tmltam"^ unb Zinstermins einige Käufe, während sich das An,

Meisterschaften in Darm ft a d t am 15. uno m vermindert bat.

16.Juli zum Austrag kommenden Mehrkampf- ^ln den Aktienmärkten traten daher über, Meisterschaften u " J 3 n fl w » n J e durchschnittliche Steigerungen bis 1 v.H.

Kämpfen wird der Gau Hessen gut vertretenJem. I teilweise überschritten wurden und bis 2

Zum Zehnkampf treten oter hessische ^^en an, ° IG. Farben stiegen bei etwas grüße,

darunter Stahlhut ^uchelhelm) Am Fünfn Umsätzen auf 144,50 (144). Von Bergbauwerten Jampf der Frauen ist der Gau nur mit Frl. I deutsche Erdöl fest mit 115,50 (113,75), ferner Staudt (Limburg) beteiligt. gewannen Mannesmann, Rheinstahl und Verein.

Zu den Jungmannenkampfen entsendet der Gau 1 D a Elektromarkt befestigten sich

acht hessische Nachwuchs-Leichtathleten, oorwiegend auf no (108), Licht und Kraft aus 127,75 aus Kassel. Der NSRL.-Krels Gießen ist mit $ fonftiaen Werten etzten Conti Gummi S ch I - ° n b - ck - r (To. R u 11 - r s D a u f e n ) un ^>^^7). B-mb-rp rn7 126 (125) und Demag Hochsprung vertreten. ^t 133,65 (133) ein. Reichsbank lagen mit 179,40

NSG. Bei dem RennenRund um Schotten" startet eine Anzahl Wagen zum ftampf um die deutsche Sportwagenmeisterschaft. Um die Erringung dieses Titels istRund um Schotten" der 3. Lauf.

Die Deutsche Meisterschaft für Sportwagen wird in den Klassen bis 1100 ccm, bis 1500 ccm und bis 2000 ccm ausgefahren. Gewertet werden die Ergeb­nisse der folgenden Veranstaltungen: 1. Lauf am !3. Mai im Int. Hamburger Stadtparkrennen, 2. Lauf am 21. Mai im Int. Eifelrennen, 3. Lauf am 9. Juli inRund um Schotten", 4. Lauf am 6. August im Großen Bergvreis von Deutschland und 5. Lauf am 15. Oktober Kurpfalzrennen bei Hockenheim. Die Wertung erfolgt nach Punkten. In jedem Rennen erhält: der erste Preisträger fünf Punkte, der zweite Preisträger drei Punkte und der dritte Preisträger einen Punkt. Deutscher Meister für Sportwagen 1939 wird der Fahrer mit der höchsten Punktzahl in seiner Klasse.

I Der bisherige Stand ist folgender:

In Klasse 110 0 ccm: Vollmer 5 Punkte, Rei- chenwallner 5 Punkte, Neuler 4 Punkte, Hummel 3 Punkte und Zinn 1 Punkt.

von Meldungen abgeben. 20 Männer und 4 Frauen bilden die hessische Mannschaft, die nach Berlin fährt. Wenn es auch nicht allen Teilnehmern ge­lingen wird, mit in die Endkämpfe einzuareifen, so bedeutet die Zulassung zu den Meisterschaften an sich schon eine Anerkennung und besondere Ehre als Lohn für die bisher in zähem Einsatz erzielten

Gau-Kurzflrecken-Kanu-Regatta in Gießen.

Die Durchführung der diesjährigen G->u-Kurz- strecken-Kanu-Regatta des Gaues XII (Hessen) ist wiederum der Paddler-Gilde Gießen übertragen worden. Die Austragung erfolgt am Sonntag, 46. Juli. In erster Linie werden die Vereine aus Wetzlar, Marburg, Kassel und H<mau daran be­teiligt sein. Zur Durchführung kommen 25 Rennen U a wird die Gaumeisterschaft tm Emer-Faltboot (F. I) über 1000 Meter, die der Kanuklub Wetzlar Iw verteidigen fjat, ausgefahren. Der Sieger erhalt den Wanderpreis des Sporthauses Otto & üW ! (Hanau). Der Kasseler Kanuklub 1921 hat die Gau-

Grünberger pferde-Dersicherungsverein.

-l Grünberg, 4.Juli. Der Grünberger Pferde-Versicherungs-Derein zu Grün- berg hielt am Sonntag feine 62. ordentliche Mit- glieoerversammlung unter dem Vorsitz seines Direk­tors Karl Schäfer I. in der Gastwirtschaft von Otto Schmiß ab. Nach dem Geschäftsbericht gehörten dem Verein zu Beginn des Geschäftsjahres 620 und am Ende des Jahres 613 Mitglieder an. Es waren versichert im ersten Halbjahr 907 Pferde mit einem Versicherungskapital von 568 925 RM., im zweiten Halbjahr 921 Pferde mit einem Versicherungskapital von 582100 RM. In der Trächtigkeitsversicherung war bei einer Einnahme von 751 RM. und einer Ausgabe von 980 RM. ein Fehlbetrag von 229 RM. zu verzeichnen. Entschädigt wurden insgesamt 65 Pferde mit einem Betrag von 22 644,50 ^M. Dl« Rechnung ergab bei einer Einnahme von 26 öbZ,uy und einer Ausgabe von 26 363,49 RM. einen Ueber- schuß von 489,50 RM. Der Reservefonds betragt 9376 RM. Nach der Rechnungsablage wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.

Landkreis Gießen.

erinnerte kurz an 67e vor reichlich Jahresfrist er­folgte Einführung des vorigen Bürgermeisters. Diese Zeit gehöre der Geschichte an; mit Bürgermeister König solle ein neues Blatt der Geschichte Grün­bergs beginnen. Sowohl er, als auch Kreisleiter Backhaus hätten diesmal die Wünsche der Rats­herren und der Bürgerschaft vollauf verstehen kön­nen, wenn diese darauf abgezielt hätten, einen Mann aus dem Kreise der Stadt als Bür-

Bürgermeister König

dankte zunächst seinen Vorrednern für ihre Worte i und ebenso den Ratsherren für ihr einmütiges Ein- 1 treten für seine Ernennung zum Bürgermeister. Dann sagte er u. a.: Als Bürgermeister von Grün­berg erwarten mich mancherlei Schwierigkeiten, das Amt erfordert Umsicht und Tatkraft. Unser Grün­berg hat eine reiche und stolze Vergangenheit, aber unsere Vorfahren haben es nicht verstanden, sich der ortschreitenden Zeit immer rechtzeitig anzupassen. Statt der Vergangenheit nachzutrauern, gilt es, den Blick in die Zukunft zu richten und ähnlich wie andere Landstädte mit aller Kraft vorwärts zu streben. Ich kann heute noch fein fest umnssenes Programm meiner Arbeit aufstellen. Vor allem aber soll diese auf vertrauensvollem Zusammen­arbeiten sowohl mit dem Ortsgruvpenleiter als auch mit der Behörde beruhen. Auch das Verhältnis zu den Ratsherren und den städtischen Beamten und Angestellten soll sich auf gegenseitiges Vertrauen gründen. Hinterhältigkeiten hasse ich, wie ich auch die sogenannte Hintertreppen- und Wirtshauspolitik verabscheue. Ich werde mein Amt in echt national­sozialistischem Sinne führen und mich stets bei meinen Entschließungen von dem Gedanken leiten lassen, was dient und nützt unserer Stadt.

Landrat Or. Lotz

wies noch daraus hin, daß Bürgermeister König als seitheriger Beamter schon den Eid auf den Führer geleistet habe, so daß sich eine besondere Vereidigung erübrige. Weiterhin dankte er noch dem Ersten Beigeordneten Albach für feine vor­bildliche Führung der Geschäfte in der bürget- meisterlosen Zeit.

Beigeordneter Albach brachte dann den Gruß an den Führer aus und schloß hierauf die Sitzung.

Der Schilauf

bei den Olympischen Winterspielen.

Das Organisattons.Kom'itee für die 5. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen 1940 teilt mit, daß es zunächst genau nach den Bestimmun­gen des Internationalen Olympischen Komitees (IOK.) und gemäß den Beschlüssen des Jnternatto- nalen Schi-Verbandes (FIS.) ausschließlich neben dem Militär-Patrouillenlauf die vorgesehenen bei- den Vorführungen (Demonstrationen) im Schilauf, Torlaus und Sprunglauf, vorbereitet.

Ob das Fachamt Schilauf im Nationalsozialistin, scheu Reichsbund für Leibesübungen einen Antrag auf Einberufung eines außerordentlichen Schi-Kon» gresses stellen wird, mit dem Zweck, die vollen olympischen Wettbewerbe unter Genehmigung bed FIS. durchzuführen, hängt von den Dechandlungent ab, die zuvor mit dem Präsidenten dieses Verban- des, Major Oestgaard, geführt werden.

Deutschland wird nichts unternehmen, was die Veranstaltung der Schi-Weltmeisterschaften 1940 in Oslo beeinträchtigt.

Fast 50 Stunden in der Lust.

Glanzleistung im Segelflugzeug.

Kreis Büdingen.

Q Nidda, 4.Juli. In dem benachbarten Koh­den konnten durch beherztes Eingreifen einiger Volksgenossen die schlimmsten Folgen eines schwe­ren Unfalles verhütet werden. Auf einem ab- schuftigen Wege zum Dorfe scheute das vor einem Wagen gespannte, sonst zuverlässige Pferd des! Mühlenbesitzers Willi Mann von der Krötenburg und rannte inmitten des Dorfes gegen eine Mauer, l wodurch das Fahrzeug um stürzte und die darauf sitzenden drei Arbeiterinnen unter ihm begraben wurden. Erhebliche Verwundungen am Kopf und sonstigen Körperteilen waren die Fol­gen für sie, eine von ihnen brach noch drei Rippen. I Der Fuhrmann kam mit dem Schrecken davon. Durch das Auffangen des Pferdes war ein Weiter- fchleiftn des Wagens unmöglich. Bei einer Fuhre von über 20 Kubikmeter Stammholz auf einer ziemlich abfchüftigen Waldstelle explodierte aus unbekannten Gründen der Rohölmotor einer Z u g m.a schine der Firma Himmelsbach, wobei Eisenteile von etwa einem Zentner Schwere auf ungefähr 50 Meter fortflogen, die beiden Fah­rer aber glücklicherweise mit heiler Haut davon- famen. Durch Anwendung der unversehrt gebliebe­nen Luftdruckbremse konnte ein größeres Unglück vermieden werden.

Kreis Alsfeld.

. Homberg, 3. Juli. Die Alt- und Jung­schützen hielten auf dem Schießstande am Hermanns- berg ihr Vereinsschießen ab. Die aktiven Schützen beteiligten sich fast restlos. Dabei wurde Daniel Becker mit 146 Ringen Dereinsmeister der Alt- schützen, während Willi Klee mit 126 Ringen Der- einsmeister der Jungschützen wurde. Die von dem Deutschen Schützenverbande festgesetzten Bedingun- gen wurden von sämtlichen Schützen erfüllt.

germeifter zu ernennen. Daher habe sowohl von ihrer Seite, als auch vom Reichsstatthalter der ein­mütige Vorschlag der Ratsherren seine Bestätigung gefunden. Dann sagte der Landrat u. a. weiter: Bürgermeister sein heißt Führer sein. Das Amt per- langt eine mustergültige Haltung und duldet keinen Mann mit menschlichen Schwächen. Der neue Staat fyat in der Gemeinde zwei Männer in die vorderste Front als Kämpfer gestellt: den Ortsgruppenleiter, der die Menschen zur Gemeinschaft führen soll, und i den Bürgermeister, der die Verwaltung und Lei­tung der'Gemeinde zu leisten hat. Dies soll er nicht diktatorisch tun, sondern sich der Mitarbeit seiner Ratsherren bedienen; ebenso bedarf er auch der Unterstützung der Bürgerschaft. Das Bürgermeister­amt in Grünberg ist schwer, da hier noch manche Aufgaben der Lösung' harren. Der Landrat schloß

4 e,..f: Metern s-ierte ^ine Ansprache mit dem Wunsche, daß Bürger- 4. Juli. Geste n t _.elmc|^r König sein Amt segensreich zum Wohle

der Stadt führen möge.

Die ostmärkischen Segelflieger NSFK.-Truppfüh- rer Sepp Führinger und NSFK.-Scharführer Gottfried Hoffmann unternahmen am Wochen, ende einen Angriff auf den Weltrekord im Segel» lugzeug-Dauerflug, den die lltSFK.-Flieger B ö - d e rf e r unb^ e n g e r im Dezember vorigen Jahres von der Segelfliegerschule Rossitten aus mit 50 Stunden und 15 Minuten aufstellten. Leider glückte den Ostmärkern ihr Vorhaben nicht. Immerhin blie­ben sie, nachdem sie am Samstagmittag auf dem Wiener Flugplatz Aspern durch Schleppflug gestartet waren, 49V« Stunden in der Lust. Dann trat völlige Windstille ein, die zur Landung zwang. Beide Segelflieger waren körperlich noch recht frisch und hätten den Flug gern fortgesetzt.

Heinrich Henkel in der Vorschlußrunde

Heinrich Henkel erreichte am Montag in Wimble­don bei den englischen Tennis-Meisterschaften die Vorschlußrunde im Männereinzel. Er schlug den Jugoslawen Kukuljevic glatt 6:1, 6:3, 6:2. Englands Spitzenspieler Bunny Austin wurde von dem Ame­rikaner Cooke ausgeschaltet, der jetzt Henkels näch- ter Gegner ist. In der unteren Hälfte qualifizierten ich Puncec (Jugoslawien) und Riggs (USA.) für die Vorschlußrunde. ImMixed" schied Henkel an der Seite der Amerikanerin Wheeler 4:6, 3:6 gegen Stammers - McNeill aus.

Die letzten Vier im Fraueneinzel . wurden am Dienstag bei den Englischen Tennismeisterschaften in Wimbledon ermittelt. Es sind die Amerikanerin­nen Fabyan, Marble, die Engländerin Stammers und die Dänin Sperling. Die große Ueberraschung des Tages war die 2:6-, 2:6- Niederlage der Amerikanerin Helen Jacobs gegen Kay Stammers. Im Trostturnier siegte Roderich Menzel in der zweiten Runde gegen den Dänen Plougman mit 6:4, 6:4. Ullstein-Göpfert traten im Gemischten Doppel nicht mehr an.

Um die Großen Preise von Frankreich.

wies darauf hin, daß der Posten eines Bürger­meisters in Grünberg in letzter Zeit zu oft wechselte, was sich nicht zum Besten der Stadt ausgerpirft habe. Der Bürgermeister soll ein Nationalsoziali sein, d. h. ein Mann von festem Charakter, un einen solchen Mann, der außerdem noch ortskundig _____ .... _ _ ist, haben wir uns als Bürgermeister gewünscht. Pg. Gengnagel von Grünberg überbrachte die Nachdem Drtsgruppenleiter Schütz noch dem seit- Glückwünsche des Gaues und Pg. B e ck e r die des die Geschäfte führenden Beigeordneten Albach Ohm-Lumdatal-Sängerbundes, verbunden mit dem für das gute Zusammenarbeiten den Dank ausge- Dank für unermüdlichen Einsatz für die edle sprachen hatte, schloß er mit dem Wunsche, daß auch Sängersache. Am Schlüsse sangen alle Anwesenden mit Bürgermeister König ein ebensolches ver- zu Ehren des Paares Schuberts unvergängliches trauensvolles Zusammenarbeiten möglich sein werde. LiedAm Brunnen vor dem Tore". Sichtlich ge-' rührt dankte der Jubilar allen denen, die ihm diesen schönen Abend bereitet hatten.

Rundfunkprogramm

Donnerstag, 6. 3ulL

5 Uhr: Frühmusik. Es spielt der Musikzug der SA.-Standarte 1. 5.50: Bauer, merk auf! 6: Mor­genspruch. Nachrichten. Gymnastik. 6.30: Frühkon­zert. Es spielt das kleine Dresdner Orchester. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Froher Klang zur Werk-I vause. Ohne Sorgen jeder Morgen. Ausführung das Orchester des Reichssenders Königsberg. 10:1 Schulfunk: Dolksliedsingen, Matt 7. 11.40: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert. Ausgeführt von der Tanz­kapelle des Reichssenders München. 13: Nachrichten. I 13.15: Leichte Mittagsmusik. Ausführende: das Streichorchester der EJAR.-Turin. 14: Nachrichten. 14.10: Gaudeamus igitur! (Jnduftrie-Schallvlatten und Eiaenaufnahmen.) 14.45: Für unser Kinder: I Aus Huichemanns geheimer Welt. 16: Nachmittags- konzert. Es spielt das Unterhaltungsorchester des Reichssenders Wien. 17 bis 17.10: Aus dem Buch des Lebens" von Wilhelm von Scholz. 18: Aus Arbeit und Beruf: 1. Aktuelle Nachrichten. 2. Ist guter Rat teuer? 3. Wer bekommt eine Invaliden­rente? 18.30: Volksmusik vom Deutschen Eck. Aus­führende: das Handharmonikaquartett Braubach.! 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Laut - sprecher. (Jndustrie-Schallplatten und Eigenauf­nahmen.) 20: Nachrichten. 20.15: Beethoven-Fest der Stadt Freiburg. Orchesterkonzert. In der Pause: Der Dichter Ludwig Finckh lieft aus seinem neuen Buch Die Kaiserin, der König und ihr Offizier" das abenteuerliche Leben des Johann Jakob Wunsch. 22.15: Nachrichten. 22.30: Sportnachrichten in Kürze. 22.35: Volk- und Unterhaltungsmusik. 24 bis 3: Nachtkonzert,

Eine starke deutsche Motor-Streitmacht reift in diesen Tagen nach Reims mit der Absicht, der deut- schen Industrie bei den Großen Preisen von Frank­reich für Rennwagen und Motorräder eine weitere siegreiche Schlacht zu schlagen. Zahlenmäßig gering nimmt sich unsere kleine Abordnung bei den Mo­torrädern (Kluge und Fleischmann auf Auto- Union-DKW.) neben dem überlegenen Achterfeld A m e m .. her Rennwagen von Auto-Union und Mercedes-

Jn Klasse 1 50 0 ccm: Roese 8 Punkte, Uöis«Lg aus. Man darf aber mit großer Gewißheit wedel 5 Punkte und Nürnberger 3 Punkte. annehmen, daß sich unsere beiden Motorradfahrer

In Klasse 2000 ccm: Polensky 5 Punkte, Chn-1 im mit j^n Besten Europas nicht minder ftea 5 Punkte, Briem 4 Punkte. Werneck 3 Punkte erfvlgreich als ihre deutschen Kameraden vom Renn- und Greifzu 1 Punkt wagen durchsetzen werden.

Die Deutsche Meftterschaft für Sportwagen ift I ö u --------

also durchaus noch offen. Da auch der Große Berg- if*y ä

preis zur Meisterschaft gewertet wird, dieser aber nicht jedermanns Sache seins dürfte, so müssen sich I

bie bis jetzt vorn lieg^rden Fahrer schon in Schot- (Sie&entr (5(f)lacbft>icbtnarft ten die notwendigen Punkte zu sichern suchen. Es

ist ferner durchaus denkbar, daß Fahrer, die bis- Zu dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt her noch nicht berücksichtigt wurden, sich in Schot- (Schlachtviehoerteilungsmarkt) in der Vlehnersteige- ien die Punkte holen, die späterhin ausschlaggebend rungshalle Rhein^Main in Gießen wurden 9 Ochsen, ein können. Nach den vorliegenden Meldungen für 5 Bullen, 21 Kühe, 20 Färsen, 111 Kalber, 318 Schotten kann man erkennen, daß es nunmehr I Schweine, 7 Schafe und Hammel aufgetrleben. darum geht, den endgültigen Vorsprung zu .er- Preise: Ochsen 44,5 bis 45,5, Bullen 39d ms 43, ringen und zu sichern. Kühe 30 bis 43,5, Färsen 42,5 bis 44,5, Kalber 40

Rund um Schotten 1939" wird für die deutsche bis 65, Schafe 22 bis 46 je '/- Kiloaramm Lebend- Sp'ortwagenmeisterschast das Zünglein an der gewicht. Für Schweine wurden je Kiloaramm Le-. Waage sein. Die Punkte, die dort geholt werden, bendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 lassen schon jetzt Rückschlüsse auf die jutünftigen unb me^r) 1,16 bl (135 bis 149,5 kg) 1,14, b2 (120 Klassenmeister zu. bis 134,5 kg) 1,12, c (100 bis 119,5 kg) 1,04,

df (unter 100 kg) 0,98, gl (fette Specksauen) 1,14, i (Altschneider) und g2 (andere Sauen) 1,12, h (Eber) 1,02 Mark.

Marktverlauf: Rinder, Kälber, Schweine zuge­teilt; Hammel und Schafe ausverkauft.

Zu den am kommenden Wochenende im Berliner «heim) für die 5000 Meter, Stahlhut (Tv. Olympia-Stadion stattfindenden Deutschen Leicht- Heuchelheim) wird im Hochsprung unb tm athletik - Meisterschaften konnte der N2RL.- Gau Weitsprung an mahrenh Dr. ß u h

Hessen, dessen Leichtathletik sich in erfreulichem Auf- ( D f B.«R e i ch s b a h n stieg befindet, eine verhältnismäßig stattliche Zahl

am