1,5 Mionen SA.-Wehrabzeichen-Träger
marschieren
Aus der engeren Heimat
tfdjuN
aridge' #
Harkte
leit We h ietlstit wBmWi-Wt!
Mit dem Frühlfngkam auch die neue Mode,und nun erwarten wir Sie xn einem unverbindlichen Besuch. Alle neuen modischen Schöpfungen sind diesmal sehr interessant u.schön, vor allem triam* phiertdle weibliche Anmut, das werden Sie wahrscheinlich ebenso erfreut fest* stellen wiewirJlom- men Sie doch wirklich, es verpflichtet S le su nichts.
find Soldaten und Beamte der Wehrmacht, wenn sie sich zu dem Zeitpunkt der örtlich stattfindenden Wiederholungsübungen im Wehrdienst befinden; außerdem Inhaber des SA.-Wehrabzeichens, die ihre dauernde Untauglichkeit auf Grund einer ärztlichen Bescheinigung bei der Obersten SA.-Führung Nachweisen. Nichtteilnahme an den Wiederholungs- Übungen hat für alle übrigen SA.-Wehrabzeichen- träger Entziehung des SA.«Wehrabzeichens zur Folge.
Jeder SA.■Wehrabzeichenträger hat also die Pflicht, sich bei seinem örtlich zuständigen SA.- Sturm mit den erforderlichen Unterlagen zur Ableistung der Wiederholungsübungen zu melden. Der Zeitpunkt der Durchführung der Wiederholungsübungen wird dem SA.-Wehrabzeichenträger durch die betreffenden Dienststellen mitgeteilt. Für Ausfälle sind genügend Ersatztage vorgesehen, doch müssen die Wiederholungsübungen in den -festgesetzten Monaten abgeleistet werden.
Aufs neue werden auch in diesem Jahre die 1.5 Millionen SA.-Wehrabzeichenträger ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen und damit zeigen, daß sie körperlich und geistg auf der Höhe sind.
NSG. Mit dem Erlaß vom 19. Januar 1939 hat der Führer das SA.-Sportabzeichen zum S A. - Wehrabzeichen erhoben und damit die innere Bedeutung dieses Ehrenzeichens klar herausgestellt. Es ist das Zeichen körperlich-geistiger Wehrhaftigkeit, das jeder wehrfähige deutsche Mann zu erringen bestrebt sein muß.
Obwohl bereits 1,5 Millionen deutsche Männer das SA.-Wehrabzeichen tragen — im Jahre 1934, als der Führer das SA.-Wehrabzeichen stiftete.
waren es 150 000 — stecken wir in dieser Arbeit noch in einem Anfang. Die nächsten Monate werden — getragen von der berufenen SA. — einen weiteren Aufschwung bringen, um auch den letzten Volksgenossen zum Erwerb des SA.-Wehrabzeichens anzuhalten. Auch diejenigen, die keiner Formation angehören, werden in den SA.-Wehrabzeichen- Gemeinschaften, die allenthalben durch die SA. gebildet werden, Gelegenheit finden, dieses Zeichen zu erwerben, das Zeugnis ablegt von der körperlichen Leistungsfähigkeit und der weltanschaulichen Haltung seines Trägers. Es ist selbstverständlich, daß sich der Träger des SA.-Wehrabzeichens auch weiterhin schult und wehrtüchtig erhält und sein Werdegang nicht mit der einmaligen Erringung des SA.-Wehrabzeichens beendet ist.
Aus diesem Grunde sind vom Führer die Wiederholungsübungen befohlen worden, die alljährlich durchgeführt werden und den SA.-Wehravzeichen- träger verpflichten, sich dauernd auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit zu halten. Die Wiederholungsübungen, die vom Stabschef im ersten Teilabschnitt für die Zeit vom 1. Mai bis 15. Juni 1939 angeordnet sind und Prüfungen im Kleinkaliberschießen, Handgranatenzielwurf und im 1500-Meter-Lauf oor- lehen, sind von den Angehörigen der SA., des NSFK. und allen sonstigen Inhabern des SA.- Wehrabzeichens bei dem für sie örtlich zuständigen SA.-Sturm abzulcisten. Die Einheiten bzw. die Dienststellen der ff, des NSKK., des RAD. und der Deutschen Polizei führen die Wiederholungsübungen selbständig nur für ihre Angehörigen durch. Zur Teilnahme verpflichtet sind alle SA.-Wehrabzeichenträger, die die Abschlußprüfung in Gruppe III (Geländedienst) vor dem 1. Januar 1939 abgelegt haben. Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind lediglich die Männer, die das 40. Lebensjahr vor dem 1. Mai 1939, dem Tage der ersten Wieder-
17. 4. Dorothea Behrens, geb. Fahlberg, o. B, 77 Jahre, Hindenburgwall 10; 18.4. Wilhelm Baumann, 7 Monate, Lindengasse 18; 19.4. Johann Desch, Taglöhner, 74 Jahre, Licher Straße 74; 20.4. Victor von Specht, Generalmajor a. D., 86 Jahre, Liebigstraße 68; 20. 4. Leonie Klebe, geb. Parizot, o. B., 61 Jahre, Crednerstraße 1; 20.4. Katharina Bergmann, geb. Dörr, o. B., 38 Jahre, Werra- straße 2; 21. 4. Marie Euler, geb. Wehrmann, o. B., 62 Jahre, Asterweg 54; 22.4. Liefet Kühr, geb. Geiß, o. S., 39 Jahre, Braugasse 7; 22.4. Elisabeth Block, geb. Rausch, ö. 23., 55 Jahre, Hindenburgwall 7a; 24.4. Berta Homburg, o. B., 70 Jahre, Gnauthstraße 26; 24. 4. Elisabeth Mickel, geb. Thumann, o. 23., 73 Jahre, Stephanstraße 36; 26.4. Artur Heinr. Schön, Postbetriebsarbeiter, 22 Jahre, Ebelstraße 32; 29. 4. Georg Valentin Laub, Schleifer, 44 Jahre, Ebelstraße 39.
holungsübung, vollendet haben. Soweit diese jedoch das silberne bzw. goldene SA.-Wehrabzeichen erwerben wollen, müssen sie ebenfalls teilnehmen. Das Abzeichen in Silber erhält, wer das bronzene Abzeichen besitzt und fünf Jahre hintereinander an den Wiederholungsübungen mit Erfolg teilgenommen oder wer im Laufe der Wiederholungsübungen das 35. Lebensjahr vollendet hat. Das Abzeichen in Gold erhält, wer das silberne Abzeichen besitzt und weitere sechs Jahre hintereinander an den Wieder- holungsübungen mit Erfolg teilgenommen oder wer im Laufe der Wiederholungsübungen das 40. Lebensjahr vollendet hat. In den Fällen, in denen das Lebensalter für die Verleihung des silbernen oder goldenen SA.-Wehrabzeichens entscheidend ist, müsi sen zum Erwerb des silbernen mindestens drei, zum Erwerb des goldenen Abzeichens mindestens zwei weitere Wiederholungsübungen nachgewiesen werden. In jedem Fall muß der Bewerber aber zunächst das bronzene Abzeichen erwerben. Befreit von der Teilnahme an den Wiederholungsübungen
Vs
"esen, bofr iw Tesch für 6, PolijpstM
-alter Mch fe ein, bu V
e zulässch W letten diejch eugen btjöti: iftfahtzeuch lassen oberte i
i e. G. nv 1863 gex eteiligung 75. Wi £ großen c röfsnete bet
„Sie werden sich wundern
wie lange der Anstrich hält!66
sagt der Malermeister, „und dabei bleiben die Möbel und was ich sonst noch hier im Badezimmer gestrichen habe, glänzend. Ducolux, der synthetische Lack, wird nach 12 Stunden hornhart; trotzdem ist er strapazierfähig und widerstandsfähig, besonder» gegen Feuchtigkeit,“
Was Sie auch immer anstreichen lassen wollen, ob drinnen oder draußen, verlangen Sie von Ihrem Malermeister stets, daß er Ducolux nimmt. Er wird es gern tun, weil Sie dann mit seiner Arbeit besonders zufrieden sein werden.
Erhältlich bei dem Fachhandel»
Bezugsquellen weist unsere Bezirks Vertretung nach:
Otto Seyfried, Frankfurt / M.-Süd, Burnitzstraße 7 Fernruf 61066
am Ende des Geschäftsjahres mit RM. 451300, ca. 42 v. H. der Gesamtverpflichtungen, ist als äußerst günstig anzusehen. Kreditgesuchen konnte weitgehendst entsprochen werden. Es wurden im Jahre 1938 insgesamt 34 neue Kredite im Betrag von RM. 84 500 zur Verfügung gestellt. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1938 396 mit einer Gesamthaftsumme von RM. 227 500. Der Reingewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr belief sich auf RM. 5880,91, dessen Verteilung der Vorstand nach Billigung des Jahresabschlusses seitens des Aufsichtsrotes wie folgt vorschlug:' 5 v. H. Dividende auf die eingezahlen Geschäftsanteile, Uebernahme der anfallenden Kapitalertragssteuer, Zahlung eines Erscheinungsgeldes von RM. 3,—, Zuweisung des Restbetrages je zur Hälfte dem Reservefonds und der Betriebsrücklage.
Nach der Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz konnte dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Entlastung erteilt werden. Die satzungsgemäß ausscheidenden Vorstands- bzw. Aufsichtsratsmitglieder Fr. Fischer (Lich), Ehr. L. Fischer (Lich), Wilh. Lauer (Albach) und Hch. Schmidt (Dorf- Gill) wurden wiedergewählt.
Weiterhin konnte der Versammlung von dem Kauf des früheren Stiefelschen Hauses in der Bahnhofstraße Mitteilung gemacht werden. Bedingt würde dieser Ankauf vor allem durch den gesteigerten Geschäftsverkehr, dem die alten Geschäftsräume nicht mehr gewachsen sind. Das Haus, das sich z. Z. in den Händen der Stadt befindet, konnte zu dem günstigen Preis von RM. 34 000 erworben werden. Das untere Stockwerk des Gebäudes wird umgestaltet werden, so daß die neuen Geschäftsräume so bald wie möglich bezogen werden können.
Nach den Ausführungen des Direktors und der Beschlußfassung über die einzelnen Punkte sprach der Aufsichtsratsvorsitzende dem Kassenrechner Ehr. Volz für die vorbildliche Kassenführung herzlichsten Dank aus» Er wies dabei auf den Revifions-
Oer Sauleiter bei der Landsmannschaft der Hessen in Berlin.
NSG. Heimatliche Klänge und Erinnerungen im Lied und in Vortragsweise beherrschen die Heimatabende der Landsmannschaft. Ein Familienabend im Hotel „Russischer Hof" gab wieder Gelegenheit, in Stunden fröhlichen Beisammenseins der lieben Heimat zu gedenken. Ein Vortrag über Darmstädter Originale nach dem Buch von Dr. Karl Esselborn weckte alte persönliche Erinnerungen. Da marschierten sie alle auf vom Lumpensammler Muntermann" bis zum „Heh Hopp", zu „de Raab" und zum „Amboß". An einem der letzten Abende der Hessen im rheinischen Weinlokal „Zur alten Feuerwache" in der Berliner Innenstadt erlebten die Berliner Hessen eine Ueberraschung. Ganz unerwartet erschien Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger mit dem Stellvertretenden Gauleiter Linder und weilte längere Zeit in angeregter Unterhaltung im Kreise der Landsleute.
en trit
cher, mtz H spiele"
rasch
l, eineM 'chter M tb M * hnt."
beschäftigte Rangierer Peter Werth er aus Niederwalgern beim Rangieren. Der Mann mußte mit schweren Brust- und Armverletzungen in die Klinik eingeliefert werden. Hier machte sich die Amputation des verletzten Armes notwendig. Heute vormittag ist nun der bedauernswerte Mann an den Folgen seiner übrigen schweren Verletzungen leider verstorben.
** D i e Deutsche Stenografenschaft, Ortsverein Gießen, veranstaltet am kommenden Sonntagvormittag chr Frühjahrs-Ortsver- eins-Wettschreiben.
♦♦ Sterbefälle in Gießen. Es verstorben in Gießen: 16. 4. Kätchen Reuter, o. 23., 46 Jahre, Schulstraße 3; 16. 4 Meline Dörner, o. 23., 84 Jahre, Licher Straße 74; 16. 4. Jakob Lamp, Derw.-Sekr. a. D., 77 Jahre, Schillerstraße 27; 16.4. Franz Bauer, Musiklehrer i. 9t, 82 Jahre, Licher Str. 74;
11 Und k., erMe g
Sitjt- "hin bit i ™e UM ■ $ k' " F°hm>
*r «la n Rodler k
Wen ( umer no*r e^en, ren sind, j ’ M die ne ''wo dies gestellt n>L ln heinnve: n°d) ein i. Austlänin; uuch mit wcht gesi uurgeschÄ den remii m allgen! ergeben.
’erlöbut gen!
r wieder L "geben, i > dieser 116 j rn zu fmfa ’irjeugfityrti W - oon il; | erladungenl |i Lirishasilst absichtlich L im *
Generalversammlung der Licher Bank.
Li ch, 3. Mai. Die LicherBank e.G.m.b.H. L i ch hielt in „Steins Saalbau" ihre Generalversammlung ab, zu der 278 Mitglieder erschienen waren. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Bürgermeister a. D. Hermann Walz, gedachte zunächst in üblicher Weise der im vergangenen Geschäftsjahr verstorbenen Mitglieder.
Hierauf erstattete Direktor A. Schäfer den Geschäftsbericht, dem wir u. a. folgendes entnehmen: Die wirtschaftlichen und finanziellen Maßnahmen des Reiches und die dadurch bedingte Gesundung des Wirtschaftslebens brachte auch der Licher Bank eine gesteigerte Geschäftstätigkeit. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahre um 11,5 d. 5). gesteigert werden, während die Buchungsposten eine Zunahme von 2200 Stück erreichten. Die Bilanzsumme ist durch den Zufluß an Einlagen von RM. 1093 930,80 auf RM. 1 161 427,49 gestiegen. An Spareinlagen wurden im Berichtsjahr 239 346,35 RM. vereinnahmt. 142 Sparbücher konnten im Geschäftsjahr neu ausgogeben werden, so daß sich Ende 1938 2441 Sparbücher im Verkehr befanden. Die Pfennigsparkasse, eine Kleinspareinrichtung, erbrachte an neuen Einlagen den Betrag von RM. 10 743,60. Die Einlagen im Kontokorrentverkehr lagen um ca. RM. 38 000 höher als im Vorjahr. Im Giro- und Kontakorrentverkehr ist eine Steigerung von ca. RM. 1 000 000 festzustellen, doch hofft man, daß bei einem weiteren Ausbau des bargeMosen Zahlungsverkehrs dieser Geschäftszweig noch mehr von der Kundschaft in Anspruch genommen wird. Der Eigenbesitz an Effekten ist durch Auslosung einiger Wertpapiere auf RM. 111 301,70 zurückgegangen. Die Verpflichtungen aus Einlagen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 1 058 657,67 RM., so daß die Passivkreditgrenze auf 2 000 000 RM. erhöht wurde. Die Gesamtausleihungen be. trugen RM. 701 885,60. Die Zahlungsbereitschaft
ÄiS
fle« i"*1’’
j urf-
Auf der Autobahn bei Oppenrod tödlich verunglückt.
Am gestrigen Donnerstag ereignete sich auf der ? eichsautobahn in der Nähe von Oppenrod ein (Iwerer Derkehrsunfall, dem leider ein blühendes Nenschenleben zum Opfer fiel. Der 29 Jahre alte, Irft seit einigen Jahren verheiratete Koch Peter 'lcoseph HoNer aus Darmstadt befand sich auf jiinem Motorrad unterwegs nach Bad Salzschlirf, na er in einem Hotel eine Stelle antreten wollte. Iris er auf feiner Maschine in der Nähe von Oppen- ixd war, wurde er von einem überholenden Auto c faßt und zu Boden gerissen. Dabei erlitt der be- iiuemsmerie Mann einen schweren Schädelbasis- t"uch. Der Verunglückte mußte sofort nach Gießen r die Chirurgische Klinik gebracht werden, wo er cm heutigen Freitag vormittag seinen schweren ^»rletzungen erlegen ist. *
** Eine Schulung der Zähler und lberzähler für die Volks-, Berufs- unb Be- tüebszählung findet, am heuttgen Freitag begin- r*nb, an mehreren Abenden bis Mitte nächster Aoche statt. Der Zählungskommissar für die Stadt (ließen bittet die bestellten Zähler und Oberzähler, z den Schulungsabenden pünktlich zu erscheinen.
** Strom- und Gasgelder rechtzeitig bezahlen. Die Direktion der Stadtwerke macht Hütte darauf aufmerksam, daß die rückständigen Strom» und Gasgelder vorn Februar umgehend zu bezahlen sind, wenn die säumigen Zähler nicht Ge- fchr laufen wollen, daß ihnen die Strom- und (nszufiihr gesperrt wird.
=*♦ Die Gießener -Jugendherberge fvrdtterrasse kann am kommenden Samstag ir:b Sonntag von jedem Volksgenossen besichtigt n»rben. Am Sonntag findet dort ein Mitglieder- i!-ffen des Ortsverbandes statt. Die Umgebung der ^igendherberge ist durch die Stadtverwaltung wei- hr verschönt worden. So wurden im Herbst die Zufahrtswege ausgebessert und im Frühjahr die Hitzen Böschungen gärtnerisch neu angelegt.
'** An den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben. Dor einigen Ta- gm verunMckte der auf dem Gießener Bahnhof
t, <^J
Bekanntmachung
Betr.: Schulung der Zähler und Oberzähler für die Durchführung der Volks-, Berufs- und Betriebszählung 1939.
Die von mir bestellten Zähler und Oberzähler werden hierdurch gebeten, zu ihrer Unterrichtung und zur Klärung von Unklarheiten die nachstehenden Schulungsabende zu besuchen.
Am Freitag, dem 5. 5. 1939, 20.30 Uhr. Neue Schule, Schulsaal im I. Stock, in Giehen-Klein- Linden
für die Zählbezirke Nr. 1001—1019,
für die Oberzählbezirke Nr. 1061—1064.
Am Samstag, dem 6.5. 1939, 20.30 Uhr, Sitzungssaal der früheren Bürgermeisterei in Giehen-Dieseck
für die Zählbezirke Nr. 2000—2043,
für die Oberzählbezirke Nr. 2065—2072.
Am Montag, dem 8.5.1939, 20 Uhr, Cafä Leib, Walltorstraße 36/38, in Gießen (Bereich der Ortsgruppe Gießen-Nord)
für die Zählbezirke Nr. 1—127 und 412—416, für die Oberzählbezirke Nr. 1—24.
Am Dienstag, dem 9.5.1939, 20 Uhr, Restaurant „Zur Stadt Wetzlar", Ludwigstraße 55 (Saal), in Gießen (Bereich der Ortsgruppe Gießen-Süd)
für die Zählbezirke Nr. 210—303, 308, 402—411 und 419—427,
für die Oberzählbezirke Nr. 40—56 und 70.
Am Mittwoch, dem 10.5.1939, 20 Uhr, Hotel Hindenburg, Selterswea 68 (Saal) in Gießen (Bereich der Ortsgruppe Gießen-Mitte)
für die Zählbezirke Nr. 304—401,
1 für die Oberzählbezirke Nr. 57—69.
Am Donnerstag, dem 11.5.1939, 20 Uhr, Restaurant „Zum Burghof", Burggraben 9 (Saal) in Gießen (Bereich der Ortsgruppe (Öiefjcn-Oft)
für die Zählbezirke Nr. 128—209, 417 und 418, für die Oberzählbezirke Nr. 25—39.
Anschließend werden die Moppen mit den Zahlpapieren an die jeweiligen Zähler ausgegeben.
Zähler oder Oberzähler, die an dem für sie festgesetzten Schulungsabend verhindert sind teilzunehmen, können auch einen anderen Schulungsabend besuchen, jedoch müssen diese Führer alsdann das Zählmaterial im Stadthaus, Bergstraße 20 Zimmer Nr. 18 — bis spätestens Donnerstag, den 11.5. 1939. während der Zeit von 1 bis 13 Uhr. in Entlang nehmen. 3289C
Gießen, den 4. Mai 1939.
Der Oberbürgermeister.
Nicolaus, Zählungskommisiar.
atzende, August Lotz, die Versammlung und Der- ;,and damit die Ehrung der verstorbenen Mitglieder. 7 neue Mitglieder traten der Kasse im Berichts- chr bei. ...
Aus dem Bericht des Vorstandes ging hervor, daß ch der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung sehr s-ark bei der Kasse auswirkte. Der Umsatz stieg von 34 348 RM. auf 327 492 RM. Die Spareinlagen baden sich um 49 000 RM. auf 137 492 RM. erhöht ad übersteigen die Abhebungen noch um 12 533 ?M. Der Kleinsparverkehr, Abholsparen und Schul- baren, erbrachte 17 702 RM. und hat sich mehr bis verdoppelt. In elf Vorstands- und Aufsichtsrats- tzungen wurden 26 Kreditanträge bearbeitet. Die Gesamtsumme, die an die Wiesecker Wirtschaft zur Auszählung gelangte, betrug 108 795 RM. Diese Summe wurde von der Kasse ohne jeden Pfennig remdes Kapital aufgebracht. Die Gewinn- und Ver- uftrechnung schließt mit 8549,91 RM. ab. An neuen Sparbüchern wurden, einschließlich der auf Spar- Anlagen umgeschriebenen Aufwertungseinlagen (Alt- tiypocheken), zusammen 224 Stück ausgegeben. Innige sparsamster Verwaltung wurde ein Reingewinn in Höhe von 1277,11 RM. erzielt. Von die- i m Reingewinn wurden 4 v. H. Dividende an die Inhaber der Geschäftsanteile verteilt und der Rest j zur Hälfte dem Reservefonds und der Betriebs» ütflage überwiesen.
Die von dem Rechner Schmitt oorgetragene Manz wurde genehmigt und dem Vorstand und i ufsichtsrat Entlastung erteilt. Den Revisionsbericht i&er die Revision im April 1938 trug an Stelle !-s erkrankten Auffichtsratsvorsitzenden Ph. H. feiler das Aufsichtsratsmitglied H. E u I e r vor. l as Eigenkapital der Kasse beträgt über 27 v. H. J-as ausscheidende Vorstandsmitglied Kaufmann f mft Haas wurde wiedergewählt, ebenso der l ufsichtsratsoorsitzende Ph. H. Keller und das ! ufsichtsratsmitglied Heinrich Frank.
Nachdem noch einige geschäftliche Fragen erörtert r orten waren, dankte der Vorsitzende allen, die zu l*n schönen Erfolgen des verflossenen Jahres bei- .^•tragen haben, insbesondere den Mitarbeitern vom l.orstand und 'Aufsichtsrat, und schloß mit dem (neg-Heil auf den Führer die Versammlung.
(Hu
«■-. (
MW


