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5.1.1939
 
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Franksurt oder Men?

antreten müssen.

Ersatz

Wirtschaft

Fußball der heimischen Mnnschasten

inter- schon

Das Jahr 1939 weist gleich zu Beginn ein fuß­ballsportliches Großereignis auf: den Tschammer- pokal-Endkampf'zwischen dem FSV. Frankfurt -und R a p i d W i e n im Berliner Olympia-Stadion. Der Tschammerpokal-Wettbewerb ist zwar noch jung an Jahren, aber er ist aus dem besten Wege, jene Volkstümlichkeit zu erreichen, wie sie beispiels­weise Englands berühmter Cup-Wettbewerb ver­zeichnet. Das wird bewiesen durch die Tat­sache. daß fast alle deutschen Fußballvereine, an­gefangen bei den Vertretern der Kreisklasse, in die­sem Wettbewerb ihr Glück versuchen. FSV. Frank­furt gegen Rapid Wien, das ist eine volkstümliche Paarung, die ihre Anziehungskraft nicht verfehlen wird. Gewiß, mit Rapid Wien, einer der berühm­testen und erfolgreichsten Mannschaften der Ostmark, konnte man schon rechnen, aber der FSV. Franks furt zählte vor Jahresfrist zum großen Heer der' Namenlosen, aus dem er sich in einem imposanten Siegeszug heraushob und nun im Begriff ist, die Hand nach der Krone auszustrecken.

Schon einmal stand der' FSV. Frankfurt im Brennpunkt großer fußballfportlicher Ereignisse. Das war im Jahre 1925, als die damaligen Träger der ruhmreichen blauschwarzen Farben bis ins End­spiel der deutschen Fußballmeisterschaft vordrangen und in einem dramatischen, nervenzerreißenden Endkampf gegen den im Zenith seines Könnens be­findlichen 1. FC. Nürnberg erst in verlängerter Spielzeit mit einem Tor Unterschied verloren. Der kämpferische Geist, die große Hingabe an eine Sache, verhalfen damals denBornheimern" zu ihren auf­sehenerregenden Erfolgen, und es ist der gleiche

daß hier Lebensmittel in unzulänglichen Mengen vorhanden waren Die Waren sind später zum Teil der NSV. übergeben worden. Der jüdische Hotel­besitzer Nathan Ries ließ trotz der Beschlagnahme für sich eine Anzahl Waren herausholen, wodurch er sich im Sinne der Paragraphen 136 und 137 des StrGB schuldig machte, da er die amtlichen siegel vorsätzlich aufbrach und sich beschlagnahmtes Gut aneignetc Er kam in Haft und hatte sich jetzt vor dem'Schöffengericht zu verantworten Der Staats­anwalt bezeichnete es als große Unverfrorenheit, daß der Angeklagte, der genaue Kenntnis von der Beschlagnahme und der in großem Umfang geham­stert habe, den Siegeibruch beging Das Gericht er­kannte auf die beantragte Gefängnisstrafe von drei Monaten unter Anrechnung der Un­tersuchungshaft.

den sind und eine Leistung ausschließlich nur in ihrer Kategorie rekordfähig ist.

Furmanik will nun diesem Uebelstand selbst ab­helfen. Sein neuer Maserati, ein Vierzylinder- Modell von 1500 ccm Inhalt, ist fertiggestellt. Und jetzt wartet der Italiener auf günstige Witterung, um die Bestleistungen über Kilometer und Meile mit fliegendem Start in der Klasse bis 1500 ccm ansehnlicher zu gestalten.

Europas beste Eisläuferinnen Magan Taylor (links) und Cecilia C o l l e d g e (Mitte) werden bei den Europameisterschaften der Frauen im Eiskunst­lauf, die am 23. und 24. Januar in London statt- finden, um die Palme des Sieges ringen. Maxi Herber (rechts) wird mit Ernst Baier im Paarlauf antreten. (Schirner-M.)

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121,75 (121,50), Metallgesellfchaft mit 117,25 (117) und Rheinmetall mit 129,50 (130,25). Nach Pause notierten Schöfferhof-Binding mit 186,50 (188,50), Hanauer Hofbrauhaus 172 (173) und Deutsche Lino­leum 154,75 (153,50). Renten lagen ebenfalls ruhig. 5 v. H. Gelsen Benzin 101, 5 o. H. Mühlheimer Berg 100,90 (100,50), 6 v. H. IG. Farben 118,40, Reichsbahn - VA. 122,25, Kommunal - Umschuldung 92,95 bis 93.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 4. Jan. Der erste dies­jährige Pferdemarkt war nur mittelmäßig befahren. Die Beschaffenheit der Tiere war jedoch gut und teils sehr gut, ohne daß die Preise seit dem De- zember-Pferdemarkt eine wesentliche Aenderung er­fahren haben. Gehandelt wurden vorwiegend ein­geführte Belgier, junge volljährige Arbeitspferde. In Schlachtpferden genügte der Auftrieb nicht der Nachfrage, so daß eine Preisnotierung nicht zu­stande kam. Nächster Pferdemarkt am 31. Januar.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 4. Jan. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrigen je 100 kg) in RM.: Weizen W9 206, WH 208, W 12 209, W 13 210, W 16 213, W 18 215, W 19 217, W 20 219, Roggen R 11 191, R 12 192, R 14 194, R 15 195, R 16 197, R 17 198, R 18 199, R 19 201 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futter­gerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,55, W 16 29,55, W 18 29,55, W 19 29,55, W 20 (Kreis Alzey) 29,55, W 20 (Kreis Worms) 29,90 plus 0,50 RM Frachtausgleich. Für Weizen­mehl Type 812 mit Beimischung von Maisbackmehl liegen die Preise 30 Pf. unter den Notierungen. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht- Ausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl 11,20, Roggenvollkleie 11,00. Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R 18 10,40, N 19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlen- station. Treber getr.. Wiesenheu, handelsüblich, gesund, trocken 5,20 bis 5,40, Wiesenheu, gut, ge­sund, trocken 6,20 bis 6,40, Kleeheu, gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50, Luzerneheu, gut, gesund, trocken 7,50 bis 7,80, Weizenstroh, bindfadenge­preßt oder gebündelt 2,80, Roggenstroh, do. 3,00, Hafer- und Gerstestroh, do. 2,60 bis 2,70 Erzeuger­preis ab Erzeuger-Verladestation. Tendenz: ruhig.

Sranffurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 5. Jan. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1263 Rinder, darunter 284 Ochsen, 119 Bullen, 624 Kühe, 236 Färsen, 483 Kälber, 70 Hämmel, 57 Schafe, 147 Schweine. Es kosteten: Ochsen 35 bis 46,50 Mark, Bullen 35 bis 44,50, Kühe 18 bis 44,50, Färsen 35 bis 45,50, Kälber 35 bis 65, Hämmel 35 bis 52, Schafe 20 bis 42, Schweine 49,50 bis 58,50 Mark. Marktverlauf: Rinder, Kälber, Schweine zugeteilt; Hämmel und Schofe. mittelmäßig..

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Square Garden in Neuyork zum Treffen des Kali- forniers gegen Ellsworth Vines eingefunden. Donald Budge fand sich auf dem mit Segeltuch bespannten Steinboden überraschend gut zurecht, war seinem Gegner jederzeit durch sein sicheres und kluges Spiel überlegen und siegte leichter, als man erwartet hatte. Mit 6:3, 6:4, 6:2 fiel der Sieg eindeutig an den neuen Berufsspieler.

Ein alter Bekord soll fallen.

Die seltsamen Rekord-Bestimmungen des nationalen Automobilsport-Verbandes sind mehr als einmal die Zielscheibe heftiger Angriffe gewesen. Die Tatsache, daß der Rekord einer tiefe­ren Wagenklasse höher liegt als der der stärkeren Kotegorie, zeigt sich am schroffsten an dem inter­nationalen Klassenrekord für die Klasse bis 1500 ccm, in der noch immer der im Jahre 1927 von dem Amerikaner Lock art auf Miller-Spezial über eine fliegende Meile mit 263,94 km/st aufgestellte Re­kord Gültigkeit hat. Noch niedriger liegt der entspre­chende Kilometer-Rekord, den der Führer des ita­lienischen Motorsports, Furmanik, mit einem Mase­rati im Jahre 1937 auf ganze 238,6 km/st brachte. Major Gardner fuhr aber mit seinem MG., der nicht einmal 1100 ccm Hubraum besitzt, Geschwin­digkeiten von über 300 km/st! Aber nicht er, son­dern Lockart und Furmanik halten die Rekorde in der Klasse 1100 bis 1500 ccm. Weil nämlich bei der AJACR. alle Rekorde an die Klasse gebun-

Mit den Spielen der Rückrunde am kommenden Sonntag beginnt auch wieder das große Rätselraten um die Sieger in den einzelnen Klassen und Staf­feln. Niemals wohl ist diese Frage aber so offen gewesen, wie gerade jetzt. Nicht nur in der Bezirks­klasse bewirbt sich eine ganze Reihe von Mann- choften um die Spitze, auch in den übrigen Klassen ist die Situation so. daß man bestimmte Voraus- agen wohl in absehbarer Zeit noch nicht treffen kann Denn die ersten Spiele werden, wenn ihnen auch eine gewisse Spannung nicht abgestritten wer­den kann, an dem augenblicklichen Stand nichts ändern. Maßgebend wird der Endspurt sein, der einsetzt, sobald' die Sachespruchreif" ist.

In der Staffel IV stehen diesmal an:

Luftwaffe Heuchelheim 211 SB.Barbara 1900 Gießen Ockershausen 1860 Marburg.

Die Luftwaffe hat zwar ihre komplette Mann- chaft nicht zur Stelle Sie wird aber stark genug ein, um den Ansturm der Heuchelheimer, die selbst­verständlich ebenfalls gewinnen wollen, abzuwehren.

Interessant wird die Begegnung MSV. 1900 werden, nachdem der Formanstieg der Artilleristen unverkennbar ist. Schließlich hat man auch allen Grund, etwas besser zu spielen, als im Vorspiel, weil es sonst sehr leicht zu einer weiteren Ueber- raschung kommen dürfte.

Ockershausen wird auch zu Hause nicht in der Lage sein, den Sieg der Marburger streitig zu machen und so seinen schlechten Platz wenigstens etwas zu verbessern.

Die Staffel V sieht folgende Begegnungen: Tu. Garbenheim Tv. Hörnsheim Tv. Wehlar Tv. Lützellinden Wetzlar-Niedergirmes kahenfurl.

Das größte Interesse bringt man zweifellos der Begegnung Garbenheim gegen Hörnsheim zu. Während die Hörnsheimer als eine der besten Mannschaften mit an der Spitze liegen, ist Garben­heim eifrig bemüht, seine derzeitige Stellung noch weiter zu verbessern. Sie haben schon unter diesen Umständen ein Interesse daran, so günstig wie mög­lich abzuschneiden und zu dem Zwecke ihre zur Zeit spielstärkste Mannschaft auf die Beine gestellt.

Wenn man auch ohne weiteres an einen Erfolg von Lützellinden glauben muß, so sollte man doch unter Hinweis auf das Unentschieden des Vor­spieles etwas vorsichtiger fein und erst in den Leistungen nachlassen, wenn das Spiel eindeutig entschieden ist.

Wenn auch Niedergirmes zu Hause, sehr schwer zu schlagen ist, so liegt ein knapper Sieg durchaus im Bereich der Möglichkeit. Denn Katzenfurt hat sich als Ueberraschungsmannschast schon oftmals präsentiert.

In der 1. K r e i s k l a s s e spielen:

Tv. Holzheim Tv. Grüningen Tv. Dillenburg Tv. Holzheim.

Dem Lokalkampf in Holzheim kommt diesmal er­höhte Bedeutung zu, nachdem Grüningen das Vor­spiel gewinnen konnte, Holzheim heute aber trotz­dem unangefochten die Spitze hält. Diesmal wird es sich zeigen, wer am stärksten ist und wie die Siege bzw. Niederlagen beider Gegner zu werten sind. Nach den ausgeglichenen Leistungen der letzten Zeit zu urteilen, sollte man in Holzheim den Sieger sehen. Nicht ganz ohne Aussichten geht Atzbach nach Dillenburg, weil die Platzbesitzer mit starkem

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Mein-Mainische Börse.

Mitlagsbörse freundlich, aber still.

Frankfurt a. M., 4. Jan. An der Börse er­hielt sich eine freundliche Tendenz, die Umsatztätig­keit war aber auf allen Gebieten überaus gering. In Renten setzten sich mäßige Anlagekäufe der Kundschaft fort, dagegen war das Interesse für Aktien sehr gering; größtenteils führte der Zu­fall zu Kursfeststellungen. Die Zahl der während der ersten Börsenstunde notierten Papiere war denk­bar klein. Fest lagen dabei Reichsbank mit 188 (186) und Conti Gummi mit 206,50 (205,50), anderer­seits gaben RWE. 1 v. H. nach auf 121,25. Sonst setzten noch ein: AEG. mit 116 (115,75), JG.-Farben mit unverändert 150,25, Hoesch mit unverändert 107,50 und Moenus Maschinen mit unverändert 122,50.

Am Rentemmarkt blieb der Anlagetermin noch wirksamer, wenngleich die Umsätze gegenüber den beiden Vortagen ebenfalls stärker zurückgegan­gen sind. Von öffentlichen Werten zogen Reichs- altbesitz und Reichsbahn-Vorzugsaktien je 0.13 v. H. an auf 128,75 bzw. 122,25. Im Freiverkehr war das Geschäft teilweise lebhafter. Fest lagen 4 v. H. Ren­tenbank-Ablösung mit 89,65 (88,75), Kommunal- Umschuldung waren zu 92,90 (92,85), Späte Schuld­buchforderungen zu 98,40 (98,25), 5 vH. Ewald zu 100,75 (100,50) gesucht. Auch am Pfandbriefmarkt hielt die Nachfrage an, ebenso für Industrie-Obli­gationen, von denen sich 5 v. H. Hoesch auf 102 (101,50), 5 v. H. Mittelstahl auf 101,13 (100,75), 5 v. H. Gelsenkirchen Berg auf 101,25 (100,90) u. a. befestigten. Liquidationspfandbriefe blieben gesucht und stehen zumeist bei 101 v. H., teilweise auch leicht darüber. Stadtanleihen lagen wenig verändert, nach Pause 4V» v. H. Darmstadt von 1928 97,25 (96,50).

Im Verlaufe hörte am Aktienmarkt das Geschäft auf. Die Haltung war eher etwas schwä­cher, man nannte zumeist 0.50 bis 1 v. H. ermäßigte Kurse gegen den Anfang. Die erst später zur Notiz gekommenen Werte*waren zu 90 v. H. nominell und bei dem Rest betrugen die Abschlüsse oft nicht den Mindestsatz.

Don unnotierten Werten nannte man Dinaler mit 99 bis 101, Elsäss. Bad. Wolle mit 91 bis 93, Katz & Klumpp mit 91 bis 93, Growag mit 81 bis 83, Ufa mit 83,90; Rastatter Waggon blie­ben höher gesucht. Tagesgeld erleichterte sich auf 2,50 (2,75) v.H.

Abendbörse still.

Ebenso wie im Mittagsverkehr herrschte auch an der Abendbörse mangels Kundschaftsoeteiligung nahezu Geschäftsstille. Am Aktienmarkt kamen die Kurse mit geringen Ausnahmen unverändert zur Notiz. So u. a. IG Farben 150, Mannesmann 108, Verein. Stahl 105, Adlerwerke 105, Bekula 159. Scheideanstalt 202,50, Licht und Kraft 130,50, Gessürel 129,50, Moenus 122,50, Hapag 65. Kleine Abweichungen erfuhren MAN. mit 138 (138,50), Bemberg mit 134,50 (134,75), Deutsche Erdöl mit

Der Michssportführer dankt'

Für die Glückwünsche aus Anlaß der Neugestal­tung des DRL. zum Nationalsozialistischen Neichs- bund für Leibesübungen dankt.der Reichssportführer:

Zahlreiche Glückwünsche aus allen Teilen des Reichs, von feiten der Partei, des Staates und des Neichsbundes find mir zum Erlaß des Führers, der den Deutschen Reichsbund für Leibesubungen zum Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen und dann zu einer von der NSDAP, betreuten Or­ganisation machte, zugegangen. Es ist mir unmöglich, jedem einzelnen persönlich zu danken. Ich bitte daher, aus diesem Wege meinen herzlichen Dank entgegen» Zunehmen. ' .

von Tschammer, Reichssportsuhrer.

Olympische Pflichtübungen der Turner.

Der Technische Ausschuß des internationalen Turn­verbandes tritt am 14. Januar in Basel zw einer Tagung zusammen, um das Turnprogramm für die Olympischen Spiele in Helsinki 1940 endgültig fest­zulegen. Dabei gilt es Meinungsverschiedenheiten aus der Welt zu schaffen, die wegen der Pflicht­übung e n entstanden sind Der Vorsitzende des Technischen Ausschusses wünscht, daß das vom Olym­pischen Ausschuß für Tokio im Frühjahr 1938 aus­gearbeitete Pflichtprogramm auch für Helsinki gelten soll. Finnland hat jedoch einen eigenen Vorschlag ausgearbeitet, den es aber noch nicht preisgeben will. Die' finnischen Interessen werden in Basel von Oberstlt. K. E. Levaelathi und Dr. B. Stenmann wahrgenommen.

Budge schlägt Aines'

Mit allgemeiner Spannung erwartete man den ersten Kamps des mehrfachen Wimbledonsiegers Do­nald B u ö g e als Tennisberufsspieler. Nicht weniger als 16 000 Zuschauer hatten sich daher im Madison

In der 2. K r e i s k l q s s e stehen folgende Spiels auf dem Programm: ,

Tv. Londorf VfB R. Gießen

SA. 116 Gießen Lich

Luftwaffe II Krofdorf.

Eine große Zahl von Mannschaften hat es schon erfassten müssen, wie schwer es in Londorf zu ge­winnen ist Diesmal wird es sich zeigen, ob die Gießener Elf tatsächlich so stark ist. wie ihr Ta­bellenplatz vermuten läßt. Auf der anderen Seite hat naturgemäß auch Londorf Grund genug, das Spiel zu feinen Gunsten zu entscheiden, um so den Anschluß an die Spitzengruppe nicht zu verlieren.

Lich wird wahrscheinlich gegen die starke Mann­schaft der SA. nicht viel ausrichten können, zumal auch der g oße Platz den Gästen absolut nicht liegt.

Wenn die Luftwaffe Ersatz stellen muß, muß sie sich strecken, um gegen Krofdorf das noch im letzten Spiel eine ansprechende Leistung zeigte zu bestehen.

Diesmal nur zwei Kanadier-Tore?

Auf ihrer Deutschlandreise stellten sich die kana­dischen Eishockeyspieler der Smoke Gäters in der Krefelder Hindenburg-Eisbahn gegen eine Nieder­rhein-Auswahl vor. Die Gäste aus Ueberfee mußten sich diesmal vor 5000 Zuschauern mit Mein zahlen­mäßig knappen 2:0 (0:0,1:0,1:0) = ©ieg begnügen, da die Kombination Krefeld-Düsseldorf ein geschick­tes Verteidigungsspiel lieferte.

merkenswerte Angaben über den Stand der Ge­meindeverwaltung. U. a. sollen eine Gemeinschafts- Waschanlage und eine Siedlung erstehen Die Vor­arbeiten sind nahezu abgeschlossen.

Die Hamstervorräte eines jüdischen Hotels.

Lpd. Frankfurt a. M., 4. Jan Als im No­vember das jüdische Hotel Ullmann einer Kon­trolle unterzogen wurde, fanden sich im Keller er­hebliche Vorräte an Konserven, Weinen usw und einige tausend Eier. Die Staatspolizei beschlag­nahmte die Waren, die im Keller blieben. An der Tür wurde em Plakat befestigt, das auf die Be­schlagnahme hinwies und den Vermerk enthielt, daß das Aufbrechen der Türe bestraft werdr Die Beschlagnahme war erfolgt, weil sich erwiesen hatte,

Handball im ASM., Kreis VIII Gießen

Beginn der Bückrunde!

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jenen Mannschaften, die in unmittelbarer Abstiegs­gefahr sind. Der Spielverein Kassel müßte eigent­lich die Vorspielniederlage gegen Groß-Auheim wett­machen können. Sehr offen erscheint dagegen der zweite Kampf in Kassel, der die beiden Tabellen­letzten zusammenführt und noch zur Vorrunde zählt.

Fußball der Bezirksklaste.

Termine der Rückrunde.

Die restlichen Spiele der Rücksene 1938/39" wur­den wie folgt festgesetzt:

Die für den 8. Januar 1939 angesetzten Spiele (1900 Naunheim, Bissenberg VfB.-R., Wetzlar gegen Frohnhausen und Burg Sinn) werden neu angesetzt.

15. Januar: Burg 1900; Naunheim Stein­berg; Bissenberg Wetzlar; Ehringshausen gegen Frohnhausen.

22. Januar: 1900 Ehringshausen; Sinn gegen Steinberg; Burg VfB.-Reichsbahn.

29. Januar: VfB.-R. Ehringshausen; Frohn­hausen 1900; Bissenberg Steinberg; Wetzlar gegen Burg; Naunheim Sinn.

_5. Februar: 1900 Wetzlar; Steinberg gegen Frohnhausen; Bissenberg Sinn; Ehringshausen gegen Naunheim

12. Februar: 1900 Bissenberg; Steinberg gegen Burg; Sinn Ehringshausen; Frohnhausen VfB.-Reichsbahn.

19. Februar: Steinberg 1900; VfB.-R. gegen Wetzlar; Frohnhausen Naunheim; Burg gegen Ehringshausen.

26. Februar: VfB.-R. Naunheim; Wetzlar gegen Steinberg; Sinn 1900; Frohnhausen gegen Burg; Dissenberg Ehringshausen.

5. März: 1900 VfB -R.; Ehringshausen gegen Wetzlar.

12. März: VfB.-Röichsbahn Steinberg.

Geist, der die gegenwärtige FSV.-Mannschaft be­seelt und sie in der noch nicht abgeschlossenen Mei­sterschaft und im jetzt zu Ende gehenden Tschammer­pokal-Wettbewerb zu den strahlenden Siegen be­fähigte. Kameradschaft, Kampfgeist und natürlich eine große Portion Können, das sind die Eigenschaf­ten, die die Frankfurter aufweisen und die sie be­fähigen werden, auch am kommenden Sonntag im Kampf gegen einen großen Gegner eine eindrucks­volle Leistung zu vollbringen.

Die Rapid-Elf mit ihren viel gerühmten National­spielern Raftl, Pesser, Wagner, Skoumal und dem schußgewaltigen Binder verfügt über jene Eigenschaf­ten, die man bei einer Fußballmannschaft von Extraklasse schätzt: sie ist technisch überragend und verfügt über genügend Härte und Kampfkraft, um auch den schwersten Kampf erfolgreich zu bestehen. Die heutige Rapid-Elf hält einen Vergleich mit der einstigen Meistermannschaft 'bes NürnbergerClubs" aus, und mit dieser Feststellung ist ihre Klasse am besten gekennzeichnet.

3Xoä) etwas Pokal-Geschichte.

Der Tschammer-Pokal wurde bisher dreimal ver­geben. Bei der ersten Austragung 1935 holte ihn sich der 1. FC. Nürnberg durch einen 2:0-Sieg über Schalke 04. Im Jahre darauf gewann ihn der deutsche Altmeister VfB. Leipzig durch ein 2:1 über Schalke 04, und 1937/38 gelang endlich dem F C. Schalke 04, nach zweimaligem vergeblichem Bemühen, der große Wurf. Fortuna Düsseldorf wurde im Endkampf 2:1 bezwungen. Und nun treten FSV. Frankfurt und Rapid Wien zum vierten Endkampf an.

Keine Fußballspiele am Sonntag!

Ursache: Schlechte Plahverhältnifse.

Der Kreisfachwart für Fußball teilt uns mit: Am kommenden Sonntag, dem 8. Januar, fallen alle Pflichtspiele (auch die der Bezirksklasse) aus, und zwar wegen der allgemein schlechten Platzver- hältmsse, hervorgerufen durch die kalte und naffe Witterung. Die Vereine sollen im Interesse der Gesunderhaltung der Spieler auch an diesem Tage von Gesellschaftsspielen absehen. Die am 8. Januar angesetzten Pokalspiele finden am 15. Januar statt. Alle anderen Spiel werden neu angesetzt.

Fußball der Gauliga Hessen.

Dunlop Hanau Hessen Bad Hersfeld DsB. Friedberg FC. Hanau 1893 Kewa Wachenbuchen SC. 03 Kassel SpV. Kassel VfB. Groß-Auheim Kurhessen Kassel Sport Kassel.

Die an Weihnachten ausgefallenen Begegnungen wurden für kommenden Sonntag neu angesetzt, das heißt also, daß alle Mannschaften der Spitzengruppe reifen müssen. Hessen Hersfeld, der Tabellenführer, hat zwar einen recht achtbaren Vorsprung, aber er ist doch nicht so groß, um nun sorglos den kom­menden Dingen entgegensehen zu können. Schon am Sonntag steht dem Spitzenreiter erneut eine schwere Prüfung bevor, denn der Dunlop-SD der im Vorspiel in Hersfeld ein 2:2 erzwang, wird schon in Anbetracht feiner keineswegs günstigen Stellung um ein gutes Ergebnis bemüht fein. Im­merhin müßte der Gast, der wahrscheinlich wieder in bester Besetzung antreten kann, das bessere Ende für sich haben. Auch die Verfolger, Hanau 93 und SC. 03 Kassel, werden in Friedberg bzw. Wachen- buchen alle Kräfte aufbieten müssen, um sich erfolg­reich zu behaupten, besonders der SC. 03 wird es sehr schwer haben, denn Kewa gehört ja auch zu