Ausgabe 
5.1.1939
 
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Sine auMußreiche Liste

B r a n d e i s , und Präsident Roosevelt. Roosevelts

ral-Jnspekteurs der Staatspolizei und wiederholt.

nische Berater Harris M i r e s, der stellvertretende Kommissar Sidney Jacobs, der Leiter der stati­stischen Abteilung, George Haas, der stellver­tretende Leiter der statistischen Abteilung, Aaron,

In der Ostmark melden 47768 3ubeit über zwei Milliarden Mark an.

W i e n, Jan. (DNB.) Nach einer parteiamtlichen Mitteilung haben in der Ostmark 47 768 Juden etti Vermögen von insgesamt 2 041828 000 Reichsmark angemeldet. Davon steckten u. a. in Unternehmungen 321 329 000 RM., in Wertpapieren 265 948 000 RM, im städtischen Haus- und Grundbesitz 521162 000, in land- und forstwirtschaftlichem Besitz 39 673 000

Bukarests 4. Jan. (DNB.) Durch ein Dekret, unterzeichnet von König Carol, vom Ministerpräsi­denten und den Ministern für Inneres und Justiz, wurden jetzt die Satzungen derFront der nationalen Wiedergeburt" festgesetzt. Die Leitung der neuenEinheitspartei" hüt einDirek-

früherer persönlicher Anwalt Samuel Rosen- man ist heute Richter am Neuyorker Staats­gerichtshof. Ein weiterer- politischer Berater Roose­velts ist der Richter Robert M a r x in Cincinnati. Als Roosevelt noch Gouverneur von Neuyork war, war der JiHe F e r t j g sein Rechtsberater.

An der Spitze des amerikanischen Finanzministe­riums steht der Jude Henry Morgenthau jun., der durch Heirat mit dem jüdischen Gouverneur des Staates Neuyork, Herbert L o h m a n, verwandt ist. Zu seinen Verwandten zählen ferner die In­haber der internationalen Bankfirma Selig- 'man & Wertheim, die Levisons und schließlich die Warburgs von der Firma Kuhn, Loeb & C o. Fast sämtliche Schlüssel­stellungen des Schatzamtes sind ebenfalls mit Juden besetzt: Der Gehilfe des Ministers, Klotz, der Unterstaatssekretär Jacob Viner, der tech-

Washington, 4.Jan. (DNB.) Die Jahres- botschaft Präsident Roosevelts war unter das phantastische Zeichen eines nach Jemen Worten Amerika von feiten derDiktaturen dro­henden Kampfes um die Erhaltung de­mokratischer Freiheit gestellt. Diesenag­gressiven Absichten" gegenüber rufe er nun Ame­rika zu nationaler Einigkeit auf. Roose­velt räumte ein, daß dieDiktaturen" das Problem von Arbeit und Kapitalmindestens zeitweilig gelöst hätten. Jedoch habe dieser Erfolg einen Preis gekostet, den Amerika nicht zu bezahlen be­

stände Landwirtschaft und Arbeit, Handel und Ge­werbe sowie die geistigen Berufe zu vertreten. Außerdem besteht einoberster National- r a t" von 50 Mitgliedern.

Funktionäre der Front und die Mitglieder der Hilfsformahionen müssen die Uniformunddas AbzeichenderFront tragen, die übrigen Mit­glieder nur das Abzeichen, während ihnen das Tra­gen der Uniform freisteht. Den Mitgliedern ist unter Strafe des Ausschlusses die Zugehöriakeit zu Geheimorganisationen, auch solchen internationaler Art, verboten. Die Front um­faßt als Hilfsformation eineN a t i o n a l g a r d e". Die Angehörigen der völkischen Minderhei- t e n können in der Front in eigenenMinderheiten­abteilungen" tätig sein. Auch für Frauen sind eigene Abteilungen vorgesehen. Alle Mitglieder müs­sen einen Treueid auf den König ablegen und sich untereinander mit dem römischen Gruß durch Erheben des rechten Armes und dem Wort Heil" grüßen.

Warschauer Reife Gras Eianos.

R o m, 4. Jan. (Europapreß.) Zu der in Warschau ausgegebenen amtlichen Mitteilung, daß der ita­lienische Außenminister G r a f C i a n o in der zwei­ten Hälfte Februar zu einem Besuch in der pol-1 Nischen Hauptstadt eintreffen werde, schreibt die Tribuna", diese Reise Graf Cianos stelle an sich die Erwiderung des Besuches dar, den der polnische Außenminister Beck im März vorigen Jahres in Rom abgestattet habe. Der Besuch habe aber selbst­verständlich eine Bedeutung, die weit über das Formelle hinausgehe. Heute, wo der von der un­widerstehlichen Dynamik der Achse in Gang gesetzte europäische Klärungsprozeß fortdauere, sei eine ita­lienisch-polnische Zusammenkunft, bei der d i e V e r -! hältnisse in Osteuropa im Lichte der Neu­ordnung Mitteleuropas geprüft würden, mehr als nützlich. Die ausgezeichneten Beziehungen Italiens zu Ungarn und zu Jugoslawien, sowie die beftiedi- genden Beziehungen zur Tschecho-Slowakei und zu Rumänien versetzten Rom in die Lage, im gegen­wärtigen Augenblick eine äußerst fruchtbare Arbeit auf dem Boden der Achse zu voll­bringen. Falls im Interesse aller einige Miß- verständnisse zu beseitigen seien, könne Italien dazu beitragen.

Das pslmsch-ischecho- slowakische Verhältnis.

Zusammenarbeit der beiden Grenz- Aufsichtsorgane.

Prag, 4. Jan. (Europapreß.) Die polnische Re- gierung ist durch ihren Praaer Gesandten mehrmals beim tichecho-slowakischen Außenamt hinsichtlich der

Im Staatsdepartement ist der arische Außen­minister Cordell Hüll mit einer Tochter des Juden Isaac Witz verheiratet. Wirtschaftsberater ist ter Jude Dr. Herbert Feis. Assistent des Außenministers ist der Jude Leo P a s l o w s k i. Der Leiter der Archivabteilung ist der Jude David S ä l m o n , der Leiter des Amtes für philippinische Angelegenheiten der Jude Joseph Jacobs. Fer­ner werten zwei stellvertretende Rechtsberater, Jacob Metzger und Joseph Baker, als Juden auf geführt.

Der weibliche Arbeitsminister Frances Per- kins, der nachweislich kommunistischen Tendenzen huldigt, wird ebenfalls als jüdisch angeführt. Staats­sekretär ist die Jüdin Frances I u r k o w i tz , Gene­ralanwalt der Jude C. Wyczanski jun., der Leiter ter statistischen Abteilung ist der Jude Isidor Lubin.

In der Abteilung für Wirtschaft und Industrie sitzt der Jude Boris Stern und die Kommissarin für industriellen Ausgleich, die im Arbeitsministerium die schöne Dienstbezeichnung Versöhnungskommissarin" führt, Anna Wein­st o ck. Weiter die Juden Polakow, Kaplan und Becker.

Im Wirtschaftsministerium ist Louis Dome- r a t s k y der Leiter der Informationsabteilung. Das Amt für Forstwirtschaft und verwandte An- gelegenheiten wird von dem Juden Nathan ge­leitet. Besonders interessant ist, daß das Büro für Volkszählung unter Leitung des Juden Hirsch sicht. Vor Jahren schon verhinderte der amerikanische jüdische Ausschuß im Bundeskvngreß die Annahme einer Vorlage, wonach bei Volks­zählungen die Rassenzugehörigkeit aller Bürger ter Vereinigten Staaten besonders f e st g e st e l l t werden sollte.

Im Landwirtschaftsministerium sindnur" vier Juden in führenden Stellungen: Ezekiel, Bach­rach, Joseph Becker und Kaufmann. Da­

brach.

Als General H ay asch i durch Fürst Äono ß abgelöst wurde, schien der Kompromiß gegluckt zu sein. Der Fürst war bisher Präsident des Ober- Hauses gewesen, er war ein Verwandter des Kaster- hau es, galt als modern und genoß rn den Kreisen der Wirtschaft sowohl wie in denen der Militärs einen guten Rufe als geschickter Diplomat und Mann von eigenen Steen. Wirklich brachte es Fürst Konoe auch fertig, in sein Kabinett zwei ausgesprochene Mitglieder der Minseito und der Seiyukai auszu­nehmen, was seit 1931 infolge des Widerstandes der Militärs unmöglich gewesen war. Diesmal, unter dem Druck der Chinakrise, meldete sich kein Wider- spruch. Gehörte der Fürst doch zu demKreise ter engeren Berater um den Thron bezeichnet er sich doch selbst als dengeistigen Sohn des alten Genro, des Fürsten Saionji", und gerate diesen Kreis unterstützte sowohl die Armee wie die Flotte. Der Kampf für oder gegen die autoritäre Regie-

Juden regieren in Amerika.

Alle Schlüsselstellungen der Ministerien und des New Deal von Luden beseht

patriarchalische Sitten und Vorstellungen, die be« sonders in der Armee lebten, blieben erhalten. Im­merhin: auch bei den nachfolgenden Wahlen be­hielten die alten Parteien das Vertrauen des Vol­kes. Die Befürworter eines rein autoritären Sy­stems mußten Kompromisse schließen, zumal der Mikado sich niemals für das eine oder andere Regierungssystem entschieden hatte und die anti­parlamentarische Offiziersbewegung 1936 blutig zer-

ter stellvertretende Chef der juristischen Abteilung, Boris K o st e l a n e tz , der Leiter der Buchhaltungs­abteilung, Joseph Greenberg, der Leiter der Rechnungsabteilung, Melvin ßo af man, der Hauptrechtsberater der Zollabteilung, Eli Frank, ter führende Architekt Louis Simon, ferner die Ministerialräte Joseph Zucker, Anna Miche - ner, Joseph Scher eschewsky.

Freundschaftsbeziehungen, Ausführung von Vor­urteilen und durch die Aufforderung zur nationalen Uneinigkeit. Es folgte dann die Aufstellung folgen­der Forderungen: 1. Eine genügend starke Wehr- macht mit entsprechenden Stützpunkten und strategi­schen Positionen; 2. Aufbau einer Organisation, die im Kriegsfälle alle Hilfsmittel sofort liefern und deren Lieferung schnell steigern könne; 3. ein einiges Volk, frei von Klassenhaß, von Streit zwischen Ka­pital und Arbeit, von falscher Sparsamkeit und von anderen ungelösten sozialen Problemen. Amerika könne, wenn es gewisse Unebenheiten und Unvoll­kommenheiten ter New-Deal-Gesetze verbessere, ein reiches und zufriedenes Volk mit einem jährlichen Nationaleinkommen von wenigstens 60 Milliarden Dollar werden. Er sei daher aegen den Abbau der Reformgesetze und gegen die Kürzung der Bundes­ausgaben. Wenn der Bundeskongreß die gegenwär­tige Entwicklung durch unzeitgemäße Sparmaßnah­men aufhalten wolle, so müsse ter Bundeskongreß allein die Verantwortung dafür übernehmen.

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gliedern seines Kabinetts durch Händeklatschen begrüßt wurde und auch einige seiner Ankündigun­gen wie z. B., daß die Vereinigten Staaten gewollt seien, die westliche Halbkugel gegen Angriffe jeder Art zu schützen, mit Beifall ausgenommen wurden, trat während der Verlesung der Botschaft doch zu­tage, daß die bei den Novemberwahlen beträchtlich angeschwollene Opposition die meisten seiner Maß­nahmen, insbesondere auf innenpolitischem Gebiet, nicht mitzumachen gewillt ist. Mit eisigem Schwei­gen wurde auch bei den Demokraten die Mittei­lung entgegengenommen, daßverhältnismäßig" geringe Steuererhöhungen vielleicht uiyrn» gänzlich seien. Auf dem linken Flügel des Hauses rief natürlich die Ankündigung, daß der Präsident eine A ende rung der Neutralitätsge­setzgebung mit dem Ziel größerer Handlungsfreiheit erstrebe, Genugtuung hervor. Als Roosevelt auf die Notwendigkeit eines Haushaltsausgleiches hinwies und bestritt, daß die Regierung mehr verausgabe, als Amerika sich lei­sten könne, brachen die Republikaner in ironisches Gelächter aus. Immerhin konnte man stim­mungsgemäß den Eindruck gewinnen, daß Roose­velt bei der Aufrüstung auf Anhängerschaft rechnen kann.

Oer amerikanische Botschafter bei Mussolini.

Rom, 4.Jan. (DNB.) Der Botschafter der Ver­einigten Staaten besuchte am Dienstag Mussolini. Ueber den Besuch wurde folgende amtliche Verlaut­barung ausgegeben: Der Duce hat im Palazzo Venezia in Gegenwart des Grafen Ciano den Bot- , fchafter der Vereinigten Staaten, Philips, emp­fangen, der ihm eine Botschaft des Präsi­denten Roosevelt' überreichte, die von der europäischen Judenfrage und ihren möglichen Lösungen allgemeinen Charakters handelt.

schen Volksgemeinschaft bekennen.

Die mangelhafte Vorbereitung und vor allem die noch mangekhaftere Durchführung der Volks­zählung am 31. Dezember 1938 machen das Ergebnis vollkommen wertlos. Da aber die in den letzten Tagen aufgetauchten Bestrebungen, Deutsche aus ihren Arbeitsplätzen in der S l o wakei zu verdrängen und die Bedenken gegen diese Art der Volkszählung neue Nahrung erhalten haben, lehnt die volksdeutsche Führung in den Karpathenländern auch aus Exi- stenzgründen die Art der Durchführung und auch das Ergebnis dieser Zählung ab.

Die rumänischeEinheitspartei"

torat" von 24 Mitgliedern inne, die durch königliches. Dekret auf zwei Jahre ernannt werden. Je acht haben die von der Verfassung anerkannten Berufs-1 Reichsmark.

eine Verbindung mit Japan aufzunehmen, würde die Zentralregierung eine weitere diszi­plinarische Aktion gegen ihn und seine An­hänger in die Wege leiten. Die Meldung, daß 200 Anhänger Wangtschingweis in Tschungking ver­haftet Worten seien, wird dementiert.

Roosevelts Zahresboischast vor dem Kongreß

Emigranienparolen als Werbemittel für Aufrüstung und New Deal.

gegen sind in dem Ministerium, an dessen Spitze der deutschfeindliche Innenminister Harold Ickes steht, um so mehr Juden vertreten: der General­anwalt Nachan Margold, der stellvertretende Generalanwalt Norman Meyers und fein Kollege Cohen, ein Gehilfe des Ministers namens Marx, der Haushaltskommissar Berlew, der Leiter der Abteilung für überseeische Besitzungen, Ernest Gruening, ferner die Juden Zeuch, Rachel Barker (Büro für indianische Angelegen­heiten), Philip Cohen (Rundfunkangelegenheiten), David Segel und I. F. Abel.

Im Justizministerium heißt der stellvertretente Leiter des Fahndungsamtes Harold Nathan. Weitere führende Beamte sind die Juden Paul Freund, A. Hiß, I. H. Lewin, Max Spelte und E. E. Chaffetz. Bei der Bedeutung, die die ame° rikanische Verfassung dem obersten Bundesgericht einräumt, ist es von Interesse, zu wissen, daß der oberste Bundesrichter Brandeis eben­falls Jude ist und daß der inzwischen verstorbene oberste Bundesrichter Benjamin C a r d o z o , dessen Nachfolger Felix Frankfurter werden soll, Halbjute war. In ten obersten Staatsgerichten und Appellationsgerichten fitzen ferner u. a. die jüdischen Richter Julian Mack, Morris Soper, Samuel Man­delbaum und G. M. M o s c o w i tz. In dem Amt für produktive Erwerbslosenfürsorge (Works Pro­greß Administration) sind saft sämtliche führenden Stellen von Juden besetzt, die ein nach Milliarden zählendes Ausgabenprogramm durchführen.

Die bundesstaatliche S i e d l u n g s st e l l e steht- unter Führung des Juden Nachan Strauß. Der Senatsauschuß zur Ueberwachung der Finanz­gebarung der Eisenbahnen wird von dem Juden Sidney Kaplan geleitet. Die Bundes­behörde zur Durchführung der Kraftbauten im Tennessee-Tal hat Herrn David Eli Lilien-- thal zum Direktor. Im Amt für öffentliche Arbeiten spielen die Juden Benjamin Cohen. Lloyd Landau- R. D. Cohen, A. K. Stern, Leo Holstein prominente Rollen.

Die oben erwähnten Namen stellen nur einen geringen Bruchteil der veröffentlichten Liste dar. Der volle Einfluß der JiHenschaft auf die ameri­kanischen Staatsgeschäfte wird erst ersichtlich, wenn man erfährt, daß in bundesstaatlichen und staat­lichen Aemtern der Vereinigten Staaten von Ame­rika einschließlich aller mittleren und unteren Dienst­stellen nicht weniger als 62 000 Juden beschäftigt werden, obwohl unter den 130 Mil­lionen Amerikanern nur rund 4,5 Millionen Juden leben.

legung eines nationalen Katasters in der Slowakei. Voraussetzung für diese An­legung ist, daß jedem Deutschen die Möglichkeit ge­lben wird, selbst sein Volkstumsbe- enntnis abzulegen und daß die Volks­gruppenführung in strittigen Fällen zu ent­scheiden hat, da die Gefahr besteht, daß volksfremde Elemente, vor allem auch Juden, sich zur deut-

Bei dicht besetzten Tribünen haben die beiden Häuser des Bundeskongresses im großen Sitzungs­saal des Capitols die Botschaft des Präsidenten Roosevelt entgegengenommen. Auch zahlreiche Ver­treter des Diplomatischen Korps waren erschienen. Daß die USA.-Regierung in wildem Tempo a u f r ü ft e n will, hatte man feit Wochen geflissent­lich durchblicken lassen. Unklarheit bestand nur über das Ausmaß und die Motivierung. Wer jedoch im Zusammenhang mit der angekündigten Wehrvor­lage ein klar umriffenes außenpolitisches Programm erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die Botschaft des Präsidenten wiederholte die längst bekannten Ge- dankengänge Roosevelts und war im übrigen nur ein krampfhafter Versuch, die Wählermassen über ; Fehlschlagen seiner New-Deal-Politik hinwey- sichen. Während Roosevelt bei seinem Erschei-

daß die tschecho-slowakische Regierung alles, was in ihrer Macht liege, tun werde, um zu einer posi­tiven und ruhigen Entwicklung der Beziehungen zwischen Polen und Tschecho-Slowakei zu gelangen. Die tschecho-slowakische Regierung erwarte hierbei allerdings, daß auch die polnische Regierung durch eine gerechte und verständige Behandlung aller Be­wohner des abgetretenen Gebiets zu einer Beruhi­gung beitragen werde.

, Die tschecho-slowakische und die polnische Polizei haben eine Vereinbarung abgeschlossen, laut welcher, beginnend mit dem 31. Dez. 1938, der Grenz- aufsichtsdienst unter gemeinsamer Auf­sicht und von gemischten tschecho-slowakisch - polnischen Abteilungen versehen wird. Es ist zu hoffen, wie in Prag amtlich betont wird, daß diese Zusammenarbeit in erheblichem Maße zur Beruhigung auf beiden Seiten beitragen werte.

Oie Volkszählung Situation im tschecho-slowakisch-polnischen Grenz- der Slowakei,

gebiet von Teschen vorstellig geworden. Sie

führt u. a. Beschwerde über die Verbreitung anti- Preßburg, 4. Jan. (DNB.) Staatssekretär polnischer Flugblätter, über die angebliche Vorbe- Ingenieur Karmasin, der Sprecher der Deut» reitung von Attentaten auf tschecho-slowakischem schen in den Karpatenläntern, erklärte: Eine Kardi- Boden gegen polnische Militär- und Zioilbehörden,Inalfrage des Karpathendeutschtums ist die An-

reit sei. .

Nun folgte eine Aufzählung dessen, worin dieser Preis der totalitär geführten Völker bestehe. Diese Aufttellung Roosevelts bestand in einer Sammlung jenerArgumente", die feit Jahren von der jüdi­schen Hetzpresse Amerikas kolporttert werden: An­geblicher Verzicht auf Religionsfreiheit, angebliche Beschlagnahme ves privaten Kapitals, dieGefahr, in Konzentrattonslager geworfen zu werden", der I -----------, t . r. 13roang,die Kinder nicht als freie Menschen, son-

rung wurde also durch Konoe abgebrochen, es trat öern al5 DDn einer Maschine geformte und ver­eine Art Burgfrieden ein, unter dem alle Kräfte if[at)fe Schachfiguren aufwachsen zu lassen". Als zur Durchführung des großen japanischen betontere Verbrechen erachtete Rovsevelt auch den

lvndzieles mobilisiert wurden. Der Reichstag ver- Verzicht, alles sagen zu können, was man wolle, sichtete auf Opposition, und ganz Japan wurdeem Amerikas, die Roosevelts Ansicht

Volk hinter Bajonetten". nad) vom Auslände bedroht werden, sind Religion,

Inzwischen versuchte der konservative Kreis um £eTnofratie und internationale Ehrlichkeit. Die Zeit den Thron eine Einheitspartet zu errichten.- bekommen, wo Amerika rüsten müsse, Die geplantenationale Mobilisierung nur um |^ne Scholle, sondern auch diese sollte die Handhabe werten, um nicht nur die alten Ideale zu verteidigen. (!) Glücklicherweise kapitalisttschen Parteien, sondern auch die ntppo- ^he diese Gefahr nicht von Ländern auf der nistische Bewegung zu verschmelzen. Dies n>e|tfitf)en Halbkugel, und die Vereinigten Staaten

nach der Erklärung des Fürsten Konoe ihm 'nicht würden ihren Teil dazu beitranen, Liefen glücklichen geglückt zu sein. Ob nun die neuen, in ihrer Ziel- ^Eand gegen anstürmende Gefahren aus irgend- setzung noch nicht ganz klaren Massenparteien, die ejner Himmelsgegend zu schützen". Die USA. hät- 21 rb eiterpartei und diesoziale Masfenpar- Lßn t qeIernt (>!), daß lange vor offenen nrilitä- fei", kurzum die sogenannte n i p p o nist 11 e nfdjen Maßnahmen der Angriff beginnt durch Vor- das ( Bewegung, die alten Parteien der Minsetto ^chcifte in Form von Propaganda, subventionier- zutäus^,...----- . . . .

und der Seiyukai endgültig ablösen werten, ist von ? ' Durchdrinauna fremder Gebiete, Lockerung der I nen vor dem Haus im Gegensatz zu den Mtt- Europa aus noch nicht zu durchschauen. Als neuer Ministerpräsident wird Baron Hiranuma ge­nannt. der der nipponistischen Bewegung nahe steht und Chef der Kokuhonkai ist. Die Zeitschrift der Bewegung ,Iaizo" hat sich dahin ausgedrückt:Die beiden maßgebenden politischen Faktoren, die nip- ponistische und die Arbeiterbewegung, verfolgen ein einziges politisches Ziel, nämlich die Erneue­rung des Staates; aus dem Zusammenschluß beider Kräfte wird die revolutionäre Bewegung gegen das alte System vorgetragen werden."

Baron Hiranuma ist 71 Jahre alt und verfügt Neuyork, 4. Jan. (DNB.) Wie dieNew über eine ausgedehnte politische Erfahrung. Er ge- Port Daily News" meldet, wurde in der Bundes- hört zu den bekanntesten japanischen Rechtssachver- Hauptstadt unter der UeberschriftWas jedes Kon- ständigen, war Oberstaatsanwalt, Vorsitzender des greßmitglied wissen muß" eine Flugschrift ver- Obersten Japanischen Gerichtshofes und Juftizmim- breitet, die den Vorwurf erhebt, daß die N e w - fter. Seit 1936 ist er Vorsitzender des Staatsrates, Deal-Regierung unter Präsident Roosevelt nachdem er 10 Jahre lang stellvertretender Vor- Angehörigen der jüdischen Rasse eine ungebühr- sitzender gewesen war. , Ilicy große Zahl von Posten in der

iwBundes- und Staatsverwaltung, so- Da- Schicksal NangWnWeis.r.

Hongkong, 4. Dez. (Europapreß.) Die Mel- g er als 275 Namen von Juden oder düngen über Den derzeitigen Aufenthalt des von Misch versippten Personen.

der chinesischen Zentralregierung seiner Remter ent- ^ie Judenliste ist nach einzelnen Ministerien ge­hobenen und aus seiner Partei ausgeschlosienen geordnet und beginnt mit dem Amt des ehemaligen V i z e p r ä s i d e n t e n d e r Kuo- Präsidenten, der in Amerika gleichzeitig die Funk­ln i n t a n g, Wangtschingwei, sind witersprechenD. ^on Ministerpräsidenten ausübt. Hier wird Nach einem Bericht aus Schanghai soll er Jid) i n K Finanzier Bernhard M. Baruch als

Hongkong befinden, wo ergegen etmaige 2In= Ker inoffizielle Präsident ter Vereinigten Staaten griffe geschützt" sei. Eine aus japanischer Quelle bezeichnet. Am 1. Dezember 1933 schrieb dieArne- stammende Meldung besagt, Wangtschingwei halle Hebrew", daß, als Präsident Roosevelt im sich in einem Vorort von Hanoi, der Sommer jenes Jahres auf Urlaub ging, Herr Hauptstadt Franz.-Jndochinas, auf. In ferner £e= ^arud) inoffiziell das Amt des Präsidenten aus- gleiiung befänden sich fünf seiner Vertrauensleute, Ms zweiter intimer Berater des Präsidenten darunter auch der Leiter der Presseabtellung der ^r Professor Felix Frankfurter ge- chinesischen Zentralreglerung, T schuf ohel. Jeden-U der Mitglied der kommunistischen Civil falls ist die direkte Verbindung mit dem chinesischen ^iberties Union und der Spiritus rector für

Generalkonsulat in Hanoi seit dem ßeüpuntt abge- New-Deal-Gesetze ist. Er soll über hun-

brachen, m dem Wangtschingwei seine Friedens- ^rtRadikale" in der Regierung untergebracht crtlärung abgab haben und gilt als Unterhändler zwischen dem

In gut unterricht en Kreisen Tschun g k in Mitglied des Obersten Bnndesgerichtes,

verlautet, die Zentralreglerung betrachte die Ange-< 3 «- ~ - -- - -- - -» -**-

legenheit Wangtschingwei als abgeschlossen. Lediglich für den Fall, daß dieser versuchen sollte,

über tschechische Presseangeriffe, über die Entfer­nung Des Staatswappens vom polnischen Konsulat in Mährisch-Ostrau usw.

Die Antwort der tschecko-slowakischen Regierung gi enthält das Ergebnis ter Untersuchungen des Gene- k