Sine auMußreiche Liste
B r a n d e i s , und Präsident Roosevelt. Roosevelts
ral-Jnspekteurs der Staatspolizei und wiederholt.
nische Berater Harris M i r e s, der stellvertretende Kommissar Sidney Jacobs, der Leiter der statistischen Abteilung, George Haas, der stellvertretende Leiter der statistischen Abteilung, Aaron,
In der Ostmark melden 47768 3ubeit über zwei Milliarden Mark an.
W i e n, Jan. (DNB.) Nach einer parteiamtlichen Mitteilung haben in der Ostmark 47 768 Juden etti Vermögen von insgesamt 2 041828 000 Reichsmark angemeldet. Davon steckten u. a. in Unternehmungen 321 329 000 RM., in Wertpapieren 265 948 000 RM, im städtischen Haus- und Grundbesitz 521162 000, in land- und forstwirtschaftlichem Besitz 39 673 000
Bukarests 4. Jan. (DNB.) Durch ein Dekret, unterzeichnet von König Carol, vom Ministerpräsidenten und den Ministern für Inneres und Justiz, wurden jetzt die Satzungen der „Front der nationalen Wiedergeburt" festgesetzt. Die Leitung der neuen „Einheitspartei" hüt ein „Direk-
früherer persönlicher Anwalt Samuel Rosen- man ist heute Richter am Neuyorker Staatsgerichtshof. Ein weiterer- politischer Berater Roosevelts ist der Richter Robert M a r x in Cincinnati. Als Roosevelt noch Gouverneur von Neuyork war, war der JiHe F e r t j g sein Rechtsberater.
An der Spitze des amerikanischen Finanzministeriums steht der Jude Henry Morgenthau jun., der durch Heirat mit dem jüdischen Gouverneur des Staates Neuyork, Herbert L o h m a n, verwandt ist. Zu seinen Verwandten zählen ferner die Inhaber der internationalen Bankfirma Selig- 'man & Wertheim, die Levisons und schließlich die Warburgs von der Firma Kuhn, Loeb & C o. Fast sämtliche Schlüsselstellungen des Schatzamtes sind ebenfalls mit Juden besetzt: Der Gehilfe des Ministers, Klotz, der Unterstaatssekretär Jacob Viner, der tech-
Washington, 4.Jan. (DNB.) Die Jahres- botschaft Präsident Roosevelts war unter das phantastische Zeichen eines nach Jemen Worten Amerika von feiten der „Diktaturen drohenden Kampfes um die Erhaltung demokratischer Freiheit gestellt. Diesen „aggressiven Absichten" gegenüber rufe er nun Amerika zu nationaler Einigkeit auf. Roosevelt räumte ein, daß die „Diktaturen" das Problem von Arbeit und Kapital „mindestens zeitweilig gelöst hätten. Jedoch habe dieser Erfolg einen Preis gekostet, den Amerika nicht zu bezahlen be
stände Landwirtschaft und Arbeit, Handel und Gewerbe sowie die geistigen Berufe zu vertreten. Außerdem besteht ein „oberster National- r a t" von 50 Mitgliedern.
Funktionäre der Front und die Mitglieder der Hilfsformahionen müssen die Uniformunddas AbzeichenderFront tragen, die übrigen Mitglieder nur das Abzeichen, während ihnen das Tragen der Uniform freisteht. Den Mitgliedern ist unter Strafe des Ausschlusses die Zugehöriakeit zu Geheimorganisationen, auch solchen internationaler Art, verboten. Die Front umfaßt als Hilfsformation eine „N a t i o n a l g a r d e". Die Angehörigen der völkischen Minderhei- t e n können in der Front in eigenen „Minderheitenabteilungen" tätig sein. Auch für Frauen sind eigene Abteilungen vorgesehen. Alle Mitglieder müssen einen Treueid auf den König ablegen und sich untereinander mit dem römischen Gruß durch Erheben des rechten Armes und dem Wort „Heil" grüßen.
Warschauer Reife Gras Eianos.
R o m, 4. Jan. (Europapreß.) Zu der in Warschau ausgegebenen amtlichen Mitteilung, daß der italienische Außenminister G r a f C i a n o in der zweiten Hälfte Februar zu einem Besuch in der pol-1 Nischen Hauptstadt eintreffen werde, schreibt die „Tribuna", diese Reise Graf Cianos stelle an sich die Erwiderung des Besuches dar, den der polnische Außenminister Beck im März vorigen Jahres in Rom abgestattet habe. Der Besuch habe aber selbstverständlich eine Bedeutung, die weit über das Formelle hinausgehe. Heute, wo der von der unwiderstehlichen Dynamik der Achse in Gang gesetzte europäische Klärungsprozeß fortdauere, sei eine italienisch-polnische Zusammenkunft, bei der d i e V e r -! hältnisse in Osteuropa im Lichte der Neuordnung Mitteleuropas geprüft würden, mehr als nützlich. Die ausgezeichneten Beziehungen Italiens zu Ungarn und zu Jugoslawien, sowie die beftiedi- genden Beziehungen zur Tschecho-Slowakei und zu Rumänien versetzten Rom in die Lage, im gegenwärtigen Augenblick eine äußerst fruchtbare Arbeit auf dem Boden der Achse zu vollbringen. Falls im Interesse aller einige Miß- verständnisse zu beseitigen seien, könne Italien dazu beitragen.
Das pslmsch-ischecho- slowakische Verhältnis.
Zusammenarbeit der beiden Grenz- Aufsichtsorgane.
Prag, 4. Jan. (Europapreß.) Die polnische Re- gierung ist durch ihren Praaer Gesandten mehrmals beim tichecho-slowakischen Außenamt hinsichtlich der
Im Staatsdepartement ist der arische Außenminister Cordell Hüll mit einer Tochter des Juden Isaac Witz verheiratet. Wirtschaftsberater ist ter Jude Dr. Herbert Feis. Assistent des Außenministers ist der Jude Leo P a s l o w s k i. Der Leiter der Archivabteilung ist der Jude David S ä l m o n , der Leiter des Amtes für philippinische Angelegenheiten der Jude Joseph Jacobs. Ferner werten zwei stellvertretende Rechtsberater, Jacob Metzger und Joseph Baker, als Juden auf geführt.
Der weibliche Arbeitsminister Frances Per- kins, der nachweislich kommunistischen Tendenzen huldigt, wird ebenfalls als jüdisch angeführt. Staatssekretär ist die Jüdin Frances I u r k o w i tz , Generalanwalt der Jude C. Wyczanski jun., der Leiter ter statistischen Abteilung ist der Jude Isidor Lubin.
In der Abteilung für Wirtschaft und Industrie sitzt der Jude Boris Stern und die Kommissarin für industriellen Ausgleich, die im Arbeitsministerium die schöne Dienstbezeichnung „Versöhnungskommissarin" führt, Anna Weinst o ck. Weiter die Juden Polakow, Kaplan und Becker.
Im Wirtschaftsministerium ist Louis Dome- r a t s k y der Leiter der Informationsabteilung. Das Amt für Forstwirtschaft und verwandte An- gelegenheiten wird von dem Juden Nathan geleitet. Besonders interessant ist, daß das Büro für Volkszählung unter Leitung des Juden Hirsch sicht. Vor Jahren schon verhinderte der amerikanische jüdische Ausschuß im Bundeskvngreß die Annahme einer Vorlage, wonach bei Volkszählungen die Rassenzugehörigkeit aller Bürger ter Vereinigten Staaten besonders f e st g e st e l l t werden sollte.
Im Landwirtschaftsministerium sind „nur" vier Juden in führenden Stellungen: Ezekiel, Bachrach, Joseph Becker und Kaufmann. Da
brach.
Als General H ay asch i durch Fürst Äono ß abgelöst wurde, schien der Kompromiß gegluckt zu sein. Der Fürst war bisher Präsident des Ober- Hauses gewesen, er war ein Verwandter des Kaster- hau es, galt als modern und genoß rn den Kreisen der Wirtschaft sowohl wie in denen der Militärs einen guten Rufe als geschickter Diplomat und Mann von eigenen Steen. Wirklich brachte es Fürst Konoe auch fertig, in sein Kabinett zwei ausgesprochene Mitglieder der Minseito und der Seiyukai auszunehmen, was seit 1931 infolge des Widerstandes der Militärs unmöglich gewesen war. Diesmal, unter dem Druck der Chinakrise, meldete sich kein Wider- spruch. Gehörte der Fürst doch zu dem „Kreise ter engeren Berater um den Thron bezeichnet er sich doch selbst als den „geistigen Sohn des alten Genro, des Fürsten Saionji", und gerate diesen Kreis unterstützte sowohl die Armee wie die Flotte. Der Kampf für oder gegen die autoritäre Regie-
Juden regieren in Amerika.
Alle Schlüsselstellungen der Ministerien und des New Deal von Luden beseht
patriarchalische Sitten und Vorstellungen, die be« sonders in der Armee lebten, blieben erhalten. Immerhin: auch bei den nachfolgenden Wahlen behielten die alten Parteien das Vertrauen des Volkes. Die Befürworter eines rein autoritären Systems mußten Kompromisse schließen, zumal der Mikado sich niemals für das eine oder andere Regierungssystem entschieden hatte und die antiparlamentarische Offiziersbewegung 1936 blutig zer-
ter stellvertretende Chef der juristischen Abteilung, Boris K o st e l a n e tz , der Leiter der Buchhaltungsabteilung, Joseph Greenberg, der Leiter der Rechnungsabteilung, Melvin ßo af man, der Hauptrechtsberater der Zollabteilung, Eli Frank, ter führende Architekt Louis Simon, ferner die Ministerialräte Joseph Zucker, Anna Miche - ner, Joseph Scher eschewsky.
Freundschaftsbeziehungen, Ausführung von Vorurteilen und durch die Aufforderung zur nationalen Uneinigkeit. Es folgte dann die Aufstellung folgender Forderungen: 1. Eine genügend starke Wehr- macht mit entsprechenden Stützpunkten und strategischen Positionen; 2. Aufbau einer Organisation, die im Kriegsfälle alle Hilfsmittel sofort liefern und deren Lieferung schnell steigern könne; 3. ein einiges Volk, frei von Klassenhaß, von Streit zwischen Kapital und Arbeit, von falscher Sparsamkeit und von anderen ungelösten sozialen Problemen. Amerika könne, wenn es gewisse Unebenheiten und Unvollkommenheiten ter New-Deal-Gesetze verbessere, ein reiches und zufriedenes Volk mit einem jährlichen Nationaleinkommen von wenigstens 60 Milliarden Dollar werden. Er sei daher aegen den Abbau der Reformgesetze und gegen die Kürzung der Bundesausgaben. Wenn der Bundeskongreß die gegenwärtige Entwicklung durch unzeitgemäße Sparmaßnahmen aufhalten wolle, so müsse ter Bundeskongreß allein die Verantwortung dafür übernehmen.
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gliedern seines Kabinetts — durch Händeklatschen begrüßt wurde und auch einige seiner Ankündigungen wie z. B., daß die Vereinigten Staaten gewollt seien, die westliche Halbkugel gegen Angriffe jeder Art zu schützen, mit Beifall ausgenommen wurden, trat während der Verlesung der Botschaft doch zutage, daß die bei den Novemberwahlen beträchtlich angeschwollene Opposition die meisten seiner Maßnahmen, insbesondere auf innenpolitischem Gebiet, nicht mitzumachen gewillt ist. Mit eisigem Schweigen wurde auch bei den Demokraten die Mitteilung entgegengenommen, daß „verhältnismäßig" geringe Steuererhöhungen vielleicht uiyrn» gänzlich seien. Auf dem linken Flügel des Hauses rief natürlich die Ankündigung, daß der Präsident eine A ende rung der Neutralitätsgesetzgebung mit dem Ziel größerer Handlungsfreiheit erstrebe, Genugtuung hervor. Als Roosevelt auf die Notwendigkeit eines Haushaltsausgleiches hinwies und bestritt, daß die Regierung mehr verausgabe, als Amerika sich leisten könne, brachen die Republikaner in ironisches Gelächter aus. — Immerhin konnte man stimmungsgemäß den Eindruck gewinnen, daß Roosevelt bei der Aufrüstung auf Anhängerschaft rechnen kann.
Oer amerikanische Botschafter bei Mussolini.
Rom, 4.Jan. (DNB.) Der Botschafter der Vereinigten Staaten besuchte am Dienstag Mussolini. Ueber den Besuch wurde folgende amtliche Verlautbarung ausgegeben: Der Duce hat im Palazzo Venezia in Gegenwart des Grafen Ciano den Bot- , fchafter der Vereinigten Staaten, Philips, empfangen, der ihm eine Botschaft des Präsidenten Roosevelt' überreichte, die von der europäischen Judenfrage und ihren möglichen Lösungen allgemeinen Charakters handelt.
schen Volksgemeinschaft bekennen.
Die mangelhafte Vorbereitung und vor allem die noch mangekhaftere Durchführung der Volkszählung am 31. Dezember 1938 machen das Ergebnis vollkommen wertlos. Da aber die in den letzten Tagen aufgetauchten Bestrebungen, Deutsche aus ihren Arbeitsplätzen in der S l o wakei zu verdrängen und die Bedenken gegen diese Art der Volkszählung neue Nahrung erhalten haben, lehnt die volksdeutsche Führung in den Karpathenländern auch aus Exi- stenzgründen die Art der Durchführung und auch das Ergebnis dieser Zählung ab.
Die rumänische „Einheitspartei"
torat" von 24 Mitgliedern inne, die durch königliches. Dekret auf zwei Jahre ernannt werden. Je acht haben die von der Verfassung anerkannten Berufs-1 Reichsmark.
eine Verbindung mit Japan aufzunehmen, würde die Zentralregierung eine weitere disziplinarische Aktion gegen ihn und seine Anhänger in die Wege leiten. Die Meldung, daß 200 Anhänger Wangtschingweis in Tschungking verhaftet Worten seien, wird dementiert.
Roosevelts Zahresboischast vor dem Kongreß
Emigranienparolen als Werbemittel für Aufrüstung und New Deal.
gegen sind in dem Ministerium, an dessen Spitze der deutschfeindliche Innenminister Harold Ickes steht, um so mehr Juden vertreten: der Generalanwalt Nachan Margold, der stellvertretende Generalanwalt Norman Meyers und fein Kollege Cohen, ein Gehilfe des Ministers namens Marx, der Haushaltskommissar Berlew, der Leiter der Abteilung für überseeische Besitzungen, Ernest Gruening, ferner die Juden Zeuch, Rachel Barker (Büro für indianische Angelegenheiten), Philip Cohen (Rundfunkangelegenheiten), David Segel und I. F. Abel.
Im Justizministerium heißt der stellvertretente Leiter des Fahndungsamtes Harold Nathan. Weitere führende Beamte sind die Juden Paul Freund, A. Hiß, I. H. Lewin, Max Spelte und E. E. Chaffetz. Bei der Bedeutung, die die ame° rikanische Verfassung dem obersten Bundesgericht einräumt, ist es von Interesse, zu wissen, daß der oberste Bundesrichter Brandeis ebenfalls Jude ist und daß der inzwischen verstorbene oberste Bundesrichter Benjamin C a r d o z o , dessen Nachfolger Felix Frankfurter werden soll, Halbjute war. In ten obersten Staatsgerichten und Appellationsgerichten fitzen ferner u. a. die jüdischen Richter Julian Mack, Morris Soper, Samuel Mandelbaum und G. M. M o s c o w i tz. In dem Amt für produktive Erwerbslosenfürsorge (Works Progreß Administration) sind saft sämtliche führenden Stellen von Juden besetzt, die ein nach Milliarden zählendes Ausgabenprogramm durchführen.
Die bundesstaatliche S i e d l u n g s st e l l e steht- unter Führung des Juden Nachan Strauß. Der Senatsauschuß zur Ueberwachung der Finanzgebarung der Eisenbahnen wird von dem Juden Sidney Kaplan geleitet. Die Bundesbehörde zur Durchführung der Kraftbauten im Tennessee-Tal hat Herrn David Eli Lilien-- thal zum Direktor. Im Amt für öffentliche Arbeiten spielen die Juden Benjamin Cohen. Lloyd Landau- R. D. Cohen, A. K. Stern, Leo Holstein prominente Rollen.
Die oben erwähnten Namen stellen nur einen geringen Bruchteil der veröffentlichten Liste dar. Der volle Einfluß der JiHenschaft auf die amerikanischen Staatsgeschäfte wird erst ersichtlich, wenn man erfährt, daß in bundesstaatlichen und staatlichen Aemtern der Vereinigten Staaten von Amerika einschließlich aller mittleren und unteren Dienststellen nicht weniger als 62 000 Juden beschäftigt werden, obwohl unter den 130 Millionen Amerikanern nur rund 4,5 Millionen Juden leben.
legung eines nationalen Katasters in der Slowakei. Voraussetzung für diese Anlegung ist, daß jedem Deutschen die Möglichkeit gelben wird, selbst sein Volkstumsbe- enntnis abzulegen und daß die Volksgruppenführung in strittigen Fällen zu entscheiden hat, da die Gefahr besteht, daß volksfremde Elemente, vor allem auch Juden, sich zur deut-
Bei dicht besetzten Tribünen haben die beiden Häuser des Bundeskongresses im großen Sitzungssaal des Capitols die Botschaft des Präsidenten Roosevelt entgegengenommen. Auch zahlreiche Vertreter des Diplomatischen Korps waren erschienen. Daß die USA.-Regierung in wildem Tempo a u f r ü ft e n will, hatte man feit Wochen geflissentlich durchblicken lassen. Unklarheit bestand nur über das Ausmaß und die Motivierung. Wer jedoch im Zusammenhang mit der angekündigten Wehrvorlage ein klar umriffenes außenpolitisches Programm erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die Botschaft des Präsidenten wiederholte die längst bekannten Ge- dankengänge Roosevelts und war im übrigen nur ein krampfhafter Versuch, die Wählermassen über ; Fehlschlagen seiner New-Deal-Politik hinwey- sichen. Während Roosevelt bei seinem Erschei-
daß die tschecho-slowakische Regierung alles, was in ihrer Macht liege, tun werde, um zu einer positiven und ruhigen Entwicklung der Beziehungen zwischen Polen und Tschecho-Slowakei zu gelangen. Die tschecho-slowakische Regierung erwarte hierbei allerdings, daß auch die polnische Regierung durch eine gerechte und verständige Behandlung aller Bewohner des abgetretenen Gebiets zu einer Beruhigung beitragen werde.
, Die tschecho-slowakische und die polnische Polizei haben eine Vereinbarung abgeschlossen, laut welcher, beginnend mit dem 31. Dez. 1938, der Grenz- aufsichtsdienst unter gemeinsamer Aufsicht und von gemischten tschecho-slowakisch - polnischen Abteilungen versehen wird. Es ist zu hoffen, wie in Prag amtlich betont wird, daß diese Zusammenarbeit in erheblichem Maße zur Beruhigung auf beiden Seiten beitragen werte.
Oie Volkszählung Situation im tschecho-slowakisch-polnischen Grenz- der Slowakei,
gebiet von Teschen vorstellig geworden. Sie
führt u. a. Beschwerde über die Verbreitung anti- Preßburg, 4. Jan. (DNB.) Staatssekretär polnischer Flugblätter, über die angebliche Vorbe- Ingenieur Karmasin, der Sprecher der Deut» reitung von Attentaten auf tschecho-slowakischem schen in den Karpatenläntern, erklärte: Eine Kardi- Boden gegen polnische Militär- und Zioilbehörden,Inalfrage des Karpathendeutschtums ist die An-
reit sei. .
Nun folgte eine Aufzählung dessen, worin dieser Preis der totalitär geführten Völker bestehe. Diese Aufttellung Roosevelts bestand in einer Sammlung jener „Argumente", die feit Jahren von der jüdischen Hetzpresse Amerikas kolporttert werden: Angeblicher Verzicht auf Religionsfreiheit, angebliche Beschlagnahme ves privaten Kapitals, die „Gefahr, in Konzentrattonslager geworfen zu werden", der I -----------, t . r. 13roang, „die Kinder nicht als freie Menschen, son-
rung wurde also durch Konoe abgebrochen, es trat öern al5 DDn einer Maschine geformte und vereine Art Burgfrieden ein, unter dem alle Kräfte if[at)fe Schachfiguren aufwachsen zu lassen". Als zur Durchführung des großen japanischen betontere Verbrechen erachtete Rovsevelt auch den
lvndzieles mobilisiert wurden. Der Reichstag ver- Verzicht, alles sagen zu können, was man wolle, sichtete auf Opposition, und ganz Japan wurde „em Amerikas, die Roosevelts Ansicht
Volk hinter Bajonetten". nad) vom Auslände bedroht werden, sind Religion,
Inzwischen versuchte der konservative Kreis um £eTnofratie und internationale Ehrlichkeit. Die Zeit den Thron eine Einheitspartet zu errichten. rß- bekommen, wo Amerika rüsten müsse, Die geplante „nationale Mobilisierung nur um |^ne Scholle, sondern auch diese sollte die Handhabe werten, um nicht nur die alten Ideale zu verteidigen. (!) Glücklicherweise kapitalisttschen Parteien, sondern auch die ntppo- ^he diese Gefahr nicht von Ländern auf der nistische Bewegung zu verschmelzen. Dies n>e|tfitf)en Halbkugel, und die Vereinigten Staaten
nach der Erklärung des Fürsten Konoe ihm 'nicht würden ihren Teil dazu beitranen, Liefen glücklichen geglückt zu sein. Ob nun die neuen, in ihrer Ziel- ^Eand gegen anstürmende Gefahren aus irgend- setzung noch nicht ganz klaren Massenparteien, die ejner Himmelsgegend zu schützen". Die USA. hät- 21 rb eiterpartei und die „soziale Masfenpar- Lßn t qeIernt (>!), daß lange vor offenen nrilitä- fei", kurzum die sogenannte n i p p o nist 11 e nfdjen Maßnahmen der Angriff beginnt durch Vor- das ( Bewegung, die alten Parteien der Minsetto ^chcifte in Form von Propaganda, subventionier- zutäus^,... —----- . . . .
und der Seiyukai endgültig ablösen werten, ist von ? ' Durchdrinauna fremder Gebiete, Lockerung der I nen vor dem Haus — im Gegensatz zu den Mtt- Europa aus noch nicht zu durchschauen. Als neuer । Ministerpräsident wird Baron Hiranuma genannt. der der nipponistischen Bewegung nahe steht und Chef der Kokuhonkai ist. Die Zeitschrift der Bewegung ,Iaizo" hat sich dahin ausgedrückt: „Die beiden maßgebenden politischen Faktoren, die nip- ponistische und die Arbeiterbewegung, verfolgen ein einziges politisches Ziel, nämlich die Erneuerung des Staates; aus dem Zusammenschluß beider Kräfte wird die revolutionäre Bewegung gegen das alte System vorgetragen werden."
Baron Hiranuma ist 71 Jahre alt und verfügt Neuyork, 4. Jan. (DNB.) Wie die „New über eine ausgedehnte politische Erfahrung. Er ge- Port Daily News" meldet, wurde in der Bundes- hört zu den bekanntesten japanischen Rechtssachver- Hauptstadt unter der Ueberschrift „Was jedes Kon- ständigen, war Oberstaatsanwalt, Vorsitzender des greßmitglied wissen muß" eine Flugschrift ver- Obersten Japanischen Gerichtshofes und Juftizmim- breitet, die den Vorwurf erhebt, daß die N e w - fter. Seit 1936 ist er Vorsitzender des Staatsrates, Deal-Regierung unter Präsident Roosevelt nachdem er 10 Jahre lang stellvertretender Vor- Angehörigen der jüdischen Rasse eine ungebühr- sitzender gewesen war. , Ilicy große Zahl von Posten in der
iwBundes- und Staatsverwaltung, so- Da- Schicksal NangWnWeis. “r.
Hongkong, 4. Dez. (Europapreß.) Die Mel- g er als 275 Namen von Juden oder düngen über Den derzeitigen Aufenthalt des von Misch versippten Personen.
der chinesischen Zentralregierung seiner Remter ent- ^ie Judenliste ist nach einzelnen Ministerien gehobenen und aus seiner Partei ausgeschlosienen geordnet und beginnt mit dem Amt des ehemaligen V i z e p r ä s i d e n t e n d e r Kuo- Präsidenten, der in Amerika gleichzeitig die Funkln i n t a n g, Wangtschingwei, sind witersprechenD. ^on Ministerpräsidenten ausübt. Hier wird Nach einem Bericht aus Schanghai soll er Jid) i n K Finanzier Bernhard M. Baruch als
Hongkong befinden, wo er „gegen etmaige 2In= Ker inoffizielle Präsident ter Vereinigten Staaten griffe geschützt" sei. Eine aus japanischer Quelle bezeichnet. Am 1. Dezember 1933 schrieb die „Arne- stammende Meldung besagt, Wangtschingwei halle Hebrew", daß, als Präsident Roosevelt im sich in einem Vorort von Hanoi, der Sommer jenes Jahres auf Urlaub ging, Herr Hauptstadt Franz.-Jndochinas, auf. In ferner £e= ^arud) inoffiziell das Amt des Präsidenten aus- gleiiung befänden sich fünf seiner Vertrauensleute, Ms zweiter intimer Berater des Präsidenten darunter auch der Leiter der Presseabtellung der ^r Professor Felix Frankfurter ge- chinesischen Zentralreglerung, T schuf ohel. Jeden-U der Mitglied der kommunistischen Civil falls ist die direkte Verbindung mit dem chinesischen ^iberties Union und der Spiritus rector für
Generalkonsulat in Hanoi seit dem ßeüpuntt abge- New-Deal-Gesetze ist. Er soll über hun-
brachen, m dem Wangtschingwei seine Friedens- ^rt „Radikale" in der Regierung untergebracht crtlärung abgab haben und gilt als Unterhändler zwischen dem
In gut unterricht en Kreisen Tschun g k in Mitglied des Obersten Bnndesgerichtes,
verlautet, die Zentralreglerung betrachte die Ange-< • 3 «- ~ - -- - -- - -■» — -**-
legenheit Wangtschingwei als abgeschlossen. Lediglich für den Fall, daß dieser versuchen sollte,
über tschechische Presseangeriffe, über die Entfernung Des Staatswappens vom polnischen Konsulat in Mährisch-Ostrau usw.
Die Antwort der tschecko-slowakischen Regierung gi enthält das Ergebnis ter Untersuchungen des Gene- k


