Der Marschallsiab imTornister
Fünf deutsche Generale aus dem Mannschaftsstand.
Das Wort vom Marschallstab im Tornister wird kaum irgendwo sonst fo eindeutig in die Praxis umgesetzt, wie in der Wehrmacht des Großdeutschen Reiches.. Das ergibt sich aus einer Uebersicht des Bundesorgans des Reichstreubundes ehemaliger Berufssoldaten, worin hervorgehoben wird, daß gegenwärtig in der deutschen Wehrmacht fünf Generale zu verzeichnen sind, die aus dem Mannschafts st ande hervorgegangen sind und nicht den üblichen Weg über den Fahnenjunker in die Offizierslaufbahn nahmen. Zunächst verzeichnete die „Geschichte des deutschen Unteroffiziers" lediglich, den General Wecke von der Luftwaffe als einen, der von der Pike auf gedient hat. Run sind jedoch mit den Tannenberg- Beförderungen einige weitere Offiziere in der gleichen Weise zum General befördert worden. Es sind dies die nunmehrigen Generale- Deinhard (Luftwaffe), Thams, Kleist und Th o fern. Diese ehemaligen Unteroffiziere haben sich im Weltkrieg 1914/18 den Offiziersrang erkämpft und sind dann mit Dorpatentierungen auf der militärischen Stufenleiter bis in die Generaliät ausgerückt.
Hunderte alter Unteroffiziere, die in Offiziers- stellungen der Wehrmacht Großdeutschlands dienen und heute wieder kämpfen, erleben so, wie die Führung der Wehrmacht nicht das Herkommen der Soldaten, sondern allein die Tapferkeit, Tüchtigkeit und Fähigkeit bei den Beförderungen würdigt. Die Beförderungen tüchtiger Unteroffiziere zu Offizieren bis in die höchsten Rangstufen hinein ist aber auch deshalb so bemerkenswert, weil in Deutschland im Gegensatz zu manchen anderen Staaten auch Beförderungen von Unteroffizieren zu Offizieren der Grundsatz nicht verlassen wird, daß die so Herausgehobenen das gleiche Maß an Wissen, Können, Erfahrung und vor allem Charakterhal- tnng nachzuweisen haben, wie diejenigen, die auf dem Weg über den Fahnenjunker in die Offiziers- laufbahn gelangen.
Der Marsch der Deutschen in polen.
Heute singen die deutschen Truppen in Polen den „Marsch der Deutschen in Polen", der uns allen aus dem Rundfunk wohl vertraut ist. Sein Text beginnt mit den Worten:
„Was auch daraus werde, steh' zur deutschen Erde, bleibe wurzelstark. Kämpfe, blute werbe, für dein höchstes Erbe, siege oder sterbe, deutsch sei bis ans Mark!"
Rub erzählt der Dichter dieser Verse, Heinrich Gutberlet, in einer Berliner Zeitung die Geschichte dieses Textes. Das Gedicht ist bereits 26 Jahre alt. Gutberlet schrieb unter dem Eindruck des Kampfes der österreichischen Deutschen um ihr Volkstum gegen die schwarz-gelbe Politik und gegen die slawische Ueberfremdung schon 1897 „Kampflieder aus der Ostmark", die die österreichische Regierung verbot, aber die eben darum in dem österreichischen Volkstum zahlreiche Leser fanden. Als Gutberlet im Jahre 1913 auf einer Wanderung durch den böhmischen Teil des Erzgebirges die fortschreitende Bedrängnis der Volksdeutschen durch die tschechische Ueberfremdung sah, gab ihm dieses
Erlebnis die Eingebung zu einem Feuerspruch. Daher schließen sich an die eben zitierten Verse auch die folgenden Zeilen:
„Was dich auch bedrohe:
Eine heil'ge Lohe aib dir Sonnenkraft! Laß dich nimmer knechten, Gott gibt dem Gerechten wahre Heldenschaft."
Dieser „Feuerspruch" ist also aus der Not des Grenzdeutschtums dichterisch empfangen; er wurde im Weltkrieg veröffentlicht und auch durch etwa 20 Komponisten vertont, darunter auch durch Hugo K a u n. Aber die Verse wurden nicht Volksgut. Erst im März 1934 las sie der volksdeutsche Abgeordnete im polnischen Sejm, Eugen Naumann, vertonte das Gedicht und sprach die Hoffnung aus, daß es das Lied der Deutschen in Polen werde. Die Nau- mannsche Melodie ist dann durch den Heeresmufik- infpizienten Professor Schmidt zu dem „Marsch der Deutschen in Polen" geformt worden.
Oer Monat her Milchstraße.
Oer Sternenhimmel im Oktober.
Bon Or. Erwin Koffinna.
Der gestirnte Himmel erhält in diesem Monat sein Gepräge durch das eindrucksvolle Nebeneinander der beiden größten Planeten Jupiter und Saturn, die im Osten während der ganzen Nacht sichtbar sind. Jupiters Glanz übertnfit den der Wega um das Zehnfache. Im Fernrohr sieht man beiderseits der hellen Aequatorzone zwei dunkle, bräunliche Streifen, die sich scharf abheben, im einzelnen jedoch zahlreiche helle und dunkle Flecken aufweisen, deren Lage und Form sich dauernd ändert. Wir blicken also nicht auf die Jupiteroberfläche, sondern auf eine in der Jupiteratmosphäre befindliche mächtige Wolkenschicht, die in wirbelnder Bewegung sich befindet.
Saturn gelangt am 22. Oktober in den Gegenschein zur Sonne und erreicht zugleich mit 1242 Millionen Kilometern seine geringste Entfernung von der Erde. Da in seiner Nähe keine besonders Hellen Fixsterne stehen, erscheint Saturn, der Wegahelligkeit erreicht, als ein auffälliges Gestirn. Er besitzt den zehnfachen Erddurchmesser und ist nur wenig kleiner als Jupiter; wegen seiner größeren Entfernung von der Erde und der geringeren Bestrahlung durch die Sonne ist seine Helligkeit kaum ein Zehntel der Jupiters. Das aus zahllosen Meteoriten bestehende Ringsystem des Saturn, dessen schmale Außenkante 1937 allein sichtbar war, ist jetzt weit geöffnet. Saturn bietet daher im Fernrohr einen
wunderbaren Anblick: die stark abgeplattete Kugel inmitten eines freischwebenden, dreifach geteilten Ringes. — Tief im Süden zieht der rötliche Mars seine Bahn. Obwohl er mit zunehmender Entfernung von der Erde beträchtlich an Leuchtkraft verloren hat, beherrscht er nach wie vor den Südhimmel. Sein Untergang erfolgt kurz vor Mitternacht. Merkur und Venus bkeiben unsichtbar. Uranus steht als Stern 6. Größe im Bild des Widders und kann während der ganzen Nacht beobachtet werden.
Auch im Oktober bildet die Milchstraße den schönsten Schmuck des Fixsternhimmels. Infolge der Verdunkelung kann jetzt auch der Großstädter die prächtige Naturerscheinung mühelos betrachten. Treten wir an einem klaren, mondlosen Herbstabend gegen 21 Uhr ins Freie, so sehen wir die Milchstraße wie einen mattleuchtenden Lichtbogen von Nordasten, wo die helle Kapella rm Fuhrmann funkelt, durch den Zenit nach Südosten Ziehen. In ihrem östlichen Ast liegen Fuhrmann, Perseus, Kassiopeia, Cepheus; in dem westlichen Schwan, Leier, Adler, Schild des Sobieski und Schlangenträger. Die auffallend Hellen Sterne, die diese Sternbilder zusammensetzen, sind fast ausnahmslos Lichtriesen in der verhältnismäßig geringen Entfernung von 50 bis 500 Lichtjahren. Der Helle Grund der Milchstraße wird dagegen von Milliarden fernster
Wir haben uns verlobt
' Ruch Wintterlin Max Hardt
Frankfurt a. M. (Rotlintstraße 22) Gießen
1. Oktober 1939
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Zhre Verlobung geben bekannt
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Gießen Kirn a. d. Nahe
lm Oktober 1939
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tu
J-B
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Gewinnauszug
5. Klaffe 1. Deutsche Reichslotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
23. Ziehungstag 28. September 1939
Vn der heutigen Nachmittagszlehung wurden gezogen
3 Gewinne zu 60000 RM. 208603
6 Gewinne zu 20000 RM. 7670 147777
6 Gewinne zu 6000 RM. 81165 288763
3 Gewinne zu 4000 RM. 309368
16 Gewinne zu 3000 RM. 7605 63738 73335 154849 295205
30 Gewinne zu 2000 RM. 330 107035 110830 121418 140731 140737 199631 238825 246329 312946
111 Gewinne zu 1000 RM. 29496 29701 33761
36426 42550 46098 48074 56761 67302 169681 184499 191008 194316 207918 219887 223065
246045 247435 255735 260756 261904 301174
303977 307346 318355 324063 332162 336842
361970 353000 356941 367903 366680 376676
377867 378127 392020
243 Gewinne zu 500 RM. 3926 24288 25618
32321 35164 44762 66845 69661 72529 72636 76218 87097 94306 96841 97586 107733 116655 121114 122296 125218 126973 127110 136869
147381 156470 157074 158115 169716 176881
176889 182584 184523 186243 196624 205837
206971 212807 214357 215634 228968 229230
232706 233036 236938 238460 238942 247342
261321 267906 268580 272180 277245 279416
282232 285140 303265 305024 316173 315409
316781 319562 323050 326262 341287 346204
348043 355125 356738 360188 362120 362182
363327 370166 370327 373475 373816 374888
375129 382015 393955 398283
390 Gewinne zu 300 RM. 2929 3939 5507 7765 10545 11882 13458 15048 16002 19875 21023
21797 24388 24801 33500 40139 40580 44494
45701 47130 48977 49445 50069 67400 59698
64333 70383 73120 74677 80371 80685 83410
87199 98940 99472 107769 109338 115586 121600 126155 137519 137818 138194 140478 143647
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174800 178360 191797 192161 192331 195826
199815 201969 209878 210045 210615 211533
215558 216105 220737 227569 229160 232828
235749 241680 246395 246478 246998 247604
248586 257117 262697 263174 264650 266995
267972 268850 274766 284160 287988 292606
295914 301460 310611 311475 313666 317236
320184 329768 333549 337514 349511 349525
350703 356687 356685 363705 366043 366226
367586 369382 373804 374834 375309 376164
376384 377192 379753 380222 381607 382493
385508 390137 390236 394216 394743 398131
398231
Autzerdem wurden 6693 Gewinne ju Je 150 RM gezogen.
Im Gewinnrade verblieben: 3 Prämien zu se 500 000 NM, 3 Gewinne zu se 20 000 NM, 12 • u je 10 000, 6 zu se 5000, 18 zu se 4000, 33 zu je 3000, 66 zu se 2000, 252 zu se 1000, 486 zu je 500, 963 au ie 300, 13 161 au ie 150 NM.
Gewinnauszug
5. Klasse 1. Deutsche Reichslotterle Ohne Gewähr Nachdruck verboten
24. Ziehungstag 29. September 1939
In der heutigen Dormittagsziehung wurden gezogen
3 Gewinne zu 20 000 RM und 3 Prämien zu 600 000 RM. 157654
3 Gewinne zu 10 000 RM. 104304
3 Gewinne zu 5000 RM. 233702
12 Gewinne zu 4000 RM. 10448 118020 358841 378648
6 Gewinne zu 3000 RM. 174392 296708
46 Gewinne zu 2000 NM. 58350 63085 73277
80000 94489 100580 135554 181170 189563 243448 246680 258818 265405 315673 388183
105 Gewinne zu 1000 RM. 3750 6631 32410 44946 85379 94282 95317 119199 144335 1462-37
178508 184944 193679 206227 214658 227365
242940 243318 247113 262172 254598 258526
269889 278529 286010 286356 304111 305720
324986 327894 331441 343434 344192 366855
388098
225 Gewinne zu 500 RM. 6493 7688 7808 13127 13519 16554 18765 26050 27992 31367 42152
42636 44112 45582 53336 54367 63600 94576
101450 103501 110377 111926 117052 118962
132104 143318 144101 144936 145231 157271
157756 158885 159419 166373 167095 182126
185361 185489 197933 198331 201805 208343
218528 223972 224465 238869 245565 255686
258592 268490 268899 269181 284388 289563
292439 295326 296810 301343 308960 310486
311508 312480 320874 346089 347014 351810
360031 362611 363749 367081 367876 373844
384483 393645 395985
519 Gewinne zu 300 RM.
692 791
21058
31795
48767
68740
83411
99602
24191
41002
61818
75248
90841
101386 110370 129633 147676 162724 173753
192351 207350 217030 232029 239006
254979 278522 293625 315826 328741
343711 348175 364699 379725
391340
106004
114406
131176
150634
164540
179524
195705
212051
224562
232445
243476
264671
281431
300499
320908
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344485
348562
369069
383165
394675
30767
46811
67853
81733
97183
36903
49041
70334
87923
100480
107345
127504
140289
153293
167842 -
186530
205006
215133
228571
234324
248571
268108
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346826
350953
372661
387805
28027
42143
66853
77852
92992
28806
46534
67713
78782
96713
106106
123759
135917
152065
165033
182774
203288
214475
226976
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246897
265834
289100
310052
323070
330907
345476
350246
371291
385236
398822
40546 61417
73106 90773
100751 108035 128629 145616 159187 169536 188874 205761 216068 230721
236131 252543 269933 292765 313116 327490 341546 346978 351419 374068
389672
101545
111020
129709
148821
162791
177563
195186
208027
223679
232241
240508
257543
279019
296168
318652
328963
344363
348229
367442
380717
391846
------------ ---------- —- ,w. 3294 6866 7092
9671 10593 11526 14268 16032 18142 18165 -----
21450 ----- ----- ----- ----- -----
Außerdem wurden 6576 Gewinne zu je 150 RM gezogen.
Bekanntmachung
betreffend: Bezeichnung der Skandesamlsbezlrke der Stadt Gießen.
Vom 15. September 1939.
Gemäß Erlaß des Reichsstatthalters in Hessen vom 3. Januar 1939 Nr. 651 / E / 38 wurden die Gemeinden Wieseck und Klein-Linden, die je einen Stqndesamtsbezirk bildeten, sowie die selbständige Gemarkung Schiffenberg im Kreise Gießen mit Wirkung vom 1. April 1939 in die Stadt Gießen eingegliedert. Die Stadt Gießen und die Gemarkung Schiffenberg waren seither schon zu einem gemeinsamen Standesamtsbezirk zusammengeschlossen. Nach den Eingemeindungsverträgen sollen die seitherigen Standesamtsbezirke Wieseck und Klein-Linden bestehen bleiben. 6214D
Ich ordne daher an, daß ab 1. April 1939 die in Gießen bestehenden drei Standesamtsbezirke folgende Bezeichnung führen:
Standesamtsbezirk Gießen.
Standesamtsbezirk Gießen-Wiefeck. Standesamtsbezirk Gießen-Klein-Linden.
Darmstadt, den 15. September 1939.
Der Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — In Vertretung: Reiner.
Wird veröffentlicht.
Gießen, den 25. September 1939.
Der Oberbürgermeister: Ritter.
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24. Ziehungstag 29. September 193h
ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen
9 Gewinne zu 10000 RM. 19257 150207 202653 3 Gewinne zu 5000 RM. 35635
6 Gewinne zu 4000 RM. 244097 323549
27 Gewinne zu 3000 RM. 94868 115661 116605 130969 136343 209742 222204 242136 372998
21 Gewinne zu 2000 RM. 17109 175118 183608 203152 219833 277313 347549
147 Gewinne zu 1000 RM. 5110 13406 15669
30614 36101 39235 50600 66900 73942 80366 81940 86830 88674 96494 105439 111113 123642 133431 137180 152929 158207 159917 183660
195073 198609 198640 202272 216754 221333
225711 225838 232923 235589 240139 261005
267576 268272 272314 282299 293598 300625
333403 348778 350002 356992 381021 388033
391864 396929
261 Gewinne zu 500 RM. 1882 7477 8602 10513
13823 13963 30861 32389 35288 37782 38432
42646 45033 47921 49431 51657 53129 55142
56780 59483 62034 681Ä9 79332 81796 84995
89100 91824 98257 105630 107209 117142
125268 129322 129717 142126 160177 161249
161534 177881 192296 192433 202753 204562
208976 209154 209509 221155 227899 231678
231942 232257 240507 241687 245806 248127
249392 252837 262936 264745 267140 271696
272807 276974 281650 286030 288385 290119
298064 306598 311639 324696 332352 336040
336096 339543 344224 345372 365886 367172
377477 378229 379462 380918 388203 392598
392764 398633
444 Gewinne zu 300 RM. 646 856 4911 10035 11086 16267 19623 22714 25769 27806 28237
32525 32747 33023 34010 39207 40484 40683
41969 42360 44340 44528 54162 54171 54637
54661 55477 61927 69140 70045 70939 73003
78347 85220 89208 93420 94379 97054 97286
98470 99753 105650 108019 114810 115038 115805 117495 119646 119686 120740 121540
124676 124954 125959 127165 132707 137047
142208 143785 143887 146338 150383 157480
161511 163713 166717 166889 169621 169918
170388 171834 175217 177754 180411 180625
183323 184378 185346 185589 186523 187549
188056 190297 196568 204246 219129 228404
229988 236002 241486 242644 244486 246266
248482 250040 252690 254535 254786 255203
257293 259162 260812 261020 264030 267715
275000 275564 279174 285829 287326 288101
289879 291307 293185 294166 295081 297662
297745 299849 300412 307120 309024 312032
318098 318447 321185 322027 324530 326631
328387 332251 334339 336463 337555 352607
355783 359050 359638 361367 361885 364976
370621 376809 378780 379539 384017 384175
385850
Außerdem wurden 6582 Gewinne zu je 16O RM gezogen.
Die Ziehung der 1. Klaffe der 2. Deutschen Reichs- lotterie findet am 7. und 8. November 1939 statt.
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Sterne gebildet, die 10 000 bis 100 000mal schvM cher sind als die kleinsten, mit bloßem Auge wahr, nehmbaren Sterne und deren Abstand nach vielen Tausenden von Lichtjahren zählt. In der MilG straße wechseln helle Sternmolken mit dunklen Ez, bieten, wo ausgedehnte kosmische Staubwolken big Licht der hinter ihnen stehenden Sterne abschirmkq. Auffallend ist der Doppelsternhaufen im Perser,, dessen Abstand 3000 Lichtjahre beträgt, die Iona, gestreckte Sternwolke im Schwan und die brti< eckige Schildwolke südlich vom Adler, für bereu Entfernung mir rund 9000 Lichtjahre annehmen müssen. Angesichts der gewaltigen Ausdehnung d?z Milchstraßensystems spielt die Bewegung der Steril innerhalb eines Zeitraums von einigen Jahrtausei. den keine Rolle. Das Bild, das Ptolemäus vor 1800 Jahren von der Milchstraße entworfen hat, stimmt in allen Einzelheiten mit dem heutigen Au blick überein.
Im Osten steigt als Vorbote des Winters her Stier mit den Plejaden empor. Es ist besonder, reizvoll, die Plejaden oder das „Siebengestirn" mit dem Feldstecher zu betrachten. Man erkennt bann zehn helle und zahlreiche schwächere Sterne, -och am Südhimmel sehen mir den Pegasus und die Au dromeda mit dem schönen Spiralnebel, darunter di, Dreieck und den Widder. In geringerer Höhe be. merken mir die ausgedehnten Sternbilder Walfisch, Fische, Wassermann und Südlicher Fisch mit dein glänzenden Fomalhaut., Die Namen dieser „feuch. ten" Sternbilder, die griechischen Ursprungs sich, hängen damit zusammen, daß in Griechenland die Regenzeit herrscht, wenn die Sonne diesen Teil des Tierkreises durchläuft. Algol im Perseus, beffen Licht durch den umlaufenden Begleiter in Abständm von 69 Stunden abgeblendet wird, hat günstig m beobachtende Lichtminima am 7. Oktober um 22 Uhr. am 27. um 23.30 und am 30. um 20.30 Uhr. In Norden gemährt der Himmelsmagen im Großen Bären einen prächtigen Anblick; er nähert sich seiner tiefsten Stellung, in der er besonders groß aussieht. Darüber bemerken mir die gemundene Sternlinie des Drachens und den vom' Polarstern gleichsam herabhängenden Kleinen Wagen.
Der Mond zeigt im Oktober folgende Lichtge» stalten: letztes Viertel am 7., Neumond am U, erstes Viertel aip 20., Vollmond am 28. Am Mor« gen des 2 8. Oktober findet eine M o n d fin« fternis statt. Der Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde erfolgt um 5.54 Uhr ME^ also nur eine Stunde vor dem Untergang bet Mondes. Der Schatten schiebt sich von links oben über die Mondscheibe. Beim Untergang ist die obere Mondhälfte verdunkelt. Um 7.36 Uhr erreicht die Verfinsterung ihren größten Betrag mit 99,2 v. H.; sie ist also beinahe total; jedoch ist der Mond bann in Deutschland schon untergegangen. — Am 12. Oh tob er ereignet sich ferner eine totale Sonnenfinslcr« nis, die aber nur in Südostaustralien, Polynesien im südlichen Eismeer und in Feuerland sichtbar ist.
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