in Gold:
Kirchner, Marie
hmeyer mit 108 (107,75) und nm
ch Pause Sie- Jto mit 151,50
(1:3,50) ein. Maschinenaktien lagen 0,50 bis 1 v. ch.
sonders für Zigarren und Schauinwein zu davon im allgemeinen die vorhandenen fßi
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bestände
der
Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
dem viel Erziehung und Höflichkeit liegt. Ihre Ge- I hnrtfnw Knmmom nm mit itnh
e auch eh und geilii; nmt en b» h aus ch: erzählen - t in unjiii’ raßen »er» Jahr nicht h Birnen ul' daher w.
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ung bei Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. ch., ch. Mittelstahl sogar plus 1,50 v. ch. auf 100.
Handball: Deutschland - Dänemark.
Der vierte Handball-Länderkampf zwischen Deutschland und Dänemark steigt am kommenden Sonntagnachmittag auf dem VfB -Platz in Leipzig. Deutschland ist es nicht schwer gefallen, eine spielstarke Nationales auf die Beine zu bringen, obwohl viele Spitzenkönner unter den Fahnen stehen. Die Dänen, bekannt als erstklassige challenhandballspieler, haben in den letzten Jahren auch im Feldhandball große Fortschritte gemacht und erst kürzlich konnten sie Schweden im Länderkampf ganz überlegen schlagen. Bisher fanden drei deutsch-dänische Begegnungen, bei denen die Dänen stets die deutsche Ueberlegenheit anerkennen mußten. Man darf erwarten, daß es in der Messestadt Leipzig zu einem sehr spannenden
iw» aufsM rme
Staffel 1: 8. 10.: Hörnsheim — Hochelheim: Dornholzhausen — Lützellinden: Holzheim — Münchholzhausen. — 15. 10.: Hochelheim — Dornholz-
Kampf kommen wird, bei dem allerdings deutsche Sieg nicht zweifelhaft sein sollte.
Spiele um den Lahnpokal im Handball.
Terminliste für die Vorrunde!
nicht' eine Ecke.
»rmihert Severin und zieht Leinfelder in danken klammern sich an Dr. Severin, der gut und „ ,mei Stunden bricht die Geschichte zuverlässig zu sein scheint. Der Film, ihr Ehrgeiz,
durch, dann sind die Aussichten die Männer — alles ist setzt weggeblasen und un- ^ai^ N^ll Reden Sie ihr um Himmels willen zu. wichtig. Wichtig ist.nur das nackte Leben das m gg föt mal Sawi Morphium geben fürs die Hand dieses fremden Arztes gegeben ift
i dem EM lurnhalle r ! an die fr rch den Dfr n gemein'rj Führers m
Mein-Mainische Börse.
Freundlich.
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bis weit über diesen Termin hinaus reichen werden.
Der Retchsfinanzrninister hat sich in einem Erlaß (vom 19.9 1939) mit dieser Frage besaßt. Er weist zunächst darauf hin, daß die Unternehmer $ur Entrichtung des Kriegszuschlages in gewissem Umfange auf ihre flüssigen Mittel und ihre Kredit-
Wirtschaft.
Gießener Schlachtviehmarkt.
Im § 15 der ersten Durchführungsverordnung über den Kriegszuschlag zum Kleinhandelspreis von Bier, Tabakwaren und Schaumwein ist bestimmt, daß alle Einzelhandelskaufleute und Gastwirte den am 11.9.1939 vorhandenen Bestand an Bier, Tabakwaren und Schaumwein bis zum 20.10.1939 nachversteuern. Die Nachversteuerung der alten Bestände wird den Kaufleuten wenig Schwierigkeiten bereiten, deren Bestände am 11. 9" 1939 nur gering waren, oder denen es möglich ist, bis zum 20. Oft. 1939 ihre Bestände zu veräußern (z. B. Bier und Zigaretten). Zn manchen Fällen werden jedoch die Kaufleute zur pünktlichen Zahlung des Kriegs- Zuschlages nicht in der Lage sein. Dies trifft be-
möglichkeiten zurück«ugreifen haben. Anderseits darf jedoch nicht verlanA werden, daß alle Hilfsquellen zur Entrichtung des Kriegszuschlages erschöpft werden. Es ist vielmehr Stundungsanträgen und Anträgen auf Ratenzahlung zu entsprechen. Werden monatliche Ratenzahlung gewährt, so haben die Finanzämter jedoch daran die Auflage zu knüpfen, daß der Steuerpflichtige monatlich mindestens den Kriegszuschlag entrichtet, der den im vergangenen Monat verkauften Warenbeständen vom 11. 9.1939 entspricht. Zur Erfüllung dieser Auslage gehört es, daß der Steuerpflichtige die Lieferungen von Waren aus dem alten Bestand buchmäßig gesondert aufzeichnet. Unter Umständen werden die Finanzämter auch die Stundung von einer Sicherheitsleistung abhängig machen.
Durch diesen Erlaß des Reichsfinanzministers ist sichergestellt, daß die Finanzämter berechtigten Anträgen auf Stundung entsprechen und daß Schwierigkeiten für den Kaufmann infolge der Nachver- steuerung vermieden werden, weil sie nur den Betrag zu entrichten brauchen, der ihnen vom Kaufenden im Kaufpreis erstattet ist.
WsliMöerMlnöe
Roman oon Walter topfet lepyrlBht Du larl Dumfcr Verlag - Berlin«62
Nach Versteuerung der alten Bestände von Tabakwaren und Schaumwein.
Stundungen und Ratenzahlungen ermöglicht.
Vollstreckungsschuh in der landwirtschaftlichen Siedlung
Kündigungsschutz von Kleingärten.
erste. Dann können die Sanitäter die Dame in mein Krankenhaus bringen."
„Gestatten Sie, daß ich das mit Fräulern Fabri bespreche."
Severin verläßt mit der Wirtin das Zimmer. Er telefoniert mit einem Nachbarkollegen, der ihm zu assistieren pflegt. Er telefoniert mit der Operationsschwester und der Sanitätskolonne. Alles klappt wie am Schnürchen Nun kommt Leinfelder hinzu und murmelt: „Ich habe sie so weit: aber könnte man sie nicht in eine Klinik bringen, in die nächste größere Stadt? Sie müssen bedenken, daß ich eine Art Verantwortung trage. Mein Wagen unten ist schnell, bequem und stoßsicher."
„Das wäre Mord, Herr! Es ist mit Sicherheit anzunehmen, daß dieser Transport den Durchbruch beschleunigt. Wollen Sie dasauf sich nehmen? Oder setzen Sie Zweifel in mich und meine Anstalt?"
,^ch dachte, in einer großen Klinik..."
„... sind auch nicht besser eingerichtet als ich. Sie können ganz aüßer Sorge sein."
„Wenn man einen Fachchirurgen beiziehen würde?"
„Das steht bei Ihnen", sagte Severin kühl und gekränkt. Er verträgt es nicht, wenn man seinem Können mißtraut. Wie diese Stadtfräcke immer angeben!
Leinfelder saust ans Telefon, bekommt ewig keinen Anschluß und erfährt schließlich, daß der Professor in I. verreist ist. Einen Assistenten könnten sie gegebenenfalls schicken Leinfelder verzichtet. Dann schon lieber diese Landpomeranze, diese eingebildete, gekränkte Leberwurst
Dr. Severin sitzt unterdessen am Bettrand und beschwichtigt: ,, . diese ■ Angst ist ganz unnötig. Es ist nicht zu spät. Ich werde Ihnen gar keine Schmerzen machen. Sie bekommen etwas zu riechen, werden einschlafen, und wenn Sie aufwachen, ist alles weg Wer wird denn weinen! Man muß zu dem Onkel Doktor doch ein bissel Vertrauen haben. Na, sehen Sie! Jetzt haben wir keine Angst mehr, was?"
„Doch", haucht die Fabri und nickt dreimal mit dem Kopf. Severin hat ihr wie einem kleinen Mädchen das Gesicht angerieben, und sie schaut nun wieder ganz manierlich aus. Das Morphium wirkt und entführt sie in federleichte Regionen. Sie versucht sogar ein kleines Lächeln, ein Aufwand, in
hausen; Lützellinden — Holzheim; Münchholzhausen — Hörnsheim. — 22. 10. Dornholzhausen — Münchholzhausen: Holzheim — Hochelheim; Hörnsheim — Lützellinden. — 29.10.: Dornholzhausen — Holzheim; Hochelheim — Lützellinden. — 5. 11.: Holzheim — Hörnsheim; Lützellinden — Münchholzhausen. — 12. 11.: Hörnsheim — Dornholzhausen; Münchholzhausen — Hochelheim.
Staffel 2 : 8. 10.: Garbenheim — Niedergirmes; Atzbach — Katzenfurt; Krofdorf — Dutenhofen. — 15. 10.: Niedergirmes — Atzbach; Kätzen- furt — Krofdorf; Dutenhofen — Garbenheim. — 22. 10.: Garbenheim — Katzenfurt; Krofdorf — Niedergirmes; Atzbach — Dutenhofen. — 29. 10.: Niedergirmes — Katzenfurt; Garbenheim — Atzbach. — 5. 11.: Katzenfurt — Dutenhofen; Atzbach — Krofdorf. — 12. 11.: Dutenhofen — W.- Niedergirmes; Krofdorf — Garbenheim.
Staffel 3: 8. 10.: 1900 Gießen — Mtv. Gießen; Heuchelheim — VfB.-R. Gießen — Londorf; SA. 116 Gießen. — 15. 10.: Mtv. Gießen — Heuchelheim; DfB.-R. Gießen — Londorf; 10.: Mtv. Gießen — VfB.-R. Gießen; Heuchelheim — SA. 116 Gießen — 1900 Gießen. — 22. 10.: Heuchelheim — SA. 116 Gießen; Londorf — Mtv. Gießen; 1900 Gießen — VfB.-R. Gießen. — 29.
Nicht operieren, bitte, bitte", fleht die Fabri und bohrt ihre hübschen großen Augen in sein Gesicht. Sie hat gräßliche Angst, neben der sogar die Schmerzen verblassen.
Könnte man nicht abwarten, einen Tag viel- teid^ Eisbeutel machen?" meint Leinfelder Saflbaft.
„Möchte ich nicht empfehlen. Ganz und gar
ordnung noch nicht durchgeführt ist. Durch Zeitablauf endende Pachtverträge gelten als auf unbestimmte Zeit verlängert. Die nach dem Kleingarten- recht zuständige höhere Verwaltungsbehörde kann Ausnahmen von dieser Vorschrift vor allem bei Inanspruchnahme von Kleingartenland für Zwecke der Reichsverteidigung zulassen, wenn die Kleingärtner geeignetes Ersatzland und eine angemessene Entschädigung erhalten. Streitigkeiten, die sich aus der Anwendung dieser Verordnung ergeben, werden von der höheren Verwaltungsbehörde unter Ausschluß des Rechtsweges endgüllig entschieden. Diese (im Reichsgesetzblatt Teil I Nr. 193 vom 30. 9.1939 veröffentlichte) Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündung in Kraft.
zieht er sich diskret ans Fenster zurück und dreht sich um.
„Haben Sie diese Schmerzen in der rechten Seite schon lange?"
„Seit heute früh. Mit Unterbrechungen. Ich habe mich auch übergeben müssen", stöhnt die Fabri. „Ganz schlimm ist es aber erst seit Mittag."
,Lch habe dem Fräulein Tee gemacht, Herr Doktor. Kamillen und Muiterblätter. Auch übergewärmt haben wir, aber das tut ihr nicht aut, sagt sie", mischt sich Frau Muggenthaler ins Gespräch.
Dr Severin hat die Hand unter der Bettdecke und drückt behutsam. „Hier, nicht?" Die Fabri nickt heftig. Der Tee und die Wärme waren ein großer Blotsinn, denkt Severin, verschweigt es aber mit Rücklicht auf die Wirtin
„Blinddarm."
Leinfelder bekommt blasse Ohren und denkt: das ist eine schöne Schweinerei. Nette Geschichten macht mir das Mädel. „
Da muß natürlich sofort was geschehen , erklärt Dr" Severin bestimmt. Und sieht die Fabri an und bann Leinfelder. „Es ist die allerhöchste Zeit. Hat die Dame einen Beruf?"
„Sie ist beim Film "
„So. Leim Film, tzm." Also |o I-h-n dl- Füm- damen aus. Reichlich seltsam. Das haar sehr hell (ehr blond, messimmelb und pebleichi, bat viel von seiner Apartheit eingebußt. Die schwarzen Stricke welche die Augenbrauen ersetzen, sind ver- Mjmiert und von Tranen verwischt Aus dem Kissen sind komische rote kleine Mlinder . nicht lehr appe- fitlid) das Ganze Alles in allem -in G-stcht w,e es Dr Severin in seiner Praxis bisher noch nicht vor- gekommen ist. Jetzt fängt die Fabr, unterdrückt zu "^.Aberaberaber. Nur keine Angst, liebes Fräulein So schlimm ist das nun nicht. Wir werden es ganz schmerzlos machen, und ui o.er Wochen können Sie wieder tanzen" tröstet er und tatichest
Frankfurt a. M., 3. Oktober. An der Börse hrrschte eine freundliche und zuversichtliche Stirn- Miig. Von der Kundschaft lagen überwiegend ir&ige Anlagekäufe vor, so daß am A ktien-
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Dolph, Kätchen Adam, Christine Stockum und (tu . 2-argarete Faatz. An.fünf Frauen wurde das fil= ferne, an sieben Frauen das bronzene Ehrenkreuz fliehen. — Die heute abgehaltene städtische Obst- 0?rfteigerung bradjte bei dem guten Behang otsf) i Dir vielen Bäume einen ansehnlichen Ertrag.
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Leinfelder verläßt das Zimmer auf den Zehen- fen. Er überlegt Abwarten ist Verbrechen. Der ferne Schorsch läuft ihm in den Weg. Schorschl wird !^2r. Severin geschickt, er solle sofort kommen. Em Aschen beruhigter geht Leinfelder wieder ins Zim-' p<", setzt sich neben das Bett, tröstet mit wenig ^vollen Worten und streicht über die Bettdecke. Jen Zeit zu Zeit sieht er auf die Uhr — wo bleibt kn dieser Doktor — veranstaltet einen kurzen ^Tsch durchs Zimmer und tuschelt Frau Muggen- ßc er etwas zu, er habe den Arzt bestellt. „Ist er ktig?"
.2er kann was, darauf können Sie Gift nehmen!
.Aber unpünktlich! Ist der immer so?"
.Mein Gott, der wird doch nicht auswärts sein!" Us ist 4 Uhr nachmittags. Leinfelder zieht seine w auf und flüstert nervös: „Unglaublich, immer M nicht dal" Er steht am. Fenster, schaut einem Ptarienfäfer zu, der mißglüate Flugversuche unter= jtnt, und trommelt gedämpft ans Gesimse. Dann Kt Cr einem Ruck um un^taftet sich ans Ij'ie Fabri, angefüllt mit Schmerzen, nagelt die mme übereinander, hat eine trockene Zunge uno IM-t ihr Herz an die Rippen toben. Es wird immer Fisr, und lange macht sie das nicht mehr mit; dann rQl3 sie losbrüllen, ohne Zwang und Hemmung.
! 'm diesem Augenblick hört man Schritte auf dem -cng. Dr. Severin ist endlich da. Groß, schlank und |<’l tritt er ins Zimmer. Man hat erst nach ihm i E>en müssen. Sie haben ihn von der alten Kerzlem ^■geholt, der er eine Spritze gemacht hat. Nun W ist er da, stellt sich gemessen Leinfelder vor MÄ Frau Muggenthaler zu und legt seinen Hut P die Kommode. Er bringt ein Thermometer zum P'schein, ein Perkussionshämmerchen und em Hor- vlr. Er greift reflexartig nach dem Puls der Kran- M die er für Leinfelders Frau hält, und fragt mit |W*r temperierten Freundlichkeit, wie sie Aerzten I Empfangschefs von Berufs wegen eigen t) . I tut es weh, bitte?" .
l Enfelder übernimmt die BerichterstaUung; dann
Eine im Reichsgesetzblatt I Nr. 193 veröffentlichte Verordnung des Reichsministers der Justiz und des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft verlängert die Geltungsdauer der Verordnung über einen Vollstreckungsschutz in der landwirtschaftlichen Siedlung vom 5. 4. 1938 bis zum 31. Dezember 1940. Nach dieser Verordnung angeordnete Vollstreckungsbeschränkungen treten erst mit dem Ablauf des 31 12. 1940 außer Kraft.
Der Reichsarbeitsminister 'hat u. a. verordnet: „Pachtverträge über kleingärtnerisch genutztes Land dürfen vom Verpächter nicht gekündigt werden. Bereits ausgesprochene Kündigungen sind rechtsun- wirksam, wenn die Räumung des verpachteten Geländes im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Ver-
•iats= und Länderanleihen kaum verändert, Stadt - Leihen vereinzelt etwas gebessert. .Im Freiver- e!r späte Schuldbücher 98,25 (98), auch Wiederauf- nizuschläge noch gefragt. Steuergutscheine I (März) ?57V2, Avril 97,55.
Sm Verlaufe erhielt sich die festere Haltung, zu- m:I etwas Nachfrage des Rheinlandes verblieb, frlfach ergaben sich weiterhin kleine Erhöhungen, üjsinstahl 123 nach 122,50, IG.-Farben 156,25 bis 15,50 nach 156,65, Demag 130,50 nach 130, Manin. mann 101 nach 100,90, hingegen Gesfürel 133,90 üch 134.
das Freiverkehrs geschäft war belanglos. Hin nannte: Katz & Klumpp 91 bis 93, Rastatter Biggon 40 Geld, Elfäß. Bad. Wolle 78 bis 80. uqesgeld sehr leicht mit 2 (2,25) v. H.
Frankfurter Schtachtmehmark»
Frankfurt a.M., 3. Okt. Auftrieb: Kälber 752 frgen 869 am 26. 9.), Härnrnel und Schafe 88 (117), verneine 1559 (2020). Notiert wurden je 50 Kilo-
Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 43 bis 50.(45 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). Härnrnel a2 49 bis 50 (49 bis 50), b2) 46 bis 47 (46 bis 47), cs— (44), d) 28 (39). Schafe a) 42 (40 bis 42), b)35 bis 39 (34 bis 39), c) 20 bis 32 (26 bis 32). 66 meine a) 61 (61), bl) 60 (60), b2) 59 (59), c) 55 d) 52 (52), Sauen gl) 60 (60). Marktverlauf: IcLer, Schafe und Schweine zugeteilt.
i s-ört hatte. Es erhielten das Kreuz bis^ Sriebride Sck)walb, Katharine Kirchnc IV. jj? |=pp, Katharine Müller, Elise Neeb,
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hlNLki', W- v'v' -----O-----1 ' ---, I-
öorNbti «ar tt zumeist Besserungen von durchschnittlich ^Pe iit;: 1’0 bis 1 v. H. eintraten. Die Umsatztätigkeit blieb ' MKch im engen Rühmen, da man die bevorstehen- ampfftopj ba Ereignisse ab wartet. Am Montanmarkt gerpan- Der W Hiti Mannesmann 1,13 v. H. auf 100,90, Rheinstahl
LT.-Mj. MO v. H. auf 122,50, Deutsche Erdöl 1,25 v. H. auf eben^^ 1^0 und Verein. Stahl 0,40 v. H. auf 93,40. Jen gemet K.-Farden befestigten sich auf 156,65 (155,75). auf, ihr j:, Mn Elektrowerten setzten Gesfürel mit 134 (132,50), näßige B Mmeyer mit 108 (107,75) und nut' u wünlifl Wns mit 200,90 (201,90) und Bekul .. _ ______
in der Z ®Ü3,5O) ein. Maschinenaktien lagen 0,50 bis 1 v. H. urben,ff<r, Bau- und Baustofiaktien gut behauptet, ührer inß ■i;tils und Gummiwerte 0,25 bis 0,50 v. H. erhöht, ihren k» 1 Um Rentenmarkt machte sich weiteres An- jlceinteresse geltend. Sehr fest blieben Reichsbahn- U. mit 123 (122,25), ferner gewannen Dekosama I
0,0 v. H. auf 136,75, Reichsaltbesitz behauptet mit m Gisch? 1^,70. Gold- und Liquidationspfandbriefe weiter bei ihiK Mucht, letztere z. T. allerdings bis 0,25 v. H. er- iebrichN Mtzigt. Industrie-Obligationen verkehrten in fester burtsh: pr' - AS-Jtat------- - """ -
oei noch e. allen. Ach
'm ■ vuch. 5jSll'di.. ch her il l9t merk Zu dem gestrigen Gießener Schlachtoiehmarkt Fron. ,(chlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehverfteiqe- rmashalle Rhein-Main in Gießen wurden 1 Ochse 6 Bullen, 55 Kühe, 37 Färsen, 54 Kälber. 196 Thweine, 69 Schafe aufgetrieben.
hin. Preise: Oä-sen 45, Bullen 35 bis 43,5, Kühe 17
ang btJ 43,5, Färsen 37 bis 45, Kälber 45 bis 65, 11 für Ähafe 20 bis 50 Rps. je Vz Kilogramm Lebendge-
.ppe ucht. Für Schweine wurden je Kilogramm Lebend-
luhrer l I«vicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg ^bersch, inb mehr) 1,20, bl (135 bis 149,5 kg) 1,18, b2 (120 'Einsatz v. bb 134,5 kg) 1,16, c (100 bis 119,5 kg) 1,08, xl—f rifc im ei'! ,'Onter 100 kg) 1,02, gl (fette Specksauen) 1,18, i Mfchneider) 1,16, g2 (andere Sauen) und h ((Der) 1,06 RM.
Marktverkauf: Alles ausverkauft.
10. Mtv. ießen — DfD.-R. Gießen; Heuchelheim — 1900 Gießen. — 5. 11.: SA. 116 Gießen — Mtv. Gießen; 1900 Gießen — Londorf. — 12. 11.: Lon* dorf — Heuchelheim; VfB.-R. Gießen — SA. 116 Gießen.
Handball im Turnverein Gießen-Kiein-Lmden 1889.
Sleln-Llnden 1. Jgd. — Großen-Linden 1. 3gb. 13:5 (8:0).
Am Sonntag weilte die 1. Jugend des Tv. Gro- ßen-Lmden bei dem Tv. Klein-Linden ni Gast, um ein Freundschaftsspiel auszutragen. Klein-Linden trat mit 10 Mann, darunter 3 Ersatzleuten, Großen- Linden mit nur 9 Mann an. In der 1. Halbzeit hatten die Gäste tast nichts zu bestellen. Klein-Lin- den legte ein mächtiges Tempo vor, dem auch der Erfolg beschieden war. Die Torzahl wäre noch höher gewesen, wenn die Klein-Lindener Stürmer nicht so vom Schußpech verfolgt gewesen wären. In der 2. Halbzeit waren die Gäste wie umgewandelt. Sie zeigten ein schönes Spiel und konnten bis 8:3 aufholen. Dann kamen die Gastgeber noch einmal m Schwung und schossen in kurzen Pausen 5 weitere Tore, dem die Gäste am Schluß noch zwei Tore entgegensetzen konnten.
Kurze Sportnotizen.
Der Finne Matti Iärvinen schleuderte bei einem Leichtathletikfest in Ditpuri den Speer 76,54 Meter und setzte sich damit an die Spitze der diesjährigen Weltbestenliste.
Die Italienerin Sabre Gabric stellte in Mailand mit 43,25 Meter einen neuen Landesrekord im Diskuswerfen auf.
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Das Reichsfachamt Boxen wird auf Wunsch Estlands im Laufe dieses Monats eine Auswahlmannschaft, die sich durchweg aus Nachwuchskräften zusammensetzt, nach Reval entsenden, um dort der estnischen Länderstaffel gegenüberzutreten.
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M i t einem neuen Weltrekord wartete Hollands bekannte Rückenschwimmerin Cor K i n t in Rotterdam auf. Sie legte die 150 m Rücken in 1:42,1 Minuten zurück und verbesserte die alte Weltbestleistung ihrer Landesschwester Jet van Feggelen (1:43,3) um 1,2 Sekunden.
Oer erfolgreichste Leichtathlet des Jahres.
IO
Rudi Harbig ist mit 21 Starts und 20 Siegen mit zwei Weltrekorden über 400 und 800 Meter der erfolgreichste Leichtathlet des Jahres 1939. — (Schirner-Archiv-M.)
4. Kapitel.
Nikoline zankt mit dem Mädchen Gunda, weil es auf dem Speicher die ganze Nacht das Elektrische hat brennen lassen. Dann huscht sie in den Keller wegen der Badewanne. Wenn bei Severins gebadet wird, ist das immer ein Mordstheater. Man muß die Waschküche heizen, Wasser pumpen, Wasser schleppen. Nikoline entdeckt in einer Kiste zwei vergessene Lederäpfel und beschließt, sie ihrem Che^f auf das Nachttischchen zu legen. Droben steht die kleine Luis vor Papas Schlafzimmerspiegel, hat das Röckchen hoch und betrachtet sorgenvoll ihre rundliche Kehrseite.
„Aber Luis!"
„Die Buben haben mich verhauen, weil ich Alto geholfen habe", sagt sie entschuldigend. „Fünf gegen zwei. Auf morgen können sich die aber freuen! Ich ziehe drei Hosen an."
Nikoline bindet die Schürze ab und besieht sich im Spiegel. Sie zupft an ihrem Kleidchen herum, das an manchen Stellen schon dünn wird. Es stammt aus einem Saisonausverkauf, hat fünfundfünfzig gekostet. Auch die Schuhe machen ihr Kummer, am meisten aber das Haar, das nach Ondulieren schreit. Hier kann man das nicht machen lassen, da verpfuschen sie alles. In die Stadt fahren, kostet immer einen Hausen Geld. Zum Zahnarzt muß sie auch wieder wegen der Plombe hinten, ' aber sonst sind die Zähne tadellos. Für meine meunundzwanzig Jahre sehe ich noch ganz passabel aus, findet sie. Ein Jahr noch und dann.. uff, daran darf man einfach nicht denken. Im großen ganzen ist sie mit sich zufrieden, die Fingernägel ausgenommen, die trotz abendlicher Maniküre nichts Rechtes werden wollen. Die Zeit liebevoll geschnittener Halbmonde liegt weit zurück.
„Du bist so nett, Tante Nikoline, und hübsch", lobt Luis.
„Bin ich das?"
„Sicher", sagt das Kind ernsthaft. „Wenn ich ein Mann wäre, würde ich dich heiraten."
„Was du so redest! Da hast du einen Apfel und jetzt marsch!"
„Sag mal, Tante Nikoline, warum heiratest du Papa eigentlich nicht? Dich möchte ich schon als Mutter und Alto auch."
„Sprich doch keinen Unsinn. Raus jetzt. Ich habe 3u tun." Seht an, sie ist ein bißchen rot geworden, diese blankäugige, biegsame Nikoline, hinter der sich die Männer umdrehen, wenn sie über die Straße geht. Ihre kleine fröhliche Nase schnuppert in den Frühling, der bei den geöffneten Fenstern mit Macht hereinkommt.
> (Fortsetzung folgt)


