252 6rff« Blatt
mi#wo*.4.®ttobett959
189. Jahrgang
tn sich «
ch mehr 41
in
Graf ßiano berichtet Dem Duce
rkt.
bericht.) K
^nA) " I tc- en, von der polnischen Mililärführung auf den Anlagen und großen Straßen der Stadt Ge- sAtirl ^ühbatterien und auf den Häusern über 61 _ dii Ausmaß der gewöhnlichen Flugabwehr hinaus-
leteilt,IIKend, Maschinengewehre und Klein-
aschinengewehre und Klein-
jeteilt, Sf
hwienM
Gewittei
or Eifer
Lhomberlain im Llnlerhavs
habe."
teren französischen Fortschritten" sprechen zu können und fand mit Bezug aus den Transport
der britischen Armee nach Frankreich,
fertigte Luftbilder eindeutig ergeben und neuerdings lik aus Warschau befreiten Ausländer bestätigt
» umgefch e Samers komme"'
Dieses Aufputschen in Spekulation auf die bekannte Schwäche der polnischen Mentalität ist noch am Tage der Kapitulation dadurch ge- chehen, daß diese schon überall in der Welt bekannte Tatsache noch in der Spätnachmittagssendung unter Erwähnung der folgenden angeblichen Verlautbarung des Warschauer Senders ab gegriffen worden ist: »Wir werden niemals nachgeben, solange noch einer von uns am Leben ist." Wenige Stunden später verkündete dann der Londoner Sender die nicht mehr zu verschweigende Kapitulation unter Betonung der Unmöglichkeit, den Polen die so „notwendige Hilfe bringen zu können" worüber man sich in London vorn ersten Kriegslage an im klaren war.
Gerade diese letzte Episode der englischen Auf-
Berfin, 4.Off. (DNB. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3m Osten kam es bei der Säuberung des Gebietes zwischen der bisherigen Demarkationslinie und der neu festgesetzten deutsch-russischen 3nfer- essengrenze noch zuKämpfen mifverspreng- fen Teilen polnischer Truppen.
3m westen herrschte außer schwacher feind
licher Artillerie-Tätigkeit in Gegend Saarbrücken fast völlige Ruhe.
3m Handelskrieg wurden feil dem 30. September weitere 72 Dampfer von deutschen Seestreifkräften eingeh oft. Ein Teil von ihnen
wurde wegen Beförderung von Bannware deutsche Häfen eingebrachf.
Rom, 3. Okt. (DNB.) Außenminister Graf Ciano kehrte heute um 10.50 Uhr im Sonderzug von Berlin nach Rom zurück. Er begab sich sofort in den Palazzo Venezia, um dem Duce über seine Besprechungen mit dem Führer z u b e rich- t e n. Zum Empfang des Ministers hatten sich zahlreiche Beamte des Außenministeriums mit Staatssekretär Bastianini an der Spitze, ferner der deutsche Geschäftsträger von P l e s s e n, der Militärattache und der Ortsgruppenleiter der AO. der NSDAP, sowie der ungarische Gesandte auf dem Bahnsteig eingefunüen.
Die Berliner Reise Graf Cianos beherrscht auch das Bild der Blätter, die die lebhaften Kundgebungen der Berliner Bevölkerung für den Duce und Graf Ciano sowie seine herzliche Verabschiedung von Reichsaußenminister von Ribbentrop unterstreichen. Bei Wiedergabe des Auslandsechos finden die deutschen Kommentare, in denen die deutsch-italienische Freundschaft und die von Mussolini zur Vermeidung einer allgemeinen Katastrophe unternommenen Bemühungen betont und gewürdigt werden, besondere Beachtung. Was die Haltung der Westdemokratien
anbelangt, so weisen die Pariser und Londoner Korrespondenten vor allem auf den Unterschied zwischen der in der dortigen Presse zur Schau getragenen Intransigenz und der wahren Einstellung der Bevölkerung hin.
Der diplomatische Mitarbeiter des „P o p o l o d'Jtalia", der den italienischen Außenminister nach Berlin begleitet hatte, stellt fest, daß die Haltung Italiens von der öffentlichen Meinung Deutschlands einmütig anerkannt wird, weil sie einen entscheidenden Einfluß auf die Lokalisierung des Konflikts ausgeübt habe. Die Haltung Roms habe die Ausbreitung des Krieges auf den Donau-Raum und dem Balkan, auf das östliche Mittelmeer und in gewissem Maße auch auf den Westen verhindert, wo die Armeen noch nicht über ihre Befestigungswälle hinausgegangen seien. Die politische Schiffahrt sei nie so schwierig gewesen, wie seit dem August dieses Jahres, und noch immer führe der Kurs durch klippenreiche Gewässer. Der italienische Außenminister habe das Steuer mit dem richtigen Augenmaß zu führen gewußt.
Chamberlain verbreitete sich dann m großen Zügen über die Kriegsereignisse, glaubte von „wei-
daß man „auf die Gründlichkeit stolz sein könne, fnit der diese komplizierte Bewegung ausgeführt worden sei. Er ging dann auf den deutschen U-Bootkrieg ein, behauptete daß die U-Boot- bekämpfung Fortschritte mache, gab aber zu, daß deutsche U-Boote immer noch an den englischen Küsten tätig seien. Die Beunruhigung wegen eines deutschen Angriffs auf englische Schiffe im Südotlantik versuchte Chamberlain dadurch zu beschwichtigen, daß „gegen diese neue Gefahr entsprechend vorher festgelegten Plänen vorgegangen würde".
Mit Pathos sprach der britische Ministerpräsident dann von der „großartigen i I f e , die aus zwei Teilen des Empire komme, nämlich aus — Neufundland und Südrhodesien. In
teile W linder^' ich LlM
, ändern. Wenn Vorschläge gemacht würden, so würde die englische Regierung sie prüfen, und zwar „im Lichte dessen, was ich gerade gesagt
Fakabwehr, in Mitleidenschaft gezogen wür- hn. Eine verantwortungsbewußte Verteidigung Me, wenn man schon eine solche Stadt zur Ver- Migung Überhaupt stellen wollte, entsprechende mungsanweisungen, mindestens für die gefähr- n Stadtbezirke ergehen lassen müssen. Nichts dem war geschehen.
olnifcherfeils ist man nun noch weiter gegangen, man d i e Stadt als Ganzes, wie die itufe und Maßnahmen des Kommandanten von irschau belegen, öffentlich in den Derlei digungszustand gefetzt und die Zivilbevölkerung aufgerufen hat, bis
Skrupellose englische Aufpuischung verschuldete die Katastrophe Warschaus
pulschung veranschaulicht den englischen Zynismus und die Skrupellosigkeit gegenüber der auch von London vorausgeseheneu Katastrophe, die man jetzt aber wohlgefällig propagandistisch zum eigenen Ruhen ausschlachfef.
Fahnen heraus!
Beflaggung vom 4. bis 10. Oktober.
B e r l i n, 3. Off. (DNB.) Das Reichsministerium für Bolfsaufflärung und Propaganda gibt bekannt:
Die aus Anlaß des siegreichen Abschlusses des Polenfeldzuges ungeordnete siebentägige Beflaggung beginnt am Mittwoch, 4. Oktober, und endet Dienstag, 10. Oktober, abends.
$ K A Ls "höh?
r> **• k
*
V* 's°G
isternn i :e bei U Reichs« ,25 (136 auf 122
gut kchq mit lOtf iegend V Main- -isi er Pchl Hfl.
& Bus .
NÄ ä|
[innen-" .in", er®?' enüti
oerin-
6 «A
.□ er ,Der« feine tr
3n vier Tagen Z2 Dampfer von deutschen Geestreitkrästen eingeholt
Der heutige Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht.
chskoiuv
Kerfes k
England am Scheidewege.
Polen wohl die Gelegenheit, aber „nicht die fundamentale Ursache" zum Kriege.
der 6, 20. C lossenr^ inch,
r auf, j, M tut undK
l- unb fflen nj M it» nie M M k
Er kr mchgebd
Sie feinere Kriegsühmng.
Don Major a. O. von Keiser.
Es gibt wohl keinen Feldzug in der Geschichte, der im Tempo der Kämpfe und in der SchneMg- keck der Entscheidung sich dem jetzt beendeten Feldzug in Polen an die Seite stellen könnte. Der vorzüglichen deutschen Führung und der hervorragenden Ausbildung der deutschen Truppen, deren Marschleistungen und Kampftätigkeit auch die höchsten Erwartungen übertroffen haben, ist das glänzende Ergebnis in erster Linie zu danken. Wenn auch wohl kein Deutscher an der lieb erlegen- heit des deutschen Heeres über das polnische gezweifelt hat, so war doch die fast atemberaubende Schnelligkeit der Operationen, durch die binnen 2l/2 Wochen in mehreren großen Umfassungsschlachten das polnische Millionenheer vernichtet wurde, eine gewaltige Ueberraschung für jeden, der die Schwierigkeiten und Reibungen kennt, die sich in der Kriegswirklichkest auch der besten Führung und den besten Truppen entgegenstellen.
Wenn ein französischer Generalstabsoffizier kürzlich geschrieben hat, daß zwar die Deutschen immer ihre Kampfmittel rücksichtslos einsetzen und brutal vorwärtsdrängen, daß sie aber die feinere Kriegführung, das sogenannte „Manöver", nicht beherrschen, so wird ihm der Feldzug in Polen Gelegenheit gegeben haben, seine Ansichten zu revidieren. Schon die vom Oberkommando bekanntgegebene Anlage der Operationen in der den Heeresgruppen- und Armeeführern nur allgemeine Richtlinien gegeben und ihnen im übrigen volle Freiheit des Handelns gelassen wird, kann als ein strategisches Meisterwerk bezeichnet werden. Und diese Operationen, die darin gipfelten, möglichst große Teile des feindlichen Heeres westlich der Weichsel zur Schlacht zu stellen, ihnen den Rückzug über die Weichsel zu verlegen und sie zu vernichten, sind mit einer Genauigkeit und Schnelligkeit ausgeführt worden, daß man fast glauben möchte, es handle sich um ein theoretisches Kriegsspiel auf der Karte und nicht um den wirklichen Krieg. Die Abschneidung der nördlichen Korridorarmee, die restlose Einschließung und Vernichtung gewaltiger polnischer Armeen bei Radom und bei Kutno war überhaupt nur möglich durch ein geradezu unübertreffliches Zusammenarbeiten der von Ostpreußen, Pommern, Schlesien und der Slowakei aus weit getrennt vorrückenden deutschen Armeen, also ein „Manöver" von größter „Feinheit".
Dieser polnische Feldzug wird in die Geschichte eingehen als ein Musterbeispiel bcr Operationen „auf einer äußeren Linie", d. h. des konzentrischen Vorgehens getrennter Heeresteile gegen einen versammelten Feind. Mit einer solchen Operation ist immer die Gefahr verbunden, daß ein entschlossener Gegner den Vorteil, den ihm die „innere Linie" bietet, ausnutzt und die einzelnen, getrennt marschierenden Heeresteile Mit seiner geschlossenen Macht nacheinander angreift und vernichtet. Die polnische Heeresleitung hat, nach der sehr starken Gruppierung ihrer Streitkräfte um Ostpreußen herum zu schließen, anschei- i nend einen solchen Angriff auf unsere an der ost- preußisch - polnischen Grenze zusammengezogene Armee geplant, ist aber an der Ausführung dieser ; Absicht durch den blitzschnellen konzentrischen An- : griff der deutschen Heeresgruppe Nord aus Ost- ; preußen und Pommern heraus in Richtung War» i schau gehindert worden.
Ebenso ist die dringende Hoffnung der Polen ■ auf die Wirkung ihrer bei weitem stärksten Armee i im Raume um Posen zuschanden geworden.
Diese Armee sollte aus Pommern und Schlesien | vorgehenden deutschen Armeen mit ihrer über-
Neufundland wurden „Vorkehrungen zur Aushebung von Rekruten getroffen, wofür bereits 100 Mann der Fischerflotte zur Verfügung ständen" und Südrhodesien stelle Offiziere und Mannschaften auch für den Dienst außerhalb des Landes" (vermutlich wird diese dünnbevölkerte Kolonie zwei Dutzend Soldaten stellen können. Anm. d. DNB.)
In der Debatte ersuchte Lloyd George die Regierung, nicht zu voreilig über Friedensvorschläge Beschluß zu fassen. Vorschläge, die etwa von einer neutralen Regierung kämen, würden nicht allein vom Willen einer eifrigen Regierung abhängen. „Man habe züviele übereilte Entschlüsse gefaßt." Das Schicksal des Krieges, so meinte Lloyd George, hänge nicht von Deutschland, Frankreich oder England allein, sondern von den Neutralen, unter denen er Rußland, Italien, und die Vereinigten Staaten nannte, ab, „die freundlich oder feindlich neutral fein könnten".
Im feiner Antwort erklärte Cha mb erlain noch einmal, „daß es nicht gut wäre, zu sagen, was die Regierung unter Umständen, die noch nicht vorliegen, tun würde". Die Voreiligkeit der „Garantie" an Polen versuchte er damit zu rechtfertigen, daß „die Sache sehr brenzlich war", aber jetzt handele es sich um eine ganz andere Sache, die sorgfältig geprüft werden müsse.
Zum Schluß kam es zu einer heftigen Auseinander' fetzung zwischen Lloyd George und Duff Cooper, der dem ehemaligen Ministerpräsidenten „Defaitismus" vorwarf.
-t liegt
lose W ter|Prfd Dpi 3uL d
‘M
Öd
CA
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitättdruckerek ».Lange in Sichen. Schristleitnng nnd SeschSftsftelle: Schnlftratze 7
- , . Mäude, Kasernen, Munitions- und Waffenlager, (156,?. U-pflegungsanstalten, Eisenbahnwerkstätten, kriegs- mmn ri W schaftliche Industriewerke, -Sender usw- liegen nie r das ganze Weichbild der Stadt erg verstreut. Auch wenn nur diese sogenann- tei militärischen Ziele in^esondere von dir Luft aus angegriffen worben sind, ko icke keine tatsächliche Gewähr dafür geboten werde , daß nicht auch nichtmilitärische Ob- jefs in der Nachbarschaft, zumal bei der starken
1 i jm letzten die Stabt zu verteidigen, Schützen- Mben auszuheben und sich zu bewaffnen. Zahl- m Wf ; ttifje Rundfunkaufrufe der polnischen Sender, die Ä Mtäftig jeweils von den Londoner S en- r «di r *rEn sekundiert worden sind, sind als Belege |epp Ijjrfär bekannt. Ferner sind, wie deutscherseits ge-
kkdchühe auf gestellt worden.
| 3d dem seinerzeitigen ersten Eindringen der Ätschen Trupppen in Warschau wurden diese, wie । ic. auch von französischen Blättern bestätigt wor- llkt ist, von der Zivilbevölkerung aus Ichürzier, ?||en Wohnhäusern und von denDächern irscho s sen.
Slim der Zivilbevölkerung die vorauszusehenden Mgen dieses unverantwortlichen Entschlusses zur Mulen Verteidigung zu sparen, hat ihr das Ober- pnmanäo der Wehrmacht durch Flugblätterabwurf sprechende Lage-Aufklärung gegeben und die be= Mmte Räumungsaufforderung ergehen pfen. Auch nachdem dieser Aufforderung nicht nach- Mdmmen worden war, hat die deutsche Heeres- W-Mng noch mehrere Tage von den notwendigen Wcoerwiegenden Kampfhandlungen A b st a n d g e- lummen, um der Verantwortung und Vernunft dl polnischen Lager im Hinblick auf den ohnehin Mc-eschlossenen Feldzug zum Durchbruch zu ver- Wen. Es wurden jedoch keine verantwor- siiimgs vollen Entschlüsse auf polni- I her Seite in dieser letzten Phase getroffen. Die u>ch Wiederholung entsprechender Aufforderungen iMrigstens möglich gewordene Räumung der Stadt L-pr den Diplomaten und Ausländern war auch nur "ich die Eigeninitiative der letzteren nach bewußter zögerung polnischerseits erreicht worden. Der gjrottrnanbant hatte von der Anwesenheit des Diplo- 1 dorischen Korps und der Ausländer, frevlerisch auch pi! dem Leben der Fremden spielend, sich einen P^utz ^r die Stadt versprochen.
j Wese ganz sinn- und veranlworlungslose polmsche iMstellung wurde nun von Beginn der Derleidi- W g Warschaus an von London durch j^esse unb Runbfunk skrupellos unb ly^lema 1 ifch genährt unb aufgepulscht, poiei stets ausbrücklich ber helbenhafte Kampf der
I ^iilbevölkerung unterstrichen wurde. Erst vor w gen Tagen erging u. a. ein zu weiterem Widernd aufmunterndes Funkgespräch des Londoner I Seibers mit dem Warschauer Stadlkommandanlen.
$er wieder vorübergehend zur Sendetätigkeit ge- kcchle Warschauer Kurzwellensender wurde aus- | Miklich aufgefordert, auf den englischen Anruf zu •iMorfen. Doch am 25. September hat der Lon- I ')T<r Kurzwellensender einen die Verteidigung I M^us betreffenden Artikel des Londoner ,.Eve- li«g Standard" zitiert, in dem u.a. bewundernd I skrühmt wird, baß „bie unerschrockenen Linwoh- p Warschaus ihre hauptstabt buchstäblich mit 11 (otzen Händen verteidigten."
Annahme von Lnzetge» für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Dormittags
Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm
Breite 7 Rpf.. für anzeigen von70mm Breite 50Rpf.,Platzvorschrist nach vorh. Dereindg.25°/, mehr.
Ermähtgte Grundpreise:
Stellen:, Vereins-, gemein» nützige Anzeigen sowie ein» fpaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzei» gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B
würbe bas Ziel, für das England kämpfe, „nicht unter Drohungen" preis gegeben. Auch könnten „nicht mehr b l o ß^e Versicherun- ge n" angenommen werden. So wenig man den Krieg unnötigerweise verlängern wolle, so könne er
i eröffm-E hmeyer?|l 0,75), M Zement«
Berlin, 4. Oktober. (DNB.) Der Deutsche J enft schreibt:
.>n ber Kapitulation Warschaus ist der zwangs- lss.jige letzte Akt des Dramas ber unver- MoorÜichen, wirklichkeitsfremden polnischen Krieg- fiijung zu sehen. Eine 1V2-Millionenftabt geradzu Ap militärischen „test case" des polnischen Ver- Digungswillens unb -Systems zu machen, rundet iw Blld ber völlig unfähigen unb verantwortungs- ym polnischen Staatsführung ab, die sih:n von Beginn des deutsch-polnischen Konfliktes an die realen Gegebenheiten und Chancen ver- ta-nt und sich sündhaft an dem Gedanken berauscht daß über Polen der Weltbrand entfacht wird.
Warschau zur letzten Verteidigung zu stellen, er- schänt schon im Hinblick daraus ein Verbrechen, b$ die Stadt einschließlich ber Innenstadt, wie in kam einem anderen Falle, geradezu bespickt m t militärischen Objekten war. StLbs-
Lcschemr täglich, außer Sonntags und Feiertags Silagen: Die Illustrierte Eetzener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle Monats-Bezugspreis:
xii 4 Beilagen RM.L.95 Lyne Jllusttierte , 1.80 Fistellgebühr , -.25 gzich bei Nichterscheinen tzm einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt zernsprechanschlüfse
gtter Sammelnummer 2251 sgrschrift für Drahtnach» echten: Anzeiger Gießen
Postscheckkonto:
jianlfurt am Main 11686
i------
Berlin, 3. Okt. (DNB.) Der englische Ministerpräsident Chamberlain hielt am Dienstag im ..... „ v ,
Unterhaus eine Rede, m der er u. a. Tpi-: ,n &er letzten Entwicklung doch nichts finden, was oendes erklärte: In den letzten Wochen sind irreig-1 enq[an^ dazu bringen könnte, feine Haltung zu niste von großer Bedeutung eingetreten: am 26. September begab sich der d e u 11 d) e 21^ue n= mjnister noch Moskau und am 28. Septem- ber wurde der Erfolg dieses B-fuch es b«- anntqegeben. Als Ergebnis heb! Lhamberlwn her- E die Erklärung der deutschen und der v°w,et- recheruna über die endgültige Regelung der aus dem polnischen Zusammenbruch sich erg=^n tragen und die Schaffung einer soliden ©runblage für Zeinen dauernden Fneden in Osteuropa^ ftrner ein wirtschaftliches Abkommen zwischen D-uttchland und Rußland, kraf! dessen Rußland Rohstoffe an Deutschland und Deutschland islnüustr,-waren an Aukland aus lange Zeit hinaus liefern werde
c,n diesem Abkommen, so erklärte der englische Ministerpräsident, gebe es n . ch t s , was Eng- land veranlassen könnte, e t w a S a n d - res zu tun als das, was es setzt tue, nämlich d , e g e- inmteu Kräfte des britischen Empire -u mobilisieren. Denn Polen sei zwar die dfr"kte Gelegenheit zum Kriege gewesen
nickt die fundamentale Ursache dam^ Zunder deutsch-russischen ErNärung über d-e bes Krieges meinte Chamberlain, er ?iqU?S nnfausfeh-n, welcher Art verdeutsch- ru7sisch- Vorschlag sein tonnt«. Jedensall-


