Nr. 103 Zweites Blatt
GietzenerAnzeiger (General-Anzeiger für Oderhessen)
Donnerstag, 4. Mai M9
Deutsches Zugendherbergswerk wirbt un d sammelt...
Das Deutsche Jugendherbergswerk, jene Organisation, die der deutschen Jugend in-ihrer Gesamtheit die Möglichkeit gibt, Heimat und Vaterland kennenzulernen, tritt nur selten an die Oeffentlich- keit. Die Arbeit des Jahres vollzieht sich in aller Stille. Nur einmal tritt das Deutsche Jugendherbergswerk hervor und bittet unsere Volksgemeinschaft um Mithilfe bei der Förderung seiner edlen Sache. Der kommende Samstag und der Sonntag sind der Sammeltätigkeit für das Jugendherbergswerk gewidmet.
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Durch ein Netz von Jugendherbergen ist auch unsere engere Heimat und die vielgestaltige Landschaft des Rhein-Main-Gebietes erschlossen. Von den 2000 Jugendherbergen, die es im Reich gibt, befinden sich allein 73 im Rhein-Maingebiet. Und diese 73 Herbergen können der Jugend Heimstatt bieten, wie
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sie sich besser nicht denken läßt. Durch sorgfältige Arbeit und Wirtschaftsführung sind sie alle in bestem Zustand gehalten. Den Forderungen der Hygiene und der Gesundheit ist sorgfältig Rechnung getragen.
In diesen Tagen konnten innerhalb des Gaugebiets drei Jugendherbergen neu ihrer Bestimmung übergeben werden, und zwar in Gelnhausen, in Bad-Nauheim und die „E m m e r s h ä u - s e r Mühle" im Weiltal. Der Landesverband Rhein-Main im Reichsverband deutscher Jugendherbergen zeigte gestern der Presse des Rhein-Maingebietes diese drei Herbergen auf einer Rundfahrt, die in den Spessart, in die Wetterau und in den Taunus führte.
Gelnhausen.
Die neue Jugendherberge.in Gelnhausen befindet sich inmitten der Altstadt. Ein stattliches, burgähn- liches'Haus, das früher den verschiedensten Zwecken diente, wurde umgebaut und dann so eingerichtet, daß es zu einer idealen Herberge werden konnte. Zwei große Tagesräume, eine geräumige Küche, in der für viele hungrige Wanderer gesorgt werden kann, sind vorhanden. In den Obergeschossen sind
Zu unseren Silbern;
Nebenstehend: Kleiner Tagesraum im Jugendhof „Emmershäuser Mühle" im Weiltal. — (Aufn.: Läufer, Frankfurt a.M.)
Links: Die neueingerichtete Jugendherberge in Gelnhausen.
Unten rechts: Die neue Jugendherberge am Johannisberg zu Bad- Nauheim.
(Aufnahmen [2f: Neuner, Gießener Anzeiger.)
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in vielen Zimmern blitzsaubere Betten aufgestellt. Aus manchem Fenster des Hauses genießt man einen Blick über die Stadt und in weite Ferne, der etwas ungemein Reizvolles und Romantisches an sich hat. Die Einrichtung der Tagesräume entspricht dem Geiste unserer Zeit und wird sicherlich dazu beitragen, in der Jugend das Gefühl für schlichte Schönheit zu wecken.
Bad-Nauheim.
Quer durch Oberhessen führte dann die Fahrt nach Bad-Nauheim. Der Johannisberg war das Ziel. Hoch über der Stadt befindet sich die neue Jugendherberge, ein ehemaliges Privathaus, das ohne sonderliche bauliche Umgestaltung den Zwecken der Jugendherberge dienstbar gemacht werden konnte. Das Haus liegt inmitten von Büschen und Bäu- men, ist hübsch mit Schindeln verkleidet und fügt sich glücklich in den Rahmen der Landschaft. Auch hier ist der Tagesraum das Kernstück. Feinfarbige Vorhänge, Blumen auf den Tischen, schöne Leuchter, aus Holz geschnitzt, einfache Möbel vermitteln einen heimeligen Eindruck. Die Jugend wird sich wohlfühlen. An schönen Tagen kann man auf der Terrasse sitzen, von der aus sich ein Ausblick bietet, der mit dem Ausblick von der Rüdesheimer Jugendherberge in Wettstreit treten kann. In den Schlafräumen können 44 Gäste zur Nacht beherbergt werden.
„Emmershäuser Mühle."
Die dritte neue Herberge liegt im Taunus, und zwar im Weiltal. Die „Emmershäuser Mühle", ein Geschenk bet Deutschen Arbeitsfront an den Jugendherbergsverband, die lange Zeit leer stand, ist gründlich überholt worden und dient jetzt ideal der Jugend. Die Herberge, zu der 5 Gebäude, 10 Morgen Aecker uckd Wiesen und außerdem auch Stallungen gehören, stellt den ersten „I u g e n d h o f" dar, den es im Rhein-Maingebiet gibt. Es werden Schweine, Gänse, Hühner usw. gehalten werden, das Feld wird bebaut werden, und aus den Erträgnissen wird der Lebensmittelbedarf der Herberge bestritten. Die Jugend aber wird sich, wenn sie Lust dazu verspürt, der Landarbeit widmen können. Die Einrichtung der Herberge selbst ist untadelig, zum Teil in bäuerlichem Stil gehalten. Zur Jugendherberge gehört auch ein schönes Schwimmbad.
Die drei Jugendherbergen, die hier geschaffen worden sind, reihen sich würdig ein in den Kranz
der Herbergen, die der Jugend unsere schöne Heimat erschließen.
Sonderauszeichnung für besten Sammelerfolg.
Aus Anlaß der Sammlung für das Deutsche Jugendherbergswerk beabsichtigt der BDM.- und JM.- Obergau eine besondere Auszeichnung für diejenige BDM.- und JM.-Gruppe, die bei der Sammlung den besten Erfolg aufzuweisen hat. Für alle Mädchen der betreffenden Gruppe wird ein Aufenthalt von 8 Tagen in einer Jugendherberge ermöglicht, die sich die Gruppe selbst wählen kann. Sicherlich wird diese vom Obergau zugedachte Auszeichnung viele Mädchen auch in unserer Stadt veranlassen, sich besonders für das Jugendherbergswerk einzusetzen.
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Die Gaukulturwoche im Kreis Wetterau.
Das endgültige Programm.
Die Gaukulturwoche im Kreise Wetterau ist jetzt soweit ausgerichtet, daß das endgültige Programm feftliegt.
Die Veranstaltungsfolge beginnt am Samstag, 6. M a i n, um 16 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung: „Unser Dorf- und Hausbuch" im Oberhessischen Museum in Gießen. Um 20 Uhr findet im Stadttheater eine Festvorführung „Minna von Barnhelm" von Lessing statt.
Am Sonntag, 7. Mai, findet die eigentliche Eröffnung der Gaukulturwoche um 11 Uhr im Stadttheater im Rahmen einer Feierstunde statt. Das Musikkorps des Jnf.-Regts. 116 und die Werkscharen gestalten den musikalischen Teil der Feier. Die Werkschar singt unter anderen alte und neue Soldatenlieder. Nach den Ansprachen des Kreis- Ueiters Backhaus und des Intendanten Schulze- Griesheim beginnt die Uraufführung „Der 'Prinz Eugen" von E. W. Möller. In der Zeit von 11 bis 12 Uhr finden Ständkonzerte des Musikzuges Der SA.-Standarte 116 und des Kreismujikzuges «auf dem Kreuz- und Ludwigsplatz statt. Der 9. Mai Ibringt dann die Aufführung des Stückes „Der Alte -geht um" von Pg. Dr. Ruckelshausen (Gießen). Beiginn: 20 Uhr im Stadttheater.
Veranstaltungen im Kreisgebiet.
Von den Veranstaltungen im Kreisgebiet ist zu- mächst die „Feierstunde deutscher Meister" (Ulrich won Hutten) zu nennen, die am Freitag, 12. Ma:, rin Annerod stattfindet. Eine Werkscharkapelle. Die örtliche HI. und SA. werden den Abend ge- fftalten. F. A. Schmidt liest außerdem aus den Werken Ulrich von Hutten. Orchester, Chor und Sprecher kommen abwechselnd zu Wort und künden von !dem aufrechten Verfechter deutscher Art, Ulrich von Hutten, dessen markiges Wort: „Ich hab's gewagt" Der Feierstunde ihr besonderes Gepräge gibt. Der Abend klingt aus im Bekenntnis zu Führer und Reich.
Den Abschluß der Gaukulturwoche bildet eine Feierstunde auf der Burg Münzenberg bei Vutzbach, die unter dem Leitwort: „lieber alles ffteht das Reich" steht. Die Gestaltung der Feier liegt in den Händen der Kreiskapelle der NSDAP.. Der Werkscharen, der Politischen Leiter, der ff, SA., Des NSKK. und der Hitler-Jugend. Die Kantate vom ewigen Deutschen Reich leitet die Feier ein. Dann folgt die Uraufführung des Spiels: „Konradin" von W. Schöttler. Es schließt sich an ein Sprecher, der die „Lieder vom Reich" von G. Schulmann zu Wehör bringt. Der gemeinsame Gesang
des Liedes „Heilig Vaterland" beendet die Feierstunde in den alten Gemäuern der Burgruine.
Die endgültige Veranstaltungsfolge.
(Eröffnung am Samstag, 6. Mai.
16 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Unser Dorfund Hausbuch" (Träger Deutsches Volksbildungswerk). — 20 Uhr: Aufführung im Stadttheater Gießen „Minna von Barnhelm" von Lessing.
Butzbach: Vortrag Universitäts-Professor Dr. Hummel (20.30 Uhr „Hessischer Hof"): „Der Anteil der nordischen Nasse an der Naturerkenntnis".
Hungen: Vortrag Universitäts-Professor Dr. Meyer-Barkhausen: „Das deutsche Bauerndorf" („Zur Traube", Kaiserstraße, 20.30 Uhr).
Lich: Vortrag Universitäts-Professor Dr. Bley: „Rasse und Recht" (20.30 Uhr „Holländischer Hof").
L a u b a ch : Vortrag Universitäts-Professor Dr. Götze: „Die deutschen Familiennamen" (20.30 Uhr „Schützenhof").
Feierstunde am Sonntag.
Gießen: 11.30 Uhr Feierstunde im Stadttheater: Uraufführung „Prinz Eugen" von E. W. Möller. Mitwirkende: Werkscharen, HI., Musikzug JR. 116. — Von 11 bis 12 Uhr Standkonzert des SA.- und Kreis-Musikzuges am Kreuzplatz und Ludwigsplatz.
Friedberg: Vormittags 9 Uhr Feierstunde und Eröffnung der Ausstellung „Heimisches Schrifttum" im Wetterau-Mufeum. — 20.30 Uhr Vortrag Museumsdirektor Dr. Krüger (Gießen): „Kultur unserer Vorfahren" (Stadtkasino).
Montag, 8. 5.: G r ünberg : Vortrag Univ.- Prof. Dr. Kranz: „Die Sendung des deutsch-germanischen Menschen". — Bad-Nauheim: Vortrag Univ.-Prof. Dr. Zschietschmann: „Rasse und antike Kunst", 20.30 Uhr Großer Hörsaal des Kerck- hoff-Jnstitutes Bad-Nauheim.
Dienstag, 9. 5.: Gießen: Stadttheater, Uraufführung „Der Alte geht um" von Ruckelshausen.
Mittwoch, 10. 5.: Treis a. d. Ld a., Vortrag Univ.-Prof. Dr. Götze: „Die deutschen Familiennamen", abends 8.30 Uhr im Saale Will. — Friedberg: Vortrag Univ.-Prof. Dr. Zschietschmann: „Norddeutsche Rasse und antike Kunst", abends 8.30 Uhr, Stadtkafino.
Donnerstag, 11.5.: Nieder-Wöllstadt, Vortrag Dr. Roth (Friedberg): „Heimische Vorzeit", abends 8.30 Uhr, Saal Finkernagel. — Bad- Nauheim: Vortrag Univ.-Prof. Dr. Kranz: „Die Sendung des deutsch-germanischen Menschen",
abends 8.30 Uhr, Großer Saal des Kerckhoff-Jn- ftitutes.
Am Samstag, 13. Mi.
Allendorf a. d. Lda.: Vortrag Museumsdirektor Dr. Krüger (Gießen): „Heimische Vorzeit", abends 8.30 Uhr im Saale Horn.
Laubach: Vortrag Univ.-Prof. Dr. Bley: „Rasse und Recht", abends 8.30 Uhr, Saal „Zur Traube".
Lich: Vortrab Univ.-Prof. Dr. Stade: „Neue Forschungsergebnisse über die Chatten", abends 3.30 Uhr „Holländischer Hof".
Grünberg: Vortrag Univ.-Prof. Dr. Hummel: „Anteil der nordischen Rasse an der Naturerkenntnis", abends 8.30 Uhr.
Butzbach: Vortrag Studienassessor Dr. Roth: „Die Kultur der heimischen Vorzeit", abends 8.30 Uhr „Hessischer Hof".
Abschluß am 14. Mi.
Gießen: Vormittags 10 Uhr Gloria-Palast: Feierstunde mit Filmvorführung „Friesennot".
Friedberg: Feierstunde, vormittags 10 Uhr, durchgeführt von der Ortsgruppe; Mitwirkende: HI., Werkscharen und SA.-Musikzug.
Als Abschluß der Kulturwoche: Feierstunde auf der Münzenburg.
Am 12. Mai in Annerod: Feierstunde Deutscher Meister.
Am 14. Mai in Ober-Rosbach: Vorbildlicher Dorfgemeinschaftsabend.
Außerdem sind für die Zeit der Gaukulturwoche die Museen geöffnet bei freiem Eintritt. Abends sind noch besondere Führungen eingelegt. In 23 Betrieben werden im Rahmen der Gaukulturwoche Werkpausen-Konzerte durchgeführt. Ausführende: unsere drei Wehrmachtsmusikzüge.
Sonderzug von Buhbach nach Münzenberg.
Anläßlich der Gaukulturwoche, die mit einer Feierstunde in Münzenberg bei Butzbach ihren Abschluß findet, fährt am Sonntag, dem 14. Mai, zwischen Butzbach und Münzenberg ein Sonderzug mit 50 v. H. Fahrpreisermäßigung. Zu diesem Zweck werden einfache Fahrkarten ausgegeben, die zur Hin- und Rückfahrt berechtigen. Der Zug verkehrt nach folgendem Plan:
Hinfahrt: Butzbach-West ab: 18.00 Uhr; Buhbach-Ost ab: 18.05 Uhr; Griedel ab: 18.11 Uhr;
Gambach ab: 18.17 Uhr; Ober-Hörgern—Eberstadt ab: 18.23 Uhr; Münzenberg an: 18.27 Uhr.
Rückfahrt: Münzenberg ab: 22.45 Uhr; Ober- Hörgern—Eberstadt ab 22.48 Uhr; Gambach abf 22.54 Uhr; Griedel ab: 23.00 Uhr; Butzbach-Ost ab: 23.06 Uhr; Butzbach-West an: 23.10 Uhr.
Anschluß nach Gießen besteht um 23.12 Uhr und nach Frankfurt am Main um 23.29 Uhr.
Ausruf des Kreisletters
zur Gaukulturwoche.
Anläßlich der Gaukulturwoche, die die kulturpolitische Arbeit der Bewegung und die gesamten Aeuherungen des kutturellen Lebens im Gau Hessen- Nassau in einer großen Leistungsschau darstellen soll, ist auch im kreis Wetterau ein umfangreiches Programm aufgestellt worden, das einen Ausschnitt aus dem kulturellen Schassen des Kreises zeigt. Ich rufe daher die Bevölkerung auf, sich an diesen Veranstaltungen durch regen Besuch zu beteiligen. Wenn auch die außenpolitischen Spannungen, die durch jüdische Hetzer und Trabanten erzeugt worden sind, naturgemäß das politische Interesse in den Vordergrund rücken, so dürfen dadurch die kulturet« len Belange nicht vernachlässigt werden. Das reichhaltige Programm des Kreises Wetterau wird ein eindrucksvolles Bild geben von den klaren und unverrückbaren Grundsätzen und Forderungen einer; gesunden nationalsozialistischen Kulturpolitik.
Kreisleitung Wetterau: gez. Backhaus.
Aus der Stadt Gießen.
Morcheln oder Lorcheln?
Gewisse Dinge lernt man nie unterscheiden. Das ist nun mal so. Dazu gehören allem Anschein nach auch die Pilze, die in jedem Jahre als erste auf den Verkaufsständen erscheinen.
„Frische Morcheln, frische Lorcheln!" Was ist nun richtig? Einer kauft Morcheln und hat doch Lorcheln erstanden, ein anderer preist Lorcheln an und verkauft in Wirklichkeit Morcheln. Worin liegt der Unterschied? Ausgepaßt, wir wollen versuchen, ihn aufzuzeigen.
Die Morchel ist in der Regel etwa faustgroß, hat auch Ähnlichkeit mit einer Faust. Die Oberfläche weist Vertiefungen auf, die so aussehen, als
gründHche, schonende Reinigung, verhindert den Ansatz von Zahnstein. Srofle Tube AO TL, kleine Tube 25 TL
5r'ucher, reiner Mein
ob man mit verschieden starken kantigen Bleistiften verschieden tiefe Löcher hineingestoßen habe. Die Farbe der Morchel ist ein Helles bis dunkleres Braun.
Die Lorchel wächst nur unter Kiefern. Das ist wesentlich für den, der selber Pilze sammeln geht. Die Lorchel besitzt eine dunkelbraune bis dunkelrotbraune Farbe. Der Pilz sieht aus, als ob er mit dunkelgefärbten breiten Bandnudeln umwunden wäre.
In den Verkaufsstellen werden Morcheln und Lorcheln oft wahllos durcheinander verkauft. Das könnte uns gleichgültig sein, da man doch beide Pilze essen kann.
Halt, lier liegt doch ein wesentlicher Unterschied. Die Morchel wird zubereitet wie alle anderen eßbaren Pilze auch, d. h. sie wird weder gebrüht noch gekocht. Die Lorchel hingegen muß, bevor sie gegessen wird, etwa fünf Minuten gekocht werden. Das Kochwasser muß weggeschüttet werden^ Dadurch verliert die Lorchel ihr Gift.
Eins ist noch zu beachten: Eine Pilzvergiftung kann auch dann noch eintreten, wenn ein Pilzgericht nochmals aufgewärmt wird, man also etwa zum Abend die Reste des mittäglichen Pilzgerichtes zu sich nimmt. G. (RAS)
Dornotizen.
Tageskalender für Donnerstag.
Stadttheater: 20 bis 22.30 Uhr „Intimitäten". —* Gloria-Palast (Seltersweg): „Ein hoffnungsloser Fall". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Männer müssen so sein".
Stadttheater Gießen.
Die Intendanz des Stadttheaters hat für heutü abend die Berliner Bühnen- und Filmkünstler Carola Höhn, Charlott Säubert, Erik Ode mit dem Lustspiel „Intimitäten" für ein einmaliges Gastspiel verpflichtet. Regie: Kurt Richards, Bühnenbild Karl Löffler. Das Gastspiel findet außer Miete statt.. Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr.
DDM.-llntergau 116 Gießen.
BDW.'Werk Gruppe la/116.
B etr.: Ueberweif ung ins B D M.-Werk.
Alle Mädel der Gruppe la/116 treten in tadelloser Kluft am Freitag, 5.5., um 20 Uhr, am Ludwigsplatz an. Die Beurlaubungen sind für den Tag aufgehoben.
Sonderstempel anläßlich der
2. Reichstagung des ROB.
RDB.
NSG. Aus Anlaß der 2. Reichstagung des Reichsbundes der Deutschen Beamten, die vom 8. bis 14. Mai in Frankfurt a. M. stattfindet, kommt dis Deutsche Reichspost mit einem Sonderstempel heraus. Mit diesem Sonderstempel werden alle Postsendungen versehen, die bei dem fahrbaren Sonderpoftamt der Tagung, das vor der Nordfeite des Hauptbahnhofes Aufstellung findet, aufgeliefert werden.


