Ausgabe 
3.8.1939
 
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4,87

Der Schweinebestand hat gegenüber der Zählung. beobachten

3n drei Tagen über die schwersten Alpenpäffe

Wirtschaft

happ gehalten. Der Renten

10,16 5,20

1,376 0,433

Um 918

182

3. 6.

1939 Millionen 22,47

Altersklassen

Gesamtbestand

Darunter:

Schlachtschweine (über K Jahr alt)

Jungschweine (8 Wochen bis noch nicht % Jahr alt)

Ferkel (unter 8 Wochen)

Trächtige Sauen

Davon Jungsauen

Merkur im Osten

Oer Sternenhimmel im August.

Don Dr. Erwin Kossinna.

Unsere Aufnahme zeigt einen Wagen in einer der vielen Kehren der Alpenstraße am Großglockner. Jede Kurve muß anvisiert werden, um mit größter Geschwindigkeit durchzukommen. (Scherl°M.)

Frankfurt a. M., 3. August. (Vorbericht.) 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: Rinder (117 Ochsen, 163 Bullen, 456 Kühe, Färsen), 566 Kälber, 75 Härnmel, 38 Schafe, 1050 Schweine. Es kosteten: Ochsen 37,50 bis 46,50 RM., Bullen 35,50 bis 44,50, Kühe 20 bis 44,50, Färsen 36,50 bis 45,50, Kälber 35 bis 65, Hämrnel 35 bis 50, Schafe 25 bis 42, Schweine 53 bis 62 RM. Marktverkauf: Kälber, Großvieh und Schweine zu- geteilt; Hammel und Schafe mittel.

eitere Zunahme des Schweinebestandes.

Das Ergebnis der Schweinezählung, die am 13. Juni im Altreich oorgenommen wurde, ist nach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes folgen» Ides:

Biele Segelflieger auf Slreckenflug

Erfolgreicher Tag bei der ,20. Ahön".

ANttagsbörfe ruhig und uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 2. August. An der Börse be­fand die nur geringe Unternehmungslust fort, be­sonders die Kundschaft blieb sehr zurückhaltend. Teilweise erfolgten weiterhin kleine Abgaben, die wer keinen nennenswerten Einfluß auf Das Kurs- ."ld gewannen. Trotz der Geschäftsstille verblieb uns widerstandsfähige Haltung und am Aktien­markt betrugen die durchschnittlichen Abweichun- en wiederum nur Bruchteile eines Prozentes. U. a. ^öffneten JG.-Farben mit 144,50 (144,75), AEG- Tut 114,65 (115), Verein. Stahl mit 98,65 (99,25), all?'50 ^120), andererseits Hoesch mit -^'25 (106), AG. für Verkehr mit 113 (112), Fern» mech. Jetter mit 98,50 (98,25) und Zellstoffwerte Hann ftnK aT4av» 1 ' '

_ FWD. Konkurse und Vergleichsver- iahren im Juli. Im Monat Juli 1939 wurden V30 neue Konkurse ohne die wegen Massemangels abgelebten Anträge auf Konkurseröffnung, und H3 eröffnete Vergleichsverfahren im Reichsanzeiger oekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellten sich auf 122 bzw. 14.

Mein-Mainische Börse.

Nordische Staaten lehnen Schi beim Olympia ab.

Die Führer der Schioerbände von Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland hatten sich in Stockholm zusammengefunden, uni über den deut­schen Antrag, Schiwettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 1940 in Garmisch-Partenkirchen durch­zuführen, zu verhandeln. Nach einer überaus stürmisch verlaufenen Sitzung ließen sich neben den Norwegern auch die Dänen und die zuerst zögernden Schweden dazu überreden, an den anläßlich der Olympischen Winterspiele in Garmisch- Partenkirchen vorgesehenenSchi-Demonstrationen" nicht teilzunehmen.

Ausschlaggebend für diesen Beschluß war in erster Linie die persönliche Einstellung von Major De ft- gaarb, der als Präsident des Internationalen Schiverbandes alles daransetzte, um seine skandi­navischen Freunde für seine Auffassung zu gewin­nen. Oestgaard erblickt offensichtlich in den Oarpiifd)1 Partenkirchener Spielen eine Beeinträchtigung der Schiweltmeisterschaften, die in seiner norwegischen Heimat durchgeführt werden.

Die Alpenfahrer in Wien.

495 km am letzten Fahrtage.

Die Internationale Deutsche Alpenfahrt, eine der chwersten Prüfungen für Fahrzeuge und Fahrer, hat ihren Abschluß gefunden. 1600 km waren in drei Tagesetckppen von München durch die bayerischen und ostmärkischen Alpen über den Großglockner nach Wien bei Hitze, Staub und am letzten Tage auch Regen zu bewältigen. Bergige Strecken und teile Abfahrten, kurvenreiche Wald» und Neben- traßen mit schlechter Fahrdecke und nicht zuletzt sechs chwierige Sonderprüfungen stellten an Mann und Maschine die größten Anforderungen. Wenn trotzdem die Zahl der Strafpunktfreien noch verhältnismäßig groß ist, dann ist das ein schöner Beweis sowohl für deutsche Wertarbeit als auch für die Fahrkunst der Männer am Steuer.

Mädchen besDrtes für die am nächsten Sonn» tag stattfindende Kirmes versteigert. Die Ver­steigerung fand unter der Leitung des Kirmeser- warten und seiner Verttauensmänner statt. Nach, dem die humorvollen Bedingungen über das Ver­halten in der Versammlung sowie am Tage der Kirmes und die Zahlungsbedingungen bei der Der- fteiaerung verlesen waren, wurde unter größtem Beifall der Kirmeserburschen die Versteigerung er» öffnet. Es wurden angemessene Preise erzielt. So kam die sog.Ortsschöne" auf den stattlichen Betrag von 9,80 RM. Die Versteigerung fand nach ameri­kanischer Art statt. Gar manchmal bedurfte es einer finanziellen Anstrengung^ wenn mehrere Burschen auf ein und dasselbe Mädchenspitzten". Mitter-

Gleichzeitig gaben die Vertreter der skandina- vischen Länder bekannt, daß sie auch an einem von Deutschland gewünschten außerordentlichen interna­tionalen Schikongreß nicht mitwirken würden. Finn­land hat sich vorerst noch seiner Stellungnahme ent­halten; Präsident Aarre erklärte in Stockholm, er müßte diese Frage zuerst noch einmal mit seinem Verband eingehend erörtern, ehe Finnland sich ent­scheiden könne.

Für Deutschland kommt dieses Ergebnis der Stockholmer Verhandlungen durchaus nicht über» raschend. Nach den Besprechungen, die Dr. v. Halt als Präsident des Organisations-Komitees der V. Olympischen Winterspiele Garmisch-Partenkirchen in Oslo vor wenigen Tagen mit Major Oestgaard geführt hatte, mußte er mit dieser Absage rechnen. Trotzdem läßt er sich durch die Haltung Der skandi­navischen Staaten keineswegs von dem nun ein­mal gesteckten und berechtigten Ziel abbringen. Deutschland wird im Gegenteil nun erst recht alles baranfehen, auf alle Fälle die Einberufung eines außerordentlichen Internationalen Schikongresses zu beantragen. Es benötigt dazu die Hälfte' der dem Internationalen Schiverband angeschlossenen Na­tionen.

Von allen Planeten, die mit bloßem Auge sicht­bar sind, ist Merkur, der sonnennächste, am schwierigsten zu beobachten. Daher haben auch un­ter den Sternfreunden nur wenige diesen rasch wandernden Planeten gesehen. Er hat seine gün­stigsten Sichtbarkeitsbedingungen, wenn er auf seiner scheinbaren Bahn sich am weitesten von der Sonne entfernt und gleichzeitig hoch genug über dem Horizont steht. Eine solche Stellung erreicht Merkur Ende August und Anfang September. Man muß allerdings früh aufstehen, um den Planeten am Morgenhimmel zu sehen. Er geht Ende August IVi Stunden vor der Sonne, also etwa um 3.30 Uhr Ortszeit auf. Man suche ihn am besten in der Zeit zwischen dem 23. August und dem 5. September eine Stunde vor Sonnenaufgang ziemlich tief im Ost­nordosten, wo er unfern Des Fixsterns Regulus steht. Merkur übertrifft sogar die Wega, den hell­sten Fixstern des nördlichen Himmels, an Hellig­keit; er würde also auf dunklem Hintergründe ein sehr auffälliges Gestirn fein. Dies ist er auch in südlichen Breiten, in Griechenland, Aegypten, Baby­lonien, wo er im Altertum auch ohne optische Hilfsmittel regelmäßig beobachtet wurde. In un­seren Breiten aber bleibt Merkur stets in dem hellen Dämmerungsschein, von dem er sich nur wenig abhebt. Man benutze daher einen Feldstecher. Die günstigste Stellung erlangt Merkur am 28. August 1939 mit der größten scheinbaren Ent­fernung von der Sonne, Die rund 18,3 Grad be­trägt. Der Abstand des Planeten von der Erde beträgt dann 140 Millionen Kilometer.

Venus ist noch Morgenstern, wird aber nur kurze Zeit vor Sonnenaufgang am Osthorizont sichtbar. Ihr Aufgang verspätet sich mchr und mehr, so daß sie Anfang September hinter der Sonne verschwindet. Als weitaus hellster Stern beherrscht Mars den Südhimmel. Anfang August übertrifft er noch den Planeten Jupiter an Leuchtkraft und ist zehnmal so hell wie die Wega. Da Mars sich am 27. Juli in größter Erdnähe befand, hat er den Gipfel seiner Helligkeit eben erst überschritten und sttahtt in wunderbarem rötlichen Glanz. Aber seine Entfernung wächst im Laufe des Monats von 58 auf 69 Millionen Kilometer, und damit ist eine merkliche Abnahme der Helligkeit verbunden. Mars bewegt sich im August langsam rückläufig im Stern- bild des Schützen; er ist von Beginn der Dunkelheit bis zu feinem anfangs gegen 3 Uhr, zuletzt gegen 1 Uhr erfolgenden Untergang sichtbar. Wer ein Fernrohr hat, sollte es nicht versäumen, den Mars «n feiner jetzigen ungewöhnlich günstigen Stellung zu beobachten. Jupiter erscheint Anfang August pegen 22 Uhr im Osten, eine halbe Stunde spater ffommt auch der Saturn herauf. Beide Planeten bewegen sich zur Zeit an der Grenze der Stern- Idilder Fische und Walfisch und sind bis zum Mor­tgen sichtbar.

Wenden mir uns nun dem Fixsternhimmel 1, wie er uns Anfang Des Monats gegen 23 Uhr, Ende August gegen 21 Uhr erscheint. Nahe dem Zenit finden wir das schöne Sternbild des Schwans, das Kreuz des Nordens, dessen Spitze Deneb, dessen Fuß der Doppelstern Albireo bildet, Dieses Sternbild ist ganz eingebettet in den hellen ®runb der Milchstraße. An ihrem Westtand strahlt die Wega mit blauweißem Licht. Südlich vom Schwan teilt sich die Mlchstraße in zwei Arme. I>er linke hellere zieht über den Adler zum Schützen am südlichen Horizont und enthält zahlreiche Stern- wolken, unter Denen Die in jeDer klaren Augustnacht sichtbare Wolke im Schild Des Sobieski Die bedeutendste ist. Mühsame Berechnungen haben er­geben, daß Die Schildwolke über eine Million Sterne umfaßt, einen Durchmesser von 3000 bis 4000 Lichtjahren besitzt und Die Mitte Der Wolke runb 9000 Lichtjahre von uns entfernt ist. (Ein Lichtjahr ist 9,5 Billionen Kilometer). Von der wei­teren Sonnenumgebung ist Die Schildwolke durch einen sehr sternarmen Raum getrennt.

3m Adler bildet Der Hauptstern Atair mit zwei Sternen eine gerade Linie, in deren Mitte er un- gefäbr steht. Am Ostrand Der Mlchstraße bemerken wir das zierliche Sternbild des Delphin. Ihm folgen weiter östlich der aus einem Sechseck und einem Quadrat bestehende Pegasus und die leicht ge­schwungene Sternlinie der Andromeda, lieber dem Zweiten Stern von links, Der ein roter Riesenstern ist, finden wir an mondscheinlosen Abenden leicht den berühmten Andromedanebel, den einzigen mit freiem Auge sichtbaren Spiralnebel, der ein fernes Milchstraßensystem Darstellt. Die hellen Sterne der Andromeda liegen mit Den nördlichen Sternen Des Pegasus und Des Schwans auf einem gegen Den Polarstern geöffneten Halbkreis, den die Germanen als Dengroßen Wolfsrachen" bezeichneten.

Vom Schwan verfolgen wir Die Mlchstraße über Kepheus, Kassiopeia und Perseus zum nördlichen Horizont, über Dem Die Kapella im Fuhrmann funkelt. Westlich Der Milchstraße sehen wir zwischen Wega und Arkturus im Bootes die beiden Stern­bilder Herkules und Nördliche Krone, darunter Die Schlange unD den Schlangenträger (Ophiochus). Wenden wir uns nach Norden, so finden wir Den Himmelswagen im Großen Bären links vom Polar­stern in absteigender Fahrt. Die Deichsel des Wa­gens ist auf Den sehr hellen Riefenstern Arkturus gerichtet, der sich mehr und mehr dem westlichen Himmelsrand nähert.

In den Nächten um Den 12. August ist eine ge­steigerte Häufigkeit von Sternschnuppen zu erwarten, die scheinbar aus dem Perseus aus« strahlen und daher Perseiden genannt werden.

Der Mond zeigt im August folgende Dchtgestal- ten: letztes Viertel am 8., Neumond am 15., erstes Viertel am 21., Vollmond am 29. August.

MAN. auf 141,50 (141), Gessürel auf 126,50 (126,25) und Hapag auf 45,50 (45) anzogen. Von den führenden Papieren blieben IG.-Farven mit 144,50, Mannesmann mit 102,75 (102,65), Verein. Stahl mit 98,50 (98,65) gut gehalten. Arn Renten- rnarkt gingen Reichsaltbesitz in kleinen Beträgen zu unv. 132 um, 6 v. H. JG.-Farben waren zu unv. 119,75 und Reichsbahn-DA. zu unv. 122,75 gefragt. Steuergutscheine waren ohne Geschäft.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 2. Aug. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm in RM.: Weizen W9 195 (am 31.7. 193), W 11 197 (195), W 12 198 (196), W 13 199 (197), W 16 202 (200), W 18 204 (202), W 19 206 204), W 20 208 (206), Roggen R 11 181 (179), R 12 182 (180), R14 184 (182), R 15 185 (183), R 16 187 (185), R 17 188 (186), R 18 189 (187), R19 191 (189) Groß­handelspreise der Mühlen der genannten Preisge­biete. Futtergerste, Futterhafer. Weizenmehl Type 812 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 30,05 (30,15), W20 Kreis Worms 30,40 (30,50), Type 630 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 31,20 W 20 Kreis Worms 31,55, Type 1600 W13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 23,05, W 20 Kreis Worms 23,55, alles zuzüglich 50 Rpf. Frachtausgleich. Roggen­mehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Rpf. Frachtaus­gleich. Weizenfuttermehl W19 13,60, Weizenvoll­kleie W19 11,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W18 11,00, W19 11,10, W 20 11,20 Müh­lenfestpreis ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl R18 12,90, Roggenvollkleie R18 10,90, Roggen­kleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Tre­ber. Wiesenheu, handelsüblich 5,00 vis 5,20, do. gut, gesund, trocken 5,60 bis 6,00; Ackerheu, gut, ge­sund, trocken 6,00 bis 6,30; Kleeheu, handelsüblich 6,00 bis 6,40, do. gut, gesund, trocken 6,40 bis 6,80; Luzerneheu, handelsüblich 6,60 bis 7,00, do. gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50; Weizenstroh, bind­fadengepreßt ober gebündelt (alte Ernte) 2,50, Rog- genstroh, do. 2,70, Hafer- und Gerstenstroh, do. 2,30 bis 2,40 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Die günstigen Wind- und Wetterverhältnisse, Die am Dienstag für die Wettbewerbs-Teilnehmer an der20. Rhön" einsetzten, hielten auch am Mttwoch an. Am 11. Wettbewerbslage gab es teilweise noch bessere Leistungen. Die Gesamtstteckensumme konnte auf 65 000 Kilometer erhöht werden. Die Ans- schreibung hielt sich in denselben Grenzen wie tags zuvor, so daß auch am Mittwoch beim Start tu Der Hauptsache Zielflugmeldungen nach Sachsen und Schlesien abgegeben wurden.

Die weiteste Strecke legte von Treuberg (NSFK.-Gruppe 14 München) zurück, der mit 393 Kilometer bis nach Greifenberg in Schlesien kam. Der Münchner, der übrigens auch der jüngste Segelflieger der Rhön ist, hat mit diesen fast 400 Kilometer die beste Leistung der20. Rhön" bisher erzielt. Im Zielsegelflug erreichten diesmal fünf Wettbewerbs-Teilnehmer den Flughafen Görlitz (362 Kilometer), und zwar Haase (NSFK.-Gruppe 4 Berlin), Fick (NSFK.-Gruppe 2 Stettin), Kraft (NSFK.-Gruppe 15 Stuttgart), Opitz (NSFK.- Gruppe 11 Frankfurt) und Bräutigam (NSFK.- Gruppe 7 Elbe-Saale). Der Frankfurter Flinsch ge­langte mit 320 Kilometer nach Welzow bei Cott­

bus. Eine ganze Reihe von Segelfliegern kam über die 200'Kilometer-Grenze hinaus. Fünf Flugzeuge landeten wieder in Chemnitz (212 Kilometer): Bauer (NSFK.-Gruppe 15 Stuttgart), Fulda (NSFK.-Gruppe 10 Westfalen), Beck (NSFK.- ®nippe 15 Stuttgart), ein Doppelsitzer mit Romeis (NSFK.-Gruppe 14 München) am Steuer und der Nachwuchsmann Urban NSFK.-Gruppe 12 Essen). Die beste Leistung bei den Doppelsitzern erzielte Tulitzka (NSFK.-Gruppe 12 Essen), der nach 274 Kilometer in der Nähe von Dresden aufsetzte. Einen guten Streckenflug zeigte Späthe (DFS. Darmstadt), der 365 Kilometer zurücklegte und Den Flugplatz Reichenberg anflog.

Nach Den großen Leistungen Der letzten Tage haben sich in allen Drei Klassen Die Spitzengruppen stark verändert. Es führen jetzt (Wertung bis ein­schließlich Dienstag, 1. August):

Klaffe A (Einsitzer): 1. Kraft (NSFK.-Gruppe 15 Stuttgart) 1790,5 P.; 2. Schmidt (NSFK.- Gruppe 16 Karlsruhe) 1748,25 P.; 3. Treuter (NSFK.-Gruppe 8 Eschwege) 1675,5 P.; 4. Schn- chardt (DDL. Berlin) 1635 P.; 5. Huth (NSFK.-

Die alte Donaustadt wurde von den ersten Fahrern am Mittwochnachmittag erreicht. Verschmutzt und verstaubt, mit mancher Beule am Wagen, fuhren Die Teilnehmer am Rathaus Durchs Ziel. 495 km hatten sie am letzten Fahrtag zurückzulegen. Das Tempo war wiederum flott, wenn auch nicht übermäßig schnell. Die Fahrtleitung hatte aber bei Den Sonder- prüfungen an Der Kalten Kuchl unD am Seeberg Die Zeit so scharf angesetzt. Daß jeDer, Der nicht alles aus feinem Fahrzeug herausholte, Strafpunkte er­hielt. So belasteten am letzten Fahrtage noch eine ganze Reihe von Fahrern ihr Konto erheblich. Auch einige Ausfälle, Die in erster Linie auf Heber» müDung zurückzuführen waren, mußten notiert werden.

Wieder war Korpsführer Hühnlein mit feiner Begleitung auf Der Straße, um sich von den guten Leistungen an besonders schwierigen Stellen zu überzeugen.

nacht war es, als die Versteigerung beendet wurde. Bei Kamerad Henkelmann hielt die hiesige K r i e» aerkameradschaft einen Appell ab. Nach einer Begrüßungsansprache Des Kameradschaftsführers Lehrer Faber, wurde Des kürzlich verstorbenen Polizeidieners Schneider gedacht. Sämtliche Kameraden erhielten neue Abzeichen an ihren Dienftanzug. Innerhalb der Kameradschaft war für Kriegswesen eine Sammlung durchgeführt worden, die einen Betraa von 18,90 RM. ergab. Mit fün Gruppen hatte die Kameradschaft an einem Wett kamvfschießen teilgenommen. Die Beteiligung und die Ringzahleraebnisse waren sehr gut. Im weiteren Verlauf hielt der Propagandawart Lehrer Kim­mel ein Vortrag über Spionage.

enmarkt war ohne Belebung und pgte vorwiegend unveränderte Kurse. Reuhsalt- l»sitz 132, Reichsbahn-VA. 122,75 (122,90). Von >mDustne-Obligationen 5 v. H. Gelsenberq weiter Angeboten und auf 98,25 (98,75) zurückgehend fcner <50 v. H Äoigt & Haeffner auf 94 50 (M,90). Von ßiquibationspfanbbriefen zogen Frank- fiirter Hyp. auf 101 (100,75) und Pfälzische auf ei enfafls 101 (100,75) an, während Rheinische auf jlOl (101,25) und Nassauische auf 100,65 (100.75) lld bröckelten. Stadtanleihen und Staatspapiere so- ®be Goldpfandbriefe lagen unverändert. Im tcle- Mischen Freiverkehr wurden Steuergutscheine I uhö II zu unv. Kursen umgefetzt, von der Serie II [einen September-Abschnitte mit 95,40 neu hinzu. . Am weiteren Verlaufe blieb Die Geschäftstätigkeit feerft gering und Die Kurse lagen weiterhin un» klnheitlich bei kleinen Veränderungen. JG.-Farben rkwas höher mit 144,75 bis 144,90 nach 144.50, fest Feinmech. Jetter mit 99,50 nach 98,50. «i einer Reihe von Werten nannte man meist U~5 bis 0,50 v. H. rückläufige Kurse. Die erst später Inerten Papiere zeigten Schwankungen bis zu fest lagen Südd. Zucker mit 214 (212).

Abendbörse ruhig.

»Auch die Abendbörse brachte keine Aenderung fe*)r stillen Geschäftslage, da die Zurückhaltung n Zollern Umfange fortbestand. Die wenigen no= urten Kurse am Aktienmarkt, die vorwiegend t-mneHer Natur waren, wiesen kaum Verände- auf. Etwas schwächer lagen AEG. mit 114 Aoo)- ferner konnten sich Daimler mit 119,50 1.9,75), Demag mit 139 (139,50) und Rheinstahl tu 133,75 (134) nur knapp behaupten, während

Der Schweinebestand hat gegenüber der Zählung, beobachten ist, hat weiterhin angehalten. Es ist vor einem Jahr eine weitere Zunahme aufzuweisen. I deshalb Darauf zu achten, Daß Die Sauenzahl Der Der BestanD an Ferkeln entspricht ungefähr Dem Futtergrundlage Der Betriebe entspricht, und Daß Durchschnitt Der Jahre 1936 unD 1937. Die Zu- nicht mehr Ferkel erzeugt bzw. Läufer auf Mast nähme an trächtigen Sauen, Die feit Juni 1938 zu | gestellt werden, als Futter vorhanden ift

3. 6. 1938 Stück 20,81

1939 gegenüber 1938

Stück ,4-1660 000

v. H. c4- 8,0

4,64

[4- 230 000

4- 5,0

9,48

H- 680000

l4- 7,2

4,71

,4- 490 000

4- 10,4

1,197

.4- 179 000

4-15,0

0,370

L4-. 63 000

,4- 17,0

ist, hat

weiterhin angehalten. Es