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stellt würden.
schern
Lustmanöver in AordwestdeuWand
und da«
geben wurde, eine günstige und stabile Wetterlage ausgesucht. Es wird bei Wiederholungen voraussichtlich genau so handeln. Die deutsche Luftwaffe führt ihre Langstreckenflüge planmäßig zu jeder Jahreszeit und bei jeder Wetterlage bei Tag
Dann sprach der Admiral von der Macht der deutschen Hanse und der hohen Tradition Danzigs, von dem Siege des Danziger Seehelden Paul Beneke, der in heldenhaften Seegefechten Eng-
grenzt, im Sterben von den Nordseeinseln und nn Süden von der Linie Cleve—Münster—Pader» dorn—Marburg—Kassel, befindet sich in Kriegszu« stand mit einem „roten Ostsdaat" östlich der Elve. Zwischen beiden, also zwischen Weser und Elbe, uegl ein „neutraler Grünstaat", dessen Neutralität bisher von den beiden im Kriege befindlichen Staaten oe- achtet worden ist. Im Norden, in Schleswig'Hoi' stein, befindet sich ein neutraler „Gelbstaat"; dieses Gebiet hat Rot überflogen und damit die Neutralem gebrochen. Die Folge ist, daß auch Blau gelungen wird, dieses Gebiet zu überfliegen und daß es ovn zu heftigen Lustkämpfen kommt.
In der Nacht zum Dienstag hoben die ÄäinP'r begonnen, und nun folgen Schlag auf Schlag oie Kampfhandlungen. Ein roter Tiefangriff noroucy
lagen und nur in Südfrankreich auf 60 bis 70 Stundenkilometer anstiegen, in 2000 Meter Durchschnittshöhe durchgeführt. Es waren also keine Schlechtwettergebiete, keine weiten Strecken über See, keine namhaften Gebirge zu überwinden. Auch kriegsmäßige Höhen wurden nicht gefordert. Ist das eine besondere Leistung? Ich bin davon überzeugt, daß auch der englische Fliegeroffizier diese Frage verneint und daß ihm die Reklame, welche von diesem Flug in der Presse der Einkreisungs- staaten gemacht wird, reichlich unsympathisch ist.
In der deutschen Luftwaffe kann jede ausgebildete Besatzung eines Kampfflugzeuges gleiche Leistungen aufweisen. Der Langstreckenflug gehört 3um Ausbildungsplan des deutschen Fliegers genau so wie die Beherrschung bestimmter Kunstflugfiguren und die korrekte Ausführung des Griffes: „Das Gewehr über".
Ster zweierlei ist bei uns anders: es wird darüber nicht geredet und geschrieben, und — die Anforderungen, die bei uns an Langstreckenslüge gestellt werden, sind doch etwas schwerer.
England hat sich äu seinem Propagandaflug nach Frankreich, dessen Datum vorher nicht bekonntge-
Deutsche Geegeltung feit tausend Jahren
Danzig spricht zu England und polen.
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land zwang, sich dem Willen der Hanse zu oeugen.1 L..v — ----- r.
Das Weltmeer aber fordere von seinen Beherr- mit nur 20 Millionen wirklichen Polen m der Welt einheitliche Willenskraft. So sank tn den j seinen Anspruch auf das Meer erhebe, so tonne
Warschau, 3. Aug. (DNB.) In Ostgalizien werden die Massenprozesse gegen Angehörige der ukrainischen Volksgruppe fortgesetzt. Nach dreitägiger Prozeßdauer verurteilte das Bezirksgericht in Ztryi 2 2 Ukrainer wegen Zugehörig- feit zur „Ukrainischen Nationalistischen Organisa- .....------- ... , .........o----—o
tion" zu Zuchthausstrafen voy zwei bis acht Jahren. 1 und Nacht durch. Es gibt keinen Langstreckenflug
Der erste Tag.
Oldenburg. 2. Aug. (DNB.) Der Himmel stellt schwere Aufgaben für die Luftmanöver, die die Luftflotte II unter Beteiligung der Luftgaue Hannover und Münster in den Tagen vom 1. bis 3. August in Nordwestdeutschland veranstaltet: es regnete Bindfäden. Die Kämpfe spielen sich im Raum Delmenhorst—Cleve—Quakenbrück— Oldenburg ab. Flieger, Flak und Luftnachrichtentruppen sind beteiligt. Leiter der Uebung ist der Kommandeur der Luftflotte II, General der Flieger Felmy, Blau wird von Generalmajor Wolff, Rot von Generalmajor Mahnte geführt.
Der Uebung liegt folgender Gedanke zugrunde: Der „blaue Weststaat", im Osten von der Weser be^
Deutschland innerlich zerreißenden Kämpfen die deutsche Seegeltung dahin, um stolz und ruhmreich mit dem geeinten Reich wieder aufzuledem *>nm unbeugsamen Heldenmut, von gewaltigen Schlachten, von herrlichen Siegen und todesmutiger erfüllung sprach Admiral von Trotha anyand der großen Beispiele des Weltkrieges. Gerade an die deutsche Jugend wandte er sich dabei und schlag dann unter nicht endenwollendem Jubel mit den Worten: „Deutschlands seemännisches Heldentum ist auch Danzigs Heldentum, und Danzigs Heldentum ist Deutschlands Heidentum: Danzigs Seegeltung ist deutsche Seegeltung, und deutsche Seegeltung ist Danzigs Seegeltung; diese heilige Zusammengehörigkeit wird niemals zerreißen können!"
Gauletter Forster
nahm anschließend das Wort. Jeder Satz, den er sprach, wurde von brausendem Beifall begleitet. Es gebe wohl keinen sehnlicheren Wunsch aller Danziger, so rief er unter nicht endenwollendem Jubel, als den, rechtbalddeutsche Marine ständig wieder in Danzig zu haben. Danzig sei eine alte Seestadt. Jahrhundertelang hätten hier immer schon Deutsche die See befahren. In Danzig herrsche keine „Seekrankheit", sondern hier gehöre das Meer zu den Men- schen. Anders sei es allerdings bei Danzigs Nachbarn, wobei nicht die Danziger von den Polen sagten, sie litten an der „Seekrankheit". Dieses Wort habe schon seinen Landsleuten einer von Polens größten Männern gesagt, nämlich der Marschall Pilsudski. Auf einen Vergleich lasse sich Danzig nicht ein. c _
Diese Stadt stünde seit Jahrhunderten, die See- stadt ©hingen gebe es feit kaum 13 Jahren. Die Deutschen hätten bewiesen, daß sie zur See fahren könnten, die Polen müßten diesen Beweis noch führen.
Die Deutschen hätten bewiesen, daß sie Schiffe bauen könnten, die Polen fahren immer noch ausschließlich auf im Auslande gekauften See- fahrzeugen. Deutsche seien zur See gefahren, ehe die Engländer überhaupt ein Staat geworden wären, und wir als 80-2HiUionenoolf hätten dasselbe Recht auf das Weltmeer, wie das 43-2HiUionenvolt der Engländer.
Luft bedroht?"
Zur Beantwortung dieser Frage verweist General Quade u. a. darauf, daß die Schaffung Groß- deutschlands und das Verschwinden der Tschecho- Slowakei „unsere luftpolitische Lage entscheidend verbessert" hat. Frankreichs Einflugschneise von der Südspitze Belgiens bis Bafel ist keine 250 Kilometer lang. Das ist nicht viel und gut 3>u überwachen. Englands Einflugschneise von der Nordwestecke Schleswigs bis zum Dollart ist knapp 200 Kilometer lang. Im übrigen, heißt es weiter, werde Frankreich in einem Zukunfts-'
das deutsche Volk das mit tausendmal größerem Recht tun.
Jeder Mensch in Danzig wisse, daß wir heute im Endkampf gegen das Unrecht von Versailles stünden. Der Führer habedas Schicksal Danzigs in seine Hand g e n o m m e n, unb Danzig wisse, daß s e i n e Zukunft damit in guten Händen
C ruhe.
Was Danzig selbst tun könne so erklärte der Gauleiter unter brausenden Zurufen, sei, sich selbst gegen etroaiae Ueberfalle zu schützen Und das habe Danzig getan. Danzig habe sich geschützt und habe sich auch innerlich vorbereitet Mit beißender Ironie tat der Gauleiter die verlogenen polnischen Pressebehauptungen über die Stimmung in Danzig ab. Und man braucht wahrlich nicht in dieser hinreißenden Kundgebung gemeiert zu sein, jeder SJlann, jede Frau, ja jebes Kind straften in diesem Augenblick alle polnischen Verleumdungen Lügen.
Der Gauleiter schloß mit der Versicherung an Admiral von Trotha, daß von dem deutschen Dan- zia derselbe heilige Wille zu Deutschlands Seegel- tuna ausgehe wie von den 80 Millionen Deutschen des Reiches. Und Danzig werde mit dafür sorgen, daß Deutschland die geegeltung in der Welt erhalte, die es brauche und die es auf Grund seiner Vergangenheit und zur Sicherung seiner Zukunft verlange.
Englands polnisches Geschäft.
Kein Bargeld beim Kaufpreis am Pole«.
„Deutsche Schuhwall-Ehrenzeichen".
Berlin, 2. August. (DNB.) Der Führer hat durch Verordnung vom 2. August 1939 zum sichtbaren Ausdruck seines Dankes und feiner Anerkennung für Verdienste um die Anlage und Errichtung des Deutschen Schutzwalles das „Deutsche Schutzwall - Ehrenzeichen" gestiftet.
Diese Auszeichnung ist eine bronzene Medaille, die auf der Vorderseite einen Bunker, darüber gekreuzt ein Schwert und einen Spaten und darüber das Hoheitszeichen zeigt; die Rückseite trägt die Inschrift: „Für Arbeit zum Schutze Deutschlands": sie wird an einem braunen, durch zwei weiße Streifen eingefaßten, braungesäumten Bande auf der linken Drustseite getragen.
Das „Deutsche Schutzwall-Ehrenzeichen" wird an Personen verliehen, die an der Schaffung der dem Schutze des deutschen Volkes dienenden Befestigungsanlagen mitgearbeitet haben. Die Vorschläge auf Verleihung des Ehrenzeichens werden vom Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, vom Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen und vom Reichsarbeitsführer je für ihren Bereich aufgestellt unb dem Staatsminister und Chef der Präsidialkanzlei des Führers übermittelt, der die Entscheidung des Führers herbeiführt unb ben Beliehenen ein Besitzzeugnis ausstellt. Das „Deutsche Schutzwall- Ehrenzeichen" verbleibt nach dem Tode des Inhabers ben Hinterbliebenen als Andenken.
polnischer Terror argen Ukrainer.
Nicht Gott habe den Engländern die überseeische Welt geschenkt, sie hätten sie sich rücksichtslos und brutal, oft unter Gebrauch der gemeinsten Mittel, angeeignet. Gottseidank habe der Führer jedem Deutschen ins Herz gehämmert, daß das deutsche Volk als das größte Volk Europas dasselbe Recht auf die Lebensgüter besitze wie jedes andere in der Welt, und zu diesen Lebensgütern gehöre es, daß Deutschland die Meere befahre. Wenn Danzigs Nachbar
Warschau, 3.Aug. (DNB.) Die britische Regierung unterzeichnete heute das Abkommen, durch das Polen Garantien in Hohe von 81 63300 Pfund für den Kauf britischer Waren gegeben werden sollen. Die polnische Regierung wird in Höhe dieses Betrages Obligationen ausgeoen, die samt Zinsen von dem englischen Handelsministerium garantiert werden. In der amtlichen Verlautbarung des polnischen Finanzministeriums heißt es u.a., Polen erhalte die 8 Millionen Pfund Sterling in Gestalt von Rohstoffen, Maschinen und Einrichtungen zur Vergrößerung der Produktion von Kriegs- unb Rüstungsmaterial im Lande. Gleichzeitig, so heißt es in der Verlautbarung bann weiter, habe die polnische Abordnung Erhebungen über die Möglichkeit einer ar an leibe zwecks Beschleunigung der Ausführung von Rüstungsinvestierungsplänen in Polen geführt. Diese Verhandlungen seien „angesichts der gegenwärtigen spezifischen Verhältnisse auf dem Finanzmarkt" nicht mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen und abgebrochen worden, da die Bedingungen des englischen Marktes, unter denen der Bartredit erteilt werden könnte, „nicht in vollem Umfange ben Forderungen entsprochen" hätten, die von polnischer Seite "
Ist Deutschland lustbedroht?
Oie Langftreckenftüge der englischen Luftwaffe nach Frankreich
Don General der Flieger z. D. Quade.
Danzig, 3. August (DNB.) Der Reichsbund deutscher Seegeltung, mit dessen Führung vor fünf Jahren Vizeadmiral Staatsrat von Trotha vom Führer beauftragt wurde, hielt am 2. August in Lanzig eine große öffentliche Kundgebung ach zu der Vizeadmiral von Trotha als Redner nach Danzig gekommen war. Die Kundgebung im Fried- rich-Wilhelm-Schützenhaus fand eine nach Tagenden zählende Teilnehmerschar. Ganz besonders d.e Jugend war hierbei stark vertreten und beredete Admiral von Trotha, dem Ehrenfuhrer der Hitler- Jugend, einen begeisterten Empfang.
Gauleiter F o r ft e r, ber ebenfalls auf der Kundgebung sprach, und der Gaustab waren erschienen Senatsprasident ---Brigadeführer Greiser und alle Senatoren und Beamte des Senats und darüber hinaus alle Spitzen, alle Lebensalter der Dan- zjaer Bevölkerung, denen die Tradition deuttcher Seegeltung von den Tagen der Hanse an im Biute UeDi’e polnische Presse hatte versucht, darauf hinzuweisen, diese Kundgebung in Danzig sollte ein „Gegenstück zu dem polnischen „Tag des Meeres in Gdingen darstellen. Diese polnische Pre se erhielt gleich zu Beginn der Veranstaltung durch den die Kundgebung eröffnenden Staatskommissar für die Seefahrt, Korvettenkapitän der Reserve D r ö s ch e r, eine schneidende Abfuhr: „Es ist absurd, ben ,-Lag des Meeres« in Zusammenhang mit einer Kundgebung deutscher Seegeltung zu bringen.
Die Tradition des polnischen ,Tages des 2uee- res« ist etwa zehn Jahre alt, deutsche Sec- gelfung aber ist eintausend Jahre alt, und nicht zuletzt hat Danzig in der deutschen Seegeltung jahrhundertelang eine hervorragende und zeitweilig sogar eine führende Rolle gespielt."
Vizeadmiral von Trotha, mit Jubel begrüßt, sprach bann von der ihm vom Führer gestellten Ausgabe, den Willen zur deut- schen Seegeltung im deutschen Volke zu pflegen. Er gab seiner Freude Ausdruck, in Danzig sprechen zu können, das eine Tradition deutscher Seefahrt verkörpere, wie sie stolzer und größer kaum ge- fanden werden könne. Admiral von Trotha wies auf die deutschen Leistungen in aller Welt hin, die uns das Recht auf (Seegeltung verbürgen.
„Mr haben mitzusprechen, wenn in der weit Entscheidungen gefällt werden", so rief ber greife Mitkämpfer der Skagerrakschlacht unter tosender Zustimmung aus. .
„Unsere Seegeltung hat eine Tradition, die uns aus Jahrhunderten und Jahrtausenden überkommen ist!"
innerhalb Großdeutschlands, der nicht wenigstens über ein Mittelgebirge führt. Meist ist dieses auch noch eine Wetterscheide. Auch der Laie kann bei Be- tradjtung der Luftlinie Hamburg— ober Stettin— Klagenfurt, oft beflogene Langstrecken, beurteilen, baß es hier Gelände- und auch meist Wetterschwierigkeiten zu überwinden gibt, die einen Schön wetter- lug von Ostengland nach den gesegneten Gefilden Südfrankreichs als einen Spazierflug erscheinen lassen.
Die deutsche Luftwaffe kann heute ohne Ueberheb- lichkeit und mit berechtigtem Stolz sagen, daß sie auf dem Gebiet desSchlechtwetter-undBlind- luges führend ist in der ganzen Welt. Die Einkreisungsmächte werden noch viel (ehren müssen, wenn sie uns hierin erreichen wollen."
Der General zählt bann die Leistungen deutscher Flieger im Langstrecken- und Schlechtwetterflug während des Spanien-Krieges kurz auf, betont, daß der Kurierdienst zwischen Berlin und Spanien auch im Winter bei jedem Wetter durchgetehrt wurde, unb verweist auf die Qualitätsbeweise der deutschen Luftwaffe gelegentlich ihres Einsatzes heim Einmarsch in Oesterreich, in das Sudetenland und in die Tschecho-Slowakei. Er fährt bann fort: „So wird es die englische Fliegertruppe sicher verstehen, wenn wir in ihrem Schönwetter-Geschwaderflug am 11.7. nicht bas sehen, was ähre Gazetten gern darin gesehen haben wollen: eine Bedrohung für Deutschland aus ber Luft. Bleibt bie Frage zu beantworten: Ist Deutschland überhaupt aus der
Die Tagesbefehle.
Die deutsche Wehrmacht, gewaltiger wie nie zuvor, hat ben 2. August 1939 der Erinnerung an den 2. August 1914 geweiht. In Tages- befehlen, deren Sprache mannhaft und deutlich ist, haben die Oberbefehlshaber der Wehrmachtsgruppen Sinn und Bedeutung des Erinnerungsappells unterstrichen. Im Ausland ist es zur Zeit wieder einmal üblich, sich selbst Kampferspritzen zu verabreichen, sich selbst einzureden, daß es wieder einmal die entschlossene Haltung eines Heeres jenseits der deutschen Grenzen gewesen fei, um die deutsche Aggression zu zwingen, zurückzuweichen. Das Rezept hierzu ift etwas verbraucht: Vor Jahr und Tag war es genau so, wurde von angeblichen Berichterstattern aus Mitteleuropa nach London und Paris gedrahtet, an den Grenzen Böhmens und Mährens seien die Truppen des Benesch-Staates aufmarschiert nut dem Erfolg, daß Deutschland es oorgezogen hatte, sich ruhig zu verhalten. Das sollte vor einem Jahr eine Provokation der Gegner sein, die sich damit nur selbst lächerlich machten; diesmal ist es genau so Die deutsche Wehrmacht ist es gemäß ihrer Tra- dition und ihrer Erziehung nicht gewohnt wochen- oder aar monatelang irgendwie Gewehr zu stehen. Gerade so wie 1914 buchstäblich em Druck auf den Knopf genügte, um die deutschen Heere auf Kriegsfuß zu setzen, gerade so ist auch heute d.e deutsche Wehrmacht in allen ihren Teilen durchorganisiert. In den Tagesbefehlen wird darauf auf- merksam gemacht, daß Deutschland politt ch und militärisch alles hinzugelernt hat, daß es also meyr als töricht von ben Gegnern sei, zu glauben, diese Fehler von 1914/18 könnten noch einmal wieder- holt werden. Das eine sollten bie demokratischen Aggressoren im Interesse ihrer Völker unb nn In- tereffe der europäischen Kultur nicht übersehen! Dies Eine findet sich in dem Tagesbefehl des Generalfeldmarschalls Göring, ber alle, bie «s angeht, darauf aufmerksam macht, daß bie deutsche Luftwaffe am 2. August 1914 sehr klein wenn auch von größter Einsatzbereitschaft mar. Die großdeutsche Luftwaffe von 1939 ist aber etwas ganz anderes, nicht nur, was die Zahl ber Mannschaften anbetrifft, ferner die Zahl ber Maschinen, sondern vor allem, was die Ausbildung, was ben Kampfgeist und was die Leistungsfähigkeit von Mann und Maschine an- geht. Der Generalfeldmarschall hämmert es allen, die es hören wollten, sehr deutlich ein: die große deutsche Luftwaffe ist die mächtigste, sie ist aus Gründen soldatischer Tugend unb technischer Organisation auch die unübertrefflichste auf der ganzen Erbe. Noch deutlicher: die verbündeten Luftwaffen der Achsenmächte haben erst dieser Tage wieder durch Taten demonstriert, daß die Qualitäten der großdeutschen und der italienischen Luftwaffe Nicht zu übertreffen sind. ..... ...
Nicht in ©rofjbeuH'hlanb, wie überhaupt nicht bei den Achsenmächten, sondern bei ben demokratischen Aggressoren wird tagaus, tagein ein wildes Kriegsgeschrei erhoben. Daß sich die Achsenmächte dadurch einschüchtern lasten, daß insbesondere Groß- deutschland unter seinem Führer sich von diesem Kriegsgeschrei erst recht nicht beeindrucken läßt, bas sollte drüben eine sehr handfeste Erfahrung sein. Das großdeutsche Volk ist heute so wenig auf Krieg erpicht, wie es das deutsche Volk von 1914 war. Ader bas deutsche Volk war am 2. August 1914 entschlossen, sich nicht überrennen zu lassen. Es chat vier Jahre lang gegen eine Uebermacht von Feinden standgehalten, es hat vier Jahre lang bie Hungerblockade ertragen, ohne deshalb zu wanken unb zu weichen. Das großdeutsche Volk von 1939 ist mit seiner Wehrmacht fest davon überzeugt, daß es nicht wieder eingekreist, daß es nicht wieder ben Sorgen und Gefahren einer Hungerblockade ausgesetzt fein wirb. Gerabe deshalb, in stolzem Bewußtsein der Sicherheit unb Stärke, will das großdeutsche Volk den Frieden, aber nur ben Frieden, der seine Arbeit und seine Ehre nicht antastet. Das großdeutsche Volk weiß noch etwas anderes: ber Zusammenbruch im November 1918 und die Diktate von Versailles
----- —--------------/ l J------I # . Kilometer. Das ist wiederum Weltrekord für die 2000-Kilometer-Strecke mit kriegsmäßiger Belastung. Außerdem liegt die von diesem mehrsitzigen Kampfflugzeug erreichte Geschwindigkeit über der Fluggeschwindigkeit der meisten ausländischen Jagdflugzeuge; eine ganz außergewöhnliche Leistung, bie unsere B om der im Kriege praktisch aus der Luft unangreifbar macht. Auch der Weltgeschwindigkeitsrekord der Jagdflugzeuge wird von Deutschland gehal- ten. Er wurde im April 1939 vom deutschen Jagdflugzeug Messerschmitt „Me 109 R" aufgestellt unb liegt auf 755,11 Kilometer!
Der Flug der englischen Verbände wurde bei einer einwandfreien stabilen Wetterlage, fast durchweg aufgelockerter Bewölkung und Windstär- ten, die um 30 Stundenkilometergeschwindigkeit
In der „Berliner Börsen-Zeiteng" macht der Fliegergeneral im Zusammenhang mit ben Demonstrationsflügen englischer Geschwader nach Frankreich höchst interessante Ausführungen, denen mir auszugsweise folgendes entnehmen. Die Schriftleitung.
Die erreichten Geschwindigkeiten überraschen keineswegs und find noch weniger ein Grund zur Besorgnis. Ein bei der deutschen Luftwaffe als Bomber eingeführtes Junkers-Flugzeug erreichte chon im März 1939 beim Flug Dessau—Zugspitze- Dessau (1000 Kilometer) mit 2000 Kilogramm Nutz- last eine Geschwindigkeit von 517 Stundenkilometer unb flog damit Weltrekord! Am 31. Juli 1939 erreichte bas gleiche Flugzeug, wiederum mit 2000 Kilogramm Nutzlast, auf einem 2000-Kilometerflug eine Stundendurchschnittsgeschwindigkeit von 501
krieg immer auch Italien zum Feind gaben demgemäß etwa die Hälfte feiner Luftwaffe gegen einsetzen müssen. Ferner liege hinter dem Westwall die Luftverteidigungszone W e ft in einer Tiefe bis zu stellenweise 60 Kilometer mit ihren „Hunderten von Rohren modernster Flakgeschütze aller Kaliber"; unb der General fügt hinzu: „Zwischen Sylt und Dollart können Engländer mit ähnlicher Abwehr rechnen."
Der Artikel betont schließlich: „Diese Luftverteidigung ist für ganz Großdeutschlan b organisiert und wird dafür sorgen, daß ein nach dem Innern eingefcrungener Feindverband auch nicht eine Minute Ruhe hat. Ein vorzüglich ausgebautes Meldesystem wird ihn von einem Luftverteidigungsgebiet zum andern weitermelden.
So sieht die Luftverteidigung Großdeutschlands aus. Ich nehme an, daß den feindlichen Geschwadern bei Propagandaflügen nach Nürnberg und Homburg, wie ein französisches Blatt es vorschlägt, unterwegs einigeBedenken kommen werden, ob solche Spazierflüge gesund sind.
Die beste Parade ist aber auch im SufTfheg d e k Hieb. Auch unsere Kampfflieger haben in Spanien bewiesen, was sie können und haben nun Die in dieser härtesten Kriegsschule gewonnenen Erfahrungen weitergegeben. Nordsee und Maginot-Linie werden sie nicht aufhalten, wenn es gilt, Deutschlands Freiheit zu verteidigen...
Einen kurzen Blick noch nach dem O st e n. Dort haben wir zurzeit nur mit einem Feind zu rechnen: Polen. Seine Luftwaffe ist zahlenmäßig nicht stark und nur zum Teil modern. Sollte es hier tatsächlich zu einer bewaffneten Auseinandersetzung kommen, so scheint mir das Schicksal auch der polnischen Luftwaffe wenig beneidenswert. Neuerdings beginnt die englische und ftanzösifche Tages- unö Fachpresse Polen Die Rolle zu^uweisen, Die man früher der Tscheche! zugedacht hatte. Sollte bieftf Fall in der Praxis eintreten, so ist zu erwarM, das es Kriegsflugzeugen anderer Staaten, bie ij Polen ihre Basis suchen, nicht anders gehen wird.
im Jahre 1919 haben zwar das deutsche Volk schwer ' geschädigt, aber den sogenannten Siegern keinen
Nutzen unb auf die Dauer auch keinen Vorteil gebracht. Diese Sieger von Versailles stehen sich heute mit Waffen gegenüber, sind gegenseitig von Mißtrauen erfüllt, wie sich bas besonders bei den Verhandlungen in Moskau aufs Neue bestätigt hat. Fernvst und damit die Milliardenwerte, bie die demokratischen Sieger von 1919 unb bie bemofrati= schen Aggressoren von 1939 dort angelegt haben, find heute für biefe Aggressoren zu einem Vulkan geworden, der unmittelbar vor dem Ausbruch steht. Im Nahen Osten ist es nicht viel anders, während im Mittelmeer, das 1914/18 ber unbeschränkte Kampfplatz der westlichen Demokratien war, heute diese Demokratien froh sein müssen, ihre Schiffe und Flugzeuge dort zeigen zu dürfen.
Die Tagesbefehle vom 2. August an bie deutsche Wehrmacht sind ruhig im Ton, entschlossen und zuversichtlich im Inhalt. Das großdeutsche Volk ist es auch. ss.
Der Führer Wet das


