Ausgabe 
3.6.1939
 
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Die Festausföhnmg in der Siaaisoper

und

und motorisierte Artillerieabteilungen vom kleinsten bis zum schwersten Kaliber, Nachrichtent^lppen, Pioniere mit ihren großen Pontons und Gerate­wagen und endlich zum Abschluß die Panzerwagen. Wie immer galt die besondere Anteilnahme der schweren Artillerie und den Panzertruppen Die von dem Ches der schnellen Truppen, General Gu- d e r i a n , oorgeführt wurden. Dom schnellen Spah- wagen bis zu den schwersten Kampfwagen rollte Fahrzeug um Fahrzeug donnernd und dröhnend vorüber, wahre fahrbare Festungen, die einen ge­waltigen Eindruck hinterlassen. stürme Des -oei* falls danken für das großartige Bild. Mit diesem donnernden Schlußakkord ist die Truppenparade zu Ehren des jugoslawischen Prinzregenten beendet. Der Führer verläßt mit dem Prinzregenten unter tosenden Kundgebungen der Massen den Puraüe- plotz, um seinen königlichen Gast in das Gästehaus des Reiches zu begleiten, während Generalfeldmar­schall Göring Prinzessin Olga auf dem Rückweg be­gleitet.

Der Führer und Prinzregent Paul bei der Parade. Ein Durchblick durch die Fuhrerloge auf oorbeimarschierende Infanterie. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Führer in dem Vorbau Platz genommen hat.

Die Luftwaffe eröffnet die parad

Teile der Luftwaffe in Viererreihen, leichte, schwere und schwerste Flak.

Mit drei Spielmannszügen und Musikkorps zu­gleich marschierte dann die Infanterie heran. Reben leichten und schweren bespannten MG. führt ie leichte und schwere Granat- und Minenwerser, Flak, leichte und schwere Infanteriegeschütze mit. Dabei erlebten die Zuschauer wieder einmal, in welch außerordentlich starkem Maße das Pferd heute bei der Infanterie Verwendung findet. Die Rad- ahrerschwadronen der Kavallerie fanden für ihren schneidigen Vorbeimarsch begeisterten Beuall, der sich noch steigerte, als im Trab das Musikkorps eines Kavallerieregiments anreitet und mit einem alten Reitermarsch einschwenkt. Bei der Artil­lerie machten in schneidigem Trab die bespannten Batterien aller Kaliber den Anfang.

Mit den Kradschützen begann dann der Dorbei- marsch der motorisierten Verbände, Die in schneller Fahrt fast unhörbar, aber wie mit Dem Lineal ausgerichtet vorüberfuhren. Panzerabwehr

Am Freitagabend hatte Der Führer zu einer Fe st Vorstellung DerMeistersinger von Nürnberg" von Richard Wagner in der Staatsoper geladen. Um 18.45 Uhr begab sich Der Führer zum Schloß Bellevue. Er wurde dort vom Reichsminister des Auswärtigen, von Rib­bentrop, und vom Chef der Präsidialkanzlei des Führers, Staatsminister Dr. Meißner erwartet. Der Führer geleitete darauf Prinzregent Paul und der Reichsminister des Auswärtigen Prinzessin Olga im Wagen zur Oper, too die Gäste in Der Halle von Generalfeldmarschall und Frau Göring begrüßt wurden.

An der Festaufführung nahmen teil: der jugo­slawische Außenminister Cinca-r-Markovitsch, Hofminister A n t i t s ch , der Generaladjutant des Prinzregenten. General H r i st i t s ch, die Hofdame

teroffiziers-Lehrabteilung, die Fallschirmjäger und das Wachregiment Großdeutschland wiederum ihren gewohnten Sonderbeifall erhielten, sei noch nebenbei vermerkt.

Der Aufmarsch zur Parade.

Mit klingendem Spiel waren die an Der Parade beteiligten Truppenverbände bereits in den frühen Morgen stunden zur Paradeaus­stellung aufmarschiert, begleitet von der begeisterien Jugend und den Frühaufstehern, die sich beizeiten Die besten Plätze an Der Paradestraße sichern wall- ten. Auf Die Minute pünktlich ftanDen Die Einheiten zur festgesetzten StunDe auf Den befohlenen An­marschplätzen, Mannschaften und Fahrzeuge vor­bildlich ausgerichtet, eine einzige wohlgegliederte Linie von Der Friedrichstraße bis zur Technischen Hochschule. Die motorisierten Truppenteile haben in Den Nebenstraßen Aufstellung genommen. In endlosen Reihen strömen lange vor Beginn Die Schaulustigen herbei, bewaffnet mit Stehleitern, Klappstühlen, Spiegeln und Stullenpaketen. Die ge­waltigen Tribünen zu beiden Seiten Der Ostwest­achse und fast genau in Der Mitte Der Hochschule sind schon Stunden vorher Kopf an Kopf besetzt. In Der Mitte Der Nordtribüne ist etwas vorgerückt für Den Führer unD Den Prinzregenten ein Vorbau errichtet, Der einen mit Den Emblemen der Wehr­macht geschmückten Baldachin trägt und mit rotem Tuch ausgeschlagen ist.

Kurz vor 10 Uhr fährt die Prinzessin Olga von Jugoslawien vor, Die von Frau Göring vom Gästehaus Des Reiches aus begleitet wurde. In Den folgenden Wagen sieht man den jugoslawischen Außenminister Cincar-Marko witsch, beglei­tet von Reichsaußenminister von Ribbentrop, Den jugoslawischen Hofminister Antitsch, begleitet vom Chef Des Protokolls, GesanDten Frei Herrn von vörnberg, sowie Die weitere Begleitung der königlichen Hoheiten. Vor Der Ehrentribüne wur- Den die Gäste vom Reichsprotektor in Böhmen unD Mähren, Freiherrn von Neurath, begrüßt.

Eine Begeisterung sondergleichen hat Die Anfahrt Des Führers begleitet. Von unaufhörlichem Jubel Der Massen umbrandet, steigt der Führer auf der Mitte der Straßenkreuzung Unter Den Linden» Charlottenstraße aus. Eine knappe Minute verweilt er noch im Gespräch mit seinen Adjutanten, und schon naht vom Ehrenmal her über die Mittel­promenade Die Fahrzeugkolonne Des Prinz- regenten, an Dessen Seite Der Oberbefehlshaber Der Heeresgruppe 1, Generaloberst von Bock, Platz genommen hatte. Prinzregent Paul verläßt Den Wagen. Der Führer schreitet auf seinen Gast zu, begrüßt ihn sehr herzlich mit HanDschlag und geleitet ihn Dann zu seinem eigenen Wagen, in dem Der königliche Gast zur Rechten des Führers Platz nimmt. An der Einmündung Der Neustädtischen Kirchstraße erstattet Der KommandierenDe General Des III. Armeekorps, General Der Artillerie Haase, MelDung.

An Der Technischen Hochschule haben Marine- soldaten an Den beiden Stondartenmasten des Vor­baues mit den Stondarten Des königlichen Gastes und des Führers Aufstellung genommen. Die gelbe Flagge kündigt das Nahen des Führers und des Prinzregententon. Kommandos ertönen. Die Trup­pen stehen mit der Front nach Norden, wie aus

Während Die an der Parade beteiligten Verbände zum Vorbeimarsch aufmarschieren, brausen D i e G e fd) 4b aber der Luftwaffe heran, die mit dem Vorbeiflug die Parade eröffnen. Einen Be- geifV?rungdfturm löst ein großartiges lusttechnisches Manöver aus, als beim Vorbeiflug des letzten Der bandes die schnellen Jagdmaschinen unter den schweren Maschinen her in geringer Höhe über Die Paradestraße hinwegbrausen, um sich Dann vor Den schweren Maschinen mieDer in Die gleiche Flughöhe einzureihen. Es schließt sich an Der große Parade­marsch unter Dem Befehl Des Kommandierenden Generals Des III. AK., General Der Artillerie Haase, Der selbst Die Dorade anführt, begleitet vom Ches Des Generalstabes, Generalmajor Gal­le n k a m p. Spielleute und Musikkorps Des Regi­mentsGroßDeutschlanD" schwenken gegenüber Der Führertribüne ein. Dann kommt Der Kommandant von Berlin, Generalleutnant S e i f f c r t, mit dem RegimentGroßdeutschland". Begeisterter Beifall Der Zuschauer dankt für das schöne Bild, und er wiederholt sich, als Die Marine-Unteroffi- zier-Lehrabtellung in schmucken weißen Blusen unD blauen Hosen vorbeimarschiert Es fol­gen in Blauorau unsere $ lieg er. Der Beifall steigert sich, als Die Fallschirmjäger In ihren grünen Uniformen und umgelegten grünen Fall­schirmgurten kommen. Den Fußtruppen der Luft- roaffe folgen in schnellem Tempo Die motorisierten

4. Juni inWien ein, wo er an Den Veranstaltungen Der Reichstheaterfestwoche teilnimmt. Minister 211» ieri roirD aufjerhem an einer Taguna Der Letter Der ReichspropaganDaämter teilnehmen, Die Retchsmmt- ter Dr. Goebbels nach Wien einberufen hat. In Zu­kunft roerDen Der Reichsminister für Volksaufklarung unD PropaganDa unD Der italienische IRinifter für Volkskultur im Rahmen ihrer seit langem bestehen- Den Zusammenarbeit in Fragen Der Presse, Kultur unD PropaganDa regelmäßig solche Zusammenkünfte veranstalten.

Der Reichsminister des Innern Dr. Frick wird ich, einer EinlaDung des Königlich Ungarischen In­nenministers Dr. Vitez Keresztes-Fischer olgenD, mit seiner Gemahlin am Sonntag zu einem nehrtägigen Besuch nach Ungarn begeben. Er wird von Staatssekretär PsunDtner begleitet werben.

Der Reichsminister des Auswärtigen von Rib­bentrop empfing Den jugoslawischen Minister der Aeußern Dr. Cincar-Markovitsch zu einer längeren Aussprache.

Reichsminister Dr. Goebbels empfing im Reichsministerium für Dolksaufkläruna und Propa­ganda die jugoslawische Pressedelega- t i o n unter Führung Des Pressechefs Der jugoslawi­schen Regierung, Dr. Kosta L u k o v i t s ch und unterhielt sich längere Zett angeregt mit ihr.

Der italienische Minister für Volkskultur, A l? fiert, trifft als Gast Des Reichsministers für Volks- aufklärung und Propaganda, Dr. Goebbels, am

der Prinzessin, Frau Lozanitsch, und das übrige Gefolge, außerdem der jugoslawische Ge­sandte, Dr. A n d r i t s ch , die jugoslawischen Jour­nalisten unter Führung des Pressechefs Dr. Lu ko- v i tfch sowie bekannte Angehörige der jugoslawischen Kolonie mit ihren Damen. Das Diplomatische Korps war zahlreich vertteten. Deutscherseits hatten sich außer Generalfeldmarschall und Frau Göring und dem Reichsminister des Auswärtigen unD Frau von Ribbentrop u. a. die Reichs­minister Dr. Goebbels und Dr. Frick, Reichs­organisationsleiter Dr. Ley, Reichsführer ff Himmler, Stabschef der SA. Lutze, die Reichs­leiter Amann und Dr. Dietrich, mehrere Reichsstatthalter sowie weitere namhafte Persönlich­keiten von Staat, Partei unD Wehrmacht, von Presse, Wirtschaft unD Kunst eingefunDen.

Das schöne, an künstlerischen IraDitionen reiche Haus, erlebte mit dieser Ausführung einen fest- lichen Tag. Auch Die Halle war herrlich mit Blumen ausgestattet. Zartes Grün schmückte die Ränge, während sich zum Schmuck Der Mittelloge Die stolzen Farben Der Führerstandarte mit Dem leuchtenden Rot herrlicher Blüten vereinten unD vor der Bühne eine Dekoration von blauen, weißen und roten Blumen Den Farben Des befreunDeten Jugo. slawiens aufgebaut war. Als her Führer unh seine hohen Gäste erschienen, erhoben sich Die Ver­sammelten zum ehrfurchtsvollen Gruß. Wagners Oper wurde in Der Inszenierung, Besetzung unh Ge- samtausstattung Der Bayreuther Bühnenfestspiele aufgeführt. Die szenische Leitung hatte Heinz T i e t j e n übernommen, Die Stabführung lag bei Her­bert von Karajan, Der Das wunDervolle Or­chester Der Staatsoper zu einer glänzenDen Wieher- gäbe Des Werkes führte. Die Besetzung Der Haupt­rollen mit Rudolf Bockelmann alsHans Sachs", mit Maria Müller alsEvchen" und Max Lorenz alsWalter von Stolzing" sicherte Der Aufführung Das Bayreuther Niveau. Die Kunst Der übrigen Sänger, unter denen noch Josef von Manowarda ? Eugen Fuchs und Fritz Marx genannt feien, stand Der hervorragenDen Leistung Der Hauptdarsteller würdig zur Sette. Don Akt zu Akt steigerte sich der Eindruck Dieser festlichen Auf-

Erz gegossen. Dann hört man auch schon in her Ferne Die Klänge Des Präsenttermarsches. Das letzte der Dtosikkorps, das des WachregimentsGroß- Deutschland", intonierte Die jugoslawische Hymne. Am Vorbau steigen die Standarten Des Führers und Des Prinzregenten hoch, und zugleich empfängt von Den Tribünen her den Führer und seinen könig­lichen Gast ein wahrer Begeisterungssturm. Der Prinzregent trägt die Uniform eines Divisionsgene­rals Der jugoslawischen Armee und dankt für die begeisterten Kundgebungen, die sich wiederholen, nachdem er Den Wagen verlassen unü neben dem

Das Programm des Samstags.

Berlin, 2. Juni. (DNB.) Für Samstag, 3. Juni 1939, sind folgende Veranstaltungen festgesetzt: Um 10.30 Uhr empfängt Prinzregent Paul Den Ober­bürgermeister und Stadtpräsidenten von Berlin, Dr. Lippert, und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Berlin ein. Um 10.45 Uhr begeben sich Prinz Paul und Prinzessin Olga, beglettet vom Chef der Präsidialkanzlei des Führers, Staats­minister Dr. Meißner und Frau Meißner, im Kraft­wagen nach Potsdam, wo sie in der Garnison­kirche am Grabe Friedrichs des Großen einen Kranz niederlegen werden. Das Prinzregentenpaar beaibt ich sodann zum Schloß Sanssouci, durch defsen Räume eine Führung durch den Direktor Der staat­lichen Schlösser, Dr. Gall stattfindet. Am Neuen Palais werden sie vom Reichsminister des Aus­wärtigen und Frau von Ribbentrop erwar­tet und nach Besichtigung der Wohn- und Arbeits­räume Friedrichs des Großen zum Frühstück ge­leitet, Das Der Reichsaußenminister zu Ehren Der jugoslawischen Gäste gibt. Am Samstagnachmittag ist Das Prinzregentenpaar Gast bei Reichsminister Dr. Goebbels unh Frau zum Tee in Schwa- nenwerher. Nach her Rückkehr zum Schloß Bellevue wirb Prinz Paul gegen 20.15 Uhr vom Führer unh Prinzessin Olga von Staatsminister Dr. Meißner nach hem Hotel Kaiserhof ge­leitet. Hier veranstaltet in Anwesenheit hes Führers her Reichsminister hes Auswärtigen und Frau von Ribbentrop ein Adenhesien.

Kleine politische Nachrichten.

Der jugoslawische Hofminister Milan An titsch überreichte hem Reichsminister hes Auswärtigen von Ribbentrop im Namen hes Prinzregenten Paul von Jugoslawien das Großkreuz Des Karadjordje-Orhens.

über hem alten Barackenlager, in Dem ein Teil unserer Spanienkämpfer Unterkunft gefunden hat, ist eine riesige Zeltstaht aus Dem Böhen gewachsen. Schon von weitem grüßen Die Hakenkreuzfahnen urth Die rot-golh-roten Banner Spaniens. Aus eine gewaltige Freifläche verteilt. Durch gärtnerisch ge- taltete Rasenanlagen, große Sport- unh~ Appell­plätze aufgelockert, gliedert sich DieseStadt im Grünen" in eine Reihe größerer und kleinerer Zelt­blöcke, die als Bezeichnungen spanische Stäote- namen tragen. Rechts vom Haupteingang fällt zu­nächst Der große Appellplatz auf, wo her Ober­befehlshaber Der Luftwaffe, GeneralfelDmarschall Göring, und Der Oberbefehlshaber Des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, vor Der Pa­rade den deutschen Kämpfern noch einmal Dank und Anerkennung aussprechen werden.

Im Lager herrscht in den frühen Nachmittags- tunhen ein fröhliches Leben und Treiben, dolce far niente. Wenn unsere heimgekehrten Freiwilligen am Vormittag zum Teil auch schon wieder stramm exerziermäßigen Dienstkloppen" müssen, nach lan­ger Frontzeit insbesondere Marschübungen als Vor­bereitung für die bevorstehende große Parade, so können sie jetzt in der herrlichen Frühlingssonne die wohlverdienteunwahrscheinlich himmlische Ruhe" genießen. Sie sitzen zu Hunderten in kühlen Fondas oDer Ceroecerinas, 'den freundlichen Bierstuben, schlürfen behaglich ihre schäumende Limonade, ihren heißen Kaffee, ihrekühle Blonde", verzehrtzn mit Appetit ein knuspriges Rostwürftchen oder einen delikaten bayerischen Rettich und erzählen sich Er­innerungen.

Zwischen Den ZeltblöckenSalamanca" und Bilbao" liegt Die Festwiese. Bei Einbruch Der Dunkelheit, von zahlreichen Scheinwerfern taghell erleuchtet, herrscht hier bereits einMorDsbetrieb". Auf Dieser Festwiese wird auch am Abend nach der Parade das in engster Zusammenarbeit mit KdF. veranstaltete große Lustbiwak mit Tanz, Biwak- feuern und sonstigen fröhlichen Ueberraschungen steigen.

Oer Großdeutsche Reichskriegertag in Kassel.

Feierlicher Empfang des Reichskriegerführers.

Kassel, 2. Juni (DNB.) Den festlichen Auftakt zum er st en großdeutschen Reichskrie- vertag bildete die Begrüßung des Reichskrieaer- führers ^-Obergruppenführer General Der Infan­terie Reinhard durch Den Oberbürgermeister der Stadt Kassel. Dazu waren je eine Ehrenkompanie der ff-93erfügungstruppeGermania" und Der Landespolizei in Paradeuniform vor dem Rathaus aufmarschiert. Ihnen folgte eine Ehrenkameradschaft des NS.-Reichskriegerbundes. Unter den Ehren­gästen bemerkte man an der Spitze Gauleiter Staatsrat W e i n r i ch , den Regierungspräsidenten von Mombart sowie zahlreiche Vertreter von Partei, Staat unh Wehrmacht. Nachdem Ober­bürgermeister Dr. Lahmeyer den hohen Gast auf das herzlichste begrüßt hatte, begab sich Der Reichskriegerflihrer in Das Rathaus, wo eine Sitzung Der Ratsherren ftattfanD, in Der Oberbürger­meister Dr. Lahmeyer Dem Reichskriegerführer Den Ehrenbürgerbrief Der StaDt Kassel als Aus- druck der Verbundenheit Der kurhessischen Gau- Hauptstadt mit Dem NS.-Reichskriegerbund über­reichte.

AbenDs fand im Rathaussaal ein Bearüßungs- unD Empfangsabend statt, zu Dem Vertreter her Partei, mit Gauleiter Staatsrat Weinrich an Der Spitze, Vertreter her Wehrmacht mit Dem Kom- manDierenDen General Der Artillerie Doll- mann, Der Behörden, sowie Die Reichskriegerfüh- ; rung mit Den Landesführern unD Stabschefs erfchie- i nen waren. Oberbürgermeister Dr. Lahmeyer hieß die mehr als 100 000 Kameraden, die wohl zur größ­ten Heerschau hes im NS.-Reichskriegerbunh geein« ? ten deutschen Soldatentums aufmarschierten, Herz- - lich willkommen. Besonders begrüßte er die Gäste i aus Bulgarien, Italien, Japan, der Slowakei, Spa-

Schuschniggs ehemaliger Pressechef und späterer Präsident der österreichischen Pressekammer Eduard Ludwig ist, wie die Wiener Ausgabe deSVöl­kischen Beobachters" meldet, wegen aktiver Be­te ch u n g und Verwicklung in einen Korruptions­kandal dem Landgericht Wien eingeliefert worden. Auch der ehemalige österreichische Finanzminister und Freund Starhembergs Dr. Draxler wurde wegen umfangreicher Betrügereien verhaftet.

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Zwischen Der Reichsärztekammer, vertre­ten Durch Den Leiter Der Ausländsabteilung Dr. Haedenkamp, und Dem PräfiDenten Der Japa­nisch-Deutschen MeDizinischen Gesell- ch a f t Dr. Jshibashi rourDe ein Abkommen über Die usammenarbeit Der deutschen und Der japanischen Aerzte unterzeichnet. Das Abkommen sieht eine enge Zusammenarbeit auf meDizinifchem Gebiet vor, Die befonDers Durch Den Austausch von Aerzten gefördert roerhen soll.

Bei den Spanienkämpfer« in Oöberitz.

Bor der großen Parade vor dem Führer.

Berlin, 2. Juni (DNB.) Nach Dem sesttichen Empfang im Deutschen Heimathafen Hamburg hat die Legion ConDor im Sammellager Döbe - ritz Quartier bezogen, um hier einige Tage Der Ruhe zu genießen und auf die ehrenvolle Parade vor Dem Führer vorbereitet zu (ein. Gegen-

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führung bei den Gästen, deren Ergriffenheit Begeisterung in stürmischem Beifall zum Ausdruck kam. Nach der Festaufführung geleitete der Führer Prinzregent Paul zum Schloß Bellevue zurück. Prinzessin Olga wurde im folgenden Wagen von Reichsaußenminister von Ribbentrop begleitet.

Der Führer verabschiedet sich von Prinzessin Olga nach der großen Parade auf her Ost-West- Achse. (Scherl-Bilherdienst-M.)