Sie Jagd im Mai
SJl.-^pOTt
II
1900
6:0.
nur in
Wechsel fand sich die Mannschaft noch besser,
ins
besondere die Hintermannschaft stand wie eine Mauer. Die Stürmerreihe vollbrachte eine gute
führt die Ricke ihre Kitze, das Alttier sein Sie aber haben alle* Feinde, und der Jäger Büchse und Hund vor allem zum Schutze Wildes, wenn er im Mai hinauszieht zur
Baid Kalb, führt feines Jagd.
Im Hochkönig-Gebiet wurden bei ausgezeichneten Schneeverhältnissen Mai - Schirennen ausgetragen. Sprunglaufsieger wurde Weltmeister Bradl (Salzburg) mit zwei 35=^6 ter ^(Sprüngen, den Torlauf gewann Seer (Bad Gastein), und in her Kombination (Torlauf / Sprunglauf) war Roman Schnabl (Salzburg/GJR. 137) erfolgreich.
Der Mai ist gekommen und mit ihm das Grünen und Blühen überall. Lärchen und Buchen, Birken und bald auch die Eichen wetteifern miteinander in der Schönheit ihres jungen Grüns. Im Blüten- fchnee steht die Schwarzdornhecke als Schmuck der Feldflur. Einem feinen Schleier gleich überzieht das Schaumkraut die Wiesen, schimmern Waldmeister und Sauerklee über dem Waldboden, wo auch das Maiglöckchen betäubend duftet. Im Frühlicht des Tages ruft der Ringeltauber von hoher Fichtenspitze, tief der Hohltauber und gurrt als dritter der drei Bauchredner, wie Hermann Löns sie nennt, die Turteltaube, die sich aus dem Süden wieder eingefunden hat. Der Kuckuck ruft, Bussard und Milan ziehen hoch im Aether ihre Kreise, und aus tausend -kleinen Kehlen froher Sänger grüßt die Natur den Mai. Es ist das große Wunder des Werdens, das der Jäger dort draußen alljährlich miterlebt und in sich aufnimmt. Er empfindet es, wenn er vor Tau und Tag auf leisen Sohlen pirscht, der Sonne entgegen, und er erlebt es, wenn er um die Uhlen- flucht, als die Sonne hinter den Bergen versank, am Waldrand den Zauber her Maiennacht auf sich wirken läßt. Don früh dis spät möchte er jetzt draußen fein, weil er weiß, daß sein Wild gerade jetzt feiner bedarf. Denn schon brütet die Märzente in der Nähe von Fluß und Teich, wo sie bald ihre muntere Kinderschar führen wird. Die Fasanen- henne macht ihr Gelege in einer Hecke, die Rebhenne hat sich einen brombeeroerwachsenen Feldrain dazu erwählt, während die Häsin im alten Gras einer verlassenen Sandgrube ihre Jungen geborgen weiß.
Steinberg 1900
VfB.-R. Naunheim Wetzlar Frohnhausen Bissenberg Sinn Burg Ehringshausen
durch dürfte sich die Reserve der Blau-Weißen aller Wahrscheinlichkeit nach die Meisterschaft errungen haben. Die Bestätigung bringt das noch ausstehende Spiel gegen Steinberg.
Frohnhausen II — VfD.-Reichsbahn II 2:2 (0:2).
Die Reserve hatte nicht ihre beste Vertretung zur Stelle, da die Spieler in her ersten Mannschaft aushelfen mußten. Die Platzherren, die bei her Pause noch mit zwei Toren im Rückstand lagen, holten aus und erzielten ein verdientes Unentschieden.
Lollar I. — Sportfreunde Wehlar I. nicht ausgetragen.
Kampflos kam Lollar zu zwei weiteren Punkten im Aufstiegskampf zur Bezirksklasse. Die Wetzlarer hatten es vorgezogen, nicht anzutreten. Die Lollarer waren für dieses Treffen gut gerüstet und hätten möglicherweise ihr Torverhältnis verbessern können. Sportgem. Steinbach I — Turngem. Rodheim I 8:3.
Nach langer Zeit trafen sich beide 1. Mannschaften in Steinbach zu einem Gesellschaftsspiel. Steinbach stellte eine flinke Elf ins Spielfeld, die es fertigbrachte, schon in der ersten Minute durch den guten Mittelstürmer Kemmler das erste Tor zu schießen. Nun ging Rohheim reichlich hart aus sich heraus und konnte auch halb den Ausgleich erzielen. In dem weiteren Spielverlauf wurde durch Rechtsaußen Kraft sowie Mittelstürmer Kemmler her Tor
Tabelle der Zußball-Bezirlsklasse Gießen.
Die Tabelle hat nach hen Spielen des vergangenen Sonntags folgenden Stand, her sich auch nach hen beihen noch ausstehenden Spielen nicht mehr viel ändern wird.
Hüter von Rohheim gezwungen, das Leder noch siebenmal hinter sich aus dem Netz.zu holen. Rod- Heim konnte hem nur zwei Tore entgegensetzen.
Wehlar Res. — Sportgem. Grohen-Duseck 2:9.
Die 1. Elf her Sportgemeinde Großen-Buseck weilte am Sonntag in Wetzlar, um gegen hie dortige Liga-Reserve her Sportvereinigung 05 ein Freundschaftsspiel auszutragen und einen hohen Sieg zu landen. Die Busecker stellten folgende Mannschaft: Neeb: Brück, Dambmann; Gans, Harbach II, Boller; Eisen nach er, Hochstein, Harbach I, Saborouski, Melior. In diesem Spiel zeigte sich bald die Heb erlegen!) eit her Großen-Busecker, hie aber zunächst vom Pech verfolgt waren. Das Spiel gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Mehrmals mußte her Torhüter her Platzmannschaft eingreisen. Auf her anderen Seite wehrte die Verteidigung geschickt ab. Nach 15 Minuten fiel her erste und wenig später her zweite Treffer. Das schaffte einige Verwirrung in hen Reihen her Wetzlarer. Das Spiel wurde lebenhiger. Man sah schöne Kombinationsarbeit auf beiden Seiten. Bis zur Pause erhöhten hie Gäste ihren Vorsprung auf 5:0. Nach her Pause änherte sich das Bild nicht wesentlich. Die Großen- Busecker blieben nach wie vor überlegen und brachten dies schließlich in hem hohen Endergebnis eindeutig zum Ausdruck.
DfB.-R. 1. Jugend — Germania Warburg 1. Jugend 8:0 (2:0).
Die 1. Jugend der Grün-Weißen unternahm eine Reise nach Marburg an der Lahn, um gegen hie gleiche des Rasensportvereins Germania 08 ein Freunhschaftsspiel auszutragen. Die Gießener Elf stellte erneut ihre gute Form unter Beweis. Sie ließen hie Platzbesitzer in her zweiten Hälfte einfach stehen, und schossen hie Tore eines schöner als das andere.
Handball um die Bannmeiflerschast.
Wünzenberg ist Gruppensieger.
Am Sonntag fand in Gambach das letzte Spiel um den Gruppensieg her Gruppe Friedberg statt. Münzenberg sowie Gambach rechneten mit dem Sieg ihrer Mannschaft, denn erst in diesem Spiel fiel hie Entscheidung. Gambach stellte eine starke Mannschaft, hie hen Münzenbergern körperlich überlegen war. Die Münzenberger waren sich aber ihrer Aufgabe bewußt. Halbzeitstand: 4:3! Nach hem
gdn und Jungwild nach, jagt und hetzt vor allem zur Nachtzeit gar mancher Hund und bringt be- chlagenes Mutterwild gleich dem Jungwild in Ge- ahr. Die Krähe streicht tief über die Felder und ' ud)t Junghasen, Küken ober Eier. Die Elster schlüpft mrch Hecken und Büsche und plündert Nester. Sie alle zusammen bewirkeü, daß die Jagdstrecken oft in einem so großen Gegensatz zu Stärke des Besatzes und natürlicher Vermehrung stehen. Drum gehört her Jäger nunmehr hinaus ins Revier zum Schutze feines Wildes.
Dieser Jagdschutz erstreckt sich auch auf den Schutz vor hem Menschen. Da kommen einmal solche in Frage, hie bewußt glauben, sich heimlich am Wikde vergreifen zu dürfen. Zum Wilde aber gehören auch seine Eier. Wer darum glaubt, ungestraft die Gelege von Fasanen und Enten plündern zu dürfen, ist genau so ein Wilddieb wie derjenige, her unter her Maske bes harmlosen Maiblumenpflückers nach Kitzen Ausschau hält, um sie heimlich verschwinden zu lassen. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, baß zum Schutze des Jungwildes das Holzlesen im Mai und Juni verboten ist. Aber auch der wirklich harmlose Spaziergänger kann gegen seinen Willen dem Wilde schaden, wenn er etwa zufällig auf ein Rehkitz stößt, das mutterseelenallein irgendwo im Grase liegt, schläft ober sich drückt. In dem Gedanken, bas Stück könnte die Mutter verloren haben, wird es vielleicht mitgenommen, um dem nächsten „hocherfreuten" Förster ober Jäger ins Haus gebracht zu werben. Ja selbst ein Aufheben und Streicheln allein können ein Verhungern des Tierchens zur Folge haben. Denn die Mutter hat ihr Kind nicht verloren, sie hat es nur „abgelegt", weil es ihr auf die Aesung noch nicht zu folgen vermag. Bald wird sie zu dem Kleinen wieder zurückkehren und unter Umständen, wenn das Tierchen hie Menschenwitterung an sich trägt, die Furcht vor dem Menschen über die Mutterliebe siegen lassen. Drum muß es ein für alle Mal heißen: „Hände weg von Jungwild!"
Der Jäger fei daran erinnert, daß jetzt die beste Zeit für Wildmarkierung gekommen ist. Jeder praktische Jäger hat schon empfunden, wieviele ungeklärte Fragen aus dem Leben unseres Wildes es doch noch gibt, obwohl es her Mensch doch so gut zu kennen glaubt. Das beste Mittel zu ihrer Klärung ist die Wildmarkierung. Drum gehört in den kommenden Wochen die Wildmarke in den Jagd- rock. Nur ein Zeichnen mit den richtigen Wildmar- ken her Deutschen Jägerschaft hat Sinn. Gestutzte Lauscher und Söffe!, Patentknöpfe und ähnliches Zeug sind wertlos und damit zu verwerfen.
Wenn früher der Mai herankam, bann winkte dem Jäger die Jagd auf den Rehbock, und am l.Mai ging es los. So rasch als möglich wurden
Das Spiel der Reservemannschaften kam Form eines Gesellsck)aftsspieles zum Austrag, da die Gäste vorher auf hie Punkte verzichteten. Da-
Leistung und noch siebenmal konnten sie erfolgreich einsenden, leiber wurden 2 Tore von dem Schiedsrichter nicht anerkannt. Mit dem Endergebnis 9:4 ist Münzenberg nunmehr Gruppensieger der Gruppe Friedberg, und spielt am nächsten Sonntag gegen den Sieger der Gruppe Gießen Mtv. Gießen um hie Bannmeisterschaft.
Neue Sportgemeinschaft in Lollar.
Am Samstagabend fand im Vereinslokal „Zur Traube" bei Otto Nuhn die Jahreshauptversamm- lung des Sportvereins Lollar statt. Dereinsführer Stahl begrüßte die Sportkameraden. Die Tagesordnung bestand aus der Entgegennahme der Berichte der einzelnen Fachwarte und Stellungnahme zu den schon seit längerer Zeit sich im Gang befindlichen Zusammenschlußbestrebungen alles Leibesübungen betreibenden Vereine zu einer großen Lollarer Sportgemeinschaft. Kassenoer» roatter Zimmermann konnte, gegenüber dem Vorjahre, von einem verhältnismäßig besseren Stand der Kasse berichten und mit einem noch guten Ueberschuß abschließen. Die Kasse wurde in Ordnung befunden und dem Rechner wurde Entlastung zuteil.
Spielobmann Klinke! erstattete einen Spielbericht des vergangenen Jahres. Fast die ganze letzte Spielzeit hindurch war die 1. Mannschaft von einer Pechsträhne verfolgt gewesen. Durch Verletzungen, Krankheit, Einberufungen und anderen Umstände war die Mannschaft meistens ersatzgeschwächt und hatte dadurch immer einen schweren Stand. Wohl konnte die 1. Elf in Gruppe A der Kreisklasse den Meister noch schaffen; aber die vorerwähnten Umstände wirken sich gerade jetzt in den Aufstiegsspielen um so mehr aus. Leider ließe her geeignete Nachwuchs für die 1. Mannschaft zu wünschen übrig. Den Nachwuchsspielern müsse man in Zukunft mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Jugendleiter B e ck konnte einen erfreulicheren Bericht von seiner betreuten Jugendmannschaft abgeben. Als ungeschlagener Gruppenmeister konnte die Jugendelf den 2. Platz im Kampf um die Bannmeisterschaft einnehmen. Ein schöner Erfolg! Der Vorsitzende dankte seinen Mitarbeitern für die gkoßr Mühe und aufopferungsvoll geleistete Arbeit. Im Anschluß wurden dann noch einige interne Angelegenheiten des Vereins besprochen.
Hierauf sprach Ortsgruppenleiter Petra sch in einigen grundsätzlichen Ausführungen für hie an« zustrebenoe Zusammenschließung aller Leibesübungen treibenden Vereine in Lollar. Er erwähnte, daß die bisherigen Bemühungen erfolglos blieben. Hemmnisse persönlicher Natur dürften, nachdem die Reichsführung selbst Ziele des Zusammenschlusses verfolgt und befürwortet, als nicht mehr stichhaltig angesehen werden. Jede Sportart wird mit großem Interesse vom Staat gefördert und somit dürfte jegliche vermeintliche Benachteiligung hinfällig fein. Die breite Gemeinschaftsarbeit für hie Ertüchtigung der Jugend müsse im Vordergrund stehen. Diese Sportgemeinschaft müsse deshalb schon innerhalb der kleinen Dorfzelle ihren Ausdruck finden. Zum Schluß appellierte der Ortsgruppenleiter nochmals an die Anwesenden, sich für das vorn Führer gesteckte Ziel einzusetzen. Starker Beifall der Versammlung lohnte seine Darlegungen. Nachdem noch einige Anfragen der Mitglieder geklärt und der Vereinsführer erklärt hatte, daß in der neuen Sport- gemeinhe die Fachabteilung Fußball dem früheren bewährten Vereinsführer Heinze übertragen wird, wurde dies von der Versammlung mit freudigem Beifall begrüßt. Der Zusammenschluß wurde von den Anwesenden einstimmig befürwortet. Der Vorsitzende dankte der Versammlung und betonte, daß somit der Sportverein 1920 Lollar aufgehört hat zu existieren. Er forderte aber die Sportkameraden auf, die Liebe zum Fußballsport mit hinüberzu» nehmen in hie neue Sportgemeinschaft.
Kurze Sportnoiizen.
Die deutsche NSKK. - Motorradmannschaft beteiligte sich mit großem Erfolge am 1300 Kilometer langen Motorradrennen Mailand—Rom—Tarent. Auf ihren serienmäßigen Halb- liter-BMW.-Sportmaschinen errangen sie als höchste Auszeichnung den Preis des italienischen Heeres und belegten in her Gesamtwertung durch NSKK- Obersturmführer Rudolf Seltsam (München) den zweiten Platz.
die besten Böcke des Revieres auf die graue Decke gelegt, zumal der Abschuß um diese Zeit, wo die Böcke Wechsel und Zeit gut hielten, außerordentlich erleichtert war. Die Folgen davon waren hie Zustände, wie sie fast überall das Reichsjagdgesetz Dorfanh: ein Reh st and, der wertmäßig keinen Vergleich mit früher mehr aushielt, hie Trophäen schlechter, hie Körpergewichte geringer. Eine Folge dieser Erkenntnis aber war einmal die Abschußplanung, wie wir sie nun seit 1935 kennen, ferner eine Festsetzung des Jaadbegimles auf den 1. Juni. Dann war eine ganze Anzahl her Böcke bereits in hie ©etreibefelher ausgewechselt, führten hort ein heimliches Dasein, erlebten hie Blattzeit und konnten ihre guten ober schlechten Eigenschaften sort- pflanzen. Um hie ersteren zu förbern, würben durch einschränkende Bestimmungen der Gaujägermeister gute Böcke erst vorn 1. August ab zum Abschuß freigegeben. Leider zeigte die Praxis, daß auch die schlechten und abschußnotwendigen Böcke sich genau so in die schützenden Felder verzogen wie ihre jagdbaren und wertvollen Artgenossen und bann genau so in die Brunst hineinkamen. Das bedeutete, daß das Ziel der Ausmerzung des Schlechten eben bei dem besten Willen vor Aufgang her Blattzeit in vielen Revieren gar nicht zu erreichen war. Dieser Erkenntnis hat her Reichsjägermeister durch eine Aenberung der Schußzeit Rechnung getragen, hie dieses Jahr zum ersten Male praktisch wirb. Der Abschuß bes Rehbockes beginnt am 16. Mai. Obwohl jeder Jäger lieber den glatten, roten Bock auf hie Decke legt als den grauen, struppigen und ruppigen Maibock, mußte um des Zieles des Wahlabschusses willen bas kleinere liebel gewählt werben. Es wird daher hem Jäger viel leichter möglich sein, vor der Blattzeit einen Groß
teil feiner Abschußböcke zu strecken, als früher. Und es muß von ihm verlangt werden, daß er sich in den nächsten Wochen von Mitte Mai bis Mitte Juni bemüht, seinen Abschuß an „Ilb-Böcken" im Sinne des Abschußplanes zu erfüllen, lieber eines aber muß sich dabei her Jäger vollkommen klar fein. Nur diese Böcke soll er leichter schießen können, nicht aber die Träger besten Erbgutes, auf die unsere ganze Aufartungsbemühung sich jjrünbet, also die starken, fehlerfreien Böcke, die ini Abschußplan mit la bezeichnet sind. Der Reichsjägermeister hat durch den Mund seines Oberstjägermeisters der Jägerschaft kundtun lassen, was davon zu halten ist. Wer die Bemühungen der gesamten Jägerschaft um Hebung bes Wertes der Reh bestände eigensüchtig mißachtet, wer sich ohne Rücksicht auf die Nachbarn persönlichen Vorteil durch Abschuß der guten Ver- erber vor her Brunft sichert, handelt gegen eine der Grundlagen der Deutschen Jägerschaft, die Einheit und Kameradschaft aller Jäger, und hat deswegen in der Deutschen Jägerschaft keinen Platz! Jeder Jäger weiß genau, was das bedeutet. Die Jagdbehörden haben die Pflicht, darüber zu wachen, daß dem Willen des Reichsjägermeisters, der dem wahren Interesse her Jägerschaft entspricht, Rechnung getragen wird. Es wird gut fein, wenn jeder Jäger sich unter den veränderten Verhältnissen und auch angesichts der Tatsache, daß die Böcke dieses Jahr besser aufhaben als feither, vor Beginn bes Abschusses diese Gedanken noch einmal klar macht und einprägt. Erfreulicherweise haben ja viele Jäger eine Freude an dem richtigen Ansprechen flnb Abschuß gerade her Artverderber gefunden und sich in hervorragender Weise auf den Neuaufbau eingestellt. Ihnen wird die Neuordnung der Schußzeit eine Hilfe sein, die sie ohne Nebengedanken begrüßen. Vereinzelte Außenseiter aber seien gewarnt.
Hubertus.
Denn wenn der Roggen anfängt, in den Halm zu schießen, wenn die Diesen Deckung geben, dann felhert wieder die „Haus"katze und stellt Vö-
*
II — Raunheim
Spiele
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