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meiste Zeit feldüberlegen, aber sie hat-
Handball im ASRL.-KrelS Gießen
aufs
Die
Hermann Lang - Sieger von Pau
Pokalspiel - Avsstiegspiele
DfB.R. — Frohnhausen 1:0 (1:0).
re
Manfred von Brauchitsch auf Mercedes-Benz auf der Strecke. — (Schirner-M.)
Unentsch. Verl.
Fuß
ball-Länderspiel trugen am Sonntag Ungarn und
Großartiges Vaskelball-GaWuppen-Turnier
MTV. Gießen zweiter Sieger,
Ein sportliches Ereignis in Heuchelheim
hatte zwar in den
ersten Spielminuten den Au
sten Kampfmomente brachten.
bald zu einer guten sanglichen geringen
Form auf und holten den an- Punktvorsprung der Mainzer
2
1
2 1 0
0
1 0
1 3
Hütten verein Dortmund—Main; 27:18.
Ein Kampf ziemlich gleichwertiger Gegner! Es
Mit Kampf
Verein Burgsolms Dillenburg Lollar Großen-Linden Sportfr. Wetzlar
Gew.
2
2
1
1
0
waren die ten keinen gegnerische
Spiele 4 4 3 4 3
TSV. Neu-
Phantastischer Zweikampf Kreuznach—MTB. Gießen.
größter Spannung sah man nun dem der Mannschaft des Turnvereins
Mannschaften um den Adlerpreis des Reichssportführers, hervorgerufen durch die knappen Ergebnisse und unerwarteten Resultate der Vorspiele — der Verteidiger des Preises, der Gau Mitte, schied schon in der Vorrunde aus — hielt auch im Endspiel zwischen Sachsen und Brandenburg an. Der VfB.- Platz in Leipzig war der Schauplatz des dritten Endkampfes um diesen Preis, der bis dahin vom Gau Mitte gehalten wurde. 8000 Zuschauer sahen einen klaren und verdienten Sieg der sächsischen Elf, mit
Stürmer, der wirklich entschlossen Tor schoß
Sachsen gewinnt
Zum angefetzten Pokalspiel trafen sich beide Mannschaften auf dem Waldsportplatz. Der Sieger aus diesem Spiel war berechtigt, in der nächsten Pokalrunde auf einen Gegner der Gauklasse zu stoßen. Es war daher klar, daß man mit einem spannenden Kampf rechnen konnte. Die Gießener, die seit November ungeschlagen sind, und in der Zwischenzeit Sieg auf Sieg erfochten, mußten sich mit dem knappen Ergebnis abfinden, und können froh sein, daß dieses Spiel gewonnen wurde. Wenn die Mannschaft auch ohne Schüller, Lukaschewski, Gorissen und Fischer antreten mußte, so mußte man doch einiges können verlangen. Nur Gottschalk im Tor, der o:- Gästemannschaft zur Verzweiflung brachte, Leutheuser I und Kramer lieferten glänzende Leistungen, und besonders ihnen war es zu verdanken, daß der Sieg in Gießen blieb. Die Gäste lieferten ein gutes Spiel und hinterließen den besten Eindruck.
Aus dem Spielverlauf ist nicht viel zu be-
Kreuznach, der bisher besten Mannschaft im Reich, gegen die junge Mannschaft des Hessen» Gaumeisters, Männe rturnverein Gießen entgegen. Nach dem klaren Sieg der Gießener am
Main; — MTB. Gießen 6:43 (3:26).
Das zweite Spiel des Abends sah unseren Hessengaumeister im Kampf. Die Gießener Män- nertur'ner gingen sofort mächtig aus sich heraus und schon führten die Mtv-er; ausgezeichnete Deckungsarbeit und eine erstaunliche Sicherheit im Korbwurf der Gießener löste bei den Zuschauern immer wieder lebhaften Beifall. Eine eindeutige Korbdifferenz beendete die erste Halbzeit: auch die zweite Spielhälfte stand lediglich im Zeichen der Mtv-er. Wohl kamen die Mainzer des öfteren gut ins Spiel, aber immer wieder scheiterte der Erfolg an mangelndem Zuspiel und unsicherem Wurf Dagegen warfen die Gießener Mtv-er in regelmäßigen Abständen den Ball durch das Netz. Mit 43:6 verließen beide Mannschaften das Feld. Die Mtv-er hatten mit diesem Spiel einen schönen Erfolg und zugleich Anerkennung für ihre eifrige und intensive Trainingsarbeit.
Die Gaugruppenspiele wurden am Sonntagnachmittag — wiederum vor einer stattlichen Zuschauerzahl — in der Turnhalle zu Heuchelheim fortgesetzt und brachten zwei Kämpfe, die außerordentlicher Erbitterung geführt wurden. Es ging im ersten Spiel des Tages um den dritten Platz, der zwischen Mainz und Dortmund, den Verlierern des Vortages, ausgefochten wurde. Dann standen sich die Mannschaften von Kreuznach und MTV. Gießen im entscheidenden Spiel gegenüber. Die Zuschauer folgten mit gespanntester Äufmerk- samkett den Spielen, die eine Fülle der herrlich-
10:4 (3:0) Toren über die brandenburgische Mannschaft.
Die Mannschaft des Siegers, die bei der Preisübergabe stark gefeiert wurde, wies nicht einen schwachen Punkt auf. Sie hatte einen wendigen und flinken Sturm mit einem prächtigen Stellungsspiel und ausreichender Wurfkraft, eine gute Läuferreihe und eine hervorragende Deckung. Bei Berlin war der Tormann trotz der 10 Tore nicht schlecht, während der Sturm recht umständlich spielte.
KämpfeinberHandball-GauligaHeffen
Wieder einmal kämpften in Hessen die beiden Favoriten der Handball-Meisterschaft, jj Arolsen und MSV Hanau, getrennt und kamen zu Erfolgen. Arolsen gewann zu Hause gegen Spv. Kassel 15:8, und MSV. Hanau siegte, ebenfalls auf eigenem Gelände gegen Jahn Gensungen 13:6. Erst das Entscheidungsspiel Arolsen—Hanau wird Aufschluß über den Meister 1939 geben. Zwei weitere Heimsiege errangen Tv. Kesselstadt gegen Tuspo. Kassel (7:2) und Kurhessen Kassel gegen CT/H. Pr. Passe! (7:3). Die Abstiegsfrage ist ebenfalls noch
I ungeklärt.
den Handball-Adlerpreis.
Sachsen — Brandenburg 10:4 (3:0).
Spannung im Kampf der Handball-Gau-
Pkte. 6:2 5:3 4:2 3:5 0:6
Kewa und Sport Kassel steiaen ab.
Auch im Gau Hessen wurden jene Mannschaften endgültig ermittelt, die im kommenden Jahr wieder in der Bezirksklasse spielen müssen. Es sind Kewa Wachenbuchen und der BC. Sport Kassel, die auch an diesem Sonntag wieder ohne Punktgewinn blieben. Kurhessen Kassel und Dunlop SV. Hanau, die beiden Gauliga-Neulinge, werden auch weiterhin dem „Oberhaus" angehören. Dunlop brachte aus Wachenbuchen, wo ein 2:1 (2:1) -Sieg gelang, beide Punkte mit nach Haus, dagegen verlor der BC. Sport den Lokalkampf gegen den Spielverein Kassel hoch mit 1:5 (1:4) Toren.
Der VfB. Großauheim trug ein Freundschaftsspiel gegen die Frankfurter Eintracht aus und verlor knapp mit 2:3 Toren.
Gau Bayern: 1. FC. Nürnberg — FC 05
auf. Geraume Zeit wogte der Kampf auf und ab, ohne daß von einer Ueberlegenheit der einen oder anderen Mannschaft gesprochen werden konnte. 8:8, 10:10 lauteten Punktwertungen während des Spiels und auch das Halbzeitergebnis von 11:10 Punkten entsprach dem Spielverlauf vollkommen. Erst nach der Pause tauten die Dortmunder ganz auf und kamen in große Fahrt. Mancher schöne Ball aus dem Feldspiel landete im Korb und brachte dem Hüttenoerein Punkte auf Punkte, so daß sie bald klar führten und schließlich mit 27:18 Punkten den Kampf verdient gewannen. Schiedsrichter waren Gauobmann Mohr und Dr. P f e f« f er.
die Schweiz vor 22 000 Zuschauern in Zürich aus. Die Schweizer kamen mit 3:1 (1:0) zu einem bemerkenswerten Erfolg. Bei den Magyaren machte sich das Fehlen des großen Angrisfsführers Dr Sarosi nachteilig bemerkbar. Die schnellen Gäste
Schweinfurt 1:2; Schwaben Augsburg — 1860 München 1:4; Bayern München — meyer Nürnberg 2:0.
Schweizer Fußballsieg über Ungarn 3:1 (1:0).
Ein zum Internationalen Pokal zählendes
standekam. Dutenhofen, das das Ergebnis vor allen Dingen seinem ausgezeichneten Tormann zu verdanken hat, ist in letzter Zeit immer mehr nach vorne gekommen und zählt heute zu den besten Einheiten im Kreis.
Die angekündigte Revanche des Tv. Lich glückte nicht. Er mußte sich auch im Rückspiel vom Tv. Londorf klar mit 9:4 (3:2) schlagen lassen. Bemerkenswert ist auch hier die anständige Spielweise beider Mannschaften und der Geist, mit dem von Anfang an gekämpft wurde. Mit dieser Niederlage ist der Angriff der Licher auf den zweiten Tabellenplatz gescheitert, zumal der DfB.-R. Gießen durch Punktverlust der Luftwaffe einen weiteren Schritt vorwärts kam.
Zu Freundschaftsspielen trafen stch:
Tv. Garbenheim und Tv. Heuchelheim 12:7 (7:4) Tv. Hochelheim und Tv. Grüningen 12:5 (6:2).
Während Heuchelheim in Garbenhelm gar nicht gefallen konnte, lieferten sich Hochelheim und Grüningen einen schönen Kampf. Die Gäste, die durch Spielerabgänge geschwächt antreten mutzten, leisteten erbitterten Widerstand, konnten aber nicht verhindern, daß die Platzbesitzer dank ihrer ausgezeichneten Leistungen immer in Front lagen.
33 Tore in sechs Spielen!
Auftakt zur deutschen Fußball-Meisterschaft 1939.
Lortämpfe am Samstag.
Es hatten sich etwa 200 Zuschauer in der Heuchelheimer Turnhalle eingefunden, als der Gauobmann für Basketball, Mohr Gießen, Gäste und Mannschaften zum ersten Gaugruppenturnier begrüßte. Aufmarschiert waren die vier Gaumeister aus Koblenz, Kreuznach, Mainz und Gießen. Als Schiedsrichter standen Gauobmann Mohr, Dr. P f e f e r , beide Gießen, und der Reichsbundlehrer Clausen zur Verfügung. Die Spiele wurden in ritterlicher, sportlicher Weise durchgeführt; mitreißend und voll Begeisterung verfolgte der Zuschauerkranz die Kämpfe auf dem Spielfeld.
Dortmund — Kreuznach 18:29 (6:16).
Wenn man gedacht hatte, die Grünweißen jetzt besser in Form zu sehen, so wurde man enttäuscht. Die besten Torgegelenheiten wurden verpaßt. Aber auf der anderen Seite konnten auch die Gäste zu keinem Tor kommen, da die Hintermannschaft der Grünweißen unüberwindlich schien. So blieb es bis zum Schluß mit einem glücklichen Sieg der Gießener, die heute ihr schlechtestes Spiel der letzten Zeit lieferten.
Aufstiegspiele zur Bezirksklasse.
Burgsolms — Dillenburg 3:1.
Sportfreunde Wetzlar — Großen-Linden 2:3.
Bei dem Spiel in Burgsolms gaben beide Mannschaften ihr ganzes Können her. Durch restlosen Einsatz konnten die Burgsolmser das Spiel für sich entscheiden. Bis zur Halbzeit stand das Spiel unentschieden. Zehn Minuten nach Halbzeit legte der Platzverein kurz hintereinander zwei Tore vor und stellte damit den Sieg sicher.
Großen-Linden konnte in Wetzlar den ersten Sieg erringen. Damit hat Großen-Linden gezeigt, daß auch Können in seiner Mannschaft steckt. Das Spiel wurde sehr fair durchgeführt.
Der Stand der Spiele.
Die Spiele der Bezirksklasse konnten auch diesmal wieder nur ungenügend gefördert werden. Während das Treffen Wetzlar — Katzenfurt abgesagt werden mußte, trat Ockershausen in Gießen nicht an. Die Spvgg. 1900 ist damit zwar kampflos in den Besitz zweier weiterer Punkte gekommen, aber leider war die Mannschaft wieder einmal ohne Spiel.
Trotzdem in Lützellinden der angesetzte Schiedsrichter ausblieb, lieferten sich Lützellinden und Niedergirmes einen ausgezeichneten Kampf, der voller Spannung war und als beispielgebend bezeichnet werden muß. Beide Gegner waren mit Ersatz zur Stelle, liefen aber trotzdem zu einer Leistung auf, die man in letzter Zeit vermißt hat. Gerade bei dem Altmeister klappte es diesmal wie am Schnürchen und vor allem der Sturm schoß aus allen Lagen. Der 16:2- (6:2) Sieg war vollkommen verdient.
Das gleiche ist auch aus Holzheim zu melden, hier allerdings nur mit dem umgekehrten Ergebnis. Denn Dutenhofen gelang es tatsächlich, dem Meister auf eigenem Platz eine 10:5- (3:5)-Niederlage beizubringen. Wenn auch das Ergebnis dem tatsächlichen Spielverlauf nicht ganz gerecht wird, so ist immerhin bezeichnend, mit welchem Elan es zu-
richten. Nach Anstoß entwickelte sich ein schnelles Spiel, das bald die Gießener, bald die Gäste im leichten Vorteil sah. Besonders die Frohnhäuser sielen durch ihr gutes Zuspiel auf und waren immer im Strafraum gefährlich. In der 33. Minute fiel überraschend für die Gießener das Führungstor. Godglück, der als linker Läufer eingesetzte worden war, gab eine gute Vorlage an Frey auf linksaußen. Dieser umspielte geschickt den Verteidiger Hain, gab einen scharfen Schuß ab, gegen den Der Tormann machtlos war. So blieb das Spiel bis zum Wechsel.
schein, als wollten sich die Mainzer den dritten Platz sichern, aber die Dortmunder liefen doch
Dortmund hatte anfangs Glück, konnte sogar m Führung gehen; 6:4 für Dortmund stand schon nach wenigen Spielminuten der Kampf. Da konnte Kreuznach im Anschluß an ein gutes Durchspiel ausgleichen und zog mit 6 weiteren Korbwürfen davon. Die Kreuznacher Spielweise wurde zusehends besser; vor allem zeigte die Mannschaft eine merkliche Sicherheit in den Korbwürfen; ein Korbverhältnis von 16:6 beendete die erste Halbzeit. Reifere Spielerfahrung und technische lieber» legenheit der Kreuznacher waren auch für die zweite Spielhälfte ausschlaggebend. Mit Korb auf Korb zog der Mittelrheingaumeister davon und konnte den Vorsprung auf 29:11 vergrößern. Ein letzter Ansporn der Dortmunder verkürzte, konnte aber den Sieg der Kreuznacher nicht mehr ge- fährden.
racciola cs fertig, seinen auf 93,18 km/st stehenden alten Rekord mit 1:47 einzustellen. Doch eine Runde später (in der 28.), mußte er ausscheiden. Nach einem Aufenthalt von neun Minuten versuchte Caracciola weiter zu fahren. Aber schon nach 1,5 Kilometern mußte er erkennen, daß es keinen Zweck mehr hatte. Er stieg aus. Manfred von Brauchitsch rückte an die Spitze, Lang wurde Zweiter. Alle übrigen Fahrer waren schon kurz darauf überrundet. Sechs Wagen fehlten bereits im Felde, darunter auch der Talbot von Saniere, der sich sehr tapfer geschlagen hatte. Nach 50 Runden und damit der Hälfte des Rennens wies von Brauchitsch eine halbe Minute Vorsprung vor seinem Markengefährten Lang auf. Es folgten die überrundeten Sommer und Etancelin. Weit abgeschlagen zogen die vier blauen Delahaye ihre Kreise und, in der Ferne" sah man auch den Sesac.
Zweikampf der Deutschen.
Bis zur 80. Runde ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen. Die weißen deutschen Wagen behaupteten unbestritten die Spitze und gingen nun daran, sich heftig um den Sieg zu streiten. Da fuhr Manfred von Brauchitsch an der Box vor, und während sich die Monteure über den weißen Wagen hermachten, brauste Hermann Lang heran und übernahm die Spitze. Sommer verlor viel Zeit, weil der Wagen nicht ansprang. So mußte er Etancelin den dritten Platz überlassen. Kaum war von Brauchitsch wieder im Rennen, da entspann sich zwischen ihm und dem führenden Lang ein erbitterter Kampf, der die Zuschauer zu Heller Begeisterung hinriß und in dessen Verlauf beide Caracciolas Rundenrekord von 1,47 einstellten. Hermann Lang ließ nicht locker, mit der Meisterschaft des erfahrenen Kämpfers jagte er über den gefährlichen Kurs mit seinen unzähligen Kurven. Von Brauchitsch trieb ihn zu beschleunigter Geschwindigkeit, und die Folge war, daß der Strek- kenrekord unterboten wurde. Lang errang seinen ersten Sieg auf französischem Boden.
Mit welcher Strenge die gefährliche Strecke auch in diesem Jahre wieder unter den Teilnehmern siebte, geht daraus hervor, daß von den 15 Gemeldeten nur acht das Ziel erreichten, manche allerdings mit einem ansehnlichen Paket von Verlustrunden.
Der Große Autopreis von Pau, das erste Rennen der neuen automobilsportlichen Kampfzeit, hat den Ausgang genommen, den sich die deutschen Motorsportfreunde gewünscht hatten: die deutschen Wagen zeigten gleich zu Beginn ihre Ueberlegenheit. Hermann Lang siegte, Manfred v. Brauchitsch wurde Zweiter — das ist ein Erfolg, der die Untertürkheimer sicherlich für die knappe Niederlage, die sie vor Jahresfrist vom damals erprobteren Delahaye hinnehmen mußten, entschädigen wird. Für unseren Europameister Rudolf C a racciola ließ sich das neue Jahr des Kampfes nicht sehr erfreulich an. „Carrltsch" steuerte seinen Mercedes-Benz wieder mit alter Meisterschaft über den kniffligen Kurs, aber ein lächerlicher Zufall zwang ihn, den überlegenen Spitzenreiter, zur Aufgabe: die Oelleitung war aus der Verbindung gerutscht ...
Die Silberpfeile allen voraus.
Die Tribünen waren bis auf den letzten Platz besetzt. Auf der Strecke drängten sich die Menschen .ju Zehntausenden. Sie machten fröhliche Gesichter, daß ein leichter Regenschauer kurz vor dem Start sehr schnell oorüberging und sogar von herrlichem Sonnenschein abgeloft wurde. Der am Samstag beim Training beschädigte Sefac war wieder her- gestellt worden, so daß unter Einrechnung von Tre- moulet 15 Fahrer den Kampf über die 100 Runden im Labyrinth von Pau aufnahmen. Die drei Mercedes-Benz von Caracciola, von Brauchitsch und Lang standen in der ersten Reihe, dahinter Sommer (Alfa Romeo) und die zwei neuen, 4,5 Liter kompressorlosen Talbot unter Carriere und Etancelin sowie die Delahaye und die Privatfahrer. Sofort übernahmen die Deutschen die Spitze. Carriere, Sommer und Etancelin hielten tapfer mit, bis die drei,Mercedes-Benz-Fahrer schnellere Runden vorlegten und nach 10 Runden zu den ersten lieber» rundungen „schritten". Nach dem ersten Fünftel der Fahrt führte das Untertürkheimer Trio mit einer Runde Vorsprung vor Sommer. Carriere und Etancelin.
Schlechte Straften und doch Rekorde.
Die Strecke war alles andere als ideal. Sogar Schlaglöcher fehlten nicht. Dennoch brachte Ca-
Die ersten Gruppenspiele um die deutsche Fuß- ball-Meisterschaft zeichneten sich, mit einer einzigen Ausnahme, durch einen großen Treffersegen aus, weiterhin auch durch recht imposante Besucherzahlen. In den sechs Spielen wurden insgesamt 33 Tore erzielt, wobei die Kämpfe in Gleiwitz und Wien mit je acht Toren an erster Stelle stehen. Auch hinsichtlich des Besuchs wurden alle Erwartungen übertroffen. 60 000 kamen ins Berliner Olympia-Stadion und in Köln und Gelsenkirchen zählte man je 30 000 Besucher. Wien, Hannover und Gleiwitz brachten auch noch zwischen 10 000 und 20 000 Besucher auf die Beine, so daß eine Gesamtzahl von 165 000 Besuchern herauskommt.
An den ersten Spielen waren alle vier Gau- gruppen beteiligt. In der Gruppe 1 erlebten 60 000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion ein 3:3 (2:2) zwischen dem Hamburger SV. und Blau- weiß Berlin. Dabei zeigte der Nordmarkmeister die bessere Haltung, aber er hatte das Pech, von der achten Minute ab mit zehn Spielern spielen zu müfrm. In Hannover gab es insofern eine lieber» raschung, als dem V f L. Osnabrück, dem Be- zwinger des deutschen Meisters Hannover 96, gegen den kampfkräftigen Ostpreußenmeister Hindenburg Allen st ein nur ein 0:0 gelang. Das ist ein großer Erfolg für die Soldaten!
In der unterteilten Gruppe 2 gab es nur die Begegnung zwischen dem Mittelrheinmeister SpDgg. Köln-Sülz 07 und Fortuna Düsseldorf, dem Meister des Gaues Niederrhein. Die Düsseldorfer lieferten die bessere Partie und siegten vor 30 000 Zuschauern 3:1 (2:0).
In der Gruppe 3 hatte der große Favorit A d - mira Wien einen glänzenden Start. Er schlug Württembergs sehr hoch eingeschätzte Meisterelf, die Stuttgarter Kickers, mit Praterstadion mit 6:2 (3:1), also einem recht überzeugendem Ergebnis. Der Admira-Sturm, vor allem der Flügel Vogl-Hahnemann, war unwiderstehlich.
In der Gruppe 4 traten alle Mannschaften auf den Plan. Schalke 04, der deutsche Altmeister, hatte in der Gelsenkirchner Glückauf-Kampfbahn wenig Mühe, gegen den Hessischen Meister SC. 0 3 Kassel zu einem 6:1 (2:0)-Sieg zu kommen, wobei erwähnt werden muß, daß die Kasseler die zweite Halbzeit nur mit zehn Spielern bestreiten konnten. In Gleiwitz gewann der Schlesienmeister V f R. Gleiwitz mit 5:3 (2:1) gegen den im Sturm zu unentschlossenen Südwestmeister W o r m a t i a Worms, der im Feld zeitweise klar überlegen spielte.
Die nächsten Begegnungen.
Nachdem am Wochenende nun auch die beiden noch ausstehenden Gaumeister, 1. FC. 05 Schweinfurt in Bayern und der Dresdner SC. in Sachsen, ermittelt wurden, können am Karfreitag und Öfter» onntag die Gruppenspiele um die deutsche Meister- chaft programmäßig ihren Fortgang nehmen. Es inden folgende Spielq statt:
Gruppe 2a : Viktoria Stolp —SpDgg. Köln- Sülz 07 (7.).
Gruppe 2b: Warnsdorfer FK. — Dresdner SC. (7.). 1. FC. 05 Schweinsfurt — Warnsdorfer FK. (9.).
Gruppe 3: SD.05 Dessau — DfR. Mannheim.
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