Ausgabe 
3.4.1939
 
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booten, Minensuchern, Geleit- und Räumbooten

Der erste Großadmiral des Dritten Reichs

Am

Hauptmann von Moreau tödlich abgestürzt.

geeinten Großöeutschlands mit einer achtunggebie­tenden Flotte auch auf den Weltmeeren zur Geltung bringt.

v uhu iiHiijuuig oewies, oaß Der iunue öer Versailler Diktatmächte, Deutschlands Seewelir zu erdrosseln, aus die Dauer ohnmächtig geblieben ist, begeht einer der hervorragendsten Mttschöpfer der neuen Kriegsmarine und ihr Oberbefehlshaber, Generaladmiral Dr. ti. c. Raeder, das Jubiläum feiner 45jährigen Zugehörigkeit zur deutschen Kriegsflotte. Er sah die alte ruhmreiche Kriegs­flotte des kaiserlichen Deutschland im Kampf gegen England, er erlebte den Zusammenbruch, er nahm unter den Systemregierungen den Kampf für eine- neue deutsche Flotte auf, er hat unter dem Führer das, was er damals trotz tausend Widerständen nicht losließ, mitvollenden dürfen: Den Ausbau unserer Wehr zur See. Fürwahr, ein Leben, das nur dem Daterlande gewidmet war und ist, das unbekümmert um alle tagespolitischen Ereignisse nur ein Ziel im Auge hatte: dem Vater­land die Sicherung zur See zu verschaffen und für sie selbstlos zu wirken.

An dem Tage, da in Wilhelmshaven ein neues Großschlachtschiff der deutschen Kriegsmarine vom

Oer Gtapellauf des SchlachtschiffesTirpitz"

Wilhelmshaven, 1. April. (DRV.) Der Führer hat dem Oberbefehlshaber der Kriegs­marine, Generaladmiral Dr. h. c. Ra eder, in Anerkennung seiner Verdienste um den Ausbau der Kriegsmarine zum Großadmiral beför-

*

Der Führer hat den Eltern des abgestürzten Elegerhauptmanns von Moreau telegraphisch sein Beileid ausgesprochen. 1

Großadmiral Raeder mit dem Großadmiralstab bei der Kundgebung in Wilhelmshaven. (Scherl-Bilderdienst-M.)

d e r t. Der Führer sprach die Beförderung an Bord des SchlachtschiffesScharnhorst" persönlich aus. Er gedachte dabei der Tatsache, daß der Großadmiral vor nunmehr 45 Jahren in die Marine ein getreten sei und seit 10^ Jahren den Aus­bau der , früheren Reichsmarine und heutigen Kriegsmarine Großdeutschlands geleitet habe. Er dankte dem Großadmiral für seine hingebende Ar­beit beim Aufbau der deutschen Wehrmacht zur See und überreichte ihm sodann zusammen mit der Be­förderungsurkunde und einem Handschreiben den

auch weiterhin in voller Gesundheit an der Spitze der Kriegsmarine den Aufbau einer Großdeutsch­land würdigen Flotte durchführen können und mir als mein Berater und Mitarbeiter noch lange er­halten bleiben.

Adolf Hitlers

Hüter der deutschen Flotte.

Die Taufe.

Rach der Rede gab die Tochter des Großadmirals von Tirpitz, Frau von Hafsell, dem Schiff den NamenTirpitz". Klar hallen die Worte über den weiten Platz:Auf Befehl des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht taufe ich dich auf den NamenTirpitz". Klirrend zerschellt die Flasche am Bug. Das Bild mit dem Namen Tirpitz" wird sichtbar, und langsam gleitet der gewaltige Schiffskörper in sein Element. Im An­schluß an den Stapellauf besichtigte der Führer da.s Hafenneubaugelände in Wilhelms­haven und begab sich dann auf dem Wasserwege vorbei an den im Hafen paradierenden Schiffen zum SchlachtschiffScharnhorst". In der Offi­ziersmesse des Schlachtschiffes gab der Führer aus Anlaß des Stapellaufes ein Frühstück. Hieran nahmen außer dem Großadmiral und einem Teil der aktiven Offiziere der Kriegsmarine zahlreiche aus der Kriegs- und Vorkriegszeit bekannte inaktive Admirale und Seeoffiziere teil. Weiter waren ge­laden Angehörige der Familie Tirpitz, die Ober­befehlshaber der Wehrmachtsteile, einige führende Persönlichkeiten der Umgebung des Führers, der Partei und der Stadtverwaltung.

Wilhelmshaven, 1. April. (DNB.) Am Samstagvormittog lief auf der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven das SchlachtschiffTirpitz" vom Stapel. Der Führer traf am Samstag punkt 11 Uhr zur Teilnahme am Stapellauf auf dem Hauptbahnhof Wilhelmshaven ein. Unter dem brausenden Jubel der zu Tausenden den Bahnhofs­vorplatz umsäumenden Wilhelmshavener Volksge­nossen schritt der Führer die Front der Ehren­kompanie ab und trat darauf die Fahrt im Kraft­magen durch ein ununterbrochenes, dichtes Spalier ihm unaufhörlich zujubelnder Menschenmassen zum Werftgelände an. Die Wagenkolonne des Führers ist zehn Minuten nach 11 Uhr auf dem Werft­gelände eingetroffen. Das ganze Gelände ist von einer kaum übersehbaren Meüschenmenge angefüllt. Der Führer schreitet in Begleitung des Ober­befehlshabers der Kriegsmarine, Generaladmiral Dr. h. c. Raeder, des Kommandierenden Admi­rals der Marinestation der Nordsee, Admiral Saalwächter, des Oberwerftdirektors Vize­admiral von Nordeck und des Festungskomman- Hanten Konteradmiral Fänger die Front der Ehrenkompanie der 2. Marineartillerie-Abteilung ab, um dann den Invaliden und den Mitgliedern der Kriegsmarine-Gefolgschaft, die mehr als 40 Jahre hindurch ihre Pflicht erfüllt haben, seinen besonde­ren Gruß zu entbieten. Auf dem Wege zur Tauf- konzel besichtigt der Führet ein Modell'des Schlacht­schiffes, an dem die technischen Vorführungen des Stapellaufes gezeigt werden. Mit seiner engsten Begleitung schreitet dann der Führer die hohen Treppen hinauf zur Taufkanzel, wo neben dem Führer folgende Persönlichkeiten Platz gefun­den haben: der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Dr. h. c. Raeder, Vizeadmiral Z V. Staatsrat von T r o t h a, die Taufpatin Frau von Hassel, die Tochter des Großadmirals von Tirpitz und Gattin des ehem. deutschen Botschafters in Rom, der Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Ge­neraloberst von Brauchitfch, der Vertreter des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Generalinspekteur der Luftwaffe Generaloberst Milch, der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Keitel, der Reichsführer ff Himmler, Reichs- Minister Dr. Lammers und Reichsstatthalter Gauleiter R ö o e r.

Die Taufrede.

Aber auch bei den nachfolgenden Bauten dürften dieselben Grundsätze Pate gestanden haben. Da sind^dre schweren Kreuzer zu 10 0001Blü­cher ,Admiral Hipper",Prinz Eugen",Seyd- litz" undM", teilweise bald fertig, die Schlacht- f ch i i f eScharnhorst" undGneisenau" zu 26 000 t und jetzt die mitBismarck" undTirp'tz" begonnene Reihe zu 35 000 t mit 38-cm-Geschützen. Äschere Angaben über Geschwindigkeit, Maschinen- stärke, Panzerung u. ä. sind nicht für die Oeffent- lichkeit (werden allerdings unter den Vertrags­mächten ausgetauscht). Aber alles spricht dafür, daß bei ihnen nichts an Qualität und Widerstands­kraft versäumt wurde, etwa zugunsten einer über­

triebenen Bewaffnung. Das Größenmaß von 35 000 t entspricht den Vereinbarungen des Flotten­oertrags, wurde allerdings inzwischen durch Er­klärung der englischen und amerikanischen Regie­rung auf 45 0001 erweitert, so daß der neue Äuf- rüstungsimpuls bei diesen Mächten zu suchen ist. Frankreich, Italien und Deutschland blieben bisher bei dem vereinbarten Maß, England ging über zu 40 000 t und Amerika zu 45 000 t.

Die Reihen der deutschen Flotte beginnen sich wieder zu füllen. Neben den genannten Schiften und Schiffsklassen stehen die Neubauten von zwei Flugzeugträgern und eine täglich wachsende Liste von Zerstörern, Torpedoboote, Schnell-

Vizeadmiral z. V. Staatsrat v. Trotha, der 'm Weltkrieg Chef des Stabes der Hochseeflotte unter Admiral Scheer war, und der als Leiter des Neichsbundes deutscher Seegeltung an dem Wieder­aufbau der Flotte mitgearbeitet hat, ergreift nun­mehr das Wort zur Taufrede, in der er sagte: Unsere Wehrmacht an Land ist das Fundament, auf dem die Freiheit des geeinten deutschen Volkes ruht, aber von dieser Einheit unseres Volkstums müssen und wollen wir willensstark auch üb e«r den 0 Z e a n hinaus Zeugnis ablegen. Wenn nun dieses Meisterwerk des Schiffbaues sich dem Welt­meer vermählt, dann klingt aus dem Rauschen der aufgewühlten See zurück der Gruß der vielen Tau­sende, dieaufhoherSee ihr Lebenopfer­be reit her gab en im heiligen Glauben an die Zukunft unseres Volkes. Mit ihnen werden leben- Olg'öie Geister der unvergeßlichen Lehrmeister der Flottenfuhrung, der Großadmiral Koester und Prinz Heinrich, des Artillerielehrmeisters -£ b o m ] e n und des zähen Torpedobootsführers 9 e *?e b's zu all den Helden des Weltkrieges unter der Führung des Grafen Spee und im Kampf unter Scheer und Hipper und unter dem Flandern-Löwen. Es wird aber auch lebendig der Geist des Mannes, dessen Name dieses stolze Schiff aui Befehl des Führers tragen soll: Tirpitz das hohe Verdienst des Großadmirals die alte kaiserliche Manne aus dem enggesteckten Ge­sichtskreis treuer, schlichter seemännischer Dienstauf- fassung in die Entwicklung weltbestimmender Flot- tengesetze hlneingeführt zu haben. Von der ihm in jungen Jahren in die Hand gegebenen neu erstehen­den Torpedobootswaffe ausgehend, hat er eine der neuen Zeit gerecht werdende technische Seemanns- schaft geformt. In entscheidende Stellen berufen verstand er es, taktisches Handeln und strategisches Denken m dem Offizierskorps der kaiserlichen M a - bringen^ ungewöhnlich hoher Entwicklung zu

Als ihm seinerzeit die volle Verantwortung für den Aufbau einer deutschen Flotte übertragen wurde, hat er m meisterhaftem Kampf gegen den Parlamentarismus, dem jeder Schritt vorwärts ab- gerungen werden mußte, den Reichstag gezwungen w h fC gesetzmäßig festzulegen. Rastlos in der Mitte dieses ungeheuren Wirkungsfeldes stehend verlangte fern Fuhlen und Denken für die Flotte öie größtmögliche Lösung von der Küste und als Kern des Ganzen die zum Hochseekampf bereiten Geschwader. Sein politisches Schaffen war dabei von dem Willen beftimmt, dem Deutschtum seinen Platz zwischen den Weltvölkern zu sichern, im Dienst der vorwärtsdrängenden Friedenskraft unseres Vol­kes sich durchzusetzen gegen den Neid und die Miß­gunst der großen Mächte der Welt. Ihm war dabei suhrender Gedanke, daß das Recht eines freien Volkes und auch der ft riebe nur durch Macht errungen und ge- D.chert werden kann. So wuchs, allen Schwierig­keiten zum Trotz, unter der unermüdlichen Arbeit des Großadmirals von Tirpitz, eine organisch auf- gebaute und regelmäßig sich ergänzende Flotte her­an, die mit der überlegenen Durchbildung unserer braven Besatzungen in allen Waffen auch gegenüber der erdrückenden Uebermacht unserer Gegner sich x sieghaft behauptete. 1 ;

Ein tragisches Geschick hat es verhindert, daß der Großadmiral dies einzigartige Machtinstrument mit dem er seinem Volke den Frieden hatte sichern wol- len, nicht führend in die Hand bekam, als die Brand­fackel des Weltkrieges zwischen die Völker geworfen war. In dem ungeheuren Ringen um das Schicksal des deutschen Volkes wagte es eine kurzsichtige po­litische Leitung des Reiches nicht, den Kampfwlllen diese Lebenskraft der Flotte, zum entscheidenden Einsatz zu bringen. Als aber unsere Flotte, geführt

Die äußeren Etappen dieses Lebensweges sind schnell umrissen. Erich Raeder wurde am 24. April 1876 in Wandsbeck geboren, trat vor 45 Jahren in die Kriegsmarine ein, wurde 1896 Offizier, be­suchte die Marineakademie, war Schriftleiter der Marinerundschau" und desNauticus", dann Navigationsoffizier der KaisernachtHohenzollern", wurde 1911 Korvettenkapitän und nahm als Stabschef des Admirals Hipper und 1. Admiral- ftabsüffiger auf den SchlachtkreuzernSeydlitz", Lützow" undHindenburg" am Seekrieg teil. Die Kreuzerschlacht auf der Doggerbank und die Skagerrakschlacht sahen ihn in wichtigen Funktio­nen. Von Januar bis Oktober 1918 war Raeder Kommandant des KreuzersKöln", verfaßte zwei Bände über denKreuzerkrieg in den ausländi- Ichen Gewässern", wurde 1925 Chef der Manne- station der Ostsee und am 1. Oktober 1928 als Nachfolger Zenkers Admiral und Chef der Ma- rineleitung bzw. Oberbefehlshaber der Kriegs­marine. Am 20. April 1936 wurde er vom Führer mit dem Titel Generaladmiral ausgezeichnet.

Raeders großes Werk ist es gewesen, sofort nach dem Kriege aus den Resten der deutschen Flotte ein Instrument zu schaffen, das geeignet war, wenigstens die heimatlichen Küsten vor einem Ueberfall zu schützen. Die technische Weiterentwick­lung der Reichsmarine unter dem Versailler Diktat wurde durch den Bau desTaschenpanzerschiftes" derDeutschland"-Klasse unter seiner Führung be­gonnen, die im In- und Ausland so viel Staub aufwirbelte und ihm die nicht ganz neidlose An­erkennung der fremden Fachleute einbrachte. Mit heißer Liede war der temperamentvolle Führer der deutschen Flotte unablässig am Werk, um die Fesseln zu brechen, die der wehrunwillige Mar­xismus um Deutschland schlingen wollte. Er machte dieblauen Jungs" wieder volkstümlich, er han­delte nach seinem Leitspruch.-Disziplin und Ka­meradschaft sind die Grundlagen jeder Leistung". Und freudig stellte er seine Marine unter die Lei­tung des Führers, der es dem Hüter der Flotte ermöglichte, Deutschlands Waffe zur See wieder blank und scharf zu gestalten.

Großadmiralsstab, der die Inschrift trägt: Dem ersten Großadmiral des Dritten Reiches. Adolf Hitler."

Der .Oberbefehlshaber der Kriegsmarine dankte dem Führer für die ihm zuteil gewordene Ehrung und brachte zum Ausdruck, daß er in der Beförde­rung zum Großadmiral weniger eine persönliche Auszeichnung sehe, als vielmehr eine Anerkennung für die Leistungen des ihm unterstellten Teiles der deutschen Wehrmacht. Der Großadmiral versicherte dem Führer, daß die Kriegsmarine^ auch weiterhin mtt höchster Einsatzbereitschaft alle ihr gestellten Aufgaben lösen werde. Zur Beförderung auf der Schanze des SchlachtschiffesScharnhorst" waren | sämtliche Admirale der Kriegsmarine, alle Ver­bandsführer und Kommandanten angetreten.

Das Handschreiben.

Das Handschreiben des Führers hat folgenden Wortlaut: a

..Mein lieber Generaladmiral Paeder!

Sie begehen in diesen Tagen Ihr 45jähriges Dienstiubilaum. In Ihrer langen Dienstzeit waren Sie tätiger Zeuge einer der bedeutendsten Epochen deutscher Geschichte. Sie erlebten den Aufbau der machtvollen Vorkriegsflotte unter Ihrem großen Köpfer. Sie leiteten den Einsatz dieses Instrumen­tes deutscher Seegeltung in großer Zeit an der eeite eines hervorragenden Flottenführers und hielten in der Zeit des Niederganges mit aller Kraft am Gedanken deutscher Seegeltung fest. Seit zehn- emhalb Jahren sind Sie der Führer der deutschen Wehrmacht zur See, die den stempel Ihrer Persönlichkeit trägt. Am heutigen Tage erhält die Kriegsmarine durch den Stapel- lauf des vierten Schlachtschiffes, das den Namen des Schöpfers der ersten deutschen Hochseeflotte trägt, wieder emen machtvollen Zuwachs. Ich nehme den Stapel­lauf des SchlachtschiffesTirpitz" zum Anlaß, Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung für Ihre hingebende und zielbewußte Arbeit sichtbar zum Ausdruck zu bringen. Ich befördere Sie mit dem heutigen Tage zum G r o ß a d m i r a l k Mit dieser Beförderung verbinde ich meine Herz- Uchsien Wünsche zu Ihrem 45jährigen Dienst- lubilaum und spreche die Hoffnung aus, daß Sie

von der verantwortungsfreudigen Entschlußkraft des Admirals Scheer nach der Skagerrak-Schlacht im stolzen Gefühl, vor dem deutschen Volk ihre Pflicht erfüllt zu haben, vor Wilhelmshaven ankerte, da war nächst der Meldung an den Obersten Kriegs­herrn das erste Telegramm des Admirals Scheer ein Dank an den Großadmiral von Tir­pitz, der diese kampferprobte Flotte geschmie - d e t hatte. So ist der Name des Großadmirals un­lösbar mit der deutschen Flotte verbunden. Sein ganzes Leben war ein Bekenntnis zum Gedanken deutscher See- und Weltgeltung. Sein schaffender, weitvorausblickender und nimmermüder Geist war über alle Geschehnisse hinweg Wegbereiter des Deutschtums, denn die wahre Freiheit des einigen Deutschtums ist nicht denkbar, ohne daß es die in­nere Verbundenheit mit dem Weltmeer gefunden hat.

Nun wird durch den hochherzigen Entschluß des Führers der Name Tirpitz durch dieses Schlacht­schiff mit der prachtvoll emporsteigenden Kriegs­marine des Dritten Reiches, die die Entschlußkraft des Führers mit weitschauendem Blick dem deutschen Volk zum Geschenk gemacht hat, auf das engste ver­bunden. Möge über den Fahrten dieses stolzen Kampfschiffes immer öer Wahlspruch des Großad­mirals richtungweisend stehen: Ziel erkannt, Kraft gespannt! Wir aber danken dem Führer in dieser bedeutungsvollen Stunde aus tiefstem Herzen, daß er die von ihm festgefügte Kraft des

Freitagnachmittag ist Hauptmann Freiherr von Moreau während eines Erprobungsfluges tödlich ab gestürzt. Moreaus Name ist dem deutschen Volke und über die deutschen Grenzen hinaus im vergangenen Jahre bekanntgeworden da er dort zur Besatzung Focke-Wulf-FlugzeugesCon- d o r" gehörte, das den ersten Ozeanflug Berlin Neuyork und zurück durchgeführt hat. Freiherr von Moreau, ein im Krieg und Frieden besonders be- wahrter Offizier, hat auch als Flugzeugführer an öem Rekordflug desselben Flugzeuges von Berlin nach Tokio teilgenommen und hiermit dazu beige­tragen indem er vier internationale Rekorde er­rang die wiedergewonnene deutsche Luftgeltung im Auslande zu beweisen.

nebst zahlreichen Begleit- und Spezialschiffen und den Booten der großdeutschen Donauflottille, vor allem aber eine starke Flotte von Untersee­booten, für deren Zahl und Menge sich Deutsch­land die Freiheit ausbedungen hat, bis zur Stärke des englischen Bestandes zu gehen. Diese Flotte ist erfüllt vom harten Willen des Dritten Reichs, sein eigenes Schicksal zu meistern", von den Lcb- ren der Vergangenheit und dem Glauben an die Zukunft, dem sie mit allen Kräften dient. Dem _________

SchlachtschiffTirpitz" allezeit glückliche Fahrt!' Stapel lief und sinnfällig bewies, daß der Wille und, wie der Seemann sagt:Wasser unter öemn'~r " ' - ... -

Kiel!"

2)a§ SchlachistW «TirpLtz" beim Stgpellgust » (ScherPBilderöiensPM.)