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booten, Minensuchern, Geleit- und Räumbooten
Der erste Großadmiral des Dritten Reichs
Am
Hauptmann von Moreau tödlich abgestürzt.
geeinten Großöeutschlands mit einer achtunggebietenden Flotte auch auf den Weltmeeren zur Geltung bringt.
v uhu iiHiijuuig oewies, oaß Der iunue öer Versailler Diktatmächte, Deutschlands Seewelir zu erdrosseln, aus die Dauer ohnmächtig geblieben ist, begeht einer der hervorragendsten Mttschöpfer der neuen Kriegsmarine und ihr Oberbefehlshaber, Generaladmiral Dr. ti. c. Raeder, das Jubiläum feiner 45jährigen Zugehörigkeit zur deutschen Kriegsflotte. Er sah die alte ruhmreiche Kriegsflotte des kaiserlichen Deutschland im Kampf gegen England, er erlebte den Zusammenbruch, er nahm unter den Systemregierungen den Kampf für eine- neue deutsche Flotte auf, er hat unter dem Führer das, was er damals trotz tausend Widerständen nicht losließ, mitvollenden dürfen: Den Ausbau unserer Wehr zur See. Fürwahr, ein Leben, das nur dem Daterlande gewidmet war und ist, das unbekümmert um alle tagespolitischen Ereignisse nur ein Ziel im Auge hatte: dem Vaterland die Sicherung zur See zu verschaffen und für sie selbstlos zu wirken.
An dem Tage, da in Wilhelmshaven ein neues Großschlachtschiff der deutschen Kriegsmarine vom
Oer Gtapellauf des Schlachtschiffes „Tirpitz"
Wilhelmshaven, 1. April. (DRV.) Der Führer hat dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Generaladmiral Dr. h. c. Ra eder, in Anerkennung seiner Verdienste um den Ausbau der Kriegsmarine zum Großadmiral beför-
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Der Führer hat den Eltern des abgestürzten Elegerhauptmanns von Moreau telegraphisch sein Beileid ausgesprochen. 1
Großadmiral Raeder mit dem Großadmiralstab bei der Kundgebung in Wilhelmshaven. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
d e r t. Der Führer sprach die Beförderung an Bord des Schlachtschiffes „Scharnhorst" persönlich aus. Er gedachte dabei der Tatsache, daß der Großadmiral vor nunmehr 45 Jahren in die Marine ein getreten sei und seit 10^ Jahren den Ausbau der , früheren Reichsmarine und heutigen Kriegsmarine Großdeutschlands geleitet habe. Er dankte dem Großadmiral für seine hingebende Arbeit beim Aufbau der deutschen Wehrmacht zur See und überreichte ihm sodann zusammen mit der Beförderungsurkunde und einem Handschreiben den
auch weiterhin in voller Gesundheit an der Spitze der Kriegsmarine den Aufbau einer Großdeutschland würdigen Flotte durchführen können und mir als mein Berater und Mitarbeiter noch lange erhalten bleiben.
Adolf Hitlers
Hüter der deutschen Flotte.
Die Taufe.
Rach der Rede gab die Tochter des Großadmirals von Tirpitz, Frau von Hafsell, dem Schiff den Namen „Tirpitz". Klar hallen die Worte über den weiten Platz: „Auf Befehl des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht taufe ich dich auf den Namen „Tirpitz". Klirrend zerschellt die Flasche am Bug. Das Bild mit dem Namen „Tirpitz" wird sichtbar, und langsam gleitet der gewaltige Schiffskörper in sein Element. Im Anschluß an den Stapellauf besichtigte der Führer da.s Hafenneubaugelände in Wilhelmshaven und begab sich dann auf dem Wasserwege vorbei an den im Hafen paradierenden Schiffen zum Schlachtschiff „Scharnhorst". In der Offiziersmesse des Schlachtschiffes gab der Führer aus Anlaß des Stapellaufes ein Frühstück. Hieran nahmen außer dem Großadmiral und einem Teil der aktiven Offiziere der Kriegsmarine zahlreiche aus der Kriegs- und Vorkriegszeit bekannte inaktive Admirale und Seeoffiziere teil. Weiter waren geladen Angehörige der Familie Tirpitz, die Oberbefehlshaber der Wehrmachtsteile, einige führende Persönlichkeiten der Umgebung des Führers, der Partei und der Stadtverwaltung.
Wilhelmshaven, 1. April. (DNB.) Am Samstagvormittog lief auf der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven das Schlachtschiff „Tirpitz" vom Stapel. Der Führer traf am Samstag punkt 11 Uhr zur Teilnahme am Stapellauf auf dem Hauptbahnhof Wilhelmshaven ein. Unter dem brausenden Jubel der zu Tausenden den Bahnhofsvorplatz umsäumenden Wilhelmshavener Volksgenossen schritt der Führer die Front der Ehrenkompanie ab und trat darauf die Fahrt im Kraftmagen durch ein ununterbrochenes, dichtes Spalier ihm unaufhörlich zujubelnder Menschenmassen zum Werftgelände an. Die Wagenkolonne des Führers ist zehn Minuten nach 11 Uhr auf dem Werftgelände eingetroffen. Das ganze Gelände ist von einer kaum übersehbaren Meüschenmenge angefüllt. Der Führer schreitet in Begleitung des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Generaladmiral Dr. h. c. Raeder, des Kommandierenden Admirals der Marinestation der Nordsee, Admiral Saalwächter, des Oberwerftdirektors Vizeadmiral von Nordeck und des Festungskomman- Hanten Konteradmiral Fänger die Front der Ehrenkompanie der 2. Marineartillerie-Abteilung ab, um dann den Invaliden und den Mitgliedern der Kriegsmarine-Gefolgschaft, die mehr als 40 Jahre hindurch ihre Pflicht erfüllt haben, seinen besonderen Gruß zu entbieten. Auf dem Wege zur Tauf- konzel besichtigt der Führet ein Modell'des Schlachtschiffes, an dem die technischen Vorführungen des Stapellaufes gezeigt werden. Mit seiner engsten Begleitung schreitet dann der Führer die hohen Treppen hinauf zur Taufkanzel, wo neben dem Führer folgende Persönlichkeiten Platz gefunden haben: der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Dr. h. c. Raeder, Vizeadmiral Z V. Staatsrat von T r o t h a, die Taufpatin Frau von Hassel, die Tochter des Großadmirals von Tirpitz und Gattin des ehem. deutschen Botschafters in Rom, der Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Generaloberst von Brauchitfch, der Vertreter des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Generalinspekteur der Luftwaffe Generaloberst Milch, der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Keitel, der Reichsführer ff Himmler, Reichs- Minister Dr. Lammers und Reichsstatthalter Gauleiter R ö o e r.
Die Taufrede.
Aber auch bei den nachfolgenden Bauten dürften dieselben Grundsätze Pate gestanden haben. Da sind^dre schweren Kreuzer zu 10 0001 „Blücher , „Admiral Hipper", „Prinz Eugen", „Seyd- litz" und „M", teilweise bald fertig, die Schlacht- f ch i i f e „Scharnhorst" und „Gneisenau" zu 26 000 t und jetzt die mit „Bismarck" und „Tirp'tz" begonnene Reihe zu 35 000 t mit 38-cm-Geschützen. Äschere Angaben über Geschwindigkeit, Maschinen- stärke, Panzerung u. ä. sind nicht für die Oeffent- lichkeit (werden allerdings unter den Vertragsmächten ausgetauscht). Aber alles spricht dafür, daß bei ihnen nichts an Qualität und Widerstandskraft versäumt wurde, etwa zugunsten einer über
triebenen Bewaffnung. Das Größenmaß von 35 000 t entspricht den Vereinbarungen des Flottenoertrags, wurde allerdings inzwischen durch Erklärung der englischen und amerikanischen Regierung auf 45 0001 erweitert, so daß der neue Äuf- rüstungsimpuls bei diesen Mächten zu suchen ist. Frankreich, Italien und Deutschland blieben bisher bei dem vereinbarten Maß, England ging über zu 40 000 t und Amerika zu 45 000 t.
Die Reihen der deutschen Flotte beginnen sich wieder zu füllen. Neben den genannten Schiften und Schiffsklassen stehen die Neubauten von zwei Flugzeugträgern und eine täglich wachsende Liste von Zerstörern, Torpedoboote, Schnell-
Vizeadmiral z. V. Staatsrat v. Trotha, der 'm Weltkrieg Chef des Stabes der Hochseeflotte unter Admiral Scheer war, und der als Leiter des Neichsbundes deutscher Seegeltung an dem Wiederaufbau der Flotte mitgearbeitet hat, ergreift nunmehr das Wort zur Taufrede, in der er sagte: Unsere Wehrmacht an Land ist das Fundament, auf dem die Freiheit des geeinten deutschen Volkes ruht, aber von dieser Einheit unseres Volkstums müssen und wollen wir willensstark auch üb e«r den 0 Z e a n hinaus Zeugnis ablegen. Wenn nun dieses Meisterwerk des Schiffbaues sich dem Weltmeer vermählt, dann klingt aus dem Rauschen der aufgewühlten See zurück der Gruß der vielen Tausende, dieaufhoherSee ihr Lebenopferbe reit her gab en im heiligen Glauben an die Zukunft unseres Volkes. Mit ihnen werden leben- Olg'öie Geister der unvergeßlichen Lehrmeister der Flottenfuhrung, der Großadmiral Koester und Prinz Heinrich, des Artillerielehrmeisters -£ b o m ] e n und des zähen Torpedobootsführers 9 e *?e b's zu all den Helden des Weltkrieges unter der Führung des Grafen Spee und im Kampf unter Scheer und Hipper und unter dem Flandern-Löwen. Es wird aber auch lebendig der Geist des Mannes, dessen Name dieses stolze Schiff aui Befehl des Führers tragen soll: Tirpitz das hohe Verdienst des Großadmirals die alte kaiserliche Manne aus dem enggesteckten Gesichtskreis treuer, schlichter seemännischer Dienstauf- fassung in die Entwicklung weltbestimmender Flot- tengesetze hlneingeführt zu haben. Von der ihm in jungen Jahren in die Hand gegebenen neu erstehenden Torpedobootswaffe ausgehend, hat er eine der neuen Zeit gerecht werdende technische Seemanns- schaft geformt. In entscheidende Stellen berufen verstand er es, taktisches Handeln und strategisches Denken m dem Offizierskorps der kaiserlichen M a - bringen^ ungewöhnlich hoher Entwicklung zu
Als ihm seinerzeit die volle Verantwortung für den Aufbau einer deutschen Flotte übertragen wurde, hat er m meisterhaftem Kampf gegen den Parlamentarismus, dem jeder Schritt vorwärts ab- gerungen werden mußte, den Reichstag gezwungen w h fC gesetzmäßig festzulegen. Rastlos in der Mitte dieses ungeheuren Wirkungsfeldes stehend verlangte fern Fuhlen und Denken für die Flotte öie größtmögliche Lösung von der Küste und als Kern des Ganzen die zum Hochseekampf bereiten Geschwader. Sein politisches Schaffen war dabei von dem Willen beftimmt, dem Deutschtum seinen Platz zwischen den Weltvölkern zu sichern, im Dienst der vorwärtsdrängenden Friedenskraft unseres Volkes sich durchzusetzen gegen den Neid und die Mißgunst der großen Mächte der Welt. Ihm war dabei suhrender Gedanke, daß das Recht eines freien Volkes und auch der ft riebe nur durch Macht errungen und ge- D.chert werden kann. So wuchs, allen Schwierigkeiten zum Trotz, unter der unermüdlichen Arbeit des Großadmirals von Tirpitz, eine organisch auf- gebaute und regelmäßig sich ergänzende Flotte heran, die mit der überlegenen Durchbildung unserer braven Besatzungen in allen Waffen auch gegenüber der erdrückenden Uebermacht unserer Gegner sich x sieghaft behauptete. 1 ;
Ein tragisches Geschick hat es verhindert, daß der Großadmiral dies einzigartige Machtinstrument mit dem er seinem Volke den Frieden hatte sichern wol- len, nicht führend in die Hand bekam, als die Brandfackel des Weltkrieges zwischen die Völker geworfen war. In dem ungeheuren Ringen um das Schicksal des deutschen Volkes wagte es eine kurzsichtige politische Leitung des Reiches nicht, den Kampfwlllen diese Lebenskraft der Flotte, zum entscheidenden Einsatz zu bringen. Als aber unsere Flotte, geführt
Die äußeren Etappen dieses Lebensweges sind schnell umrissen. Erich Raeder wurde am 24. April 1876 in Wandsbeck geboren, trat vor 45 Jahren in die Kriegsmarine ein, wurde 1896 Offizier, besuchte die Marineakademie, war Schriftleiter der „Marinerundschau" und des „Nauticus", dann Navigationsoffizier der Kaisernacht „Hohenzollern", wurde 1911 Korvettenkapitän und nahm als Stabschef des Admirals Hipper und 1. Admiral- ftabsüffiger auf den Schlachtkreuzern „Seydlitz", „Lützow" und „Hindenburg" am Seekrieg teil. Die Kreuzerschlacht auf der Doggerbank und die Skagerrakschlacht sahen ihn in wichtigen Funktionen. Von Januar bis Oktober 1918 war Raeder Kommandant des Kreuzers „Köln", verfaßte zwei Bände über den „Kreuzerkrieg in den ausländi- Ichen Gewässern", wurde 1925 Chef der Manne- station der Ostsee und am 1. Oktober 1928 als Nachfolger Zenkers Admiral und Chef der Ma- rineleitung bzw. Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Am 20. April 1936 wurde er vom Führer mit dem Titel Generaladmiral ausgezeichnet.
Raeders großes Werk ist es gewesen, sofort nach dem Kriege aus den Resten der deutschen Flotte ein Instrument zu schaffen, das geeignet war, wenigstens die heimatlichen Küsten vor einem Ueberfall zu schützen. Die technische Weiterentwicklung der Reichsmarine unter dem Versailler Diktat wurde durch den Bau des „Taschenpanzerschiftes" der „Deutschland"-Klasse unter seiner Führung begonnen, die im In- und Ausland so viel Staub aufwirbelte und ihm die nicht ganz neidlose Anerkennung der fremden Fachleute einbrachte. Mit heißer Liede war der temperamentvolle Führer der deutschen Flotte unablässig am Werk, um die Fesseln zu brechen, die der wehrunwillige Marxismus um Deutschland schlingen wollte. Er machte die „blauen Jungs" wieder volkstümlich, er handelte nach seinem Leitspruch.- „Disziplin und Kameradschaft sind die Grundlagen jeder Leistung". Und freudig stellte er seine Marine unter die Leitung des Führers, der es dem Hüter der Flotte ermöglichte, Deutschlands Waffe zur See wieder blank und scharf zu gestalten.
Großadmiralsstab, der die Inschrift trägt: „Dem ersten Großadmiral des Dritten Reiches. Adolf Hitler."
Der .Oberbefehlshaber der Kriegsmarine dankte dem Führer für die ihm zuteil gewordene Ehrung und brachte zum Ausdruck, daß er in der Beförderung zum Großadmiral weniger eine persönliche Auszeichnung sehe, als vielmehr eine Anerkennung für die Leistungen des ihm unterstellten Teiles der deutschen Wehrmacht. Der Großadmiral versicherte dem Führer, daß die Kriegsmarine^ auch weiterhin mtt höchster Einsatzbereitschaft alle ihr gestellten Aufgaben lösen werde. Zur Beförderung auf der Schanze des Schlachtschiffes „Scharnhorst" waren | sämtliche Admirale der Kriegsmarine, alle Verbandsführer und Kommandanten angetreten.
Das Handschreiben.
Das Handschreiben des Führers hat folgenden Wortlaut: a
..Mein lieber Generaladmiral Paeder!
Sie begehen in diesen Tagen Ihr 45jähriges Dienstiubilaum. In Ihrer langen Dienstzeit waren Sie tätiger Zeuge einer der bedeutendsten Epochen deutscher Geschichte. Sie erlebten den Aufbau der machtvollen Vorkriegsflotte unter Ihrem großen Köpfer. Sie leiteten den Einsatz dieses Instrumentes deutscher Seegeltung in großer Zeit an der eeite eines hervorragenden Flottenführers und hielten in der Zeit des Niederganges mit aller Kraft am Gedanken deutscher Seegeltung fest. Seit zehn- emhalb Jahren sind Sie der Führer der deutschen Wehrmacht zur See, die den stempel Ihrer Persönlichkeit trägt. Am heutigen Tage erhält die Kriegsmarine durch den Stapel- lauf des vierten Schlachtschiffes, das den Namen des Schöpfers der ersten deutschen Hochseeflotte trägt, wieder emen machtvollen Zuwachs. Ich nehme den Stapellauf des Schlachtschiffes „Tirpitz" zum Anlaß, Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung für Ihre hingebende und zielbewußte Arbeit sichtbar zum Ausdruck zu bringen. Ich befördere Sie mit dem heutigen Tage zum G r o ß a d m i r a l k Mit dieser Beförderung verbinde ich meine Herz- Uchsien Wünsche zu Ihrem 45jährigen Dienst- lubilaum und spreche die Hoffnung aus, daß Sie
von der verantwortungsfreudigen Entschlußkraft des Admirals Scheer nach der Skagerrak-Schlacht im stolzen Gefühl, vor dem deutschen Volk ihre Pflicht erfüllt zu haben, vor Wilhelmshaven ankerte, da war nächst der Meldung an den Obersten Kriegsherrn das erste Telegramm des Admirals Scheer ein Dank an den Großadmiral von Tirpitz, der diese kampferprobte Flotte geschmie - d e t hatte. So ist der Name des Großadmirals unlösbar mit der deutschen Flotte verbunden. Sein ganzes Leben war ein Bekenntnis zum Gedanken deutscher See- und Weltgeltung. Sein schaffender, weitvorausblickender und nimmermüder Geist war über alle Geschehnisse hinweg Wegbereiter des Deutschtums, denn die wahre Freiheit des einigen Deutschtums ist nicht denkbar, ohne daß es die innere Verbundenheit mit dem Weltmeer gefunden hat.
Nun wird durch den hochherzigen Entschluß des Führers der Name Tirpitz durch dieses Schlachtschiff mit der prachtvoll emporsteigenden Kriegsmarine des Dritten Reiches, die die Entschlußkraft des Führers mit weitschauendem Blick dem deutschen Volk zum Geschenk gemacht hat, auf das engste verbunden. Möge über den Fahrten dieses stolzen Kampfschiffes immer öer Wahlspruch des Großadmirals richtungweisend stehen: Ziel erkannt, Kraft gespannt! Wir aber danken dem Führer in dieser bedeutungsvollen Stunde aus tiefstem Herzen, daß er die von ihm festgefügte Kraft des
Freitagnachmittag ist Hauptmann Freiherr von Moreau während eines Erprobungsfluges tödlich ab gestürzt. Moreaus Name ist dem deutschen Volke und über die deutschen Grenzen hinaus im vergangenen Jahre bekanntgeworden da er dort zur Besatzung Focke-Wulf-Flugzeuges „Con- d o r" gehörte, das den ersten Ozeanflug Berlin— Neuyork und zurück durchgeführt hat. Freiherr von Moreau, ein im Krieg und Frieden besonders be- wahrter Offizier, hat auch als Flugzeugführer an öem Rekordflug desselben Flugzeuges von Berlin nach Tokio teilgenommen und hiermit dazu beigetragen — indem er vier internationale Rekorde errang — die wiedergewonnene deutsche Luftgeltung im Auslande zu beweisen.
nebst zahlreichen Begleit- und Spezialschiffen und den Booten der großdeutschen Donauflottille, vor allem aber eine starke Flotte von Unterseebooten, für deren Zahl und Menge sich Deutschland die Freiheit ausbedungen hat, bis zur Stärke des englischen Bestandes zu gehen. Diese Flotte ist erfüllt vom harten Willen des Dritten Reichs, „sein eigenes Schicksal zu meistern", von den Lcb- ren der Vergangenheit und dem Glauben an die Zukunft, dem sie mit allen Kräften dient. Dem _________
Schlachtschiff „Tirpitz" allezeit glückliche Fahrt!' Stapel lief und sinnfällig bewies, daß der Wille und, wie der Seemann sagt: „Wasser unter öem ‘n'~r " ' - ... -
Kiel!"
2)a§ SchlachistW «TirpLtz" beim Stgpellgust » (ScherPBilderöiensPM.)


