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li(ontag,ä.2lpril 1959
189. Jahrgang
Nr. 79 Erstes Slan
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
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DesWrersAntlvort an dieLmkreisungspolitiker
Oer Führer spricht in Wilhelmshaven
Am Nachmittag unternahm der Führer eine
Entspannung bieten werden. Das schöne Wetter unb Fahrt nach H e l goland , wo ihm von der
Die Urlauber sind des höchsten Lobes voll über die wunderbare Ausstattung und Einrichtung des Schiffes, das in seiner geschmackvollen Gediegenheit und praktischen Zweckmäßigkeit, in seiner Geräumigkeit und Bequemlichkeit wirklich eine schlechthin nicht mehr zu überbietende Spitzenleistung darstellt. Mit großem Eifer studieren die KdF.-Fahrer die zahlreichen Gesellschafts- und Unterhaltungsräume und die verschiedenen Decks, die nun in Zukunft noch vielen Zehntausenden und Hunderttausenden deutscher Volksgenossen Erholung und
die echte fröhliche KdF.-Stimmung tun ein übriges, um aus dieser Fahrt eine wunderbare Fahrt der Freude zu machen, die ihre schönste Weihe durch
Bevölkerung der kleinen Norbseemsel im festlich geschmückten Hafen und in den Straßen des Ortes ein begeisterter Empfang bereitet wurde. Dem Führer und seiner Begleitung wurde auf der Insel in kurzen Vorträgen ein Bild über die Geschichte und bauliche Entwicklung der Insel Helgoland gegeben. Anschließend fand eine Besichtigung
ihres Säbelrasselns und den selbstmörderischen Leichtsinn jener Staaten, die sich einst zu Handlangern der britischen Eigensucht degradieren ließen, vor aller Welt zu plakatieren. „Wer sich schon bereit erklärt, für diese Großmächte die Kastanien aus dem Feuer zu holen, muß gewärtig sein, daß er sich dabei die Finger verbrennt", so sagte der Führer, und alle, die es angeht, werden den Sinn seiner Worte verstanden haben. Aber auch den Hauptwidersachern der deutschen Selbstbestimmung gegenüber ließ es der Führer nicht an Deutlichkeit fehlen. Deutschland wird nicht warten, bis die feindseligen Kräfte sich möglicherweise zu einem erfolgversprechenden Schlag vereinigt haben, es wird „aufsteigenden Gefahren nicht tatenlos gegenüberstehen", und es ist „keineswegs bereit, eine Einschüchterung oder auch nur Einkreisungspolitik auf die Dauer hinzunehmen".
Oer Führer auf der Jungfernfahrt des KdK.-Klaggfchiffes „Robert Ley"
haben, ferner Vertreter der deutschen Seeschiffahrt und die führenden Männer der DAF. und der NSG. ,Kraft durch Freude" mit dem Reichsleiter Dr. Ley an der Spitze sowie Professor Porsche, dem Schöpfer des KdF.-Wagens, und dem Amtsleiter der NSG. „Kraft durch Freude", Dr. L a f f e - re ntz.
Der Führer besucht Helgoland.
Schlachtschiff „Tirpitz".
2$on Konteradmiral z. V. Gadow
Mit dem am 1. April in Wilhelmhaven zu Wafer gegangenen Schlachtschiffneubau der deutschen Kriegsmarine bleibt auf Befehl des Führers der Name des Mannes erhallen, der einer unklaren Flottenpolitik des Reiches ein Ende machte und als Schöpfer der deutschen Flotte in die Geschichte einging. Bedeutende Charaktere formen sich früh, und bei Tirpitz finden wir bereits in jungen Jahren den Drang, sich in das Wesen und die Ziele seines Marineberufs und zugleich in kriegswissenschaftliche, historische und weltpolitische Studien zu vertiefen. Zum Mittelpunkt wurde ihm damit die Erkenntnis, daß Deutschland auf deip beschrittenen Wege des großen Ueberseehandels riesige Werte einem ungewissen Schicksal aussetze, und daß bei einem Konflikt der Großmächte Schifffahrt, Güter und Außenbesitz Beute der zur See Stärkeren werden müssen. Das Problem war dahin gestellt, wie solcher Gefahr durch Schutzmaßnahmen zu begegnen sei, und die Lösung wurde im Aufbau einer angemessenen Flotten- st ä r k e gesehen.
Der politische Inhalt dieses Planes entsprach den Lehren der Geschichte und den gegebenen Möglichkeiten, jedoch setzte seine Durchführung etwas voraus, was die Regierenden nicht erkannt hatten: die unerschütterliche,vorausgehende Festigung der kontinentalen Stellung. Ein Blick auf die Gegenwart und den heute begangenen Weg beim Wiederaufbau der Flotte zeigt, was gemeint ist: Krisen- und Blockadefestigkeit als Vorbedingung, dazu unangreifbare festländische Stellung, erweiterter Lebensraum. Das sind Lehren des Weltkrieges, von niemand schärfer erkannt als vom Führer und seit langem in seinem Kampfbuch niedergelegt. Soll der heutigen Marinepolitik des Reichs eine kurze Deutung gegeben werden, so ist es etwa die folgende: Die Umwelt hat sich mit dem Aufstieg der Führernationen und der Umzeichnung der Weltkarte noch lange nicht abgefunden. Unter den Gegnern steht England voran, da es sich an allen Brennpunkten der Machtpolitik in seinem Bestand und seiner Sicherheit — zu Unrecht — bedroht fühlt. Der versuchte Ausgleich zwischen uns und England, vom Flot- tenverttag des 18. Juni 1935 bis zum „Münchner Frieden", brachte noch kein Ergebnis; mit stärksten Rüstungen glaubt der Westen das Rad der Zeit zurückdvehen zu können. Will Deutschland seicke Sicherheit nicht wieder verlieren, so bedarf es neben der stärksten Landverteidigung und überlegenen Luftwaffe eines Maßes von Seemacht zur Wirkung in die Ferne gegen die Schwächestellen seiner Gegner: die Seeverbindungen und -Versorgung. Dem entspricht der Flottenbauplan und der Typ der Kriegsschiffe.
Zum Erbe des Großadmirals von Tirpitz zählt neben der Klarheit feines politischen Fernblicks die harte und durchdachte taktische Schulung der Flottillen, Geschwader und Flotten, mit der seinerzeit absolutes Neuland betreten wurde unb bie in der großen Seeschlacht vom 31. Mai 1916 ihre Feuerprobe bestaub. Dann aber danken wir ihm vor allem die Entwicklung und Hebung der deutschen S ch i f f b a u k u n st bis zu dem Grade, wo der englische Flottenführer in seinem Bericht nach der Schlacht bekennen mußte: „Die Deutschen waren Schiff für Schiff überlegen, im Schiffbau, in Waffe unb Munition, Scheinwerfern, Rauchschleiern, Leuchtgeschossen ... Die Geschwin- bigkeit ihres III. Geschwaders kam dem des englischen V. Geschwaders gleich, eine große Enttäuschung ... Die „Seydlitz" wäre ein halbes Dutzend mal in die Luft geflogen, wäre sie so verwundbar gewesen wie unsere Schlachtkreuzer."
Das sind ebensoviele Lorbeeren für Tirpitz, den Schiffbauer und Waffenschmied. Die deutschen Schiffe, Kreuzer wie Schlachtschiffe, galten für fast unsinkbar, unb Tirpitz' oberster Leitsatz, den er seinen Konstrukteuren einhämmerte, war: „Zuerst muß bas Schiff s i n k f e st sein, bann erst kommt bas übrige." Die schlimmen Erfahrungen Englanbs mit seinen schnellen, stark bewaffneten unb schwach gepanzerten Schlachtkreuzern, mit seinen neuesten Schlachtschiffen, die ein einziger Minentreffer versenkte, blieben uns so erspart.
Der heutige deuffche Kriegsschiffbau hat diese Lehren nicht vergessen. Sie wurden bereits verkörpert in den 6000-1-Kreuzern „Emden", „Karlsruhe", „Köln", „Königsberg", „Leipzig" und „Nürnberg" sowie den drei 10 000-1 - Panzerschiffen der „Deutschland"-Klasse — soweit es die noch bestehenden Fesseln des Diktats erlaubten.
Der Führer sprach nad) dem Stapellauf des Schlachtschiffes „Tirpitz" auf dem Rathausplatz in Wilhelmshaven zu hunderttausend Volksgenossen. Den Wortlaut der Rede fmden unsere Leser im Innern des Blattes. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
der Jnselanlagen statt.
Begegnung mit dem Schlachtschiff „Scharnhorst".
Ein besonderes Erlebnis wurde den KdF.-Fah- rern des „Robert Ley" am späten Nachmittag zuteil. Das neueste deutsche Schlachtschiff „S ch a r n - horst" mit dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Roeder, an Bord, traf mit dem KdF.-Flaggschiff „Robert Ley" zusammen. Während sich das Schlachtschiff dem „Robert Ley" näherte, rollte der Donner des Standartensaluts über die Nordsee. Das Schlacht
schiff, dessen Besatzung in Paradeaufstellung angetreten war, passierte das KdF.-Schiff in geringem Abstand und mit hoher Fahrt. Der Großadmiral, der zum ersten Male seine neue Flagge auf See führte, grüßte den Führer vom Schlachtschiff aus mit erhobenem Großadmiralsstab. Unter einem dreifachen Siegheil der Besatzung auf den Führer rauschte das stolze Schlachtschiff in hoher Fahrt vorüber.
Die KdF.-Fahrer jubelten diesem wundervollem militärischem Schauspiel in stürmischer Begeisterung zu. Die „Scharnhorst" lief mit höchster Fahrt auf den „Robert Ley" zu und drehte in unmittelbarer Nähe des KdF.-Schiffes scharf ab. Zwi chm dem Führer und dem Großadmiral sowie zwi chen dem Reichsorganisationsleiter und dem Großadmiral fand ein herzlicher Telegrammwechsel tatt. Unter dem Eindruck des wunderschönen Verlaufes der KdF.-Reise auf dem „Robert Ley" hat der Führer die Fahrt, die ursprünglich am Montag enden sollte, noch um einen Tag verlän» fiert.
Wilhelmshaven, 1. April. (DNB.) Der Führer hat sich am Samstagabend unmittelbar nach Beendigung der Massenkundgebung in Wilhelmshaven in Begleitung des Reichsleiters Dr. Ley an Bord des vor Wilhelmshaven auf Reede liegenden KdF. - Flaggschiffes "Robert Ley" begeben. Als der Führer mit seiner Begleitung auf einem Minenräumboot der Kriegsmarine am KdF.-Schiff „Robert Ley" anlegte, wurde er von den KdF.-Urlaubern mit stürmischem Jubel empfangen. Das Schiff lichtete kurz nach 20 Uhr die Anker und stach in See. Nachdem das Schiff die Nacht zum Sonntag auf Schillig-Reede auf der Jade vor Anker gelegen hatte, nahm es am Sonntagmorgen bei herrlichem Sonnenschein Kurs auf Helgoland. Das Schiff wurde auf seiner Fahrt begleitet von den Zerstörern „Diether von Röder" und „Hermann Künne", der 5. Zerstörer-Division.
ein prächtiges Schiff
Man kann sich die übergroße Freude kaum oor- stellen, die das beglückende Bewußtsein der Anwesenheit des Führers bei den mehr als 1000 KdF.- Fahrern, den Männern und Frauen vom Sudetenland und der Ostmark, vom Rhein, aus Bayern und Ostpreußen und allen deutschen Gauen auslöst. Sie alle sind überglücklich, daß der Führer solange unter ihnen weilte. Der Führer ist vom frühen Morgen bis zum späten Abend, bei den Rund- gängen auf den Promenaden, im Speiseraum und in den Gesellschaftsräumen stets im Kreise der Volksgenossen, die das Glück haben, an dieser einzigartigen Fahrt teilnehmen zu können.
die Teilnahme des Führers erhält.
Schon vom frühen Morgen an nimmt der Führer an dem allgemeinen Bordleben teil. Immer wieder wird er auf dem Promenadendeck von einem großen Kreis von Urlaubern umgeben, und in fröhlicher und kameradschaftlicher Unterhaltung vergeht die Zeit wie im Fluge. Bei einem Gang durch das Schiff sieht man mitten unter den mehr als 1000 KdF.-Fahreru aus allen Gauen Großdeutschlands einige Reichsleiter, fast sämtliche Gauleiter und zahlreiche führende Männer der O st mark und des Sudetengaues, viele Gauleiter und Angehörige aller Gliederungen aus dem übrigen Reichsgebiet, nahmhafte Künstler und Architekten, unter ihnen auch Professor Brinkmann, von dem die gesamte Einrichtung der beiden KdF.-Schiffe „Wilhelm Gustloff" und „Robert Ley" stammt, und die übrigen Künstler, die an der Innenausstattung des Schiffes mitgewirkt
Wenn aber der Führer trotz aller internationalen Spannungen, trotz der demokratischen Kriegstreibereien und Hetzfeldzüge sich entschlossen hat, dem kommenden Parteitag den Namen „Parteitag des Friedens" zu geben, so tut sich darin die ganze Ueberlegenheit der deutschen Machtstellung gegenüber den ausländischen Neidern um so nachdrücklicher kund. Die fast fröhliche Gelassenheit, mit welcher der Führer die Koalitionssucher der Weltdemokratie abfertigte, war vielleicht das stärkste Erlebnis, das die deutschen Zuhörer bei der Wilhelmshavener Kundgebung empfanden. Und wie ein glückverheißendes Symbol erschien es uns allen, daß Adolf Hitler nach dem Stapellauf unseres bisher stärksten Kriegsschiffes das jüngste und größte F r i e d e n s s ch i f f der deutschen Flotte bestieg, um mit seinen Arbeitern zusammen über das Meer zu fahren. Der Friede burch Macht, das ist für uns Deutsche kein Traumbild mehr, das nur fremde Völker verwirklichen können, sondern eine realpolitische Tatsache, an der sich die anderen die Zähne ausbeißen mögen, wenn sie Lust dazu verspüren.
Friede durch Nacht.
Don unserer Berliner Schristleitung.
* ’ Lv. Berlin, 3. April.
Es wundert uns nicht im geringsten, daß die miß- günstige Auslandspresse nach dem Tag von Wilhelmshaven etwas betreten ist. Denn der Führer hat den notorischen Hetzern ebenso wie den gewalttätigen Herren, die in den demokratischen Außenämtern das politische Geschäft besorgen, wieder einmal recht gründlich das Konzept verdorben. Aus einer umfangreichen geschichtlichen Praxis, die noch erhärtet wird durch bie speziellen Erfahrungen ber letzten Jahre, Monate unb Wochen, wissen wir, baß gerade die englische Politik in keiner Weise durch Vernunftgründe, durch moralische Rücksichten oder durch geistige Ideale bestimmt wird, söndern daß sie ausschließlich dem brutalen Egoismus gehorcht. So ist denn auch der Friede für den Engländer kein idealer Begriff und kein sittliches Ziel, sondern nur ein Zustand, in dem man möglichst ungestört die Rente eines mit zweifelhaften Mitteln zusammengeramschten Vermögens verzehren kann. Dem Zweck der Besitzerhaltung wird alles andere untergeordnet, wobei der Engländer ehrlich davon überzeugt ist, daß er mit allem, was er an Wortbrüchen, Vertragsverletzungen, Lügenoffensiven und Vergewaltigungen beginge, nur ein Gott wohlgefälliges Werk verrichte. Deshalb versteht der. Engländer auch in der internationalen Politik nur die Sprache, die er selber spricht: die Sprache der Macht!
Diese Erkenntnis nicht nur gewonnen, sondern unter allen deutschen Staatsmännern auch zuerst in vollem Umfang in die außenpolitische Rechnung eingesetzt zu haben, ist das Verdienst Adolf Hitlers. Gerade deshalb sollte die Rede auf dem Rathausplatz von Wilhelmshaven im Ausland recht genau beachtet werden. Es find keine leeren, prahlerischen Drohungen, wie sie bei den Westmächten so beliebt sind, sondern von höchstem Selbstbewußtsein getra- gene und sehr ernst zu nehmende Warnungen, die der Führer dort ausgesprochen hat. Es sind Warnungen, hinter denen nicht nur ein sittliches Ideal und eine sestgegründete Weltanschauung, sondern auch die absolute politische Geschlossenheit und die unüberwindliche militärische Macht eines Achtzig-Millionen-Vol- k e s stehen. Dies sollte den englischen Einkreisungsstrategen und allen ihren Helfershelfern, sei es im demokratischen oder im bolschewistischen Lager, zu denken geben!
Wenn unsere Gegner, wenn mir selbst das Stärkeverhältnis zwischen Deutschland und seinen Freunden einerseits unb ber bemokratischen Koalition anderseits abmessen wollen, so braucht man ja nur einen Vergleich zu ziehen zwischen ben politischen Kunbgebungen hier unb bort. Mußte man während der letzten Wochen in England eine zunehmende Ziellosigkeit, ein turbulentes Hin unb Her, ein oftmaliges Fehlschlagen der diplomatischen Aktionen feststellen, so gewahrte die deutsche Handlungsweise dem Ausland den Anblick einer zielbewußten, völlig einheitlichen, schlagfertigen Politik, die genau weiß, was sie will, unb bie mit fast traumwanblerischer Sicherheit auf bem Wege fortschreitet, der ihr durch das Schicksal vorgezeichnet ist. Am Beispiel jenes prominentesten englischen Politikers, der kürzlich im Unterhaus erklärte, baß es zwischen Englanb unb Sowjetrußlcmb keine ibeologischen Hinbernisse mehr gebe, würbe es so recht klar, in welch hohem Maße Unsicherheit und Schwäche in die Regierungsstuben an der Themse eingezogen sind.
So fiel es dem Führer nicht schwer, bie Hinterhältigkeit der britischen Politik, die Belanglosigkeit


