Ausgabe 
3.2.1939
 
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Kriegspfad befindlichen Präsidenten in der schärf­sten Weise kritisiert: Roosevelt mähe sich selbst jene selbstherrlichen Machtbefugnisse an, die er mit be­redtem Eifer bei jeder Gelegenheit an den totali­tären Staatsoberhäuptern geihele Er spiele sich als Richter über gut und böie auf und seine geheimnisvollen Machenschaften mühten Amerika früher oder später in eine Zwangslage manövrieren, die es wie 1917 unauflösbar mit den Wirrnissen der alten Welt verknüpfe Die l^5A.-Bevölkerung sei aber gewillt, eine fried­liche Rolle im Dölkerleben zu spielen.

Auf der anderen Seiten treibt die Propaganda der Roosevelt-Kreaturen noch immer die seltsam­sten Blüten So beantwortete der Chef der ame­rikanischen Marinelustfahrt, Konteradmiral Cook, die Frage eines republikanischen Abgeordneten, ob Deutschland als Pazifik-Macht wenn es in der Südsee Flugzeugstützpunkte einrichten würde die Bereinigten Staaten bedrohen könne, mit ,^Ja". So hielt der stellvertretende amerikanische Kriegs- minlster ausgerechnet vor der amerikanischen Frauenvereinigung eine neue Hetzrede, in der er­klärte, die Bereinigten Staaten seien gezwungen, gegen diejenigen zu rüsten, die entschlossen wären, die Welt durch Militärmacht zu beherrschen. Eini­gen Menschen scheine die Invasion Amerikas nur ein übler Traum zu sein, aber selbst sie mühten zugeben, dah die wilden Phantasien von gestern die Wirklichkeiten von heute geworden seien Und Oberst Frank Knox, der Verleger derChicago Daily News", lieh die Katze vollends aus dem Sack, indem er der Meinung Ausdruck gab, an­gesichts der europäischen Lage habe das USA.« Pnb'ikum endlich die Notwendigkeit erkannt, daß die Dereiniaten Staaten England als Her­rin der Meere ablösen müßten.

Letztere Auslassung dürfte besonders die Eng­länder interessieren, bei denen es zum guten Ton gehört, eine Gefahr für das weltbeherrschende Al­bion lediglich in den bösen Deutschen zu erblicken. Wirklich, die beiden Ententelvnder in Westeuropa täten besser daran, sich mit den Achsenmächten zu arrangieren, statt den 08A.-Juden zu erlauben, auf europäischem Boden die Demokratie zuverteidi­gen", das heißt in Wahrheit, die abendländische Welt dem Bolschewismus auszuliefem. Schon feit Jahr­zehnten ist das kulturelle Leben in England und Frankreich im steten Abstieg begriffen, während zu gleicher Zeit der amerikanische Zioilifationstamtam mit Jazz, Niggersong undwahren Geschichten" seine Herrschaft aufrichtete, um die Seele dieser alten Kulturvölker zu zerstören. Wird der Entseelung nun die Entmachtung folgen? Das ist die große Frage, vor die sich England und Frankreich heute gestellt sehen. H. Evers.

Oer Ausbau

der deutschen Kriegsmarine

Eine schriftliche Mitteilung an die britische Regierung.

Berlin, 2. Febr. (DRB.) 3m Dezember n.3. hatte die deutsche Regierung Sr. Majestät im Ber­einigten Königreich ihre Absicht mitgeteilt, gewisse ihr auf Grund der deulsch-englifchen Flottenab- kommen vom 18.3uni 1935 und 17.7. 1937 zu- stehenden Rechte auszuüben. Am 30. Dezem­ber o.3. fanden in Berlin freundschaft­liche Besprechungen über gewisse Fragen statt, die sich aus der 3nanspruchnahme dieser Rechte der deutschen Regierung ergeben. Die deut­sche Regierung sagte damals zu, der britischen Re­gierung eine schriftliche Mitteilung zuzu­leiten

Am 18. 3anuar d. 3. hat die deutsche Regierung der britischen Regierung diese schriftliche Mittei­lung über ihre in der vorerwähnten Besprechung bargelegten Absichten zugestel 11. Danach wird Deutschland seine Anterseeboots- tonnoge bis z u r Parität mit der der Mitglieder des Britischen Reiches ausbauen, an-! gefangen im 3ahre 1939 bis zur Erreichung der vertraglichen Grenze. Ferner wird' Deutschland die beiden derzeit im Bau befindlichen 10000-t-fireujer J&T und£** derartig bestücken, dah sie aus Kreu­zern der Unterklasse B zu Kreuzern der Un­terklasse A werden, hiermit übt Deutschland ein ihm vertraglich zugesichertes Recht aus.

Reichstagung der Ausländsdeutschen in Gra».

Berlin, 2. Februar. (DNB.) Die diesjährige Reichstagung der Ausländsdeutschen wird als reine Arbeitstagung des gesamte auslandsdeut­schen Führerkorps kurz vor dem Reichsparteitag i n Graz stattfinden Gauleiter Bohle entspricht damit einem Wunsche der Auslands-Oe st errei­ch e r, die in diesem Jahre die Gelegenheit haben werden, ihr Bekenntnis zu Führer und Reich in der befreiten Ostmark abzulegen In Zukunft wer­den die großen Reichstagungen der Ausländsdeut­schen alle zwei Jahre in der Stadt der Aus­ländsdeutschen, Stuttgart, abgehalten werden In den dazwischenliegenden Jahren wird jeweils eine Arbeitstagung stattfinden.

Japanische Einladung an 500 .Krast durch Hreude^-Llrlauber

Berlin, 2. Febr. (DNB ) Reichsleiter Dr. Ley empfing Dr. Sikoma, der im Auftrage des ja­panischen Eisenbahnministers eine Einladung für 500 ,Kraft-durch-Freude"-Fahrer überbrachte. Die japanische Staatseisenbahn hat 100 000 Pen zur Verfügung gestellt. Die 500 deutschen Fraft-durch- Freude"'Fahrer werden Ende dieses Jahres mit einemKraft-durch.Freude"-Schiff die Reise nach Japan antreten und vier Wochen als Gäste der ja­panischen Staatseisenbahn verschiedene Städte und Landschaften Japans besuchen Dr Ley sprach feinen herzlichen Dank für diese Freundschafts­bekundung aus und übermittelte feinem japanischen (9-aft gleichzeitig eine Gegeneinladung für 500 japanische Arbeiter zum Besuche Deutschlands

Skabschek Lutze vom Ouce empfanden.

Rom, 2 Febr. (DNB) Stabschef der SA Lutze ist vom Duce >m Palazzo Venezia i n Audienz empfangen worden Nach der sehr herzlich verlaufenen Unterredung begab fich der Stabschef zum Befuch von Parteisekretär Minister Starace ins Parteihaus und stattete jchiiehlich

Fahrt zu den deutschen Gebirgstruppen.

R. P. München, im Februar 1939.

In der Tageseinteilung einer Pressefahrt, die uns durch einige Garnisonen des VII. A.-K. führen sollte, stand gleich zu Anfang der lapidare Satz:Erläute­rung der Aufgaben einer ,21. A. mot." Was ist eine A. 21. mot. "7 Keiner wuhte es; aber wir sollten es lehr bald erfahren. Ein Omnibus führte uns in schneller Fahrt vom Zentrum Münchens zur Weichbildgrenze. Breitgelagert im gefälligen Vor­ortstil liegen dort die Gebäude der21. A mot." Nach kurzer kameradschaftlicher Begrüßung wickelte sich der erste Punkt der Tageseinteilung m einem kurzen Vortrag ab. Und nun kam des Rätsels Lö­sung:A. A. mot." heißtM otorifierte Auf - klärunasabteilu n g" Jetzt verstanden wir auch die Vorbereitungen auf dem Kasernenhof. Hier standen, tadellos aufgebaut, einzelne Abteilungen an ihren Fahrzeugen und Geräten. Wenn wir es nzwifchen nicht erfahren hätten, hätten es uns die schwarzen Uniformen verraten, daß die Aufklärungs­abteilung 3 u unfern Panzertruppen ge­hört. Von der Vielseitigkeit der Aufgaben wie ihrer Gliederung überzeugte uns nicht nur ein kurzer theoretischer Ueberblick, sondern auch ein schulmätzi- ges Exerzieren an Fahrzeugen, Waffen, am Klein- kaliberstand und schließlich am Nachmittag draußen im Gelände die praktischen Vorführungen der Ab­teilung. Schnelligkeit und Wendigkeit ist Voraussetzung des erfolgreichen Einsatzes der Auf­klärungsabteilung. Sie ist nicht nur das Auge einer Armee, sie ist der motorisierte Wille der mili­tärischen Führung, klarzustellen, wo und in welcher Verfassung sich der Gegner befindet. Einst war die Kavallerie mit ähnlichen Ausgaben betraut. Heute ist es dieA A mot?, die in Ergänzung ober in Verbindung mit der Luftaufklärung Versammlung und Verhalten des Gegners festzustellen hat. Die

Sonderderichi des Gießener Anzeigers.

A A. mot." eilt dem Gros der eigenen Truppen weit voraus, beseitigt die Widerstände, die den Ein­blick in die Veriammlun^räume verhindern fallen ober versucht, in seinen Rücken zu gelangen.

Was der Soldat derA A. mot." in sich immer wiederholenden exerziermäßigen Hebungen, was er im theoretischen Unterricht ober am Sandkasten gelernt hat. was er im Gelände fast täglich übt. muß ihn aufgeschlossen machen für seine Auiga- ben. Es gehören ganze Männer dazu mit eisernem Willen, starken Nerven klarem Blick und schneller Entschlußkraft. Wie der Blitz müssen sie bazw'.'chen- fahren und mit Windeseile vom Erdvoden ver­schwinden. Ein Unmöglich darf es für sie nicht geben. Deshalb ist die 21. A. mot. ausgestattet mit leichten und schweren Panzerwagen, Infanterie- geschützen, Pak, Pionierkräften und «geräten, mit dem modernsten Nachrichtengerät Funk, Fern­sprecher, Telegraf usw Stärkste Feuerkraft ver­mitteln der Abteilung die ihr zugehörigen Krad­schützen, die in sausender Fahrt ihre Gewehr- und Maschinengewehrschützen absetzen und sie in rasen­dem Tempo auch wieder aufsitzen lassen. Wahrlich, ein Instrument des Krieges, das alle Eigenschaften an Tempo, Feuerkraft, Wendigkeit und Ent­schlossenheit airf sich vereint Sv sipb die 21. A mot. gleichsam die Husaren des modernen Heeres mit allen Ueberraschungs- und Ueberrumpelungseigen« schäften ihrer berittenen Vorgänger ...

Und weiter ging es gen Süden, hinein in das gigantische Gebiet der winterlichen Alpen, hinauf bis Garmisch-Partenkirchen. Am verträumten Eibsee zu Füßen der Zugspitze gab es die erste Rast. Am Morgen erwarteten uns die Gebirgsjäger. Ueber Nacht ist auch der sehnlich er» wartete Neuschnee gefallen; Mittenwald liegt vor uns in dem Winter und Märchenland deutscher

Alpenberge. Am sonnigen Hang lehnen die schmucken Gebäude der ©ebirgsiäger Eine gekechtsklare Kom- panie steht bereit, um uns ihre Watten chre Kampf- melhoden im alpinen Gelände oorzuführen. Und als wir sie kurz darauf im Aufstieg zur Höhe sahen, als wir. überwältigt von der Schönheit ihrer Berge fast vergaßen, daß uns ein militärisches Schauspiel geboten werden sollte, da verstanden wir chren Stolz und ihre Freude, zu den deutschen Gebirgstruppen zu gehören Wahrlich, es ist kein leichter Dienst, der von ihnen gefordert wird; sie müssen nicht nur ausgezeichnete Soldaten fein, sie müssen Bergsteiger, Alpinisten. Späher, Schützen und Lastträger fein. Wenn man aber in ihre Augen blickt, wenn man ihren entschlossenen Willen sieht, wenn man ihren zähen Eifer beobachtet, bann weiß man: es sind Söhne ber beutschen Berge, bie ihre Heimat mit allen Fasern ihres Herzens verteibigen. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um Gebirgs­jäger, um ©ebirgspioniere ober um bie Gebirgs­artilleristen hanbelt. Selten wohl sinb Menschen unb Natur so eng oerbunben wie hier in ben Bergen, unb selten ist ber Solbat so eng verwachsen mit seinem Volk wie hier in ben deutschen Alpen.

Wagemut, Einsatz- und Opferbereitschaft wird täglich von jedem einzelnen Angehörigen ber Ge- birgstruppen verlangt. Wenn bem Solbaten auch als treuer Helfer unb Lastenträger ber Maulesel, Muli genannt zur Verfügung steht, wenn ihm der Schi wahrend bes Winters größere Beweglichkeit unb Schnelligkeit gewährt, im Kampf muß er zuletzt sich bvch auf sich selbst verkästen In ben deutschen Gebirgstruppen ber neuen Zeit hat bie Trabi hon bes beutschen Alpenkorps aus bem Weltkrieg nicht nur eine Fortsetzung fonbern eine Vertiefung erfah­ren. Sie gehören zur Elite ber beutschen Wehrmacht.

Unser linkes Bilb zeigt ein Geschütz ber Gebirgsartillerie in Feuerstellung in ber Nähe ber Kreuzalm auf bem Kreuzeck. In ber Mitte oben: Abtransport eines Verwunbeten mit Hilfe einer Seilbahn unb eines Schischlittens. Mitte unten: Schi-Spähtrupp in weißen Schneemänteln beim Aufstieg. Rechts: Beobachter der Gebirgsartillerie am Scherenfernrohr. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Außenminister Graf Ciano im Palazzo Chigi einen Bejuch ab Er besuchte auch bie Luft­waffenversuchsinstitute in ©ubonia. Neben ben funktechnischen Erklärungen interessier­ten ben Stabschef besonbers die aerodynamischen Versuchsanlagen. Zum Schluß der Besichtigung wurden bem Stabschef moderne Flugzeugtypen oorgesührt.

©er Sieger im Kanonen-Sprung.

21us bem Kampf ber besten beutschen unb aus» lanbischen Springpferbe unb Reiter ging ff-Sjaupt« sturm'uhrer Günter Temme auf91 o r b I a n b" im Kanonen-Springen um ben Preis bes Minifter- präfibenten Generalfeldmarschall Göring als Sieger hervor. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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k V " ' ? . (DNB.) Di* Beanspruchung ber Reichsbank hielt sich aU Ende Januar mit einer Erhöhung der gesamten Kapitalanlage um 612 auf 8102 Millionen RM in normalen ?,"nzen Der größte Teil dieser Zunahme ent­fiel mit 544 Millionen RM au das Wechselkonto das sich dementsvrechend auf 7144 Millionen RM stellte Bei den sonstigen Aktiven trat infolge vor- übergehender Inanspruchnahme des öffentlichen Be-

triebstrebites eine Erhöhung um 220 auf 1655 Mil­lionen RM. ein. Der Umlauf an Reichs­banknoten nahm um 650 auf 7616 Millionen RM zu Die täglich fälligen Verbinblichkeiten stiegen in ber Hauptsache burch Erhöhung ber Girogut­haben ber Privatwirtschaft um 116 auf 1119 Millionen RM Der gesamte Zahlungsmittelumlauf stellte sich am Stichtage auf 9915 RM gegenüber 10 388 Millionen RM am Jahresfchluß 1938 unb 7121 Millionen RM am 31 Januar 1938 Die Golbbestänbe sinb mit 70,8 Millionen RM unoeränbert geblieben, währenb bei ben deckungs- fähigen Devisen ein kleiner Rückgang um 127 000 RM. auf 5,6 Millionen RM eintrat. Von ben Abrechnungsstellen würben im Januar 4,58 Millio­nen Stück über 6 877 Millionen RM abgerechnet Die Giroumfätze betrugen in Einnahme und Aus- gäbe 5,29 Millionen Stück über 101868 Millionen RM.

Conhferfmtf hilft auch dem kleinsten &of.

Berlin, 2. Febr. (DNB.) Staatssekretär Backe betonte auf der Sondertagung des Rrichskurato- riums für Technik in der Landwirtschaft, baß bie Intensivierung sich zunächst in ber Ackerwirt­schaft ausgewirkt habe, sv baß wir heute vor ber Schwierigkeit stehen, bie großen Vorräte von Ge- treibe, Zucker unb Kartoffeln zu lagern unb zu verarbeiten. Deshalb muß bas Schweraewicht in ber Jntensivierungsarbeit nunmehr auf bie Vered- lungswirtschaft gelegt werden Hierbei müs­sen Wissenschaft und Praxis auf das engste Zusam­menarbeiten, wobei vor allem zwei Probleme im Vordergrund ständen, die Förderung der Landtechnik und ber Viehzucht. Es komme nicht so sehr barauf an, bie Maschinenkonstruktionen immer mehr zu verfeinern und zu verbessern, als vielmehr darauf, der Landwirtschaft die heutigen Maschinen billig zugänglich ,w machen. Auch ber kleinste H o f müsse mit einfachen Malchi- nen versorgt werden, bie sich leicht bebienen lassen und für bie ausreichenbe Ersatzteillager vorhanben sind Der genossenschaftliche Maschineneinsatz sei nicht als ein Uebergangsftabium zu betrachten, sondern bewußt als ein politisches Mittel anzusehen, um das Landvolk zu gemeinschaftlichem Denken zu er­ziehen.

©er kleine Enkel eines großen Ahnen.

Mailand, 2. Februar (Europapreß.) Ein in Paris lebender Enkel Garibaldis des gro­ßen italienischen Freiheitskämpfers aus der Zeit der Einigungskriege hat im Namen des Garibaldiner- Verbandes eine Huldigungsbotschaft an Daladier gerichtet, worin er ihm die Ergeben­heit des italienischen Volkes versichert und die latei- nische Brüderlichkeit verherrlicht In kstnsten wird das alseine höchst unzeitgemäße tolle Albernheit" bezeichnet ,Hl Regime Fascista" erklärt das italienische Volk kenne nur eine Brü­derlichkeit, jene mit dem deutschen Volke

mit bemuns das Schicksal für Leben und Tod ver­bunden hat".

Oer König von Schweben in Berlin.

Hohe Auszeichnung für Generalfeldmarschall Göring.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Berlin, 2 Febr. (DNB.) Seine Majestät- n i g G u ft a f von Schweden traf auf feiner Durchreise nach Nizza mit den Herren seiner Beglei­tung am Donnerstagmorgen z u einem eintä­gigen Aufenthalt in ber Reichshaupt­stab t ein. Zur Begrüßung auf bem Stettiner Bahnhof hatte sich ber Chef bes Protokolls, Ge- fanbter Freiherr von Doernberg, etnge- funben Der Enkel bes Königs, Prinz Gustaf Adolf von Schweden, mar mit dem schwedischen Gesandten Exzellenz Richert, ben Herren ber Ge­sandtschaft unb den Offizieren der am Reit- und Fahrturnier teilnehmenden schwedischen Reiter­mannschaften erschienen. König Gustaf empfing in ber schwedischen Gesandtschaft Ministerpräsident ®e= neralfeldmarschall Göring unb hatte mit ihm eine längere Unterredung. Als besondere Ehrung verlieh