Ausgabe 
2.11.1939
 
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sich zur Prüfung der Motoren in der Führer- kabine befand. Mit einem dieser elektrischen Züge war in den letzten Tagen auf der Strecke zwischen Florenz und Mailand ein Weltrekord mit einer Geschwindigkeit von 203 Stundenkilometern erreicht worden.

Bremen durch Eingemeindungen auf 420 000 Einwohner angewachsen.

Auf Grund der Vierten Verordnung über den Neuaufbau des Reiches vorn 28. 9. 1939 kommen mit dem heutigen Tage auf einer Gesamtfläche von 67,13 Quadratkilometer 63 419 Einwohner in die Freie Hansestadt Bremen. In den historischen Räumen des Bremer Rachauses fand aus Anlaß der Eingemeindung eine Feierstunde statt. Weltbe­kannte Industrien wie die Bremer Wollkämmerei in Blumenthal, der größte Betrieb seiner Art in Eu­ropa, der BremerVulkan", die Bremer Wand­plattenfabrik in Aumund, die Norddeutsche Stein­gutfabrik, die Bremer Tauwerksfabrik und die Grohner Wandplattenfabrik gehören nunmehr zu Bremen, mit dem sie bisher wirtschaftlich bereits immer verbunden waren. Bremen wird mit der Eingemeindung nunmehr auf eine Einwohnerzahl von rund 420 000 anwachsen.

Würzburg ehrt verdiente Heerführer.

In stolzer Freude über die Verleihung des Ritter­kreuzes zum Eisernen Kreuz an mit der Garni- sonstadt Würzburg besonders engv er« bunöene Heerführer übermittelte Oberbür­germeister Memmel dem Chef des Generalstabes des Heeres, General der Artillerie Halder, einem gebürtigen Würzburger, sowie dem kommandierenden General eines Panzerkorps und Inspekteurs der Schnellen Truppen, General der Panzerttuppen Guderian, der mehrere Jahre Standortältester in Würzburg war und dem Generalleutnant Reinhardt die herzlichsten Glückwünsche. Unter Bezugnahme auf den Beschluß der Stadtverwaltung, wonach verdiente Würzbur­ger in Anerkennung ihrer Leistungen besonders ge­ehrt werden, wird der Oberbürgermeister dem Ge­neralleutnant Reinhardt außerdem die silberne Stadtplakette persönlich überreichen.

Wiedereröffnung des Deutschen Ständetheaters in Prag.

In Anwesenheit des Reichsprotektors Freiherr v. Neurath und des Gauleiters Konrad Hen- lein wurde mit der Aufführung desPrinz von Homburg"' von Heinrich von Kleist das Deutsche Ständetheater und damit die Tätigkeit der deutschen Schaubühnen in Prag eröffnet. Vor der Auffüh­rung hielt Unterstaatssekretär Dr. von Burgs­dorf eine Rede, in der er auf die hohe kulturelle Bedeutung hinwies, daß in Prag wieder deutsches Theater gespielt werde. Unter den Gästen begrüßte er besonders eine Gruppe von Kameraden, die den polnischen Feldzug mitgemacht hatten. Das Deutsche Ständetheater war im Jahre 1783 gegründet worden.

Schleppzug in Hongkong auf eine Wine gelaufen.

Wie italienische Blätter aus Hongkong melden, hat ein Motorschlepper, der eine Dschunke im Schlepptau hatte, den Anweisungen der Hafenbe­hörden zuwid ergeh and elt und dadurch die Dschunke auf eine Mine der Hafensperre laufen lassen. Von den Besatzungen der beiden Fahrzeuge wurden vierzig Mann getötet. Nur el Mann konnten gerettet werden.

Vorsicht beim Bad.

In Koblenz sollte ein fünfjähriger Junge gebadet werden. Während die Mutter das kochendheiße Wasser durch Zulaufen von kaltem Wasser regu­lieren wollte, stürzte das Kind hinter ihrem Rücken in das Wasser. Obwohl es sofort wieder herausgeholt wurde, hatte es so schwere Brandwunden erlitten, daß es nach seiner Ueberführung in ein Krankenhaus starb.

Schweres Vergwerkunglück in Belgien.

In der Nacht zum Mittwoch ereignete sich in der KohlenzecheLa Bouverie" bei Mons ein schwe­res Bergwerksunglück. Die Zahl der Toten wir^d vorläufig auf zwölf geschätzt.

Raubmord.

In Garitz bei Bad Kiss in gen wurde die 61jährige alleinstehende Witwe Elise Grafe in ihrer Woh­nung ermordet aufgefunden. Der Tod, der durch Ersticken herbeigeführt worden war, war be­reits am 20. Oktober eingetreten. Die Behältnisse der Wohnung waren durchwühlt. Geraubt wurde vermutlich eine goldene Herren-Sprungdeckeluhr mit Kette und zwei Brillantringe für Damen. Als Tä­ter kommt in Betracht der aus Garitz stammende Eduard Seufert, geboren am 19.1.1899, der feit dem Mordtage flüchtig ist. Er rft_l,75 Meter groß, schlank, hat graue bis weiße dünne Haare, gestutzten Schnurrbart, graue Augen, falsches Ge­

biß, schmales weißes Gesicht, am linken Mittelfinger Nagel verstümmelt. Seufert spricht niederbayerische Mundart und trug dunkelbraunen Anzug mit langer Hose, braune Halbschuhe, weißes Hemd, graugrünen Regenmantel und grauen Filzhut. Sach­dienliche Mitteilungen nimmt jede Polizeidienst­telle entgegen. Für Mitteilungen aus der Bevöl­kerung ist eine Belohnung von 500 RM. ausgesetzt. Kleine politische Nachrichten.

Reichsminister Dr. Goebbels traf auf feiner Reise durch die besetzten polnischen Gebiete in Warschau ein. Hier ließ er sich vom Distriktschej Dr. Ludwig Fischer Bericht erstatten und besich­tigte dann Warschau, insbesondere die Zitadelle und das Schloß Belvedere. Darauf kehrte Reichsmimster Dr. Goebbels nach Berlin zurück.

Koloman von Daranyi, der Präsident des ungarischen Abgeordnetenhauses und ehemalige Mi­nisterpräsident, starb nach längerem schweren Leiden im Alter von 53 Jahren. Daranyi war wiederholt in Deutschland, in amtlicher Eigenschaft zuletzt am 50. Geburtstage des Führers. Mit Daranyi verliert die ungarische Nation einen großen Könner und pflichtbewußten Arbeiter, Deutschland einen auf­richtigen Freund.

Die bis Mittwoch abend aus 19 von 22 Kantonen vorliegenden Ergebnisse zu den Nationalrat­wahlen in der Schweiz bringen keine großen Veränderungen.

Oer (Schloßbrand in Wächtersbach.

Lpd. Wächtersbach, 1. Nov. Unter Hinzu- itehung eines Brandsachverständigen aus Frankfurt gelang es in gemeinsamer Ermittlungsarbeit den am Brandort wellenden Beamten der Staatsan­waltschaft und Kriminalpolizei Hanau, die Urjache des schweren Schadenfeuers im Für ft l ich Ysenburgschen Schloß inWachtersbach festzustellen. Danach ist das Feuer auf einen 25ab kenschwelbrand zurückzuführen, der im Kehlboden des Dachgeschosses oberhalb einer Madchenkammer ausbrach. Inwieweit die Beschaffenheit des Kamms dabei eine verhängnisvolle Rolle gespielt hat, war nicht mehr festzustellen, da er gleich dem völlig aus­gebrannten Dachgeschoß einstürzte.

Nolladenfobrik »urcb Feuer zerstört.

pd. Höhr-Grenzhausen, 1.Nov. 'In der Rolladenfabrik von Klein m Hohr brach Feuer aus, das vom Maschinenraum seinen Aus­gang nahm und ttotz sofortiger Brandbekämpfung auf Schreinerei und Lager Übergriff. Sämtliche Holzvorräte und größere Mengen Fertigwaren fielen den Flammen zum Opfer.-Die Fabrik brannte bis auf bie Umfaffungsmauern nieöer.

Landkreis Gießen

$ Steinbach, 1. Nov. Kurz vor Vollendung ihres 91. Lebensjahres starb am 31. Oktober bie älteste Frau unseres Dorfes Frau Mane Schneider, geb.Reuschling, Witwe des imJahre 1923 verstorbenen Karl Schneider. Frau Schneider hatte 9 Kinder, von denen heute noch 8 leben, 5 Sohne und 3 Töchter. Sie lebte im Haufe ihres Sohnes Georg Jakob Schneider, Dereinsführer derGer­mania", und starb an Altersschwäche.

Lich, 1. Nov. Mit dem 1. November wurden die beim hiesigen F e l d b e r e i n i g u n g s a m t tätigen Oberlandmesser Hartmann und -Ver­messungsassessor Dipl.-Jng. Herbert zu xs er- meHungsräten ernannt. Beide Beamte Die sich bei ihren Vorgesetzten, Kollegen und der hiesi­gen Bevölkerung größter Wertschätzung erfreuen, sind seit der Verlegung des Amtes nach Lich an der hiesigen Dienststelle tätig.

* Ober-Bessingen, 2. Nov. Das fünfjäh­rige Söhnchen Paul des Landwirts Pfeif­fer, das wie von uns bereits gemeldet t n der Wetter ertrunken mar und feit meh­reren Tagen gesucht wurde, konnte nunmehr un­weit von Lich bei Mühlsachsen aus dem Wasser geborgen werden.

q Laubach, 2. Nov. Am heutigen Donners­tag, 2. November, feiern der Landwirt Heinrich S ch u ch a r d und Ehefrau Karoline, geb. Ebert, m voller geistiger und körperlicher Frische das Fest der Goldenen Hochzeit. Frau Schuchard ist Trägerin des goldenen Ehrenkreuzes für kinderreiche Mütter.

Rundfunkprogramm

Freitag. 3. November.

6 Uhr: Landvolk, merk' auf! 6.10: Morgengym- naiftif. 6.30: Frühkonzert. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8.05: Gymnastik. 8.20: Mutter turnt und spielt mit dem Kind: Eidechslein unterm Stern. 8.35: Musik am Vormittag. Das Orchester des Reichssenders Leipzig. 9.30: Schulfunk. Der Westwall. Eine Hör­folge. 10: Frohe Weisen. 11: Konzert. 12: Stadt und Land Hand in Hand. 12.10: Die Werkpause. Mittagskonzert. Es spielt das große Orchester des Reichssenders Köln. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 14: Nachrichten. 14.15: Immer, wenn Soldaten fin­gen ... 15: Zwei frohe Stunden für unsere Kame­raden am Westwall. 17: Nachrichten. 17.10: Nach­mittagskonzert. 18: Klingende Liebesgaben. Eine fröhliche Sendung des Reichssenders Frankfurt für die Kameraden am Westwall in Zusammen­arbeit mit der NSG.Kraft durch Freude". 19.10: Zum Feierabend. Es spielt das kleine Orchester des Reichssenders Berlin. Dazwischen: Berichte. 20: Nachrichten. 20.15: Übertragung vom Deutschland­fender. Dazwischen: 22 bis 22.15: Nachrichten.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriflleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder- Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, Pro­vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Bruhlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, «K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Mittw°chn°chmit.!jed°^ bie Meuterei n'ieb er3uf «lagen unb nberlains. I die Ruhe wieder herzustellen.

Wie die ttalienifchen Blätter melden, h^t in Bo­livien Oberst Bilbao versucht, die Rückkehr seines Vaters, des Generals Bilbao aus der Ver­bannung durch eine Meuterei zu erzwingen. Gene­ral Bilbao war nach einem mißglückten Aufstands­versuch verbannt worden. Es gelang der Regierung

der Kriegsführung begannen am \ tag in London unter Vorsitz Chamberlains.

Die erste Besprechung der in London eingetroffe­nen Minister der Dominions und In - d i e n s mit der britischen Regierung über bie Frage

Freiwillige Feuerwehr und pflichiseuerwehr - uniformierte Hilsspolizei.

Der Reichsminister des Innern hat in zwei wei­teren Durchführungsverordnungen zum Gesetz über das Feuerlöschwesen neue Vorschriften über die Or­ganisation der Freiwilligen Feuerwehr und der Pflichtseuerwehr erlassen. Die Freiwillige Feuerwehr ist danach eine technische Hilfs- polizei truppe für Hilfeleistungen bei öffent­lichen Notständen aller Art. Sie ist eine gemeind­liche Einrichtung und hat im Aufttag des Ortspolizeiverwalters insbesondere die Gefahren ab­zuwehren, die der Allgemeinheit oder dem einzel­nen durch Schadenfeuer drohen, und die Aufgaben zu erfüllen, die ihr zur Durchführung des Luft­schutzes gestellt werden. In Gemeinden, m denen eine Feuerschutzpolizei besteht, ist neben dieser eine Freiwillige Feuerwehr aufzustellen, wenn die Feuerschutzpolizei im Hin­blick auf die örtlichen Verhältnisse der Ergän­zung bedarf. Vorhandene Werkfeuerweh­ren müssen im allgemeinen außer Betracht blei­ben.

In die Freiwillige Feuerwehr können nur ge­sunde und kräftige Männer deutscher Staatsange­hörigkeit ausgenommen werden, die als Volksge­nossen einen guten Ruf haben und jederzeit rück­haltlos für den nationalsozialistischen Staat ein­treten. Sie dürfen nicht jünger als 17 und nicht älter als 55 Jahre fein. Die Feuerwehrmänner dürfen weder der Technischen Nothilfe, noch dem Roten Kreuz, noch einer Werkfeuerwehr angehören. Juden können nicht der Freiwilligen Feuerwehr angehören. Jüdische Mischlinge können nicht Vor­gesetzte sein. Bei der Aufnahme erhält der im

Aus Oer engeren Heimat.

!l-Voot-Obergefreiter Loh auf Urlaub

Für die Einwohnerschaft von Dutenhofen ist es eine große Freude, daß unter den jungen Männern, die als Kriegsteilnehmer 1939 hinausgezogen sind, auch einer als Besatzungsmitglied des erfolgreichen U-Bootes dabei sein konnte, das in dem englischen Kriegshasen Scapa Flow die SchlachtschiffeRoyal Oak" undRepulse" versenken bzw. schwer beschä­digen konnte. Willy Loh aus Dutenhofen hatte wir berichteten bereits darüber sich schon im Jahre 1937 als Freiwilliger zur Marine gemeldet und tat im ersten Jahre seiner Dienstzeit Dienst bei der Torpedo schule Flensburg-Mürwik. Dann wurde er ausschließlich im Dienst auf Unterseebooten ver­wandt. Gegenwärtig ist er im Range eines Ober­gefreiten als Bordmechaniker an Bord des erfolg­reichen U-Bootes.

Schon seit langem ist der junge Mann (geb. am 26. Dezember 1917) für die Marine begeistert. Er ging, was seine früheste Ausbildung anbetrifft, aus der Marine-Hitler-Jugend Gießen hervor und be­kam die ersten Anfangsgründe für diese Waffe durch den Obergefolgschaftsführer R u p p e l vermit­telt. Sein ganzes Herz gehört dieser Waffe, heute mehr denn je, und sein ganzer Ehrgeiz ist darauf gerichtet, dereinst Schiffsingenieur zu werden. Er will, soweit sich das heute schon sagen läßt, ganz bei der Marine bleiben.

übrigen auf den Führer zu vereidigende Feuer­wehrmann einen Feuerwehrpaß. Der akttve Feuerwehrdienst endet mit Vollendung des 60. Le­bensjahres. Die Freiwillige Feuerwehr mird v o n dem Wehrführer geleitet. Die von den Freiwilligen Feuerwehren gebildeten 23 r e 1 e und Verbände werden aufgelöst. Die Errichtung und Unterhaltung der Reichs f e u e r - wehrs chu l e wird Aufgabe des Reichs, die der übrigen Feuerwehrschulen Ausgabe der Länder und Provinzen. .

Auch die P f l i ch t f e u e r w e h r ist eine tech­nische Hilfspolizeitruppe mit den gleichen Aufgaben wie die Freiwillige Feuerwehr. Eine Pflichtfeuer­wehr ist in einer Gemeinde dann aufzustellen, wenn eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustandekommt oder die bestehende Freiwillige Feuerwehr allein keinen ausreichenden Feuerschutz gewährleistet. Der Ortspolizeiverwalter hat die erforderlichen Kräfte durch polizeiliche Verfügung heranzu­ziehen. Dienstpflichtig in der Pflichtfeuer­wehr ist jeder männliche Einwohner der Gemeinde vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 65. Le­bensjahr, der die deutsche Staatsangehörigkeit be­sitzt. Befreit von dieser Dienstpflicht sind Amtsvor­stände, aktiv Dienende, Polizeioollzugsbeamte, kör­perlich Untaugliche oder durch ihr öffentliches Amt bzw. ihre Berufspflichten gegenüber der Volksge­meinschaft Behinderte. Für Juden und jüdische Mischlinge gilt das oben erwähnte. Die Freiwillige Feuerwehr und die Pflichtfeuerwehr sind uni­formiert. Die neuen Vorschriften treten mit dem 27. November 1939 in Kraft.

Willy Loh ist ein treuer Sohn seiner Heimat. Don seinen bisherigen Fahrten und Erfolgen hat er seinen Angehörigen in kurzen Ab ständ en immer wieder Briefe und Karten geschrieben, die voll lebendiger Schilderung seiner Erlebnisse waren. Nach dem großen U-Boot-Erfolg und nach der glücklichen Rückkehr nach Kiel hatte er sofort em Telegramm gesandt und damit in Dutenhofen große Freude ausgelöst. Auch von Berlin und dem trium­phalen Empfang durch die Berliner, ferner von dem ehrenvollen Empfang beim Führer, hat er seinen Angehörigen berichtet, obwohl ihm dazu sicherlich nur sehr wenig Zeit zur Verfügung stand. Willy Loh steht nun im dritten Dienstjahr und sicherlich wird ihm noch manche Gelegenheit ge- aieb*en sein, sich vor dem Feind auszuzeichnen. Bordmechaniker Willy Loh wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.

Im Anschluß an den Besuch in Berlin hatte der junge Matrose während einiger Urlaubstage Zeit, seine Heimat zu besuchen. Von Kameraden der Marine-Hitler-Jugend wurde ihm im Gießener Bahnhof ein herzlicher Empfang bereitet. Auch in Duterchosen war die Freude über seinen Besuch sehr groß. Willy Loh ließ es sich auch. nicht neh­men, feine Arbeitskameraden bei der Firma Bän- ninger zu besuchen und er machte ihnen allen da­mit eine große Freude. Der Betriebsführer widmete ihm eine herzliche Ansprache._________.

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Walther Blanke

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Dafür sorgen drei gute Gründe:

DieAstra" ist aromatisch!

DieAstra" ist leicht!

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Jo wer die «Astra* raucht, kann wirklich schmutz zeln!Manschmeckte$garnicht,wie leichtdieAstra- ist so voll ist ihr Aroma. Kein Wunder, daß immef mehr genießerische und überlegende Raucher zue «Astra" greifen. Da heißt es dann: Versucht ge* schmeckt und treu gebliebenl Denn auch dick Astra" selbst bleibt sich in ihren Vorzügen stets gleich. Besonderes Wissen um den Tabak und seine edelsten Provenienzen, dazu besondere Tabak« Mischkunst. beides im Hause Kyriazi schon in der dritten Generation verwurzelt - sorgen dafür. Kau» fen Sie noch heute eine SchachtelAstra" und be­denken Sie: Eine Cigarette, die so viel verlangt wirch kommt auch stets frisch in die Hände des Rauchers* So werden alle Ihre Wünsche von der, Astra" erfüllt*

Rauchen SieAstra"* dann schmunzeln Sie auch!

Mit unH ohne Mrlitrk