Ausgabe 
2.5.1939
 
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rutsche

9. A.Spott

1900 aus dem zweiten Platz

1900 Naunheim 4:1 (2:1).

Der

Mehr als 100 Millionen Reichsmark

vom man

Dereinsführer-Wechsel im Schiklub Gießen.

Schon für RM 3. je Klaffe erhalten Sie em Achtellos. kaffen Sie sich noch heute den Ge­winnplan der ersten Deutschen Reichslotterie vorlegen. Sie werden dann feststellen, welch harmonisches und glückliches Verhältnis Zwischen großen, mittleren und kleineren Ge­winnen hier gefunden wurde. Den Gewinnplan sowie Lose erhalten Sie überall dort, wo Sie bisher Ihr Klaffenlos kauften. Sie erkeuuen

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wenn man bedenkt, daß fünf Spieler der 1. Mann­schaft ersetzt werden mußten. Die Grünweißen hat­ten folgende Vertretung entsandt: Heeg, Heß, Leut­heuser II., Berlebach, Kramer, Leutheuser IV., Schmitt, Fischer, Möhl, Godgliick, Frei. Der Spiel­verlauf in Kürze:

int)altbar ins Netz. Für kurze Zeit gelang es den ©Lften sich aus der Umklammerung frei zu machen.

bee Staatlichen Lotterie-Einnahmen Ver­kaufsstellen außerdem an eine» runden, grün- weiß-roten Schild.

Die Ziehung der ersten «affe beginnt am 16. Mai 1939. Spielen Sie mit!

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Erste Vorentscheidung um die deutsche Fußballmeisterschaft

Der Verlauf der beiden Derbandsspiele, an denen msere heimischen Vertreter beteiligt waren, brachten Lrgebmsse, die etwas überraschen. Denn während die Äau-Weißen gegen Naunheim einen glatten Sieg e rangen, mußten die Grün-Weißen in Frohnhausen eite hohe Niederlage einstecken.

1900 Naunheim 4:1.

Frohnhausen DfB.-R. 9:3.

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Handball-Großkamps iu Hörnsheim.

Tv. Hörnsheim bezwingt den MSV. »Barbara- Gießen 13:5 (5:3).

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Pause auf 5:3. Das Spiel war noch nicht enb schieden.

Erst die zweite Halbzeit brachte die Entscheidung zu Gunsten der Hörnsheimer. Sie eröffneten noch der Pause das Spiel mit wuchtigen, schnellen An­griffen und drängten die Soldaten in die Ver­teidigung zurück. Durch wohlplazierte Schüsse er­weiterten sie ihren Vorsprung auf 9 :3. Erst dann gelang es den Gästen aufzukommen und das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten. Aber die sichere Hintermannschaft der Gastgeber war auf dem Posten und zerstörte die schönsten Angriffe. Nur durch zwei schöne Einzelleiftungen kamen die Gießener zu ihren zwei letzten Toren. Dagegen konnte sich der Sturm der Hörnsheimer nach der Herausstellung von Marx immer besser entfalten, und oft genug stand ein Stürmer frei am Schußkreis. Frese im Tor der Schwarz-Weißen hielt einige sehr schöne Schüsse, konnte ober nicht verhindern, daß die Gastgeber das Ergebnis auf 13:5 erweiterten. Beim Sieger waren der Torwart und der Mittelläufer die herausragen­den Kräfte. Die Mannschaft kombinierte sehr schön, und die Stürmer verfügten auch übet einen guten Torschuß. Alle Posten der Elf waren gut besetzt, und man konnte keinen Ausfall verzeichnen. Da­gegen merkte man beim MSV. den Ersatz sehr, das Zusammenspiel klappte nie richtig. Der beste Mann war Torwart Frese. Die Verteidigung arbeitete zu­friedenstellend. Im Sturm fehlte Winden an allen Ecken.

Kreis VIII-Kreis X 14:1 (5:0).

Wenn auch das Wetter nicht gerade einladend war, so hatten sich trotzdem auch diesmal wieder zahlreiche Zuschauer eingefunden, die ihre Spieler erneut, und diesmal sogar eineNachwuchself", in hervorragender Verfassung antrafen. Es mag sein, daß man die Gäste lieber gleichwertiger gesehen hätte. Immerhin zeigten sie ein recht gefälliges Spiel, dem nur der letzte Schliff fehlte. Dazu kam noch, daß sie das vorgelegte Tempo nicht durch­halten konnten und so zum Schluß etwas abfielen. Das Torergebnis entspricht durchaus dem Spiel­verlauf, hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn nicht der Torhüter eine Klasse für sich und zeitweilig ganz überragend gehalten hätte.

Zunächst dauert es geraume Zeit, bis sich die Einheimischen" gefunden hatten. Als aber dann die Kombinationsmaschine einmal eingelaufen war, gab es keinen Halt mehr. Selbst das aufopferungs- volle Spiel der Gäste konnte hieran nichts ändern, es trug höchstens dazu bei, die Niederlage wenig­stens einigermaßen erträglich zu gestalten.

Den Anklang, den gerade die drei Spiele der Kreismannschaften gebracht haben, beweist, daß die Kreisspielleitung auf dem besten Wege ist, um dem Handball neue Freunde zuzuführen. Es wäre nur wünschenswert, wenn zwischendurch auch wieder ein­mal ein starker Gegner verpflichtet würde, um so das spielerische Können weiter auszubauen.

Kreis Gießen trat diesmal in folgender Aufstel­lung an: Altmann, Mehl und Hepp (alle Duten­hofen), Klee und Sann (Holzheim), Philipp und Allendörfer (Lützellinden), Müller und Jakobi (Hörnsheim), Lang und Weber (Hochelheim).

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letzten Mnter geleistete Arbeit. Sodann vermittelte er den Haushaltvoranschlag für das Geschäftsjahr 1939, der von der Versammlung einstimmig an­genommen wurde. Nachdem im vergangenen Sep­tember der seicherige Dereinsführer, Kamerad Karl Alt Haus, infolge geschäftlicher Inanspruchnahme sein Amt niedergelegt hatte, stand nunmehr als nächster und wichtigster Punkt der Tagesordnung die Wahl eines neuen Dereinsführers bevor. Ka­merad Mangold dantte nochmals dem früheren Dereinsführer für feine geleistete Arbeit und be- bauerte es sehr, daß er sich nicht mehr zur Ver­fügung stellen konnte. Ferner dantte Kamerad Mangold auch den anderen Mitarbeitern des Führerrats, insbesondere dem Schrift- und Kassen­wart Dörsner, für ihre vorbildliche Mitarbeit.

9n der darauffolgenden Aussprache wurde als neuer Vereinsführer von den Mitgliedern der Karne- rab Fritz Dörfner vorgefchlaaen und einstimmig gewcchlt. Dörfner ist schon 15 Fahre Mitglied des Schiklub Gießen und arbeitet schon jahrelang als Schrift- und Kassenwart im Führerrat des Vereins. Außerdem war er einige Jahre Kreisfachwart des Fachamtes Schilauf im NfL., Gau 12, Kreis 8 (Gießen), wo er heute noch als Stellvertreter tätig ist. Durch seine jahrelange Arbeit hat er reiche Er­fahrungen sammeln können, die er nunmehr zum Nutzen des ganzer Vereins verwenden kann. Der neue Dereinsführer dantte der Generalversammlung für bas in ihn gesetzte" Vertrauen und versprach, es xu rechtfertigen. Seine Mitarbeiter wird er dem­nächst bestimmen.

Schiklub Gießen hatte seine Mitglieder zu einer außerordentlichen Generalversammlung in den Burghof" Gießen einberufen. Der stellvertretende Dereinsführer, Baurat Mangold, gab ihnen einen kurzen Uederblick über die vom Verein im

Teutonia Steinberg I. - Wirges I. 2:2 (1:1).

Das erste Aufstiegsspiel zur Gauklasse gehört der Vergangenheit an! Ueberrascht wurden die zahl- leichen Zuschauer die sich trotz der schlechten Witte- illngsoerhältnisse eingefunden hatten, durch das Können der Gäste. Wirges stellte eine starke, aus» geglichene Elf! Sie war von einem Siegeseifer (»füllt, der volle Anerkennung abzwang. Wohl nie­mand hätte erwartet, daß Wirges meist tonangebend aar. Stellt man nun in der Betrachtung die Teu- onen den Gästen gegenüber, so kann man nur die Feststellung machen: Steinberg war nicht in der >orm, wie fie für Aufstiegsspiele notwendig ist.

Unter der Leitung von Schiedsrichter W i n g e n - leib (Fulda) stellten sich die Teutonen mit sol- jenber Besetzung zum Kampf: Happel, Fett, schmandt K., Naumann (7/116), Hederich, Heinze- nann, (13/116), Buß, Haas, Schmidt, Däublin (11/116), Lang (11/116).

Vom Anstoß weg übernahm Steinberg zuerst die Führung des Kampfes. Däublin spielte tadellos (ine Nebenleute frei, ohne jedoch vorerst Glück mit (inen Aktionen zu haben. Der Gegner war auf der jut. Sofort erwies sich der Mittelläufer als Be- 'rrscher des Mittelfeldes, der immer wieder seinen 6 türm einsetzte. Aber Steinbergs Abwehr war auch p. Fett gebührt hier ein Lob, der manchmal Retter h höchster Not war und auch das erste Tor ein- litete. Einen seiner gefährlichen Sttasstöße ließ der

find zu gewinnen!

GRÖSSTE GEWINNE le gäntHglai gelt (§ t, in btt ewti^tn Sptewedtn-nng» 3Millionen RMi auf ein dreifaches Los, 2 Millionen RMl auf ein Doppeilo-, A Million RM!^^

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In den ersten Spielminuten lies das Spiel der Grünweißen wider Erwarten sehr gut, doch fielen Tore vorerst nicht. Die Gastgeber machten sich frei und konnten bis zum Wechsel viermal einsenden. Nach der Pause erhöhten die Platzherren auf 6H, erst bann kamen die Grünweißen zu ihrem ersten Gegentreffer. Wieder wurde durch den Mittelstür- wer die alte Tordifferenz hergestellt, doch brachten die Grünweißen ebenfalls zwei Gegentreffer an. Zum Schlüsse mußte sich die Mannschaft noch zwei­mal geschlagen bekennen.

Heuchelheim I Leihgestern I 0:4 (0:0).

Das Freundschaftsspiel in Heuchelheim bot schön­sten und ritterlichen Fußball. Die Leihgesterner war­teten mit einer in allen Punkten gut besetzten, eifri­gen Mannschaft auf, die den Sieg, wenn auch nicht in dieser Höhe, durchaus verdient errang. Der queck­silbrige Torhüter der Gäste vereitelte jede Torgelegen­heit der Einheimischen. Die Heuchelheimer zeigten ein wunderbares, flüssiges Kombinationsspiel im Sturm, wobei jedoch der krönende Torschuß ausblieb.

Don Anfana an zeiaten sich die Gäste durch ihre steilen Angriffe von ihrer gefährlichsten Seite. Im Feldspiel machte sich jedoch langsam die spielerische Ueberlegenheit der Heuchelheimer bemerkbar. Ein kurz vor der Halbzeit erzieltes Tor wurde wegen Abseits nicht gegeben. Nach der Pause lagen die Blauen weiterhin im Angriff. Die sichersten Chan­cen landeten aber stets in den Händen des Gäste­torhüters. Die Einheimischen, die mit aller Macht nach Torerfolgen strebten, wurden das Opfer ihrer Taktik. Jedesmal, wenn die Blauen sich mit allen Mannen in der Hälfte ihrer Gegner festgesetzt hat­ten, gelang es den eifrigen Gästen, durch blitzschnelle Angriffe die auseinandergezogene, verdutzte Ab­wehr der Heuchelheimer zu schlagen. So mußte der Torhüter der Blauen dreimal das Leder aus den Maschen holen. Trotz alledem gab die Mannschaft den Kampf nicht auf. In wundervollem, vollendeten Kreiselspiel zogen sie immer wieder in gefährliche Nähe des Gästeheiligtums. Eine Anzahl Bälle wurde verknallt aber der befreiende Torschuß blieb aus. Ein erneuter, unverhoffter Angriff der Gäste verhalf ihnen durch Eigentor zum vierten Treffer. Noch einmal setzte Heuchelheim alles auf eine Karte. Jedoch alle gutgemeinten Anstrengungen erschöpften sich in einem schönen, aber unproduktiven Kreiselspiel.

die katastrophalen Platzverhältnisse, mit denen sich der MSV. gar nicht abfand. Aber alle diese Um­stände entschuldigen nicht das unlustige Spiel einiger Soldaten.

Den Gastgebern, die ihre vollständige Mannschaft zur Verfügung hatten, stellten die Gäste folgende Elf gegenüber: Frese; Eckrich, Marx: Jllmann, Ollhoff, Hammel; Niedenthal, Grund, Richter, Hof- mann, Heimann. Das Spiel begann lebhaft und war vorerst ausgeglichen. Die Soldaten gingen durch einen Weitschuß in Führung und behaupteten sie eine Weile. Dem Ausgleich der Hörnsheimer folgte sofort wieder das Führungstor der Gießener. Durch zwei schöne Einzelakttonen zogen die Turner auf 3 :2 davon und erweiterten diese Führung nach vor­übergehendem Ausholen der Artilleristen bis zur

tnmesen und die ttotz des früheren Beginns recht Mreichen Besucher waren recht zufrieden.

:Der Beginn iah die Gäste leicht im Vorteil. In br Hälfte der Blau-Weißen wird stark in der Ab- ushr gehandelt. Erst als die Naunheimer auf einen keinen Schnitzer der Verteidigung in Führung gehen hnnten, änderte sich dies. Auf einmal waren die L au-Weißen da. In planmäßigen Angriffen wur- bm die Gäste mehr und mehr in ihre Hälfte zu- nickgedrängt. In der 20.Minute fiel bereits der Aus­stich. Auf Flanke von Heuser umging Rensina die &rteü>tgung und schoß aufs Tor. Der Gästehüter timnte durch Fausten abwehren, gegen den Nach­laß war er jedoch machtlos. Wenig später hieß es 121. Eine Handabwehr kurz vor der Strafraumlinie hittte einen Strafstoß zur Folge, der von Hormel |t wuchtig geschossen wurde, daß er trotzdem noch im I>r landete, obwohl der Ball vorher von zwei (Spie­lern berührt wurde.

Nach dem Wechsel wurde die Ueberlegenheit der Potzbesitzer noch deutlicher. In der 60. Minute kam bi: 5 denn auch durch einen weiteren Treffer zum Usdruck. Löbsack hatte sich auf dem rechten Flügel enolgreid) durchgesetzt und seine vorbildliche Flanke nchm fteufer auf, ließ den angreifenden Verteidi- ikrer ins Leere laufen und beförderte das Leder

Gästetormann abprallen, und schon hatte Däublin mit größter Sicherheit verwandelt. 1 :0 stand die Partie, und in der Folge war das Gästetor vielfach in höchster Gefahr. Eme glänzende und zugleich gefährliche LePung bot der Torhüter, als er sich dem frei durchgekommenen Schmidt auf den Fuß warf. Aber kurze Zeit danach schien doch das zweite Tor fällig zu sein, als wiederum Schmidt durch- gebrochen war, aber ein unglücklicher Umstand brachte ihn um diese Chance. In den noch restlichen Minuten der ersten Hälfte waren die Gäste tonan­gebend, und kurz vor dem Pausenpsiff glich der Mittelstürmer durch unhaltbaren Schuß aus.

Nacy dem Wechsel waren weiterhin die Gäste überlegen. Bange Minuten entstanden nun vor Happels Heiligtum. Den Verteidigern merkte man auch immer mehr das harte Ringen an, und so ging es denn auch vollkommen in Ordnung, daß Die Gäste durch ihren Mittelstürmer Drebing in Führung gingen. Viele Anhänger gaben nun den Kampf verloren, aber wenige Minuten später glich nochrn Däublin durch eine fabelhafte Leistung aus. N i begann ein harter Kampf um den Sieg, jedoch war er keiner Mannschaft vergönnt. Schließ- lich trennte der Schlußpfiff von Wingenfeld die beiden Mannschaften, die sich mit dem erzielten Re­sultat vollkommen zufrieden gaben.

Teutonia Jugend Lollar Jugend 2:2 (1:2).

Auch die Jugendmannschaft erreichte ein Unent­schieden, obwohl dem Spielverlauf nach ein Sieg verdient gewesen wäre.

auch sonst viel Schußpech hatten. Nun liegen die Kickers dank dem wieder in ganz vorzügliche Form gekommenen-Edmund Conen allein in Front, aber die Entscheidung ist, wie gesagt, noch nicht gefallen. DfR. und Admira können es auch noch schaffen, wenn auch Stuttgart jetzt der erste Anwärter auf den Gruppensieg ist.

In der Gruppe 1 ist am Endsieg des Ham­burger SD. nicht mehr zu zweifeln. Rudi Noack war diesmal im HSD.-Sturm der Vollstrecker, und mit 5:2 (2:1) mußten die Allen st ein er Sol- baten wiederum eine glatte Niederlage hin­nehmen. Der Vorsprung des HSV. hat sich noch dadurch vergrößert, daß Osnabrück und B l a u Weiß Berlin in Bremen die Punkte teilten. Blau-Weiß war besser, hätte eigentlich tlar gewin­nen müssen, kam aber erst in der Schlußminute zum Ausgleich.

In der Gruppe 4 endlich ging die erste Aus- einandersetzung zwischen Gl^iwitz und Schalke In Breslau unter den Augen von 45 000 Besuchern in Szene. DieKnappen" fuhren schärfstes Geschütz auf (Szepan und Kuzorra waren dabei!) und siegten nach prächttger Gegenwehr der Schlesier knapp mit 2:1 (0:1) Toren. Nach diesem Erfolg der Westfalen ist an ihrem Gruppensieg nicht mehr zu zweifeln. Wormatia Worms der Südwestmeister, schlug Kassel 0 3 mit 3:1 uno kam damit zu den ersten Punkten. Eine Umstellung im Wormser Sturm wirkte sich recht günsttg aus; bei den Kasselern fehlten einige bewahrte Kräfte.

As jedoch im Anschluß an eine seine Kombination k- Blau-Weißen der vierte Erfolg durch Rensina ^irtanbe kam, ging das Geschehen wieder voll uno ocnz von den Platzbesitzern aus. Daß es zu keinen unteren Torerfolgen kam, verdanken die Naunhei- mir ihrem Schlußmann, der sich jetzt durch die best- qctieinteften Schüsse nicht mehr bezwingen ließ.

Naunheim, das seine Mannschaft stark verjüngt «, die alten Kämpen Hattert I, Keusch, Lcmdenfelo, liseb usw. sind durch junge Kräfte ersetzt worden, it wieder stark im Kommen, das deutet die ber­einige Leistung jetzt schon an. Die Blau-Weißen, die (t der angefünbigten Aufstellung antraten, haben lu d) den Erfolg bewiesen, daß ihr Sieg im Lokal- fjri-l kein Zufall war und sich die spielerische Ent- DiElung weiter vervollkommnet hat, was die Zu- tt'ft wieder aussichtsreicher erhoffen läßt. Schieos- tic ter war Kaietsch, Wetzlar.

Dränten Frohnhausen I DfB.-R. I 9:3 (4:0).

2ßie erwartet, mußten die Grünweißen beim letz­ter Meisterschaftsspiel in Frohnhausen eine deutliche W^erlage emstecken. Die Gastgeber fpielten auf» tpiernb und konnten als sicherer Sieger das Spiel- j14 verlassen. Die Niederlage wird verständlich,

Die erste Vorentscheidung bei den Endrundenspie­len um die deutsche Fußballmeisterschaft ist gefal­len: Fortuna Düsseldorf, der Niederrhein- meister, hat sich in der unterteilten Gruppe 2 den Sieg in der Abteilung A gesichert, da ihm auch im* Rückspiel gegen den Mittelrheinmeister Sülz 07 ein, wenn auch sehr knapper, Sieg gelang. Die Düsseldorfer buben nun um den Gruppensieg und damit den (Eintritt in die Vorschlußrunde mit Dres­dener SC. oder 1. FC. 05 Schweinfurt zu kämpfen, die sich am kommenden Sonntag in Chemnitz den entscheidenden Gang in der Abteilung B liefern werden. Die Schweinfurter aeroannen auch das zweite Spiel gegen Warnsdorf, aber das Ergebnis von 4:2 wird sie wohl nicht ganz befriedigt haben. Wenn die Schweinfurter weiterkommen wollen, müssen sie gegen den DSC. mindestens unentschieden spielen. Bei einer knappen Niederlage hat der DSC. das bessere Torverhältnis!

In den übrigen Gruppen steht die Entscheidung noch aus, aber ganz ungewiß ist die Lage lediglich noch in der Gruppe 3. Der V f R. Mann­heim ließ sich in heimischer Umgebung vor 30 000 Zuschauern von den Stuttgarter Kickers mit 1:4 schlagen, während Admira Wien zu Haufe gegen Dessau 05 mit 5:1 siegreich blieb. In Mannheim gab die gewaltige Durchschlagskraft von Edmund Conen, der alle vier Treffer buchte, den Ausschlag, aber es sei nicht verschwiegen, daß die Mannheimer schon Mitte der ersten Halbzeit ihren vorzüglichen Stürmer durch Verletzung verloren und

Auch bas zweite Auffttegsspiel ber Gießener Artilleristen brachte für die Anhänger des Vereins eine große Enttäuschung. Man fuhr zwar nicht sehr siegeszuoersichtlich nach Hörnsheim, denn schließlich haben am letzten Sonntag die Hörnsheimer Hanau besiegt, während ber MSB. fein erstes Spiel daheim gegen Hanau glatt verloren hat, aber man hatte ein besseres Abschneiben erhofft und erwartet. Die verschiedensten Gründe führten zu der unerwartet hohen Niederlage ber Soldaten. Durch bie frühe Ansetzung des Spieles, das mit Rücksicht auf die Auswahlspiele unseres Kreises bereits vormittags ausgetragen wurde, war es leider für die Gießener unmöglich, komplett anzutreten. Der hervorragende Dertewiger Weller und gefährliche Durchreißer :m Sturm, Winden, mußten ersetzt werden Dazu kamen

Mach der guten Leistung der Blau-Weißen fbrfonntag im Spiel gegen den DfB.-R. war dgemein gespannt, ob die Elf auch diesmal die Stiftung aufbringen würde, um über die Naun- himer erfolgreich zu bleiben. Der Verlauf hat es