Ausgabe 
2.1.1939
 
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Nach schwerem Leiden entschlief sanft am 31. Dezember 1938

mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater

im 47. Lebensjahr.

Herr Wilhelm Beuchert

Hotelier

im fast vollendeten 70. Lebensjahr.

Gießen (Landgraf-Philfpp-Platz 9), den 2. Januar 1939.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 4. Januar, nachmittags 2 Uhr,

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

auf dem Neuen Friedhof statt

05

Rosa Beuchert, geb. Hüfner

Gießen (Seltersweg 40), den 2. Januar 1939.

Ofil

Wieseck, den 2. Januar 1939.

gesucht.

03

07

Die trauernden Hinterbliebenen:

Wieseck, Launsbach, den 1. Januar 1939.

8D

5

Berstadt, am 31. Dezember 1938.

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Wochen-übersicht

Montabaur, den 30. Dezember 1938.

Die Einäscherung und Beisetzung findet in aller Stille statt.

04

Stadttheater

Familie Ludwig Keller Familie Ludwig Rudolf Familie Wilhelm Weller

Familie Otto Schäfer I. Familie Karl Hofmann.

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß verschied atfi 31. Dez. 1938 nach kurzem schweren Leiden mein liebet Mann und treuer Vater, unser gutet Schwiegersohn, Bruder. Schwager. Onkel, Neffe und Vetter

Ernst Günther Schäfer Anna Scheid, geb. Kurz Kurt Steiger und Familie

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KleineAnzeigen 'M Giestener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und aeleiea

auf den Uebertritt zur Deutschen Turnerschaft. In der ersten Spielrunde des Gaues Hessen konnte da­bei die Großen-Busecker Mannschaft den Handball- meister stellen und an Aufstiegsspielen tcilnehmen. Im Jahre 1933 erfolgte die Gleichschaltung des Vereins und im Folgenden seine Ausnahme in den jetzigen Nationalsozialistischen Reichsbund für Lei­besübungen. Zum Schluß seiner Ausführungen stellte Turnbruder Schneider den Antrag, die ver­altete Ehrentafel für die im Weltkrieg gefallenen Turnbrüder in schlichter und würdiger Form neu gestalten zu lassen und ihr in der Turnhalle den schönsten Platz zu geben. Seinem Antrag wurde stattgegeben und ihm aufgetragen, die Ausführung selbst in die Wege zu leiten. Rechner Schmidt gab sodann den Kassenbericht bekannt, der von den Re­visoren in bester Ordnung befunden worden war. Sodann wurde noch der Beschluß gefaßt, nach der Vereinigung mit dem Fußballklub, gemeinsam einen Unterhaltungsabend zu begehen.

Heute morgen gegen 7 Uhr entschlief plötzlich unser lieber Vater, Schwieger­vater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel

Am 30. Dezember 1938 entschlief nach längerem, mit Geduld ertragenem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwiegervater

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Kulimann, Pfarrer i. R.

In tiefer Trauer: Christine Lieh nebst Kind und Angehörigen.

Der Turnverein 1899 Großen-Buseck hielt im GasthausZum Hahnen" seine Generalversamm­lung ab. Vereinsführer Karl Henß eröffnete die Versammlung. Der 1. Turnwart Karl Rühl er­stattete den Hmrnbericht für das abgelaufene Jahr, dem zu entnehmen war, daß eine rege turnerische Tätigkeit entfaltet worden war. Sämtliche Teilneh­mer des Vereins am Hoherodskopf-Bergfeft konn­ten preisgekrönt zurückkehren.

Obwohl satzungsgemäß der Vorstand mit dem Ablauf des Vereinsjahres ausscheiden mußte, wurde von einer Neubesetzung abgesehen, da als wichtigster Punkt des Abends die Vereinigung des Turnvereins mit dem Fußballklub zur Aussprache stand. Die Generalversammlung hieß die Vereinigung e i n st i m m i g gut!

Aus diesem Grunde gab Turnbruder Schnei- d e r einen größeren Bericht über die Geschichte des Vereins von der Gründung bis zur Gegenwart. Der Verein wurde im Jahre 1892 gegründet (unter der Leitung von Dr. Pitz), ruhte aber wegen mangeln­der Beteiligung bis zum Jahre 1899. Dann wurde eine aktive Tätigkeit ausgenommen, und der Verein trat unter die Führung von Lehrer Lulle i. Im Jahre 1900 wurden dann sämtliche Turngeräte an­geschafft, nachdem man sick) bis d^hin mit Boden­übungen und volkstümlichen Turnübungen begnügt hatte. Im Jahre 1900 trat der Verein der Deutschen Turnerfchaft bei. Gleichzeitig wurde Dr. Geng- nagel Führer des Vereins. Im Jahre 1905 wurde ein Spielmannszug gegründet. Bis zum Jahr 1905 hatte der Verein einen stetigen Aufstieg zu ver­

Mein-Mmnische Börse.

AUtlagsbörse sehr still.

Frankfurt a. M., 31. Dez. Auch zum Jahres­schluß bot die Börse an fast allen Marktgebieten ein überaus stilles Bild. Am Aktienmarkt entwickelten sich die Kurse nicht ganz einheitlich, da neben mäßigen Anlagekäufen noch Abgaben vor- genomwen wurden. Im allgemeinen gingen die Ab­weichungen jedoch nicht über Bruchteile eines Pro­zentes hinaus. In den ineiften Fällen erfolgten die Festsetzungen ohne Umsatz. Von den Standard­werten blieben IG. Farben und Verein. Stahl während der ersten Börsenstunde mangels Interesse ohne Notiz. AEG. setzten 0,65 v. H. schwächer ein mit 113,13. Ferner notierten zunächst: Reichsbank 187 (186,50), Mannesmann 108,13 (108,40), BMW.

144 (144,50), Moenns Maschinen 121 (122), Rheins metall 129,75 (129,50), Zement Heidelberg 147, (146,50), Feldmühle Papier 117 (117,50), Metall- gesellschast 117,75 (117,90) und Scheideanstalt 200, Auch der Rentenmarkt hatte nur vereinzelt! etwas mehr Geschäft, doch erhielt fick) hier eine feste Grundtendenz. Reichsaltbesitz stiegen auf 127,93 (127,60), Reichsbahn-VA. unverändert 125. Jnr Freiverkehr befestigten sich 4,50 v. H. RWE. um fast 1 v. H. aus 95,90, Kommunäl-Umschuldung etwa 92,50, (92,40). Für Liquidationspfandbriese erhielt sich Interesse bei weiter leicht erhöhten Kur­sen, Rhein. Liquid. 100,75 (100,50), Meininger 100,90 (100,50). Stadtanleihen zogen ebenfalls z. T, 0,25 bis 0,50 v. H. an, während bei Industrie-Obli­gationen die Entwicklung uneinheitlich blieb. Von! Länderanleihen 1929er Hessen 100 (99,50).

Im Verlause kamen weitere Abschlüsse kaum noch zustande, so daß die Börse sehr still schloß. IG. Farben gelangten schließlich mit 150,25 (150,75) und Verein. Stahl mit 104,75 (104,50) zur Notiz. Bei den übrigen, erst später notierten Werten hielten sich die Schwankungen meist unter 1 v. H. Höher u. a. Bekula mit 157,50 (156,90), Eßlinger Maschi­nen mit 107 (106), Salzdetfurth mit 136,50 (135b

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 3. Januar, 15V2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt

Dammstraße

ist nach langem Leiden aus dem Leben geschieden Beerdigung Montag, den 2. Jan. 1939, 15.30 Uhr, Neuer Friedhof. Wir bit-

zeichnen. 1908 wurde die Vereinsfahne gestiftet und gleichzeitig auch eine Frauenriege aufgestellt. 1909 wurde der Uebertritt zum Lahn-Dünsberg-Gau be­schlossen. Bis zum Jahre 1914 bewegte sich der Turnbetrieb in normalen Bahnen. Durch den Welt­krieg erfuhr der Verein eine schwere Beeinträchti­gung. Die besten Turner folgten dem Rufe des Vaterlandes, 17 starben den Heldentod. Ihr Anden­ken wurde von der Versammlung in würdiger Weise geehrt. Turnbruder Schneider verlas die Namen der Gefallenen.

Nach Kriegsschluß übernahm der Turner Baltha­sar Dort die Führung des Vereins. Dort wurde in Anbetracht seiner überragenden turnerischen Lei­stungen im Jahr 1919 zum Ehrenvorsitzenden er­nannt.

In der Folge erfuhr der Verein eine Beeinträchti­gung durch die Gründung eines Arbeiter-Turn- und Sportvereins. Es fehlte dabei nickst an Kräften, die den Verein in den neuen Verein überführen woll­ten. Aber deutschgesinnte Männer traten diesen Ver­suchen energisch entgegen. Der Verein arbeitete ziel­bewußt weiter. In der Folge übernahmen Weiß­bindermeister Größer und Lehrer Ortwein die Vereinsgeschäfte. Im Jahre 1921 konnte.trotz mancher Schwierigkeiten eine Schülerriege aufge­stellt werden. 1924 übernahm der Verein die Durch­führung eines Gausportfestes. Eine Handballmann­schaft wurde 1926 ins Leben gerufen und sie griff auch bald in die Rundenspiele des Lahn-Dünsberg- Bnndes ein. Da aber für die Handballelf kein gleich­wertiger Gegner vorhanden war, einigte man sich

Die Einäscherung firmet auf Wunsch des Entschlafenen in aller Stille statt.

In tiefer Trauer:

Auguste Synofzik und Kinder.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 3. Januar, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Wieseck, Gießener Straße 12, aus statt.

Unser treues Ehrenmitglied

Christian Weidig

Bekanntmachung.

Der Unterricht in der gewerblichen und Mädchen­berufsschule beginnt, wie vereinbart, am Mittwoch, dem 4. JanAar 1939. 3D

Stadtschulamt.

Nebeling, Schulrat.

Wilhelm Lieh

Kaufmann

Gott, dem Herrn über Leben und Tod, hat es in seinem uner- forschlichen Ratschlüsse gefallen, meine liebe, gute Frau und unsre treue Mutter

Dienstag,3. Jan.,20 b.geg.23Uhr Oie lustige Witwe.

Mittwoch, 4. Jan., 19.30-21.30 Zum letzten Mal: 7D Der Hochverräter.

Donnerstag, 5. Jan., 20-22 Uhr Einmaliges Gastspiel : Meister-Sextett

Comediau-Harmonists.

Freitag, 6. Jan., 20-22.30 Uhr I auter Lügen.

Samstag, 7. Jan., 15-17.30 Uhr Zum letzten Mal: Frau Holle. Sonntag,8. Jan., 19 b.geg.22 Uhr Die lustige Witwe.

Aelt.,zuverlässig.

Mann

für leichte Ar­beiten und Be­sorgungen einige Stunden täglich

ten die Kameraden, dem Entschlafenen zahlreich das letzte Geleit zu geben. sD Die Führerschaft.

Herr Karl Synofzik

im 54. Lebensjahre.

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Emil Schäfer

Dreschmaschinenbesitzer im Alter von 79 Jahren.

Turnverein Großen-Vuseck W letzte Rückschau

Vereinigung von Turnverein und Kußballklub steht bevor.

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Freitag nachmittag entschlief sanft meine innigstgeliebte, treusorgende Großmutter, meine liebe Schwester und Tante

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1 SiiQ Ahersvereinigiing 1919

Wir erfüllen die traurige Pflicht, unsere M it«! leder von dem Ableben unseres lieben Alterskollegen

Wilhelm Beuchert

geziemend in Kenntnis zu setzen.

wir werden ihm em ehrendes Andenken bewahren. ,

f Her Vorstand.

Gießen, den 2. Januar 1939.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 3. Januar, nachmittags 3'/, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. nD

Todesopfer

des Erdbacher Eisenbahnunfalls.

Lpd. Herborn, 31. Dez. Der Eisenbahn­unfall in Erdbach, der sich am 2. Weihnachts­tage ereignete, hat jetzt ein Todesopfer gefor­dert. Die 20 Jahre alte Gertrud Werner aus Erdbach, eine der fünf Verletzten, ist im Herborner Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.