ich, daß sie nur erreichbar waren, indem wir in un-
SJ.-fpori
Jahreswechsel im Zeichen des Wintersports
treten ist.
wenige Meter Entfernung sicher
abgesteckt, an der sich die Fort-
die für eine Viertelstunde die Kapelle und die Wäl- wie vorher. Reichlich durchnäßt kam man dann der fast den Augen entzogen. Und der Nebelwand zu Hause an, ohne jedoch die auf der Hohe des folgte der Regen ... Schiffenbergs verbrachten Stunden zu bereuen.
Auf dem Hang wurde fleißig geübt. Bald rief s Man weiß ,a nicht, wann es wieder einmal Schl- der Kreisfachamtsleiter Dorf»? er zum Schikurs > sportmögtichkeit so nahe der Stadt geben wird
Schispringen von vielen Schanzen
fahrt, um unten Fahrt heraus auf zu stehen.
den Torlauf in 44 Sekund - Gesamtwettbcwerl' ini; de>- '? Seiten waren also bess i
w n.n. ci'ine von He!imrtz
Kaiser-Stöckli eine ^iadball-Hoffnung'
Beim internationalen Radballturnier in Zürich vertraten die früheren Weltmeister Schreiber- Bl e r s ch (Frankfurt a. M.) und Kaiser - Stöckli (Konstanz) die deutschen Farben. Von ihnen spielten die jungen Konstanzer in der Endrunde, die von üier Mannschaften bestritten wurde, eine ganz vorzügliche Rolle. Sie schlugen die Franzosen Ferrand - Doell (VC. Cronenburg) und dann auch die Ex-Weltn»eister Schreiber - Blersch jeweils mit zwei Toren Unterschied. Im Endkampf unterlagen sie allerdings nach einer guten ersten Halbzeit dem starken schweizerischen Paar Osterwalder- Gabler (St. Gallen) mit 5:11 (5:7) Toren. Die
Bobmeisterschaften in Schierke.
Für die Deutschen Bobmeisterschaften im Zweier und Vierer am 21. und 22. Januar in Schierke sind jetzt die Ausschreibungen erschienen. Gefahren wird in je einem Vorlauf und zwei bzw. vier Rennläu- fen, über deren Zahl die Rennleitung entscheidet. Die Meisterschaften sind international ausgeschrieben, so daß auch mit ausländischer Beteiligung gerechnet werden kann. Die Durchführung hat die NSKK.-Motorgrupp'e Niedersachsen übernommen,
Es schien gestern nachmittag so, als wollten die Gießener Wintersportler, insbesondere die Schiläufer, so kurz vor Schluß der gegenwärtigen winterlichen Pracht noch einmal energisch die letzte Möglichkeit benützen, um Schier und Schlitten spazieren zu führen. Wenn auch nicht gerade eine Völkerwanderung zum Schiften berg ein setzte, so fanden sich doch auf, dem prächtigen Hang etwa 70 Schiläuferinnen und Schiläufer ein, die sich mit großem Eifer daranmachten, ben Hang zu bügeln.
Der Aufstieg durch den winterlichen Wald, während es noch schneite (wenngleich reichlich feucht), war ein feines Vergnügen. Die Aeste der Tanne»» und Fichten hingen tief herab, alle Bäume trugen schwer an der Last des Schnees und boten ein fast ideales winterliches Bild Nach ging schier unaufhörlich der Schnee hernieder. In den Wipfeln rauschte der Wind. Aber beim Verlasse»» des Waldes am Hang und dicht unterhalb des Schiffen- berges blies der Wind heftig über die freien Flachen und machte den Aufenthalt nicht sonderlich angenehm. Die zünftige»» Schiläufer ließen sich da- voi» aber nicht anfechten, auch nicht, als der Schneefall in einen Eisregen überging, der, fast wagrecht und wie mit tausend Nadeln in das Gesicht peitschte. Bald jedoch hatte sich das Bild wieder gewandelt, und von Osten her zogen Nebel herauf,
Es wird einziehen in die Lettern der großen deutsche»» Geschichte. Es ist geworden das Großdeutsche Reich Adolf Hitlers! Der Traum der besten Deutschen ist Wahrheit geworden.
1939 soll uns weiter am Werk wissen. Wir wollen uns im Einsatz für unser Volk und seine Zukunft nicht übertreffe»» lassen, wir wollen nicht müde werden. Auch für die NSV. des Gaues Hessen-Nassau heißt die Parole: Weiter am Werk, nicht ruhen und rasten, denn es gilt auch im kom-
Bayerische Eiskunstlauf-Meisterschaften
In Oberammergau wurden am Wochenende die darierischen Eiskunstlaufmeisterschaften durchgeführt! Am Samstag standen im Einzel der Männer und Frauen die Pflichtläuse auf dem Programm. Wie erwartet, setzte sich bei den Männern der Münchner Horst F a b e r an die Spitze, der mit 238,64 Punkten nicht weniger als 15 Punkte Vorsprung gegenüber Händel (Nürnberg) und den» Titelverteidiger Franzl Loichinger (München) herausholte. Ain Sonntag ließ Horst Faber noch eine ausgezeichnete Kür folgen, sodaß ihm der Titel mit 401,3 Punkte»» und Platzziffer 5 nicht zu nehmen war. Bei den Frauen fehlte die Titelverteidigerin Muschi Schmidt (München). In ihrer Abwesenheit übernahm nach dem Pflichtlaufen am ersten Wettkampftage die Müncheneril» Grimminger die Führung vor der Europameisterin im Rollschuhlaufen, Lydia Wahl (Nürnberg), die bann am Neujahrstage in der Kür so gut abschnitt, baß ihr ber Titel mit 370,1 Punkten und Platzziffer 4 zufiel, während Gerda Grimminger auf den zweiten Platz kam.
(Sprüngen knapp vor dein Partenkirchener E i s - grub er, der dafür mit 58 Meter ben weiteste»» Sprung bes Tages erledigte.
werk soll nicht etwa notleidenden Künstlern, sondern dem ganzen deutschen Kunstschaffen helfen und es fördern. Bei der um die Mitte dieses Monats abgeschlossenen Kunstausstellung in Frankfurt a. M. mürben im Werte von 20 000 Mark Bilber unb Plastiken verkauft.
Welchen bebeutenben Aufschwung bas Ernährungshilfswerk ber NSV. gerade im Jahre 1938 genommen hat, beweist der Umstand, daß von dei» bis jetzt bestehenden 56 Groß- und Kleinmäste- reien allein 46 in diesem Jahre in Betrieb genommen wurden. 1937 wiesen sämtliche bis dahin bestehende»» Mastbetriebe erst eine Aufnahmefähigkeit von 2000 Tieren auf. Heute ist ber Gau Hessen- Nassau bereits in der Lage, 16 000 Tiere jährlich zu mästen. Ji» absehbarer Zeit werden 25 000 Schweine durch bas EHW. gemästet werben können, wozu eine Ackerbaufläche von 2399 Hektar benötigt würbe. Diese Fläche entspricht dem Grund und Boden voi» 320 Erbhöfen. Das EHW. ist im Gau Hessen-Nassau fein Problem mehr, es ist praktisch gewordene Selbst-
serem Gauleiter zu jeder Stunde ben Freund unserer Arbeit erblicken durften, ber es an keiner Unterstützung hat fehlen lassen; ich weiß aber auch, daß sie nur zu erreiche»» waren durch die Mitarbeit all der unbekannte»» Helfer unb Volksgenossen, bie in Stille und Aufopferung zum Einsatz für Führer und Volk bereit waren. Ich weiß, baß ber Glaube an ben Führer und sein Werk sie alle beseelt, unb baß keiner unter uns beshalb mübe werbe»» wirb, bei den Arbeiten das große Ziel zu erreichen, das uns der Führer gesteckt hat.
1938 war ein Jahr reich an Ernte unb Erfolg.
einsetzte, machte man sich auf ben Heimweg. Nun sah ber Wald schor» nicht mehr so festlich aus wie vorher. Reichlich durchnäßt kam man dann
— ebenfalls einmal das erste dieser Art im Reichsgebiet — eine Lücke in ber Müttererholungsfürsorge ber NS.-Volkswohlfahrt schließt. Insgesamt würben 1938 = 2157 Müttern unseres Gaues in NSV.-Heimen Erholung bereifet. Wir haben es gegenüber 1937 mit 250 NSV.-Kindergärten in diesen» Jahre auf 357 Dauer- unb (Erntefinberg arten gebracht. Betreut wurden 13 500 Kinber durch 301 Fach- und 42 Hilfskräfte. 121 Ge meindefchwe st ernst at io- nen find bis jetzt mit NS.-Schwestern unb zwölf Krankenhäuser teils mit NS.-Schwestern und teils mit Schwestern des Reichsbunbes ber freien Schwestern und Pflegerinnen besetzt. Wichtig ist für bie Ausbildung des Schwesternnachwuchfes, baß es uns gelungen ist, 1938 zweiJungschwestern- Heime im Gau einzurichten. Ich betrachte es als meine besondere Aufgabe, der Parole des Gauleiters: „äeber Gemeinde eine NS.-Schwefter und ein NSD.-Kindergarten", im neuen Jahr wieder ein Stück näherzukommen.
Die Jugenberholungspflege wird im' gleichen Umfange wie- früher durchgeführt, teilweise hat sie sogar in diesem Jahre eine Steigerung erfahren, einmal dadurch, daß die Kinderlandver- schickung gegenüber dem Vorjahre durch die Aufnahme von Kindern aus der Ostinark ertoeiterf wurde und anderseits durch den Ausbau der Kinder- erholungsfürforge in NSV.-ei gen en Heimen. Im Rahmen der Kinderlandoerschickung mürben 16 017 Kinder im Gau Hessen-Nassau ausgenommen, dagegen 8375 Kinder aus dem Gau in andere Gaue verschickt. I»» NSV.-eigene Erholungsheime wurden außerdem noch 2727 Klein- und Schulkinder ein- geroiefen. Die Hikler-Freiplatzspende vermittelte 8783 verdienten Partei- und Volksgenossen einen Erho-
auf, an dem sich eine stattliche Anzahl ber Schiläuferinnen unb -läufer beteiligte. So war beim jebem Gelegenheit geboten, sein Können auf den Brettern zu vervollständigen, Stemmbogen immer noch einmal zu üben, in immer schmälerer Spur zu fahren unb was dergleichen Kunststücke mehr sind.
Unb während von den meisten auf mehr oder weniger schlichte Art der Hang ii» Schußfahrt abgefahren wurde, gab es auch hochentwickelte Schitechnik zu bewundern. Burg st einer und A l t h a u s
Hilfe unserer Nation. I» - ,
Wem» ich am Jahresende auf alle diese (Erfolge menben Jahre, 1939, ein beträchtliches Stück vorander NSV. in unserem Gau zurückschaue, so weiß zukommen auf diesem Wege zum Ziele?
Vom 22. bis 26. Februar finden in Kitzbühel (Tirol) die alpinen Wettbewerbe ber Deutschen Wehrmacht- unb Schimeisterschaste»» statt. Unser Bild zeigt bie Abfahrtsstrecke von Hahnenkamm nach Kitzbühel. —
Kurze Sportnotizen.
Die in bischen Hockey-Studenten spielten an Silvester in Schweinfurt und siegten durch zwei Treffer ihres Mittelstürmers mit 2:0 (1:0) über ben 1. FC. 05 Schweinfurt. Das Spiel zwischen bem HC. Hcibelberg unb ben Indern, das an» Neujahrstag ftattfinben sollte, wurde um 24 Stunden verschoben.
Am Neujahrsspringen auf der Ostmarkschanze in Lam (Bayer. Wald) beteiligten sich 30 Springer. Sieger wurde der Jungmanne Plötz (WSV. Lam) mit Sprüngen von 25,28 unb 28 Meter unb der Note 205,2.' Gerstner (SC. Deggendorf) siegte in Klasse 2 mit 27,32 und 32 Meter (198,9) unb Nagel (Deggendorf) als Sieger ber Klasse 3 stand den weitesten Sprung des Tages mit 35 Meter durch.
Zum Abschluß des in Oberwiesenthal durchgesühr- ten Reichs-Schilehrganges, der unter Leitung des Norwegers S ch i e f l ö unb Innsbruckers Aschen- w a l d stand, wurde an» Neujahrstage auf der Martin-Mutschmann-Schanze ein Schispringen durchae- führt. Nachdem Aschenwald am Vortage 76 Meter! erreicht hatte, kamen die Springer nm Sonntag nur an die 70-Meter-Grenze heran. Lediglich der Ernst- thaler Eichhorn erreichte 71 Meter. Gesamtsieger wurde Finger (Oberschreiberbau) mit Note 213,9 unb Sprüngen von 61 und 68 Meter.
Abfahrls- unb Torlauf in Seefeld.
In Seefeld (Tirol) würben am Neujahrstag Abfahrts- und Torläufe durchgeführt, die auch als Kombination gewertet wurden. In der Hauptklasfü siegte im Abfahrtslauf Toni Nägele (Brannenburg) in 4:03 vor Helmut Lantschner (Innsbruck) mit 4:05 und E. Kneißl (Gebirgsjäger-Negi» ment 136) mit 4:16,4 Minuten. Helmut Lanftch- ner gewann dann aber den Torlauf in 44,2 Sek. vor Toni Sailer (Bregenz) in 45,9 Sek. unb wurde damit auch Sieger in der Kombination mit" der Note 99,5. Auf dem zweiten Platz folgte (Eber* Hard Kneißl mit Note 94,2 vor Peter JenneweiiL mit 92,9.
hingsurlaub.
Äi» ber Durchführung von Zeltlagern ber Hitler-Jugend unb Lagern des BDM. ist bie NSV. nicht unerheblich beteiligt. Van ber Gauamtsleitung würbe die Durchführung von sechs HJ.-Zeltlagern unb elf BDM.-Sommerlagern ermöglicht. Dazu kommen vier Großlager in anderen Gauen, solche ber Marine-Hitler-Jugend unb bas Hochlandlager bes BDM.
Die vorerwähnten Arbeitsgebiete befassen sich im allgemeinen mit ber Gesunderhaltung unb Kräftigung alles Gesunden. Die NSV. hat aber in. ihrer Hauptstelle „Volksgesundheit" bie Möglichkeit, auch bort tatkräftig sich einzuschalten, wo es gilt, gesundheitliche Schädigungen, die das Volksganze empfindlich bedrohen, zu bekämpfen. Das Arbeitsgebiet ber allgemeinen H e i l v e r f ch i ck u n g erstreckt sich auf Verhandlungen mit anderen Stellen zur teilweise»» Uebernahme von Kosten. Bearbeitet wurden rund 1000 Anträge, wovon 50 v. H. durch von der NSV. bestrittene Kuren ihre Erledigung fanden. 1938 wurde auch das Tuberkulös e h i l f s w e r k, statt wie früher zentral durch das Hauptamt in Berlin, der Gauamtsleitung als entscheidungsberechtigte Stelle abgegeben. Es wurden annähernd 300 Anträge bearbeitet unb 129 Heilverfahren burchgeführt. Zahnfchaben, Rachitis sowie der allgemeine Gesundheitszustand ber Bevölkerung findet eine stetige Ueberwachung durch die NS.-Volkswohlfahrt.
Ebenfalls eine Neueinrichtung bes Jahres 1938 ist bie Schaffung ber Dienststelle Darmstadt der Reichsaboptionsstelle, bie für die Gaue Kurhessen, Hessen-Nassau und Saarpfalz zuständig ist. Die Bedeutung dieser Arbeit roirb bemietugen klar, der in diesen Tagen eine Meldung in ben deutschen Zeitungen über die ungeheuren Mißstände »»» dem Adoptivwesen in England lesen konnte, das keineswegs immer zum Glück der aboptierten Kmber führt, fonbern bie Möglichkeit offen läßt, diese hilflosen Kleinen i»» ben weitaus meisten Falle»» zu einem nieberträchtigei» Handel zu mißbrauchen.
Erfreulich ist es feftzuftellen, daß ber Eingang von Bittgesuchen als Ausbruck ber besseren wirtschaftliche»» Verhältnisse einen erheblichen Rückgang erfahren hot. Noch im Monat Mai 1938 waren es 227 Bittgesuche, im November dagegen nur noch 109.
Auch die Mitgliederbewegung ber NSV. zeigte im Jahre 1938 eine»» erfreulichen Anstieg. Währenb sie im Gau Hessen-Nassau am 1. September 1937 noch 361 107 Mitglieder gufwies, verrat ber Mitgliederstand vom 1. November 1938 mit 474 191 einen Zugang von 113 084.
Neu war auch in dem verflossenen Jahre bie Durchführung einer Ausstellung bes „Hilfswerk für deutsche bildende Kunst in der NSV. e. V.". Dieses von ber NS.-Volkswohlfahrt durchgeführte Hilfs-
Im Laufe des Nachmittags wurde dann j»od) eine Slalornstrecke abgesteckt, an der sich die Fortgeschrittenen prüfen konnten. Erst mit einbrechender Dunkelheit unb als der Rege»» immer heftiger
waren ba unb zeigten, bis zu welcher Vollkommenheit ber Schilauf und bie Beherrschung der langen Bretter entwickelt worden ist. In herrliche»» unb unbeschreiblich eleganten Temposchwüngen brauften sie den Hang hinab, kamen selbst auf dem kurzen Hang zu einer erstaunlichen Schuß- im Christiania aus schnellster
Die besten Leistungen des Tages bot aber ber Jungmann Beppi Jenneweii» (Ordensburg Sont- pofen), der den Abfahrtslauf in 4:00.2 Minuten, auch beit
3m Hochgebirge.
Oberammergau — Olympiafchanze.
(Einen eindrucksvollen schisportliche»» Jahresabschluß aab es am Samstag in Oberammergau, wo die dortige Schiabteilung des TSV. 1861 Oberammergau auf ber Schneckenbergfchanze einen lstiernatwnal ausgeschriebenen Sprunglauf ä«r Durchführung brachte. Es beteiligten sich Zwar tatsächlich nur deutsche Springer, aber hier war die Garde der Tuchtig- ten vertreten, so daß man auf ber gut gepflegten Anlage schöne Leistungen und spannende Kampfe zu sehen bekam. Sieger wurde Paul Krauß II. (Johann-Georgenstabt) mit zwei gleichmäßig schonen
Schikurs und Slalom aus dem Schiffenberg
Tieujahrs-Jiachmittag beim Wintersport.
dafür die Bestnote des Tages. Den weitesten Sprung schaffte Toni Eisgruber (Partenkirchen) mit 69 Meter.
3n Mittelgebirgen.
Schwarzwald — Thüringen — Riefengebirge.
Infolge der ungünstigen Schneeverhältnisse mußten schon die Abfahrtsläufe im Rahmen der Hochfirst-Schneewettkämpfe bei Neustadt im Schwarzwald abgesagt werden. Aber auch die Sprungläufe standen im Zeichen eines wenig guten Wetters. In» ganzen Schwarzwald gab es am Neujahrstage einen plötzlichen Föhneinbruch, der die Temperatur auf 3 bis 4 Grad über Null steigen ließ. Die Sprungläufe um den Wanderpreis der Stadt Neustadt wurden dadurch noch nicht gefährdet, aber durch den vor der Veranstaltung niebergegangenen starken Regen, der während des Springens etwas nachließ, konnte»» keine so großen Weiten wie üblich erzielt werden. Am besten hielt sich der St. Märge- ner Oskar Hä11ich mit Sprüngen von 44, 42, und 43,5 Meter, wobei er mit seinen ersten Sprung die Tagesbestleistung erreichte.
Die im Hinblick auf die deutschen Schi-Meisterschaften 1939 umgebaute Hindenburg-Schanze in Oberhof (Thüringen) wurde am Neujahrstag im Beisein von Reichsfachamtsleiter Räther einge- weiht. Sturm und Schneetreiben beeinträchtigte die Leistungen der Springer und nur ber Einheimische Hans Marr kam über bie 50-Meter-Marke. Die Schanze selbst hat sich durchaus bewährt.
Der deutsche und Heeres-Schimeister 1938, Günther Meergans von d-en Hirschberger Jägern, beteiligte sich am Silvester-Springen auf der Koppenschanze in Krummhübel. Er erwies sich erwartungsgemäß allen Mitbewerbern überlegen und siegte mit Note 232,3 und Sprüngen von 46 unb 48 Meter vor Kurt Linke (Krummhübel) mit Note 149,9 (43, 44 Meter). Eine gute Leistung vollbrachte der 14jährige PimpfNudi Häring, dessen Sprünge von 40 und 40,5 Meter mit 131,6 Punkten bewertet wurden.
NSG. 1938, für Deutschland ein Jahr unvergleichlicher geschichtlicher Größe, geht zu Ende. Deutsch- lanb ist größer, geschlossener unb machtvoller geworben, als es je in feiner ruhmreichen Geschichte war. Gegenüber biesen große»» weltgeschichtlichen Vorgängen, bie sogar — man kann es ruhig sage»» — alle anderen politischen Ereignisse auf biefeiu Erdball in ihrer Bedeutung weit überragen, treten die Interessen von uns allen für andere Dinge weit zurück. Aber mir wollen nicht vergessen, daß die großen außenpolitischen Taten unseres Führers nur dadurch ihre Verwirklichung sinder» konnten, daß er innenpolitisch für fein Volk zunächst einmal bie Einlösung seiner Versprechungen gebracht hatte, nämlich die Verwirklichung und Tatwerdung des Nationalsozialismus als Idee und Programm.
Die Aufrichtung des neuen sozialistischen Gedankens brachte auch bie Schaffung einer neuer» Organisation mit sich, die in ber NS.-V o l k s w o hl- fahr t unb dem Winterhilfswerk ihren lebendigen Ausdruck gefunden hat. Es ist durchaus nicht gleichgültig, was in ben Jahren feit der Machtergreifung durch sie geschaffen wurde, denn wenn schon durch die Maßnahmen des Führers die soziale Befriedung unserer Nation erreicht wurde, bann sind alle auf diesem Gebiete geleisteten Arbeiten von ausschlaggebender Bedeutung unb garantierten die Voraussetzung für bes Führers außenpolitische (Erfolge. Die NS.-Volkswohfahri im Gau Hessen-Nassau ist zwar nur ein Teil ber bas ganze Reich umspannenden, aber auch bis in bie kleinsten örtlichen Zellen ausstrahlenden Organisation, doch war es stets unser glühendster Wille, in unserem Gau nicht nur Schritt zu halten, sondern voran zu stürmen und alles nur Erreichbare zu verwirklichen.
Alle deutschen Gaue haben an der Hilfsaktion für die Ostmark und das Sudetenland mitgeholfen. Wir standen mit dem Gau Hessen-Nassau in der ersten Linie unb haben bas uns zur Pflicht gemachte Opfer überstiegen. Wir haben 1938 mehrere neue NSV.-, eigene Müttererholungs- unb Kinderheime eingerichtet. Hervorgehoben sei hier besonders bas erste durch bie NSV. geschaffene und geleitete Erholungsheim für werdende Mütter, bas neben ben bereits bestehenden Müttererholungsheimen, sowie dem Mutter- und Kindheim in Lindenfels i. O. —
‘TVtiHrfK* I die unter der schon jetzt sehr zahlreich angemeldeten
Ajeunaye tnopoaei? NSKK.-Mannfchasten mit Altmeister Wiese (Han-
Für die Zwischenrunde zur deutschen Eishockey- nover) und Pfaue (Schierke) sehr aussichtsreich ver- Meisterschaft ist nunmehr alles klar. Nur ein Spiel, das zwischen Rotweiß unb Preußen Berlin, muß noch ausgetragen werden, damit der dritte Vertreter der Gruppe Nord genannt werden kann. Dieser Stampf steigt am 15. Januar im Berliner Sportpalast. In der Zwischenrunde spielen je fünf Vereine in zwei Gruppen. Die beiden Besten > jeder Gruppe bestreiten die Endrunde. Die Teilnehmer:
Gruppe Nord: Berliner Schlittschuhclub, Zehlendorfer Wespen, Rotweiß Berlin oder Preußen Berlin; Gruppe Süd: SC. Rießerfee (Titelvert.), EV. Füssen; Ostmark: (ESt Engelmann Wien, Klagenfurter AC.; Gruppe West: EG. Düsseldorf, Krefelder EV.; Gruppe Ost: Rastenburger EV.
Ausgezeichnete Leistungen gab es am Neujahrstage auf ber Olympiaschanze in Garmisch-Parte»»- kirche. Dabei waren bie äußeren Umstände nicht einmal besonders günstig, da ständiges Schneetreiben die Sicht behinderte. Mit viel Schneid sprangen vor allem bie Subetendeutschen. Sieger des schweren Springens wurde ber Salzburger Josef B r a b I. Der Salzburger, ber ebenso wie Krauß II. in diesem Jahre in Klasse I aufgerückt ist, stand zwei schöne
Sprünge von 67 unb 68 Meter durch unb erhiest Lautjchneü
Schweizer wurden damit Gewinner des „Großen Preises von Zürich" vor den Konstanzern. Schreiber - Blersch, bie gegen Osterwalber - Gabler 5:5 spielten, retteten burch einen 12:/- Sieg über Ferrand - Doell ben britten Platz. Das belgische Paar Devos-Rogghe war nicht in die Endrunde gekommen.
Erhard Weiß Ooppelsieger in Innsbruck.
In Innsbruck fand am Freitagabend als Abschluß eines unter Leitung von Reichstrainer Keser stehenden Schwimmer-Lehrganges für Springer und Springerinnen ein Springwettbewerb statt,
Oie 7IGV. im Gau Hessen-Nassau im Jahre 1938.
Von Gauamisleiter Haug, Darmstadt.
bem auch Reichsfachamtsleiter Georg H a x (Berlin) beiwohnte. Europameister Erharb Weiß siegte sowohl im Kunstspringen als auch im lurmjprinaen überlegen, während bei den Frauen die deutsche Meisterin Suse Heinze in Front endete.


