Ausgabe 
1.11.1939
 
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Aeue ZlilassuiWrichtlinien für Kraftwagen.

wurde festgestellt, daß d!e interessantesten Stücke nach Warschau verschleppt worden waren. Die sofort eingeleiteten Maßnahmen dienen der Herbeischaffung des abtransportierten Gutes und seiner Instandsetzung, worauf diese Fundstücke der deutschen Vorgeschichtsforschung zur Verwertung übergeben werden.

Schwerer Verkehrsunfall bei Köln.

Nachts stieß auf der Frankfurter Straße in der Nahe von Hochkreuz bei Porz ein mit vier Perfo- nen besetzter Kraftwagen mit einem in Richtung Köln fahrenden Auto zusammen. Der Anprall war so heftig, daß der erste Wagen zurückflog und sich dabei überschlug. Ein Mann und eine Frau waren auf der Stelle tot, ein dritter Mitfahrer erlitt so schwere Verletzungen, daß er nach wenigen Stunden starb.

Brand in einem norwegischen Regierungsgebäude.

Wichtige Dokumente und Regierungsakten sind durch einen Brand vernichtet worden, der in den Ministerialbauten in der Osloer Viktoria-Terrasse ausbrach. Der Brand entstand in einem Treppen­aufgang. In Mitleidenschaft gezogen wurden Räume der Bibliothek des Landwirtschaftsministe­riums, des Forstamts und des Inspektors des Finanzwesens. Das Archiv des Statistischen Zen­tralbüros ist zum größten Teil ein Opfer der Flammen geworden.

Die Verordnung über die Weitenbenutzung von Kraftfahrzeugen hat als Ziel, die Benutzung von Personenkraftwagen und Krafträdern auf 15 v. H. des Bestandes vor Kriegsausbruch zu drosseln, also 85 v. H. stillzulegen. Die Kraftdrosch­ken bleiben dabei außer Betracht. Die Drosselung soll nicht schematisch erfolgen. Sie wird in manchen Bezirken bis auf 10 oder 8 v. H. möglich sein, in anderen mit Rücksicht auf die Verkehrsbedürfnisse nicht bis auf 15 v. H. erfolgen können. Wo ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz vorhanden ist, namentlich in den Großstädten, wird im allgemei­nen unter 15 v. H. heruntergegangen werden kön­nen.

Mit der Drosselung des Personenverkehrs soll eine bessere Versorgung des Güterver­kehrs erreicht werden. Lastkraftwagen sollen des­halb in der Regel bewinkelt werden. Bei Vernei­nung des öffentlichen Interesses für einen bestimm­ten Betrieb kann gegebenenfalls Verwendung an anderer Stelle in Frage kommen. Ost wird das öffentliche Interesse an der Benutzung eines Last­kraftwagens oder Personenwagens mit Anhänger nur im Betrieb des Antragstellers zu verneinen

sein, während für mehrere Betriebe ähn­licher Art die gemeinschaftliche Be­nutzung anzuerkennen wäre.

lieber die Bewinkelung sind die Umstände des Einzelfalles entscheidend. Auch soziale Ge­sichtspunkte sind dabei zu berücksichtigen. Fa­milienväter, Kriegsbefchädigte und Opfer der Ar­beit werden die Entscheidung über die Weiterbe­nutzung ihres Fahrzeugs oft durch Hinweis auf ihre persönlichen Verhältnisse erleichtern können. Der Mißbrauch eines bewinkelten Fahrzeugs fall rücksichtslos verfolgt werden. Miß­brauch kann auch der betreiben, der den Wagen zur Verfügung gestellt hat oder darin mitgefahren ist. Personenwagen mit Anhänger dürfen in der Regel nur als Einheit weiterbenutzt werden. Aerzte können die roten Winkel bekommen, wenn sie in größerem Umfange Hausbesuche zu machen haben, Landwirte, wenn ihnen Pferd und Wagen nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch bei I a g d - ausübungsberechtigten ist zu prüfen, ob zur Durchführung der Abschußpläne oder zur Hege des Wildes die Benutzung eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Interesse liegt. Hinsichtlich des H u b -

rau ms ist mit weiteren Verschärfungen ftn Augenblick nicht zu rechnen, insbesondere sollen Personenwagen über 1,7 Liter nicht allein wegen ihres Hubraums stillgelegt werden. Die ständige scharfe Nachprüfung der Weiterbenutzung der Krafts fahrzeuge ist in Zukunft die Hauptaufgabe der Zu­lassungsstellen. Dabei sollen sie auch Anregungen aus dem Publikum nachgehen, nicht jedoch anonymen Anzeigen, lieber Beschwerden wegen Versagung der Bewinkelung und über die Bewinkelung von Personenwagen über 2,7 Liter und von Krafträdern zwischen 600 und 750 cbcm entscheidet die höhere Verwaltungsbehörde.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Pro­vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Unsere liebe Mutter

Margarete Dorfeld, geb. Reuter

ist am 28. Oktober gestorben.

Karl und Netty Dorfeld.

Gießen-Wieseck, den 1. November 1939.

Die Beerdigung fand in aller Stille statt.

6634D

im 67. Lebensjahre,

Die Beerdigung findet Freitag, den 3. November, nachmittags 2.30 Uhr statt.

6635 D

Arbeiter

Heute entschlief sanft unsere herzensgute Mutter und Großmutter

gesucht.

6631D

Gießen (Großer Steinweg 5), den 31. Oktober 1939.

04878

Edith Bernhardt

im Alter von 18 Jahren.

Gießen, den 1. November 1939.

Frankfurt a.M., 31. Oktober 1939.

6627D

"C?

UHRMACHERMEISTER JUWELIER

Betriebsführungund Gefolgschaft der Firma Schade & Füllgrabe AG.

im blühenden Alter von 18 Jahren. Wir verlieren in ihm eine treue, pflicht­eifrige Arbeitskameradin, deren An­denken wir stets in Ehren halten werden

ÄüülWeoonz«, 20 v. 6. erhallen Sie bei wiederholten Auf. nahmen einer 2üuei0f

Am Montagabend 6 Uhr verschied nach einer Operation unsere liebe Tochter, Schwester, Nichte und Enkelin

Am 31. Oktober entschlief sanft nach langem schweren Leiden in der Klinik zu Gießen mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 2. November, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt

(HESSEN-NEUENWEC4 AM KREUZPIAIZ

WkMlWl-IkMiW

Für die vielen Beweise der Teilnahme und die lieben Worte des Dekan Sattler herzlichen Dank.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 2. November 1939, um 15.15 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

In tiefer Trauer:

Familie Georg Bernhardt.

Ain 31. Oktober verschied unser Ge­folgschaftsmitglied

Edith Bernhardt

In tiefer Trauer:

Frieda Obersberger, geb. Meckel Karl Meckel und Frau Magrit Obersberger.

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