Ausgabe 
1.8.1939
 
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SJL-tfpoti

Richtungsstrecken-Segelflüge nach Mitteldeutschland.

Am neunten Tage des 20. Rhön-Segelflug-Wett- bewerbs waren erneut Richtungsstrecken-Segelflüge auf der Fluglinie WasserkuppeBerlin-Tempclyaf ausgeschrieben, eine im Hinblick auf die westliche Windrichtung sehr schwere Aufgabe, die jedoch er­neut von einer überraschend großen Zahl von Wettbewerbs-Teilnehmern^ in der Einsitzer-, Doppel­sitzer--, ja selbst in der Nachwuchssegelflieger-Klasse gelöst wurde. Das gesamte Tagesergebnis betrug rund 6000 Kilometer Luftlinie, so daß die bisher zurückgelegte Gesamtflugstrecke sich auf 45 000 Kilo­meter erhöhte.

In Anwesenheit von zahlreichen Zuschauern nahmen die Segelflieger am Montagoormittag den Startbetrieb auf. Die Landemeldungen trafen im Laufe des Tages vorwiegend aus den mitteldeut­schen Gebieten auf der Wasserkuppe ein. Die Tages- bestleistung erzielte Fick von der NSFK.-Gruppe 2 Stettin, der mit 219 Kilometer Dessau erreichte. Huth (NSFK.-Gruppe 3 Hamburg) landete nach 210 Kilometer bei Bitterfeld. Genau 200 Kilometer schafften Haase (NSFK.-Gruppe 4 Berlin) und Lud­wig (NSFK.-Gruppe 7 Elbe-Saale), die nach Lissa bzw. Leipzig kamen. In der Klasse der Nachwuchs- Segelflieger zeichnete sich Pesold (NSFK.-Gruppe 13 Nürnberg) aus, der 140 Kilometer schaffte und bei Apolda niederging.

Bereits viele Meldungen für das Gießener Rundstreckenrennen.

Für die neueste Veranstaltung der Gießener Radfahrer - Vereinigung, das Rund­streckenrennen WilhelmstraßeAulwegRiegelpfad Ludwigstraße liegen bereits zahlreiche Meldungen vor. lieber 20 Mann haben schon ihre Zusage gegeben, an diesem Rennen teilzunehmen. Mancher bekannte Fahrer ist darunter. Breuer (Köln), Gassenmeyer, Geyer, Gebrüder Linne­mann und Bär von Frankfurt, Mandelartz und Schneider von Köln, Heck (Alsfeld), sowie Offenbacher und Schweinfurter Fahrer werden am Start sein.

Tischtennisturnier:

VfB.-R. - Fliegerhorst Gießen.

Am vergangenen Samstag trafen sich die beiden Mannschaften zu den fälligen Rückspielen im Klub­haus des Waldsportplatzes. Im Gegensatz zu den Vor­spielen im Fliegerhorst konnten diesmal die VfB.- Reichsbahn in den Doppelspielen besser abschneiden, dagegen stellten die Flieger die besten Einzelspieler, so daß das Turnier unentschieden 5:5 endete.

Eine ganz besondere Leistung bot der sudeten­deutsche Flieger Lippert, welcher mit seinen

unheimlich scharfen Vor- und Rückhand-Schmetter­bällen oft den Beifall der Zuschauer fand.

Ergebnisse:

DfB.-R. Gießen Fliegerhorst Gießen.

1. Möll Lippert 0:2

2. Zerndt Scharfenstein 1:2

3. Michel Becker 0:2

4. Leutheuser Gornssen 2:0

5. Kohlenberg Minder 2:0

6. Schmuck Urban 2:0

7. Lang Krischel 0:2

1. Michel-Leutheuser Lippert-Scharfenstein 0:2 2. Möll-Zerndt Becker-Gorrissen 2:0

3. Kohlenberg-Schmuck .Krischel-Urban 2:0

Leichtathletikwettkampf Lich-Steinbach.

So wie im Fußball zwischen Lich und Steinbach schon seit Jahren enge Beziehungen bestehen und nicht zuletzt der Leistungssteigerung beider Vereine zugutekommen, haben nunmehr auch die Leicht­athletikabteilungen des Tv. 1860 Lich und der Sport­gemeinschaft Steinbach den Weg zueinander gefun­den. Auf Anregung der Gäste- fand am Sonntag auf dem Sportplatz' hinter der Licher Turnhalle ein erster Wettkampf statt, der 10 Hebungen umfaßte und hoffentlich auch zu einer Dauereinrichtung wird. Wenn die dabei erzielten Ergebnisse auch keine über­ragenden Leistungen darstellen, so ist doch zu hoffen, daß auch hier im Lauf der kommenden Kämpfe eine Leistungssteigerung einsetzt. Berücksichtigen muß man auch, daß die Läufe auf der Landstraße und die übrigen Kämpfe auf gerade nicht idealem Gelände zur Durchführung gelangten. Doch auch hier wird recht bald Abhilfe geschaffen sein, denn es ist zu er­warten, daß das geplante große Sportgelände am Schwimmbad im Laufe des kommenden Jahres ge­schaffen wird.

Die Ergebnisse.

100-Meter-Lauf: 1. Magel (Lich) 12,1 Sek.; 2. Deucker (Steinbach); 3. Menges (Lich).

200-Meter-Lauf: 1. Magel (L) 25,4 Sek.; 2. Becker (St); 3. Deucker (St).

3000-Meter-Lauf: 1. Burger (St) 11:19,2 Min.; 2. Arnold (St); 3. Schäfer (L).

4X100-Meter-Staffel: 1. Steinbach; 2. Lich.

Hochsprung: 1. Deucker (St) 1,60 Meter; 2. Menges (L); 3. Magel (L).

Weitsprung: 1. Höhne! (L) 5,70 Meter; 2. Magel (L); 3. Herbert (St).

Kugelstoßen: 1. Deucker (St) 10 Meter; 2. Hch. Volz (L); 3. K. Volz (L).

Keulenweitwurf: 1. Kemmler (St) 56 Me­ter; 2. Weppler (L); 3. Sehrt (St).

Speerwurf: 1. Deucker (St) 40 Meter; 2. Hch. Volz (L); 3. Sehrt (St).

Sie Olympiaprüsungskäinpse in Stuttgart.

Erster Tag: Japaner groß in Fahrt.

Am ersten- Tag der leichtathletischen Olympio- Prüfungskämpfe in der S/uttgarter Adolf-Hitler- Kampfbahn gab es eine Peche von ausgezeichneten Leistungen. Sehr gut gefielen vor allem die japa­nischen Athleten, die in zwei Wettbewerben sieg­reich blieben. Der Hochspringer O k a m o t o schaffte gleich beim ersten Versuch 2 Meter, scheiterte dann aber bei einem Rekordversuch über 2,03 Meter. Sein Landsmann Tanaka wurde mit 1,97 Meter Zweiter vor den Deutschen Gehmert und Langhofs, die nur 1,90 Meter schafften. Im Dreisprung kam allein der Japaner Kin über die 15-Meter-Marke; sein bester Sprung wurde mit 15,03 Meter gemessen. Joch (14,70 Meter) und Ziebe (14,35 Meter) be­legten die Plätze. Auch im 1500-Meter-Lauf endete ein Ausländer in Front, und zwar der belgische Weltrekordmann Mostert, der auf der letzten Gegengeraden dem Feld leicht und flüssig davon­lief und in 3:54,2 Minuten sicher vor Jacob (3:55,4) und Körting (3:59,2) gewann. Aber auch die deutschen Athleten warteten mit vorzüglichen Lei­stungen auf. Meister Hamann siegte im 400- Meter-Endlauf in 47,9 Sekunden vor dem Junioren­meister Meland (Halle), der erst ganz zum Schluß kapitulierte, aber immer noch 48,6 schaffte und den Kölner Helm klar hinter sich ließ. Im Hammer­werfen legte der Fuldaer Storch auf Anhieb 58,20 Meter vor, die Meister Blafk nicht mehr überbieten kannte, zumal er bei seinen besten Würfen über­trat. Olympiasieger Hein konnte seine Mitbewerber nie gefährden. Im Diskuswerfen siegte der Wiener Wotapek mit 49,16 Meter erneut vor Meister Lam­pert und die 400-Meter-Hürden waren eine sichere Sache für Lt. Hölting (Breslau).

Deutscher Hürdenrekord am Sonntag.

Am zweiten Tag der leichtathletischen Olympia- Prusungskampfe in der Stuttgarter Adolf-Hikler- Kampfbahn, denen gegen 12 000 Besucher bei­wohnten, gab es ganz hervorragende Leistungen. Schon beim ersten Wettbewerb wurde für die rich­tige Stimmung gesorgt, als der Berliner Glaw den seit zehn Jahren bestehenden deutschen Rekord des Frankfurters Dr. Wichmann über 200-Meter- Hurden von 24,5 auf 24,1 Sekunden verbesserte Auch Lt. Hölling (Breslau), der Zweiter wurde, blieb mit 24,3 Sekunden unter der bisherigen Best­leistung.

Im Dreisprung kam endlich wieder einmal ein Deutscher über die 15-Meter-Marke; Joch (Stendal) sprang 15,05 Meter weit, mußte aber dem Japaner K i n mit 15,34 Meter, die dieser bereits im Vor­kampf erzielte, den Sieg überlassen. Auch im Hoch- sprung gab es einen japanischen Sieg, aber dies­mal war Tanaka mit 1,97 Meter vor seinem Landsmann Okamoto, der ebenfalls 1,97 Meter reichspr°"g' °bCr mef?r versuche aufwies, erfolg-

Zu ein-un spannenden Rennen gestaltete sich der 1500-Meter-Lauf, den der deutsche Meister Mehl- Hose (Berlin) in 3,54,4 Mi nuten nach einem er­bitterten Endkampf mit Brustbreite vor dem Schwe­den Jansson gewann. Der überragende Mann im 400-Meter-Lauf war der italienische Rekordmann Lanzi, der in 46,9 unangefochten gewann und unseren Meister Hamann (Berlin) auf den zweiten Platz verwies. Knapp war das Ende über 5000 Meter, wo schließlich der alte Kämpe Schaum­burg in 14:46,8 Oberhand behielt. Sehr eindrucks­voll lief der Münchner Kaind! die 3000-Meter- Hindernis, die er in 9:19,2 Minuten gewann. Im Hammerwerfen war diesmal B l a s k vor Storch erfolgreich, aber die beiden lagen nur fünf Zenti­

meter breit auseinander. Im Diskuswerfen martete Wotapek mit einem 50-Meter-Wurf auf, der ihm den Sieg einbrachte. Sehr interessant verlief die 4X400-Meter-Staffel, die von der deutschen Mann­schaft in der Besetzung Helm, Wieland, Hölling, Hamann in der vorzüglichen Zeit von 3:11,4 Min. vor Italien und einer zweiten deutschen Auswahl gewonnen wurde.

...und in Berlin.

Christel Schulz sprang Weltrekord.

Die junge deutsche Meisterin im Weitsprung Chri­stel Schulz übertraf sich diesmal selbst. Sie ge­wann den Wettbewerb mit der neuen Weltrekord- Leistung von 6,12 Meter und übertraf damit den noch anerkannten Rekord der verstorbenen Japa­nerin Kitei Hitomi um 14 Zentimeter..

Das Speerwerfen der Männer gewann der Ungar Varszegi mit der schönen Weite von 70,78 Pie­ter vor dem deutschen Meister Berg (Leipzig) mit

Distel Schulz (Münster) bei ihrem Weltrekord- IPrung von 6,12 m. (Schirner-M.)

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69,24 Meter Der Schwede Hakon Lidman U4Cr f110=^eter:^ürbeTl der deutschen Cjnö(mUaffc überlegen und siegte in 14,6 Sekunden.

Weitsprung erzielten der Italiener Maffei v11*3 3 (Leipzig) mit 7,49 Meter zu-

g" hl6 S°Pte Weite. Da aber der zweitbeste Sprung bes Italieners mit 7,38 Meter besser war der seines deutschen Gegners, fiel der erste Platz 405^?^;^ "unzwickel sprang

stobhoch und siegte vor dem Italiener Weiche Höhe erzielte, aber mehr SÄJ 9m Kugelstoßen war Olym-

pias eger Wollte nicht am Start. So kam Europa­meister Kreek (Estland) mit 16,05 Meter zum Siege - Die 10000 Meter holte sich der Unq^ Csaplar m 31:24,9 Minuten °°r dem Italiener Beviacqua und dem jungen Haushofer.

Neckermann bester Sprinter.

Die 30 000 Zuschauer, die am Sonntag nach dem Reichssportseld hmausgep-.Igert waren, bekamen an auVlJe"^6" Kampfftatte herrliche Begegnungen

Ein Gießener Turner bei der Lingiade.

(Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger).

An der Lingiade in Stockholm nahm auch der Gießener Turner Heinrich Herbert (Tv. 1846 Gießen) aktiv teil. Heinrich Herbert, der in Gießen zu Besuch mar, erzählte begeistert von dem groß­artigen Erlebnis und dem starken Eindruck, den die deutschen Mannschaften durch ihre Geschlossen­heit und durch ihre Vorführungen hinterließen. Unser Bild zeigt den jungen Gießener Turner, dem mit dieser Teilnahme an der Lingiade eine schöne Auszeichnung zuteil wurde.

Obwohl die Gäste einige gute Einzelkönner in ihren Reihen hatten, vermißte man bei ihnen doch den Zusammenhang im Spiel. Diese Schwäche nutzien die Lollarer aus und konnten wenig später den zweiten Treffer anbringen. Alle Anstrengungen der Gäste waren vergebens.

Nach dem Wechsel gingen die Gäste wohl etwas mehr aus sich heraus, dadurch hatten sie zeitweise mehr vom Spiel; aber zu Erfolgen reichte es n'.cht. Dann machten auch die Lollarer dem Gegner wie­der mehr zu schaffen. Mancher heikle Augenvlick kam vor dem gegnerischen Tor zustande. Die An­griffe wechselten jetzt immer lebhafter ab. Der Lollarer Elf gelang es bann auch, ben brüten Treffer anzubringen.

Abturnen in Eberstadt.

Den Beginn machten bie 100-Meter-Endläufe der beiden Klassen A und B. In der A-Klasse unterstrich Meister Neckermann (Mannheim) erneut seine gute Form. Er siegte in 10,7 Sekunden vor dem Italiener Mariani, der seine Schnelligkeit erst auf der zweiten Hälfte der Strecke richtig einsetzte, und dem ewig jungen Borchmeyer, für die beide 10,8 gestoppt wurden. Den B-Lauf gewann der junge Schneider (Essen) in 10,9 Sekunden vor dem Ersten des Vortages Habermann (Nauen). Bei den Frauen lieferten sich die Berlinerin Dora Voigt und die Kölnerin Grete Winkels über 200 Meter einen spannenden Kampf, den die Ber­linerin kapp für sich entschied. Die Zeit für beide Säuferinnen lautete 25,1 Sekunden. In welch prächtiger Form sich die Thüringerin Siegfriede D e m p e zur Zeit befindet, bewies sie durch einen weiteren Sieg über die neue Hürden-Meisterin Lilo Peter (Oppeln) in 11,6 Sekunden. Im zweiten Lauf stellte die Weinzarerin sogar ihre erst am Samstag erzielte Rekordleistung mit 11,5 Sekunden ein. In der Gesamtwertung belegte Frl. Dempe überlegen den ersten Platz vor Lilo Peter und Anni Spitzweg (München).

Lollar komb.Schiedsrichter« Kameradschaft Gießen 3:0 (2:0)

Bie dem Fußball-Lehrspiel gegen die Schieds­richter-Kameradschaft konnte die Lollarer Elf die Oberhand behalten. Die Platzbesitzer hatten zwar nur fünf Spieler aus der ersten Elf zur Stelle, vier wurden aus der zweiten und zwei aus der Jugendmannschaft entnommen. Alle Spieler setzten sich aber gut ein. Der Sieg stand nie in Frage. Aber auch die Gäste sorgten für ein schönes und flottes Spiel. Anfänglich spielten die Lollarer eif­riger, die Angriffe wurden geschickt und planmäßig aufgebaut. Es dauerte auch nicht lange, und die Platzbesitzer konnten die Führung an sich reißen.

In Eberstadt fand am Sonntag bei herrlichem Sommerwetter das diesjährige Abturnen statt. Die Turner trafen sich an der Turnhalle zum friedlichen Wettkampf. Nach einem Turnerlied wickelten sich die Wettkämpfe, die unter Leitung des Oberturn- warts Wilhelm R e i t s ch m i d t standen, reibungs­los ab. Geturnt wurde ein 12-, ein 10-, ein 8- und ein 5-Kampf. Zahlreiche Zuschauer hatten sich ein« gefunden.

Die Siegerlisle.

Turner-Stufe, 12-Kamps: 1. Richard Holler 219 P.; 2. Adolf Koch 207 P.; 3. Heinrich Fey 187 P.; 4. Ewald Rettschmidt 183 P.; 4. Hel­mut Zimmer 178 P.

Jugend-Unter st ufe, 10-Kampf: 1. Richard Schneider 173 P.; 2. Otto Rettschmidt 148 P.; 3. Robert Dender 141 P.; 4. Helmut Kiefer 136 P.; 5. Otto Schneider 128 P.

Schüler-Ober st ufe, 8-Kampf: 1. Alfred Rettschmidt 139 P.; 2. Karl Schneider 124 P.; 3. Kurt Biehl 119 P.; 4. Erwin Vorbach 117 P.; 5. Otto Alles 115 P.

Schüler-Unter st ufe, 5-Kampf: 1. Karl Düringer 117 P.; 2. Karl Löbrich 116 P.; 3. Er­win Schepp 106 P.; 4. Reinhold Löbrich 101 P.; 5. Helmut Weisel und Gerhard Vorbach 96 P.

Der ganze Tumbetrieb zeugte von der regen Ar­beit innerhalb des Vereins. Die Siegerehrung nahm der Oberturnwart vor.

Der neue Marathonmeister.

In Leipzig ging aus dem schweren Kampf der Marathonläufer in tropischer Hitze Unteroffizier Weber (Luftwaffen-SV. Spandau) nach 2:47:19,5 als neuer Meister durchs Ziel.

Auszug aus der Siegerliste von Heuchelheim.

Jahrgang 3235.

Neunkampf (60 Teilnehmer, 59 Sieger): 1. Karl Reuter, 1846 Gießen, 183% P.; 10. Otta Hen­ning, Lauterbach, 158; 14. Karl Würtz, Krofdorf, 154%; 15. Karl Bücking, Alsfeld, 153%; 18. Karl Nühl, Großen-Bufeck, und Albert Winter, Launs- bach, je 150%; 20. Adolf Hildebrandt, Wieseck, und Otto Bepler, Heuchelheim, je 149%; 21. Wilhelm Schmidt, Waldgirmes, 149; 24. Rudolf Paul, 1846 Gießen, 147%; 27. Albert Drescher, Lollar, 144%; 32. Wilhelm Frey, Wieseck, 139%; 33. Ernst Hettche, Lollar, 137; 38. Th. Ludwig Rinn, Heuchelheim, 128%; 48. Richard Rühl, Großen-Buseck, 112 P.

Dreikampf, volkstümlich (55 Teilneh­mer, 49 Sieger): 1. Otto Werner, Weilmünster, 78 P.; 2. August Niemann, SA.-Kampfspielgemein­schaft Gießen, 72; 4. Ludwig Malkomesius, CT. Hessen-Preußen Kassel (früher Gießen), 69; 6. Wil­helm Leitner, Graßen-Linden, 67; 7. Fritz Geier, Atzbach, 66; 8. Willi Klock, Nidda, 65; 9. Karl Mi­chels, 1846 Gießen, 64; 10. Adolf Reckei, Rodheim, 63; 16. Ernst Jung, Lollar, Philipp Weller, Heu­chelheim, Willi Wagner, Hungen und Wilh. Bran­denburger, Hungen, je 55; 17. Otto Leidich, Grü- ningen und Albert Luh, Allendorf, je 54; 18. Otto Schleenbecker, Krofdorf, und Richard Lenz, Allen­dorf je 53; 19. Philipp Launspach, Reiskjrchen, 52; 20. Robert Schäfer, Heuchelheim, Hermann Röhl, Atten-Bufeck, und Ferdinand Becker, Reiskirchen, je 51; 21. Otto Schreiner, Wieseck, 50; 22. Ehr. Schä­fer, Gröningen, Albert Heinrich, Allendorf, Her­mann Bill, Rodheim, und Friedr. Fischer, Fried­berg, je 49; 25. Wilh. Peter, Reiskirchen, 45; 26. Ludwig Becker, Reiskirchen, 43; 27. Ewald Jünger, Reiskirchen 42; 29. Franz Opper, Allendorf, 40 P. ,

Jahrgang 3640.

Dreikampf, volkstümlich (40 Teilneh­mer, 36 Sieger): 1. Artur Koch, Wetzlar, 76 P.; 2. Walter Zerndt, Reichsbahn Gießen, 70; 3. Otto Dietz, Lollar, 69; 6. Heinrich Hees, Alsfeld, und Wilhelm Hofmann, Alten-Buseck, je 59; 7. Adolf Mülln, Post Gießen, Hans Noll, Lauterbach, und Hermann Fark, Nidda, je 58; 12, Wilhelm Hörr, Launsbach, 52; 13. Johann Vacker, Lauterbäch, 50; 14. Ernst Fischer, Burg-Gemünden, und Ernst Sack, Heuchelheim, je 49 P.

fteunfampf (26 Teilnehmer, 24 Sieger): 1. August Best, Wetzlar, 175,5 P.; 2. Fritz Weiters-

Großen-Linden, 172; 6. Otto- Kreiling, Wie- SmlrJr62, S,ub£oIf Pfaff. Launsbach, 150; 9. WlKlm,Kraft, Alsfeld, und Wilhelm Weiß, 1846

Wilhelm Stephan, Großen- ?ftuc/J3,9; $aiIin9' Rodheim, 137; 14. S "5 1860 Marburg, 136%;' 15 Wilhelm

Rinn, Heuchelheim, 134; 17. Ernst Mandler Heu- 116%'*$ 127; 22 Dtto Schlierbach, Rodheim,

Jahrgang 4145.

Dreikampf, volkstümlich (36 Teilneh- mer, 34 Sieger): 14. Willi Keßler, Lang-Göns, Otto Dolkmann, Heuchelheim, und Walter Jürgens, 1846 Gießen, je 52 P.; 17. Ludwig Hasselbach, Rod- heim, 48; 19. Ludwig Brüsk, Größen-Buseck, 46 P.

Sech stampf (22 Teilnehme, 22 Sieger): 5. Wilhelm Hofmann, Krofdorf, 102 P.; 6. Heinrich Post, Alsfeld, 100; 7. Wilhelm Schmidt, Leihgestern, 99; 8. Fritz Volkmann, Heuchelheim, 98%; 9. Her­mann, Hungen, 96; 12. Adolf Rinn, Heuchelheim, 91; 14. Richard Wilhelm, 1846 Gießen, und Ernst Freitag, 1846 Gießen, je 89% P.

Jahrgang 4650.

Drei kämpf (28 Teilnehmer, 25 Sieger): 5. Franz Sauer, 1846 Gießen, 61 P.; 8. Adam Döll, Alsfeld, 57; 9. Karl Keller, Rodheim, 54; 12. Gott­fried Repp, Homberg, 49; 13. Gustav Schreier, Post Gießen, 47; 15. Heinrich Hühn, Alsfeld, 46; 16. Heinrich Schmidt, Großen-Buseck, 45 P.

Sechskampf (30 Teilnehmer, 30 Sieger): 1. Otto Meyer, Bad-Nauheim, 111% P.; 3" Hans Thöt, Alsfeld, 106; 6. Karl GM, Waldgirmes, 103%; 9. Albert Rinn, Heuchelheim und Karl Hußke, Mtv Gießen, 97%; 10. Karl Heßler, Hungen, 96%; 11. Ludwig Bing, Lauterbach, 96; 13. Otto Hof­mann, Großen-Linden, 92; 15. Gustav Pfeifer, 1846 Gießen, 90%; 16. Karl Müller, 1846 Gießen, 90; 19. Wilhelm Schmidt, Post Gießen, 83% P.

Jahrgang 5155.

Dreikampf, Geräte (30 Teilnehmer, 28 Sieger): 9. Philipp Götz, Post Gießen, 50 P.; 12. Christoph Schäfer, Großen-Buseck, 48% P.

Dreikampf, volkstümlich (18 Teilneh' mer, 18 Sieger): 1. Edmond Ebeling, Alsfeld, 69 P.

Jahrgang 5660.

Dreikampf, Geräte (23 Teilnehmer, 23 Sieger): 2. Georg Dickhaut, Alsfeld, 55 P.; 6. Kon­rad Bücking, Alsfeld, 52; 13. Richard Glagow, 1846 Gießen, 45; 16. Rudolf Rosenbach, 1846 Gießen, 42%; 18. Hans Götz, 1846 Gießen, 40 P.

Dreikampf (14 Teilnehmer, 14 Sieger): 7. Ludwig Vogt, 1846 Gießen, 56 P.; 10. Heinrich Zimmermann, 1846 Gießen, 51 P.

Jahrgang über 60 Jahre.

Dreikampf, Geräte (39 Teilnehmer, 39 Sieger): 1. Karl Müller, Mtv. Gießen, 55% P.; 2. Adam Hofmann, ACT. Kassel, 55; 5. Karl Heu­ser, 1846 Gießen, und Theodor Vaupel, 1846 Gie­ßen, je 52%; 6. Karl Erb, 1846 Gießen, 51%; 10. Ludwig Lotz, To. Wieseck, 49%; 13. Wilhelm Dap- per, 1846 Gießen, und Emil Marx, 1846 Gießen, 47; 17. Hermann Haubach, 1846 Gießen 44%; 18. Karl Lichtenfels, 1846 Gießen, 44 P.