Ausgabe 
1.6.1939
 
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Oie Zagi) im Juni

Arbeitsbücher für Selbständige und

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Drum heißt es sich daran halten Mlt der Jagd a^l Balgwertes den Bestand kurz zu halten, U.U. r« « ........ r-Lf«mtmor 2 , , ____, ... _s. ____i, ifiA, Xoc

Sägerprüfung im Sagdkreis Giehen.

kaute.

tanzte...

IV.

(Fortsetzung folgt.)

Jetts der sachrfen Grenze sind, bie das Gute vom->

Reichsluftfahrtministerium. Anschließend war er Höherer Kommandeur der Flakartillerie in Braun- schweig und seit Juni 1938 Höherer Kommandeur der Festungsflakartillerie in Wiesbaden.

Ehrung der Helden vom Skagerrak.

Peter schien es gar nicht zu bemerken, daß es dem jungen Mann binnen drei Minuten ungemüt­lich wurde. Worauf Alphonse sich vor dem Haus­herrn knapp, aber korrekt verbeugte. Don der Dame des Hauses verabschiedete er sich mit einem Blick in die dunklen Augen und einem weichen

Liebe Madeleine, wenn du dir deine Freunde unter den widerlichsten Schnöseln an der ganzen Cote d'azur aussuchst, darfst du dich nicht wundern ... Das ist mein Heimkommen! So werde ich emp­fangen! Madame flirtet aufs Schamloseste mit einem Bengel, der nichts Glänzendes aufweist außer seinen lackierten Fingernägel ... Ich be­komme nichts zu essen und Marie zerbricht ein Glas vor Schrecken, weil ich wieder daheim bin!"

Ich habe nicht geflirtet, ich habe getanzt!" ver- teidgte sich Madeleine wütend.Du fährst fort, du gehst, wenn du da bist, fischen oder legst Patiencen. Ja, hast du geglaubt, daß ich in den ganzen drei Wochen mit keinem Menschen außer Marie ein Wort reden werde? Und daß Marie ein Trampel ist, das ist weder für mich noch für dich eine Neuigkeit. Sei froh, daß sie keinen Kristallkrug in der Hand gehabt hat, als sie dich erblickte. Sie läßt prinzipiell alles fallen was sie in der Hand hat, wenn sie sich wundert.

Madeleine machte mit raschen Griffen im Zim­mer Ordnung. Das Grammophon verschwand in dem Schrankfach. Der Teppich wurde zurechtge- schoben. Die leere Flasche und die Gläser wegge­stellt. Ein kleiner Tisch bekam ein weißes. Spitzen-

mißtrauischer.

Nein nicht so, wie du denkst! Ich bin durch einen Zufall auf den Gedanken gekommen Peter erzählt« ihr in kurzen Worten von der Ret­tung des Bankiers Doigt.Da habe ich wieder gespürt, daß ich wirklich in dieser Richtung beson­ders begabt bin. Und mich freuen solche Arbeiten. Für einen tüchtigen Mechaniker, der Ideen hat, ist überall Platz. Damit läßt sich auf eine Art, die mir

l ll'UCIl.

Es ist höchste Zeit, wenn die Krähen am Horst kurz gehalten werden sollen. Denn die Jungen sind bald flügge. Auch dann ist eine Krähenfamilie gewöhnlich noch eine Zeit zusammen und macht den Abschuß leichter. Hubertus.

** Zum Obergärtner ernannt. Der mit der Stelle eines Obergärtners bei der Universitäts­verwaltung beauftragte Gärtner Heinrich Binz wurde mit Wirkung ab 6. Mai 1939 unter Berufung in das Beamtenverhältnis zum Obergärtner er­nannt. _ _

** Silberhochzeit. Am morgigen Frettag, 2. Juni, können Herr Emil Beck und Frau Elsa, geb. Gläser, Bahnhofstraße 56, bei bester Gesundheit das Fest der silbernen Hochzeit feiern. Wir beglück­wünschen!

ihres Berufes Unrecht zu tun.

Bankiers, Börsenleute und alle jene, die aus­schließlich mit Geld zu tun haben, die haben es schon viel schwerer. Es gibt Geschäfte, die dem einen erlaubt, dem andern unerlaubt dünken. In solchen Fällen entscheidet teils das Gewissen, teils ein erfahrener, sehr tüchtiger Rechtsanwalt, der sich überzeugt, daß das Gesetz nichts Ernstliches dagegen einwenden kann. Menschen, die eine lockere Auf­fassung in bezug auf diese Grenze haben, pflegen im Privalleben besonders korrekt zu sein. Wenn es sich um Leute handelt, die im Grund anständig sind! Denn daß ein schlechter Mensch in jedem Beruf die Möglichkeit findet, sich schlecht zu benehmen, muß nicht eigens hervorgehoben werden.

Dann gibt es noch eine Reihe von Berufen, oder nennen wir sie lieber Betätigungen, die deutlich jen-

sen trennt. Das sind solche, bei denen der sich Betä­tigende erbarmungslos eingesperrt wird, wenn er er­wischt wird. Für die zahlreiche Gruppe der Unterneh­mungslustigen, die sich trotzdem von derlei Betäti­gungen nicht abhalten lassen, gibt es nur einen Grundsatz: Du darfst dich nicht erwischen lassen! Ansonsten können sie durchaus liebenswerte und äußerlich ordentliche Leute sein...

Peter Jlke zum Beispiel wäre es niemals im Traum eingefallen, einen Kellner um seine Zeche zu prellen. Seine Frau schlecht zu behandeln. Oder schwarz zu fahren...

Obwohl Nachforschungen nach dem Ursprung des netten Vermögens, das er dem Crädit Lyonnais an­vertraut hatte, einer gründlichen Prüfung schwerlich standgehalten hätten, war Peters Leben bis auf ein paar Unannehmlichkeiten glatt abgerollt. Er war nicht einmal sehr schlecht beleumundet gewesen. Nur ein' paar sehr kluge Herren von der Gegenpartei hatten ihn mit mißtrauischen Blicken gemustert. Und die klugen Herren mußten ein ausgezeichnetes Per­sonengedächtnis haben, um ihn nach so langer Zett tugendhaften Bürgerlebens wiederzuerkennen.

Fünf Jahre fischen, schwimmen und Tennis spie­len machen aus einem blassen, jungen Mann nut einem müden Zug um den Mund und unruhtgen Augen einen breitschultrigen, sonnenbraunen Herrn, der gern lacht und die Welt wohlwollend und zufrie­den betrachtet.

Dieses schöne Leben wollte Peter aufgeben, weil kein Mann eine Ewigkeit^von Feiertagen verträgt. Und weil Madeleine zu gern mit Alphonse Tango

Am 30. Mai fand unter Leitung des Kreisjäger­meisters die diesjährige Prüfung zur Erlangung des ersten Jagdscheines statt. Sämtliche Prüflinge hatten an dem Vorbereitungskurs teilgenommen, der wäh­rend der letzten vier Monate lief und die zukünf-

Spaß macht, und gegen die du nichts einzuwenden haft, schönes Geld verdienen."

Warum willst du nicht hier bleiben? Was spricht dagegen, daß du in dieser Gegend deine Erzeugung versuchst?" .

An der Riviera bekäme ich nicht einmal die Er° l-aübnis, eine Industrie einzurichten. Und in den Städten da kennen mich doch einige ... Nein, in Deutschland ist der bessere Boden."

Ich trenne mich nur ungern von unserem Heim", seufzte Madelaine.

Und von dem schönen, blondlockigen Alphonse", fuhr Pierre fort. Er hatte völlig vergessen, daß er vor einer knappen Stunde ein schweres Herz ge­habt hatte, als er an eine Trennung von dem guten Daheim zu denken versuchte.

Ich will unser Haus nicht hergeben!" meuterte Madeleine.

Daran denke ich gar nicht, Bvb6. Mr können es vermieten oder einfach zusperren. Ich will auch nicht unser ganzes Geld in die neue Sache stecken. Ich stelle Mir vor, daß hunderttausend Francs ge­nügen. Und Voigt gewährt mir sicher einen Kredit. Du könntest mir im Geschäft helfen. Bei der Buch­führung. Und so überhaupt. Ein nettes Haus, wo­möglich mit einem Garten, können wir uns auch in Neukirchen mieten ..."

Peter schilderte in blühenden Farben das neue Leben und das neue Glück.

Mr ist nun Peter Jlke?

nehmen. , t .

Peter schob einen schönen Bissen M den Mund und schenkte zwei Gläser herrlich kühlen Chablts

revoir, Madeleine".

Das Ehepaar schwieg, bis sich knarrend das Gartentor hinter dem Gast geschlossen hatte. Dann brach der Sturm los.

Pierre, ich möchte dich darauf aufmerksam ma­chen, daß ich nicht gesonnen bin, zuzusehen, wie du meine Freunde beleidigst ..."

tiefen tAu

Roman von Kvnraö Trani

ikvpgrlght by Carl Ouncker Verlag, Berlin W35

4. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

Kaltes Fleisch, eine Dose Sardinen und ein paar Oliven dürften sich finden. Und Marie soll mir eine Omelette machen. Kühlen Sie eine Flasche Chablin Clos ein! Und vor allem bringen Sie mir noch Dermouth und Sodawasser mit Eis!"

Peter warf einen mißbilligenden Blick auf die leere Dermouthflasche, die auf dem silbernen Tablett neben zwei Gläsern stand.

die Mldverwertung und das i^^^en^efne einführen sollte. Alle Jungiager (zwölf Herren eine Dame) konnten fürbestanden erklärt werden.

NSKK.-Standartenführer Noael verabschiedet sich.

Standartenführer Nagel von der Motor^tan. barte 147 ist, wie wir von Zuständiger Stelle Horen, zum Führer der Motorstandarte 48 Ttarburg, b - stimmt worden. Im Rahmen einer kurzen Feier wird er sich heute abend im Sturmheun des von den Führern der Einheiten der Standarte 14/ verabschiedeii.

Schützenschnur am Oienstanzug des AS.-Aeichslriegerbundes.

Ndz. Das Oberkommando des Heeres hat verfügt, daß Soldaten, die in Ehren aus dem aktiven Wehr­dienst entlassen worden und Mitglieder des NS- Reichskriegerbundes sind, die von ihnen erworbe­nen Schützenabzeichen (Schützenschnur) außer zu der ihnen rechtmäßig verliehenen Heeresunisorm auch bei allen Veranstaltungen des NS.-Reicks- kriegerbundes tragen dürfen.

Oie Heffen-Naffau-Fahrt des DOM.-Obergaues abgeschlossen.

In besonderer Weise wurde gestern des Tages der für die deutsche Kriegsmarine so ruhmreichen Seeschlacht vom Skagerrak gedacht. Am Skagerrak- Ehrenmal in den Eichgärten zog um 8 Uhr eine u vu9v ...^------

Ehrenwache auf, die von der Marine-Hltler-Jugend b , in ^sen paar Tagen eine ganze Anzahl von in ihrer schmucken Uniform gestellt und, bei ein- abschußnottoendigen Böcken, die vor der itünbiaer Ablösung bis in die Abendstunden ge- fQi(en sollten, zur Strecke gebracht. Diesen A us Ämu ebenfaas in den WW «s«°b|

Es gibt Berufe, die so weit von der Grenze ent­fernt sind, die die guten Bürger von den weniger guten trennt, daß es nicht schwer ist, ein dem Gesetz wohlgefälliges Leben zu führen. Ein Tierarzt, ein Glasermeister, ein Hand weder müssen schon eine ausschweifende Phantasie haben, um im Rahmen

3. bis 5. Juni entsendet der

des NS.-Reichskriegerbundes eine Abordnung von 40 Fahnen und 140 Mann. Diese Kameraden be­nutzen den Sonderzug, während eine Anzah wei­terer Kameraden mit dem Auto nach Kassel fahren und nur den Sonntag über dort bleiben. Die Kame­raden des Kreisverbandes Gießen werden in Gie­ßen zusammengezogen und treten am Samstag, 3. Juni, um 17.15 Uhr, unter Führung des Kreis- geschäftsführers ©lebe am Bahnhofs platz an. Der Kreiskriegerführer, Oberoeterinärrat Dr. Man­na r d , hält dort einen kurzen Appell ab. Um 17-.48 Uhr fährt der Sonderzug, dem sie sich an­schließen, in Gießen, um 18 Uhr 'N Lollar.ab. Der Sonderzug trifft um 20.25 Uhr in Kassel em. Dort finden nach dem Auftuchen der Quartiere Kamerad­schaftsabende im Zelt am Friednchsplatz statt. Am Sonntag, 4. Juni, findet nach der grotzen Kund- aebung der Vorbeimarsch statt. Wahrend der Fest- tage kommt das von Karl Schulz-Luckau geschrie­bene FestspielEwiges Soldatentum zur Auffüh­rung, an dem sechstausend Personen mitwirken.

Die Gießener Kameraden haben am Montag noch Gelegenheit zu einer Besichtigung von Kassel. Sie treten ihre Rückfahrt in der Nacht zum 6. Ium um 1.25 Uhr vom Kasseler Hauptbahnhof aus an und treffen um 3.45 Uhr in Lollar und um 3.55 Uhr m Gießen wieder ein.

NSG. Die in zwei Fahrtetappen vom 12.. bis 22. Mai und vom 22. bis 31. Mai durchgeführte Hessen-Nasfau-Fahrt des DDM., nut der. der BDM.° Obergau 13 Hessen-Nassau 5000 Mädel nn Oden­wald, Vogelsberg, und Spessart, Rheingau, Taunus, Lahntal und Westerwald emsetzte, ihnen die landschaftliche Schönheit unseres Gaues erschloß und sie im Rahmen des Landeinsatzdienstes nut der bäuerlichen Bevölkerung bekannt machte, wurde am Mittwoch mit einer Sonderdampferfahrt abge­schlossen. 600 Mädel aus dem Rheingau und Lahn- tat fuhren von Niederlahnstein bis Mainz. Die Obergauführerin des BDM., Else R i e s e, begleitete den Dampfer von St. Goarshausen bis Rüdesheim und überzeugte sich persönlich von dem vorzüglichen Aussehen und der ftöhlichen Stimmung ihrer Fahrt- gruppen. Damit ist der erste Teil der Fahrtaktton des hessen-nasfauischen BDM. abgeschlossen. Die Vorbereitungen für die Großfahrten im Jun be­ginnen bereits in den nächsten Wochen.

Gießener Wochenmarttpreise.

* G i e ß e n, 1. Juni. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 Mark, Matte 25 bis 50 Pf., Käse das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klaffe ^10/-, Klasse B 10, Klasse C 9/<, Wirsing, grün, % kg 20 bis 25, Gelberüben, neue, Bündel 25 bis 30, alte, Vi kg 15 bis 18, Spinat 20 bis 25, Spargel, 1. Sorte 58 bis 60, 2. Sorte 52 bis 54 3. Sorte 48 bis 50, 4. Sorte 30, Erbsen 20 bis 25, Tomaten 40 bis 50, Zwiebeln 16 bis 18, Rhabarber 10 bis 15, Kartoffeln, alte, 5, 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,40 bis 4, Mark, neue, % kg 18 Pf., Aepfel 35 bis 40 Pf., Erdbeeren 1Mark, Salat, das Stück 15 bis 20 Pf., Salatgurken 50, Oberkohlrabi 15 bis 25, Lauch 5 bis 15, Rettich, Bündel 12 bis 25, Stuck 10 bis 20, Radieschen, Bund 10 bis 15 Pf.

Ein funger Mann ging suchend die enge Gaffe hinab, warf forschende Blicke in die finsteren, win­keligen Höfe, las aufmerksam alle die ßabenfdyifc der und Täfelchen neben den Haustoren. Ein paar Gassenjungen, die sich für den eleganten Herrn interessierten, hielten sich in respektvoller Entfer­nung, aber sie folgten ihm mit unbeirrbarer Ge- duld. (Der Herr hatte ihnen, ein paar kräftige Ohr­feigen angetragen für den Fall, daß sie sich nicht schleunigst verkrümelten.)

Eine scheußliche Gegend, dachte der Herr unb seufzte. Er bemerkte nicht, daß cs schöne alte Häu- jer waren, daß hier und da ein edles geschnitztes Eichentor sich unter abblätternder Farbe verbarg, daß schmiedeeiserne Gitter ihr seines Rankenwerk vor die Fenster schoben. Er sah nur, daß die Fen­ster mangelhaft geputzt waren, daß der Fassaden- verputz abbröckelte und daß die Gasse bis auf die Gassenjungen still und ausgeftorben schirm

notwendig. , s1

Eine Zeit der Sorge ist es immer, wenn der

Grasschnitt beginnt. Denn leider wird noch immer viel zu viel 3ungoiü>, rncrbrn nod) »u viele brütende Hennen und Gelege vermaht. Auf Grund guter praktischer Erfahrungen sei geraten, für jebes Gelege, das durch irgendwelche Schutzmaßnahmen vor dem Dermähen geschützt wurde bas der -ve-

Snerstütf SkeQbarum steh-n^tteß,'die 3W» |iige'n Jäzer'" THe°rie und Praxis der s°ndtzab«n« ausoesallen warm eine Bell-Hnung öffentlich der Jagdwaffen des Erkennens uns^e.hennifchen auMU oben Dabei wäre es falsch, zu glauben, datz Wildes, feiner tzege und Pflege, ine Äiundgedanken nur dadurch verlockt ein Gmnbbesitzer sich zur des Naturfchutzes, die Jagdgefetzeslunde, die $u£ Schonu^veranlaßt sähe. Wir Jager kennen bas'rung und Haltung des Gebrauchshundes und endlich

,Zch habe nicht gewußt, daß du hier so unglück­lich bist, D6b6", sagte er bedauernd. .

Ich bin gar Nicht unglücklich, aber ich lang­weile mich eben", seufzte Madeleine.

Ich viel mehr als du", nickte Peter und vertiefte sich ernsllich in die Omelette. (Marie mochte eine Menge schlechter Eigenschaften haben, aber kochen konnte sie!)Du hast die Arbeit im Haus und im Garten. Du hast Alphonse in verschiedenster Aus- führung ... Was soll ich tun? Ich bin ein Mann in den besten Jahren. Ich kann doch hier nicht ver- chimmeln. Da ist mir eine gute Idee gekommen

Nichts zu machen, Pierre!" sagte Madelaine sehr energisch.Du hast mir versprochen, in die Hand versprochen, daß wir uns auf keine Abenteuer ein- lassen werden. Daß wir als gutsituierte Burger hier von unseren Renten leben werben. Ich will keine Angst mehr haben!"

Weil du mich nicht zu Wort kommen laßt, Böb6!" stöhnte Peter.Ich denke nicht daran, auch nur einen Schritt vom rechten Weg abzuirren. Wir wollen gute Bürger sein, aber dabei muß man ja nicht hier verschimmeln. Ich muß wieder arbeiten und etwas Rechtschaffenes zu tun haben!"

Was verstehst du unter rechtschaffen?" erkun­digte sich Madeleine mißttauisch und reichte dem Gatten bie Schüssel mit Käse und Butter.

Ich möchte mir in Deutschland einen kleinen Be­trieb kaufen und Präzisionsmaschinen, Kassen- , schränke und solches Zeug herstellen ..." , Madelaines Augen wurden immer erstaunter und

Mithelfende in der Landwirtschaft. |cu ------ ------.... - |lu, -......... ...

Ni» snri>ffpftplle des Landesarbeitsamts Hes- ammenhängendenDickungen der Getreidefelder man am besten im ganzen Jahre letzt ist ßpb. Die ^reneljelle^öesI un-tersutau<benv bis erst die Sense wieder klingt for Jäger, auch in der Zeit geringeren

orbeiSminifters vorn 22 April 1939 sind nunmehr Drum heißt es sich daran halten mit Balgwertes den Bestand kurz zu Halten, u. U.

auch all S« feigen unb mitWen F°ml- den Bock, wenn bi- Ich echten Bock- nicht wieder I^chfe zu graben,, ober «ud; gelegen Mbes

f^rninwhortoen Heimarbeiter Jwifchenmoifter unb in bie Brunft kommen fallen. Sinnes am Bau etwa in aller Frühe abzufchießen.

eÄS mit ^inem MonatsAnkommen von Die Ricken führen ihre Kitze ober stehen E d m Ebenso wirb sinngemäß zu verfahren fein mo

imn OTarP au Genommen die im Sefunb- Setzen. Gut ist es, sich fehr früh gefetzte Kitze letzt sj)mar3roi[i> stark zu Schoben geht Es ist damit b-itswel^n lättoen unb®bie Rechtsanwälte) arbeit-, schon noch Möglichkeit zu merken um dies« 'M L Oberhessen wesentlich besser geworben, aber trotz- hSfiAtio aemorbm Die Arbeitsämter im Bezirk cheobst ober Winter unter allen Umstanden mt dem L können bie Verhältnisse m eng begrenzten Ge- be?^anbe5arbeitsamts^S)eS(en beginnen mit 'der »schuß zu v»schonem Denn sie sind er w» ollste einmal ein stärkeres Durchgreifen recht-

Ausstellung ber Arbeitsbücher am E 2um, unb und Ästigste. Nachwuchs purste ran U f.^ zwar werden zunächst die Selbständigen und rnit- helfenden Familienangehörigen in der Land­wirt s ch a f t zur Einreichung ihrer Arbeitsbuch- anträge aufgerufen. Die Ausstellung der Arbeits­bücher für die übrigen' Perfonenkrelfe erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Alle Einzecheiten ber | Durchführung sind aus den Bekanntmachungen der örtlich zuständigen Arbeitsämter zu entnehmen, die insbesondere auch mitteilen werden, roo bie An- traasvordrucke erhältlich sind und zu welchen Zel­ten und an welchen Stellen die ausgefüllten An­träge entgegengenommen werden. Es liegt im eigenen Interesse aller in der Landwirtschaft tätigen Volksgenossen, soweit sie bisher noch kein Arbeits- buch erhalten haben, die Bekanntmachungen ber Arbeitsämter in der Presse und bei den örtlichen Behörden genau zu beachten, damit unnötige Gäng? und Zeitverlust vermieden werden.

tuch und eine kleine Vase mit einer bunteiroten Thrysantheme. Frische Gläser, Teller unb thnne appetitliche Schüsseln erschienen mit zauberhafter Schnelligkeit. Und während all dieser Arbeiten fand Madeleine Zeit, dem geliebten Mann einmal gründ­lich die Meinung zu sagen.

Peter war sehr schweigsam. Teils weil ihn die Meinung der Frau interessierte, teils weil er eifrig taute. Aber als bie dampfende Omelette auf dem Tisch stand, hatte Madeleine sich müde geredet. Und er war bereit, zu den Vorwürfen Stellung zu

Daß in einem Revier, in dem überall 3unmmIL steckt, Ruhe herrschen muß, versteht sich von selbst. Darum ist Schutz d e r Ja g d v o r z w e i - unb vierbeinigem Raubzeug letzt besonders

Der Mot mit feinem naßkolt«n Wetter unb fei. | ^chkitzes' d"r* oft'grouen-

nen Regentagen war für alle eine i Nerstümmeluna einer brütenden Henne ver-

die sich auf Sonnenschein und leuchtende Farben- ^er mit den Schutzmaßnahmen ist oft

pracht gefreut hatten. Auch dem Fager, der am _ Zeitverlust durch Benachrichtigung

16. Mai die Jagd auf ben Freiherrn des deutschen Mehrarbeit, > ^ - ^imter Unkosten für Fern- Waldes, ben Rehbock, eröffnete,^ware er an-1^ViMn ^akm die Belohnung, ders lieber gewesen. Aber Änem rechten Weidmann g W 3) ftreube macht, wenn sie in die

M°cht bas schli-tz-ich LUchmcht- Sauern w-mb°rll Es H

ber Äottz-it auch falsch, ein Geletz-,^,^00 von ber ch-rme nuh ..... , mehr angenommen wird, ober auf

halten" würbe. Ebenfalls in ben Movgenftunben 11« f« abschuß veriiarrr vu^zaMren, tst-ne wn u ) 'n eTir vertragen

mebertegungen zum Ausdruck zu bnngm boß bi I a toe5jijf)rige Abfchuß auf em« S-wiffe stchl k«-^ nut Jung chanen ftb^t auch ohne Selben ber beutfd)en Snegsmarine, bie ficlben m>m stößt, bie sich auf bem erfreulichen b-m Die Aufzucht 'Schwierigkeiten. An-

Skagerrak, unoergeffep sind. Für bie Manne->vA. Bestreben gründet, eine möglichst fehlerfteie Au - H ' Feldhühnern. Die meiste Aus­erschienen Sturmbannführer Mettenheimer ^se 3U treffen. Es zeigt sich, daß dies m» a 2uf hat man, wenn es gelingt, eine unb Sturmführ-r ch - ß, die Marine-Kam-radschaft schlechten s-homiahr wie « » ^-ientllch stcht 'das Brutgefchäft zu Ende fuhren zu

Di-«-'»-!-»"****' KSVS.Ä'iw Äw»; Äg.-ys**^<SSÄ*S Zum diesjährigen Reichskrieaertag in Kassel vom majf in diesem Herbste unbi Ämter o.rmaft.Lnß $naine Hecken usw. immer wieder ge-

3. .-nts°nd-t der Um- L ist' bie Gefahr für folche

rmb fie im°®oriabre mefir ober weniger hohe Verluste. .,. c

Spieße besaßen. Diese Erkenntnis aber macht ben Die Zeit der Kitze unb des I u n g w i l b e s Entschluß zum Schuß offenbar manchem Jäger überhaupt gibt dem Jäger am leichtesten lM Jahre schwer. E? kommt dabei darauf an, baß man sich bie Möglichkeit, durch 5ÜI ar 11 er ung o o ni darüber klar ist, daß bas Gehörn allein für bie praktisch an ber Frage der Aufklatuna mancher Bestimmung des Alters eines Stückes nicht maß- Zweifelsftagen aus ^^eben unseres M albend sein kann. Der Jäger muß vielmehr aus -uhelfen. Das, was bie ^agbwiffenfchaft baraus er ber ganzen Figur, dem Zeitpunkt des Verfärbens fährt, kommt dem Jäger st spater Dieder zum unb 9bem Veralten anderen Böcken gegenüber zu I Nutzen. Meist ist es Mr so, Gelegenheit

einem Urteil darüber zu kommen suchen, ob er es $um Markieren sich ganz unverhofft bietet Ganz mit einem jungen Bock zu tun hat, dessen Zukunft zufällig trifft man auf ein Juntzhaschen em ntxh unklar ist aber ob sich der Bock bereits auf Mtz ober junges Feberwild. Dann nutzt bie beste bem absteigenden Aste seiner Lebenskurve befindet, Wildmarke, der schönste Dogelring nichts, wenn sie ober ob er gar zu ber meist am schwersten anju- Lu Hause auf dem Tisch liegen In dieser Jett ge- ! sprechenden, aber gerabe besonders zu beachtenden hören sie in ben Jagbrock, bamit sie S^r Hand sind,

Grunpe derEwigmittelmäßigen" zu rechnen ist. WCnn sie gebraucht werden. Ader nur die richtigen

Wenn^ dann nach gewissenhafter Prüfung und Ur- Wildmarken verwenden nicht Paienttnopfe, Dor- teilsbilbung ber Schuß fällt, dann hat der, Jager hangringe und solches Zeug. Diese sind wertlos, ja

bas erfüllt, was man von ihm verlangen muh. höchstens noch wilbschadigend.

Daß dabei Fehlurteile vorkommen und immer vor- Während Schwarzwild, Fuchs und Jl- kommen werden, ist jedem verständlich, der diesen Wildarten gehören, die überhaupt keine

Abschuß selbst in der Praxis durchführt. Aber ge- Schonzeit haben, billigt das Gesetz den weiblichen rode in ber gesteigerten Schwierigkeit hegt ja für ^eren dieser Art eine beschränkte Schonzeit bann den Jäger der Reiz. . 3U, wenn sie Junge führen. Diese Schonzeit läuft

Die Witterung hat bewirtt, baß Gras unb Ge- Qm 15 ^b. Noch sind die Jungfüchse auf dem

treibe noch nicht so hoch sinb, wie sie es m am at>er bald folgen die Jungen der Fähe ins

deren Jahren um diese Zeit zu sein pflegen. Doch unt> ^elfach ist dann das Geheck dem »ager

muß der Jäger damit rechnen, daß m der ersten längere Zeit entzogen, ober es lauft au-em-

Hälfte des Juni ein Gutteil feiner Bocke auswech- anl>er uüberall, wo ber Fuchs in der 'Geflugelhal- I seit in die Feldmark, um dort in den großen, zu- tu rid) unangenehm bemerkbar macht das