Ausgabe 
1.6.1939
 
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Nr. 125 Erstes Blatt

189. Jahrgang

Donnerstag, l.)unil9Z9

Metzener Anzeiger

Auf deutschem Boden.

Herzlicher Empfang in Rosenbach.

Rosenbach, 31. Mai. (DNB.) Aus ihrer Fahrt nach der Reichshauptstadt trafen nm Mittwoch um 20 Uhr von Belgrad kommend- Prinzregent Paul von Jugoslawien und Prinzessin Olga in Rosenbach ein. Der kleine Bahnhof am Aus­gang des großen Karawanken-Tunnels prangte im Schmuck der Fahnen Jugoslawiens und des Drit­ten Reiches. Schwere Nebelschwaden jagten über die Hänge des Mittagskogels, hier und da fegte der Wind die Hänge rein und dann wurden die tief ins Tal, reichenden Schneefelder sichtbar. Auf dem Bahnhof hatten sich die aus Berlin gekommenen Herren des Ehrengeleites sowie in Vertre­tung des Reichsführers ^-Obergruppenführer Dr. Ka lt e n b r u n n e r mit dem Inspekteur der Ord- nungspolizei, Generalmajor Meißner und dem Jefpekteur der Sicherheitspolizei, Dr. S t a h l e ck e r, der Kommandeur des XVIII. AK. General der In­fanterie Bayer, der jugoslawische Generalkonsul in Klagenfurt, M o v a n o v i c, der italienische Ge­neralkonsul in Kärnten, Zappi, der Landesltatt- hakter, der Oberbürgermeister von Klagenfurt, sämt­liche Kreisleiter von Kärnten, di-e Führer aller Glie­derungen der Partei in Kärnten und viele andere Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht ein­gefunden. Neben einer Ehrenkompanie des Gebirgsjägerregiments 139 hatte auch eine Trachtengruppe, in der die Hellen roten Jacken der Männer und die schweren Goldhauben der Frauen ein prächtiges Bild ergaben, Aufstel­lung genommen. Auf den Berghängen, die steil über dem Bahnhof aufragen, hatten sich die Ein­wohner von Rosenbach und viele Bauern von den Berggehöften versammelt.

Generalmajor o. Richthofen erstattet an der Ueberseebrücke dem Generalfeldmarschall Göring Meldung von der Rückkehr der Legion Condor. (Bildtelegramm Scherl-Äilderdienst-M.)

fahrt auftauchen. Schlagartig setzen die Sirenen aller im Hafen liegenden Schiffe zur Begrüßung der deutschen Spänienfreiwilligen ein, deren rotgoldenes Banner am Mast derStutt­gart" flattert. Auf dem Dock und den Helligen der Werften haben Tausende von Werft- und Hafen- arbeite Aufstellung genommen. Unaufhörlich geht das Grüßen und Winken hin und her. Während die Stuttgart" zum Kuhwärder Vorhafen verholt wird, um mit der Ausschiffung der Spanienkämpfer zu beginnen, naht, von einer Welle beg-eifierten Ju­bels begleitet, dieSierra Cordoba" und in qe- ringem Abstand der KdF.-RieseWilhelm Gust- loff". Vom Hinteren Mast wehen fast bis an die Wasserfläche niederrcichcnd die Heimatwimpel.

Berlin erwartet heute nachmittag Vas Prinzregentenpaar.

Der deutsch-dänische Nichtangriffspakt.

Feierliche Unterzeichnung in Berlin.

Berlin, 31.2Nai. (DNB.) Die Verhandlungen zwischen der Reichsregierung und der Königlich- Dänischen Regierung über den Abschluß eines Richl- angriffsverlrages sind zum Abschluß gekommen. Am Mittwoch wurde im Auswärtigen Amt der Richt- ongriffsvertrag zwischen Deutschland und Dänemark durch den Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, und dem Königlich-Dänischen Gesandten in Berlin, Kammer- Herrn herluf Zahle, unterzeichnet. Der Vertrag, der aus zwei Artikeln und einem Zeich­nungsprotokoll besteht, stellt einen wichtigen Bei- krag zur Sicherung des Friedens in Europa dar. Aus Anlaß der Unterzeichnung gab der Reichs­minister des Auswärtigen ein Frühstück im Hotel Adlon, an dem neben dem dänischen Gesandten, Kammerherrn herluf Zahle, der Presseattache an der Gesandtschaft, per Faber, Legationsrat Steenfen-Lelh und Attache Eollftrop, Reichsminister Graf Schwerin -Krosigk, Staatssekretär von w e i z s ä.ck e r, die Ünter- staatssekretäre Woermann und Gauß und weitere Vertreter des Auswärtigen Amtes teil- nahmen.

Ministeriums bekanntgegeben. Der Vertrag wird vom Außenminister Dr. Munch in einem für morgen Vormittag einberufenen Staatsrat vor- gelegt werden, zu dem der König aus feiner Sommerresidenz bei Stagen nach Kopenhagen kommt. Zum Zweck seiner Ratifikation wird das Berliner Abkommen im Anschluß daran dem Folk eting, das morgen Mittag Zusammentritt, unterbreitet und dann dem Landtag zur Verab­schiedung überwiesen werden. Im Hinblick auf die beifällige Aufnahme, die schon der Gedanke eines Nichtangriffspaktes mit Deutschland in der Presse fast aller Parteien gefunden hat, ist die Annahme des Berliner Vertrages im dänischen Reichstag mit großer Mehrheit sicher zu erwarten.

denen Pfeile trägt, der dem Generalfeldmarschall bereits vor Jahresfrist von General Franco ver­liehen wurde, und Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in lebhaftem Gespräch. Die KdF.-Flotte nimmt Kurs auf die Ueberseebrücke. Die JachtHamburg" legt gegen 12.30 Uhr an den Landungsbrücken in Neumühlen an, wo Generalfeldmarschall Göring ich an Land begibt, um im Kraftwagen zur Ueber­seebrücke zu fahren.

Begciflerter Empfang im Hasen.

Jetzt hallen die Salutschüsse der Flakbatterien vom Neumühlener Ufer den Strom herauf, und nicht lange währt es, bis die großen Schornsteine des KdF.-SchiffesStuttgart" über der Hafenein-

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Festlicher Empfang der Legion Eondor.

Generalfeldmarschall Göring entbietet den Spanien-Freiwilligen den Willkommgruß der Heimat.

gliedschaft in Genf zu verzichten. Zu derselben Ueberzeugung scheint auch der schwedische Außenminister Sandler nach seinen letzten Erfah­rungen in Genf gekommen zu sein, jedenfalls hat er sehr eindringlich auf die Schwierigkeit der Lage der nordischen Völker in ihrem Verhältnis zur Genfer Liga aufmerksam gemacht. Kr.

Die Ratifizierung in Kopenhagen

Kopenhagen, 31. Mai. (DNB.) Die Be­endigung der deutsch-dänischen Verhandlungen in Berlin mit der Unterzeichnung eines gegenseitigen Nichtangriffspaktes wurde der dänischen Oeffent- lichkeit durch eine Mitteilung des dänischen Außen-

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Wehrmacht zugegen. Jlad) Abschreiten des vor bet Bahnhofshalle angetretenen Ehrenbataillons bet gleitet der Führer die jugoslawischer! Gäste zum Schloß Bellevue. An den Zu­fahrtsstraßen bildet die Wehrmacht Ehrenspalier. Gegen 16 Uhr treffen die hohen. Gäste im Schloß Bellevue ein, wo sich der Führer mit seiner Be^ gleitung von ihnen verabschiedet. Um 17 Uhr empfängt der Führerden prinzregen» len in der Reuen Reichskanzlei. Um 17.45 Uhc siattet der Führer dem Prinzregenten und prin« zessin Olga im Schloß Bellevue seinen Gegen­besuch ab. Um 20.30 Uhr veranstaltet der Führer zu Ehren seiner jugoslawischen Gäste eine Abendtafel imHaus des Führers".

Die Aeichshauptstadt im Festschmuck.

Der Führer hat das neue fertiggestellte Gästehaus des Reiches, Schloß Bellevue, besichtigt. Ge­leitet von Staatsminister Dr. Meißner und dem Architekten Professor Baumgarten, der den ehrwürdigen Historischen Bau innerhalb kürzester Zeit zu einem wahren Schmuckkästchen ausgestaltet hat, ließ er sich besonders die Repräsentations- und Wohnräume zeigen, in denen die Königlichen Hoheiten während ihres Staatsbesuches Aufenthalt nehmen werden. Besonders reichen Fest sch muck haben die Innenstadt mit dem Regierungsviertel, die Anfahrtstraßen vom Lehrter Bahnhof zum Schloß Bellevue und die Ost-West-Achse erhalten. Von Häuserfronten und hohen Bannermasten leuchtet neben den Hakenkreuzflaggen immer wieder in dichter Folge das Blauweißrot der jugoslawischen Fahne. An der Ost-West-Achse sind die Aufbauten der Adlerwände und Flammensäulen zum Teil durch vergoldete Wappen Jugoslawiens ersetzt worden. Sie tragen nun abwechselnd das Hoheitszeichen des Reiches und die jugoslawische Königskrone mit dem Doppeladler. Die zwei ersten " gewaltigen Fahnentürme auf dem Pariser Platz sind gleichfalls mit den Farben Jugoslawiens blauweißrot verkleidet worden und zeigen, gekrönt von dem goldenen jugo­slawischen Wappen, im dichten Kranz die Flaggen der beiden befreundeten Nationen. Für die Abend­stunden ist eine bunte Festbeleuchtung der Innenstadt vorgesehen. Dom, Universität, Staats­oper und die umliegenden historischen Baulichkeiten, aber auch der Wilhelmplatz und die Wilhelmstraße werden von ungezählten Scheinwerfern a n g e- st r a h l t. Ebenso wird das Schloß Bellevue in Hells Lichtfluten getaucht fein. Als besondere Ehrung für die Gäste ist gegenüber dem Schloßportal eine riesige Wand mit den jugoslawischen Bannern und der Königskrone errichtet worden, die bei Einbruch der Dunkelheit gleichfalls angestrahlt wird.

Göring fährt den Freiwilligen entgegen.

An Bord der JachtHamburg", 31.Mai, (DNB.) Der freundliche Hamburger Vorort Neu­mühlen mit seinen grünen Hügeln und mit den chmucken Wohnhäuschen trägt reichen Festschmuck. An der Landungsbrücke steht eine Ehrenkompanie der Luftwaffe, eine Ehrenhundertschaft Schutzpolizei und Ehrenabordnungen aller Parteigliederungen. Am rechten Elbufer 'ist auch eine Flakbatterie auf- gebaut. Der Nebel hat sich heute morgen erst spät gelichtet, und die Fahrt der Schiffe mit den deut­schen Spanienfreiwilligen elbaufwärts hat sich da­durch um rund drei Stunden verzögert. Nun liegt Heller warmer Sonnenschein über Strom und Land. Um 10.20 Uhr trifft der Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe, Generalfeldmarschall Göring, mit feiner Begleitung an den Landungsbrücken Neu­mühlen ein. Der Generalfeldmarschall besteigt die Jacht. Nach knapp zehn Minuten Fahrt passiert die Jacht die in Kiellinie fahrende 6. Torpedoslottille. Kurz nach Blankenese wird das erste der KdF.- Schifse passiert. Es ist dieStuttgart". Das Panzer­schiffAdmiral Graf Spee", das derStuttgart" folgt, feuert 19 Salutschüsse. Die Flakbatterie ant­wortet vom Lande her. Generalfeldmarschall Göring und seine Begleiter erwidern die Grüße der deut­schen Spanienkämpfer und der Kriegsschiffbesatzung. Im Abstand von einigen hundert Metern folgt die Sierra Cordoba". In etwa 500 Meter Abstand kommt dann das RiesenschiffWilhelm Gustlosf" vorbei. Alle Decks sind mit den deutschen Spanien- freiwilligen besetzt. Die Offiziere salutieren, die Mannschaft steht in straffer Haltung. Auf der Höhe des Sülberges passiert als nächstes SchiffDer Deutsche" die Jacht. Es naht das Flaggschiff der KdF.-FlotteRobert Ley", das den Kommandeur der Legion Condor, Generalmajor von Richthofen, und die spanischen Generale an Bord hat. Auch hier füllen Offiziere und Mannschaften alle fünf Decks des großen Schiffes. Unbeschreiblich ist der Jubel. Von Bord desRobert Ley" hört man die Klänge der deutschen Hymnen. DieHamburg" wendet nun und folgt der KdF.-Flotte auf ihrer Fahrt zum Hamburger Hafen. An Bord der Jacht sind Generalfeldmarschall Göring, der heute die große Kette vom Großkreuz des Ordens der Gol-

Der Nichtangriffspakt zwischen dem Deutschen Reich und Dänemark, der jetzt unterzeichnet wurde, ist in mehrfacher Hinsicht be­deutsam. Für die dänische Seite war der Ausgangs­punkt zu diesem diplomatischen We>rk die Neu­tralitätspolitik der nordischen Län­der, die in immer stärkerem Maße ihre Un­abhängigkeit und ihre Unantastbar- k e i t unterstreichen, um sich in keinerlei Mächte­kombinationen, die gerade den Kleinen gefährlich werden könnten, hineingezogen zu werden. Diese Haltung wird gerade den nordischen Staaten nicht leicht gemacht von jenen politischen Faktoren, die ein Interesse daran haben, Gefühle des Miß­trauens und der Unverträglichkeit gegenüber den autoritären Staaten zu nähren, um die auf diese Weise Ein geschüchterten zu veranlassen, sich vielleicht doch noch in die englische Friedensfrontverwirrung verstricken zu lassen. Deutscherseits war der Anlaß zu dein Paktangebot an Dänemark der Wunsch, auch in sichtbarer Form zu dokumentieren, daß das Reich gar nicht den Wunsch hat, andere Staaten zu irgendwelchen dunklen Zwecken an sich hercmzu- ziehen oder auch ihre Selbständigkeit in irgendeiner Form in Frage zu stellen. Wenn von den skandina­vischen Staaten gerade in letzter Zeit wiederholt zum Ausdruck gebracht wurde, daß man alles tun müsse, um seine Entschlußfreiheit zu behalten, dann hat diese Einstellung vollauf Verständnis auf der deutschen Seite gefunden.

Das Zustandekommen des Paktes zwischen Berlin und Kopenhagen ist also einerseits ein Beweis da­für, daß Deutschland auch mit seinem dänischen Nachbarn auf der Basis bester nachbar­licher Beziehungen zu leben wünscht und daß jede Verdächtigung Deutschlands, als habe es irgendwelche Absichten, in die Verhältnisse der klei­neren Nachbarn einzugreifen, als ein übles Manö­ver entlarvt ist. Andererseits hat Dänemark durch seine Unterschrift zu erkennen gegeben, daß es sich auch weiterhin aus seiner Neutralitätspolitik nicht herauslvcken lassen will, und damit stillschwei­gend die Verpflichtung übernommen, dänisches Ge­biet und dänische Einrichtungen niemals für irgendeine Aktion gegen Deutschland mißbrauchen zu lassen. Eine solche Klarstellung war vielleicht um so notwendiger, da die Westmächte nicht ruhen, alles an sich heranzuziehen, was zur Durchsetzung ihrer politischen Bestrebungen als not­wendig erkannt ist. Hierzu rechnen sie in erster Linie Diejenigen kleinen Staaten, von denen sie an­nehmen, daß sie in Fragen ihrer Unabhängigkeit und Neutralität, noch nicht auf festen Füßen stehen, und die nicht hinreichende Beweise geliefert haben, daß sie zur Wahrung ihrer Unabhängigkeit ihre ganze- Kraft einsetzen.

Im Zusammenhang mit diesen grundsätzlichen Fragen macht sich bei den skandinavischen Staaten eine deutliche Genfmüdigkeit, um nicht zu sagen eine Genfkrise, bemerkbar. Aus vielen An­zeichen, nicht zuletzt aus der Behandlung der Aalandsfrage, glaubt man im Norden den Schluß ziehen zu können, daß die Genfer Insti­tution eigentlich nur noch dazu dient, dunkle Gelüste zu verbergen und ihnen einen Mantel der Legitimi­tät umzuhängen. Die aufdringliche Art, wie man kleinen Staaten Hilfeleistung verspricht, hat ja auch andernorts schon den Verdacht groß werden lassen, daß diese Art von Hilfeleistung nur dem Zwecke diente, den Einkreisungsmächten für kommende Fälle das Glacis für ihren Aufmarsch zu sichern. Das Schlagwort von der Präventivaggression, das unvorsichtigerweise in die Diskussion geworfen wor­den ist, hat die kleinen Staaten ganz erheblich auf- horchen lassen. Gerade auch aus Norwegen hört man jetzt wiederholt warnende Stimmen vor den Gefahren der Genfer Liga. Hier werde der Versuch unternommen, die Mitgliedsstaaten unter Einschaltung des Genfer Statuts zu stillschweigenden Komplicen einer Politik zu machen, die darauf ge­richtet ist, die Lebensinteresftn Deutschlands und Italiens einzuengen und zu schädigen. So ist es kein Wunder, daß man sich allen Ernstes vor die Alter­native gestellt sieht, entweder sich das Recht auf strikte Neutralität zu erhalten oder auf die Mit-

General-Anzeiger für Oberhessen

Druck und Verlag: vrühlsche Univerfifätsdruckerei «.Lange in Giehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7

Um punkt 20 Uhr rollte, aus dem Karawcmken- Tunnel kommend, der Sonderzug mit dem Prinzregentenpaar in den Bahnhof. Der Musikzug intonierte den Präsentiermarsch. Prinz­regent Paul stieg unter dem Jubel der Be­völkerung aus seinem Wagen und wurde zuerst vom Chef des Protokolls, Gesandten Freiherrn v. Dörnberg, begrüßt. Der Jubel steigerte sich noch, als auch Prinzessin Olga den Wagen verließ und sich zur Kärntner Trachtengruppe be­gab. Erst überreichte ihr ein Mädchen einen Blu­menstrauß, dann ein zweites, dann ein drittes und bald wurde die Prinzessin von Blumen überschüttet. Unter nicht endenwollenden Sieg-Heil-Rufen be­gab sich das Prinzregentenpaar in den Wagen zu­rück. Um 20.30 Uhr verließ, unter den Klängen der jugoslawischen Hymne, der Sonderzug den Bahnhof Rosenbach, um über die Tauernstrecke Berlin zu erreichen.

Das Programm des ersten Besuchstages.

DerFührer bcgrützt dasPrinzregentenpaar am Lehrter Bahnhof.

Berlin, 1. Juni. (DRV.) Heule um 15.30 Ufjr treffen Prinzregent Paul und Prinzessin Olga auf dem Lehrter Bahnhof in Berlin ein, wo der Führer, begleitet von Generalfeldmarschall Döring und Frau Göring sowie vom Reichs­minister des Auswärtigen v. Ribbentrop die jugoslawischen Gäste begrüßt. Bei dem Empfang sind zahlreiche Reichsminister und Reichsleiter sowie führende Persönlichkeiten von Staat, Partei und

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