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1.6.1939
 
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Am Englands Russenpakt

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Weiter^ richtete der Generalfeldmarschall an alle ausgezeichneten Freiwilligen noch einige persönliche Worte der Anerkennung und teilte mit, daß das Flakre giment Fürth und die Luftnach­richten-Abteilung in München heute be- reits am rechten Unterarn das blaue Band mit der silbernen Inschrift und der BezeichnungLegion i Tondor" trage. Der Befehlshaber der Legion, Gene- ralrnajor Freiherr von Richthofen, dankte dem Generalfeldmarschall für seine Worte der Am erkennung. Alle Freiwilligen seien stolz, aber auch beschämt durch diese Worte. Beschämt, weil manche

An der Westküste der Vereinigten Staaten betrage beispielsweise der jüdische Prozentsatz oft bis zu

Der Vorbeimarsch der Legion Condor vor Generalfeldmarschall ©bring auf dem Karl-Muck-Platz. (Scherl-Bilderdienst-M.)

die Blockade hielt ihn ab, in der eigentlichen Heimat den Kampf aufzunehmen. Es waren damals zu-1 nächst die einsatzbereiten und kühnen F l u g k a v i täne unserer Lufthansa, die sofort bemI Befehl Folge leisteten und hinüberellten, um mit! ihren Maschinen die Freiheitsarmee Spa­niens auf heimatlichen Boden über» zuführen. Es war dies ein schwerer, aber ent­scheidender Transport. So begann der große gewal­tige Freiheitskampf des Generalissimus gegen den roten Feind. Bald aber zeigte sich, daß in diesem Kampfe eine Einmischung der Dem o k r a - tien und der Sowjets erfolgte. Sie standen von Anfang an gesinnungsgemäß an der Seite der roten Anarchie und leisteten reichliche Hilfe. Es zeigte sich vor allem, daß ohne die Luftherr­schaft der Kampf nicht zu gewinnen war. So sprang Deutschland auch hier ein und sandte dem befreundeten Spanien seine Flieger. Kampfflieger, Sturzflieger, Aufklärungs- und Jagd­flieger, schwere und leichte Flak, Luftnachrichten- abteilungen eilten hinüber, an ihrer Seite Freiwil­lige aus Heer und Marine. Wo immer Grohkampf war, wo immer es Brennpunkte des Kampfes gab, dort wurde die Legion Condor vom Generalissimus

Judentum und Kommunismus die wahren Feinde Amerikas.

Die Schiffe bei der Einfahrt in den Hamburger Hafen. 2m Dordergruno ,,- 0ie vcyisseSierra Cordoba". - (Scherl-Bilderd.enst-M.)

stattfand.

Feierliche Begrüßung aus der Morweide.

er erklärte:

Görings Ansprache

Partner knüpften jedoch an diesen Punkt Darbe« halte, die befürchten ließen, daß der Beistandspakt unter Umständen nur a u f dem Papier stehen würde. Was die Garantie der o st europäi­schen Staaten anbelangt, so müsse die Sowjet­regierung unbedingt fordern, daß alle diese Nach­barstaaten ausnahmslos eine solche Garantie von Paris, London und Moskau erhalten müßten, dar­unter auch vor allem die baltischen Staaten.

Enttäuschung in London.

London, 1. Juni. (DNB. Funkspruch.) Nach der Rede Molotows ist die Londoner Moraenpresse wie vor den Kopf geschlagen. Man hatte allzu sicher damit gerechnet, daß er die Annahme der britischen Vorschläge durch die Sowjetunion bekanntgeben würde, und kann daher jetzt Verstimmung und Aerger über die Einwendungen Moskaus nicht ver­heimlichenTimes" schreibt, der Sowjetaußenkom- missar habe nicht gesagt, was den Abschluß eines Abkommens unmöglich mache. An den Einwendun­gen und Vorbehalten Molotows gebe es nichts, was nicht durch weitere Derhandlunaen ausgeräumt werden könnte.Daily Telegraph" betont, die ernst­haften Schwierigkeiten dürften nicht unüberwindlich sein. England sei fest entschlossen, jede Verpflich­tung bis zum i-Punkt zu erfüllen. Es wäre ein böses Mißgeschick, wenn der Erfolg der dreiseitigen Verhandlungen im Endstadium an dem Man­gel an gegenseitigem Vertrauen oder an einem unzulänglichen Wissen von den Absichten des anderen scheitern sollte. Eine Losung, so meint News Chronicle", könne jetzt nur noch ein per-.

ein Geschwader, ein Flakregiment und eine Nachrichtenabteilung vorn Führer den NamenLegion Condor" verliehen bekommt. Ihr kehrt zurück, reich an Erleben und reich an Ruhm, umjubelt von eurem ganzen Volk, das euch rmt Sehnsucht erwartet. Wir sind stolz auf euch. Das Volk hat an eurer Haltung und an eurer Leistung erkannt, daß es sich auf seine Wehrmacht verlassen kann. Mag kommen, was kommen will. Ihr habt bewiesen, daß wir unbesiegbar sind und blet= ben werden. In wenigen Tagen erwartet eurt) der Führer. Ihr durst an ihm vorbeimarschieren, ihm in die Augen blicken. Sein Lob und sein Dank wird euer schönster Lohn sein für alles das, was ihr für euer Volk und euer Vaterland in der Ferne

Meine Kameraden von der Legion Condor! Im Spätsommer und im Herbst 1936 drohte Spanien, dieses stolze, freiheitsliebende Land in einem Blut- rausch bolschewistischer Anarchie unterzugehen. Da klang d e r H i l f e r u f j e n e r M ä n n e r, die sich gegen dieses Verderben stemmen wollten, auch nach Deutschland. Es war schon damals der tapfere kom wende Führer Spaniens, General F r a nc o der sich an unseren Führer wandte mit der Bitte, i h m beizustehen im Abwehrkampf gegen den roten Feind Es war für uns selbstverständlich, daß wir die erbetene Hilfe hinübersandten und in diesen Ab­wehrkampf mit eintraten. Am Anfang war diese Hilfe noch nicht groß, trotzdem aber von entschei- dender Bedeutung. Denn noch stand der kommende Retter Spaniens mit seiner stolzen Marokkanischen

Kameraden nicht hier stehen konnten, die auch ihrer- seits ihr Bestes gegeben hätten. Beschämt auch, weil jeder wisse, daß er nicht mehr getan habe als feine Psticht als deutscher Soldat dem Daterlande gegen­über und gegenüber dem Volk.

Empfang im Rathaus.

Noch dem Festakt auf der Moorweide fand im Hamburger Rathaus auf Einladung des Reichsstatthalters Kaufmann em Empfang statt, der durch die Teilnahme von Generalfeldmarschall Go­ring, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und des Kommandeurs der Legion Condor, Generalmajor Freiherr von Richthofen, sein besonderes Gepräge erhielt Auch die früheren Kommandeure der Le­gion, General der Flieger Sperrte und General der Flieger Volkmann, waren mit den nach Deutschland gekommenen spanischen und italienischen Generalen erschienen. Noch einmal hieß der Reichsstatthalter die Legion Condor in Hamburg willkommen und be­grüßte sodann die Vertreter des befreundeten Spa­niens und Italiens. Ganz besondere Freude aber empfinde Hamburg darüber, daß der Führer den Ehrenbürger der Hansestadt, Generalfeldmarschall Göring, ausersehen habe, der Legion seinen Gruß und seinen Willkomm zu entbieten.

In einem Rechteck nahmen die Mitglieder Legion Aufstellung. Außerhalb des Rechtecks waren zwei Batterien schwere Flakgeschütze aufgefahren. Viele Zehntausende säumten die Moarweide. Zwi° | schen den deutschen Offizieren sah man auf der Tri­büne zahlreiche spanische und italienische Offiziere. Die spanischen Generale erschienen in Begleitung der beiden früheren Befehlshaber der Legion (Eonbor, Sperrte und Dolkmann. Um 16.30 Uhr erschien Ge­neralfeldmarschall Göring. Die Legion präsen­tierte das Gewehr, der Präsentiermarsch der Flie­gertruppe erklang. Generalfeldmarschatt Göring schritt, begleitet von dem Befehlshaber der Legion, Generalmajor Freiherr von Richthofen, die lange Front der Legion ab und begab sich bann auf die (Ehrentribüne. Don hier aus richtete der General- feldmarschall eine Ansprache an Die Legion, in der

Amerika", so fuhr Moseley fort,steht heute mehreren dringenden Problemen gegenüber. Eines der dringendsten ist die Bekämpfung der Agitation, die von Küste zu Küste geht, um die Vereinigten Staaten in einen Krieg zu verwickeln. Em anderes ist die Notwendigkeit, daß der USA.=$ra« frbent alle Juden und Kommunisten frist- los aus dem Staatsdienst entlaßt. Mofe- ley kritisierte sodann die amerikanische Presse, die überwiegend unter fremden Einflüssen stehe und ein unzutreffendes Bild der internationalen Lage gebe. Während des Ban­ketts in Atlanta (Georgia) habe er, so erklärte Moseley weiter, neben dem Rabbiner Da- vid Marx gesessen, der die 08A.-Flagge als ein wertloses Stück Baumwolle bezeichnete und unver­blümt erklärte, jeder Jude sei zuerst Inter­nationalist und bannPatriot"! Die Behaup­tung des amerikanischen Kommuniftenhäupttinar Browder, die kommunistische Partei Amerikas habe nur 100 000 Mitglieder, bezeichnete Moseley als erlogen. Im Gegenteil hielten sich in den Ver­einigten Staaten sechs Millionen Kommu- n i ft e n auf. Dazu kämen noch weitere sechs Mil­lionen ungesetzlich eingeschmuggelte Ausländer, die bereit seien, mit den ^Kommunist en ge­meinsame Sache zu machen. Nach seinen Fest­stellungen würden sämtliche kommunistische Orga» nisattonen völlig von Juden kontrolliert.

Kaum hat derWilhelm Gustloss" vor der lieber» seebrücke verholt, als der riesige Leid des KdF.- FlaggschiftesRobert Ley" sich nähert. Auf dem Sonnendeck und dem Promenadendeck sind die deut­schen Freiwilligen, Gewehr bei Fuß, an getreten. Schnell und reibungslos gehen die Anlegemanöver vonstatten, und bald liegen die beiden mächtigen Schiffskolosse fest vertäut an der geschmückten Ueberseedrücke, während das KdF.-SchiffDer Deutsche" an der St.-Pauli-Brücke festmacht. Als Generalfeldmarschall Göring vor der Ueberfee» brücke eintrifft, schreitet er die Fronten des Ehren- bataillons der Luftwaffe und der Ehrenkompanie der Kriegsmarine ab und begibt sich sodann zum Anlegeponton der Ueberfeebrürfe. Der Kommandeur der deutschen Legion, Generalmajor Freiherr von Richthofen erstattet dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe Meldung. Der Generalfeldmarschall

Ein Zwischenbescheid Bolotows

Moskau, 31. Mai. (DNB.) Heute trat der Oberste Sowjet wieder zusammen. Der Sit­zungssaal im großen Kreml-Palais war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Volkskommissare ur.b Parteigewaltigen, mit Stalin an der Spitze, waren anwesend, ebenso die Leiter fast aller Auslands­vertretungen in Moskau, darunter der brittfche Bot­schafter Sir William S e e d s und der gestern eiligst nach Moskau zurückgekehrte Botschafter Frankreichs, N a g g i a r d. Nach der raschen Erledigung einiger Fragen zum letzten Punkt der Tagesordnung bestieg der Regierungschef und Außenkommissar Molo­tow die Rednertribüne zu einer außenpoliti­schen Erklärung. Molotow gab eine im all­gemeinen zurückhaltende Uebersicht über den Stand der auswärtigen Beziehungen der Sowjetunion. Die mancherorts gehegte Hoftnung, daß mit der Rede Molotows bereits dasletzte Wort" Moskaus in den gegenwärtigen Paktverhandlungen gesprochen werde, durfte sich nicht erfüllt haben. Im Gegen­teil, der Außenkommissar äußerte unverblümt, Daß in den miditigften Punkten der zwischen Moskau, London und Paris schwebenden Bündnisverhand­lungen noch nicht die Ergebnisie erzielt worden seien, welche den Wünschen der Sowjetregierung entsprächen. Er bemerkte, daß sich die Westmächte nach längerem Hin und Her zwar entschloßen hät­ten, den Standpunkt der Moskauer Regierung an­zunehmen, daß der Frieden aber nur durch ein effektives Beistandsbündnis" zwischen der Sowjetunion, England und Frankreich gesichert werden könne. Die westeuropäischen Verhandlungs­

eingesetzt.

Unter der entschlossenen und tapferen Führung der von mir hinübergesandte Befehlshaber, zunächst I des Obersten Warlimont, dann des Generals Sperrte, des Generals V o l k m a n n und des Generals von Richthofen leistete die Legion Unerhörtes an Einsatz, Tapferkeit und Vorbild. Die j junge, neugeschaffene deutsche Luftwaffe brannte darauf, beweisen zu können, daß sie dem F e i n o wieder gewachsen war, zeigen zu können, daß der Geist eines Richthofen, Boelcke und 3mmeb | mann in ihr lebte wie einst in der ruhmreichen Flie-1 gerei des Weltkrieges. Wo immer die Flieger der Legion auftauchten, da packten sie den Feind, schlu­gen ihn zu Boden und vernichteten ihn. Es ist un­sere und des ganzen deutschen Volkes und auch der Legion höchste Pflicht, in diesem glückhaften Augen­blick der toten Helden der Legion zu ge» denken. Die Namen sollen uns allen unvergeßlich bleiben. Den Angehörigen möge es ein Trost fein, daß das ganze deutsche Volk Anteil an ihren schwe­ren Verlusten nimmt.

Der Dank des Führers.

heißt chn und die deutsche Legion im Namen des Führers und des Vaterlandes aufs herzlichste in der Heimat willkommen:Die Legion , so sagt D Generalfeldmarschall,hat hervorragend und mtt tiefer Hingabe getämpft. Ich bin sehr ftoU aut Euch!" Auch Reichsorganisationsleiter Dr. Ley wechselt Händedrücke mit bem Kommandeur der deutschen Legion, der ihm den Dank für bte über aus gute und fürsorgliche Aufnahn^ der beutle Freiwilligen an Bord der KbF.'Sch^ffe au^sp ch- Generalfeldmarschall Göring begibt sich fobann 311m Hamburger Zoo, um die AusstellungS e gen de s Meere s", die das besondere Interesse Her- mann Görings als Beauftragten für ben Vier jahresplan findet, zu besichtigeni. Nachfernem «einen Frühstück begab sich Generalfeldmarschall Gorma Le7 ° °bzunehmen.

em Generaiseldmarschall

Lange hat das Volk von euch nichts gewußt. Ganz im Stillen habt ihr eure schwere Arbeit voll­bracht, ganz ohne Ruhmredigkeit. Nirgends wurde von euren Heldentaten gesprochen. Heute aber be­kennt sich das ganze deufiche Volk zu seinen kühnen Kämpfern im spanischen Frecheitskampf. Heute steht ihr, die ihr zuletzt die Kämpfe miterlebt habt, hier, und in wenigen Tagen stehen an eurer Seite wei­tere Tausende, die ihr abaelöst habt und die vor euch in Spanien ihre Pflicht erfüllten. Ihnen lallen gilt unserDank, der Dank des Dater- 4Ul. lanbes, Der Dank des Führers. Der Führer, euer der Oberster Befehlshaber, hat dieser Dankbarkeit auch äußerlich Ausdruck gegeben, indem er einen Or- Den gestiftet hat, der in drei Klaffen verliehen werden soll: alle Teilnehmer erhalten das bron­zene Kreuz mit Schwertern. Diejenigen, die mit dem Feind in Berührung kamen, die ge- kämpft und gefochten haben, das gleiche Kreuz i n Silber. Diejenigen, die sich hervorgetan haben an Kühnheit, Mut und Tapferkett das Kreuz i n G o l d. Diejenigen aber, die in ungewöhnlicher Art, beispiel­haft hinausragend über alle anderen Leistungen vollbrachten, erhalten das goldene Kreuzmit I B r i 11 a n t e n. So hat der Führer ein Zeichen feines Dankes gegeben für eure Leistungen, für eueren Mut und eure Tapferkeit. Wenn ihr, Kame­raden, nun in euere Truppenteile zurückkehrt, wenn I in wenigen Tagen die Legion Condor aufgelöst wird, weil sie mit Stolz melden konnte, daß ihr Auftrag erfüllt sei, dann soll doch der Name in der deutschen Luftwaffe fortleben als unvergang- ! sicher Ruhmeskranz dieser Legion dadurch, daß

Washington, l.Juni (DNB.) Der Kongreh- ausschuß zur Untersuchung umstürzlerischer Um­triebe verhörte den in den Ruhestand versetzten Generalmajor van Horn-Moseley, der wich- tige Enthüllungen über bie Revolutions - plane der Juden und der in ihrem Kielwasser schwimmenden Kommunisten angekündigt hatte. Der Vorsitzende Healey untersagte dem General die Verlesung einer vorbereiteten Erklärung und ver­langte dafür die Beantwortung beftiifmiter Fragen. Moseley schlug mit der Faust auf den Tisch und fragte, ob dem Ausschuß nichts an der Bloßlegung der unamerikanischen Methoden bestimmter Kreise gelegen sei. Er werde d"m amerikanischen Volk Gelegenheit geben, seist d i - Lage * u beur­teilen, wenn der Ausschuß Dies verhindern wolle. Er habe den Generalstabschef Craig wieder­holt vor jüdischen Umsturzkomplotten gewarnt, von denen er auf Grund von Jnformgttonen des Re­serveoffiziers James Campbell Kenntnis echalten habe. Campbell fei fein Verbindungsmann in den exklusiven NeuyorkerHarmoniehubs" gewesen und habe zahlreiche Gespräche maßgebender Juden übethört. Auch der Spionagedienst der Armee habe seinen Berichten die größte Bedeutung beigemessen. Moseley erhärte, Roosevelt solle die amerikanische Armee lieber zur Bekämpfung des Kommunismus benutzen, als ihr zu erlauben, Pläne zur Bekämp­fung Deutschlands zu schmieden. Die kommunistische Krankheit, die heute die Vereinigten Staaten heim- suche, könne in fünf Minuten geheilt werden. Roose-1 beispiels velt brauche die Armee nur zu ermächtigen, die 90 v. H. umstürzlerischen Umtriebe der Juden zu untersuchen. |

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von den Bannern der beiden befreunDeten Stationen i festlich umrahmt ift Als Generalfeldmarschall !

G ö r i n g mit Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und i Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann sowie Vertre- l lern der Generalität und Admiralität erscheint, dran- den ihm die Jubelrufe der Hamburger entgegen. Man i sieht auch die früheren Kommandeure der deutschen Legion, General der Flieger Sperrte und Gene­ral der Flieger Dolkmann, sowie den deutschen Militärbeauftragten, Oberst d. G. v. Warlimont. Ungeheurer Jubel erklingt, als die Spitze der deut- schen Legion, geführt von ihrem Kommandeur, Generalmajor Freiherr von Richthofen, vom Zeughausmarkt her den Holstenwall entlang in Sicht kommt. Die Freiwilligen werden mit einem wahren Blumenregen überschüttet. Mit Begeiste­rungsstürmen wird Generalmajor Freiherr von Richthofen gefeiert, als er mit gesenktem Degen an Generalfeldmarschall Göring vorbeimarschiert, um sodann an der Seite des Oberbefehlshabers der deutschen Luftwaffe Ausstellung zu nehmen Nach den Stabsoffizieren folgt das rotgoldene Feld- zeichen der deutschen Legion mit den Haken­kreuzen des neuen Deutschlands und den Symbolen der spanischen Falange geschmückt. Dann eröffnen die Kampfflieger den Vorbeimarsch. In glänzender Haltung, umtost vom Jubel der Massen, marschieren | sie an ihrem Oberbefehlshaber vorbei, der immer I wieder den Marschallstab zum Gruß erhebt. Die Jagdflieger und die AufNärer schließen sich an, ge­folgt von den Aufklärern zur See, auch sie alle mit brausenden Begeisterungsstürmen überschüttet. Mit aufgepflanztem Seitengewehr folgen Flakabtei­lungen, Luftnachrichtentruppe, Sanitätsabteilungen. Begeistert von den Zehntausenden gefeiert, verlaßt Generalfeldmarschall Göring schließlich den Karl- Muck-Platz, um sich zum Hause des Reichsstatt- Halters begeben. Die Männer der deutschen Legion marschieren durch das jubelnde Spalier zur Moorweide, wo der festliche Begrüßungsakt